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Offenkundiges

Artikel im Oktober 2017

4 posts in this topic

Der Rat von Allama Tabatabai zur täglichen Selbsterziehung

 

„Dem wird es wohlergehen, der sie (die Seele) reinigt, und der wird scheitern, der sie (durch Sünden) überdeckt.“ (Heiliger Quran, 91:10–11)

Wie können wir täglich im Streben nach göttlichen Werten voranschreiten, wie liebevoller, gerechter, wahrhaftiger, standhafter, gottgefälliger werden? Das fragte sich ein iranischer Jugendlicher vor 37 Jahren. Warum nicht einem der größten Mystiker und Gelehrten diese essenzielle Frage stellen und um eine konkrete Anleitung bitten, dachte er sich. Und so schrieb er den folgenden Brief an Allama Muhammad Hussein Tabatabai (1903–1981), den berühmten Ausleger des Qurans, Autor von Al-Mizan. Allama Tabatabai beschrieb dem Jugendlichen eine tägliche Routine auf der Rückseite von dessen Brief. Jahre später veröffentlichte der Jugendliche diesen so wichtigen Ratschlag.

 

Weiterlesen: https://offenkundiges.de/der-rat-von-allama-tabatabai-zur-taglichen-selbsterziehung/

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Warum ich als deutscher Muslim gerne die CDU wählen würde

von Mahmoud Ayad

 

Am 15. Oktober 2017 wählt Niedersachsen seinen neuen Landtag, auch ich als Delmenhorster Muslim werde zur Urne gehen, so Gott will. Und wie gerne würde ich die CDU wählen. Kein Scherz. Alle denken, Muslime wählen ohnehin nur irgendwas Linkes oder Grünes. Dabei haben die Christdemokraten viel mit mir und meinen Vorstellungen einer richtigen Politik gemein. Klingt das komisch? Dann nehmen wir doch mal das Grundsatzprogramm [1] der CDU genauer unter die Lupe. Die Kernelemente dieses Grundsatzprogramms finden sich in den sogenannten „zehn Forderungen“ zusammengefasst.

Gleich am Anfang heißt es, die CDU bekenne sich zum christlichen Menschenbild, im detaillierteren Grundsatzprogramm wird auch Bezug auf die „Verantwortung vor Gott“ genommen. Hat das christliche Verständnis vom Menschen nicht viel mehr mit meinem islamischen Verständnis gemeinsam als die rein materiellen Weltbilder der Sozis und Konsorten? Und noch wichtiger: Haben wir als Muslime nicht gelernt, dass wir schon allein wegen unserer Verantwortung vor und unserer Liebe zu Gott und den Menschen dabei mitwirken müssen, die Welt zu einem besseren Ort zu gestalten? Das gilt erst recht für die Politik. Liebe CDU, wir kommen uns näher.

 

Weiterlesen: https://offenkundiges.de/warum-ich-als-deutscher-muslim-gerne-die-cdu-wahlen-wurde/#fn3

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Now you give me sadaqa: Das Bettelgewerbe in Mekka und Medina

 
von Huseyin Özoguz

 

„If you give me no money, I will come exactly to this place every day and will curse you and your wife, every day“, sagte er wütend und hielt ein letztes Mal die Hand auf. Ich schaute ihn regungslos an. Dann stand er auf und trottete zwischen den Säulen der Prophetenmoschee davon.

Zehn Minuten zuvor hatte der Mann in meinem Alter sich neben mich auf den roten Teppich gesetzt, weit hinten in der Hauptmoschee von Medina, während ich Quran las. Er tippte mir auf die Schulter und grüßte mich sehr freundlich. Wie im Orient üblich, fragte er mich ohne Umschweife aus: Wie ich heiße, woher ich komme, Frau und Kinder. In meiner Naivität antwortete ich ihm und stellte ihm dieselben Fragen. Ich war erst wenige Tage in Medina, Mitte August 2017, die Hadsch war noch zwei Wochen entfernt – sonst hätte ich es besser gewusst. Wenn du am Nachmittag in der halb leeren Prophetenmoschee sitzt und ein europäisches Gesicht hast, dann wirst du nur aus einem Grund angesprochen. Ich fragte ihn nach seinem Namen und seiner Herkunft. Muhammad, aus Palästina. Gaza oder Westbank, fragte ich. Westbank. Ich freute mich, vielleicht würde sich ein interessantes Gespräch über die Situation in seiner Heimat entwickeln. Er sprach gebrochenes Englisch, aber es hätte ausgereicht. Dann griff er in seine Hemdtasche und reichte mir einen zerknitterten Zettel, darauf ein gedruckter englischsprachiger Text: „As-salamu alaikum. Ich bezeuge den hohen Glauben dieses ehrwürdigen Bruders Muhammad [Nachname, den ich nicht erinnere], der Ihnen diesen Brief überreicht hat. Er hat seine Familie in Palästina zurückgelassen, um sie aus dem Ausland versorgen zu können. Bitte unterstützen Sie ihn. Möge Gott Sie reichlich lohnen. Wassalamu alaikum. Der Großmufti von Jerusalem.“

 

Weiterlesen: https://offenkundiges.de/now-you-give-me-sadaqa-das-bettelgewerbe-in-mekka-und-medina/

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Imam Hussein für Deutschland: Friedensmarsch zu Aschura 2017 in Delmenhorst

 

„Nein, lass mal, ich weiß schon, warum ihr hier marschiert“, sagte der Herr in der Delmenhorster Innenstadt, als ihm die junge Muslima einen Infoflyer[1] über Imam Hussein reichen wollte. „Warum denn?“, fragte sie überrascht. „Weil wir zu viele Ausländer hier haben“, antwortete er. Etwa achtzig Teilnehmer zogen im Rahmen des fünften Friedensmarsches zu Aschura schweigend durch die Delmenhorster Innenstadt. Der Regen und die Zugausfälle nach dem Sturm Xavier hielt die Familien mit Kindern und Kinderwagen nicht davon ab, die Aufmerksamkeit der Delmenhorster auf das Ereignis von Aschura zu lenken und auf dessen Bedeutung für unsere Zeit.

 

Weiterlesen: https://offenkundiges.de/imam-hussein-fur-deutschland-friedensmarsch-zu-aschura-2017-in-delmenhorst/

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