Shia-Forum: Millionen von Ahmedinejadanhänger versammeln sich - Shia-Forum

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Millionen von Ahmedinejadanhänger versammeln sich

#41 Mitglied ist offline   Rehad 

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Geschrieben 17.06.2009, 00:28 Uhr

Beitrag anzeigenShamsedin sagte am 16.06.09 23:52:

nein werde ich nicht. wenn du nicht informiert bist musst du nicht zur mäsigung aufrufen. ich weis was ich weis und was ich gehört habe.


Im Names des Gütigen

As- salamu alaikum.

Ergo, basiert dein Wissen auf hören. Der Imam hat zu Geduld aufgerufen. Hier noch mal der Imam:

+++

Leader: Vandals not related to candidates

Leader of Iran's Islamic Revolution says vandalizing public property is not related to presidential candidates or their supporters.

"Some people are against the unity of the Iranian nation and the solidarity of the Islamic system," Ayatollah Seyyed Ali Khamenei said in a meeting with representatives from the four candidates in Iran's presidential election and officials from the Guardian Council and the Interior Ministry.

"Such acts and vandalism and some crimes that were committed are not related to the candidates' supporters but to disturbers of peace and all should stand against them," the Leader said.

Ayatollah Khamenei said all candidates are backing the principles of the Islamic Republic and support peace in the country and the election should not cause divisions.

The Leader called on all political figures to take a clear position against the post-election violence and urged the Iranian nation to withstand those committing crimes in the streets.

"If the election result had been other than this, such incidents would have occurred nonetheless," he said.

Ayatollah Khamenei said a recount of the vote could be held, should the investigations show such a measure is required.

The Leader said any recount must be done in the presence of representatives of the presidential candidates so that everybody is assured.

"Those in charge of supervising the elections are always trustworthy people, but this should not prevent an investigation into possible problems and clarifying the truth," Ayatollah Khamenei concluded.

http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=98279...ionid=351020101
Schlimm ist es um diejenigen Gläubigen bestellt, die das Schlechte mehr hassen als das Gute lieben.

#42 Mitglied ist offline   shia.revolution 

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Geschrieben 17.06.2009, 10:34 Uhr

Beitrag anzeigenRehad sagte am 17.06.09 01:28:

Im Names des Gütigen

As- salamu alaikum.

Ergo, basiert dein Wissen auf hören. Der Imam hat zu Geduld aufgerufen. Hier noch mal der Imam:

+++

Leader: Vandals not related to candidates

Leader of Iran's Islamic Revolution says vandalizing public property is not related to presidential candidates or their supporters.

"Some people are against the unity of the Iranian nation and the solidarity of the Islamic system," Ayatollah Seyyed Ali Khamenei said in a meeting with representatives from the four candidates in Iran's presidential election and officials from the Guardian Council and the Interior Ministry.

"Such acts and vandalism and some crimes that were committed are not related to the candidates' supporters but to disturbers of peace and all should stand against them," the Leader said.

Ayatollah Khamenei said all candidates are backing the principles of the Islamic Republic and support peace in the country and the election should not cause divisions.

The Leader called on all political figures to take a clear position against the post-election violence and urged the Iranian nation to withstand those committing crimes in the streets.

"If the election result had been other than this, such incidents would have occurred nonetheless," he said.

Ayatollah Khamenei said a recount of the vote could be held, should the investigations show such a measure is required.

The Leader said any recount must be done in the presence of representatives of the presidential candidates so that everybody is assured.

"Those in charge of supervising the elections are always trustworthy people, but this should not prevent an investigation into possible problems and clarifying the truth," Ayatollah Khamenei concluded.

http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=98279...ionid=351020101


nur weisst du dummerweise nicht von wem und was ich mache!
ich behaupte mehr zu wissen als irgendeiner hier sonst, ohne falschen stolz und mit voller gewissheit. ich kenne die verhältnisse aus erster hand.

#43 Mitglied ist offline   shia.revolution 

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Geschrieben 17.06.2009, 10:48 Uhr

Was hat die Wahl im Iran mit dem Zwölften Imam zu tun? – Eine tiefer gehende Analyse
Yavuz Özoguz am 16. Juni 2009

Das Wahlergebnis im Iran ist inzwischen definitiv, und Neuwahlen wird es nicht geben! Die Islamische Revolution hat eine neue höhere Stufe der Entwicklung mit einem enormen Maß an innerer Läuterung beschritten, und der Westen hat dabei alles verloren, was er sich in den letzten Jahren versucht hat aufzubauen im Iran.

Doch um das zu verstehen muss man die Westbrille abnehmen und die Geschichte, Kultur und Religion des Landes erheblich besser kennen, als es westhörige Hofjournalisten, die nur in Schublanden denken können, jemals verstehen werden. Sie denken, dass man entweder für den Westen oder gegen die Zivilisation sei. Aber im Iran wird gerade die intensive Hegemonialarbeit der Westlichen Welt von vielen Jahren demontiert. Und in diesem Zug wird gründlich aufgeräumt, auch mit korrupten Mullahs im Land!

Der Zwölfte Imam ist bekanntlich aus der Verborgenheit heraus verfassungsmäßiges Oberhaupt der Islamischen Republik Iran und Imam Chamene’i ist “nur“ dessen Stellvertreter. Zugegebenermaßen kann man mit solch einer Argumentation dem eher materiell orientierten Bürger der Westlichen Welt kaum die derzeitigen Geschehnisse um die Islamische Republik Iran erklären. Aber für ein tiefer gehendes Verständnis ist diese Kenntnis zumindest hilfreich. Die absolute Mehrheit der Bevölkerung im Iran, ob jung, ob alt, gebildete Schicht oder weniger gebildet, ob Arbeiter oder Hochschullehrer, sie alle glauben daran, dass der Zwölfte Imam ihr erwarteter Erlöser ist und aktiv wirkt. Ganze Scharen von Bussen fahren Donnertag Abends in die Wüste vor Qum, um die berühmte Moschee des Imam Mahdi in Dschamkaran aufzusuchen, eine Moschee, von deren Existenz viele Westliche Journalisten gar nichts wissen. Um im Iran zu wissen, ob man es bei seinem Interview mit einem halbwegs repräsentativen Staatsbürger der Islamischen Republik Iran zu tun hat, müsste ein Journalist eigentlich nur die Frage nach dem Zwölften Imam stellen. Jene Schickimicki-Puppen aus Nord-Teheran, die westliche Journalisten so gerne vor die Kamera rufen, und die mit an Zauberkunst grenzender Geschicklichkeit zeigen, dass ein Kopftuch hinter den Haaren hängend doch nicht runterrutschen kann, glauben weder an den Zwölften Imam noch akzeptieren sie die Verfassung der Islamischen Republik Iran. Westliche Journalisten – leider allen voran deutsche – kennen im Wesentlichen aber nur jene Verfassungsfeinde im Iran. Sie zeigen nur diese und reden nur mit diesen, wie heute z.B. das heute-journal einen ehemaligen Flugzeugentführer und Aufrufer zum Sturz als “Experten“ vorgestellt hat.

Wie viele Ahmedinejat-Befürworter hat der von “Ausgewogenheit“ und “Freiheit“ träumende Westbürger in den letzten 5 Tagen hören dürfen? Ja, er hat die Freiheit, das Diktat der Westpresse anzunehmen, nur eine bestimmte Meinung hören zu dürfen! Dabei muss man nicht an den Zwölften Imam glauben, um die Geschehnisse zumindest halbwegs zu verstehen. Allein das entspannte strahlende Gesicht Imam Chamene’is am Folgetag nach den Wahlen bei einer Veranstaltung zum Geburtstag Fatimas (a.) hätte genügt, zu verstehen, dass hier etwas “Größeres“ im Gang ist, aber auch das wurde ja nicht gezeigt.

Wenn man einmal den Aspekt des Zwöften Imams weglässt, so gibt es zumindest ein Ereignis aus der Vergangenheit, an das zu erinnern hilfreich ist, um die heutigen Geschehnisse besser zu verstehen. Als das heutige religiöse Oberhaupt Imam Chamene’i selbst Präsident der Islamischen Republik Iran war und Mousawi Ministerpräsident, gab es eine bedeutsame verbale Auseinandersetzung zwischen beiden. Imam Chamene’i wollte die Position des religiösen Oberhauptes – damals Imam Chomeini – stärken, wohingegen Mousawi eine Schwächung bewirken wollte. Zur Überraschung aller stärkte Imam Chomeini damals zunächst die Position Mousawis. Es war die ultimative Meisterprüfung des Vertreters des Zwölften Imams (der Westleser möge verzeihen, dass es hier wieder erwähnt wird) für seine Nachfolge, was damals aber kaum jemand verstand. Der damalige Präsident Imam Chamene’i reagierte unverzüglich, nahm seine Position zurück und unterstützte die Position Imam Chomeinis. Es ging nicht um den Konflikt, sondern um die Selbstbeherrschung und Loyalitätsbereitschaft. Es ging darum, seine eigene Position für eine größere Sache zurück zu stecken.

Imam Chamene’i hat jene letzte Meisterprüfung glorreich bestanden. In der Folge wurde die Position des Ministerpräsidenten abgeschafft und Imam Chomeini legte alle Weichen, dass Imam Chamene’i sein Nachfolger werden möge. Mousawi, der damals scheinbar zuerst recht bekommen hatte, war sang- und klanglos untergegangen und mit ihm seine Position. Er war der letzte Ministerpräsident Irans. Das liegt über 20 Jahre zurück. Und seit 20 Jahren hat Mousawi jene Rechnung offen. Er hat nicht die Ideale der Islamischen Revolution im Sinn. Imam Chamene’i hat ihn in der Nacht nach den Wahlen empfangen und ihm die Chance zur eigenen Läuterung gegeben, sowie mit erhobenen Haupt seinen Fehler zu bereinigen. Aber er hat das Angebot zuerst nicht angenommen, um dann zu erkennen, dass sein Handeln zu sieben Toten geführt hat! Sieben Tote, die versucht haben, gewaltsam in ein Militärlager einzudringen, um sich Waffen zu beschaffen. Sieben Tote wegen Westlicher Aufhetzung. Erst jetzt – zu spät – hat er sich zumindest etwas besonnen und weitere Teilnahmen an Demonstrationen abgesagt. Dabei war er nur “vorgeschickt“.

Es gibt aber weitere Personen, die “Rechnungen“ mit Imam Chamene’i offen haben. Da ist zum einen der ehemalige Präsident Rafsandschani. Er wurde bei den Verhandlungen des Expertenrats um die Nachfolge von Imam Chomeini im Rahmen einer Dreierspitze mit vorgeschlagen. Aber er wurde nicht gewählt. Die Mehrheit der Experten hat ihn nicht einmal in Erwägung gezogen. Danach hat er u.a. als Präsident eine Machtposition im Land aufgebaut, die zumindest nach Vorstellung von Ahmedinejat an Korruption grenzte. In seinem Wirken gegen Korruption hat sich Ahmedinejat auch Rafsandschani zum Gegner gemacht. Immer wenn Rafsandschani dazu in der Lage war, hat er ein Gesetzesvorhaben Ahmedinejads blockiert bzw. behindert. Insbesondere die Aufklärung einiger Korruptionsvorwurfe gegen frühere Beamte wurden behindert.

Und Ahmedinejat hatte diesbezüglich viele Gegner. Eine ganze Kaste von korrupten Geistlichen, die westlichen Journalisten gegenüber sehr empfänglich waren (insbesondere wenn es auch eine Bezahlung für das Interview gab), entwickelte sich zu einem Parasiten der Islamischen Revolution, der eine viel größere Bedrohung darstellte, als alle Aktionen der Westlichen Welt zusammen. Die mehrheitlich revolutionäre Jugend, die politisch sehr gebildete, spirituell entwickelte und vor allem antiimperialistische Jugend, ging nicht mehr in die Moscheen solcher Mullahs, sondern zu “Laien“, wie Ahmadinejat und seinesgleichen, weil sie dort den Geist der Islamischen Revolution erkannten. Diese Lage war auch im Ausland bei manchem Iranischen Geistlichen zu spüren. Sie schusterten sich die Posten zu und hatten wenig mit der wahren immerwährenden inneren Revolution zu tun. Zahlreiche Geistliche verhinderten alle möglichen Reformversuche Imam Chamene’is, zur Bekämpfung von Korruption. So hat Imam Chamene’i z.B. gleich mehrfach versucht, verbindliche Kriterien und Prüfungen vorzuschlagen für das Tragen von Titeln, wie Ayatollah usw., aber jene Kaste wehrte sich mit Händen und Füßen dagegen! Das hatte zur Folge, dass manch weniger Revolutionärer sich selbst Ayatollah nannte, während die wahren bescheidenen Geistesgrößen sich nicht solche Titel gaben. Nachdem die ganze Welt schon die wahre Größe Imam Chamene’is erkannt hatte und er im Libanon von den Geistlichen “Imam“ genant wurde, führten die Geistlichen in der Gelehrtenstadt Qum ihn in ihrer Gelehrtenliste an fünfte Stelle! Derjenige, der laut Verfassung der “Imam der Umma“, also der Imam aller Muslime, die sich zu ihm bekennen, ist, sollte gemäß jener Gelehrten-Kaste “nur“ Nummer fünf sein. Manche haben bis heute nicht verstanden, dass der Revolutionszug an ihnen vorbei gefahren ist. Aber Ahmedinejat war für sie ein Dorn im Auge, denn er bekämpfte die materielle Orientierung derartiger Gelehrter und die daran gekoppelte Korruption. Wenn also dieser Tage aus der Gelehrtenstadt Qum zur Freude ahnungsloser Hofjournalisten des Westens ein Protestbrief gegen die Wahlen kam, dann ist er genau von solchen “Gelehrten“ unterzeichnet. Und jetzt ist angesichts des Schadens das Schweigen über jene Gelehrten auch zu Ende!

“Geistiges“ Oberhaupt jener Gelehrtenkaste ist Rafsandschani. So lange Präsidenten, wie Chatami regierten, die selbst eine gewisse Vorliebe für ein auch äußerlich ansehnliches Präsidentendasein hatten, gab es keine Gefahr für alle Rafsandschanis. Die Scherze, die das Volk mit seinem stets zunehmenden Besitz machten, wie z.B. “Rafsandschani-Air“ für die Fluggesellschaft “Mahan-Air“ konnte er gut verkraft und es war sogar Werbung für ihn. Rafsandschani, Chatami und Mousawie sollten das starke Dreiergespann sein, dass sich gegen Imam Chamene’i stellt. Aber sie haben die Rechnung ohne das Volk und ohne den Zwölften Imam gemacht.

Mit Ahmedinejat hat sich das Volk für ein anderes Kaliber an revolutionärer Wahrhaftigkeit entschieden. Der lebte die Bescheidenheit selbst vor und bekämpfte die Korruption mit aller Härte! Aber einen verkrusteten Apparat von so vielen Jahren konnte man nicht von heute auf Morgen umwälzen. Zudem hatte er zusammen mit Imam Chamene’i immer die schwierigere Situation. Muslime können und dürfen ihre Widersacher nicht immer mit den gleichen Methoden bekämpfen, mit denen sie bekämpft werden. Wenn z.B. der Gegner öffentlich verleumdet, darf ein Muslim das dennoch nicht usw.! Aber wenn der Imam nicht immer deutlich werden konnte, dann haben seine Anhänger es jetzt getan. Bei den Demonstrationen zu seiner Unterstützung gab es – im Gegensatz zu früher – kein einziges Rafsandschani-Bild mehr. Das wäre doch ein Detail, über das man hätte berichten können, aber wie soll man etwas berichten, was man nicht versteht?

Schon früh war klar, dass der im Volk höchst beliebte Ahmedinejat klar gewinnen würde. Das haben auch Umfragen des CIA vor den Wahlen belegt! Also musste der Westen einen Plan ausarbeiten, der jenen Wahlsieg madig machen sollte, Leute auf die Straße bringt, Unruhen erzeugt und dadurch die Erfolge des Wahlsieges zumindest vermindert. Aber genau das Gegenteil ist eingetreten.

Zunächst einmal war Ahmedinejat heute bei einer Konferenz der Schanghai-Gruppe in Russland. Wenn die Prostete nur halb so groß wären, wie im Westen behauptet, wäre er nicht gereist. Fast alle großen asiatischen Regierungschefs und Russland haben ihm gratuliert und ihm – obwohl er nur einen Beobachterstatus hat – als Redner herzlich begrüßt. In der Rede hat er über den Untergang des Kapitalismus und die Westliche Welt gesprochen, was mit stehenden Ovationen begleitet wurde! Wo waren denn all jene Journalisten, die jede brennende Mülltonne im Iran persönlich interviewt haben. Wurden sie hier auch behindert? Warum haben sie dieses so bedeutsame Ereignis ihren eigenen Bevölkerungen vorenthalten? Da spricht ein Staatschef vor den größten Wirtschaftsmächten Asiens und verkündet unter Applaus den Untergang des Westens – obwohl er ja angeblich nur durch Wahlbetrug an die Macht gekommen sei – und die Bürger der Westlichen Welt dürfen darüber nichts erfahren?! Wo gibt es Zensur? Ist Gleichschaltung nicht viel schlimmer?

Die Unruhestifter haben auf der einen Seite die Disziplin und auf der anderen Seiten die Opferbereitschaft der Mehrheit im Iran unterschätzt. Die sind – ob es dem Westen passt oder nicht – bereit, im Notfall ihr Leben für den Zwölften Imam zu geben, denn das ist ihr Glaube! Sie glauben an Gott und nicht an das Kapital! Die Vertreter der Westlichen Dienerschaft würden nicht einmal ihre Schminke opfern!

Mousawi hat sich zumindest teilweise aus der Randale ausgeklinkt. Dennoch haben einige weitergemacht. Jetzt wird es darum gehen, die Hintermänner herauszufinden. Einer der Hauptakteure der Geschehnisse ist in der Versenkung verschwunden. Von Rafsandschani hat man seit einigen Tagen absolut nichts gehört, obwohl er sich sonst sehr oft meldete! Er ist in einer Zwickmühle. Erklärt er die Wahlen für gefälscht, dann outet er sich als Drahtzieher der Entwicklung und stellt sich offen gegen Imam Chamene’i und riskiert all sein Kapital. Erklärt er die Wahlen für legitim, unterschreibt er weitere vier Jahre, die sich gegen seinen Reichtum wenden könnten und gegen eine ganze Kaste von Mullahs, die Imam Chamene’i das Leben schwer gemacht haben.

Die Westliche Welt wollte mit ihrer Inszenierung das System schwächen. Das Ergebnis ist, dass das System stärker denn je zuvor sein wird, und die Westliche Welt ihren letzten Einfluss in der Region verliert.

Hier kommen wir wieder zum Zwöften Imam zurück, der eben wirkt. Wer an die Verborgenheit glaubt, der glaubt, dass Ahmedinejat mit seiner Ankündigung, dass diese Wahl ein göttlich erhellendes Ergebnis haben wird, den Nagel auf den Kopf getroffen hat. Alle anderen werden die Formulierung für eine typisch orientalische Übertreibung halten. Viele wahrhaftige Mullahs, die an der Korruption manch anderer verzweifelt ist, dürfte jetzt aufatmen und die Ehre der so ehrenvollen und bedeutsamen Geistlichkeit neu aufbauen, in der Loyalität zu Imam Chamene’i. So oder so ist aber vor allem das Volk der Gewinner und mit dem Volk im Iran jeder Bürger dieser Welt, der gegen Korruption, gegen Imperialismus, gegen den Raubtierkapitalismus und für den Einsatz für Gerechtigkeit ist. Wir gratulieren!
_________________

#44 Mitglied ist offline   ANSAR HEZBOLLAH 

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Geschrieben 17.06.2009, 11:31 Uhr

ya karim

as-salam,

bruder shamsedin das habe ich gestern gelesen. möge allah bruder yavuz und sie belohnen.

ya qias al-mustaqisin, stärke die partei sayyed alis und schwäche ihre feinde behaqe muhamad wa alihi tahirin!

was-salam
و حربٌ لمن حاربکم یا خامنه ای
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#45 Mitglied ist offline   Rehad 

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Geschrieben 17.06.2009, 13:03 Uhr

Beitrag anzeigenShamsedin sagte am 17.06.09 10:34:

nur weisst du dummerweise nicht von wem und was ich mache!
ich behaupte mehr zu wissen als irgendeiner hier sonst, ohne falschen stolz und mit voller gewissheit. ich kenne die verhältnisse aus erster hand.


Im Namen Allahs

As- salamu alaikum wa rahmatullah,

dann wundert es mich, dass der Imam keine Sondergenehmigung dir gibt um uns alle aufzuklären. Das heißt die Worte des Imams gelten auch für dich! Übrigens argumentieren die Mousavi-Anhänger wie du, ohne Hand und Fuß, aber mit Provokation.

Wa salamu alaikum.
Schlimm ist es um diejenigen Gläubigen bestellt, die das Schlechte mehr hassen als das Gute lieben.

#46 Mitglied ist offline   shia.revolution 

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Geschrieben 17.06.2009, 13:20 Uhr

Beitrag anzeigenRehad sagte am 17.06.09 13:03:

Im Namen Allahs

As- salamu alaikum wa rahmatullah,

dann wundert es mich, dass der Imam keine Sondergenehmigung dir gibt um uns alle aufzuklären. Das heißt die Worte des Imams gelten auch für dich! Übrigens argumentieren die Mousavi-Anhänger wie du, ohne Hand und Fuß, aber mit Provokation.

Wa salamu alaikum.


die beweise kommen von ahmedinejad selbst. jemand der sich nicht durch diebstahl und faulen handel bekannt gemacht hat, verdient mehr vertrauen als ein karroubi oder moussavi der gehaltsempfänger eines menschen ist, der jetzt echte unruhen plant damit das geschäft zwischen moullahs und ihm nicht gestört wird.
moussavis wahlantrittsgrund war ahmedinejad am aufdecken zu hindern und rafsandjani hat die kandidaten gesponsert.
du interpretierst in die unterredung zuviel gutes, imam khamenei bezieht keine stellung für oder gegen einen kandidaten das mus jeden klar sein aber eine einberufung zu ihm sagt vieles.
unser prophet, imam ali musste sich auch mit heuchlern arrangieren damit sie nicht vollends durchdrehen. es war eine stille warnung an moussavi mit dem hinweis das der staat alles genau im auge hat.
das war keine plauderstunde unter freunde. wenn du seine anweisung so interpretierst das wir alle kandidtaen achten sollen, wäre ahmedinejad im unrecht aber imam khamenei hat ja nur moussavi einbestellt und nicht ahmedinejad, den schlechten verlierer sozusagen.
ohne die erlaubnis des rahbars hätte ahmedinejad nie und nimmer die akten seiner gegner offen dargelegt, den betrug von moussavis frau. der diebstahl der rafsandjani kinder, karroubis verstrickungen im immobiliengeschäft etc.
in 5 tagen wird der spiess umgedreht dann wirst du erste erfolge sehen und der mob wird gezwungen den alltag einkehren zu lassen. aber schöner wird sein das dann moussavi und co an den kragen gehen wird.

#47 Mitglied ist offline   ANSAR HEZBOLLAH 

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Geschrieben 17.06.2009, 13:27 Uhr

ya karim

as-salam,

es ist offensichtlich, dass die reformer von westen unterstützt werden. imam khamenei sagte einmal, dass es menschen im mantel der geistlichkeit gibt, die schlimmer als shayatin sind. und hazrat ayatollah mesbah yazdi sagte, dass es "gelehrten" gibt, die den islam mehr schaden als die kuffar. die reformer werden offenkundig von weissen haus und europa unterstützt. schande über sie.

diese dunklen mächte im iran sind die wahren feinde der revolution. sie nutzen den islam und welayat faghih um ihre schmutzigen ziele zu erreichen.

was-salam
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و عدوً لمن عاداکم یا خامنه ای
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#48 Mitglied ist offline   shia.revolution 

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Geschrieben 17.06.2009, 13:35 Uhr

Beitrag anzeigenANSAR HEZBOLLAH sagte am 17.06.09 13:27:

ya karim

as-salam,

es ist offensichtlich, dass die reformer von westen unterstützt werden. imam khamenei sagte einmal, dass es menschen im mantel der geistlichkeit gibt, die schlimmer als shayatin sind. und hazrat ayatollah mesbah yazdi sagte, dass es "gelehrten" gibt, die den islam mehr schaden als die kuffar. die reformer werden offenkundig von weissen haus und europa unterstützt. schande über sie.

diese dunklen mächte im iran sind die wahren feinde der revolution. sie nutzen den islam und welayat faghih um ihre schmutzigen ziele zu erreichen.

was-salam


und nicht nur das, sie wollen weiterhin das beytol mal klauen, weiter ihre dunklen geschäfte tätigen und reich werden. khatamis schlag könnte die revolution in 2 tagen zerstören.
etwas ganz besonderes geschieht gerade, die revolution wird zu ihren wurzeln zurückgeführt, haqq gegen batil.
jetzt entscheidet sich ob die gerechten kräfte im iran obsiegen werden oder die korrupten, die weltlichen. allah greift im qoran jene geistlichen an, die sich der welt wegn verkauft haben.
wer moussavi unterstützt unterstützt wertezerfall und weltliche herrschaft auf kosten des islam.

#49 Mitglied ist offline   ANSAR HEZBOLLAH 

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Geschrieben 17.06.2009, 13:40 Uhr

Beitrag anzeigenShamsedin sagte am 17.06.09 13:35:

. khatamis schlag könnte die revolution in 2 tagen zerstören.


ya karim

as-salam,

akhi stimmt es, dass khatami kurz vor den wahlen in tunesien und ägypten gewesen ist? allahu alam was für pläne er geschmiedet hat dort.

was-salam
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#50 Mitglied ist offline   Rehad 

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Geschrieben 17.06.2009, 13:47 Uhr

Beitrag anzeigenShamsedin sagte am 17.06.09 10:48:

Was hat die Wahl im Iran mit dem Zwölften Imam zu tun? – Eine tiefer gehende Analyse
Yavuz Özoguz am 16. Juni 2009

Das Wahlergebnis im Iran ist inzwischen definitiv, und Neuwahlen wird es nicht geben! Die Islamische Revolution hat eine neue höhere Stufe der Entwicklung mit einem enormen Maß an innerer Läuterung beschritten, und der Westen hat dabei alles verloren, was er sich in den letzten Jahren versucht hat aufzubauen im Iran.

Doch um das zu verstehen muss man die Westbrille abnehmen und die Geschichte, Kultur und Religion des Landes erheblich besser kennen, als es westhörige Hofjournalisten, die nur in Schublanden denken können, jemals verstehen werden. Sie denken, dass man entweder für den Westen oder gegen die Zivilisation sei. Aber im Iran wird gerade die intensive Hegemonialarbeit der Westlichen Welt von vielen Jahren demontiert. Und in diesem Zug wird gründlich aufgeräumt, auch mit korrupten Mullahs im Land!

Der Zwölfte Imam ist bekanntlich aus der Verborgenheit heraus verfassungsmäßiges Oberhaupt der Islamischen Republik Iran und Imam Chamene’i ist “nur“ dessen Stellvertreter. Zugegebenermaßen kann man mit solch einer Argumentation dem eher materiell orientierten Bürger der Westlichen Welt kaum die derzeitigen Geschehnisse um die Islamische Republik Iran erklären. Aber für ein tiefer gehendes Verständnis ist diese Kenntnis zumindest hilfreich. Die absolute Mehrheit der Bevölkerung im Iran, ob jung, ob alt, gebildete Schicht oder weniger gebildet, ob Arbeiter oder Hochschullehrer, sie alle glauben daran, dass der Zwölfte Imam ihr erwarteter Erlöser ist und aktiv wirkt. Ganze Scharen von Bussen fahren Donnertag Abends in die Wüste vor Qum, um die berühmte Moschee des Imam Mahdi in Dschamkaran aufzusuchen, eine Moschee, von deren Existenz viele Westliche Journalisten gar nichts wissen. Um im Iran zu wissen, ob man es bei seinem Interview mit einem halbwegs repräsentativen Staatsbürger der Islamischen Republik Iran zu tun hat, müsste ein Journalist eigentlich nur die Frage nach dem Zwölften Imam stellen. Jene Schickimicki-Puppen aus Nord-Teheran, die westliche Journalisten so gerne vor die Kamera rufen, und die mit an Zauberkunst grenzender Geschicklichkeit zeigen, dass ein Kopftuch hinter den Haaren hängend doch nicht runterrutschen kann, glauben weder an den Zwölften Imam noch akzeptieren sie die Verfassung der Islamischen Republik Iran. Westliche Journalisten – leider allen voran deutsche – kennen im Wesentlichen aber nur jene Verfassungsfeinde im Iran. Sie zeigen nur diese und reden nur mit diesen, wie heute z.B. das heute-journal einen ehemaligen Flugzeugentführer und Aufrufer zum Sturz als “Experten“ vorgestellt hat.

Wie viele Ahmedinejat-Befürworter hat der von “Ausgewogenheit“ und “Freiheit“ träumende Westbürger in den letzten 5 Tagen hören dürfen? Ja, er hat die Freiheit, das Diktat der Westpresse anzunehmen, nur eine bestimmte Meinung hören zu dürfen! Dabei muss man nicht an den Zwölften Imam glauben, um die Geschehnisse zumindest halbwegs zu verstehen. Allein das entspannte strahlende Gesicht Imam Chamene’is am Folgetag nach den Wahlen bei einer Veranstaltung zum Geburtstag Fatimas (a.) hätte genügt, zu verstehen, dass hier etwas “Größeres“ im Gang ist, aber auch das wurde ja nicht gezeigt.

Wenn man einmal den Aspekt des Zwöften Imams weglässt, so gibt es zumindest ein Ereignis aus der Vergangenheit, an das zu erinnern hilfreich ist, um die heutigen Geschehnisse besser zu verstehen. Als das heutige religiöse Oberhaupt Imam Chamene’i selbst Präsident der Islamischen Republik Iran war und Mousawi Ministerpräsident, gab es eine bedeutsame verbale Auseinandersetzung zwischen beiden. Imam Chamene’i wollte die Position des religiösen Oberhauptes – damals Imam Chomeini – stärken, wohingegen Mousawi eine Schwächung bewirken wollte. Zur Überraschung aller stärkte Imam Chomeini damals zunächst die Position Mousawis. Es war die ultimative Meisterprüfung des Vertreters des Zwölften Imams (der Westleser möge verzeihen, dass es hier wieder erwähnt wird) für seine Nachfolge, was damals aber kaum jemand verstand. Der damalige Präsident Imam Chamene’i reagierte unverzüglich, nahm seine Position zurück und unterstützte die Position Imam Chomeinis. Es ging nicht um den Konflikt, sondern um die Selbstbeherrschung und Loyalitätsbereitschaft. Es ging darum, seine eigene Position für eine größere Sache zurück zu stecken.

Imam Chamene’i hat jene letzte Meisterprüfung glorreich bestanden. In der Folge wurde die Position des Ministerpräsidenten abgeschafft und Imam Chomeini legte alle Weichen, dass Imam Chamene’i sein Nachfolger werden möge. Mousawi, der damals scheinbar zuerst recht bekommen hatte, war sang- und klanglos untergegangen und mit ihm seine Position. Er war der letzte Ministerpräsident Irans. Das liegt über 20 Jahre zurück. Und seit 20 Jahren hat Mousawi jene Rechnung offen. Er hat nicht die Ideale der Islamischen Revolution im Sinn. Imam Chamene’i hat ihn in der Nacht nach den Wahlen empfangen und ihm die Chance zur eigenen Läuterung gegeben, sowie mit erhobenen Haupt seinen Fehler zu bereinigen. Aber er hat das Angebot zuerst nicht angenommen, um dann zu erkennen, dass sein Handeln zu sieben Toten geführt hat! Sieben Tote, die versucht haben, gewaltsam in ein Militärlager einzudringen, um sich Waffen zu beschaffen. Sieben Tote wegen Westlicher Aufhetzung. Erst jetzt – zu spät – hat er sich zumindest etwas besonnen und weitere Teilnahmen an Demonstrationen abgesagt. Dabei war er nur “vorgeschickt“.

Es gibt aber weitere Personen, die “Rechnungen“ mit Imam Chamene’i offen haben. Da ist zum einen der ehemalige Präsident Rafsandschani. Er wurde bei den Verhandlungen des Expertenrats um die Nachfolge von Imam Chomeini im Rahmen einer Dreierspitze mit vorgeschlagen. Aber er wurde nicht gewählt. Die Mehrheit der Experten hat ihn nicht einmal in Erwägung gezogen. Danach hat er u.a. als Präsident eine Machtposition im Land aufgebaut, die zumindest nach Vorstellung von Ahmedinejat an Korruption grenzte. In seinem Wirken gegen Korruption hat sich Ahmedinejat auch Rafsandschani zum Gegner gemacht. Immer wenn Rafsandschani dazu in der Lage war, hat er ein Gesetzesvorhaben Ahmedinejads blockiert bzw. behindert. Insbesondere die Aufklärung einiger Korruptionsvorwurfe gegen frühere Beamte wurden behindert.

Und Ahmedinejat hatte diesbezüglich viele Gegner. Eine ganze Kaste von korrupten Geistlichen, die westlichen Journalisten gegenüber sehr empfänglich waren (insbesondere wenn es auch eine Bezahlung für das Interview gab), entwickelte sich zu einem Parasiten der Islamischen Revolution, der eine viel größere Bedrohung darstellte, als alle Aktionen der Westlichen Welt zusammen. Die mehrheitlich revolutionäre Jugend, die politisch sehr gebildete, spirituell entwickelte und vor allem antiimperialistische Jugend, ging nicht mehr in die Moscheen solcher Mullahs, sondern zu “Laien“, wie Ahmadinejat und seinesgleichen, weil sie dort den Geist der Islamischen Revolution erkannten. Diese Lage war auch im Ausland bei manchem Iranischen Geistlichen zu spüren. Sie schusterten sich die Posten zu und hatten wenig mit der wahren immerwährenden inneren Revolution zu tun. Zahlreiche Geistliche verhinderten alle möglichen Reformversuche Imam Chamene’is, zur Bekämpfung von Korruption. So hat Imam Chamene’i z.B. gleich mehrfach versucht, verbindliche Kriterien und Prüfungen vorzuschlagen für das Tragen von Titeln, wie Ayatollah usw., aber jene Kaste wehrte sich mit Händen und Füßen dagegen! Das hatte zur Folge, dass manch weniger Revolutionärer sich selbst Ayatollah nannte, während die wahren bescheidenen Geistesgrößen sich nicht solche Titel gaben. Nachdem die ganze Welt schon die wahre Größe Imam Chamene’is erkannt hatte und er im Libanon von den Geistlichen “Imam“ genant wurde, führten die Geistlichen in der Gelehrtenstadt Qum ihn in ihrer Gelehrtenliste an fünfte Stelle! Derjenige, der laut Verfassung der “Imam der Umma“, also der Imam aller Muslime, die sich zu ihm bekennen, ist, sollte gemäß jener Gelehrten-Kaste “nur“ Nummer fünf sein. Manche haben bis heute nicht verstanden, dass der Revolutionszug an ihnen vorbei gefahren ist. Aber Ahmedinejat war für sie ein Dorn im Auge, denn er bekämpfte die materielle Orientierung derartiger Gelehrter und die daran gekoppelte Korruption. Wenn also dieser Tage aus der Gelehrtenstadt Qum zur Freude ahnungsloser Hofjournalisten des Westens ein Protestbrief gegen die Wahlen kam, dann ist er genau von solchen “Gelehrten“ unterzeichnet. Und jetzt ist angesichts des Schadens das Schweigen über jene Gelehrten auch zu Ende!

“Geistiges“ Oberhaupt jener Gelehrtenkaste ist Rafsandschani. So lange Präsidenten, wie Chatami regierten, die selbst eine gewisse Vorliebe für ein auch äußerlich ansehnliches Präsidentendasein hatten, gab es keine Gefahr für alle Rafsandschanis. Die Scherze, die das Volk mit seinem stets zunehmenden Besitz machten, wie z.B. “Rafsandschani-Air“ für die Fluggesellschaft “Mahan-Air“ konnte er gut verkraft und es war sogar Werbung für ihn. Rafsandschani, Chatami und Mousawie sollten das starke Dreiergespann sein, dass sich gegen Imam Chamene’i stellt. Aber sie haben die Rechnung ohne das Volk und ohne den Zwölften Imam gemacht.

Mit Ahmedinejat hat sich das Volk für ein anderes Kaliber an revolutionärer Wahrhaftigkeit entschieden. Der lebte die Bescheidenheit selbst vor und bekämpfte die Korruption mit aller Härte! Aber einen verkrusteten Apparat von so vielen Jahren konnte man nicht von heute auf Morgen umwälzen. Zudem hatte er zusammen mit Imam Chamene’i immer die schwierigere Situation. Muslime können und dürfen ihre Widersacher nicht immer mit den gleichen Methoden bekämpfen, mit denen sie bekämpft werden. Wenn z.B. der Gegner öffentlich verleumdet, darf ein Muslim das dennoch nicht usw.! Aber wenn der Imam nicht immer deutlich werden konnte, dann haben seine Anhänger es jetzt getan. Bei den Demonstrationen zu seiner Unterstützung gab es – im Gegensatz zu früher – kein einziges Rafsandschani-Bild mehr. Das wäre doch ein Detail, über das man hätte berichten können, aber wie soll man etwas berichten, was man nicht versteht?

Schon früh war klar, dass der im Volk höchst beliebte Ahmedinejat klar gewinnen würde. Das haben auch Umfragen des CIA vor den Wahlen belegt! Also musste der Westen einen Plan ausarbeiten, der jenen Wahlsieg madig machen sollte, Leute auf die Straße bringt, Unruhen erzeugt und dadurch die Erfolge des Wahlsieges zumindest vermindert. Aber genau das Gegenteil ist eingetreten.

Zunächst einmal war Ahmedinejat heute bei einer Konferenz der Schanghai-Gruppe in Russland. Wenn die Prostete nur halb so groß wären, wie im Westen behauptet, wäre er nicht gereist. Fast alle großen asiatischen Regierungschefs und Russland haben ihm gratuliert und ihm – obwohl er nur einen Beobachterstatus hat – als Redner herzlich begrüßt. In der Rede hat er über den Untergang des Kapitalismus und die Westliche Welt gesprochen, was mit stehenden Ovationen begleitet wurde! Wo waren denn all jene Journalisten, die jede brennende Mülltonne im Iran persönlich interviewt haben. Wurden sie hier auch behindert? Warum haben sie dieses so bedeutsame Ereignis ihren eigenen Bevölkerungen vorenthalten? Da spricht ein Staatschef vor den größten Wirtschaftsmächten Asiens und verkündet unter Applaus den Untergang des Westens – obwohl er ja angeblich nur durch Wahlbetrug an die Macht gekommen sei – und die Bürger der Westlichen Welt dürfen darüber nichts erfahren?! Wo gibt es Zensur? Ist Gleichschaltung nicht viel schlimmer?

Die Unruhestifter haben auf der einen Seite die Disziplin und auf der anderen Seiten die Opferbereitschaft der Mehrheit im Iran unterschätzt. Die sind – ob es dem Westen passt oder nicht – bereit, im Notfall ihr Leben für den Zwölften Imam zu geben, denn das ist ihr Glaube! Sie glauben an Gott und nicht an das Kapital! Die Vertreter der Westlichen Dienerschaft würden nicht einmal ihre Schminke opfern!

Mousawi hat sich zumindest teilweise aus der Randale ausgeklinkt. Dennoch haben einige weitergemacht. Jetzt wird es darum gehen, die Hintermänner herauszufinden. Einer der Hauptakteure der Geschehnisse ist in der Versenkung verschwunden. Von Rafsandschani hat man seit einigen Tagen absolut nichts gehört, obwohl er sich sonst sehr oft meldete! Er ist in einer Zwickmühle. Erklärt er die Wahlen für gefälscht, dann outet er sich als Drahtzieher der Entwicklung und stellt sich offen gegen Imam Chamene’i und riskiert all sein Kapital. Erklärt er die Wahlen für legitim, unterschreibt er weitere vier Jahre, die sich gegen seinen Reichtum wenden könnten und gegen eine ganze Kaste von Mullahs, die Imam Chamene’i das Leben schwer gemacht haben.

Die Westliche Welt wollte mit ihrer Inszenierung das System schwächen. Das Ergebnis ist, dass das System stärker denn je zuvor sein wird, und die Westliche Welt ihren letzten Einfluss in der Region verliert.

Hier kommen wir wieder zum Zwöften Imam zurück, der eben wirkt. Wer an die Verborgenheit glaubt, der glaubt, dass Ahmedinejat mit seiner Ankündigung, dass diese Wahl ein göttlich erhellendes Ergebnis haben wird, den Nagel auf den Kopf getroffen hat. Alle anderen werden die Formulierung für eine typisch orientalische Übertreibung halten. Viele wahrhaftige Mullahs, die an der Korruption manch anderer verzweifelt ist, dürfte jetzt aufatmen und die Ehre der so ehrenvollen und bedeutsamen Geistlichkeit neu aufbauen, in der Loyalität zu Imam Chamene’i. So oder so ist aber vor allem das Volk der Gewinner und mit dem Volk im Iran jeder Bürger dieser Welt, der gegen Korruption, gegen Imperialismus, gegen den Raubtierkapitalismus und für den Einsatz für Gerechtigkeit ist. Wir gratulieren!
_________________


Im Namen Allahs

As- salamu alaikum,

auch hier fehlen mir die Quellen. Habe den Eindruck, dass jeder Lager Informationen von Exil-Iraner benutzt um die andere Person und Position zu schmälern. In Mahan Air wird übrigens kein Alkohol serviert. #bismillah# Ayatullah Muhammad Yazdi, der nahezu Jahrzehnt Chef der Judikative war und in Moment in Wächterrat sitzt, sagte, dass er nichts gegen Ay. Rafsanjani beanstanden konnte. Und in beiden Position wurde er von den Imam eingesetzt.

Artikel 142 der Verfassung der islamischen Republik lautet:

Die Vermögensverhältnisse des Islamischen Oberhauptes, des Präsidenten, seiner Stellvertreter und Minister und ihrer Ehegatten und Kinder werden vor und nach ihrer Amtszeit durch das Oberhaupt der Justiz überprüft um sicherzustellen, das sie keinen unverhältnismäßigen Zuwachs verzeichnen.

Also wieso werden unreflektiert die gleichen Vorwürfe wiederholt. Wen nützen sie? Die Anschuldigungen von Dr. Ahmadinejad hat die Kritik seiner eigenen Anhänger gezogen. Ay. Shahroudi, Ay. Makaram-Shirazi und etliche andere haben diesen Vorfall kritisiert, sind sie jetzt alle korrupt? Der Imam selbst hat gewarnt in den Fernsehduellen nicht außerhalb der islamisch-ethischen Kontext zu sprechen. Wieso wird an ein Teil der Schrift gelaubt und an einen anderen Teil nicht (in diesem Fall die Reden des Imams)? Wieso müssen Muslime sich immer auf die Köpfe schlagen?
Übrigens für die Blockierung und Behinderung von Gesetzen ist nicht Ay. Rafsanjani zuständig, sondern der Wächterrat. Der Schichtungsrat kann nur Entscheidungen treffen mit der Genehmigung des Imams. Und ferner kann die Regierung überhaupt keinen Gesetz verabschieden, sondern ausschließlich das Parlament. Wenn also von Behinderung und Blockierung die Rede ist, wieso wird nicht das Parlament oder der Wächterrat angegriffen? Die Gesetzesvorlage landet doch nur auf den Tisch des Schlichtungsrates (Ay. Rafsanjani) wenn vorher jene Beide in Konflikt standen.

Ich denke, Emotionen wurden genug abgelassen, jetzt kann man wieder sachlich, nüchtern und fair sein, auch gegen über sich selbst! Dr. Ahmadinejad hat allen Anschein gewonnen und der Wahlkampf ist vorbei.

Wa salamu alaikum.
Schlimm ist es um diejenigen Gläubigen bestellt, die das Schlechte mehr hassen als das Gute lieben.

#51 Mitglied ist offline   Salman 'Aliy 

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Geschrieben 17.06.2009, 15:19 Uhr

#bismillah#
#wasalam#

Allah möge Dr. Mahmoud Ahmadinedschad belohnen.

Es war für mich überraschend zu lesen das hier Dr. Ahmadinedschads reden kritisiert wurden. Sie seien nicht im Rahmen der Islamischen Ethik. Die Frage ist nur wie deffiniert man "Islamische Ethik"? Wen man nun einen Vergleich zu Imam Ali (as) zieht, so hat Imam Ali (as) das selbe getan. Sprach Er nicht in seiner Khutba-tul-Shiqshiqiyyah über die anderen Lager? Wir lernen andererseits auch von Imam Hussein (as) das jede Tat zu der Zeit und der Situation passen muss. Weshalb z. B. Imam Ali (as) nicht sein Schwert erhob.

Nun, heute sind wir in einer anderen Zeit und Situation. Die Situation ist das nicht der Waly das andere Lager ist. Sondern das es Lager unter dem Waly gibt. Das heist also wen eines der Lager spricht, so teilt es nicht die Ummah. Den der Waly ist der selbe. In diesem Fall hat eines der Lager wen Er falschheit entdeckt sogar die Pflicht es anzusprechen.

Nun wir Muslime sollten uns von dem Wort-für-Wort Denen lösen, den so ist der Islam nicht. Islam ist eine Religion der Logik und der Zeit. Je nach Fall muss man anders Handeln. So z. B. Imam Sadik (as) trug nicht die selbe Art der Kleidung wie sein Großvater. Obwohl wir sagen, sie handelten einheitlich.

In diesem Fall hat Dr. Mahmoud genau das richtige getan. Den Menschen klarheit geschenkt, dem Waly geholfen und die Korruption gemildert. Wen man es nicht ausspricht, dan kann man auch nicht handeln. Nur Imam Mahdi (ajf) hat dieses Recht.

Deshalb von mir ein dickes Lob an Dr. Mahmoud Ahmadinedschad! #salam# Inshallah wird die Wiedererscheinung zu seiner Amtszeit sein.
Eingefügtes BildAlle sind besser als ich. Adame barfi, Shieye harfi.

#52 Mitglied ist offline   mahdi_almani 

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Geschrieben 17.06.2009, 16:51 Uhr

salam,

Ansar-JOon:

Wenn Khatami bzw Mousavi so schlecht für die Revolution wäre, hätte der Wächterrat ihn nichz zugelassen. Ihr könnt doch nicht auf der einen Seite behaupten dass der Iran das perfekte System hat, und dann gleichzeitig an der Auswahl des Rahbar zweifeln. Der Rahbar hat von 425 Bewerbern höchst persönlich Mir Hossein Mousavi ausgewählt. Wie begründest du deine Behauptung dass er schlecht für die Revolution ist??? Er ist in deinen Augen schlecht, aber nicht in den Augen der Millionen die grade auf den Straßen sind. Du magst ihn ja nur nich weil er ein westlches, ruhies Leben bevorzugt.... dabei wohnst du selber im Westen mein lieber Bruder...


Wsalam, Mahdi

#53 Mitglied ist offline   Maatmi_Lover 

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Geschrieben 17.06.2009, 18:35 Uhr

#salam#

#salam#


YA ALI MADAD


Kann Dr.Ahmadinejad nach den 4 Jahren erneut gewählt werden?
oder kann ein Präsident in Iran nur für Maximal 8 jahre regieren?

Wsalam , Kuhda haviz

#54 Mitglied ist offline   Alamdaaram 

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Geschrieben 17.06.2009, 18:43 Uhr

#salam#
#salam#

Richtig Bruder. In der Verfassung steht geschrieben das der Staatspräsident von Iran maximal 2 mal gewählt sprich, maximal 8 Jahre regieren darf, mit der Erlaubnis des Wali al Faghi (H)

;)



#55 Mitglied ist offline   Shah Ismail 

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Geschrieben 17.06.2009, 23:37 Uhr

#salam#

Der Iran muss an die anfänge der Islamischen Revolution von Imam Khomeini geführt werden. Dies erfolgt durch bekämpfung der Machtlager und der Koruption und die Rückkehr des Islam von Imam Khomeini.

Seit wann gewinnt man das Herz der Menschen, in dem man etwas leugnet und Hetzt. Wir sollten doch unseren Wahren Islamischen Persönlichkeiten als Vorbilder nehmen. Imam Khomeini hat es vorgemacht.


#salam#


Sufi Mezhebimin Nesin Sorarsin
Biz Muhammed Ali Diyenlerdeniz
Gözlüye Gizli Yok Ya Sen Ne Dersin
Biz Muhammed Ali Diyenlerdeniz Sah Hatayi


Da ich Ali so sehr Liebte, nannte man mich Alevite.

Hier stehe ich nun vor denn bergen, mein echo laut ich sehe
mein Seil(Sterben) und ich sehe denn
Koran(leben) oh Herr was soll ich sein?


Wer der Tod nicht schön, würde der Prophet sterben?


Wer umkehren will der soll umkehren, ich kehre mein Weg nicht zurück. PIR Sultan Abdal

#56 Mitglied ist offline   Rehad 

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Geschrieben 18.06.2009, 22:07 Uhr

Beitrag anzeigenSalman Ruzba sagte am 17.06.09 15:19:

#salam#
#rose#

Allah möge Dr. Mahmoud Ahmadinedschad belohnen.

Es war für mich überraschend zu lesen das hier Dr. Ahmadinedschads reden kritisiert wurden. Sie seien nicht im Rahmen der Islamischen Ethik. Die Frage ist nur wie deffiniert man "Islamische Ethik"? Wen man nun einen Vergleich zu Imam Ali (as) zieht, so hat Imam Ali (as) das selbe getan. Sprach Er nicht in seiner Khutba-tul-Shiqshiqiyyah über die anderen Lager? Wir lernen andererseits auch von Imam Hussein (as) das jede Tat zu der Zeit und der Situation passen muss. Weshalb z. B. Imam Ali (as) nicht sein Schwert erhob.

Nun, heute sind wir in einer anderen Zeit und Situation. Die Situation ist das nicht der Waly das andere Lager ist. Sondern das es Lager unter dem Waly gibt. Das heist also wen eines der Lager spricht, so teilt es nicht die Ummah. Den der Waly ist der selbe. In diesem Fall hat eines der Lager wen Er falschheit entdeckt sogar die Pflicht es anzusprechen.

Nun wir Muslime sollten uns von dem Wort-für-Wort Denen lösen, den so ist der Islam nicht. Islam ist eine Religion der Logik und der Zeit. Je nach Fall muss man anders Handeln. So z. B. Imam Sadik (as) trug nicht die selbe Art der Kleidung wie sein Großvater. Obwohl wir sagen, sie handelten einheitlich.

In diesem Fall hat Dr. Mahmoud genau das richtige getan. Den Menschen klarheit geschenkt, dem Waly geholfen und die Korruption gemildert. Wen man es nicht ausspricht, dan kann man auch nicht handeln. Nur Imam Mahdi (ajf) hat dieses Recht.

Deshalb von mir ein dickes Lob an Dr. Mahmoud Ahmadinedschad! #salam# Inshallah wird die Wiedererscheinung zu seiner Amtszeit sein.


Im Namen Gottes

As- salamu alaikum.

Der gleiche Imam Ali a.s. hat 20 Jahre lang geschwiegen, obwohl man seine Frau, die Tochter des Propheten (s.) ermordete. In der Khutba-tul-Shiqshiqiyyah sprach er nur zu seinem besten Schüler Ibn Abbas, als jemand anderer dazu kam, unterbrach der Imam die Rede! Was in welcher Situation Pflicht ist und Verboten obliegt den Waly-e Faqih, er ist derjenige, der Aufgrund seines Wissen und Kompetenz als einziger in dieser Hinsicht den Ijtihad betreiben darf.

Addressing the four presidential hopefuls, Ayatollah Khamenei said," It is not decent for a presidential hopeful to resort to slandering another candidate in a speech or a debate to prove himself."
"I am not opposed to criticism and debate but all should try to do it in legal and religious framework. The people are full aware and understand well," the IR Leader added.
Ayatollah Khamenei noted that difference of opinion is natural but the presidential hopefuls should perform in a brotherly way to do their tasks well.

http://www.leader.ir/langs/en/index.php?p=...how&id=5544

Wa salamu alaikum wa rahmatullahi wa barakatuh.
Schlimm ist es um diejenigen Gläubigen bestellt, die das Schlechte mehr hassen als das Gute lieben.

#57 Mitglied ist offline   Mustafa 

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Geschrieben 19.06.2009, 08:35 Uhr

Asalamualaikum

Rehad ist offenbar der einzige, der sich hier im Forum um eine objektivere Darstellung bemüht.

Während es nicht überrascht, dass sich beide Seiten wie Hooligans aufführen und sich da nicht wirklich unterscheiden, versucht er dennoch, wenigsten die Aufmerksamkeit auf die religionsrechtlich relevanten Aussagen ihres Führers zu lenken. Und ich habe den stillen Verdacht, er weiss auch sehr genau, warum das bitter nötig ist.

Wie erbärmlich - man stelle sich nur mal vor, im politischen System des Iran wäre ansatzweise Pluralismus etabliert– da bleibt kein Auge trocken. Wir sollten also alle schön froh sein, dass das wirklich kein Kampf verschiedener Lager ist; auch wenn es hier beim Haufen derjenigen, die so tun als seien sie Anhänger Ay. Khamanais, mehr als offensichtlich wird, dass sie der westlichen Propaganda wieder mehr Gehör schenken, als ihrem Führer.

Wenn sich eine Mehrheit für Ahmadinejad entschieden hat - das ist kein "Beinbruch".

Ein "Beinbruch" wäre, wenn Ahmadinejad und seine Anhänger andere Diffamieren oder deren Diffamierung tolerieren, wie das Diffamieren von Ay. Rafsanjani z.B.

Ein "Beinbruch" wäre, wenn seine Anhänger dafür Wahlfälschung betrieben hätten, oder dann Körperverletzung, oder Mord.

Das hat hier womöglich noch keiner geschnallt…, der Anspruch eines Shiiten ist nunmal ein anderer, ein gaaanz anderer, und da hilft es nicht, dass er seine Sünden über jene der fasiqin zu relativieren und legalisieren sucht. Und es hilft auch kein Nonsens von wegen Tote und Verletzte seien selbst schuld. Der Zweck heiligt nicht die Mittel, nicht im shiitischen Islam.

Und so orientiert sich ein Shiite für seinen Seelenheil z.B. auch nicht an Mehrheiten - aufgrund seiner Gewissheit, was solchen Mehrheiten "blüht" - und darum lässt es ihn auch völlig gleichgültig, dass die westliche Propaganda ihm eine demokratische Mehrheit abspricht.



wasalam
Mustafa
اعود بالله السميع العليم من الشيطان اللعين الرجيم
بسم الله الرحمن الرحيم
Audhu Billahi asSami'i alAlim mina asshaitani ala'ini arajim.
Bismillahi arRahmani arRahim

Kein anderer Tag ist Ashura und kein anderer Ort ist Karbala
°

#58 Mitglied ist offline   Montazer 

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Geschrieben 19.06.2009, 17:09 Uhr

#augenroll#
#augenroll#

Zitat

Während es nicht überrascht, dass sich beide Seiten wie Hooligans aufführen und sich da nicht wirklich unterscheiden, versucht er dennoch, wenigsten die Aufmerksamkeit auf die religionsrechtlich relevanten Aussagen ihres Führers zu lenken. Und ich habe den stillen Verdacht, er weiss auch sehr genau, warum das bitter nötig ist.

Wie kannst du das behaupten? Woran machst du diese Behauptung fest? Steht es dir als Aussenstehender zu dies zu schreiben? Auf welche Seite diese Hooligans stehen war schon immer klar. Die Basijis und die iranische Polizei haben nur ihre Pflicht getan. Als man den Sturm auf das Studentenheim in den hiesigen Medien als Sturm der Basijis auf die Studenten darstellte schwiegen alle. Als aber heraus kam, dass es diese Unruhestifter waren die gläubige Studenten angegriffen haben, haben alle geschwiegen.

Zitat

Wenn sich eine Mehrheit für Ahmadinejad entschieden hat - das ist kein "Beinbruch".Ein "Beinbruch" wäre, wenn Ahmadinejad und seine Anhänger andere Diffamieren oder deren Diffamierung tolerieren, wie das Diffamieren von Ay. Rafsanjani z.B.Ein "Beinbruch" wäre, wenn seine Anhänger dafür Wahlfälschung betrieben hätten, oder dann Körperverletzung, oder Mord.

Du sprichst von Diffamierung und diffamiert im selben Satz? Wie der Rahbar schon gesagt hat es hat kein Wahlbetrug stattgefunden. Das iranische Volk hat sich erneut für die Revolution entschieden. Eine Differenz von 11 Mio. Stimmen kann nicht gefälscht sein.

Zitat

Das hat hier womöglich noch keiner geschnallt…, der Anspruch eines Shiiten ist nunmal ein anderer, ein gaaanz anderer, und da hilft es nicht, dass er seine Sünden über jene der fasiqin zu relativieren und legalisieren sucht. Und es hilft auch kein Nonsens von wegen Tote und Verletzte seien selbst schuld. Der Zweck heiligt nicht die Mittel, nicht im shiitischen Islam.

Es gab Tote und es gab Verletzte, dies alles müssen wie der Rahbar Imam Khamenei heute gesagt hat von all jenen verantwortet werden die hinter diesen Unruhen standen. All jene die die Situation ausgenutzt haben und versucht haben die Menschen auf die Straßen zu bringen, alle jenen die auf das Recht des restlichen Irans und der mehrheitlichen Stimme der Iraner gepfiffen haben! Zur keiner Zeit wurden die Basijis oder die Polizei aufgerufen gewaltsam zu sein. Sie haben ihre Aufgabe erfüllt. Wenn ein Basiji-Gebäude in dem Waffen gelagert werden mit Molotov-Cocktails geworfen wird und ein unruhiger Mob versucht es einzunehmen und so den inneren Frieden eines Landes zu zerstören und evt. eine Reihe gewaltsamer Übernahmen zu beginnen, ist es nichts anderes als die Pflicht dieser jener Basijis diese Unruhestifter zu stoppen.
Wenn diese grünbekleideten Menschen in den Gruppen der Demonstranten anfangen Menschen zu schlagen und das Eigentum anderer zu schädigen und Vandalismus betreiben, ist es nichts anderes als die Aufgabe der Polizei einzuschreiten und jene festzunehmen. Diese Verletzten und Toten auf beiden Seiten hätten niemals sein müssen, wenn die Menschen sich an das Gesetz gehalten hätten und abgewartet hätten, bis die erneute Zählung der Wahlzettel stattgefunden hätte.

Zitat

Und so orientiert sich ein Shiite für seinen Seelenheil z.B. auch nicht an Mehrheiten - aufgrund seiner Gewissheit, was solchen Mehrheiten "blüht" - und darum lässt es ihn auch völlig gleichgültig, dass die westliche Propaganda ihm eine demokratische Mehrheit abspricht.
Der Mob kann gerne als Nasenbohrer diffamieren, wen er will, und sich und der Welt vorheucheln Shiite zu sein aber Vorbild, beste Gemeinschaft und Liebe schau'n ganz anders aus, schreibt euch das mal hinter die Löffel.

Liebe ist das was Imam Khamenei heute gesagt hat, wir sind eine Umma und dürfen uns nicht von anderen instrumentalisieren lassen. Liebe ist es auf das Recht der anderen, Rücksicht zu nehmen, und nicht zu sagen, weil meine Partei verloren hat ist mir alles egal. Liebe ist es den Islam zu leben und sich an die Gesetze zu halten. Liebe ist es nicht den Frieden eines Landes zu stören, weil man aufgrund der Mundpropaganda anderer denkt einem wurde Unrecht getan.

#59 Mitglied ist offline   Salman 'Aliy 

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Geschrieben 19.06.2009, 18:32 Uhr

#augenroll#
#augenroll#

@ Rehad

Das was Sayyed Ali Khamenei dort ansprach geht um etwas anderes. Es geht darum das Ahmadinedschad die Kinder Rafsanjanis ansprach, der Imam sagte, bis heute gibt es keinen Beweis für derlei. Und es ist nicht gut solche Aussagen zu machen. Aber ich sprach von was ganz anderem.

Und zweitens, ich bin der selben Meinung, sogar bevor Sayyed Khamenei dies sagte, habe ich dies gesagt.

@ Mustafa ... Kheyr Insh Allah. #augenroll#
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#60 Mitglied ist offline   ANSAR HEZBOLLAH 

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Geschrieben 19.06.2009, 20:12 Uhr

Beitrag anzeigenMontazer sagte am 19.06.09 17:09:

#augenroll#
#augenroll#


Wie kannst du das behaupten? Woran machst du diese Behauptung fest? Steht es dir als Aussenstehender zu dies zu schreiben? Auf welche Seite diese Hooligans stehen war schon immer klar. Die Basijis und die iranische Polizei haben nur ihre Pflicht getan. Als man den Sturm auf das Studentenheim in den hiesigen Medien als Sturm der Basijis auf die Studenten darstellte schwiegen alle. Als aber heraus kam, dass es diese Unruhestifter waren die gläubige Studenten angegriffen haben, haben alle geschwiegen.

Du sprichst von Diffamierung und diffamiert im selben Satz? Wie der Rahbar schon gesagt hat es hat kein Wahlbetrug stattgefunden. Das iranische Volk hat sich erneut für die Revolution entschieden. Eine Differenz von 11 Mio. Stimmen kann nicht gefälscht sein.

Es gab Tote und es gab Verletzte, dies alles müssen wie der Rahbar Imam Khamenei heute gesagt hat von all jenen verantwortet werden die hinter diesen Unruhen standen. All jene die die Situation ausgenutzt haben und versucht haben die Menschen auf die Straßen zu bringen, alle jenen die auf das Recht des restlichen Irans und der mehrheitlichen Stimme der Iraner gepfiffen haben! Zur keiner Zeit wurden die Basijis oder die Polizei aufgerufen gewaltsam zu sein. Sie haben ihre Aufgabe erfüllt. Wenn ein Basiji-Gebäude in dem Waffen gelagert werden mit Molotov-Cocktails geworfen wird und ein unruhiger Mob versucht es einzunehmen und so den inneren Frieden eines Landes zu zerstören und evt. eine Reihe gewaltsamer Übernahmen zu beginnen, ist es nichts anderes als die Pflicht dieser jener Basijis diese Unruhestifter zu stoppen.
Wenn diese grünbekleideten Menschen in den Gruppen der Demonstranten anfangen Menschen zu schlagen und das Eigentum anderer zu schädigen und Vandalismus betreiben, ist es nichts anderes als die Aufgabe der Polizei einzuschreiten und jene festzunehmen. Diese Verletzten und Toten auf beiden Seiten hätten niemals sein müssen, wenn die Menschen sich an das Gesetz gehalten hätten und abgewartet hätten, bis die erneute Zählung der Wahlzettel stattgefunden hätte.


Liebe ist das was Imam Khamenei heute gesagt hat, wir sind eine Umma und dürfen uns nicht von anderen instrumentalisieren lassen. Liebe ist es auf das Recht der anderen, Rücksicht zu nehmen, und nicht zu sagen, weil meine Partei verloren hat ist mir alles egal. Liebe ist es den Islam zu leben und sich an die Gesetze zu halten. Liebe ist es nicht den Frieden eines Landes zu stören, weil man aufgrund der Mundpropaganda anderer denkt einem wurde Unrecht getan.


ya karim

as-salam,

ein salawat für unsere geehrte schwester! allahuma sali ala muhamad wa ali muhamad wa ajeel farajahum!

ahsant khahare gerami. allah belohne sie.

was-salam
و حربٌ لمن حاربکم یا خامنه ای
إنّی سلمٌ لمن سالمکم یا خامنه ای


و عدوً لمن عاداکم یا خامنه ای
وولیٌ لمن والاکم یا خامنه ای

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