Eine für den 30. November geplante islamische Veranstaltung wurde abgesagt.
An sich nicht weiter erwähnenswert........
Zitat
Freitag, 30. November 2007
Hanau
mh-Infostand bei der Veranstaltung "Islam in Europa" des "Vereins für multikulturelle Ereignisse e.V."
Ort: Comoedienhaus Wilhemsbad Hanau
Zeit: 18 Uhr
http://www.mk-ev.de/
Unter dem angegebenen Link folgende Erklärung:
Zitat
wir bedanken uns für Ihre Anmeldung zur Veranstaltung "Islam in Europa. Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft."
Leider müssen wir Ihnen auf diesem Wege mitteilen, dass die Veranstaltung am 30.11. nicht stattfinden wird, da die Stadt Hanau als Eigentümerin des Comoedienhauses uns kurzfristig gekündigt hat. Die bisherigen Gespräche mit den Verantwortlichen deuten auf ein Mißverständnis hin, das jedoch in der kurzen Zeit bis Freitag nicht mehr geklärt werden kann.
Wir bitten diesen Umstand zu entschuldigen und hoffen auf Ihr Verständnis. Selbstverständlich werden wir Sie über weitere Veranstaltungen des Vereins für multikulturelle Ereignisse auf dem Laufenden halten.
Verein für multikulturelle Ereignisse e.V.
(....)
Und in der IZ dieser Artikel:
http://www.islamisch...ung.de/?id=9675
Zitat
"So etwas noch nie erlebt"
(iz) Dr. Murad Wilfried Hofmann ist ohne Frage einer der bekanntesten und profiliertesten deutschen Muslime und ein international angesehener Autor. (....)
Einen Vorfall wie den, der ihm neulich anlässlich eines geplanten Vortrags im hessischen Hanau widerfuhr, hat Hofmann allerdings nach eigenem Bekunden noch nie zuvor erlebt. Am 30. November sollte er dort auf Einladung des „Vereins für multikulturelle Ereignisse e.V.“ einen Vortrag mit dem Thema „Islam in Deutschland - Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“ halten. Wenige Tage zuvor teilten allerdings die Vermieter der Räumlichkeiten, welche der Stadt Hanau gehören, dem Veranstalter schriftlich mit, dass die zugesagten Räumlichkeiten nicht mehr zur Verfügung stünden, weil der Redner Murad Hofmann „islamistisches Gedankengut“ vertrete, das nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetzes stehe. Auch nach einem darauf folgenden Gespräch mit dem Veranstalter blieb man bei dieser Sichtweise und der Absage. Der Bundesbeamte a.D. Dr. Murad Hofmann ist empört über diese Vorwürfe: „Der Fall in Hanau stellt eine neue Eskalationsstufe der in Deutschland grassierenden Islamophobie dar“, so Hofmann gegenüber der IZ.
In dem Kündigungsschreiben vom 26.11.07 für den angemieteten Veranstaltungsort, das Comoedienhaus Wilhelmsbad bei Hanau, wurde die Kündigung aus zwei Gründen ausgesprochen. Zum einen sei der Saal für eine Veranstaltung mit dem Titel „UNESCO 2007 - Mevlana“ gebucht worden. Doch, so das Schreiben wörtlich: „Es sollte eine kulturelle Veranstaltung sein. Inzwischen ist durch Nachforschungen herausgekommen, daß auch Redner auftreten sollen, die eindeutig islamistisches Gedankengut vertreten. So ist als Redner ein Herr Dr. Murat Hofmann vorgesehen, der Ideen propagiert, die nicht der freiheitlich demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes entsprechen. Unsere Gesellschaft befindet sich zu 100% im Besitz der Stadt Hanau. Diese kann derartige Aktivitäten nicht dulden und fördern.“ Der zweite angegebene Grund ist eine Verletzung des Mietvertrages, weil eine bis 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn zu zahlende Vorabzahlung von 30 Prozent des Mietpreises nicht erfolgt sei.
Doch selbst wenn man in beiden Fällen von Fehlern auf Seiten der Veranstalter ausgeht, bleiben noch die Vorwürfe gegen Dr. Murad Hofmann bestehen. „Das rechtfertigt nicht die üble Nachrede mir gegenüber. In § 186 Strafgesetzbuch heißt es: ‚Wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist, mit Freiheitsstrafe ... bestraft.’“ so Dr. Hofmann gegenüber der IZ. Der Pressesprecher der Stadt Hanau sagte dazu gegenüber dieser Zeitung: „Wir haben Hinweise von der Polizei bekommen, wonach zu erwarten sei, dass die Inhalte der Reden nicht mit dem deutschen Grundgesetz vereinbar seien. Deshalb hat unser Rechtsamt dann beschlossen, die Veranstaltung abzusagen.“
(....)
Der so beschuldigte kann die Behauptungen noch immer nicht fassen: „Ich war 30 Jahre lang, bis 1994, aktiver Bundesbeamter im auswärtigen Dienst. Ich hatte schon während meiner aktiven Dienstzeit eine Reihe von Büchern, darunter das „Tagebuch eines deutschen Muslims“, veröffentlicht, ohne je von meinem Dienstherrn beanstandet worden zu sein. Auch das Bundesverdienstkreuz erhielt ich bereits als Muslim. Nach meiner Pensionierung habe ich auf der ganzen Welt Vorträge gehalten, davon rund 300 allein Deutschland, ohne je Vorwürfen wie denen, die jetzt aus Hanau kommen, ausgesetzt gewesen zu sein. Auch das Buch ‚Der Islam als Alternative’, das jetzt schon in der sechsten Auflage erschienen ist, ist nie von meinem Dienstherrn beanstandet worden.“ Angesichts damaliger Angriffe hatte sich das Auswärtige Amt hinter seinen Botschafter Hofmann gestellt und nach einer Prüfung festgestellt, dass das Buch nicht zu beanstanden sei. Zudem, so Hofmann, sei die Kampagne gegen ihn in Zusammenhang mit dem Buch bereits vor Erscheinen des Buches gelaufen und nach Erscheinen des Buches „sofort zusammengebrochen“. (....) „Es ist mir völlig schleierhaft, wie man in Hanau zu einer solch aggressiven Stellungnahme kommen konnte. Ob dabei eine Denunziation vorliegt oder etwas anderes, ich weiß es nicht“, sagt der ehemalige Botschafter verständnislos.
Ach du mein schauriges Vaterland.....
wa salam


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