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  1. Today
  2. Ob man wirklich von verstehen sprechen kann ohne Tafsir lassen wir mal im Raum stehen. Ich kann ehrlich gesagt es nicht wirklich nachvollziehen Bruder, was die bestimmten Gründe sein könnten. Das eigene "ICH" schafft ja oft selbst Barrieren die einem selbst daran hindern ein hohes Ziel zu erreichen. Magst du erzählen was die bestimmten Gründe sind? Vielleicht können wir gemeinsam auch für andere Geschwister eine Lösung finden.
  3. Ich muss ja noch diese Tage Nachfasten. Wie ist es damit?
  4. Salam alleikum, ich würde gern wissen, wie und wann man am Besten das Geld dafür zahlen muss, dass man nicht gefastet hat (glaube, es heißt Khafara). Dieses Jahr habe ich Alhamdulliah den ganzen Monat gefastet, aber letztes Jahr hatte ich Schwierigkeiten und konnte ich einige nicht fasten. Das Problem ist auch, dass ich mir das nicht aufgeschrieben habe, und ich nicht weis ob das 2 oder 3 Tage waren. Und würde mir das Bitte jemand ausrechen und dazu ein Rechenbespiel geben. Vielen Vielen... Dank. Asalam alleikum
  5. Yesterday
  6. Wa alaikum salam, es wird mit der Zeit freigeschaltet, nur ein bisschen Sabr Ist immer so bei neue User! Wasalam
  7. Salam Alleikum, Geschwister könnt ihr mir vllt weiter helfen. Unter diese Email sollte man die Möglichkeit haben, Fragen zu Ehe stellen zu können. Das ist diese Email: info@islamkoeln.de Diese Mail habe ich hier gefunden. Nur leider Funktion diese Mail nicht. Kennt jemand die aktuelle Mail. Und kann man den sonst Wissende über eine persönliche Sachlage fragen. Am besten per Mail. Wenn ihr Wege kennt z.B. Mails dann wäre ich sehr dankbar.
  8. Salam alaikum das gibt es auch online in verkürzter Form: http://www.al-shia.de/buch-eine-reise-zur-unsichtbaren-welt-von-hujjatul-islam-najafi-quchani/ wassalam
  9. Mit "x" gekennzeichnete sind noch zu vergeben! Meldet euch bitte hier oder per PN. die aktualisierte Liste für den Zeitraum: 20. Juli- 26. Juli 2017 x: Jizi' 1: Surat al Fatiha Vers 1 bis Surat alBaqarah Vers 142 X:: Jizi' 2:Surat al Baqarah Vers 142 bis Surat al Baqarah Vers 253 X:Jizi' 3: Surat al Baqarah Vers 253 bis Surat Ali 'Imran Vers 93 x: Jizi' 4: Surat Ali 'Imran Vers 93 bis Surat an Nisa' Vers 24 Missjour: Jizi' 5:Surat an Nisa' Vers 24 bis Surat an Nisa' Vers 148 x: Jizi' 6: Surat an Nisa' Vers 148 bis Surat Al-Ma'idah Vers 83 x:Jizi' 7 Surat Al-Ma'idah Vers 83 bis Surat Al-An'am Vers 111 Fadak : Jizi' 8: Surat Al-An'am Vers 111 bis Surat Al-A'raf Vers 88 X: Jizi' 9: Surat Al-A'raf Vers 88 bis Surat Al-'Anfal Vers 41 X: Jizi' 10 Surat Al-'Anfal Vers 41 bis Surat at-Tawbah Vers 93 X: Jizi' 11: Surat at Tawbah Vers 93 bis Surat Hud Vers 6 X: Jizi' 12: Surat Hud Vers 6 bis Surat Yusuf Vers 53 X: Jizi' 13: Surat Yusuf Vers 53 bis Surat al Hijr Vers 1 X: Jizi' 14: Surat al-Hijr Vers bis Surat Al-Isra' Vers 1 X: Jizi' 15: Surat Al-Isra' Vers 1 bis Surat al-Kahf Vers 75 X: Jizi' 16: Surat Al-Kahf Vers 75 bis Surat Al-Anbya' Vers 1 X: Jizi' 17: Surat al Anbiya' Vers 1 bis Surat al Mu'uminun Vers 1 X : Jizi' 18: Surat al Mu'uminun Vers 1 bis Surat al-Furqan Vers 21 X: Jizi' 19: Surat al-Furqan Vers 21 bis Surat An-Naml Vers 56 X: Jizi' 20 Surat An-Naml Vers 56 bis Surat Al-'Ankabut Vers 46 X: Jizi' 21: Surat Al-'Ankabut Vers 46 bis Suratal-Ahzab Vers 31 x:Jizi' 22: Surat al-Ahzab Vers 31 bis Surat Yasiin Vers 28 X: Jizi' 23: Surat Yasiin Vers 28 bis Surat Az-Zumar Vers 32 X: Jizi' 24: Surat Az-Zumar Vers 32 bis Surat Fussilat Vers 4 X: Jizi' 25: Surat Fussilat Vers 4 bis Surat Al-Ahqaf Vers 1 X: Jizi' 26: Surat Al-Ahqaf Vers 1 bis Surat Adh-Dhariyat Vers 31 X:Jizi' 27: Surat Adh-Dhariyat Vers 31 bis Surat Al-Mujadilah Vers 1 X:Jizi' 28:Surat Al-Mujadilah Vers 1 bis Surat al Mulk Vers 1 X : Jizi' 29: Surat al Mulk Vers 1 bis Surat an Naba' Vers 1 X: Jizi' 30:Surat an Naba' Vers 1 bis Surat al Nas Vers 6
  10. Salam alleikum liebe Geschwister, nun, ich bin als moslem geboren und weiß auch das ich als Shiit einen Marja brauche, den ich folge. Ich habe mich damit nicht so stark ausseinder gesetzt. Welchen man wählt und ab welchem Alter man sich für für einen entscheident. Nein, ich habe eher unbewusst den genommen, wo ich einen Gelehrten zu höre(in einer Moschee), wenn er predigt. Er erzählt immer was Ayotollah Sistani zu dieses und jenes sagt und ich habe leider Gottes dann einfach seine Rechtsurteile angenommen. Nicht das ich über seine rechtsurteile zweifele aber habe mir das zu einfach gemacht. Meine Fragen sind 1) Muss ich jtz bei Ayotollah Sistani bleiben 2) Das Fasten und alles andere habe mich nach Ayotollah Sistani gehalten. Würde ich einen Tag versäumnis haben, wenn ich jtz nach Ayatollah Khamenei oder einanderen gehen würde. Muss ich dann nachholen? 3) gibt es irgendwie einen Satz, sodass ich mich festgelegt haben, welchen Marja ich folge. 4) und das wichtigste. Nach welchen Aspekten, wählt man dich ein Marja aus. Nett wäre es, wenn ihr mir die Frage beantworte aber mit einem Link wäre ich sehr glücklich. vielen dank für Antworten ya Ali asalam alleikum
  11. Andere : )
  12. Salam alaykom, Ich leider auch gar nicht, also sehr wenig, hat aber bestimmte Gründe. Ps: "Und beim Verstehen natürlich nur Tafsir !" Nicht nur, geht auch ohne : )
  13. Salam alaykom, Das Buch ist einfach nur klasse und sehr schön. http://schia-shop.de/die-reise-in-die-unendlichkeit-die-reise-nach-dem-tod/349 Allerdings hab ich es auf persisch gelesen, das ist die Deutsche Version : ) Ya Zahra(sa)
  14. In vielen fällen kann ich das geschriebene erst nach dem 2ten oder 3ten mal "abschicken" , warum ? : )
  15. Ok, ich wollte nichts verdrehen Bruder und danke dir für deinen Beitrag. Ich warte, ob vllt jemand anderes da etwas dazu hat.
  16. Salam, ich nutze meine Zeit auch Sinnvoll, ich lese und bilde mich weiter, eigne mir neue Erkenntnisse an etc. aber eben nicht immer. Manchmal mache ich nun mal auch sinnloses, einfach weil ich keine Lust auf etwas anderes habe. Zieh mir irgendwelche Videos auf Youtube rein, wie z.B. Slingshot, was übrigens völlig harmlos ist. Ich frage mich an was du gedacht hast das dich so ängstlich macht?
  17. Salam, ich denke das was Schwester Mary.EM meint ist, dass heute noch die Frauen welche geschieden sind oder davor eine Beziehung hatten, sei es Halal oder Haram es allgemein schwieriger in der Gesellschaft haben, vor allem wenn es die Heirat betrifft. Fromm und gut sein, heißt nicht, dass man keine sexuelle Beziehung eingehen darf wie z.B. Mutah. @Threadstellerin das was deine Freundin gemacht hat war eine Sünde. Sie und der Mann sollten bereuen und um die Vergebung Allahs bitten. Wenn sie später heiraten sollten ist es keine Sünde. Falls deine Freundin wieder GV haben möchte mit den Jungen, sollte sie eine Zeitehe eingehen, bevor sie nochmal sündigt. Nach einigen Marajas darf sie jetzt die Zeitehe ohne die Erlaubnis des Vaters eingehen. Wa Salam
    • anNur
    •   
    • MiniMuslima

    #rose#

    1. MiniMuslima

      MiniMuslima

      Genau wie du #love#

    2. anNur

      anNur

      Nein #herz#

       

  18. Mir ist es so gut wie egal was die Threadstellerin gefragt hat, weil ich oben nach meiner Meinung gefragt wurde!
  19. Salam, dann sollte man es auch lieber lassen bevor solche Sachen entstehen, die Threadstellerin hat nur gefragt ob es erlaubt ist oder nicht, der Rest geht uns nichts an, da es ihre Privatsphäre ist. wassalam
  20. übersetzung Über den Autor: Von Hamid Algar1 Es ist in vieler Hinsicht bemerkenswert, dass zehn Jahre nach seinem Tod und zwanzig Jahre nach dem Triumph der Revolution, die er führte keine ernsthafte, umfassende Biographie von Imam Ruhullah al-Musawi al-Khumayni noch geschrieben worden ist, ob auf Persisch oder irgendeine andere Sprache. Er war schließlich die herausragende Persönlichkeit der jüngsten islamischen Geschichte, denn seine Wirkung, beträchtlich genug im Iran selbst, hat auch durch die ganze muslimsche Welt nachgehallt und half, die Weltanschauung und das Bewusstsein vieler Muslime zu verändern. In der Tat kann es genau diese Größe der Leistung des Imams sein, zusammen mit der Komplexität seiner geistigen, intellektuellen und politischen Persönlichkeit, die bisher potenzielle Biographen entmutigt hat. Die für die Aufgabe zur Verfügung stehenden Materialien sind jedoch so reichlich wie seine Leistungen abwechslungsreich waren , und der jetzige Schriftsteller hofft, die Herausforderung in der nahen Zukunft aufzunehmen. Was folgt, ist also nichts weiter als eine vorläufige Skizze , beabsichtigt um den Leser mit den Umrissen des Lebens des Imams und den Hauptaspekten seiner Person als islamischer Führer von außergewöhnlicher Statur bekannt zu machen. Kindheit und frühe Erziehung Ruhullah Musawi Khumayni wurde am 20 ten Jamadi al-Akhir geboren 1320/24 September 1902, der Jahrestag der Geburt von Hazrat Fatima, in der kleinen Stadt Khumayn, etwa 160 Kilometer südwestlich von Qum. Er war das Kind einer Familie mit einer langen Tradition religiöser Gelehrsamkeit . Seine Vorfahren, Nachkommen von Imam Musa al-Kazim, der siebte Imam der Ahl al-Bayt, war gegen Ende des achtzehnten Jahrhunderts von ihrem ursprünglichen Zuhause in Nishapur zur Lucknow Region von Nordindien ausgewandert. Dort ließen sie sich in der kleinen Stadt Kintur nieder und begannen sich der religiösen Unterweisung und Führung der vorwiegend schiitischen Bevölkerung der Region zu widmen. Das am meisten gefeierte Mitglied der Familie war Mir Hamid Husayn (um 1880), Autor von 'Abaqat al- Anwar fi Imamat al-A'immat al-Athar, eine umfangreiches Werk zu den Themen, die traditionell umstritten sind bei sunnitischen und schiitischen Muslimen. 2 Imam Khumaynis Großvater, Sayyid Ahmad, ein Zeitgenosse von Mir Hamid Husayn, verließ Lucknow einige Zeit in der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts auf Pilgerfahrt zum Grab von Hazrat 'Ali in Najaf.3 Während in Najaf, machte Sayyid Ahmad die Bekanntschaft von einem gewissen Yusuf Khan, ein prominenter Bürger von Khumayn. Als er seine Einladung annahm, beschloss er, sich in Khumayn niederzulassen, um die Verantwortung für die religiösen Bedürfnisse seiner Bürger anzunehmen und nahm auch Yusuf Khan's Tochter in der Ehe. Obwohl Sayyid Ahmads Verbindungen mit Indien durch diese Entscheidung geschnitten wurden , fuhr er fort, bei seinen Zeitgenossen als ,,Hindi" bekannt zu sein , eine Appellation, die von seinen Nachkommen geerbt wurde; wir sehen auch dass sogar Imam Khumayni ,,Hindi" als Schriftstellername in einigen seiner Ghazals verwendet hat. 4 Kurz vor dem Ausbruch der islamischen Revolution im Februar 1978 versuchte das Regime vom Shah dieses indische Element im Familienhintergrund des Imams zu verwenden, um ihn als ein fremdartiges und verräterisches Element in der iranischen Gesellschaft darzustellen , ein Versuch, der, wie man sehen wird auf seinen Autor eine Fehlzündung hatte. In der Zeit seines Todes, dessen Datum unbekannt ist, hatte Sayyid Ahmad zwei Kinder gezeugt : eine Tochter namens Sahiba und Sayyid Mustafa Hindi, geboren 1885, der Vater von Imam Khumayni. Sayyid Mustafa begann seine religiöse Erziehung in Isfahan mit Mir Muhammad Taqi Mudarrisi bevor er sein Studium in Najaf und Samarra unter der Leitung von Mirza Hasan Shirazi (d.1894) fortsetzte , der Hauptexperte des Zeitalters in der Schi'i-Jurisprudenz. Dies entsprach einem Muster der Vorstudie im Iran, gefolgt von einer fortgeschrittenen Studie in ,,Atabat" die Schreinstädte des Irak, die für lange Zeit normativ waren; Imam Khumayni war in der Tat der erste religiöse Führer der Prominenz, deren Entstehung ganz im Iran stattfand. In Dhu'l-Hijja 1320 / März 1903, etwa fünf Monate nach der Geburt des Imams, wurde Sayyid Mustafa angegriffen und getötet, während auf der Straße zwischen Khumayn und der benachbarten Stadt Arak. Die Identität des Attentäters wurde sofort bekannt; Es war Ja'far-quli Khan, der Cousin eines gewissen Bahram Khan, einer der reichsten Grundbesitzer der Region. Die Ursache der Ermordung ist jedoch schwer mit Sicherheit festzustellen. Nach einer Darstellung, die nach dem Triumph der islamischen Revolution zum Standard wurde, hatte Sayyid Mustafa, den Zorn der örtlichen Grundbesitzer wegen seiner Verteidigung der verarmten Bauernschaft geweckt. Doch Sayyid Mustafa selbst, zusätzlich zu den religiösen Funktionen, die er erfüllte, war auch ein Landwirt von gemäßigtem Wohlstand, und es ist möglich, dass er einem der Streitigkeiten zum Opfer fiel über die Bewässerungsrechte, die damals üblich waren. Eine dritte Erklärung ist, dass Sayyid Mustafa, in seiner Eigenschaft von shari'a Richter von Khumayn, jemanden für eine Öffentlichkeit Verletzung des Fasten des Ramadan bestraft hatte und dass die Familie des Täters dann eine tödliche Rache verübt hatte. 5 Die Versuche von Sahiba, Sayyid Mustafas Schwester, den Killer in Khumayn bestraft zu haben erwies sich als fruchtlos, so ging seine Witwe Hajar nach Teheran, um nach Gerechtigkeit zu appellieren, laut einer Darstellung , das Kind Ruhullah in ihren Armen tragend. Sie wurde dort von ihren zwei älteren Söhnen gefolgt, Murtaza und Nur al-Din, und schließlich in Rabi 'al-Awwal 1323 / Mai 1925, wurde Ja'far-quli Khan öffentlich in Teheran auf Befehl von 'Ayn al-Dawla, dem Premierminister des Tages, hingerichtet. Im Jahr 1918 verlor der Imam sowohl seine Tante, Sahiba, die eine große Rolle in seiner frühen Erziehung gespielt hatte und seine Mutter, Hajar. Die Verantwortung für die Familie ging dann auf den ältesten Bruder, Sayyid Murtaza (später als Ayatullah Pasandida bekannt). Das materielle Wohlergehen von den Brüdern scheinen durch das Eigentum ihres Vaters sicher gestelt worden zu sein, aber die Unsicherheit und Gesetzlosigkeit, die ihm das Leben gekostet hatte dauerte an. Neben den unaufhörlichen Fehden unter den Grundbesitzern, wurde Khumayn von den Überfällen geplagt, die auf die Stadt von den Bachtiyari und Lurr Stämmen stiegen, wann immer sie die Chance hatten. Einmal, als ein Bakhtiyari-Häuptling namens Rajab 'Ali den jungen Imam überfallen kam war der junge Imam gezwungen, zusammen mit seinen Brüdern ein Gewehr aufzunehmen und die Familie zu verteidigen. Als er diese Ereignisse viele Jahre später erzählte , bemerkte der Imam : ,,Ich bin seit meiner Kindheit im Krieg gewesen. "6 Unter den Szenen, die er während seiner Jugend erlebte und die in seinem Gedächtnis zur Gestaltung seiner späteren politischen Tätigkeit blieben kann auch Erwähnung von den willkürlichen und unterdrückenden Taten der Grundbesitzer und Provinzialgouverneure gemacht werden . So erinnerte er sich in späteren Jahren, wie ein neu angekommener Gouverneur den Chef der Händler-Vereinigung von Gulpaygan verhaftet und gefoltert hatte für keinen anderen Zweck als die Einschüchterung seiner Bürger. 7 Imam Khumayni begann seine Ausbildung, indem er den Koran an auswendig lernte in einer Maktab betrieben in der Nähe seiner Heimat durch einen gewissen Mullah Abu 'l-Qasim; Er wurde ein Hafiz im Alter von sieben Jahren. Er startete als nächstes das Studium des Arabischen mit Shaykh Ja'far, einer der Cousins seiner Mutter und nahm Unterricht über andere Themen zuerst von Mirza Mahmud Iftikhar al-'Ulama 'und dann von seinem mütterlichen Onkel, Hajji Mirza Muhammad Mahdi. Sein erster Lehrer in Logik war Mirza Riza Najafi, sein Schwager. Schließlich kann unter seinen Lehrern in Khumayn erwähnt werden der Imam's älterer Bruder, Murtaza, der ihm Najm al-Din Katib Qazvini's al- Mutalwal über badi 'und ma'ani lehrte und einer der Abhandlungen von al-Suyuti über Grammatik und Syntax. (Obwohl Sayyid Murtaza - der den Nachnamen Pasandida nach dem Gesetz, das die Wahl eines Nachnamens im Jahr 1928 beauftragte - für eine Weile in Isfahan studierte, hat er nie die höhere Ebene der religiösen Erziehung vollendet; nach dem Arbeiten für eine Weile in der Kanzlei in Khumayn, zog er nach Qum, wo er den Rest seines Lebens verbringen sollte). 1339 / 1920-21 schickte Sayyid Murtaza den Imam in die Stadt Arak (oder Sultanabad, wie es dann bekannt war), damit er von den reichlicheren dort vorhandenen pädagogischen Ressourcen profitieren kann. Arak war ein wichtiges Zentrum des religiösen Lernens geworden wegen der Gegenwart von Ayatullah 'Abd al-Karim Ha'iri (d.1936), einer der Hauptgelehrten des Tages. Er war dort 1332/1914 auf Einladung der Stadtbewohner angekommen, und dreihundert Studenten - eine relativ große Zahl - besuchten seine Vorlesungen an der Mirza Yusuf Khan Madrasa. Es ist wahrscheinlich, dass Imam Khumayni noch nicht fortgeschritten genug war, um direkt unter Ha'iri zu studieren; Stattdessen arbeitete er über Logik mit Shaykh Muhammad Gulpayagani, las die Sharh al-Lum'a von Shaykh Zayn al-Din al-Amili (d. 996/1558), einer der Haupttexte von Ja'fari Jurisprudenz, mit Aqa-yi 'Abbas Araki, und setzte sein Studium von al-Mutawwal mit Shaykh Muhammad 'Ali Burujirdi fort. Etwa ein Jahr nach der Ankunft des Imams in Arak, akzeptierte Ha'iri eine Vorladung von der Ulama von Qum, um sich ihnen anzuschließen und ihrer Tätigkeit vorzustehen. Eine der frühesten Hochburgen des Schi'ismus im Iran, Qum war traditionell ein wichtiges Zentrum des religiösen Lernens sowie der Pilgerfahrt zum Schrein von Hazrat-I Ma'suma, eine Tochter von Imam Musa al-Kazim, aber es war seit vielen Jahrzehnten von den Schreinstädten des Irak überschattet worden mit ihren überlegenen Ressourcen der Gelehrsamkeit. Die Ankunft von Ha'iri in Qum brachte nicht nur eine Wiederbelebung seiner Madrasas hervor, sondern begann auch einen Prozess, bei dem die Stadt in Wirklichkeit die geistige Hauptstadt des Irans wurde , ein Prozess, der durch den politischen Kampf abgeschlossen wurde, der dort von Imam Khumayni einige vierzig Jahre später gestartet wurde. Der Imam folgte Ha'iri nach Qum nach einem Intervall von etwa vier Monaten. Dieser Schritt war der erste wichtige Wendepunkt in seinem Leben. Es war in Qum, dass er all seine fortgeschrittene spirituelle und intellektuelle Ausbildung erhielt, und er sollte ein tiefes Gefühl der Identifikation mit der Stadt beibehalten während seines restlichen Lebens. Es ist zwar möglich, wenn auch nicht in einem reduktiven Sinn, ihn als ein Produkt von Qum zu beschreiben. Im Jahr 1980, bei der Adressierung einer Gruppe von Besuchern von Qum, erklärte er: ,,Wo immer ich auch sein mag, ich bin ein Bürger von Qum und bin stolz auf die Tatsache. Mein Herz ist immer mit Qum und seinen Leuten. "8 Die Jahre der spirituellen und intellektuellen Formation in Qum, 1923 bis 1962 Nach seiner Ankunft in Qum im Jahre 1922 oder 1923 widmete sich der Imam zuerst der Vollendung der Vorstufe der madrasa Ausbildung bekannt als sutuh; Das hat er mit dem Studium mit Lehrern gemacht wie Shaykh Muhammad Riza Najafi Masjid-i Shahi, Mirza Muhammad Taqi Khwansari und Sayyid 'Ali Yasribi Kashani. Doch von seinen frühen Tagen in Qum, gab der Imam einen Hinweis darauf, dass er dazu bestimmt war, mehr als ein anderer große Experte über Ja'fari Jurisprudenz zu werden. Er zeigte ein außergewöhnliches Interesse an Themen, die nicht nur gewöhnlich fehlend in dem Curriculum der Madrasa waren, sondern oft ein Gegenstand der Feindseligkeit und Verdachtes waren: Philosophie, in ihren verschiedenen traditionellen Schulen und Gnostizismus ('irfan). Er begann, dieses Interesse zu kultivieren, indem er das Tafsir-i Safi studierte, ein Kommentar zum Qur'an von dem sufistisch-geneigten Mullah Muhsin Fayz-i Kashani (d.1091 / 1680), zusammen mit dem späten Ayatullah 'Ali Araki (d. 1994), damals ein junger Student wie er selbst. Seine formale Unterweisung im Gnostizismus und die damit verbundene Disziplin der Ethik begann mit Klassen, die von Hajji Mirza gelehrt wurden Javad Maliki-Tabrizi, aber dieser Gelehrte starb 1304/1925. Ebenso konnte der Imam nicht lange von seinem ersten Lehrer in der Philosophie profitieren, Mirza 'Ali Akbar Hakim Yazdi, ein Schüler des großen Meisters Mullah Hadi Sabzavari (D.1295 / 1878), denn Yazdi starb 1305/1926. Ein weiterer der frühen Instruktoren des Imams in der Philosophie war Sayyid Abu 'l-Hasan Qazvini (d. 1355/1976), ein Gelehrter von beiden peripatetischer und illuministischer Philosophie; Der Imam besuchte seinen Kreis bis Qazvinis Abschied von Qum 1310/1931 nahm. Der Lehrer, der den tiefgründigsten Einfluss auf Imam Khumaynis spirituelle Entwicklung hatte, war jedoch Mirza Muhammad 'Ali Shahabadi (d. 1328 Sh. / 1950); auf ihn bezieht sich der Imam in einer Reihe seiner Werke als shaykhuna und 'arif-I kamil, und seine Beziehung zu ihm war die von einem murid mit seinem murshid. Als Shahabadi 1307 Sh. / 1928 zuerst nach Qum kam , fragte der junge Imam ihn eine Frage nach der Natur der Offenbarung, und wurde von der Antwort fasziniert, die er empfangen hatte. Auf seine dringende Bitte stimmte Shahabadi zu, ihn zu unterrichten und ein paar andere auserwählte Studenten der Fusus al-Hikam von Ibn 'Arabi. Obwohl die Unterrichtsgrundlage Da'ud Qaysari's Kommentar zum Fusus war, bezeugte der Imam , dass Shahabadi auch seine eigene originale Einblicke in den Text vorgestellt hatte. Unter den anderen Texten, die Imam Khumayni mit Shahabadi studierte waren die Manazil al-Sa'irin der Hanbali Sufi, Khwaja 'Abdullah Ansari (D.482 / 1089) und die Misbah al-Uns von Muhammad b. Hamza Fanari (d. 834/1431), ein Kommentar zum Mafatih al-Ghayb von Sadr al-Din Qunavi (d. 673/1274). Es ist denkbar, dass der Imam von Shahabadi, zumindest teilweise, ob bewusst oder nicht, die Verschmelzung von gnostischen und politischen Angelegenheiten abgeleitet hatte, die sein Leben charakterisierten. Denn dieser spirituelle Meister des Imams war einer der verhältnismäßig wenigen ulama in der Zeit von Riza Shah, um öffentlich gegen die Missetaten des Regimes zu predigen, und in seinem Shadharat al- Ma'arif, ein Werk, das vorwiegend gnostisch ist im Charakter, beschrieb er den Islam als ,,ganz sicherlich eine politische " Religion. "9 Gnosis und Ethik waren auch Gegenstand der ersten Klassen, die von dem Imam gelehrt wurden. Die Klassen über Ethik, die von Hajji Javad Aqa Maliki Tabrizi gelehrt wurden, wurden drei Jahre nach seinem Tod, von Shahabadi fortgesetzt, und als Shahabadi für Teheran im Jahr 1936 verließ, übertrug er die Klasse auf Imam Khumayni. Die Klasse bestand in erster Linie aus einer sorgfältigen Lektüre von Ansari's Manazil al- Sa'irin, aber reichte über den Text hinaus, um eine Vielzahl von zeitgenössischen Angelegenheiten zu berühren. Es hat sich als populär erwiesen zu dem Ausmaß, dass die Menschen der Städte von Qum sowie die Studenten der religiösen Wissenschaften teilnahmen und die Leute sind verwandt, um aus so weitem Feld gekommen zu sein wie Teheran und Isfahan einfach um den Imam zu hören. Diese Beliebtheit der Vorlesungen des Imams lief im Widerspruch zu der Politik des Pahlavi - Regimes, die den Einfluss der Ulama außerhalb der religiösen Lehranstalt zu limitieren wünschten. Die Regierung hat sich daher die Überweisung der Vorträge von der prestigeträchtigen Lage der Fayziya madrasa zur Mullah Sadiq madrasa gesichert , die nicht in der Lage war, große Menschenmengen unterzubringen. Doch nach der Absetzung von Riza Shah im Jahre 1941 kehrten die Vorträge zur Fayziya Madrasa zurück und gewannen sofort wieder ihre bisherige Popularität. Die Fähigkeit, die Leute im Großen anzusprechen , nicht nur seine eigenen Kollegen innerhalb der religiösen Institution, die der Imam zum ersten Mal in diesen Vorträgen über Ethik zeigt , würde eine wichtige Rolle bei den politischen Kämpfen spielen, die er in späteren Jahren führte. Während er die Ethik einem breiten und vielfältigen Publikum unterrichtete, begann Imam Khumayni wichtige Texte der Gnosis zu unterrichten, wie der Abschnitt über die Seele in al-Asfar al-Arba'a von Mullah Sadra (d. 1050/1640) und Sabzavari's Sharh-I Manzuma, zu einer auserwählten Gruppe von jungen Gelehrten dazu gehörten Murtaza Mutahhari und Husayn 'Ali Muntaziri, der später zwei seiner Hauptmitarbeitern in der revolutionären Bewegung wurde, die er drei Jahrzehnte später startete. Was die frühesten Schriften des Imams anbetrifft , sie zeigen auch, dass sein primäres Interesse während seiner frühen Jahre in Qum Gnosis war. Im Jahr 1928, zum Beispiel, beendete er die Sharh Du'a 'al- Sahar, ein ausführlicher Kommentar zu den flehenden Gebeten, die im ganzen Ramadan rezitiert wurden von Imam Muhammad al-Baqir; wie bei allen Werken von Imam Khumayni über die Gnosis, kommt die Terminologie von Ibn 'Arabi in diesem Buch häufig vor. Zwei Jahre später beendete er Misbah Al-Hidaya ila 'l-Khilafa wa' l-Wilaya, eine dichte und systematische Abhandlung über die Hauptthemen von Gnosis. Ein weiteres Produkt der gleichen Jahre der Konzentration auf die Gnosis war eine Reihe von Anmerkungen über Qaysari's Kommentar zum Fusus. In einer kurzen Autobiographie, die für die Aufnahme in ein 1934 erschienenes Buch geschrieben wurde, schrieb der Imam , dass er die meiste Zeit damit verbracht hat, die Werke von Mullah Sadra zu studieren und zu lehren; dass er seit mehreren Jahren Gnosis mit Shahabadi studiert hatte; und dass er zur gleichen Zeit an den Klassen von Ayatullah Ha'iri über Fiqh teilnahm.10 Die Abfolge dieser Aussagen deutet darauf hin, dass Fiqh noch unter seinen Angelegenheiten sekundär war. Diese Situation war zu ändern, aber Gnosis war für den Imam nie einfach ein Thema zum Studieren, Lehren und Schreiben. Es blieb ein integraler Bestandteil seiner intellektuellen und geistigen Persönlichkeit und als solche flößte es in vielen seiner angeblichen politischen Aktivitäten in späteren Jahren mit einem unmissverständlichen gnostischen Element ein. Der Imam hat in den dreißiger Jahren keine offenen politischen Aktivitäten unternommen. Er glaubte auch immer, dass die Führung der politischen Aktivitäten in den Händen der vordersten religiösen Gelehrten sein sollte und er war daher verpflichtet, die Entscheidung von Ha'iri zu akzeptieren, relativ passiv gegenüber den Maßnahmen von Riza Shah gegen die Traditionen und Kultur des Islam im Iran zu bleiben. Jedenfalls als noch eine Juniorfigur in der religiösen Institution in Qum, wäre er nicht in der Lage gewesen, die Volksmeinung auf nationaler Ebene zu mobilisieren. Er war dennoch in Kontakt mit jenen wenigen ulama, die offen RizaShah herausforderten, nicht nur Shahabadi, sondern auch Männer wie Hajji Nurullah Isfahani, Mirza Sadiq Aqa Tabrizi, Aqazada Kifai und Sayyid Hasan Mudarris. Er drückte seine eigenen Ansichten des Pahlavi Regimes aus , die führenden Merkmale, die er als Unterdrückung und Feindseligkeit zur Religion identifiziert hatte ,als nur noch indirekt , in privat zirkulierten Gedichten.11 Er nahm eine öffentliche politische Haltung zum ersten Mal in einer Proklamation vom 15ten Urdibihisht 1323/4 Mai 1944 an , die die Aktion forderte , um die Muslime des Irans und der ganzen islamischen Welt aus der Tyrannei der fremden Mächte und ihrer häuslichen Komplizen zu befreien. Der Imam fängt an, indem er den Qur'an zitiert, 34:46 (,,Sprich: ,,Ich mahne euch nur an eines: dass ihr euch ernsthaft mit Allahs Sache zu zweit oder einzeln befasst und dann nachdenken sollt."") Dies ist der gleiche Vers, der das Kapitel über das Erwachen (bab al-yaqza) am Anfang von Ansari's Manazil al- Sa'irin eröffnet, das Handbuch des spirituellen Wegs, das zuerst dem Imam von Shahabadi gelehrt wurde. Die Interpretation des Imams von ,,Aufstehen" ist jedoch sowohl geistig als auch politisch, sowohl individuell und kollektiv, eine Rebellion gegen Mattigkeit in dem Selbst und Korruption in der Gesellschaft. Der gleiche Geist der umfassenden Revolte inspiriert die erste Arbeit, die vom Imam geschrieben wurde zur Publikation Kashf al-Asrar (Teheran, 1324 Sh. / 1945). Er soll das Buch fertig gestellt haben in achtundvierzig Tagen aus einem Gefühl der Dringlichkeit, und dass es tatsächlich ein Bedürfnis erfüllt hat, durch die Tatsache, dass es im ersten Jahr zwei Auflagen durchlief. Das Hauptziel des Buches, wie es in seinem Titel zum Ausdruck kam, bestand darin, ,,Ali Akbar Hakamizadas" Asrar-i Hazarsala, ein Werk, das eine ,,Reform" des Shi'i-Islams fordert, zu widerlegen. Ähnliche Angriffe auf die Shi'i Tradition wurden im selben Zeitraum von Shari'at Sanglaji (d.1944) gemacht, ein Verehrer von Wahhabismus trotz der markanten Feindseligkeit der Sekte gegen den Shi'ism und Ahmad Kasravi (um 1946), kompetent als Historiker, aber mittelmäßig als Denker. Die Rechtfertigung des Imams von solchen Aspekten von Shi'i Praxis wie die Trauerzeremonien von Muharram, Pilgerfahrt (Ziyara) zu den Gräbern der Imame, und die Rezitation der flehenden Gebete, die von den Imamen gefasst wurden, war daher eine Antwort auf die Kritik aller drei. Imam Khumayni verband ihre Angriffe auf die Tradition mit der antireligiösen Politik von RizaShah und kritisierte das Pahlavi-Regime für die Zerstörung der öffentlichen Sittlichkeit. Er hörte aber kurz auf , um die Abschaffung der Monarchie zu fordern und stattdessen schlug er vor, dass eine Versammlung der kompetenten mujtahids ,,einen gerechten Monarch, der nicht gegen Gottes Gesetze verstößt wählen sollte und der Unterdrückung und Unrecht meiden wird, welches nicht gegen das Eigentum , Leben und Ehre der Menschen übertreten wird, . "12 Auch diese bedingte Legitimität der Monarchie war ,,nur so lange wie ein besseres System" nicht errichtet werden konnte. "13 Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass das ,,bessere System " bereits geplant von Imam Khumayni im Jahr 1944 war Wilayat al-Faqih, die der konstitutionelle Grundpfeiler der islamischen Republik Iran wurde, die 1979 gegründet wurde. Als Shaykh 'Abd al-Karim Ha'iri 1936 starb, wurde die Aufsicht der religiösen Institution in Qum gemeinsam von Ayatullah Khwansari, Ayatullah Sadr und Ayatullah Hujjat angenommen. Ein Gefühl des Mangels wurde dennoch gefühlt. Als Ayatullah Abu 'l-Hasan Isfahani, der Hauptmarja'-i taqlid des Zeitalters , der in Najaf wohnte, 1946 starb , wurde die Notwendigkeit einer zentralisierten Führung der Shi'i-Muslime akuter gefühlt , und eine Suche begann nach einem einzelnen Individuum in der Lage, die Aufgaben und Funktionen von Ha'iri und Isfahani zu erfüllen. Ayatullah Burujirdi, damals in Hamadan wohnhaft, wurde als die am besten geeignete Person verfügbar angesehen und Imam Khumayni soll eine wichtige Rolle bei der Überzeugung von ihm gespielt haben nach Qum zu kommen. In diesem war er zweifellos zum Teil durch die Hoffnung motiviert, dass Burujirdi eine feste Position annehmen würde gegenüber Muhammad Riza Shah, dem zweiten Pahlavi-Herrscher. Diese Hoffnung sollte noch weitgehend unerfüllt bleiben. Im April 1949 erfuhr Imam Khumayni, dass Burujirdi beschäftigt war in Verhandlungen mit der Regierung über mögliche Verbesserungen zur Verfassung damals in Kraft, und er schrieb ihm einen Brief, der seine Ängste über die möglichen Folgen ausdrückte. 1955 wurde eine bundesweite Kampagne gegen die Baha'i-Sekte gestartet, für die der Imam Burujirdis Unterstützung zu rekrutieren suchte , aber er hatte wenig Erfolg. Was religiöse Persönlichkeiten angeht, die damals militant in der politischen Sphäre tätig waren, vor allem Ayatullah Abu 'l-Qasim Kashani und Navvab Safavi, der Führer des Fida'iyan-i Islams, die Kontakte des Imams mit ihnen waren sporadisch und nicht schlüssig. Sein Widerwillen für das direkte politische Engagement in dieser Zeit war vermutlich auf seinen Glauben zurückzuführen, dass jede Bewegung für radikale Veränderung von den Senioren der religiösen Einrichtung geführt werden sollte. Darüberhinaus war die einflussreichste Persönlichkeit auf der überfüllten und verworrenen politischen Szene desTages der weltliche Nationalist Dr. Muhammad Musaddiq. Imam Khumayni konzentrierte sich daher in den Jahren der Burujirdi-Führung in Qum darauf Anweisung in Fiqh zu geben und um ihn Studenten zu sammeln, die später seine Assoziierten in der Bewegung , die zum Sturz des Pahlavi-Regimes geführt hat, werden würden nicht nur Mutahhari und Muntaziri,sondern jüngere Männer wie Muhammad Javad Bahonar und Ali Akbar Hashimi-Rafsanjani. Im Jahr 1946 begann er Usul al- Fiqh auf der kharij-Ebene zu unterrichten und als seinen Text das Kapitel über rationale Beweise aus dem zweiten Band des Kifayat al-Usul von Akhund Muhammad Kazim Khurasani (d. 1329/1911) zu nehmen. Zuerst von nicht mehr als dreißig Studenten besucht , wurde die Klasse so populär in Qum, dass fünfhundert das dritte Mal anwesend waren , als es angeboten wurde. Nach den Erinnerungen einiger von denen, die die Klasse nahmen, unterschied es sich von anderen Klassen, die in Qum über das gleiche Thema unterrichtet wurden, durch den kritischen Geist, den der Imam in seinen Schülern eingeflößt hatte , sowie seine Fähigkeit, Fiqh mit all den anderen Dimensionen des Islams zu verbinden - ethisch, gnostisch, philosophisch, politisch und sozial. Die Jahre des Kampfes und des Exils, 1962-1978 Die Schwerpunkte der Imam-Aktivität begannen sich mit dem Tod von Burujirdi am 31 März , 1961 zu ändern , denn er ist jetzt als einer der Nachfolger von Burujirdis Position der Führung aufgetaucht. Diese Entstehung wurde durch die Veröffentlichung einiger seiner Schriften über Fiqh signalisiert, am wichtigsten ist das Grundbuch der religiösen Praxis, wie andere von seinem Genre, Tauzih Al-Masa'il. Er wurde bald von einer großen Anzahl iranischer Shi'is als Marja'-i taqlid akzeptiert. Seine Führungsrolle war jedoch dazu bestimmt, weit über das traditionelle für ein marja'-i taqlid hinauszugehen und eine in der Geschichte des Shi'i ulama einzigartige Erscheinung zu erlangen. Dies zeigte sich bald nach dem Tod von Burujirdi, als Muhammad Riza Shah sicher in seinem Besitz der Macht nach dem CIA-organisierten Putsch vom August 1953, mit einer Reihe von Maßnahmen zur Beseitigung aller tatsächlichen oder potentiellen Oppositionsquellen begann , und um Iran fest in amerikanische Muster der strategischen und wirtschaftlichen Herrschaft zu integrieren. Im Herbst 1962 veröffentlichte die Regierung neue Gesetze über die Wahlen zu örtlichen und Provinzräten, die die ehemalige Forderung, dass die gewählten in das Amt auf dem Quran vereidigt wurden löschte. In diesem einen Plan sehend, dass die Infiltration des öffentlichen Lebens durch die Baha'is erlaubte , telegraphierte Imam Khumayni sowohl den Schah als auch den Premierminister des Tages, und warnte sie , dass sie aufhören sollten das Gesetz des Islams und die iranische Verfassung von 1907 zu verletzen , fehlgeschlagen würde das die ulama in eine anhaltende Kampagne des Protestes verwickeln . Alle Kompromissmaßnahmen ablehnend, war der Imam in der Lage, die Aufhebung der fraglichen Gesetze zu erzwingen sieben Wochen nachdem sie verkündet worden waren. Diese Errungenschaft markierte seine Entstehung auf der Szene als die Hauptstimme der Opposition gegen den Schah. Eine ernstere Konfrontation war nicht lange nachfolgend. Im Januar 1963 kündigte der Shah ein Sechs-Punkte-Reformprogramm an , das er die Weiße Revolution nannte, ein amerikanisch inspirierter Paket von Maßnahmen, um seinem Regime eine liberale und progressive Fassade zu geben. Imam Khumayni rief ein Treffen seiner Kollegen in Qum auf, um die Notwendigkeit auf sie zu drücken sich den Plänen des Shahs zu widersetzen , aber sie waren zunächst zögernd. Sie schickten eine von ihrer Zahl, Ayatullah Kamalvand, um den Schah zu sehen und seine Absichten zu prüfen. Obwohl der Schah keine Neigung zum Rückzug oder Kompromiss zeigte, brauchte es weiteren Druck von Imam Khumayni auf die anderen älteren Ulama von Qum, um sie zu überreden ein Boykott des Referendums , das der Shah geplant hatte um das Aussehen der beliebten Genehmigung für seine weiße Revolution zu erhalten, zu verodnen . Für seinen eigenen Teil hat Imam Khumayni am 22. Januar 1963 eine stark formulierte Erklärung herausgegeben, die den Shah und seine Pläne verurteilt. In der Nachahmung vielleicht von seinem Vater, der eine gepanzerte Kolonne im Jahre 1928 nach Qum genommen hatte , um bestimmte freimütige Ulama einzuschüchtern, kam der Schah zwei Tage später nach Qum. Angesichts eines Boykottes von allen Würdenträgern der Stadt, hielt er eine Rede, die die Ulama als Klasse hart angriff. Am 26. Januar wurde das Referendum abgehalten, mit einer niedrigen Wahlbeteiligung, die die wachsende Beachtung der iranischen Leute für Imam Khumaynis Richtlinien widerspiegelte. Er setzte seine Verurteilung der Shah-Programme fort , und stellte ein Manifest aus , das auch die Unterschriften von acht anderen Senioren Gelehrten trug. In ihm hat er die verschiedenen Wege aufgeführt, in denen der Schah den Wähler verletzt hatte, verurteilte die Ausbreitung der moralischen Korruption im Lande und beschuldigte den Schah der umfassenden Unterwerfung zu Amerika und Israel: ,,Ich sehe die Lösung, darin, dass diese tyrannische Regierung entfernt werden muss für das Verbrechen der Verletzung der Verordnungen des Islam und Trampeln der Verfassung, und in einer Regierung, die ihren Platz einnimmt, die am Islam festhält und sich um die iranische Nation sorgt. "14 Er hat auch verordnet, dass die Nauruz-Feiern für das iranische Jahr 1342 (das auf den 21. März 1963 fiel) als Zeichen des Protestes gegen die Regierungspolitik abgesagt wird. Am nächsten Tag wurden Fallschirmjäger an die Fayziya madrasa in Qum geschickt, wo der Imam seine öffentlichen Reden hielt. Sie töteten eine Anzahl von Studenten, schlugen und verhafteten eine Reihe von anderen und plünderten das Gebäude. Furchtlos setzte der Imam seine Angriffe auf das Regime fort. Am 1. April verurteilte er die anhaltende Stille von gewissen apolitischen Ulama als ,,gleichbedeutend mit der Zusammenarbeit mit dem tyrannischen Regime" und verkündete einen Tag später die politische Neutralität unter dem Deckmantel von taqiya haram zu sein. 15 Als der Schah seine Abgesandten zu den Häusern des ulama in Qum schickte, um sie mit der Zerstörung ihrer Häuser zu bedrohen reagierte der Imam verächtlich, indem er sich auf den Shah als ,,diesen kleinen Mann (Mardak)." bezog. Dann, am 3. April 1963, der vierzigste Tag nach dem Angriff auf die Fayziya madrasa, beschrieb er die iranische Regierung als entschlossen zu sein den Islam auf Geheiß von Amerika, Israel und sich selbst zu beseitigen , und als entschlossen es zu bekämpfen. Konfrontation wandte sich zwei Monate später zum Aufstand. Der Anfang von Muharram, immer eine Zeit des erhöhten religiösen Bewusstseins und der Sensibilität, sahen Demonstranten in Teheran Bilder des Imams tragen und den Schah verurteilen vor seinem eigenen Palast. Am Nachmittag von 'Ashura (3. Juni 1963), lieferte Imam Khumayni eine Rede an der Fayziya madrasa, in der er Parallelen zwischen dem Umayyad Kalifen Yazid und dem Shah zog und warnte den Schah, dass, wenn er seine Weisen nicht änderte, der Tag kommen würde, wenn die Leute danken würden für seine Abreise aus dem Land .16 Diese Warnung war bemerkenswert vorausschauend, denn am 16. Januar 1979 war der Schah tatsächlich genötigt , den Iran inmitten von Volksfreuden zu verlassen. Die unmittelbare Wirkung der Rede des Imams war jedoch seine Verhaftung zwei Tage später um 3 Uhr morgens von einer Gruppe von Kommandos, die ihn hastig in das Gefängnis von Qasr in Teheran verlegt haben. Als die Dämmerung am 3. Juni anbrach, verbreitete sich die Nachricht von seiner Verhaftung zuerst durch Qum und dann auf andere Städte In Qum, Teheran, Shiraz, Mashhad und Varamin, Massen von wütenden Demonstranten wurden mit Tanks konfrontiert und rücksichtslos geschlachtet. Es war erst sechs Tage später , dass Ordnung wieder vollständig hergestellt wurde. Dieser Aufstand vom 15ten Khurdad 1342 (der Tag im iranischen Kalender an dem es begann) markierte einen Wendepunkt in der iranischen Geschichte. Von nun an wurde die repressive und diktatorische Natur des Schahs Regimes, verstärkt durch die unerschütterliche Unterstützung der Vereinigten Staaten, ständig intensiviert, und damit das Prestige von Imam Khumayni als die einzige Anmerkung - ob religiös oder weltlich - bereit ihn herauszufordern. Die Arroganz, die die Politik des Schahs durchdrang , verursachte auch eine wachsende Zahl der Ulama ihren Ruhezustand aufzugeben und sich den radikalen Zielen , dargelegt durch den Imam, anzupassen. Die Bewegung vom 15ten Khurdad kann daher als Vorspiel charakterisiert werden zur islamischen Revolution von 1978-79; Die Ziele dieser Revolution und ihre Führung waren bereits entschieden. Nach neunzehn Tagen im Gefängnis von Qasr wurde Imam Khumayni zuerst zur ,,Ishratabad Militärbasis" verlegt und dann zu einem Haus in der Davudiya-Sektion von Teheran, wo er unter Überwachung gehalten wurde. Trotz der Tötungen, die während des Aufstandes stattgefunden hatten, fanden Massen- Demonstrationen in Teheran statt und an anderer Stelle , die seine Freilassung forderten und einige von seinen Kollegen kamen aus Qum in die Hauptstadt, um ihre Unterstützung für die Forderung zu leihen. Es war jedoch nicht, bis zum 7. April 1964, dass er freigelassen wurde, kein Zweifel an der Annahme, dass die Gefangenschaft seine Ansichten temperiert hätte und die Bewegung, die er geführt hatte, würde leise nachlassen. 3 Tage nach seiner Freilassung und Rückkehr nach Qum, zerstreute er solche Illusionen durch die Widerlegung offiziell inspirierter Gerüchte, dass er mit dem Shah-Regime zu einem Verständnis gekommen war und indem er erklärte, dass die am 15ten Khurdad begonnene Bewegung weitergehen würde. Bewusst über die anhaltenden Unterschiede in der Annäherung zwischen dem Imam und einigen der anderen älteren religiösen Gelehrten, hatte das Regime auch versucht, ihn zu diskreditieren, indem es Unzufriedenheit in Qum schaffte. Auch diese Versuche waren nicht erfolgreich, denn schon im Juni 1964 legten alle großen Ulama ihre Unterschriften zu den Erklärungen zum Gedenken an den ersten Jahrestag des Aufstandes vom 15ten Khurdad. Trotz seines Versagens Imam Khumayni unfähig zu machen oder zum Schweigen zu bringen, setzte das Regime des Schahs seine pro-amerikanischen Politik unerschütterlich fort. Im Herbst 1964 schloss es einen Status der Kräfte- Vereinbarung mit den Vereinigten Staaten ab , die Immunität von der Strafverfolgung für alle Amerikanischen Kräfte im Iran und deren Angehörigen zur Verfügung stellte . Dies veranlasste den Imam vielleicht eine der heftigsten Reden des ganzen Kampfes gegen den Schah zu liefern; Sicherlich einer von seinen engen Mitarbeiter, Ayatullah Muhammad Mufattih, hatte ihn noch nie so aufgeregt gesehen.17 Er verurteilte die Vereinbarung als eine Kapitulation der iranischen Unabhängigkeit und Souveränität, gemacht im Austausch für ein Darlehen von 200 Millionen Dollar, die nur für den Shah und seine Assoziierten war und beschrieb alle jene, die in dem Majlis dafür gestimmt haben, als Verräter; der Regierung fehlte alle Legitimität,schlussfolgerte er. 18 Kurz vor der Morgendämmerung am 4. November 1964 umgab wieder eine Abtrennung von Kommandos das Haus des Imam in Qum, verhaftete ihn, und dieses Mal brachte er ihn direkt zum Flughafen Mehrabad in Teheran zur sofortigen Verbannung in die Türkei. Die Entscheidung Imam Khumayni zu deportieren, anstatt zu verhaften und im Iran einzusperren basierte zweifellos auf der Hoffnung, dass er im Exil aus der populären Erinnerung verblassen würde. Die körperliche Beseitigung wäre mit der Gefahr eines unkontrollierbaren Volksaufstandes gewesen. Was die Wahl der Türkei angeht, so spiegelt dies die Sicherheitszusammenarbeit zwischen dem Schah-Regime und der Türkei wider. Der Imam wurde zuerst in Zimmer 514 von Bulvar Palas Oteli in Ankara untergebracht , ein mäßig komfortables Hotel in der türkischen Hauptstadt, unter der gemeinsamen Überwachung der iranischen und türkischen Sicherheitsbeamten. Am 12. November wurde er von Ankara nach Bursa verlegt, wo er noch weiter elf Monate wohnte. Der Aufenthalt in der Türkei kann nicht angenehm gewesen sein, denn das türkische Gesetz verbat Imam Khumayni den Mantel und den Turban des muslimischen Gelehrten zu tragen, eine Identität die ein integraler Bestandteil seines Wesens war; die einzigen existierenden Fotos, die ihn ohne Kopfbedeckung zeigen gehören alle zur Zeit des Exils in der Türkei.19 Doch am 3. Dezember 1964 wurde er mit seinem ältesten Sohn, Hajj Mustafa Khumayni;, in Bursa zusammengefügt, er durfte auch gelegentliche Besucher aus dem Iran bekommen und wurde mit einer Anzahl von Büchern über Fiqh beliefert. Er benutzte seinen Zwangsaufenthalt in Bursa, um Tahrir Al-Wasila zu verfassen , ein zweibändiges Kompendium zu Fragen der Jurisprudenz. Wichtig und kennzeichnend sind die Fatwas, das dieses Buch enthält, unter den Überschriften von al-amr bi 'lma'ruf Wa 'l-nahy' ein al-munkar und difa ' gruppiert. Der Imam verordnet, zum Beispiel, dass ,,wenn es gefürchtet wird, dass die politische und wirtschaftliche Herrschaft (durch Ausländer) über ein islamisches Land zur Versklavung und Schwächung der Muslime führt, dann muss diese Herrschaft mit geeigneten Mitteln abgestoßen werden, einschließlich passivem Widerstand, dem Boykott der fremden Güter und die Aufgabe aller Geschäfte und Assoziation mit den fraglichen Ausländern . ,,Ähnlich", wenn ein Angriff von Ausländern auf einer von den islamischen Staaten erwartet wird, obliegt es allen islamischen Staaten, den Angriff abzuwehren mit allen möglichen Mitteln; In der Tat obliegt dies den Muslimen als Ganzes . "20 Am 5. September 1965 verließ Imam Khumayni die Türkei für Najaf im Irak, wo er bestimmt war dreizehn Jahre zu verbringen. Als traditionelles Zentrum von Shi'i Lernen und Pilgerfahrt war Najaf eindeutig ein vorzüglicher und angenehmer Ort des Exils. Es hatte darüberhinaus bereits als eine Festung der Ulama-Opposition gegen die iranische Monarchie während der Verfassungs- Revolution von 1906-1909 fungiert. Aber es war nicht, um dem Imam entgegenzukommen, dass der Schah seinen Transfer nach Najaf arrangierte. Zuerst gab es eine fortdauernde Unruhe unter den Imam-Anhängern an seinem Zwangsort in Bursa, weg von dem traditionellen Milieu der Shi'i madrasa; solche Einwände könnten erhoben werden, indem man ihn nach Najaf bewegte. Zweitens wurde gehofft, dass einmal in Najaf der Imam entweder von den prestigeträchtigen Ulama überschattet werden würde, Männer wie Ayatullah Abu 'l-Qasim Khu'i (d. 1995), oder dass er ihre Abneigung gegen den politischen Aktivismus herausfordern würde und seine Energien vergeuden würde , um sie zu konfrontieren. Er tangierte diese doppelte Gefahr, indem er ihnen seinen Respekt verlieh, während er fortfuhr, die Ziele zu verfolgen , die er sich vor dem Verlassen von Iran gesetzt hatte . Eine weitere Fallgrube , die er vermied, war die Vereinigung mit der irakischen Regierung, die gelegentlich ihre eigenen Unterschiede mit dem Schah-Regime hatte und von einem Verstand war , die Imam-Anwesenheit in Najaf für seine eigenen Zwecke zu nutzen. Der Imam lehnte die Gelegenheit ab im irakischen Fernsehen bald nach seiner Ankunft befragt zu werden, und hielt entschlossen Distanz von den folgenden irakischen Verwaltungen. Einmal in Najaf niedergelassen, begann Imam Khumayni Fiqh an der Shaykh Murtaza Ansari Madrasa zu lehren. Seine Vorträge waren gut besucht von Studenten nicht nur aus dem Iran, sondern auch aus dem Irak, Indien, Pakistan, Afghanistan und den Persischen Golfstaaten. In der Tat, eine Massenmigration nach Najaf von Qum und anderen Zentren des religiösen Lernens im Iran wurde dem Imam vorgeschlagen, aber er riet dagegen ab als Maßnahme gebunden, um Qum zu entvölkern und als ein Zentrum von religiöser Führung zu schwächen. Es war auch auf der Shaykh Murtaza Ansari madrasa, dass er , zwischen dem 21. Januar und am 8. Februar 1970, seine gefeierten Vorträge über Wilayat al-faqih geliefert hatte , die Theorie der Governance ,das nach dem Triumph der islamischen Revolution umgesetzt werden sollte. (Der Text von diesen Vorträgen wurden in Najaf veröffentlicht, nicht lange nach ihrer Auslieferung unter dem Titel Wilayat al-faqih Ya Hukumat-i Islami; Eine etwas abgekürzte arabische Übersetzung folgte bald). Diese Theorie, die zusammengefasst werden kann als die Annahme durch geeignete qualifizierte Ulama der politischen und juristischen Funktionen des Zwölften Imams während seiner Okkultation, war bereits vorgestellt worden , etwas vorläufig, in seiner ersten veröffentlichten Arbeit, Kashf al-Asrar. Nun stellte er sie als die selbstverständliche und unbestreitbare Folge der Schi'i-Doktrin des Imamats vor, zitierte und analysierte in Unterstützung davon alle relevanten Texte aus dem Koran und den Überlieferungen des Propheten (S) 21 und der Zwölf Imame (A) 22 Er betonte auch den Schaden, der in den Iran (wie auch andere muslimische Länder) gekommen war, durch das Verlassen des islamischen Gesetzes und der Regierung und der Abgabe des politischen Reichs an die Feinde des Islam. Schließlich hat er ein Programm für die Gründung einer islamischen Regierung beschrieben und betonte besonders Verantwortlichkeiten der Ulama, um ihre kleinen Bedenken zu übersteigen und die Leute furchtlos zu addressieren: ,,Es ist die Pflicht von uns allen, den Taghut zu stürzen, die unrechtmäßigen politischen Mächte, die jetzt die gesamte islamische Welt regieren. "23 Der Text der Vorlesungen über Wilayat al-faqih wurde von Besuchern, die kamen,um den Imam in Najaf zu sehen in den Iran geschmuggelt , sowie von gewöhnlichen Iranern, die auf Pilgerfahrt zu dem Schrein von Hazrat 'Ali (A) kamen. Die gleichen Kanäle wurden verwendet, um dem Iran die zahlreichen Briefe und Proklamationen zu vermitteln , in denen der Imam die Ereignisse, die in seiner Heimat während der langen Jahre des Exilsstatt gefunden haben, kommentiert hat . Das erste Dokument, ein Brief an die iranischen Ulama, der sie vom endgültigen Untergang des Schah-Regimes versicherte, datiert 16. April 1967. Am selben Tag schrieb er auch an den Ministerpräsidenten Amir 'Abbas Huvayda, der ihn beschuldigte ,,Ein Regime von Terror und Diebstahl" zu führen. 24 Anlässlich des Sechs-Tage-Krieges im Juni 1967 veröffentlichte der Imam eine Erklärung, die jede Art von Umgang mit Israel sowie den Verbrauch von israelischen Gütern verbietet. Diese Erklärung wurde im Iran weit verbreitet und öffentlich bekannt gemacht, was zur Plünderung von Imam Khumaynis Haus in Qum führte und die Verhaftung von Hajj Sayyid Ahmad Khumayni, sein zweiter Sohn, der dort lebte. (Einige der unveröffentlichten Werke des Imams sind verloren oder zerstört worden bei dieser Gelegenheit). Es war auch zu dieser Zeit, dass das Regime des Schahs nachdachte den Imam aus dem Irak nach Indien zu bewegen; Ein Ort, von dem aus die Kommunikation mit dem Iran weitaus schwieriger gewesen wäre, aber der Plan wurde vereitelt. Andere Entwicklungen, die der Imam von Najaf aus kommentiert hat, waren die extravaganten Feierlichkeiten von 2500 Jahren iranischer Monarchie im Oktober 1971 ( ,,es ist die Pflicht des iranischen Volkes, die Teilnahme an diesem unrechtmäßigen Fest zu unterlassen "); die formelle Gründung eines Einparteiensystems im Iran im Februar 1975 (der Imam verbat Mitgliedschaft in der Partei, die Hizb-i Rastakhiz, in einer Fatwa, die im folgenden Monat ausgestellt wurde); und der Ersatz im selben Monat vom kaiserlichen (shahanshahi) Kalender für den Sonnen- Hijri-Kalender, der bis dahin offiziell im Iran gewesen war. Einige Entwicklungen wurden mit Fatwas eher als Proklamationen erfüllt: zum Beispiel hat der Imam als unvereinbar mit dem Islam das Familienschutzgesetz von 1967 abgelehnt und klassifizierte Frauen als Ehebrecherinnen , die nach dessen Bestimmungen nach dem Erhalt einer Scheidung wiedergeheiratet haben .25 Imam Khumayni musste auch mit veränderten Umständen im Irak umgehen. Die Ba'th Partei, grundsätzlich feindlich gegen die Religion, war im Juli 1967 an die Macht gekommen und begann bald mit der Ausübung von Druck auf die sowohl irakischen als auch iranischen Gelehrten von Najaf. 1971, als der Irak und der Iran in einen Zustand des sporadischen und des nicht deklarierten Krieges miteinander traten, begann das irakische Regime aus seinem Territorium Iraner zu vertreiben , deren Vorfahren in einigen Fällen dort seit Generationen wohnten. Der Imam, der bis zu diesem Punkt gewissenhaft seine Distanz von der irakischen Bürokratie gehalten hatte , richtete sich nun direkt an die irakische Führung, und verurteilte ihre Handlungen . Imam Khumayni war in der Tat ständig und akut über die Verbindungen zwischen iranischen Angelegenheiten und denen der muslimischen Welt im Allgemeinen und der arabischen Länder im Besonderen bewusst. Dieses Bewusstsein führte ihn dazu, von Najaf eine Proklamation an die Muslime der Welt zu veröffentlichen anlässlich der Gelegenheit der Hajj im Jahr 1971, und mit besonderer Häufigkeit und Betonung über die Probleme, die durch Israel für die muslimische Welt aufgeworfen wurden, zu kommentieren. Die starke Sorge des Imams für die Palästina Frage führte ihn dazu eine Fatwa am 27. August 1968 auszustellen, die die Verwendung von religiösen Geldern (vujuh-i shar'i) genehmigte um die aufkommenden Aktivitäten von al-Asifa, den bewaffneten Flügel, der Palästinensischen Befreiungsorganisation zu unterstützen, dies wurde durch eine ähnliche und detailliertere Entscheidung nach einem Treffen mit dem Bagdad-Vertreter der PLO bestätigt.26 Die Verteilung im Iran, auf aber begrenzter Skala, der Proklamationen und Fatwas von Imam Khumayni war an sich genug, um sicherzustellen, dass sein Name während der Jahre des Exils nicht vergessen wird . Ebenso wichtig : die Bewegung der islamischen Opposition gegen das Regime des Schahs, das durch den Aufstand vom 15ten Khurdad begonnen worden war, entwickelte sich trotz der Brutalität, die ohne Zögern vom Schah ausgeteilt wurde, weiter. Zahlreiche Gruppen und Einzelpersonen schuldeten ausdrücklich ihre Treue zum Imam . Bald nach seinem Exil entstand dort eine Organisation namens Hay'atha-yi Mu'talifa-yi Islami (die Alliierte Islamische Assoziationen ) mit Hauptsitz in Teheran, aber mit Niederlassungen im ganzen Iran. Aktiv in ihm waren viele, die Studenten des Imam in Qum gewesen waren und die kamen um nach der Revolution wichtige Aufgaben wahrzunehmen, Männer wie Hashimi-Rafsanjani und Javad Bahunar. Im Januar 1965 ermordeten vier Mitglieder der Organisation Hasan 'Ali Mansur, den Ministerpräsident, der für den Exil des Imams verantwortlich war. Es gab keine Einzelpersonen, die sogar heimlich bestimmt wurden,als Imam Khumaynis zugelassene Vertreter im Iran, während er im Exil war. Allerdings ältere Ulama wie Ayatullah Murtaza Mutahhari, Ayatullah Sayyid Muhammad Husayn Bihishti (d. 1981) und Ayatullah Husayn 'Ali Muntaziri, waren in Kontakt mit ihm, direkt und indirekt, und waren bekannt in seinem Namen in wichtigen Angelegenheiten zu sprechen. Wie ihre jüngeren Gegenstücke im Hay'atha-yi Mu'talafa-yi Islami, gingen alle drei weiter wichtige Funktionen während und nach der Revolution durchzuführen. Das anhaltende Wachstum der islamischen Bewegung während des Exils von Imam Khumaynis sollte nicht ausschließlich auf seinen bleibenden Einfluß oder auf die mit ihm verbundene Tätigkeit von Ulama zurückzuführen sein. Wichtig waren auch die Vorlesungen und Bücher von 'Ali Shari'ati (d. 1977), ein universitätsgebildeter Intellektueller, dessen Verständnis und Darstellung des Islam beeinflusst wurden durch westliche Ideologien, einschließlich des Marxismus, in einem Ausmaß, dass viele Ulama es als gefährlich synkretistisch betrachteten. Als der Imam gebeten wurde, zu den Theorien von Shari'ati zu kommentieren, sowohl von denen, die sie unterstützten, als auch von denen, die ihnen widersprachen, verzichtete er diskret darauf, um in der islamischen Bewegung keine Spaltung zu schaffen, was dem Schah-Regime zugutegekommen wäre. Das sichtbarste Zeichen der anhaltenden Beliebtheit von Imam Khumayni in den vorrevolutionären Jahren, vor allem im Herzen der religiösen Institution in Qum, kam im Juni 1975 zum Jahrestag des Aufstandes vom 15ten Khurdad. Studenten der Fayziya madrasa begannen eine Demonstration innerhalb der Grenzen des Gebäudes zu halten, und eine mitfühlende Menge versammelte sich draußen. Beide Versammlungen dauerten drei Tage an , bis sie auf dem Boden durch Kommandos angegriffen wurden und aus der Luft von einem Militärhubschrauber, mit zahlreichen entstehenden Todesfällen. Der Imam reagierte mit einer Botschaft, in der er die Ereignisse in Qum und ähnliche Störungen an anderer Stelle als ein Zeichen der Hoffnung zu sein erklärte, dass ,,Freiheit und Befreiung von den Fesseln von Imperialismus " in der Hand waren.27 Der Anfang der Revolution kam in der Tat einige zweieinhalb Jahre später. Die islamische Revolution, 1978-79 Die Kette der Ereignisse, die im Februar 1979 mit dem Sturz des Pahlavi-Regimes endeten und die Gründung der islamischen Republik begann mit dem Tod von Hajj Sayyid Mustafa Khumayni in Najaf am 23. Oktober 1977 , unerwartet und unter mysteriösen Umständen. Dieser Tod wurde weitgehend der iranischen Sicherheitspolizei, SAVAK zugeschrieben und Protest Treffen fanden in Qum, Teheran, Yazd, Mashhad, Shiraz und Tabriz statt. Imam Khumayni selbst, mit dem Gleichmut, den er gewöhnlich angesichts des persönlichen Verlustes gezeigt hat, beschrieb den Tod seines Sohnes als einen der ,,verborgenen Gefälligkeiten" (altaf-i khafiya) von Gott und riet den Muslimen des Iran, Kraft und Hoffnung zu zeigen.28 Die Wertschätzung, in der der Imam Khumayni gehalten wurde , und die rücksichtslose Entschlossenheit des Shah Regimes, um diese Wertschätzung zu untergraben, zeigte sich am 7. Januar 1978 wieder. als ein Artikel in der halboffiziellen Zeitung Ittila'at erschien, die ihn angriff in skurrilen Begriffen als Verräter, der mit ausländischen Feinden des Landes zusammenarbeitet . Am nächsten Tag fand ein wütender Massenprotest in Qum statt; Es wurde von den Sicherheitskräften mit dem schwerem Verust an Leben unterdrückt. Dies war die erste in einer Reihe von populären Konfrontationen, die, im Laufe des Jahres 1978 Schwung sammelte, verwandelte sich bald in eine große revolutionäre Bewegung, die den Sturz des Pahlavi-Regimes forderte und die Installation einer islamischen Regierung. Die Märtyrer von Qum wurden vierzig Tage später mit Demonstrationen und Schließungen von Laden in jeder größeren Stadt Irans gefeiert. Besonders gravierend waren die Störungen in Tabriz, die erst endete nachdem mehr als 100 Menschen von den Truppen des Schahs getötet wurden . Am 29. März, dem vierzigsten Tag nach den Tötungen in Tabriz wurde durch eine weitere Runde von Demonstrationen markiert in einigen fünfundfünfzig iranischen Städten; Diesmal traten die schwersten Opfer in Yazd auf , wo die Sicherheitskräfte das Feuer auf einer Versammlung in der Hauptmoschee eröffneten. Anfang Mai, war es Teheran selbst, das die Hauptgewalt sah; gepanzerte Kolonnen erschienen auf den Straßen zum ersten Mal seit Juni 1963, um den Trend zur Revolution zu enthalten. Im Juni fand der Schah es politisch, eine Reihe von oberflächlichen Zugeständnissen zu machen - wie die Aufhebung des ,,kaiserlichen Kalenders" - zu den ihm entgegengesetzten Kräften, aber auch die Unterdrückung ging weiter. Als die Regierung die Kontrolle über Isfahan am 17. August verlor, griff die Armee die Stadt an und tötete hunderte von unbewaffneten Demonstranten. Zwei Tage später wurden 410 Leute zu Tode verbrannt hinter den verschlossenen Türen eines Kinos in Abadan, und die Regierung wurde plausibel verantwortlich gemacht. Am 'Id al-fitr, die in diesem Jahr am 4. September fiel, fanden Märsche in allen großen Städten statt, mit einer geschätzten Summe von vier Millionen Teilnehmern. Die Nachfrage wurde laut für die Abschaffung der Monarchie und die Gründung einer islamischen Regierung unter der Führung von Imam Khumayni. Angesichts der angrenzenden Flut der Revolution verordnete der Schah das Kriegsrecht und verbot weitere Demonstrationen. Am 9. September versammelte sich eine Menge am Maydan-i Zhala (nachfolgend Maydan-i Shuhada genannt ') in Teheran und wurde von Truppen angegriffen, die alle Ausgänge vom Platz blockiert hatten, und etwa 2000 Menschen wurden an diesem Ort allein getötet. Weitere 2000 wurden an anderer Stelle getötet in Teheran von amerikanisch gelieferten Militärhubschraubern, die über dem Kopf schwebten. Dieser Tag des Massakers, die als Black Friday bekannt wurde, markierte den Punkt der keinen Rückkehr. Zu viel Blut war für den Schah verschüttet worden, um irgendeine Hoffnung auf Überleben zu haben, und die Armee selbst begann von der Aufgabe des Schlachtens zu ermüden. Als sich diese Ereignisse im Iran entfalteten, lieferte Imam Khumayni eine ganze Reihe von Nachrichten und Reden, die seine Heimat nicht nur in gedruckter Form erreichten , sondern auch zunehmend auf Bandkassetten. Seine Stimme hörte man, die Leute für ihre Opfer gratulieren, den Schah in kategorischer Weise als Verbrecher zu verurteilen und die Verantwortung der Vereinigten Staaten für die Tötungen und die Repression zu unterstreichen. (Ironischerweise hatte US Präsident Carter Teheran am Silvesterabend 1977 besucht und den Schah gelobt für die Schaffung ,,einer Insel der Stabilität in einem der beunruhigten Gebiete der Welt".29 Als die Fassade der Stabilität aufgelöst wurde, setzten die Vereinigten Staaten ihre militärische und politische Unterstützung des Shahs ununterbrochen fort durch alles andere als das oberflächliche Zögern). Am wichtigsten ist, dass der Imam erkannt hat, dass ein einzigartiger Punkt in der iranischen Geschichte erreicht worden war , dass eine echt revolutionäre Dynamik entstanden war, die, wenn sie zerstreuen würde, unmöglich wäre, wieder aufzubauen. Er warnte daher vor jeglicher Kompromittierungsneigung oder von den sporadischen versöhnlichen Gesten des Schahs getäuscht zu werden. So anlässlich von 'Id al-Fitr, als Massendemonstrationen vergangen waren mit trügerischer Ruhe in Teheran, erteilte er die folgende Erklärung: ,,Edle Leute von Iran! Drückt vorwärts mit eurer Bewegung und lasst nicht für eine Minute nach , wie ich ganz gut weiß, dass ihr nicht werdet ! Lasst niemanden sich vorstellen, dass nach dem gesegneten Monat des Ramadan seine Gott gegebenen Pflichten sich geändert haben. Diese Demonstrationen, die die Tyrannei zerbrechen und die Ziele des Islam vorantreiben sind eine Form der Anbetung, die nicht auf bestimmte Monate oder Tage beschränkt ist, denn das Ziel ist es, die Nation zu retten, die islamische Gerechtigkeit zu erlassen und eine Form von göttlicher Regierung zu schaffen, die auf Gerechtigkeit beruht. "30 In einer der zahlreichen Fehlkalkulationen, die seine Versuche markierten, die Revolution zu zerstören, beschloss der Shah , die Deportation von Imam Khumayni aus dem Irak zu suchen, auf der Annahme, kein Zweifel, dass einmal aus der prestigeträchtigen Lage von Najaf entfernt und seine Nähe zum Iran , seine Stimme irgendwie zum Schweigen gebracht werden würde. Die Vereinbarung der irakischen Regierung wurde erlangt bei einem Treffen zwischen den irakischen und iranischen Außenministern in New York und am 24. September 1978 wurde das Haus des Imams in Najaf von Truppen umgeben. Er war informiert, dass sein fortgesetzter Aufenthalt im Irak von der Aufgabe seiner politischen Aktivität abhängig war , eine Bedingung, die er sicher ablehnen würde. Am 3. Oktober verließ er den Irak für Kuwait, aber an der Grenze verweigert man ihm den Eintritt. Nach einer Periode der Unschlüssigkeit , in denen Algerien, Libanon und Syrien als mögliche Ziele betrachtet wurden, begab sich Imam Khumayni nach Paris, auf Rat seines zweiten Sohnes, Hajj Sayyid Ahmad Khumayni, der sich ihm damals angeschlossen hatte. Einmal in Paris angekommen, nahm der Imam Residenz auf im Vorort von Neauphle-le-Chateau in einem Haus, das für ihn von iranischen Vertriebenen in Frankreich gemietet worden war. Die Residenz in einem nicht-muslimischen Land wurde zweifellos von Imam Khumayni als lästig erlebt, und in der Erklärung, die er am 11. Oktober 1978 aus Neauphle-le-Chateau herausgegeben hat am Vierzigsten Tage nach den Massakern des Schwarzen Freitags, kündigte er seine Absicht an, in irgendein muslimisches Land umzuziehen, das ihm die Freiheit der Rede versicherte.31 Kein solches Versprechen wurde jemals überhaupt materialisiert. Darüber hinaus hat seine erzwungene Entfernung von Najaf zunehmende Wut im Iran noch weiter verstärkt. Es war jedoch das Schah-Regime, das sich als der ultimative Verlierer aus diesem Schritt herausstellte. Die telefonische Kommunikation mit Teheran war aus Paris viel einfacher als es früher von Najaf aus war , dank der Entschlossenheit des Schahs, den Iran mit dem Westen auf jedem möglichen Weg zu verbinden und die Botschaften und Anweisungen, die der Imam herausgegeben hat, flossen ununterbrochen aus der bescheidenen Kommandozentrale, die er in einem kleinen Haus gegenüber seiner Residenz gründete. Darüber hinaus machten sich viele Journalisten aus der ganzen Welt auf den Weg nach Frankreich und das Bild und die Worte des Imams wurden bald ein tägliches Merkmal in den Medien der Welt. Im Iran hat der Schah seine Regierung kontinuierlich umgestaltet. Zuerst brachte er als Premierminister Sharif-Imami, eine Person, die angeblich nahe an konservativen Elementen unter den Ulama lag. Dann, am 6. November, bildete er eine Militärregierung unter General Ghulam-Riza Azhari, eine Bewegung , die ausdrücklich von den Vereinigten Staaten empfohlen wurde. Diese politische Manöver hatten im wesentlichen keinen Einfluss auf den Fortschritt der Revolution. Am 23. November, eine Woche vor dem Beginn von Muharram, gab der Imam eine Deklaration aus, in der er den Monat verglich ,,ein göttliches Schwert in den Händen der Soldaten des Islams zu sein, unsere großen religiösen Führer und angesehenen Predigern und allen Anhängern von Imam Husayn, Sayyid al-shuhada. " Sie müssen, fuhr er fort ,,maximalen Gebrauch machen davon; in die Kraft Gottes vertrauen, sie müssen die verbleibenden Wurzeln dieses Baumes der Unterdrückung zerreißen und des Verrats. "Was die Militärregierung angeht, so war es gegen die Scharia und die Opposition zu dagegen ist eine religiöse Pflicht.32 Große Demonstrationen entfalteten sich über den Iran, sobald Muharram begann. Tausende von Menschen angezogen mit weißen Leichentüchern als Zeichen der Bereitschaft zum Martyrium und wurden so niedergeschlagen als sie sich der nächtlichen Ausgangssperre widersetzten. Am 9 ten Muharram marschierten eine Million Menschen in Teheran und forderten den Sturz der Monarchie und am folgenden Tag ,,Ashura, mehr als zwei Millionen Demonstranten befürworteten die Anerkennung einer siebzehn-Punkt-Erklärung, von denen die wichtigste Forderung die Bildung einer islamischen Regierung war , die vom Imam geleitet wurde. Tötungen durch die Armee wurden fortgesetzt, aber militärische Disziplin begann zu bröckeln, und die Revolution erwarb eine wirtschaftliche Dimension mit der Proklamation eines nationalen Streiks am 18ten Dezember. Mit seinem Regime zerfallend, versuchte der Schah nun, weltliche , liberal-nationalistische Politiker zu kooptieren , um der Gründung einer islamischen Regierung zuvor zu kommen . Am 3. Januar 1979 wurde Shahpur Bakhtiyar der Nationalen Front (Jabha-yi Milli) zum Premierminister ernannt , um General Azhari zu ersetzen, und Pläne wurden für den Shah aufgestellt, um das Land zu verlassen für das, was als vorübergehende Abwesenheit beworben wurde. Am 12. Januar wurde die Bildung eines neunköpfigen Regierungsrates angekündigt; Unter der Leitung von Jalal al-Din Tihrani eine Einzelperson, die verkündet wurde religiöse Zeugnisse zu haben, es war um die Autorität des Schahs in seiner Abwesenheit zu vertreten. Keiner dieser Manöver lenkte den Imam von dem Ziel, nun zunehmend in greifbarer Nähe, ab. Genau am nächsten Tag nach der Gründung des Regierungsrats, verkündete er aus Neauphle-le-Chateau die Bildung des Rates der Islamischen Revolution (Shaura-yi Inqilab-i Islami), ein Körper, der mit der Gründung einer Übergangsregierung betraut ist um die Bakhtiyar-Regierung zu ersetzen. Am 16. Januar, inmitten von fieberhaftem weitverbreitetem Jubel verließ der Schah den Iran für Exil und Tod. Was jetzt blieb, war, Bakhtiyar zu entfernen und einen militärischen Staatsstreich zu verhindern, das dem Schah ermöglichte zurückzukehren. Das erste dieser Ziele kam der Realisierung näher, als Sayyid Jalal Al-Din Tihrani nach Paris kam , um einen Kompromiss mit Imam Khumayni zu suchen. Er weigerte sich, ihn zu sehen, bis er aus dem Regierungsrat zurücktrat und es als illegal verkündete. Was das Militär betraf , war die Kluft zwischen älteren Generälen, bedingungslos loyal zum Schah und der wachsenden Zahl von Offizieren und Rekruten, die mit der Revolution sympathisch waren, ständig wachsend. Als die Vereinigten Staaten General Huyser, Kommandeur der NATO Land Kräfte in Europa entsandten um die Möglichkeit eines Militärputsches zu untersuchen, war er verpflichtet zu berichten, dass es sinnlos war, einen solchen Schritt zu betrachten. Die Bedingungen schienen für Imam Khumayni geeignet in den Iran zurückzukehren und die letzten Stadien der Revolution zu führen. Nach einer Reihe von Verzögerungen, einschließlich der militärischen Besetzung von Mehrabad Flughafen vom 24. bis 30. Januar, begann der Imam auf einem gecharterten Flugzeug von Air France am Abend des 31. Januar und kam am nächsten Morgen in Teheran an. Inmitten unvergleichlicher Szenen der weitverbreiteten Freude - es wurde geschätzt, dass mehr als zehn Millionen Menschen in Teheran sich versammelt haben, um den Imam zurück in seine Heimat zu begrüßen - er ging zum Friedhof von Bihisht-i Zahra im Süden von Teheran, wo die Märtyrer der Revolution begraben lagen. Dort verurteilte er die Bakhtiyar-Regierung als den ,,letzten schwachen Atemzug des Schah-Regimes "und erklärte seine Absicht, eine Regierung zu ernennen, die der Bakhtiyar Regierung in den Mund schlagen würde. "33 Die Ernennung des provisorischen Islamischen Regierung, die der Imam versprochen hatte, kam am 5. Februar. Seine Führung wurde Mahdi Bazargan anvertraut, eine Person, die seit vielen Jahren in verschiedenen islamischen Organisationen aktiv war, vor allem der Freiheitsbewegung (Nahzat-i Azadi). Die entscheidende Konfrontation kam weniger als eine Woche später. Angesichts des progressiven Zerfalls der Streitkräfte und die Desertion vieler Offiziere und Männer zusammen mit ihren Waffen, zu den Revolutionären Komitees, die überall auftauchten, verordnete Bakhtiyar eine Sperrstunde in Teheran, um um 4 Uhr zu wirken. Am 10. Februar befahl Imam Khumayni , dass der Ausgangssperre zuwidergehandelt werden soll und warnte, dass sollten Elemente in der Armee, die dem Schah treu waren, nicht davon ablassen, das Volk zu töten, würde er eine formale Fatwa für den Dschihad ausgeben.34 Am darauffolgenden Tag zog der Oberste Militärrat seine Unterstützung von Bakhtiyar zurück, und am 12. Februar 1979, brachen alle Organe des Regimes, politische, administrative und militärische, endlich zusammen. Die Revolution hat triumphiert. Klar kann keine Revolution als die Arbeit eines einzelnen Menschen angesehen werden, noch können seine Ursachen rein ideologisch interpretiert werden ; Wirtschaftliche und soziale Entwicklungen hatten geholfen den Boden für die revolutionäre Bewegung von 1978-79 vorzubereiten. Es gab auch marginale Beteiligung an der Revolution, besonders während der letzten Etappen, als sein Triumph versichert schien durch weltliche, liberal-nationalistische und linke Elemente. Aber es kann kein Zweifel geben an der zentralen Rolle von Imam Khumayni und die ganzheitlich islamische Natur der Revolution, die er führte. Physisch von seinen Landsleuten für vierzehn Jahre entfernt, hatte er ein unerschöpfliches Gefühl von revolutionärem Potenzial, das aufgetaucht war und in der Lage war, die breiten Massen des iranischen Volkes für die Erlangung dessen zu mobilisieren , was vielen im Lande (einschließlich seinem auserwählte Premier , Bazargan) ein weites und übermäßig ehrgeiziges Ziel schien. Seine Rolle gehörte, darüber hinaus nicht nur zur moralischen Inspiration und symbolischer Führung; Er war auch der operative Führer der Revolution. Gelegentlich akzeptierte er Ratschläge zur Strategie von Personen im Iran, aber er hat alle Schlüsselentscheidungen selbst getroffen und frühzeitig alle Befürworter des Kompromisses mit dem Schah zum Schweigen gebracht. Es waren die Moscheen, die die Organisationseinheiten der Revolution waren und Massengebete, Demonstrationen und Martyrium, die bis zur allerletzten Stufe - ihre Hauptwaffen waren. 1979-89: Erstes Jahrzehnt der Islamischen Republik, Letztes Jahrzehnt des Lebens des Imams Imam Khumaynis Rolle war auch zentral in der Gestaltung der neuen politischen Ordnung, die sich aus der Revolution heraustellte , der Islamischen Republik Iran. Zuerst schien es, dass er seine leitende Rolle direkt von Qum ausüben könnte, denn er zog dort aus Teheran am 29. Februar hin und verursachte, dass Qum tatsächlich eine zweite Hauptstadt des Iran wurde. Am 30. und 31. März führte ein bundesweites Referendum zu einer massiven Stimme für die Gründung einer islamischen Republik. Der Imam verkündete am nächsten Tag, den 1. April 1979, als den ,,ersten Tag der Regierung Gottes" 35 Die Institutionalisierung der neuen Ordnung setzte sich mit der Wahl am 3. August fort aus einer Versammlung von Sachverständigen (Majlis-i Khubragan), mit der Aufgabe der Überprüfung eines Entwurfs der Verfassung betraut , der am 18. Juni vorgelegt worden war; Fünfundfünfzig der dreiundsiebzig Personen, die gewählt wurden, waren religiöse Gelehrte. Es war aber nicht zu erwarten, dass ein reibungsloser Übergang vom alten Regime sich als möglich erweisen würde . Die Befugnisse und Pflichten des Rates der Islamischen Revolutionären, die beabsichtigt war , als Zwischengesetzgebung zu dienen waren nicht klar abgegrenzt von denen der provisorischen Regierung unter der Leitung von Bazargan. Noch wichtiger ist, dass signifikante Unterschiede zwischen der Ansicht und dem Ansatz die beiden Organe von einander getrennt haben . Der Rat, der überwiegend aus ulama bestand, begünstigte sofortige und radikale Veränderung und suchte die revolutionären Organe zu stärken, die entstanden waren - die revolutionären Ausschüsse, die revolutionären Gerichte beauftragt mit der Bestrafung von Mitgliedern des ehemaligen Regimes, die mit schweren Verbrechen geladen waren, und die Truppen der Wächter der Islamischen Revolution (Sipah-i Pasdaran-i Inqilab-i Islami), gegründet am 5. Mai 1979. Die Regierung, die von Bazargan geleitet wurde und vor allem aus liberalen Technokraten von islamischer Orientierung bestand, suchte so schnell eine Normalisierung der Situation wie möglich und das allmähliche Auslaufen lassen der revolutionären Institutionen. Obwohl Imam Khumayni die Mitglieder der beiden Organe ermutigte, zusammenzuarbeiten und unterliess es bei den meisten Gelegenheiten ihre Unterschiede zu schlichten, waren seine Sympathien eindeutig mit dem Rat der Islamischen Revolution. Am 1. Juli bot Bazargan dem Imam seinen Rücktritt an . Es wurde abgelehnt, und vier Mitglieder des Rates l- Rafsanjani, Bahunar, Mahdavi-Kani und Ayatullah Sayyid 'Ali Khamna'i - schlossen sich dem Bazargan-Kabinett an in einem Versuch die Koordination der beiden Gremien zu verbessern. Neben diesen Reibungen auf dem Regierungsniveau, wurde ein weiteres Element der Instabilität von den terroristischen Aktivitäten von schattigen Gruppen geliefert, die entschlossen waren, die aufkommende islamische Republik von einigen ihrer am meisten fähigen Persönlichkeiten zu berauben. So wurde am 1. Mai 1979, Ayatullah Murtaza Mutahhari, ein führendes Mitglied des Rates der Islamische Revolution und ein ehemaliger Schüler in der Nähe des Herzens des Imams, in Tehran ermordet. Einmal weinte der Imam in einer offenen Anzeige der Trauer. Der endgültige Bruch zwischen Bazargan und der Revolution kam als Folge der Besetzung der Botschaft der Vereinigten Staaten in Teheran am 4. November 1979 durch eine Koalition von Studenten der Universitäten Teheran. Trotz Erklärungen der Bereitschaft zur ,,Ehre des Willens des iranischen Volkes " und seiner Anerkennung der islamischen Republik, hatte die amerikanische Regierung am 22. Oktober 1979 den Schah in die Vereinigten Staaten aufgenommen. Der Vorwand war sein Bedürfnis nach medizinischer Behandlung, aber es wurde im Iran weit gefürchtet, dass seine Ankunft in Amerika, wo eine große Anzahl von hochrangigen Beamten des vorherigen Regimes sich versammelt hatte , das Vorspiel sein könnte zu einem amerikanisch gesponserten Versuch ihn wieder zur Macht zu bringen, auf den Linien des erfolgreichen CIA-Putsches vom August 1953. Die Auslieferung des Shahs zum Iran war deshalb von den Studenten gefordert , die die Botschaft als Bedingung besetzten für die Befreiung der Geiseln, die sie dort hielten. Es ist wahrscheinlich, dass die Schüler ihre Aktion im Voraus mit engen Mitarbeitern von Imam Khumayni geklärt hatten, denn er erweiterte schnell seinen Schutz für sie und verkündete ihr Handeln ,,Eine größere Revolution als die erste. "36 Zwei Tage später prognostizierte er , dass konfrontiert mit dieser ,,zweiten Revolution", Amerika ,,nicht in der Lage ist eine verdammte Sache zu tun (Amrika hich ghalati Namitavanad bukunad). "37. Diese Vorhersage schien für viele im Iran extravagant zu sein, aber eine militärische Expedition, die von den Vereinigten Staaten am 22. April 1980 motorisiert wurde, um die amerikanischen Geiseln zu retten und möglicherweise auch sensible Seiten in Teheran anzugreifen, kam zu einem abrupten und demütigendem Ende, als der amerikanische Gunship in einem Sandsturm bei Tabas im südöstlichen Iran ineinander einstürzte. Am 7. April, hatten die Vereinigten Staaten offiziell diplomatische Beziehungen mit dem Iran gebrochen, eine Bewegung, die von Imam Khumayni begrüßt wurde als eine Gelegenheit der Freude für die iranische Nation.38 Es war nicht bis zum 21. Januar, 1981, dass die amerikanischen Geiseln endlich freigelassen wurden. Zwei Tage nach der Besetzung der US-Botschaft bot Bazargan noch einmal seinen Rücktritt an , und diesmal wurde es angenommen. Darüber hinaus wurde die provisorische Regierung aufgelöst, und der Rat der islamischen Revolution hat vorübergehend die Aufgabe übernommen das Land zu führen. Dies markierte die endgültige Abreise von Bazargan und gleichgesinnten Einzelpersonen aus der Szene; fortan wurde der Begriff ,,liberal" zu einer abwertenden Bezeichnung für diejenigen, die die grundlegenden Tendenzen der Revolution in Frage stellten. Darüber hinaus hatten die Studenten, die die Botschaft besetzten, Zugang zu umfangreichen Dateien, die die Amerikaner über verschiedene iranische Persönlichkeiten behalten hatten, die die Botschaft über die Jahre besucht hatten ; Diese Dokumente wurden nun veröffentlicht und diskreditierten die beteiligten Persönlichkeiten. Am wichtigsten die Besetzung der Botschaft stellte eine ,,zweite Revolution" dar, darin dass der Iran nun ein einzigartiges Beispiel für den Trotz der amerikanischen Supermacht anbot und für amerikanische Politiker als ihr Hauptgegner im Nahen Osten etabliert wurde. Die Begeisterung, die durch die Besetzung der Botschaft geweckt wurde, half auch, eine große Wahlbeteiligung für das Referendum zu sichern, das am 2. und 3. Dezember 1979 stattfand um die Verfassung zu ratifizieren, die am 15. November von der Versammlung der Sachverständigen genehmigt worden war. Die Verfassung, die überwiegend genehmigt wurde, unterschied sich stark von dem ursprünglichen Entwurf, vor allem durch die Einbeziehung des Prinzips von Wilayat al-faqih als sein Grundsatz und bestimmendes Prinzip. Kurz in der Präambel erwähnt, wurde es in vollem Umfang in Artikel Fünf verdeutlicht: ,,Während der Okkultation des Herrn des Zeitalters (Sahib al-Zaman, d.h. dem Zwölften Imam) ... geht die Governance und die Führung der Nation auf den gerechten und frommen Faqih über, der vertraut ist mit der Lage seines Zeitalters; Mutig, einfallsreich und besessen mit Verwaltungsfähigkeit; und anerkannt und akzeptiert als Führer (rahbar) von der Mehrheit der Menschen. Für den Fall, dass kein faqih von der Mehrheit so anerkannt werden sollte, wird der Führer oder der Führerrat, bestehend aus fuqaha der die oben genannten Qualifikationen besitzt , diese Verantwortung übernehmen. " Artikel 109 spezifiziert die Qualifikationen und Attribute des Führers als ,,Eignung in Bezug auf Lernen und Frömmigkeit, wie es für die Funktionen von Mufti und Marja erforderlich ist. "Artikel 110 führte seine Kräfte auf , die den Oberbefehl der Streitkräfte beinhalten, Ernennung des Chefs der Justiz, Unterzeichnung des Dekrets, das die Wahl des Präsidenten der Republik formalisierte und - unter bestimmten Bedingungen - seine Entlassung .39 Diese Artikel bildeten die konstitutionelle Basis für Imam Khumaynis Führungsrolle. Außerdem wurde er ab Juli 1979 als Imam Jum'a für jede roße Stadt ernannt , der nicht nur die Freitagspredigt lieferte, sondern auch als sein persönlicher Vertreter handelte. Die meisten staatlichen Institutionen hatten auch einen Vertreter des Imams zu ihnen zugewiesen. Doch die letzte Quelle seines Einflusses war seine große Moral und spirituelles Prestige, das dazu führte, dass er in erster Linie als Imam bezeichnet wurde, im Sinne von jemandem, der umfassende Führung an die Gemeinschaft verteilt.40 Am 23. Januar 1980 wurde Imam Khumayni von Qum nach Teheran gebracht, um Behandlung für eine Herzkrankheit zu empfangen. Nach neununddreißig Tagen im Krankenhaus nahm er den Wohnsitz in dem nördlichen Vorort von Darband in Tehran auf , und am 22. April zog er in ein bescheidenes Haus in Jamaran, ein weiterer Vorort im Norden der Hauptstadt. Eine eng bewachte Verbindung wuchs um das Haus herum, und dort war er bestimmt, den Rest seines Lebens zu verbringen. Am 25. Januar, während des Krankenhausaufenthalts des Imams , Abu'l-Hasan Bani Sadr, ein Französischgebildeter Ökonom, wurde zum ersten Präsidenten der Islamischen Republik Iran gewählt. Sein Erfolg war zum Teil durch die Entscheidung des Imams möglich gemacht worden, dass es nicht angebracht war, für einen religiösen Gelehrten für die Wahl zu kandidieren. Diese Veranstaltung, die am 14. März bei den ersten Wahlen zu dem Majlis folgte , könnte als ein weiterer Schritt zur Institutionalisierung gezählt haben zur Stabilisierung des politischen Systems. Doch Bani Sadrs Amtszeit, zusammen mit den Spannungen, die sich bald zwischen ihm und einer Mehrheit der Abgeordneten in dem Majlis entstand , veranlasste eine schwere Krise, die letztlich zu Bani Sadrs Entlassung führte. Denn der Präsident , sein inhärenter Größenwahn verschärft durch seinen Sieg bei den Umfragen, zögerte, die Vormachtstellung an Imam Khumayni abzugeben, und er versuchte deshalb eine persönliche Nachfolge aufzubauen, die weitgehend aus ehemaligen Linken bestand, die ihre Positionen exclusiv ihm schuldig waren. In diesem Unternehmen trat er unvermeidlich mit der neu gebildeten islamischen Republikspartei (Hizb-i Jumhuri-yi Islami) zusammen unter der Leitung von Ayatullah Bihishti, der die Majlis dominierte und loyal war zu dem, was als ,,Linie des Imams" (khatt-i Imam) bezeichnet wurde. Wie er es früher getan hatte mit den Streitigkeiten zwischen der provisorischen Regierung und dem Rat der islamischen Revolution, suchte der Imam die Parteien zu versöhnen, und am 11. September 1980 appellierte er an alle Zweige der Regierung und ihren Mitgliedern ihre Unterschiede beiseite zu legen. Während diese neue Regierungskrise aufbrühte, am 22. September 1980, schickte der Irak seine Kräfte über die iranische Grenze und startete einen Aggressionskrieg, der fast acht Jahre dauern sollte. Irak genoss finanzielle Unterstützung in diesem Unternehmen von den arabischen Staaten , begrenzt am persischen Golf, vor allem aus Saudi-Arabien. Imam Khumayni, aber betrachtete richtig die Vereinigten Staaten als den wichtigsten Anstifter des Krieges von Anfang an und amerikanisches Engagement wurde zunehmend sichtbar, als der Krieg weiter trug. Obwohl der Irak die territorialen Forderungen gegen den Iran voranbrachte , sollte der kaum verkleideten Zweck der Aggression von den Versetzungen Nutzen ziehen, die im Iran durch die Revolution verursacht wurden, besonders die Schwächung der Armee durch Säuberungen von untreuen Offizieren und um die islamische Republik zu zerstören. Wie er während der Revolution getan hatte, bestand Imam Khumayni auf eine kompromisslose Haltung und inspirierte einen standhaften Widerstand, der den einfachen irakischen Sieg verhinderte, den viele ausländische Beobachter zuversichtlich vorhergesagt hatten. Zuerst aber hat der Irak einen gewissen Erfolg genossen, die Hafenstadt Khurramshahr einfangend und Abadan umkreisend. Das Verhalten des Krieges wurde zu einem weiteren Thema im Streit zwischen Bani Sadr und seinen Gegnern. Seine Bemühungen zur Versöhnung der Fraktionen fortsetzend, hat Imam Khumayni eine Drei-Mann-Kommission errichtet , um die Beschwerden zu untersuchen, die jeder jeweils gegen den anderen hatte. Die Kommission berichtete am 1. Juni 1981, dass Bani Sadr schuldig war, gegen die Verfassung zu verstoßen und gegen die Anweisungen des Imams . Er wurde dementsprechend als Präsident von der Majlis für inkompetent erklärt und am nächsten Tag in Übereinstimmung mit Artikel 110 Abschnitt (e) der Verfassung entließ ihn Imam Khumayni . Er ging sich verstecken und am 28. Juli floh er nach Paris, verkleidet als Frau. Gegen Ende seiner Präsidentschaft hatte sich Bani Sadr mit dem Sazman-i Mujahidini Khalq (Organisation der Volks- Kämpfer, aber die Gruppe ist allgemein bekannt im Iran als munafiqin, ,,Heuchler", nicht mujahidin, wegen seiner Feindseligkeit gegenüber der islamischen Republik) verbündet . Eine Organisation mit einer umständlichen ideologischen und politischen Geschichte, hatte es gehofft, wie Bani Sadr, Imam Khumayni zu verdrängen und Macht für sich zu erfassen. Nachdem Bani Sadr ins Exil gegangen war , begannen die Mitglieder der Organisation auf einer Kampagne des Mordes von Regierungsvertretern in der Hoffnung, dass die Islamische Republik zusammenbrechen würde. Noch bevor Bani Sadr geflohen war, hatte eine massive Explosion das Hauptquartier der Islamische Republik Partei zerstört und mehr als siebzig Menschen einschließlich Ayatullah Bihishti getötet. Am 30. August 1981 wurde Muhammad 'Ali Raja'i, Nachfolger von Bani Sadr als Präsident, getötet in einer weiteren Explosion. Andere Attentate folgten in den nächsten zwei Jahren, darunter fünf Imam Jum'as ebenso wie eine Vielzahl kleinerer Figuren. Während dieser Katastrophen behielt Imam Khumayni seine übliche Fassung, erklärte z. B. nach der Ermordung von Raja'i, dass die Tötungen nichts ändern würden und tatsächlich zeigten, dass der Iran ,,das stabilste Land der Welt" sei der Regierung die Fähhigkeit gegeben , weiterhin ordnungsgemäß zu funktionieren.41 Die Tatsache, dass der Iran diesen Schlägen innerlich standhalten konnte und gleichzeitig den Verteidigungskrieg gegen den Irak fortsetzen konnte, war in der Tat Zeugnis für die Wurzeln, die die neue Ordnung geschlagen hatte, und dem ungebrochenen Prestige von Imam Khumayni als Führer der Nation. Ayatullah Khamna'i, ein langjähriger Gesellschafter und Devotee des Imams, wurde zum Präsidenten gewählt am 2. Oktober 1981, und er blieb in dieser Position, bis er ihm als Führer der islamischen Republik bei seinem Tod im Jahr 1989 folgte. Keine staatlichen Krisen vergleichbar mit denen von den ersten Jahren der islamischen Republik traten während seiner Amtszeit auf. Dennoch strukturelle Probleme bestanden. Die Verfassung sah vor, dass die von der Majlis verabschiedeten Gesetze von einem Körper von älteren Fuqaha 'bekannt als der Rat der Wächter (Shaura-yi Nagahban) überprüft werden , um ihre Übereinstimmung mit den Bestimmungen von Ja'fari fiqh zu gewährleisten. Dies führte häufig zu einer Pattsituation zu einer Vielzahl wichtiger legislativer Fragen. Zumindest bei zwei Gelegenheiten, im Oktober 1981 und Januar 1983, Hashimi- Rafsanjani, damals Vorsitzender von der Majlis, forderte den Imam auf, entscheidend zu schlichten, indem er die inhärenten Vorrechte aufmalte, in der Lehre von Wilayat al-faqih, um völligen Stillstand zu brechen. Er war widerwillig, dies zu tun, und bevorzugte immer, dass ein Konsens entstehen sollte. Doch am 6. Januar 1988, in einem Brief an Khamna'i gerichtet, hat der Imam eine weitreichende Definition von Wilayat al-faqih vorgebracht , jetzt ,,absolute" (mutlaqa) bezeichnet, die es theoretisch möglich für die Führung machte , sich über alle denkbaren Einwände der Politik, die es unterstütze, hinwegzusetzen. Governance, Imam Khumayni verkündete, ist das wichtigste von allen göttlichen Verordnungen (ahkam-i ilahi) und es hat Vorrang vor sekundären göttlichen Verordnungen (Ahkam-i far'iya-yi ilahiya). Nicht nur führt der islamische Staat zulässig eine große Anzahl von Gesetzen aus , die nicht spezifisch erwähnt werden in den Quellen der shari'a, wie das Verbot von Betäubungsmitteln und die Erhebung von Zollgebühren; Es kann auch die Aufführung einer fundamentalen religiösen Pflicht aussetzen die Hajj, wenn dies durch das höhere Interesse der Muslime notwendig ist.42 Auf den ersten Blick scheint die Theorie von wilayat -i mutlaqa-yi faqih eine Rechtfertigung zu sein für unbegrenzte individuelle Herrschaft durch den Führer (rahbar). Einen Monat später aber delegierte Imam Khumayni diese breit definierten Vorrechte zu einer Kommission namens der Versammlung für die Ermittlung des Interesses der islamischen Ordnung (Majma'-i Taschkhis-i Maslahat-i Nizam-i Islami.) Dieser stehende Körper hat die Macht, alle Unterschiede in der Gesetzgebung entscheidend zu beenden zwischen der Majlis und dem Rat der Wächter. Der Krieg gegen den Irak setzte fort, den Iran bis Juli 1988 zu beschäftigen. Iran war gekommen, um sein Kriegsziel zu definieren nicht nur auf die Befreiung aller vom Irak besetzten Teile seines Territoriums, sondern auch der Sturz des Regimes von Saddam Husayn. Eine Reihe von militärischen Siegen ließ dieses Ziel erreichbar erscheinen. Am 29. November 1981 gratulierte Imam Khumayni seinen Militär- Kommandanten über Erfolge in Khuzestan, bemerkte, dass die Iraker gezwungen gewesen waren sich vor dem Glauben der iranischen Truppen und ihrem Eifer nach Märtyrertum zurückzuziehen .43 Im folgenden Jahr, am 24. Mai, wurde Khurramshahr, das seitdem von den Irakern gehalten wurde kurz nach dem Ausbruch des Krieges, befreit und nur kleine Gebiete des iranischen Territoriums blieben in irakischen Händen. Der Imam markierte den Anlass, indem er die Persischen Golfstaaten erneut verurteilte , die Saddam Husayn unterstützten und den Sieg als göttliche Gabe beschrieben.44 Iran scheiterte jedoch, schnell seinen überraschenden Sieg auszunutzen und die Dynamik , die die Zerstörung von Saddam Husayns Regime möglich gemacht hätte , war verloren, als die Flut des Krieges hin und her floss . Die Vereinigten Staaten waren jedenfalls entschlossen, den Iran einen entscheidenden Sieg abzustreiten und verstärkte seine Intervention in den Konflikt in vielfältiger Weise. Schließlich, am 2. Juli 1988, schoss die US-Marine, die im Persischen Golf stationiert war, ein iranisches Zivilflugzeug ab , mit dem Verlust von 290 Passagieren. Mit dem größten Widerwillen stimmte , Imam Khumayni zu, den Krieg auf die in Resolution 598 der von dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen festgelegten Bedingungen zu beenden , verglich seine Entscheidung in einer langen Erklärung am 20. Juli mit dem Trinken von Gift.45 Jede Vorstellung, dass die Akzeptanz eines Waffenstillstands mit dem Irak eine Verminderung der Bereitschaft des Imams signalisierte , den Feinden des Islam zu begegnen, wurde verworfen, als er am 14. Februar 1989 eine Fatwa herausgab für die Hinrichtung von Selman Rushdie, Autor des obszönen und Blasphemischen Romans, die satanischen Verse, sowie die Verantwortlichen für die Publikation und Verbreitung der Arbeit. Die Fatwa erhielt in der muslimischen Welt viel Unterstützung als die maßgebendste Artikulation der populären Empörung über Rushdies krasser Beleidigung zum Islam. Obwohl seine Forderung unerfüllt blieb , zeigte es deutlich die Konsequenzen, denen man sich stellen müsse durch jedem aufstrebenden Nachahmer von Rushdie, und hatte daher eine wichtige abschreckende Wirkung. Allgemein übersehen zu der Zeit war die feste Begründung der Fatwa des Imams in der bestehenden Bestimmungen der beiden Shi'i und der sunnitischen Jurisprudenz; Es war also nicht innovativ. Was der Fatwa besondere Bedeutung verlieh, war eher ihre Ausgabe durch den Imam als eine Figur von großer moralischer Autorität. Der Imam hatte auch die Aufmerksamkeit der Außenwelt erlangt, wenn auch auf einem weniger spektakulären Weg, am 4. Januar 1989, als er Michail Gorbatschow, dem Generalsekretär der Kommunistische Partei der Sowjetunion, einen Brief schickte , in dem er den Zusammenbruch der Sowjetunion vorhersagte und das Verschwinden des Kommunismus: ,,Von nun an wird es notwendig sein, nach dem Kommunismus in den Museen der politischen Geschichte der Welt zu schauen. " Er warnte auch Gorbatschow und das russische Volk davor den Kommunismus mit dem westlichen Stil des Materialismus zu ersetzen: ,,Das Grundproblem deines Landes hat nichts mit Besitz zu tun, Wirtschaft oder Freiheit; Es ist der Mangel an einem wahren Glauben an Gott, das gleiche Problem, das den Westen in eine Sackgasse von Trivialität und Zwecklosigkeit gezogen hat. "46 Innerlich war aber die wichtigste Entwicklung im letzten Jahr von Imam Khumaynis Leben ohne Zweifel seine Entlassung von Ayatullah Muntaziri aus der Position des Nachfolgers zur Führung der Islamischen Republik. Einst ein Student und ein enger Mitarbeiter des Imams, der so weit gegangen war, ihn »die Frucht meines Lebens« zu nennen, hatte Muntaziri unter seinen Assoziierten über die Jahre Personen gehabt , die für konterrevolutionäre Tätigkeit hingerichtet wurden, einschließlich einem Schwiegersohn, Mahdi Hashimi, und machte weitreichende Kritik an der Islamischen Republik, insbesondere im Hinblick auf gerichtliche Angelegenheiten. Am 31. Juli 1988 schrieb er einen Brief an den Imam, der , was er für ungerechtfertigte Hinrichtungen von Mitgliedern des Sazman-i Mujahidin-I Khalq in iranischen Gefängnissen nach der Organisation betrachtete, in Frage stellte von seiner Basis im Irak hatte es einen groß angelegten Einfall in das iranische Territorium gemacht in den Abschlussphasen des Iran-Irak-Krieges. Angelegenheiten spitzten sich im nächsten Jahr zu und am 28. März 1989, schrieb der Imam an Muntaziri, der seinen Rücktritt von der Nachfolge annahm, ein Rücktritt , den er unter den Umständen gewzungen war anzubieten .47 Am 3. Juni 1989, nach elf Tagen im Krankenhaus für eine Operation, um interne Blutungen zu stoppen, verfiel Imam Khumayni in einen kritischen Zustand und starb. Das Ausgießen von Trauer war massiv und spontan, der genaue Kontrapunkt zu den riesigen Demonstrationen der Freude, die seine Rückkehr in den Iran etwas mehr als zehn Jahre zuvor begrüßt hatte . So war der Andrang von Trauernden, geschätzt auf etwa neun Millionen, dass der Körper letztlich von einem Hubschrauber transportiert werden musste zu seinem Ort der Beerdigung im Süden von Teheran auf der Straße, die zu Qum führt. Ein noch wachsender Komplex der Strukturen ist um den Schrein des Imams gewachsen und hat es wahrscheinlich gemacht , dass es das Zentrum einer ganzen neuen Stadt wird, die der Ziyara und dem religiösen Lernen gewidmet ist. Das Testament von Imam Khumayni wurde bald nach seinem Tod veröffentlicht. Ein langwieriges Dokument, es richtet sich hauptsächlich an die verschiedenen Klassen der iranischen Gesellschaft und drängt sie zu tun was für die Erhaltung und Stärkung der islamischen Republik notwendig ist. Wichtig aber es beginnt mit einer ausgedehnten Meditation über den Hadith-i thaqalayn: ,,Ich lasse unter euch zwei große und kostbare Dinge: das Buch Gottes und meine Nachkommenschaft; Sie werden niemals voneinander getrennt werden, bis sie mich am Teich treffen. " Der Imam interpretiert die Unglücke, die die Muslime im Laufe der Geschichte und vor allem in dem gegenwärtigen Zeitalter befallen haben , als das Ergebnis der Bemühungen exakt den Qur'an von der Nachkommenschaft des Propheten (S ) zu lösen. Das Erbe von Imam Khumayni war beträchtlich. Er hatte dem Iran nicht nur ein Politisches System hinterlassen , das die Prinzipien sowohl der religiösen Führung und einer gewählten Legislative und Leiter der Exekutive verankert, aber auch ein ganz neuen Ethos und Selbstbild, eine würdige Haltung der Unabhängigkeit gegenüber dem Westen liegt in der muslimischen Welt. Er war tief durchdrungen von den Traditionen und der Weltanschauung des Shi'i-Islams, aber er sah die Revolution, die er geführt hatte und die Republik, die er als den Kern für ein weltweites Erwachen von allen Muslimen gegründet hatte. Er hatte versucht, dieses Ziel zu erreichen, indem er unter anderem Proklamationen an die Hujjaj auf eine Reihe von Anlässen erteilte , und alarmierte sie vor den Gefahren aus amerikanischer Dominanz des Nahen Ostens, der unermüdlichen Tätigkeit Israels für die Schwächung der muslimischen Welt, und die Unterwürfigkeit zu Amerika und Israel von zahlreichen Nahostregierungen. Die Einheit zwischen Shi'is und Sunniten war eine seiner anhaltenden Sorgen; Er war ja in der Tat die erste Shi'i Autorität, die bedingungslos Gebete von Shi'is hinter einem Sunnitischen Imam als gültig erklärte. 48 Es muss schließlich betont werden, dass trotz der Amplitude seiner politischen Errungenschaften Imam Khumaynis Persönlichkeit war im wesentlichen die eines Gnostikers, für den die politische Tätigkeit nur die natürliche Folge eines intensiven inneren Lebens der Hingabe war. Die umfassende Vision vom Islam, die er sowohl artikulierte und veranschaulicht hat, ist in der Tat sein bedeutendstes Erbe. 1. Englisch-geborener Hamid Algar erhielt sein Ph. D in orientalischen Studien von der Cambridge Universität. Seit 1965 hat er an der Fakultät der Abteilung für Nahost-Studien an der University of California, Berkeley, gedient, wo er Persische und islamische Geschichte und Philosophie lehrt. Dr. Algar hat ausführlich über das Thema Iran und den Islam geschrieben, einschließlich der Bücher Religion und Staat im Iran, 1785-1906 und Mirza Malkum Khan: Eine Biographische Studie im Iranischen Modernismus . Er verfolgt seit vielen Jahren die islamische Bewegung im Iran mit Interesse. In einem Artikel veröffentlicht 1972, beurteilte er die Situation dort und prognostiziert die Revolution ,,genauer als alle politische Offiziere und Intelligenzanalysten der US-Regierung, "in den Worten von Nikolaus Wade, Wissenschafts- Zeitschrift. Dr. Algar hat zahlreiche Bücher aus dem Arabischen , Türkischen und Persischen übersetzt, darunter auch das Buch Islam und Revolution: Schriften und Erklärungen von Imam Khomeini. 2. Siehe Muhammad Riza Hakimi, Mir Hamid Husayn, Qum, 1362 Sh./1983. 3. Jedoch, nach einer Aussage des älteren Bruders des Imams , Sayyid Murtaza Pasandida, war sein Punkt der Abfahrt Kaschmir, nicht Lucknow; Siehe 'Ali Davani, Nahzat-i Ruhaniyun-I Iran, Teheran, kein Datum., VI, S. 760). 4. Siehe Divan-I Imam, Teheran, 1372 Sh./1993, S. 50 5. Interview des jetzigen Schriftstellers mit Hajj Sayyid Ahmad Khomeini, Sohn des Imams, Teheran, 12. September, 1982 6. Imam Khomeini, Sahifa-yi Nur, Teheran, 1361 Sh., / 1982, X S. 63,7 Sahifa-yi Nur, XVI, S. 121 8. Sahifa-yi Nur, XII, p. 51 9. Shadharat al-Ma'arif, Teheran, 1360 Sh./1982, S. 6-7. 10. Sayyid 'Ali Riza Yazdi Husayni, Aina-yi Danishvaran, Teheran, 1353/1934, S. 65-7. 11. Sayyid Hamid Ruhani, Barrasi va Tahlili az Nahzat-I Imam Khumayni, I, Najaf, kein Datum ., S. 55-9. 12. Kashf al-Asrar, S. 185 13. Kashf al-Asrar, S. 186 14. Sahifa-yi Nur,I , S. 27. 15. Kauthar, I, S. 67; Sahifa-yi Nur, I, S. 39. 16. Sahifa-yi Nur,I, S. 46 17. Interview mit dem jetzigen Schriftsteller Teheran, Dezember 1979. 18. Kauthar, I, S. 169-178. 19. Siehe Ansari, Hadis-I Bidari, S. 67 20. Tahrir al-Wasila, I, S. 486 21. Zur Aufrechterhaltung der Lesbarkeit wird (S), das ein Akronym für ,,Salla (a) llahu alayhi wa aalihi wa sallam" ist, verwendet Im ganzen Buch zu bezeichnen ,,Möge Frieden und Segnungen Gottes auf ihn und seine Familie sein." Es wird verwendet für Prophet Muhammad. 22. Zur Aufrechterhaltung der Lesbarkeit wird (A), das ein Akronym für ,,Alayhi (alayhim) al-salaam" ist, überall verwendet im Buch, um zu bezeichnen ,,Möge der Friede Gottes auf ihm / sie / sie sein." Es wird für die Propheten und die Heiligen benutzt. 23. Wilayat al-faqih, Najaf, kein Datum .,S. 204 24. Sahifa-yi Nur, I S. 129, 132. 25. Imam Khomeini, Risala-yi Ahkam,S. 328 26. Sahifa-yi Nur, I, S. 144-5. 27. Sahifa-yi Nur, I, S. 215 28. Shahidi digar az ruhaniyat, Najaf, kein Datum ., S. 27. 29. New York Times, 2. Januar 1978. 30. Sahifa-yi Nur, I,S. 97 31. Sahifa-yi Nur, II, S. 143 32. Sahifa-yi Nur, III, S. 225 33. Sahifa-yi Nur, IV, S. 281-6. 34. Sahifa-yi Nur, V, S. 75 35. Sahifa-yi Nur, V, S. 233 36. Sahifa-yi Nur, X, S. 141. 37. Sahifa-yi Nur, X, S. 149 38. Sahifa-yi Nur, XII, S. 40 39. Qanun-i Asasi-yi Jumhuri-yi Islami-yi Iran, Teheran, 1370 Sh./1991, S. 23-24, 53-58. 40. Vorschläge, dass die Verwendung dieses Titels ihn an die zwölf Imame von Shi'i Glauben assimiliert und damit Unfehlbarkeit zu ihm zuschreibt sind grundlos. 41. Sahifa-yi Nur, XV, S. 130 42. Sahifa-yi Nur, XX, S. 170-71. 43. Sahifa-yi Nur, XV, S. 234 44. Sahifa-yi Nur, XVI, SS. 154-5. 45. Sahifa-yi Nur, XXI,SS. 227-44. 46. Ava-yi Tauhid, Tehran, 1367 Sh./1989, SS. 3-5. 47. Sahifa-yi Nur, XXI, S. 112. 48. Istifta’at, I, S. 279.
  21. Nein, Liebes, du missverstehst! Mir geht es darum, dass wir es lieber für die Ehe behalten sollen. Ich denke, dass hat was, mit dem Thema Freiheit zu tun und dass wir denken, dass wir es mit der Lust bzw. Begierde bekommen können (habe es gerade so ungefähr vom Bruder Osama gelernt!) Natürlich muss auch der Mann daran arbeiten und auch für ihn gilt, dass bei einem Thema Vorsicht geboten wird! Ich wollte es eigentlich vermeiden, dass hier zu schreiben, es tut mir Leid Lies!, trotz deinem Argument tue ich es nun doch... Du liest es selbst Liebe Schwester, wie viele junge Mädchen ihr Häutchen verloren haben, alleine wie viele hier verzweifelt im Forum lauern.. Und warum, frage ich dich? Weil es das einzige Zeichen ist, dass ihrem Ehemann zeigt, dass sie "rein" ist. Ja, es hat was mit Ehre zu tun und ja, es hat auch Tradition, dass es Mädchen behalten sollen, ich meine, ich komme selbst aus einer Libanesischen Familie, und sowas ist kein Thema zum Ansprechen.
  22. Salam alaikum, Meine Meinung ist, dass sowohl der Mann als auch die Frau sich für die Ehe aufbewahren müssen. Du kannst ja die Denkweise unterstützen, in dem du den Wert des Mädchens als billig betitelst und es nicht so schlimm findest, wenn der Mann sowas vor der Ehe tut. Ich frage nochmal, was genau fehlt uns, was dem Jungen dann nicht fehlt? Das Häutchen? Tut mir leid, aber dass man die Persönlichkeit und den Wert einer Frau anhand sowas bemisst..dass sowas im 21. Jahrhundert existiert..Und wenn man schon so denkt, dann sollte das auch für den Mann gelten? Ich hab dir von dem Ausspruch des Propheten saw. oben erzählt. Wenn er (saw) die Menschen nicht als billig abgestempelt hat, wieso wagen es die Menschen unter uns nur. Jedem das seine, liebe Schwester. wassalam
  23. Howal Ahad Salam Aleykum Imam Sayyed Ali Khamenei (möge Allah ihn uns lange erhalten): Ich rate den jungen Männern stets, dass sie im Umgang mit Frauen, die ihnen nicht mahram sind - und selbst im Umgang mit jenen Frauen, die ihnen mahram sind - nicht etwas tun oder sagen, was ihre Ehefrauen zur Eifersucht zwingen könnte. Und ich appelliere an die jungen Frauen, dass sie im Umgang mit fremden Männern nicht etwas tun oder sagen, was Eifersucht hervorrufen und das Ehrgefühl ihrer Ehemänner verletzen könnte. Diese Eifersucht erzeugt Misstrauen, schwächt das Fundament der Liebe und verbrennt ihre Wurzeln.
  24. Liebe Schwester, natürlich behaare ich hier Vorallem auf die Mädchen! Alleine, weil wir mehr zu verlieren haben! Uns fehlt doch am Ende etwas und nicht dem Jungen! Oder hast du jemals ein Junge gesehen, der sich sorgen gemacht hat, was nun aus ihn wird, weil er ein Mädchen entjungfert hat? Wohl eher nicht (es sei den, sie kommt aus einer Schläger Familie)! Wer hat denn am Ende die meisten Probleme? Ein Mädchen, dass entjungfert wurde, oder ein Junge, der Entjungfert hat? Ich rede hier nicht vom Islamischen Sinne, sondern Schlicht allgemein! Ich verstehe nicht, warum dich meine Aussage schockt. Alleine weil sie einem Jungen schon ihre Jungfräulichkeit geschenkt hat, kannst du davon ausgehen, dass er sie als Billig abstempelt. Sagen wir, dass er sie am Ende heiratet (sowas gibt es ja) denkst du ernsthaft, dass es sie nicht verfolgen wird? Stellen wir uns jetzt mal vor, sie streiten. Denkst du, er schleudert ihr keine Worte an den Kopf? Meinst du ernsthaft, dass sie eine Glückliche Ehe verbringen? Natürlich wird er irgendwann da sitzen und darüber nachdenken, mit wem sie schon alles Kontakt hatte bzw. wer sie den schon alles Angefasst hat! Ich appelliere hiermit an die Keuschheit eines Mädchen und die Geduld, die sie mit sich trägt bzw. Tragen muss! Ich will hier niemanden fertig machen geschweige den mich lächerlich über andere machen (starfurulah, jeder hat seine eigene Probleme) es soll einfach mal ein Denkanstoß sein!
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