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<rss version="2.0"><channel><title>Vortr&#xE4;ge Neueste Themen</title><link>https://www.shia-forum.de/index.php?/forum/66-vortr%C3%A4ge/</link><description>Vortr&#xE4;ge Neueste Themen</description><language>de</language><item><title>Warum ist Imam Mahdi (&#x639;&#x62C;) noch nicht erschienen?</title><link>https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/97699-warum-ist-imam-mahdi-%D8%B9%D8%AC-noch-nicht-erschienen/</link><description><![CDATA[<p>Salam liebe Geschwister,</p><p>hier mein neues Video zur aktuellen Situation und wieso nur Imam Mahdi ajf. uns retten kann!</p><div class="ipsEmbeddedVideo" contenteditable="false" data-og-user_text="https://youtu.be/St39Aqu7J8o?si=KRMBlO2WNowOY8NN" style="--i-media-width: 100%;"><iframe width="200" height="113" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/St39Aqu7J8o?feature=oembed" frameborder="0" allow="encrypted-media; picture-in-picture; fullscreen" title="Krieg, Korruption, Lügen: Wie lange noch?" loading="lazy"></iframe></div>]]></description><guid isPermaLink="false">97699</guid><pubDate>Fri, 09 Jan 2026 16:40:33 +0000</pubDate></item><item><title>Brautgeld</title><link>https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/72891-brautgeld/</link><description><![CDATA[
<p>
	As salamu alaikum liebe Geschwister,  
</p>

<p>
	Brautgeld 
</p>

<p>
	Wenn zwei Personen einander gefallen,  nachdem sie ihre Gespräche geführt und ihre Forschungen angestellt haben, vereinbaren sie eine Summe als Brautgeld. Dies gehört zu den Bedingungen einer Ehe und wird im Islam als ein Brauch erwähnt,  der Ehemann kann die Auszahlung dieser Summe nicht verweigern, falls seine Braut darauf Anspruch erhebt. Der Islam bezeichnet das Brautgeld als Morgengabe, als ein Zeichen der Treuherzigkeit des Ehemannes und seiner Aufrichtigkeit in Bezug auf seine Pläne des gemeinsamen Lebens. Das Brautgeld gilt allerdings nicht als Pfeiler der Ehe, da der Islam die Ehe nicht für eine rein physische Verbindung zweier Körper hält. Das Brautgeld wäre ein grundlegendes Prinzip,  wenn der Islam die Ehe als rein physische Verbindung ansehen würde. Da die Ehe jedoch der Anfang einer Familie,  eines Zentrums der Treuherzigkeit,  Liebe und Neigung ist, bedeutet das Brautgeld nicht all zu viel. Es wird in vielen Gesprächen erst gar nicht erwähnt und wird nur von Menschen, die eine überwiegend materielle Sicht von der Ehe haben,  streng behandelt. Der Koran bezeichnet das Thema des Brautgeldes als eher unwichtig :" Und wenn ihr eine Frau gegen eine andere tauschen möchtet, und ihr der einen bereits einen Schatz gegeben habt, so nehmt nichts davon zurück. " (*1 ) Das bedeutet, dass Reichtum und Besitz keine große Rolle im heiligen Bund der Ehe spielen. 
</p>

<p>
	Der Islam bezeichnet das Brautgeld aber auch nicht als rein formale Angelegenheit. Er drückt sich zwar klar gegen die Betrachtung der Frau als Ware aus, behandelt das Thema des Brautgeldes jedoch zur Verteidigung der Frau,  und für den Fall einer finanziellen Notlage, als eine gesellschaftliche und finanzielle Angelegenheit. Der Islam verpflichtet den Mann gesetzlich zur Auszahlung des Betrages,  was in den Überlieferungen als ernst angesehen wird.  Imam Sadiq (as) sagte :" Es gibt drei Sorten von Dieben: Solche die die Almosensteuer verweigern,  solche die es zulassen,  dass das Brautgeld einer Frau verwehrt bleibt,  und solche die etwas ausborgen und nicht vor haben es zurück zu zahlen." (*2)<br />
	Imam Reza ( as) überliefert von seinem edelmütigen Urgroßvater,  dem Propheten Gottes (saas) :" Gott der Erhabene vergibt jede Schuld, außer wenn einer Frau das Brautgeld, einem Arbeiter der Lohn verweigert wurde und dem Handel mit freien Menschen. "(*3) 
</p>

<p>
	Imam Sadig (as)sagte:" die übelsten Sünden sind der Mord , die Verweigerung des Brautgeldes und die Verweigerung eines Lohns."<br />
	Als Braut Geld kann alles eingesetzt werden, was man besitzen und verwerten kann, sei es nun ein Wertgegenstand , eine Summe oder ein Ertrag.<br />
	Zu Lebzeiten des erhabenen  Propheten(saas) erklärte er ein Paar als Mann und Frau und bestimmte als Brautgabe das Erlernen einer Sure des Korans und eine bestimmte Menge Weizen. (*4)
</p>

<p>
	Manchmal kann der Braut ein Besitz übertragen werden, ein Garten oder eine Immobilie, die Verpflichtung des Anbaus auf einem Feld, basierend auf dem Prinzip, dass es nach dem Vorschlag der Braut und dem Einverständnis des Ehemannes geschehen muss.<br />
	Bei der Bestimmung des Wertes der Brautgabe müssen also beide Seiten einverstanden sein. So sagte Imam Sadig(as) : Worauf sich die betroffenen Personen einigen können." (*5) Allerdings ist etwas im Wert von weniger als zehn Dirham unerwünscht.Auf jeden Fall sollten dabei die Zahlungsfähigkeit und die finanzielle Lage des Bräutigams beachtet werden. Es ist jedoch klar, dass die Brautgabe eine Art Geschenk ist, und dass die Ästhetik und die Form dieses Geschenkes dabei keine Rolle spielen. In einer Überlieferung vom Propheten(saas) lesen wir : " Bestimmt die Brautgabe nicht zu hoch."  Er mahnt die Menschen sogar davor einen zu hohen Betrag festzulegen. Ein zu schwerer  Betrag kann Feindseligkeiten verursachen. Imam Sadig(as)  sagte dazu :" Der Segen einer Frau liegt im minderen Betrag ihres Brautgeldes und das Böse einer Frau im hohen Betrag."(*6) Es ist klar, dass das Brautgeld die Ordnung der Familie nicht schützen kann und die Erfahrung zeigt, dass ein hoher Betrag zwar mit dem Gedanken an die finanzielle Zukunft der Familie bestimmt wird, jedoch oft böse Nachwirkungen mit sich bringt.Das Brautgeld kann in mehreren Formen bestimmt werden: <br />
	a) der Betrag kann im Ehevertrag genannt werden(Mahr-ul-Miasma`)<br />
	b) Der Betrag wird gemäß dem Stand der Ehegattin festgelegt, nachdem die Situation der Familie bestimmt wurde, dabei werden die in der Familie üblichen Werte berücksichtigt .(Mahr-ul-mesl)
</p>

<p>
	c) Der Betrag wird gemäß dem Stand des Ehegatten bestimmt :  Für den Fall, dass der Ehemann sich vor der Kohabitation und noch bevor der Betrag des Brautgeldes bestimmt wurde, von der Frau scheiden lässt . Er zahlt  dabei einen Betrag an die Frau. Auf jeden Fall ist die Brautgabe mit einem Eigentumsrecht verbunden . Hier muss genauer studiert werden, warum auf eine Brautgabe bei jüngeren Paaren behaart wird. Es könnte daran liegen,  dass die Eltern der Braut befürchten, dass das Leben des Paares aufgrund diverser  Meinungsverschiedenheiten in den Bankrott geht, oder dass nach der Geburt der Sprösslinge das Leben schwerer zu bestreiten sein wird . Eventuell wird die Brautgabe auch sehr hoch festgelegt, um die Motivation des Ehemanns  zu einer Scheidung zu reduzieren, oder damit die Frau finanziell abgesichert ist, falls dieser Fall Auftritt .<br />
	Man sollte sich aber auch nicht zu sehr auf das Brautgeld verlassen.  Wenn man daran denkt, eine Scheidung und den Zerfall einer Familie zu verhindern, sollte man andere Auswege finden. Wenn der hohe Betrag dazu dient, die Formalitäten einzuhalten oder den finanziellen Status zu demonstrieren, ist es eine eher hässliche und unerwünschte Sache, der Mensch hätte sich somit zu  einem eher niedrigen Preis verkauft, und wäre vom Weg abgekommen.Es scheint, dass ein hoher Betrag dann als Brautgeld bestimmt wird, wenn die wahren Werte einer Ehe ignoriert werden. Wenn sowohl der Mann als auch die Frau religiös sind und die Religion als Programm und Richter über ihr Leben walten lassen, kommt es in einer islamischen Gesellschaft erst gar nicht zu solchen Problemen, die man mit dem Brautgeld lösen müsste.
</p>

<p>
	Sollten solche Ängste in einer Familie herrschen , und das Braut Geld als wichtigste Thema einer Ehe betrachtet werden , hat man sich von den Anweisungen das Islam entfernt . Wenn sich die Menschen jedoch zu den erleuchtenden Anweisungen des Islam verpflichten , und Moral , Glaube und Religion als Hauptkriterien der Ehe ansehen , könnten sie ihr Leben problemlos mit dem geringsten Betrag gestalten und Treuherzigkeit , Aufrichtigkeit und Liebe im warmen Zentrum der Familie herrschen lassen .
</p>

<p>
	Daher wurde in unseren Überlieferungen eher das Brautgeld gemäß der Tradition (Mahr-us-suneh) des Propheten Muhammad (saas) empfohlen. In der Familie des Propheten Muhammad (as) sprengte dieser Betrag niemals den Rahmen von 500 Dirham. In Geschichtsbüchern lesen wir, dass Mu'awieh für seinen Sohn Yasid um die Hand der Tochter der erhabenen Zainab (as) und Abdullah anhielt und Seinem Gesandten den Auftrag gab, der Familie zu sagen, dass er sich an ihre Religion halten und ihnen die Bestimmung des Brautgeldes überlassen wird, falls sie sich mit dieser Ehe einverstanden erklären, und dass er bereit wäre jeden Betrag zu bezahlen.
</p>

<p>
	Hz. Zainab und ihr edelmütiger Gatte sagten : "Die Entscheidungen über unsere Tochter und auch über uns alle überlassen wird stets ihrem Onkel,  Hz. Imam Hussein (as) .<br />
	Wir halten uns an jede Entscheidung, die er tritt. "<br />
	Imam Hussein (as) sagte jedoch:" Wenn Yasid dieses Mädchens würdig wäre,  wäre das Brautgeld lediglich gemäßes der Tradition.
</p>

<p>
	Wir geben unsere Tochter aber nicht für Geld her, und es ist auch nicht unsere Art, die Religion so auszuüben, dass wir unsere Tochter verheiraten." So verheiratete der Imam (as) die Tochter mit seinem Neffen und überließ ihnen ein Stück Land. Es ist erwünscht,  dass die Frau die Brautgabe gemäß der Tradition annimmt und es können ihr keine Vorwürfe gemacht werden, wenn Sie den Betrag nicht annehmen möchte.<br />
	Sie sollte aber mit der Brautgabe auch nicht übertreiben, da das Brautgeld niemals den Fortbestand einer Familie garantieren kann. Vielmehr sind es die Treuherzigkeit, die Aufrichtigkeit und die göttliche Liebe des Ehepaares, die den Fortbestand des warmen Zentrums der Familie und des gemeinsamen Lebens sichern .
</p>

<p>
	*1 - Die Frauen,  Vers 20 (Koran)
</p>

<p>
	*2 - Die Lichtermeere,  Erschienen bei Wafa Beirut,  Band 100, S. 349 
</p>

<p>
	*3 - wie *2 , S. 350,351;
</p>

<p>
	*4 - Raudhat-al-muttaqin,  Bd.8 
</p>

<p>
	*5 - Vasavel Schi'eh,  Bd. 14 
</p>

<p>
	*6 - wie *5 
</p>

<p>
	Wasalam ⚘
</p>

<p>
	 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">72891</guid><pubDate>Fri, 12 Apr 2019 08:25:25 +0000</pubDate></item><item><title>Der Angriff auf das Haus Fatimas (a.) (deutsch)</title><link>https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/10500-der-angriff-auf-das-haus-fatimas-a-deutsch/</link><description><![CDATA[
<p></p>
<div style="text-align:center;">
<p> </p>
<img src="https://www.shia-forum.de/uploads/emoticons/default_bismillah.gif" alt="#bismillah#" loading="lazy"><p> <img src="https://www.shia-forum.de/uploads/emoticons/default_salam.gif" alt="#salam#" loading="lazy"></p>
<p><strong><span style="color:#008000;">Der Angriff auf das Haus Fatimas (a.) </span></strong></p>
<p><strong><span style="color:#008000;"> </span></strong></p>
<p>  <strong><span style="color:#9932cc;"><em>[39.33] Und der, der die Wahrheit bringt, und (der, welcher) sie bestätigt - das sind die Gerechten.</em></span></strong></p>
<p></p>
<div align="left">  </div>
</div>
<p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>Tut mir leid, dass ich das jetzt ohne euch übersetzt habe. Aus Gründen der Übersichtlichkeit, wurden die Begriffe "(a.)", "Der Frieden sei mit ihm"; "(s.)" "Der Friede sei mit ihm und seinen reinen Auserwählten" und "(la.)"; "Gott verfluche ihn", ausgelassen.</p></div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>Gottes Segen und Frieden sei auf unseren geliebten Propheten Muhammad, Fatima Zahraa, Imam Ali und den weiteren 11. Imamen. Gottes Fluch sei auf allen Feinden der Ahlulbayt (a.).</p></div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>Der verehrte sunnitische Gelehrte, Abu Mohammad Abdullah Ibn Muslim Ibn Qutaybah Daynuri erzählt in seiner Geschichte über die Khalifen bekannt als "Al-Imamah wa al- Siyasah" folgendes:</p></div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>Umar fragte nach Holz, und erzählt den Leuten im Haus: <strong>"Ich schwöre bei Allah, der meine Seele in Seiner Hand hat, dass, wenn ihr nicht raus kommt, ich das Haus verbrennen werde."</strong> Jemand sagte Ummar, dass Fatima im Inneren des Hauses sei. Umar erwiderte:<strong> "Ja und! Dabei spielt es keine Rolle für mich, wer in dem Haus ist."</strong></p></div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p><em>Sunni reference: al-Imamah wa al-Siyasah by Ibn Qutaybah, v1, pp 3,19-20</em></p></div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>Einer anderer sunnitischer Historiker, al-Baladhuri, berichtet:</p></div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>Abu Bakr frage Ali, um unterstüzung, doch Ali weigerte sich ihm zu helfen, dann ging Ummar zu Imam Alis haus mit einer brennenden fackel. An der Tür traf er Fatima, welche folgendes zu ihm sagte:<strong> „Möchtest du die Haustür anzünden?"</strong> Ummar sagte: <strong>„Ja, denn dies wird den Glauben, den uns dein Vater geschenkt hat, stärken."</strong></p></div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p><em>Sunni reference: al-Ansab Ashraf, by al-Baladhuri, v1, pp 582,586</em></p></div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>Nun lasst uns schaun, was Ummar an diesen Tagen tat. Ein sunnitischer Historiker berichtete:</p></div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>Als Ummar zur Haustür von Fatima kam, sagte er: <strong>„Bei Allah, ich werde das haus, anzünden, außer ihr kommt raus und schwört Abu Bakr den Treueid."</strong></p></div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;">
<p><em>Sunni References: </em></p>
<p><em> - History of Tabari (Arabic), v1, pp 1118-1120 </em></p>
<p><em> - History of Ibn Athir, v2, p325 </em></p>
<p><em> - al-Isti'ab, by Ibn Abd al-Barr, v3, p975 </em></p>
<p><em> - Tarikh al-Kulafa, by Ibn Qutaybah, v1, p20 </em></p>
<p><em> - al-Imamah wal-Siyasah, by Ibn Qutaybah, v1, pp 19-20</em></p>
</div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>Umar Ibn Al Khattab kam zu dem Haus von Ali. Talha und Zubair und einige der Einwanderer waren auch in dem Haus. Umar schrie: <strong>"Bei Allah, entweder ihr kommt raus, um Abu Bakr den Treueid zu schwören, oder ich werde das Haus in Brand setzen."</strong> Al Zubair kam mit seinem Schwert in seiner Hand raus. Als er über etwas stolperte, fiel ihm das Schwert aus seiner Hand, und sie sprangen über ihn und ergriffen ihn. </p></div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p><em>Sunni Reference: History of Tabari, English version, v9, pp 186-187</em> </p></div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>Umar sagte: <strong>"Und kein Zweifel, nach dem Tod des Propheten waren wir darüber informiert, dass die Ansar uns zustimmten und sich im Stall der Bani Sa`da versammelten. Ali und Zubair und die, die mit ihnen waren, stellten sich gegen uns, während sich die Auswanderer mit Abu Bakr trafen"!</strong></p></div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p><em>Sunnitische Referenz: Sahih al Bukhari, Arabisch, Englisch, V8, Tradition # 817</em></p></div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>Umar sagte: <strong>"Ali ibn Abi Talib, Zubair ibn Awwam und diejenigen die sich mit ihnen von uns getrennt haben, trafen sich im Haus von Fatimah, der Tochter des Gesandten Allahs"</strong> </p></div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p><em>Sunnitische Referenzen:</em></p></div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p><em>- Ahmad Ibn Hanbal, v1, p55</em></p></div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p><em>- Sirah al-Nabawiyyah, by Ibn Hisham, v4, p309</em></p></div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p><em>- History of Tabari (Arabic), v1, p1822</em></p></div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p><em>- History of Tabari, English version, v9, p192</em></p></div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>Sie forderten die Bestätigung des Eids, aber Ali und Al Zubair blieben weg. Al Zubair zog sein Schwert (aus der Scheide), und sagte: <strong>"Ich werde mein Schwert solange nicht zurück ziehen, bis der Treueid  Ali wieder gegeben wird."</strong> Als diese Nachricht Abu Bakr und Umar erreichte, sagte der letztere: <strong>"Schlag ihn mit einem Stein und benutzen dein Schwert."</strong> Es ist bekannt, dass Ummar zur Tür Fatimas Haus rannte und brachte sie gewaltsam, während desse er ihnen erzählte, dass sie den Treueid schwören müssen, willig oder widerwillig.</p></div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p><em>Sunni reference: History of al-Tabari, English version, v9, pp 188-189</em></p></div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>Abu Bakr sagte basierend auf einem authentischen Bericht, dass nach dem Tode des heiligen Propheten, als die Menschen ihm den Treueid entrichtet haben, Ali und Zubair zu Fatimah Al Zahra, der Tochter des Propheten, gegangen sind, um sie um Rat zu fragen.</p></div><p></p><p></p><p>  </p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;">
<p>Nach diesen Umständen, ist Ummar zu Fatimas (a.) Haus gegangen und sagte: <strong>„O Tochter des Gesandten Allahs! Ich liebte niemanden so sehr wie deinen Vater, und ich liebe niemanden nach seinem Tod, so sehr wie ich dich liebe. Doch ich schwöre bei Allah,  dass wenn diese Menschen sich hier versammeln, dass meine Liebe mich dann daran hindern würde, dein Haus in Brandt zu setzen."</strong></p>
<p> </p>
<p> <em>Sunni references: </em></p>
<p><em> - History of Tabari, in the events of the year 11 AH </em></p>
<p><em> - al-Imamah wa al-Siyasah by Ibn Qutaybah, v1, beginning of the book, </em></p>
<p><em> and pp 19-20 </em></p>
<p><em> - Izalatul Khilafa, by Shah Waliullah Muhaddith Dehlavi, v2, p362 </em></p>
<p><em> - Iqd al-Farid, by Ibn Abd Rabbah al-Malik, v2, chapter of Saqifah</em></p>
<p> </p>
<p> Ummar sagte zu Fatima (welche hinter der Haustür stand): <strong>"Ich weiß, dass der Prophet niemanden so sehr wie dich liebte, doch wird mich das nicht daran hindern, meine Entscheidung durchzuführen. Wenn diese Menschen in deinem Haus stehen, werde ich die Tür vor dir anzünden."</strong> </p>
<p> </p>
<p> <em>Sunni reference: Kanz al-Ummal, v3, p140</em> </p>
<p> </p>
<p> In der Tat, bezeugt Shibli Numani selbst das obige Ereignis mit folgenden Worten:</p>
</div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p><strong>"Durch Ummar's reizbarkeit und verdrossenen Temperament war solche Aktion, durch ihn vollzogen, nicht unwahrscheinlich."</strong></p></div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>Abu Bakr sagte (an seinem Sterbebett): <strong> "Ich wünschte, ich hätte Fatimas Haus nicht gesucht, und hätte keine Männer zu ihr geschickt, um sie zu belästigen, allerdings wäre ein Krieg ausgebrochen, wenn ihr Haus weiter hin als Hort verwendet werden würde."</strong></p></div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;">
<p><em>Sunni references: </em></p>
<p><em> - History of Ya'qubi, v2, pp 115-116</em> </p>
<p> </p>
<p> Auch Jouhari sagte in seinem Buch:</p>
</div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p><strong>"Umar und ein paar Muslime gingen zu dem Haus von Fatimah um es zu verbrennen und um diejenigen, die dagegen ankämpfen zu verbrennen" </strong>Ibn Shahna sagte, das gleiche und fügte hinzu <strong>"um das haus und seine Bewphner zu verbrennen"</strong>.</p></div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;">
<p>Weiterhin, wurde berichtet:</p>
<p> </p>
</div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>Ali und Abbas, saßen inerhalb vom Haus von Fatima, Abu Bakr sagte zu Ummar: </p></div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p><strong>"Geh und bring sie mir; wenn sie sich wehren, so töte sie."</strong> Ummar brachte Feier um das Haus anzuzünden. Fatima ist näher zur Tür gegangen und sagte:<strong> "O du Sohn des Khattab, bist du gekommen um mich und meiner Kinder in unserem Haus anzuzünden.</strong></p></div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>Ummar antwortete: <strong>"Ja, das möchte ich, bei Allah, außer wenn ihr raus kommt, um dem Khalifen des Propheten den Treueeid zu schwören.</strong></p></div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;">
<p><em>Sunni reference: </em></p>
<p><em> - Iqd al-Fareed, by Ibn Abd Rabb, Part 3, Pg. 63 </em></p>
<p><em> - al-Ghurar, by Ibn Khazaben, related from Zayd Ibn Aslam</em></p>
</div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;">
<p>Fatima wurde wütend auf Abu Bakr und entfernte sich von ihm, und redete nicht mehr mit ihm, bis sie starb. Sie blieb noch sechs Moante nach dem Tod des Propheten, am leben. </p>
<p> Als sie starb, vergrab ihr Mann Ali sie in der Nacht, ohne Abu Bakr zu informieren und rezitierte das Totengebet selbst.</p>
</div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>Der Gesandte Allahs (s.) sagte häufig: <strong>„Fatima ist ein Teil von mir. Wer sie verärgert, der verärgert mich.</strong></p></div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;">
<p>Sahl Ibn Sa'd berichtete: <strong>"Ich hörte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: »(Am Tag des Jüngsten Gerichts) werde ich vor euch am Wasserbecken stehen. Wer dort an ihm vorbeigehen wird, wird aus ihm trinken und wer aus ihm trinken wird, der wird nie wieder durstig sein. Es werden wahrlich Leute an mir vorbeikommen, die ich kenne und die mich kennen. Dann wird zwischen mir und ihnen eine Trennung gemacht.« ...Abu Sa'id Al-Chudryy fügte hinzu, dass der Prophet wie folgt fortfuhr: »Ich werde dann sagen: "Diese Leute gehören zu mir!" Und mir wird gesagt: "Du weiss nicht, was sie nach dir (in der Religion) verändert haben!" Ich werde dann sagen:"Weg damit, weg mit jedem, der nach mir etwas verändert hat!" </strong></p>
<p> </p>
<p> <em>(Sahih Bukhari,Kapitel: 84, Nummer: 32)</em> </p>
<p> </p>
<p> Anas Ibn Malik überlieferte, dass Allahs Gesandter (s.) zu den Ansar sagte: </p>
<p> </p>
<p><strong> "Ihr werdet nach mir einen heftigen Aufruhr erleben. Also seid geduldig, bis ihr Allah und Seinen Gesandten am Becken (im Paradies) begegnet."</strong><strong> Anas sagte: "Aber wir waren nicht geduldig." </strong></p>
<p> </p>
<p> <em>(Sahih al-Bukhari, B. 2, S. 135)</em> </p>
<p> </p>
<p> Ala Ibn al-Musayyib berichtete von seinem Vater: </p>
<p> </p>
<p><strong> "Ich traf al-Baraa˜ Ibn Azib " -möge Allah mit ihnen beiden zufrieden sein -" und sagte zu ihm: Das Paradies ist dein. Du hast den Propheten gesehen und ihm unter dem Baum gehuldigt." Er sagte: "O Sohn meines Bruders, du weißt nicht, was wir nach ihm angestellt haben." </strong></p>
<p> </p>
<p> <em>(Sahih al-Bukhari, B. 3, S. 32, Kap. "Die Schlacht von Hudaybiyya")</em> </p>
<p> </p>
</div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:center;">
<p> </p>
<img src="https://www.shia-forum.de/uploads/emoticons/default_salam.gif" alt="#salam#" loading="lazy"></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p> </p></div><p></p><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p></p><div style="text-align:left;"><p>  </p></div><p></p><p>  </p>
]]></description><guid isPermaLink="false">10500</guid><pubDate>Sat, 24 Nov 2007 16:20:10 +0000</pubDate></item><item><title>Warum Beten die Shiiten auf der Turba?</title><link>https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/25128-warum-beten-die-shiiten-auf-der-turba/</link><description><![CDATA[
<p></p>
<div style="text-align:center;">
<img src="https://www.shia-forum.de/uploads/emoticons/default_bismillah.gif" alt="#bismillah#" loading="lazy"><p><img src="https://www.shia-forum.de/uploads/emoticons/default_salam.gif" alt="#salam#" loading="lazy"></p>
<p> </p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Warum Beten die Shiiten auf der Turba?</strong></span></p>
<p> </p>
<p> </p>
<p>Nach der schiitischen dschafaritischen Rechtssprechung - welche eine der fünf Hauptrechtschulen im Islam ist - muss die Niederwerfung auf reiner Erde oder auf dem, was auf ihr gedeiht außer Nahrung oder Bekleidung, vollzogen werden. Das umfasst Staub, Steine, Sand und Grass. Ausgenommen sind Mineralien. Die Niederwerfung auf Papier ist erlaubt, da es aus Materialien hergestellt wird, welche natürlich auf der Erde wachsen, aber nicht auf Kleidern oder Teppichen.</p>
<p> </p>
<p>Die anerkannten Gelehrten <strong>aller sunnitischen Rechtsschulen,</strong> sind sich über die <strong>Gültigkeit einer Niederwerfung</strong> auf Erde oder etwas darauf gediehenen, <strong>einig</strong>.</p>
<p> </p>
<p><strong>Haben der Prophet (s) und seine Gefährten das jemals so gemacht?</strong></p>
<p> </p>
<p>Das Gebet auf der Erde zu praktizieren, war zweifellos die Praxis des Propheten (s) und jener um ihn herum.</p>
<p> </p>
<p>□ Abu Sa'id Al-Chudri überliefert: <strong>Ich sah den Gesandten Allahs sich in Matsch und Wasser niederwerfen und sah die Zeichen von Schlamm an seiner Stirn.</strong><em> [Al-Bukhari, Sahih (Englische Übersetzung), Bd.1, Buch 12, Nr. 798; Bd.3, Buch 33, Nr. 244]</em></p>
<p> </p>
<p>Der Prophet (s) verwendete auch eine Khumra, die er für die Neiderwerfung mit seiner Stirn berührte.</p>
<p> </p>
<p>Maimuna sagte:<strong> Allahs Gesandter saw, betete während ich meine Tage hatte, ich sas neben ihn und manchmal berührten seine Kleider mich, wärend seiner Niederwerfung. </strong>Maimuna fügte hinzu: Er betete auf einer Khumra.<em> Sahih Al-Bukhari, Buch 8, Nr 376</em></p>
<p> </p>
<p>D Maymuna überliefert: Der Gesandte Allahs betete gewöhnlich auf einer Khumra.</p>
<p>[Al-Bukhari, Sahih (Englische Übersetzung), Bd. 1, Buch 8, Nr. 378]</p>
<p> </p>
<p>U Nach Al-Schawkani, einem bekannten sunnitischen Gelehrten, haben mehrere Gefährten des Propheten (s) Überlieferungen gemacht, die von seiner Niederwerfung auf einer Khumrah berichten. Und er listet alle sunnitischen Quellen, die diese Überlieferungen wiedergeben, unter denen auch Sahih Muslim, Sahih al-Tirmidhi, Sunan Abu Dawud, Sunan al-Nasa'i und zahlreiche andere sind.<em> [Al-Schawkani, Nayl al-Awtar , Kapitel der Niederwerfung auf einer Khumrah, Bd.2, S. 128] </em></p>
<p> </p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Was ist denn eine Khumrah ?</strong></span></p>
<p> </p>
<p>Eine kleine Matte, groß genug für das Gesicht und die Hände für die Niederwerfung bei den Gebeten.</p>
<p><em>[Al-Bukhari, Sahih (Englische Übersetzung), Bd.1, Buch 8, Nr.376 (wie durch den Übersetzer erläutert)]</em></p>
<p> </p>
<p>Ibn Al-'Athir, ein weiterer bekannter sunnitischer Gelehrter, schrieb in seinem Buch,</p>
<p><em>Djami al-'Usul</em>:</p>
<p>U "Eine Khumra ist [wie das], worauf die Schia unserer Zeit, ihre Niederwerfung</p>
<p>vollzieht."</p>
<p><em>[ibn al-'Athir, Djami' al-Usul, (Kairo, 1969), Bd.5, S.467]</em></p>
<p> </p>
<p><strong>„Eine Khumra ist eine kleine Matte, gemacht aus Palmenfasern oder anderem</strong></p>
<p><strong>Material... und ist wie die, die die Schia für die Niederwerfung verwendet."</strong></p>
<p><em>[Talkhisal-Sihah, S. 81]</em></p>
<p> </p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Aber warum die Erde von Karbala?</strong></span></p>
<p> </p>
<p>Die speziellen Eigenschaften der Erde von Karbala (Irak) waren zu Lebzeiten des Propheten (s) bekannt und auch später noch ein Objekt der besonderen Interesse.:</p>
<p>D Umm Salama sagt: I<strong>ch sah Husayn (a) auf dem Schoß seines Großvaters, des Propheten (s) sitzen, welcher einen roten Block Erde in seiner Hand hielt. Der Prophet küsste den Staub und weinte. Ich fragte ihn, was diese Erde war.</strong> Der Prophet (s) sagte: <strong>„Gabriel hat mir berichtet, dass mein Sohn, dieser Husayn, im Irak ermordet werden wird. Er brachte mir dieses Stück Erde von jenem Land. Ich weine wegen des Leidens, welches meinen Husayn befallen wird." Dann reichte der Prophet die Erde Umm Salama und sagte zu ihr: "Wenn du diese Erde sich in Blut verwandeln siehst, dann wirst du wissen, dass Husayn ermordet worden ist." </strong>Umm Salama bewahrte die Erde in einer Flasche auf und behielt die im Auge, bis sie am Tag von Aschura, dem 10. Tag des Monats Muharram im Jahre 61 n.d.Hidschra, sah, dass sie sich in Blut verwandelt hatte. Da wusste sie, dass Husayn bin Ali (a) das Märtyrertum ereilt hatte.</p>
<p><em>[Al-Hakim, Al-Mustadrak, Bd.4, S.398; Al-Dhahabi, Siyar alam al-nubala', Bd.3, S.194; Ibn Kathir, Al-Bidayah wa'l-nihayah, Bd.6, S.230; Al-Suyuti, Khasa'is al-kubra, Bd.2, S.450; Djams al-Djawami, Bd. 1, S. 26;</em> <em>[ibn Hadjar al-Asqalani, Tahdhib al-tahdhib , Bd.2, S.346]</em></p>
<p> </p>
<p>'Ali ibn Abi Talib, passierte Karbala nach der Schlacht von Siffin. Er nahm eine Hand voll Erde und sprach: 'Ach, ach, an dieser Stelle werden einige Männer erschlagen werden und in das Paradies eingehen, ohne Abrechnung!'<em> [ibn Hadjar al-Asqalani, Tahdhib al-tahdhib , Bd.2, S.348]</em></p>
<p> </p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Warum ist es obligatorisch, die Niederwerfung auf der Tonerde von Karbala zu vollziehen?</span></p>
<p> </p>
<p> </p>
<p>Ist es gar nicht! Aber die Schia zieht die Erde von Karbala, aufgrund der Bedeutung dieser Erde, welche sie durch den Propheten (s) und die aus seiner Familie (Ahl al-Bayt) stammenden Imame erlangt hat, für die Niederwerfung vor. Nach dem Märtyrertum Imam Husayns (a), hob sein Sohn Imam Seyn al-'Abidin (a) einige Brocken auf, erklärte sie zu heiligem Staub und verwahrte sie in einer Tasche. Die Imame (a) vollzogen von da an die Niederwerfung auf dieser Erde, fertigten daraus ein Tasbih an und priesen Allah auf Ihnen. </p>
<p><em>[ibn Schahr Aschub, Al-Manaqib, Bd.2, S.251]</em></p>
<p> </p>
<p>Weiterhin empfahlen sie den Schiiten, die Niederwerfung darauf zu vollziehen, <strong>nicht als</strong></p>
<p><strong>Verpflichtung</strong>, sondern mit dem Ziel, einen höheren Grad der Belohnung zu erlangen<strong>(mustahab)</strong>.</p>
<p> </p>
<p>Die Imams (a) bestanden darauf, dass die Niederwerfung vor Allah, ausschließlich auf</p>
<p>reiner Erde vollzogen werden muss, oder aus etwas von ihr und dass dazu vorzugsweise die Erde Karbalasverwendet werden sollte. .</p>
<p><em>[Al-Tusi, Misbah al-Mutahadjdjad, S.511]</em></p>
<p><em>[Al-Saduq,Man la yahduruhu'l faqih, Bd.1, S.174</em></p>
<p> </p>
<p>Die Schiiten haben lange Zeit die Erde bei sich getragen. Später dann, hat man befürchtet, die Erde würde entheiligt, und man begann, die Erde in Form von Tabletten oder Stücken zu pressen, welche heute Muhr oder Turbah genannt werden. Während der Gebete werfen wir uns darauf nieder, nicht als ein obligatorischer Ritus, sondern in Anbetracht seiner besonderen Bedeutung. Wenn wir aber keine reine Erde bei uns haben, vollziehen wir die Niederwerfung auf etwas, was davon abstammt.</p>
<p> </p>
<p>Es ist traurig, dass einige Menschen Böswilligerweise behaupten, die Schia würde Imam Husayn (a) oder gar Steine anbeten. Die Wahrheit ist, dass wir nur Allah anbeten, indem wir uns niederwerfen a u f die Turbah, nicht vor ihr. Und wir beten niemals Imam Husayn, Imam Ali, oder den Propheten Muhammad (s) an. Wir beten nur Allah an und dass wir die Niederwerfung nur auf reiner Erde vollziehen, steht im Einklang mit Allahs Geboten.</p>
<p> </p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Schlussfolgerung:</strong></span></p>
<p>Dies sind die Gründe, warum Schiiten kleine Stücke gepresster Erde mit sich tragen, welche meist aus der Erde von Karbala angefertigt werden, wodurch es ihnen ermöglicht wird, die Niederwerfung auf diesem höchst empfehlenswerten Objekt zu vollziehen, und dabei der Sunnah des Propheten (s) zu entsprechen. Also lobpreise den Herrn und sei einer der sich Niederwerfenden.<em> (Qur'an 15:98) </em></p>
<p>-----------------</p>
<p>Um mehr über den authentischen Islam zu erfahren, besuchen Sie:</p>
<p><a href="http://al-islam." rel="external nofollow"><span style="text-decoration:underline;">http://al-islam.</span></a><span style="text-decoration:underline;"> org/faq/</span></p>
<p>v1.0 Die Schiitischen Muslime bevorzugen es, die Niederwerfung auf einem kleinen Stück</p>
<p>gepresster Erde, welches man Turbah nennt, zu praktizieren. Dieser stammt meist aus</p>
<p>dem tonhaltigen Boden der Gegend um Karbala im Irak. </p>
<p> </p>
<p>------------------</p>
<p> </p>
<p><a href="http://www.usc.edu/dept/MSA/fundamentals/hadithsunnah/bukhari/" rel="external nofollow">http://www.usc.edu/dept/MSA/fundamentals/h...sunnah/bukhari/</a></p>
<p><strong>Fe Aman ALLAH</strong></p>
</div>
<p></p>
<p></p>
]]></description><guid isPermaLink="false">25128</guid><pubDate>Tue, 14 Apr 2009 21:03:09 +0000</pubDate></item><item><title>Zauberei und Dschinns</title><link>https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/33888-zauberei-und-dschinns/</link><description><![CDATA[
<p></p>
<div style="text-align:center;">
<img src="http://img514.imageshack.us/img514/7825/83636543.gif" alt="83636543.gif" loading="lazy"><p><strong><span style="font-family:'Times New Roman';"><span style="font-size:24px;">بسم </span></span></strong><strong><span style="font-family:'Times New Roman';"><span style="font-size:24px;"><span style="color:#FF0000;">رب الحـسين</span></span></span></strong></p>
</div>
<p></p>
<p></p>
<p> </p>
<p> </p>
<p>Viele Menschen haben schon mal davon gehört, von Si7r, Zauber. Natürlich sind wir hier nicht bei Harry Potter und seinen Freunden. Aber immer öfter hört man, dass Ehen durch Zauberei zerstört wurden. Oder, dass man von einem Dschinn besessen ist. Ist das Real? Wie kann so etwas sein? Ist das kein Widerspruch? Nun, diese und andere Fragen sollten hier geklärt werden. </p>
<p> </p>
<p>Dschinns sind Wesen die von Allah erschaffen worden sind, sie bestehen aus rauchlosem Feuer. Sie leben in Ihrer eigenen Welt, können jedoch in unsere Welt treten. Es gibt zwei Arten von Lebensraum. Sufly und 3ulwy, die Suflys leben auf der Erde, die 3ulwys im Himmel. Im Himmel heißt hier nicht das Paradies. Und die 3ulwys haben natürlich ihre eigenen Stufen. Die 7 Stufen des Himmels. Einige Leben sehr weit oben, andere wieder auf dem Boden. Sie haben auch Führer. Ihre Rasse ist in 9 verschiedene Arten zu unterteilen. Drei davon sind die Ghul, 3ifrit und Marid. Eine besonders berühmte Dschinniyah ist Um-us-Sibyan. Sie ist eine sehr mächtige Dschinniyah, Sie hat den Menschen sehr viel Schaden zugefügt. Einige Überlieferungen sagen, dass Suleyman (a.) Sie einsperrte, nach seinem Tod kam Sie jedoch wieder frei. Es gibt eine Dua, "Dua Um-us-Sibyan", um vor Ihrem Schaden geschützt zu sein. Die Dschinns sind also Real, der Schaden jedoch, denn ich grade ansprach, wie sieht es damit aus? Nun, ich stelle mir eine Frage. Wenn es etwas nicht gibt, wieso sollte ich deshalb dann um Hilfe bitten? Was sagt der Quran in Sura al-Falaq:</p>
<p> </p>
<p><strong>Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen!</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="color:#008000;">Sprich: "Ich nehme meine Zuflucht beim Herrn des Frühlichts (1) vor dem Übel dessen, was Er erschaffen hat, (2) und vor dem Übel der Dunkelheit, wenn sie hereinbricht, (3) und vor dem Übel der Knotenanbläserinnen (4) und vor dem Übel eines (jeden) Neiders, wenn er neidet." (5) </span></strong></p>
<p>Wer sind denn die Knotenbläserinnen? Dies ist einer der verschiedenen Zauber. Nebenbei sagt Allah, vor dem Übel dessen was Er erschaffen hat. Also kann es sein, dass seine Schöpfung auch Shar für uns beinhaltet, wieso sollten die Dschinns davon ausgeschlossen werden. Zu den Neidern komme ich später. Wir sehen weiter, in Sure Al-Baqara Aye 101:</p>
<p> </p>
<p><strong>Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen!</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="color:#008000;">"Und sie folgten dem, was die Satane während der Herrschaft Salomos vortrugen; doch nicht Salomo war ungläubig, sondern die Satane waren ungläubig; sie brachten den Menschen die Zauberei bei sowie das, was den beiden Engeln in Babel, Harut und Marut, herabgesandt wurde. Die beiden jedoch haben niemanden etwas gelehrt, ohne daß sie gesagt hätten: ""Wir sind nur eine Versuchung, so werde nicht ungläubig!"" Und sie lernten von den beiden das, womit man zwischen dem Mann und seiner Gattin Zwietracht herbeiführt. Doch sie fügten damit niemandem Schaden zu, es sei denn mit der Ermächtigung Allahs. Und sie lernten, was ihnen schadet und ihnen nichts nützt. Und doch wußten sie, daß, wer es erkauft, keinen Anteil am Jenseits hat. Schlecht ist das wahrlich, wo für sie ihre Seelen verkauft haben, hätten sie es (nur) gewußt?</span></strong></p>
<p> </p>
<p>Hier spricht der Quran ganz klar, es gibt die Zauberei. Wenn jemand also sagt, ich wurde durch einen Zauber von meinem Ehepartner getrennt, dann ist dies kein Schwachsinn, sondern Fakt. Die Engel kamen also, als eine Prüfung von Allah, obwohl sie die Menschen warnten, wollten die Menschen nicht auf sie hören. Dies gehört zu der Kategorie der Schwarzen Zauberei. </p>
<p> </p>
<p>Es wird von den Imamen überliefert: <strong>Wisst, dass wenn alle Dschinns und Menschen sich dazu entschieden haben, dir zu schaden, können sie es nicht, wenn Allah dies nicht erlaubt. Darüber hinaus bestraft Allah denjenigen nicht, der sich in solch einem Zustand befindet.</strong></p>
<p> </p>
<p>Hier kann man ebenfalls sehen, dass die Magie real ist. Allah straft nicht denjenigen der in solch einem Zustand befindet, das ist Glasklar. Man kann sich also in solch einem Zustand befinden. Sonst wäre der Satz unnötig und Sinnlos. Wie man also anhand der Ayat und der Überlieferungen (Wobei es weit mehr gibt) sehen kann, ist es ziemlich Real und auch möglich. Jetzt kann man sagen, ja, wenn Allah es nicht erlaubt, dann passiert nichts. Natürlich. Aber Allah lässt uns oft entscheiden was wir tun, genauso wie bei den Dschinn. Die haben auch ihren freien Willen. Wenn Allah nicht erlaubt, dann kann ich auch als Mensch keinen anderen Menschen schaden. Das hat mit den Dschinns nichts zu tun, man lese den Hadith: "wenn alle Dschinns <strong>und</strong> Menschen". Also ist es nicht begrenzt auf die Dschinns und auch keine Widerlegung derer Schaden, sondern viel mehr eine Bestätigung Allahs Macht. Und auch eine Bestätigung des Schadens der Dschinns. Wie man es noch besser aus dem zweiten Satz heraus lesen kann.</p>
<p> </p>
<p>Nun, aber wenn ich gläubig bin, dann passiert mir nichts. Ist dies wirklich so? Hat es was mit dem Iman zu tun. Dann stellt sich einem erstmal die Frage, wie kann ein gläubiger Mann denn umgebracht werden? Wie konnte z. B. Imam Ali (a.) umgebracht werden. Dschinns und Menschen sind das selbe, nur weil man die Dschinns nicht sieht, heißt es nicht, dass es deshalb ein Unterschied ist. Aber gut, ein Hadith sagt uns: </p>
<p> </p>
<p><strong>Der Prophet (saas) war verzaubert und fühlte das auf Ihm eine schwere Last war. Da kam Jibrail (a.) und sagte Ihm, dass Er verzaubert worden war. Man hatte den Zauber in jenen Brunnen geworfen. Der Prophet (saas) sandte Imam Ali (a.) und Er nahm den Zauber aus dem Brunnen. Der Prophet (saas) spürte eine große Erleichterung.</strong></p>
<p> </p>
<p>Gibt es einen unter uns der gläubiger ist als der Prophet (saas)? Man sieht, es hat nichts mit dem glauben zu tun, genau wie  ein Mensch dir schaden kann, genau so ist es auch mit den Dschinns. Es gibt viele Beispiele. Manchmal handeln Dschinns aus eigenem Interesse. Manchmal werden sie von Menschen geschickt, wie z. B. von den Knotenbläserinnen. Dies alles ist höchst Haram, wer so etwas tut, dem ist die Hölle sicher, denn Er arbeitet mit den Sheyatins. Neben der Schwarzen Magie, gibt es die Weiße Magie. Sie dient lediglich zur Neutralisierung der Schwarzen Magie. Jedoch, nicht nur Dschinns können uns schaden, wir können ebenfalls den Dschinns schaden. Soweit, dass wir sie sogar umbringen/verbrennen können.</p>
<p> </p>
<p>Müssen wir uns vor den Dschinns fürchten? Nun, du musst dich genau so sehr vor den Dschinns fürchten, wie vor den Menschen. So wie ein Mensch dir Schaden zufügen kann, so kann es auch ein Dschinn. Wobei, bei den Dschinns passiert es sogar viel seltener. Und es gibt auch fälle, wo Dschinns einem nur helfen wollen. Nur weil wir sie nicht gleich sehen können, heißt es nicht, dass wir uns vor ihnen fürchten müssen. Man sollte sich wohl eher mehr vor den Menschen fürchten. Denn die meisten Dschinn werden ja erst durch einen Menschen angestiftet. Nebenbei, man sollte niemals für die Hilfe gegen einen Dschinn zahlen, auch wenn derjenige wirklich helfen kann, Geld dafür zu nehmen ist einfach nur falsch. Aber es ist doch nicht möglich, dass ein Mensch mit einem Dschinn zusammenarbeitet? Aber die Wahrheit sieht anders aus, unter Suleyman (a.) gab es einen Ifrit, der sogar im Quran erwähnt wird. Als der Ifrit Ihm sagte, ich bringe dir den Thron schneller, als du dich hinsetzen kannst. Wir sehen also, es ist sehr wohl möglich, mit einem Dschinn zu arbeiten. Nicht nur mit einem zu arbeiten, sondern Ihn für dich arbeiten zu lassen ist möglich. </p>
<p> </p>
<p>Aber gibt es denn auch Zauber, der nichts mit den Dschinns zu tun hat? Nun, meistens geschieht es durch die Dschinns. Aber es gibt Zauberei die nichts mit den Dschinns zu tun haben, wie z. B. das Auge. Das Auge des Neiders. Wie die Sure al-Falaq davon spricht. Durch die Augen des Neiders kann man zu großem Schaden kommen, der Schaden ist so hoch, dass es einen ins Grab bringt, so sagt uns unser Prophet (saas):</p>
<p> </p>
<p><strong>Wenn ihr die Toten fragt, wieso sie starben, die meisten würden antworten: "Durch das Auge!".</strong></p>
<p> </p>
<p>Nicht jeder Mensch hat diese "Kraft" durch das Auge (Blick) so viel Schaden zuzufügen, aber bei manchen ist das sehr extrem, dass es eben zum Tode führt. </p>
<p> </p>
<p>Somit komme ich zum Schluss. Ich weiß, dass es nicht wirklich ausführlich ist. Aber oberflächlich gesehen reicht es.</p>
<p> </p>
<p>wswrwb</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">33888</guid><pubDate>Sun, 31 Jan 2010 01:45:58 +0000</pubDate></item><item><title>Jugendliche seid achtsam vor den Einfl&#xFC;sterungen!</title><link>https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/73348-jugendliche-seid-achtsam-vor-den-einfl%C3%BCsterungen/</link><description><![CDATA[
<p>
	Salamualeikum,
</p>

<p>
	hier habe ich ein Interessanten Beitrag zum Thema Einflüsterung (was was). Rüstet euch vor dem Shaytan und seinen Intriegen ☝️
</p>

<p>
	⬇️⬇️⬇️
</p>

<p>
	<a href="http://www.al-shia.de/jugendliche-seid-achtsam-vor-den-einfluesterungen/" rel="external nofollow">Jugendliche seid achtsam vor den Einflüsterungen!</a>
</p>

<p>
	Wasalam
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">73348</guid><pubDate>Sun, 17 Nov 2019 18:49:12 +0000</pubDate></item><item><title>Intrigen des Teufels</title><link>https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/72873-intrigen-des-teufels/</link><description><![CDATA[
<p>
	Salam,  
</p>

<p>
	Salam alaikum, 
</p>

<p>
	<br />
	Im Namen Allahs, des Barmherzigen, des Allerbarmers
</p>

<p>
	<br />
	Aller Lobpreis gebührt Gott, dem Erhabenen, dem Herrn aller Welten. Wir danken Ihm für Seine Gnade und Seine Gaben und bitten Ihn um Hilfe und Rechtleitung in allem, was wir tun, und hoffen, dass Er uns in Seine Gunst aufnimmt. Sein Frieden und Segen sei mit unserem Propheten Muhammad, seinen reinen Nachkommen und seinen rechtschaffenen Gefährten. O Diener Gottes, ich rate mir selbst und Ihnen allen zur Ehrfurcht vor Gott und zum Gehorsam gegenüber Seinen Geboten.
</p>

<p>
	<br />
	￼
</p>

<p>
	Zunächst möchte ich mich und alle Betenden dazu aufrufen, den Weg der göttlichen Tugendhaftigkeit einzuschlagen.
</p>

<p>
	Der Mensch kann nur durch seine Tugenden die Intrigen des Teufels abwehren. Der Teufel versucht immer wieder, den Menschen zu verführen – und dafür setzt er alles ein, was er nur kann. Die Methoden des Teufels sind unterschiedlich, und im Koran werden sie als „die Schritte des Teufels“ bezeichnet. Dort heißt es in Surah Baqara Vers 168:
</p>

<p>
	„und folgt nicht den Fußstapfen des Satans! Er ist euch ein deutlicher Feind.“[1]
</p>

<p>
	Diese Bezeichnung wird vier Mal im Koran wiederholt und das Wort „Fußstapfen“ wird in der Mehrzahl erwähnt. Damit soll verdeutlicht werden, dass der Teufel Schritt für Schritt und Stufenweise seine Pläne durchsetzt. Wenn wir uns die Definitionen, die der Koran für den Teufel benutzt hat, genauer anschauen, werden wir sehen, welche Methoden der Teufel hat, um die Menschen zu verführen. An einer anderen Stelle sagt der Koran in Surah al-Isra Vers 62:
</p>

<p>
	„(der Teufel sagt:) […] werde ich seiner Nachkommenschaft bis auf wenige ganz gewiß die Zügel anlegen."[2]
</p>

<p>
	Und auch in Surah Al-Nisa Vers 119:
</p>

<p>
	„und ich werde sie ganz gewiß in die Irre führen und ganz gewiß in ihnen Wünsche erwecken.“[3]
</p>

<p>
	Weiterhin sagt der Koran ín Surah Sad Vers 82:
</p>

<p>
	„Er (der Teufel) sagte: "Nun, bei Deiner Macht, ich werde sie allesamt ganz gewiß in Verirrung fallen lassen.“[4]
</p>

<p>
	Erst wenn wir die Methoden des Teufels kennen, können wir sie auch abwehren.
</p>

<p>
	Einer der Methoden des Teufels ist, dass er die Sünden als unwichtig darlegt. Der Prophet des Islams (s.) sagte: „Meidet kleine Sünden, denn sie werden aufgehäuft, bis sie den Menschen zerstören.“[5]
</p>

<p>
	Ein weiterer Weg ist Hass und Feindschaft. Der Koran sagt in Surah Ma-ida in Vers 91:
</p>

<p>
	„Der Satan zwischen euch nur Feindschaft und Hass säen“[6]
</p>

<p>
	Hass ist einer der effektiven Methoden des Teufels. Überlieferungen besagen, dass Hass die Mutter alles Verwerflichen ist. Wenn Hass aufkommt, dann bricht man die Kontakte ab, man beginnt hinter anderen Leuten zu lästern, Schlechtes zu erzählen und misstrauisch zu sein.
</p>

<p>
	Es ist sehr zu empfehlen, dass wir im „Qonut“[7] in unseren täglichen Gebeten folgenden Ausspruch aus der Surah al-Hashr Vers 10 verinnerlichen:
</p>

<p>
	„und lasse in unseren Herzen keinen Groll sein gegen diejenigen, die glauben!“[8]
</p>

<p>
	￼
</p>

<p>
	Es ist nicht gut, dass ein Gläubiger, gegenüber einem anderen Gläubigen Groll empfindet. Eines Tages kam jemand zu Imam Sadiq (a.), während auch einer der Nachkommen von Imam Hassan (a.) anwesend war. Der Mann hatte eine unlogische Bitte an den Imam. Als der Imam dieser Bitte nicht nachging, beschimpfte der Mann den Imam und ging. Am nächsten Tag sah man, wie Imam Sadiq (a.) vor der Tür des Mannes wartete. Als man ihn fragte, warum er hier stehen würde, sagte der Imam (a.): „Ich warte, bis er herauskommt, damit ich, falls irgendwelcher Groll entstanden sein sollte, ich ihn beheben kann.“
</p>

<p>
	Man sieht, dass, obwohl der Mann anfing zu beschimpfen und von selbst gegangen war, Imam Sadiq (a.) am nächsten Tag zum Haus des Mannes ging, um sich zu versöhnen, damit der Kontakt nicht abbricht. Es kann sein, dass ein Verwandter oder Bekannter ein ungläubiger und sündiger Mensch ist, und der Kontakt mit ihm sich auf die Familie negativ auswirkt. Man sollte daher den Kontakt mit solchen Menschen einschränken, aber dennoch nicht abbrechen. Leider kommt es aber oft vor, dass es wegen Kleinigkeiten zwischen Gläubigen, Moscheefreunde, Vater und Sohn, und zwischen zwei Brüdern zu Verdruss kommt, und der Kontakt abbricht. Dies ist aber <br />
	nicht der Weg des Islams. Imam Sadiq (a.) versöhnte sich mit diesem Mann, damit in dem Herzen des Mannes kein Hass bleibt.
</p>

<p>
	Dies war die Lebensweise des Propheten und seiner reinen Nachkommenschaft. Imam Sadjad (a.) sagt in „Sahife Sadjadiye“, in dem „Makarim al-Akhlaq-Gebet“: „Gott gebe mir die Kraft, denjenigen in Ehren zu halten, der über mich gelästert hat; demjenigen Gutes zu tun, der mir unrecht angetan hat; und die Fehler der anderen zu verdecken und deren Tugenden zu verkünden.“
</p>

<p>
	Wir müssen darauf achten, dass der Teufel uns nicht in so eine Versuchung bringt. Wehe dem, der Klatsch und Tratsch verbreitet, Streit anfacht und der Feuer das der Missgunst schürt. Es ist unsere Pflicht, dass wir das Geheimnis derer, die sich uns anvertrauen und uns um Rat fragen, für uns behalten. Der Islam ruft zu Versöhnung untereinander auf.
</p>

<p>
	Eine weitere Methode des Teufels ist die Einflüsterung was als "Waswasa"  bekannt ist. Eine übertriebene Genauigkeit beim Beten, in Reinheit und Unreinheit, und andere Übertreibung sind allesamt schlecht. Um diese satanischen Versuchungen zu bekämpfen, sollte man die Suren al Falaq und an-Nas rezitieren. Auch das zeitige Verrichten des Morgen- und Nachtgebets ist für die Bekämpfung der satanischen Versuchungen sehr hilfreich.
</p>

<p>
	Der Teufel rechtfertigt und verschönert die Sünden. Wir sollten nicht unsere Fehler und Sünden rechtfertigen. Wenn wir einen Fehler oder eine Sünde begehen, sollten wir dafür nicht eine Ausrede suchen und uns somit selbst belügen. Gott ist unser inneres und äußeres nicht verborgen. Im Koran wird erzählt, wie er ihnen befohlen hatte, nicht am Samstag zu fischen, und sie stimmten zu. Dann gingen sie zum See und errichteten kleine Becken neben dem See und leiteten die Fische in diese Becken, und sagten sich: „Wir haben am Samstag doch nicht gefischt! Wir haben nur die Fische umgesiedelt.“ Am Sonntag fischten sie dann die Fische aus den Becken, und sagen: „Gott hat das Fischen am Samstag verboten, und wir haben am Samstag nicht gefischt, sondern am Sonntag.“ Wisst Ihr, wer aus der Sicht des Korans am armseligsten ist? So heißt es in Surah al-Khaf in Vers 103 bis 104:
</p>

<p>
	Sag: Sollen Wir euch Kunde geben von denjenigen, die an ihren Werken am meisten verlieren, deren Bemühen im diesseitigen Leben fehlgeht, während sie meinen, dass sie gut handeln würden?
</p>

<p>
	 Der Teufel verführt uns auch dazu, unsere Arbeiten und Pflichten auf später zu verschieben, umso Gelegenheiten zu versäumen. Man gibt jemandem eine wichtige Aufgabe zu erledigen, und dieser verschiebt es auf eine andere Zeit. Zum Beispiel hat er jetzt die Aufgabe, sein Chums zu geben, und er sagt: später. Er wird aufgerufen, das Gebet zu verrichten, und er sagt: „Jetzt muss ich andere Aufgaben erledigen, das Gebet verrichte ich später.“ Die Zeit vergeht, und die Gelegenheiten schwinden. Manchmal kommen die Gelegenheiten nie wieder. Der Mensch weiß nicht, was in der Zukunft kommen wird. Man sollte sofort Reue zeigen. Hat man versäumte Gebete oder Fastentage nachholen, dann sollte man dies so schnell wie möglich tun. Verschiebt diese Dinge immer weiter nach vorne. Niemand von uns weiß, wann unsere Stunde schlagen wird.
</p>

<p>
	Dies sind die Wege, auf die der Erzfeind des Menschen, der Teufel, alle auf Abwegen bringen will. Der Koran sagt jedoch, wer standhaft ist, den kann der Teufel nicht in Versuchung bringen so sagte Allah in Surah an-Nahl in Vers 99:
</p>

<p>
	„Er hat gewiß keine Macht über diejenigen, die glauben und sich auf ihren Herrn verlassen.“[9]
</p>

<p>
	Gott möge uns alle die Kraft geben, den Teufel zu bezwingen, Amin , Oh Herr der Welten .
</p>

<p>
	Ein sehr nützliches Bittgebet : 
</p>

<p>
	<a href="http://www.eslam.de/manuskripte/buecher/blaetter_der_niederwerfung/blaetter_der_niederwerfung_17.htm" rel="external nofollow">http://www.eslam.de/manuskripte/buecher/blaetter_der_niederwerfung/blaetter_der_niederwerfung_17.htm</a>
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	￼[1]  وَلَا تَتَّبِعُوا خُطُوَاتِ الشَّيْطَانِ ۚ إِنَّهُ لَكُمْ عَدُوٌّ مُّبِينٌ, al-Baqara, Vers 168
</p>

<p>
	[2] لَأَحْتَنِكَنَّ ذُرِّيَّتَهُ إِلَّا قَلِيلًا, al-Isra, Vers 62
</p>

<p>
	[3] وَلَأُضِلَّنَّهُمْ وَلَأُمَنِّيَنَّهُمْ, Al-Nisa, Vers 119
</p>

<p>
	[4] قَالَ فَبِعِزَّتِكَ لَأُغْوِيَنَّهُمْ أَجْمَعِينَ, Sad, Vers 82
</p>

<p>
	[5] ایّاكم و الُمحقّرات من الذّنوب فإنها تجتمع على العبد حتى تهلكه, Osule Kafi, Band 2, S. 288
</p>

<p>
	[6] يُوقِعَ بَيْنَكُمُ الْعَدَاوَةَ وَالْبَغْضَاءَ, al-Ma´ida, Vers 91
</p>

<p>
	[7] قنوت
</p>

<p>
	[8] وَلَا تَجْعَلْ فِي قُلُوبِنَا غِلًّا لِّلَّذ
</p>

<p>
	ِينَ آمَ
</p>

<p>
	<br />
	نُوا, al-Hashr, Vers 10
</p>

<p>
	[9] إِنَّهُ لَيْسَ لَهُ سُلْطَانٌ عَلَى الَّذِينَ آمَنُوا وَعَلَىٰ رَبِّهِمْ يَتَوَكَّلُونَ, an-Nahl, Vers 99
</p>

<p>
	Wasalam
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">72873</guid><pubDate>Fri, 05 Apr 2019 21:14:35 +0000</pubDate></item><item><title>Ayatollah Imam Khamenei &#xFC;ber die Ehe</title><link>https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/72743-ayatollah-imam-khamenei-%C3%BCber-die-ehe/</link><description><![CDATA[
<p>
	<img alt="#bismillah#" data-emoticon="" src="https://www.shia-forum.de/uploads/emoticons/default_bismillah.gif" title="#bismillah#" /></p>

<p>
	Ein Bruder schickte mir diese Ansprache von unseren Oberhaupt Ayatollah Imam Khamenei (möge Allah ihn uns lange erhalten ) und ich dachte mir ich teile sie mit euch.
</p>

<p>
	--------
</p>

<p>
	Der nächste Punkt ist die Heirat und die Werte der Heirat. Nun sagt Ihr vielleicht, wir sind doch im Monat Muharram (d.h. in diesem Monat soll man doch nicht über Heirat reden). Die islamische Heirat jedoch, die ohne die vielen Zeremonien, ohne den Luxus stattfindet, kennt keine bestimmte und eingeschränkte Zeit. Sei es nun im Muharram oder im Rabiul Awwal, eine solche schlichte Heirat ist zu jeder Zeit gesegnet. O Ihr Jugendlichen, heiratet früh! O Ihr Väter und Mütter, verheiratet Eure Töchter und Söhne, die zur Heirat bereit sind! Macht doch nicht so viele Hindernisse und Schwierigkeiten! O Ihr Väter von den Töchtern, hebt Eure Töchter nicht für reiche Bräutigame, oder Bräutigame mit guter Stellung, mit Namen und Titel und dergleichen auf. Wenn Ihr einen jungen gläubigen Muslim seht, und wenn Tochter und Sohn beide Muslime sind, dann sind sie einander ebenbürtig, und stellt ihnen dann daher die zur Heirat notwendigen Sachen zur Verfügung. Legt ihnen doch nicht so viele Steine in den Weg der Heirat. O Ihr Väter der Söhne, besonders aber: O Ihr Mütter der Söhne und O Ihr Söhne selber, die Ihr Bräutigame werden wollt. Haltet bei der Heirat nach den islamischen Werten Ausschau. Seid nicht nur ständig hinter äußerlicher Schönheit her. So manches vielleicht nicht ganz so schöne Gesicht verbirgt doch oft ein wunderbares Herz! Jene Töchter, die, weil vielleicht nicht ganz so schön, welche Sünde haben sie denn begangen, dass sie dazu verurteilt sind, im Hause (der Eltern) zu bleiben. Warum sind denn einige Menschen so ungerecht? Warum sind sie den islamischen Werten gegenüber so blind? Warum ist Aussehen und Alter so wichtig für Euch? Warum müssen einige der Töchter, obwohl sie gläubig sind, Bildung und Kultur haben, religiös sind und sich manchmal sogar aktiv für die Verbreitung des Islam einsetzen, nur weil Ihr Alter eine Spur vorangeschritten ist, oder weil sie vielleicht nicht so sehr mit äußerer Schönheit ausgestattet sind, warum sollen sie von der Gnade, eine Familie gründen zu dürfen und Kinder aufziehen zu dürfen, ausgeschlossen bleiben? Glücklich der Sohn, der am Schoß einer solchen reinen Frau großgezogen wird! Glücklich der Mann, der so eine reine und heilige Frau in seinem Hause haben darf! Werft doch diese so ungerechten Werte ab von Euch! Väter und Mütter: Übt Euch doch in der Angelegenheit der Ehe (Eurer Kinder) in Gottesfurcht. Das sagt uns doch alles der Qur'an, sagt uns doch alles der Islam. Macht doch die Brautgelder nicht schwer, und seid doch nicht hinter Namen, Rang und Position her! Ein muslimischer Junge und ein muslimisches Mädchen, beide mit islamischen Kenntnissen und beide mit einem gläubigen Herzen! Das ist doch völlig ausreichend! Lasst sie doch ein gemeinsames Leben beginnen! So oft tritt man, eben was dieses Thema betrifft, an mich heran! Immer wieder kommen Jugendliche, Töchter und Söhne und beklagen sich über die Härte der Familien, insbesondere was die Väter und Mütter mancher Töchter anbelangt.<br />
	 <br />
	Hier, an diesem heiligen Ort, dieser heiligen Stelle, in Anwesenheit dieser gewaltigen Ansammlung der Gemeinde, hier in der Freitagsrede bitte ich Euch, kehrt doch zum Urteilsspruch Gottes zurück! Dem was Gott sagt, sollt Ihr Gewicht verleihen, und Euch daran halten!<br />
	 <br />
	Der Friede sei mit Ihnen!<br />
	 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">72743</guid><pubDate>Mon, 04 Feb 2019 16:52:21 +0000</pubDate></item><item><title>Ungehorsam zu den Eltern</title><link>https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/71671-ungehorsam-zu-den-eltern/</link><description><![CDATA[
<p>
	Salam alaikum,  
</p>

<p>
	Ein Vortrag der Bände spricht  !  Unbedingt anschauen , sehr empfehlenswert.  Link kopieren und verteilen erwünscht. 
</p>

<div class="ipsEmbeddedVideo">
	<div>
		<iframe allowfullscreen="true" frameborder="0" height="270" src="https://www.youtube.com/embed/nZqr4ANsERg?feature=oembed" width="480" loading="lazy"></iframe>
	</div>
</div>

<p>
	Wasalam 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">71671</guid><pubDate>Fri, 02 Mar 2018 21:39:43 +0000</pubDate></item><item><title>Vorurteile</title><link>https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/71614-vorurteile/</link><description><![CDATA[
<p>
	Salam alaikum liebe Geschwister, 
</p>

<p>
	ich würde euch gerne etwas kleines erzählen, das mich sehr zum nachdenken angeregt hat. Es handelt darum, was mir meine gläubige Tante aus dem Iran erst vor kurzem erzählt hat. 
</p>

<p>
	Sie erzählte, dass sie als kleines Mädchen in einer kleinen Stadt in einem kleinen Viertel, wo sich alle vom sehen kannten, gelebt hat. Einmal die Woche ging sie mit meiner Oma (heute verstorben) in eine Moschee, die nebenan war. Nach dem Gebet saßen alle aus der Nachbarschaft noch zusammen und hörten sich Vorträge über Gott und die Welt an. Es gab unter den Zuhörern aber immer eine Frau, die ihren Schleier locker trug, so dass man eine Strähne ihres goldenen Haares sehen konnte. Das führte jedes Mal dazu, dass die Menschen anfingen über diese Frau zu urteilen, über sie lästerten und oft lud man sie und ihre Familie nicht zum Essen oder Veranstaltungen ein. Unter anderem dachte die Familie meiner Tante auch so.
</p>

<p>
	Mit dieser Einstellung ging meine Oma von dieser Welt und meine Tante lebte mit dieser Ansicht. Bis sie erfuhr, dass genau diese Frau mit der blonden Strähne auch vor kurzem gestorben ist. Meine Tante bekam Wochen später einen Traum. 
</p>

<p>
	In dem Traum war meine geliebte Tante erneut am kochen und am Ende blieb ein Teller mit Essen übrig, den niemand aß. Auf einmal erscheint ihr dann meine geliebte Oma, die ihr lächelnd sagt: „Gib diesen Teller unserer Nachbarin“ und meine Tante fragt sie verwundert „welche Nachbarin?“. Daraufhin sagte meine Oma lächelnd „die Frau, dessen blonde Strähne immer zu sehen war“. 
</p>

<p>
	Meine Tante erzählte mir dann, dass sie plötzlich voller Schuldgefühle war und sie diesen Traum als eine Art Warnung und Zeichen verstanden hat. Klar das sind Dinge, die wir alle schon kennen und gehört haben. Dennoch fand ich es so schön. Man darf niemals Menschen nach ihrem Äußeren beurteilen oder deshalb sogar von einem stoßen. Genau so darf man sie nicht nach ihren Fehlern charakterisieren. 
</p>

<p>
	Wassalam
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">71614</guid><pubDate>Wed, 07 Feb 2018 18:00:57 +0000</pubDate></item><item><title>Die Liebe zu Allah swt- schwach?</title><link>https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/38267-die-liebe-zu-allah-swt-schwach/</link><description><![CDATA[
<p>
	<img alt="#bismillah#" src="https://www.shia-forum.de/uploads/emoticons/default_bismillah.gif" loading="lazy"></p>

<p>
	<img alt="#salam#" src="https://www.shia-forum.de/uploads/emoticons/default_salam.gif" loading="lazy"></p>

<p>
	 
</p>

<p>
	-
</p>

<p>
	<img alt="#salam#" src="https://www.shia-forum.de/uploads/emoticons/default_salam.gif" loading="lazy"></p>

<p>
	<img alt="#salam#" src="https://www.shia-forum.de/uploads/emoticons/default_salam.gif" loading="lazy"></p>
]]></description><guid isPermaLink="false">38267</guid><pubDate>Thu, 29 Jul 2010 12:42:56 +0000</pubDate></item><item><title>Wenn die Vergangenheit uns Einholt</title><link>https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/71235-wenn-die-vergangenheit-uns-einholt/</link><description><![CDATA[
<p>
	<img alt="#salam#" data-emoticon="" src="https://www.shia-forum.de/uploads/emoticons/default_salam.gif" title="#salam#" loading="lazy"><img alt="#rose#" data-emoticon="" src="https://www.shia-forum.de/uploads/emoticons/default_rose.gif" title="#rose#" loading="lazy"><img alt="#rose#" data-emoticon="" src="https://www.shia-forum.de/uploads/emoticons/default_rose.gif" title="#rose#" loading="lazy"></p>

<p>
	 
</p>

<p>
	<span>Vergiss niemals die Fehler, die du in der Vergangenheit begonnen hast! </span>
</p>

<p>
	<span>Sie werden kommen und auf dich einstürzen, wie ein wackeliges Dach, das stets über dein Haupt erhoben ist. So bereue früh und hoffe auf vergebung. Denn niemand wird dir Vergeben können, außer Allah (subhanu ta3ala). Und niemand anderem wirst du am jüngsten Gericht gegenüberstehen außer ihm!</span>
</p>

<p>
	<span>Was war, ist vergangen und die Schuld trägst du im jetzt. </span>
</p>

<p>
	<span>Und wenn dein jetziges Leben nicht gut läuft, wie erhofft, und du dich klein und nichtig fühlst, wenn du denkst, dass alles nicht noch schlimmer werden kann, keine Liebe und kein Vertrauen, kein Funken Hoffnung in dir, dann denke stets über deine Vergangenen Fehler nach, dessen Rechnung noch offen steht, die du im Jetzt zu bezahlen hast!</span>
</p>

<p>
	<span>Bedanke dich! Bedanke dich bei Allah (Laillaha Illallahu), dass es nicht noch schlimmer gekommen ist und sei mit deinem Schicksal zu frieden! Denn wir Planen und wir Steuern uns selbst. Der Wille liegt in unserer Hand und dein zerstörtes Leben hast du dir selbst zu zuschreiben! </span>
</p>

<p>
	<span>Also Lebe im Hier und Jetzt und versuche es als Chance zu sehen, um deine Zukunft nicht zu gefährden, um das Leben so erträglich wie möglich zu machen, denn wir Leben nicht ewig, auch wenn dass einige Vergessen!</span>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">71235</guid><pubDate>Tue, 05 Sep 2017 12:52:07 +0000</pubDate></item><item><title>Der Barzekh</title><link>https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/71214-der-barzekh/</link><description><![CDATA[
<p>
	Assalamu alaykum wa rahamatullahi wa barakatuh,
</p>

<p>
	das Leben im Barzekh beginnt nach vielen Prozessen. So wird man zuerst geboren, dann lebt man einige Tage auf dieser Welt und dann tritt der Tod ein. Nachdem Tod betritt man die Welt des Barzekhs, dazu heißt es im heiligen Koran:
</p>

<p>
	<strong>"Und hinter ihnen steht ein Barzekh bis zu dem Tage, an dem sie auferweckt werden." [23:100]</strong>
</p>

<p>
	Wie kommt es dazu? Was passiert da genau? Mit dem Tod wird unser Körper vom Diesseits getrennt, diese Trennung ist umso schwerer, je mehr wir an dieser Welt hängen! Nun der Körper stirbt, aber was passiert mit der Seele? Die Seele ist Energie und es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Energie nicht einfach so verschwindet, sondern sich in etwas anders umwandelt. Die Seele ist vergleichbar mit einem Atomkraftwerk, das Atomkraftwerk des Lebens.
</p>

<p>
	Und wenn der Todesengel diese Seele nimmt, dann schaltet er dieses Atomkraftwerk ab, die Seele wandert woanders, dass wir jetzt einfachheitshalber „Körper“ nennen und dann wartet sie im Barzkeh. Der Barzekh ist eine Art Wartezimmer für alle Seelen. Alle Menschen, die jemals auf der Erde lebten warten im Barzekh. Und nun kommt eine neue Seele; unsere Seele. Natürlich werden wir sofort von den anderen Seelen umgeben und die Seelen fragen sich, wer diese neue Seele ist. Der heilige Koran sagt:
</p>

<p>
	<strong>"Ja! Wenn (die Seele eines Sterbenden) bis zum Schlüsselbein emporsteigt." [75:26]</strong>
</p>

<p>
	und in einer Überlieferung heißt es: <u>„Lasst sie, denn sie hat gewaltiges hinter sich.“</u> Denn es ist nicht leicht für die Seele von dem Körper getrennt zu werden, da sie bereits seit der Existenz des Körpers sich dort befand und sich mit dem Körper vermischt hat.
</p>

<p>
	Dann lässt man sie in Ruhe bis sie sich ausgeruht hat und dann wird sie befragt, was auf der Welt Neues passiert ist? Wie es dieser und jener Familie geht und so weiter. Mit dem Tod wird die Seele von den Ketten von Ort und Zeit befreit. Im Diesseits ist der Mensch an Ort und Zeit gebunden, er kann nicht gleichzeitig in mehreren Orten sein, doch wenn er stirbt und ihm seine Seele genommen wird, dann wird dies möglich sein. Im Barzekh ist er nicht mehr an Raum und Zeit gebunden, er wird von diesen Ketten befreit. Man ist nun in der Lage mehr zu sehen, zu sehen was für die Augen unsichtbar war. Im heiligen Koran heißt es dazu:
</p>

<p>
	<strong>"Und es kam die Benommenheit des Todeskampfes in Gerechtigkeit: "Das ist es, dem du zu entrinnen suchtest.“ [50:19]</strong> Man beginnt verschiedene Zustände zu erleben.
</p>

<p>
	Diejenigen, die eines natürlichen Todes sterben sind gefangen durch ihre Sünden, viele erkennen nun die Wahrheit und wünschen sich eine Rückkehr um wenigstens etwas gut machen zu können:
</p>

<p>
	<strong>„Wenn dann der Tod an einen von ihnen herantritt, sagt er: ‚Mein Herr, bringe mich zurück, ‚auf dass ich Gutes tue von dem, was ich unterlassen habe.‘“ [23:99-100]</strong>
</p>

<p>
	doch es ist zu spät, sowohl für die Reue, als auch für die guten Taten. Denn sie sind nun vom Diesseits getrennt. Doch die Märtyrer sind es nicht! Sie sind immer noch mit der Welt verbunden und sehen alles, davon leitet sich auch das Wort Shaheed [Märtyrer] ab, denn er bezeugt alles. Shaheed = yeshhed [bezeugt]. Diese These unterstützt auch der heilige Koran:
</p>

<p>
	<strong>„Und nennt nicht diejenigen, die auf Allahs Weg getötet wurden, ‚Tote‘. Denn sie leben, ihr aber nehmt es nicht wahr.“ [2:154] </strong>
</p>

<p>
	oder
</p>

<p>
	<strong>„Und betrachte nicht diejenigen, die auf Allahs Weg gefallen sind, als tot. Nein! Sie leben bei ihrem Herrn, und sie werden dort versorgt.“ [3:169]</strong>
</p>

<p style="text-align:right;">
	- Aus einem Vortrag von Sayyed Munir Al Khabbaz (hz)
</p>

<p>
	Fi amani Allah <img alt="#rose#" data-emoticon="" src="https://www.shia-forum.de/uploads/emoticons/default_rose.gif" title="#rose#" loading="lazy"></p>
]]></description><guid isPermaLink="false">71214</guid><pubDate>Thu, 31 Aug 2017 21:47:14 +0000</pubDate></item><item><title>40 Hadith : Hadith Nr. 19 "Ghiba" (&#xDC;ble Nachrede)</title><link>https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/17451-40-hadith-hadith-nr-19-ghiba-%C3%BCble-nachrede/</link><description><![CDATA[
<div style="text-align:center;">
<p></p>
<div align="left">
<span style="font-size:12px;"><span style="font-size:12px;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#0000ff;"><strong> </strong></span></span></span></span><img src="https://www.shia-forum.de/uploads/emoticons/default_bismillah.gif" alt="#bismillah#" loading="lazy"><span style="font-size:12px;"><span style="font-size:12px;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#0000ff;"><strong> </strong></span></span></span></span>
</div>
</div>
<p></p><p></p><div style="text-align:left;">
<p><span style="font-size:12px;"><span style="font-size:12px;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#0000ff;"><strong> </strong></span></span></span></span></p>
<img src="https://www.shia-forum.de/uploads/emoticons/default_salam.gif" alt="#salam#" loading="lazy"><span style="font-size:12px;"><span style="font-size:12px;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#0000ff;"><strong> </strong></span></span></span></span>
</div><p></p><p></p><div style="text-align:left;">
<p></p>
<p><span style="font-size:12px;"><span style="font-size:12px;"><span style="font-size:10px;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#000000;">Ich habe ein Projekt beschlossen, undzwar das Buch </span></span></span></span></span></span><span style="font-size:12px;"><span style="font-size:12px;"><span style="font-size:10px;"><span style="font-size:12px;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#000000;"><span style="color:#008000;"><strong>40 Hadith</strong></span></span></span></span></span></span></span></span><span style="font-size:12px;"><span style="font-size:12px;"><span style="font-size:10px;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#000000;"> von unserem geehrten </span></span></span></span></span></span><span style="font-size:12px;"><span style="font-size:12px;"><span style="font-size:10px;"><span style="font-size:12px;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#000000;"><span style="color:#008000;"><strong>Imam Khomeini (r.a.)</strong></span></span></span></span></span></span></span></span><span style="font-size:12px;"><span style="font-size:12px;"><span style="font-size:10px;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#000000;"> zu übersetzen. Ich möchte hier nun mit dem Thema "Ghiba" von Imam Khomeini den Anfang machen. Ich bitte um Entschuldigung bei Fehlübersetzung oder grammatikalischen Fehlern. </span></span></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size:12px;"><span style="font-size:12px;"><span style="font-size:10px;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#000000;"> </span></span></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size:12px;"><span style="font-size:12px;"><span style="font-size:10px;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#000000;">Ich bitte euch um Dua für die anderen Themen, und bitte ebenso um Geduld da es an viel Zeit beansprucht. </span></span></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size:12px;"><span style="font-size:12px;"><span style="font-size:10px;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#000000;"> </span></span></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size:12px;"><span style="font-size:12px;"><span style="font-size:10px;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#000000;">Fee Amanallah</span></span></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size:12px;"><span style="font-size:12px;"><span style="font-size:10px;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#000000;"> </span></span></span></span></span></span><img src="https://www.shia-forum.de/uploads/emoticons/default_zwinker.gif" alt=";)" srcset="https://www.shia-forum.de/uploads/emoticons/wink@2x.png 2x" width="20" height="20" loading="lazy"><span style="font-size:12px;"><span style="font-size:12px;"><span style="font-size:10px;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#000000;"> Wa Salam </span></span></span></span></span></span><img src="https://www.shia-forum.de/uploads/emoticons/default_sas.gif" alt="#sas#" loading="lazy"><span style="font-size:12px;"><span style="font-size:12px;"><span style="font-size:10px;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#000000;"> </span></span></span></span></span></span></p>
</div><p></p><p><span style="font-size:12px;"><span style="font-size:10px;"><span style="color:#0000ff;"> </span></span></span></p>
<span style="font-size:12px;"><span style="font-size:10px;"><span style="color:#0000ff;"> </span></span></span><p>________________________________________</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><strong><span style="font-size:24px;"><span style="font-size:18px;"><span style="color:#7f7f00;">40 Hadith – Imam Khomeini (r.a.)</span></span></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-size:24px;"><span style="color:#7f7f00;"> </span></span></strong></p>
<p><span style="font-size:24px;"> </span><img src="http://img228.imageshack.us/img228/9003/shakhsi40hx2.jpg" alt="shakhsi40hx2.jpg" loading="lazy"></p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong><em> </em></strong></span></p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong><span style="font-size:14px;"><span style="color:#008000;">Thema: Ghiba - Üble Nachrede</span></span></strong></span></p>
<p><span style="text-decoration:underline;"> </span></p>
<p>Mit einer Überliefererkette, die zurückgeht auf Tiqat al-Islam wal-Muslimin Muhammad ibn Ya'qub al-Kulayni – möge Gott, der Erhabene, mit ihm, zufrieden sein – von Ali ibn Ibrahim, von seinem Vater, von al-Nawfali, von al-Sakkuni, von Abu Abdillah – Friede sei mit ihm – der sagte: <strong>„Der Gesandte Allahs – Gottes Segnungen seien mit ihm und seinen Nachkommen – sprach: „Ghiba wirkt schneller auf den Glauben des Gläubigen als (die Krankheit) aklah auf den Körper."</strong></p>
<p> </p>
<p>Er (a.s.) sagte: <strong>„Der Gesandte Allahs – Gottes Segnungen seien mit ihm und seinen Nachkommen – sagte: „In einer Moschee zu sitzen und auf die Zeit des Gebetes zu warten, ist Gottesdienst, solange man keine Missetat begeht." Er wurde gefragt: „ Oh Gesandter Allahs, welche Missetat?" Er antwortete: „Üble Nachrede"</strong> [1]</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><strong><span style="font-size:12px;"><span style="color:#008000;"><span style="text-decoration:underline;">- Zur Begrifflichkeit -</span></span></span></strong></p>
<p>Ghiba ist das Nomen verbi von Ghaba und auch von Ightiyab, wie die Wörterbücher deutlich machen. Al-Jawhari sagt: <strong>„Man sagt</strong> <strong>„ightabahu ightiyaban" wenn jemand in (üble Nachrede) verfällt. Das Nomen ist al-ghiba, und es bedeutet, dass man in Abwesenheit einer Person Dinge sagt und sie das bekümmert, wenn sie es hört. Wenn es wahr ist, wird es ghiba genannt und wenn es falsch ist, buhtan (Verleumdnung)."</strong></p>
<p> </p>
<p>Der Forscher und Hadithwissentschaftler al-Majlisi – möge Gottes Gnade mit ihm sein – stellt fest, dass dies eine wörtliche Bedeutung ist. Doch offensichtlich hat der Verfasser von al-Sihah die fachspezifische (istilahi) Bedeutung gegeben, nicht die wörtliche, denn dies ist nicht wörtliche Bedeutung von ghaba, ightaba und anderen verbundenen Ableitungen. Sie haben vielmehr eine allgemeinere Bedeutung. Die Lexikographen geben gelegentlich die fachspezifischen oder rechtswissentschaftlichen Bedeutungen in ihren Werken an. Der Verfasser von al-Qamus wird zitiert, dass nach ihm ghaba 'aba bedeutet. Nach al-Misbah al-munir bedeutet „Ightabahu", „dass man die tatsächlichen Fehler eines Menschen erwähnt, was dieser verabscheuungswürdig findet."</p>
<p> </p>
<p>Aus meiner Sicht gibt es keine der zuvor genannten Zitate die wörtliche Bedeutung wieder. Vielmehr haben bestimmte Bedingungen, die in jeder von ihnen enthalten sind, zu einer Vermischung mit der fachlichen Bedeutung geführt. Auf jeden Fall liegt kein großer Nutzen in der Diskussion der wörtlichen Bedeutung, denn das Hauptanliegen ist hier die Bedeutung dieses Begriffes im Hinblick auf die Shari'a und die religiöse Pflicht, und anscheinend sind einige Bedingungen in der besonderen Bedeutung mitenthalten, die über die buchstäbliche Bedeutung des Begriffes (ghiba oder ightiyab) hinausgehen. Im weiteren Verlauf wird diese besondere Bedeutung diskutiert werden.</p>
<p> </p>
<p>Al-Majlisi sagt: <strong>„Aklah ist in der Vokalisierung mit farhah vergleichbar: Es bezeichnet ein Leiden eines Körperteils, das es (diesen Körperteil) verzehrt, wie in al-Qamus und anderen Wörterbüchern erwähnt wird. Es wurde auch mit einem madd auf dem hamza gelesen, was in der Vokalisierung fa'ila entspricht, as eine Krankheit bezeichnet, die das Fleisch verzehrt; die erste Form stimmt mit dem klassischen Gebrauch mehr überein."</strong></p>
<p> </p>
<p>Auf jeden Fall ist hier gemeint, dass auf die gleiche Weise wie diese Krankheit ein Körperorgan befällt und diese rapide verzehrt und zerstört, auch ghiba den Glauben des Menschen befällt und ihn zerstört, aber viel schneller. In dem Ausdruck ma'lam yuhdit gehört yuhdit zu der Verbform if'al und sein Personalpronomen bezieht sich auf den jalis (d.h. den Sitzenden), der in julus (Sitzen), das in der Überlieferung erwähnt wird, enthalten ist. Ightiyab ist hier die Akkusativform (mansub) und das Objekt des Verbs, das in den Worten des Fragenden mitenthalten ist.</p>
<p> </p>
<p><strong><span style="font-size:12px;"><span style="font-size:12px;"><span style="color:#008000;"><span style="text-decoration:underline;"> </span></span></span></span></strong><strong><span style="font-size:12px;"><span style="color:#008000;"><span style="text-decoration:underline;">- Die Definition von Ghiba -</span></span></span></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die fuqaha' (Rechtsgelehrten) – möge Gott mit ihnen allen zufrieden sein – haben viele Definitionen von ghayba gegeben, deren Diskussion und genaue Prüfung hier nur aller Kürze möglich ist.</p>
<p> </p>
<p>Der gesegnete Märtyrer und Forscher, der Shayh (Zayn al-Din Ali, bekannt als al-Shahid al-Tani) sagt in seinem Kashf al-ribah 'an ahkam al-ghiba:<strong> „Es gibt zwei Definitionen dafür. Die erste, die unter den fuqaha' sehr bekannt ist lautet:</strong></p>
<p> </p>
<p><strong>Es ist die Erwähnung einer abwesenden Person, der etwas zugeschrieben wird, dessen Zuschreibung sie verabscheuungswürdig findet und die allgemein als schädlich angesehen wird, mit der Absicht, (ihren Ruf) zu beeinträchtigen und sie zu verunglimpfen.</strong></p>
<p> </p>
<p>Die zweite lautet:</p>
<p> </p>
<p><strong>"Jemanden etwas mitteilen, dessen Zuschreibung von ihm als verabscheuungswürdig angesehen wird."</strong></p>
<p> </p>
<p>Die zweite Definition ist allgemeiner als die erste, wenn dhikr (in der ersten Definition) als mündliche Äußerung verstanden wird, wie die üblicherweise der Fall ist, denn tanbih hat eine weitergefasste Bedeutung und beinhaltet sprechen, schreiben, erzählen und andere Formen der Kommunikation. Doch wenn dhikr so verstanden wird, dass es über die mündliche Äußerung hinausgeht, wie es wortwörtlich bedeutet, dann werden die beiden Definitionen ähnlich. Die Überlieferungen lassen auch auf diese beiden Definitionen schließen wie diese in al-Shayh at-Tusis Amali (Majalis) aufzeichnete verdeutlicht:</p>
<p> </p>
<p><strong>"…In dem Rat, den der Gesandte Allahs (Gottes Segen und Friede sei mit ihm und seinen Nachkommmen) Abu Dharr (möge Gott mit ihm zufrieden sein) gab, wird erzählt, dass Abu Dharr sagte: „Ich sagte:&gt;&gt; Oh Gesandter Allahs, was ist ghiba?&lt;&lt;</strong></p>
<p> </p>
<p>Er antwortete: <strong>&gt;&gt;Es bedeutet, von Deinem Bruder das zu erwähnen, was er verabscheut.&lt;&lt;</strong></p>
<p> </p>
<p>Ich sagte<strong>:&gt;&gt; Oh Gesandter Allahs, was, wenn das, was von ihm gesagt wird, tatsächlich in ihm vorhanden sein sollte?&lt;&lt;</strong></p>
<p> </p>
<p>Er antwortete: <strong>&gt;&gt;Wisse, wenn Du das, was in ihm ist, erwähnst, dann hast Du ghiba gegen ihn begangen, und wenn Du das erwähnst, was nicht in ihm ist, dann hast Du bereits verleumdet.&lt;&lt;"</strong> [2]</p>
<p> </p>
<p>In einer berühmten Überlieferung des Propheten (s.a.s.) wird berichtet: <strong>„Der Prophet (s.a.s) fragte seine Gefährten: `Wißt ihr, was `giba ist?` Sie sagten: `Gott und sein Gesandter wissen es am besten.` Er (s.a.s.) sagte: Ès bedeutet, über seinen Bruder das zu erwähnen, was er verabscheut."</strong> [3]</p>
<p> </p>
<p>Diese Überlieferungen stimmen mit der ersten Definition überein, wenn wir die allgemein verstandene Bedeutung von dikr in Betracht ziehen und mit der zweiten, wenn eine über die verbale Äußerung hinausgehende Bedeutung in Betracht gezogen wird. Es ist offensichtlich, dasß hier mit „Bruder" ein Bruder im Glauben und kein leiblicher Bruder gemeint ist. „Ma yakrahu" deutet auf die Erwähnung von Dingen hin, die gewöhnlich als herabsetzend angesehen werden. Was die Absicht, zu verletzten und herabzusetzen anbelangt, so kann sie aus dem Zusammenhang heraus verstanden werden, auch wenn sie weder aus der von Abu Darr erzählten Überlieferung noch aus der berühmten prophetischen Überlieferung hervorgeht. Vielmehr zeigt der Beginn von Abu Darrs nachfolgender Erzählung es an, und es gab keine Notwendigkeit für eine explizite Erwähnung: <strong>„Der Prophet (s.a.s.) sagte `Giba ist eine größere Sünde als Ehebruch. Ich sagte: Wie das, o Gesandter Allahs? Der Grund hierfür ist, dass ein Mensch Ehebruch begehen und diesen dann bei Gott bereuen kann, und Gott akzeptiert seine Reue. Doch Giba wird von Gott nicht vergessen bis es nicht von seinem Opfer vergessen ist. Dann fuhr er (s.a.s) fort: Das Essen seines Fleisches ist eine Sünde vor Gott."</strong> [4]</p>
<p> </p>
<p>Diese beiden Sätze offenbaren, dass die Absicht, zu verletzen, enthalten ist, denn wenn jemand auf freundliche und mitfühlende Weise erwähnt wird, ist das kein Vergehen gegen ihn, die seine Vergebung erforderlich machen würde, noch geht es auf den Verzehr seines Fleisches hinaus. Der allgemeine Charakter von Giba wird auch aus der folgenden Erzählung Aisas verständlich: Sie sagt: <strong>„Eine Frau kam uns besuchen, und als sie wieder gehen wollte, machte ich mit meinen Händen eine Geste, um deutlich zu machen, dass sie klein war. Daraufhin sagte er – möge Gottes Frieden und Segnungen auf ich und sein en Nachkommen sein: Du hast ihr gegenüber giba begangen."</strong> [5]</p>
<p> </p>
<p>Es kann gesagt werden, dass die Bedeutung der Überlieferung bezüglich giba in Übereinstimmung mit dem gebräuchlichen Verständnis, nicht auf den sprachlichen Ausdruck beschränkt ist. Vielmehr wird das Verbot hier ausgeweitet auf eine Art der nonverbalen Kommunikation. </p>
<p> </p>
<p>Das heißt, die besondere Erwähnung des sprachlichen Ausdrucks beruht auf der Tatsache, dass es die allgemeinere Form ist, in der giba begangen wird und nicht weil es darauf beschränkt ist. Hinzu kommt, dass viele Überlieferungen allgemein andeuten, dass die Offenbarung von Geheimnissen der Gläubigen haram ist. Das heißt, es ist verboten, ihre verborgenen Mängel preiszugeben und aufzudecken, gleich ob sie Körper, Moral oder Verhalten betreffen, ungeachtet dessen. Ob die Person, auf die sie sich beziehen, dazu bereit ist oder nicht und ungeachtet dessen, ob eine bösartige Absicht damit verbunden ist oder nicht. Eine umfassende Untersuchung der Überlieferungen zeigt, dass dem Verbot eine bösartige Absicht zugrunde liegt, ausgenommen wenn die tat per se derart sein sollte, dass ihre Erwähnung und ihre Öffentlichkeit von der sarià vorgeschrieben werden; dies bezieht sich nicht auf das Verbot (hurmah) von giba. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Offenbarung der Geheimnisse der Gläubigen selbst wenn sie damit einverstanden sind, haram ist, selbst wenn keine bösartige Absicht damit verbunden sein sollte. Auf jeden Fall geht eine weitere Ausführung dieses Aspektes über den Rahmen unserer Diskussion hinaus.</p>
<p> </p>
<p>Es gibt einen Konsens bezüglich des Verbotesl von ghiba; es ist ein wesentlicher Punkt in der Rechtswissenschaft, dass es eine große Sünde und Todsünde ist. Die Diskussion der rechtswissentlichen Aspekte und die Ausnahmen, die sich darauf beziehen, würden weit über den Rahmen dieser Erläuterung hinausgehen. Was hier notwendig ist, ist die Information über die Sündhaftigkeit dieser Todsünde und ihre Konsequenzen sodass, so Gott will, wir darüber nachdenken und uns dieser enthalten und dass wir, wenn wir sie begehen, was Gott verhüte, unverzüglich davon ablassen und bereuen uns selbst von ihrer Abscheu reinigen und uns nicht gestatten, in diesem Schmutz und der Heimsuchung dieser Glaubens verzehrenden tödlichen Sünde zu bleiben, wenn wir diese Welt verlassen. Diese tödliche Sünde hat eine hässliche, entartete Form in der spirituellen Welt, die hinter den Schleiern dieser materiellen Welt verborgen ist. Über das Schlechte hinaus, ist es eine Schande angesichts der Erhabenen Gesellschaft und in Anwesenheit der Gesandten, Propheten und Erzengel.</p>
<p> </p>
<p>Ihre spirituelle Form entspricht dem, was Gott, der Gesegnete und der Erhabene, in Seinem edlen Buch verdeutlicht hat und implizit und explizit in den edlen Überlieferungen betont wurde. Allah, der Glorreiche und Erhabene, sagt:<strong> „….Und belauert nicht und führt nicht üble Nachrede übereinander. Würde wohl einer von euch gerne das Fleisch seines toten Bruders essen? Sicherlich würdet ihr es verabscheuen…"(Sure 49, Vers 12)</strong></p>
<p> </p>
<p>Wir vernachlässigen die Tatsache, dass unsere Taten in der anderen Welt zu uns als Dinge mit ihrem Charakter entsprechenden Formen zurückkehren. Wir wissen nicht, dass diese Tat (d.h.) ghiba die Form von Aas essen hat. Sie wird in der Hölle in dieser andersweltlichen Form (malakuti) zu ihrem Täter zurückkehren, denn er hat wie ein wilder Hund die Ehre anderer Menschen in Fetzen gerissen und ihr Fleisch verschlungen.</p>
<p> </p>
<p>In einer Überlieferung wird berichtet, dass der Gesandte Allahs, mögen Gottes Friede und Segnungen mit ihm und seinen Nachkommen sein – einmal einen Mann wegen Ehebruch steinigen ließ. Eine der anwesenden Personen bemerkte gegenüber seinen Gefährten:</p>
<p> </p>
<p><strong>„Diesem wurde ein Ende bereitet wo er stand wie ein Hund." Danach kam der Prophet (s.a.s.) in Begleitung der beiden Männer an einem Kadaver vorbei, und der Prophet (s.a.s.) sagte zu ihnen: „Nun nehmt einen Bissen davon, ihr zwei"</strong></p>
<p> </p>
<p>Sie sagten: <strong>„Oh Gesandter Allahs, sollen wir einen Bissen von einem Kadaver nehmen?!"</strong></p>
<p> </p>
<p>Der Prophet (s.a.s.) antwortete: <strong>„Den, den ihr von eurem Bruder genommen habt, war verfaulter als dieses hier."</strong> [6]</p>
<p> </p>
<p>Ja, der edle Prophet (s.a.s.) erkannte mit dem Licht seiner mächtigen Einsicht die größere Verfaulheit ihrer Tat, die größer war als die eines verwesten Kadavers, und ihre abscheulichere und abstoßendere Form. Es wird in einer anderen Überlieferung erwähnt, dass derjenige, der ghiba macht, am Tag der Auferstehung sein eigenes Fleisch verschlingen wird. In einer Überlieferung aus al-Wasa'il, zitiert aus den Majalis von al-Saduq, Gott sei mit ihm zufrieden, wird von Amir al-Mu'minin (a.s.) berichtet, dass er in seinen Rat an Nawf al-Bakali folgendes sagte:</p>
<p> </p>
<p><strong>„Enthalte dich ghiba, denn es ist die Nahrung der Hunde des Höllenfeuers." Dann fügte er hinzu: „Oh Nawf, unrecht hat derjenige, der behauptet, von legitimer Abstammung zu sein und der dennoch das Fleisch der Menschen durch üble Nachrede verschlingt."</strong> [7]</p>
<p> </p>
<p>Es gibt kein Widerspruch zwischen diesen edlen Überlieferungen, und alle diese Dinge sind möglich. Es ist möglich, dass derjenige, der üble Nachrede begeht, das Fleisch von Kadavern oder sein eigenes Fleisch verschlingen wird, dass er die Gestalt eines aasfressenden Hundes haben und gleichzeitig ein Kadaver sein wird, der von den Höllenhunden verschlungen wird. Dort sind die Formen den dort wirksamen Dimensionen unterworfen, und ein Geschöpf kann mehrere äußerliche Formen haben.</p>
<p> </p>
<p>Al-Saduq erzählt in 'Iqab al-'a'mal mit seiner Überliefererkette vom Gesandten Allahs (s.a.s.), dass er in einem Ausspruch sagte: <strong>„Jemand, der auf dem Weg von ghiba gegenüber seinem Bruder und der Verbreitung dessen Mängel geht, dessen erster Schritt wird in die Hölle führen, und Gott wird alle seine Mängel vor allen Geschöpfen preisgeben."</strong> [8]</p>
<p> </p>
<p>Derart ist der Zustand am Tag der Auferstehung und in der Hölle, und auf diese Weise wird Gott, der Erhabene, ihn unter den Geschöpfen und in der Anwesenheit der Bewohner der himmlischen Reiche entehren. In al-Wasa'il wird mit einer Überliefererkette, die bis zu al-Imam al-Sadiq (a.s.) zurückgeht, berichtet, das der Prophet (s.a.s.) sagte:</p>
<p> </p>
<p><span style="font-size:12px;"> </span></p>
<p><span style="font-size:12px;"><span style="font-size:10px;"><strong>„Wer üble Nachrede gegen einen Muslim begeht, verdirbt sein Fasten und bricht sein wudu und wird am Tage der Auferstehung kommen mit einem Mund, verfaulter stinkt als ein Kadaver, und es wird jene, die mit ihm in dieser Situation (mawqif) sind, verdrießen. Wenn er stirbt, bevor er bereut hat, ist sein Tod wie der Tod desjenigen, der stirbt und die Dinge, die Gott der Erhabene und der Glorreiche verboten hat, als erlaubt ansieht."</strong></span></span><span style="font-size:12px;"><span style="font-size:10px;"> [9]</span></span></p>
<p><span style="font-size:12px;"> </span></p>
<p>Das ist sein Zustand vor seinem Eintritt in die Hölle; er ist vor den Leuten seiner Stufe entehrt und wird zu den Kuffar gezählt, denn der mustahill (derjenige der das, was haram ist, als halal ansieht) von Gottes maharramat (das, was von Gott verboten wurde), ist ein Kafir. Derjenige, der übel nachredet (mujtab) ist in der Tat wie er nach dieser edlen Überlieferung.</p>
<p> </p>
<p>Eine andere Überlieferung wurde vom Gesandten Allahs (s.a.s.) hinsichtlich des Zustandes eines solchen Menschen in barzakh erzählt.</p>
<p> </p>
<p>Anas ibn Malik sagt: <strong>„Der Gesandte Allahs (s.a.s.) sagte: „In der Nacht meiner Himmelreise (miraj) kam ich an Leuten vorbei, die ihre Gesichter mit ihren Fingernägel zerkratzten. Ich sagte: „Oh Gabriel, wer sind diese Leute?" Er antwortete: „Das sind diejenigen, die ghiba gegenüber den Menschen getan haben und ihren Leumund verunglimpft haben."</strong> [10]</p>
<p> </p>
<p>Dies zeigt, dass derjenige, der üble Nachrede begeht, Schande und Unehre in barzakh erleiden und vor den Menschen auf seiner Stufe gedemütigt wird. Er wird in Schande und Unehre in der Hölle sein. Einige Stufen von ghiba werden ihm auch in dieser Welt Verruf bringen, wie in der folgenden edlen Überlieferung von al-Kafi zum Ausdruck kommt:</p>
<p> </p>
<p>Ishaq ibn Ammar berichtet aus der Quelle von al-Imam al-Sadiq (a.s.), dass der Gesandte Allahs sagte: <strong>„Oh ihr, die ihr den Islam mit euren Zungen angenommen habt, doch der nicht in ihre Herzen eingedrungen ist. Verunglimpft nicht die Muslime und seid nicht hinter ihrer Mängel her. Wahrlich, Gott wird nach den Mängel desjenigen her sein, der nach ihren Mängel her ist, und jemand, hinter dessen Mängel Gott her ist, wird sogar in seinem eigenen Haus erniedrigt werden."</strong> [11]</p>
<p> </p>
<p>Gott, der Gesegnete und Erhabene ist ghayur (d.h. bedacht auf Seine Ehre) und das zur Schau stellen der Geheimnisse und Mängel des Gläubigen ist gleichbedeutend mit einer Verletzung seiner Ehre. Wenn ein Mensch in seiner Schamlosigkeit alle Grenzen überschreitet und Göttliche Heiligkeiten verletzt, dann stellt Gott, der Ehrenvolle, dessen Geheimnisse, die Ehr zuvor aus seiner bedeckenden Gnade heraus bedeckt hatte, zur Schau. Ein solcher Mensch wird dann in dieser Welt vor den Menschen und in jener Welt vor den Engeln, den Propheten und den awliya, Friede sei mit ihnen, entehrt. In einer edlen Überlieferung von al-Kafi, deren Überliefererkette zurückgeht auf al-Imam al-Baqir (a.s.) ist geschrieben, dass al-Imam al-Baqir (a.s.) sagte: <strong>„Während seiner himmlischen Reise sagte der Prophet (s.a.s.) zu Gott: „Mein Herr, was ist der Status eines Gläubigen vor dir?" Er antwortete: „Oh Muhammad, wer einen Freund von mir beleidigt, hat gegen mich offen Krieg erklärt, und Ich bin der schnellste von allen beim zu Hilfe eilen Meiner Freunde."</strong> [12]</p>
<p> </p>
<p>Es gibt viele Überlieferungen in dieser Hinsicht. In einer Überlieferung, deren isnad zurückgeht auf al-Imam al-Sadiq (a.s.), berichtet al-Shayh al-Saduq, dass der Imam gesagt hat:</p>
<p> </p>
<p><strong>„Wer ghiba gegen eine solche Person begeht (d.h. gegen jemanden, der seine Mängel bedeckt und sich äußerlich richtig verhält, obwohl er in seinen eigenen Augen ein Sünder sein sollte) wird die wilayah von Allah, dem Erhabenen, verlassen und die wilayah von Satan betreten."</strong> [13]</p>
<p> </p>
<p>Es ist offentsichtlich, dass jemand, der die wilayah von Gott verlässt, in die wilayah Satans eintreten und nicht mit Glauben und Rettung charakterisiert werden wird. Wie in der Überlieferung von Ishaq ibn 'Ammar erwähnt, ist der Islam des Verunglimpfers hauptsächlich verbaler Natur und hat nicht sein Herz erfasst. Es ist auch offensichtlich, dass jemand, der an Gott, den Tag de Gerichts, die Begegnung mit der Gestalt seiner Taten und die Realität der Sünden glaubt, nicht eine solche Todsünde begehen wird, die in den offenbaren und verborgenen Welten Unehre bringt, im Leben dieser Welt, im barzakh und im Jenseits zur üblen Heimsuchung der Hölle führt und ihn aus der wilayah Gottes ausschließt und ihn in die wilayah Satans eintreten lässt. Wenn wir eine solche Hauptsünde begehen, dann müssen wir wissen, dass sie aus einer unreinen Quelle entsteht und dass die Realität unseres Glaubens nichts in unsere Herzen eingegangen ist. Sollte der Glauben in das Herz eintreten, werden die Dinge eine Veränderung durchlaufen und ihre Wirkungen werden alle verborgenen und manifesten, äußerlichen und innerlichen Bereiche des Seins durchdringen.</p>
<p> </p>
<p>Deshalb müssen wir die Krankheiten des Herzens und des inneren Selbst heilen. Die Überlieferungen offenbaren, dass auf die gleiche Weise wie die Schwäche des Glaubens und mangelnde Aufrichtigkeit in dieser Hinsicht Sünden in der Moral und dem Verhalten führt, diese Sünden ihrerseits zu weiterer Verschlimmerung oder sogar zur Zerstörung des Glaubens führen. Dies stimmt überein mit rationalen Beweisen, wie an geeigneter Stelle gezeigt wurde.</p>
<p> </p>
<p>Diese Sünde ist schwer und von größeren üblen Folgen als andere Sünden. Es liegt daran, dass zur Verletzung des Rechtes Gottes (haqq Allah) die Rechte der Menschen (haqq al-nas) verletzt werden, und Gott vergibt dem Verunglimpfer nicht, bis nicht das Opfer von ihm günstig gestimmt wurde. Dieses Thema ist erwähnt in dem edlen hadith durch verschiedene Überlieferketten.</p>
<p> </p>
<p>Wenn, was Gott verhüte, jemand diese Welt verlässt und die Rechte anderer in seinem Nacken hat, wird seine Aufgabe schwer sein. Was die Rechte Gottes anbelangt, so hat man es dabei mit dem Edelsten und Gnadenreichsten zu tun, dessen heiliges Wesen frei ist von Hass, Feindschaft, Rachsucht und dem Drang, den Durst nach Rache zu stillen. Doch wenn man es mit den Geschöpfen zu tun hat, ist es sehr wohl möglich, dass man es mit jemandem mich solchen Eigenschaften zu tun bekommt, der nicht einfach vergibt oder überhaupt nicht versöhnt werden wird.</p>
<p> </p>
<p>Deshalb ist es nötig für den Menschen, sich selbst gegenüber achtsam zu sein und diesen Angelegenheiten die entsprechende Aufmerksamkeit zu schenken, denn die damit verbundene Gefahr ist sehr groß. Die Überlieferungen bezüglich der Schweren Natur von ghiba sind zahlreich, und wir sollen uns auf einige von ihnen beschränken.</p>
<p> </p>
<p>In einer Predigt sprach der Prophet (s.a.s.) über Wucher und das damit verbundene große Übel. Dann sagte er: <strong>„…Und wahrlich, abscheulicher als Wucher ist (das Verletzen der) Ehre eines Muslims."</strong> [14]</p>
<p> </p>
<p>Der Prophet (s.a.s.) sagte: <strong>„Kein Feuer verzehrt trockenes Holz schneller als ghiba die Tugenden eines Anbeters verzehrt."</strong> [15]</p>
<p> </p>
<p>Der Prophet (s.a.s.) sagte: <strong>„Ein Mensch muss am Tag der Auferstehung vor dem Glorreichen und Erhabenen Herrn stehen, und ihm wird sein Buch gegeben werden. Wenn er seine gute Taten nicht darin sieht, wird er sagen: „Mein Gott, das ist nicht mein Buch, denn ich sehe nicht meine Tugenden darin." Ihm wird gesagt werden: „Wahrlich, weder irrt Dein Herr noch vergisst er. Deine Taten sind nicht da wegen deiner üblen Nachrede gegen die Leute.</strong> <strong>Dann wird ein anderer Mensch gebracht und ihm sein Buch gegeben werden. Er wird darin viele Taten des Gehorsams sehen und wird sagen: „Mein Gott, das ist nicht mein Buch, denn ich habe diese Taten des Gehorsams nicht vollbracht."Ihm wird gesagt werden: „Jener hat gegen dich ghiba gemacht und so wurden seine guten Taten dir zuerkannt."</strong> [16]</p>
<p> </p>
<p>Der Prophet (s.a.s.) sagte: <strong>„Eine niedrige Stufe von kufr ist es, wenn ein Mensch etwas von seinem Glaubensbruder hört und es in seinem Gedächtnis bewahrt mit der Absicht, ihn zu erniedrigen. Solche Menschen sollen keinen Anteil (im Jenseits) haben."</strong> [17]</p>
<p> </p>
<p>Die hier zitierten Überlieferungen beziehen sich insbesondere auf unser gegenwärtiges Thema. Doch im Falle, dass der Verunglimpfer darüber hinaus auch anderer Sünden und Missetaten schuldig ist, wie z.B. Beleidigung, Demütigung, Verachtung und Herabsetzung eines Gläubigen, der Offenbarung und Zählung seiner Vergehen und seiner Verleumdung, von denen jedes einzelne ein unabhängige Ursache für die Zerstörung ist – so sind in dieser Hinsicht die Überlieferungen, die all dieses verurteilen, überwältigend. Wir verzichten der Kürze willen darauf, sie zu zitieren. </p>
<p> </p>
<p><strong>Copyright © MAAZO. All Rights Reserved</strong></p>
<p>_________________________________</p>
<p> </p>
<p>[1] Al-Kulayni, al-Kafi, II, Kitab al-Iman wa al-Kufr, bab al-ghayba wa al-buht, hadith Nr. 1</p>
<p> </p>
<p>[2] Al-Hurr al-'Amili. Wasa'il al-Shi'a, VIII, hadith Nr. 16312.</p>
<p> </p>
<p>[3] Al-Fayd al-Kashani, al-Mahajjat al-bayda', V, 265.</p>
<p> </p>
<p>[4] Wasa'il al-Shi'a, VIII, hadith Nr. 16312.</p>
<p> </p>
<p>[5] Al-Naraqi, Jami' al-sa'adat, II, 294.</p>
<p> </p>
<p>[6] Al-Mahajjat al-bayda', V, 253.</p>
<p> </p>
<p>[7] Wasa'il al-Shi'a, VIII, hadith Nr. 16319</p>
<p> </p>
<p>[8] Al-Shayh al-Saduq, 'Iqab al-'a'mal, 340.</p>
<p> </p>
<p>[9] Wasa'il al-Shi'a, VIII, hadith Nr. 16316</p>
<p> </p>
<p>[10] Al-Mahajjat al-bayda', V, 251.</p>
<p> </p>
<p>[11] Al-Kafi, II, kitab al-iman wa al-kufr, bab man talaba 'atarat al-mu'minin, hadith Nr. 2.</p>
<p> </p>
<p>[12] Ebd., bab man ada al-Muslimin, hadith N. 8.</p>
<p> </p>
<p>[13] Al-Majlisi, Bihar al-anwar, XXV, bab al-ghiba, hadith Nr. 12, von al-Saduq al-'Amali.</p>
<p> </p>
<p>[14] Al-Mahajjat al-bayda', V, 253.</p>
<p> </p>
<p>[15] Ebd., 264.</p>
<p> </p>
<p>[16] Jami' al-'ahbar, 171, mit einigen Unterschieden in der Begrifflichkeit.</p>
<p> </p>
<p>[17] Eine ähnliche Überlieferung gibt es in al-Kafi, II, kitab al-'iman wa al-kufr, bab man talaba 'atarat al-mu'minin.</p>
<p> </p>
<p><span style="font-size:14px;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-size:10px;"><strong>Quelle:</strong></span></span><span style="font-size:14px;"><span style="font-size:10px;"> </span></span><a href="http://www.al-islam.org/fortyhadith/" rel="external nofollow"><span style="font-size:14px;"><span style="font-size:10px;">http://www.al-islam.org/fortyhadith/</span></span></a></p>
<p><span style="font-size:14px;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14px;"> </span></p>
]]></description><guid isPermaLink="false">17451</guid><pubDate>Tue, 09 Sep 2008 21:51:56 +0000</pubDate></item><item><title>Der nat&#xFC;rliche Mensch</title><link>https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/70424-der-nat%C3%BCrliche-mensch/</link><description><![CDATA[
<p>Salam alaikum</p>
<p> </p>
<p>Der Mensch, als Gottes Geschöpf, ist von Natur aus auf Allah ausgerichtet.</p>
<p>Allah der Erhabene hat uns durch seine Gesandten, geistige und praktische Lehren offenbart, die von universeller Natur sind. Diese geistige und praktische Lehren die uns der heilige Koran vermittelt, sind die wichtigsten Faktoren für die menschliche Vervollkommnung und Harmonie in der Gesellschaft. Sowie der Kosmos, die Natur, mit all ihren Lebewesen, mit bestimmten Gesetzordnungen veranlagt sind, brauchen auch die Menschen eine Ordnung die ihrer Natur angepasst ist und sie zu der Glückseligkeit führt. Mit dem Unterschied, dass der Mensch ein Geschöpf ist, das frei in seinem Willen ist und die von Gott bestimmte </p>
<p>Glückseligkeit nur dann gewinnt, wenn sein Wille in Richtung Gott verläuft und auf Gottes Weg eifert. Und ebenso braucht auch die Gemeinschaft eine bestimmte Ordnung, die die natürlichen Interessen aller erfüllt. Wenn alle Individuen ihrer wahren Natur folgen und sich an Gottes Seil festhalten, können sie gemeinsam eine Gesellschaft mit Harmonie, Frieden und Gerechtigkeit bilden. Weichen sie jedoch vom Weg ab, schaden sie sich nur selbst und es entstehen irreführende Ideologien und Lebensweisen. Nur geläuterte Seelen mit edlen Charaktereigenschaften, können eine </p>
<p>Gesellschaft mit Ruhe und Liebe gestalten. Damit wir solch eine Gesellschaft verwirklichen können, müssen wir erst bei uns selbst anfangen, unsere Seele läutern und durch eine innere Reform die Welt verändern.</p>
<p> </p>
<p>Der Mensch hat Instinkte wie das Verlangen nach dem Essen, Trinken, sexuelle Bedürfnisse usw. Solche Instinkte benötigen keinen Lehrer oder Erzieher. Denn der Mensch kriegt automatisch ein Hungergefühl wenn er lange nichts gegessen hat, er braucht keinen Lehrer der ihm beibringt, wie man das Hungergefühl aktiviert um durch das Essen zu überleben. Die menschliche Veranlagung, die von der Natur aus nach mehr strebt, als nur seine Begierden zu stillen, hat jedoch potenzielle Fähigkeiten, die eine Erziehung und Lehren benötigen. Die Instinkte sind zu materiellen Dingen geneigt, während die Veranlagung des Menschen nach etwas Metaphysisches strebt. Allah der Barmherzige hat wie bereits erwähnt wurde, die Menschen von Natur aus nach etwas Höheres streben lassen als nur die Erfüllung der Gelüste. Der Mensch ist ein ethisch bestimmtes Geschöpf, das durch seine Veranlagung, Kontrolle über seine Instinkte ausüben kann. Folglich braucht der Mensch einen Lehrer (Propheten), eine Lehre (Koran), die die natürlichen Interessen seiner Veranlagung ansprechen und ihm den Weg zu seiner wahrhaftigen Glückseligkeit anstreben lassen und sein wahrhaftiges Ziel vor Augen halten. In der Sprache des heiligen Koran wird das, was mit der Wirklichkeit oder mit dem besten Interesse des Menschen übereinstimmt, "die Wahrheit" (al-haqq) genannt. Sie ist das einzige Ziel, auf das der Mensch sein Bemühen ausrichten und nach dem er streben muss.</p>
<p> </p>
<p>Der heilige Koran sagt dazu:</p>
<p> </p>
<p>" ... Was sollte also nach der Wahrheit (übrig) bleiben als der Irrtum? ... "[sure: 10, Vers 33]</p>
<p> </p>
<p>Und weiterhin dazu im heiligen Koran:</p>
<p> </p>
<p>"Und wenn die Wahrheit sich nach ihren Begierden gerichtet hätte, wahrlich, die Himmel und die Erde und wer darin ist, wären in Unordnung gestürzt worden ... " [sure: 23, Vers 71]</p>
<p> </p>
<p>Das heißt aber nicht, dass die Erfüllung der Gelüste an sich etwas Schlechtes sei. Eher ist der springende Punkt, die Methode der Stillung der Triebe. Die Ehe stellt eine Möglichkeit für die sexuellen Bedürfnisse, das Essen ist da um zu leben, wir sollen nicht leben, um zu essen.</p>
<p> </p>
<p>Imam Ali (a.s) sagt in Nadsch-ul-Balagha, Brief Nr. 45:</p>
<p> </p>
<p>"Ich bin nicht erschaffen worden, um mich mit Köstlichkeiten zu vergnügen wie ein gefesseltes Vieh, dessen einzige Sorge das Fressen ist."</p>
<p> </p>
<p>Der Mensch kann sich selbst in Gefangenschaft nehmen, wenn er nicht mit der Vernunft sein Konsum in Maßen hält, der Herr seiner Triebe ist und die richtigen Methoden auswählt. In der heutigen Konsumgesellschaft wird leider genau diese Gefangenschaft als Freiheit angesehen. Die Konzerne haben die menschliche Psyche und seine Triebe erkannt und sprechen genau diese mit ihrer Werbung an. Nur für den eigenen Profit, auf Kosten der Moral und der Harmonie in der Gesellschaft. Sie wollen den Menschen einreden, sie gäben ihnen die Freiheit, wenn sie ihre Gelüste so ausleben wie sie möchten und lenken sie vom wahren Ziel ab. Freiheit ist nicht etwas was man den Menschen geben kann. Freiheit bedeutet Menschsein und die Menschwerdung wird nur dann erreicht, wenn der Mensch seine wahre Natur folgt und die Mittel dazu von seinem Schöpfer nutzt.</p>
<p>Widerum zeigen uns die Neigungen der Menschen zum Materiellen und die Stillung ihrer Triebe und das Bedürfnis nach Spiritualität, dass der Mensch beides braucht. Aber benötigt wird eine Maßhaltung beider. Der heilige Koran bietet den Menschen</p>
<p>ein Konzept, das die natürlichen Bedürfnisse des Menschen erfüllt. Der Mensch hat kein hohes Niveau, er ist nicht frei, wenn er nicht Herr über sich selbst ist. Damit ist gemeint, das er nicht die Kontrolle über sich und seine Handlungen hat und die Erfüllung der Begierden nach Lust und Laune verlaufen. Vielmehr bewegt sich so ein Mensch entgegen seiner Natur und überschreitet die Schranken der Menschlichkeit. Hierbei werden die Verbote die im heiligen Koran stehen, oft missverstanden und als Einschränkung der menschlichen Freiheit angesehen. Dabei sind diese Verbote, die Schranken, die uns der Prophet vorgeschrieben hat nicht zu überschreiten, nichts als die Schranken Gottes und eine Barmherzigkeit für die Menschen, damit sie gemäß ihrer Natur handeln und ihre wahre Glückseligkeit erreichen. Jenes sind die Schranken Gottes. Und wer Gott und Seinem Propheten gehorcht, den lässt Er in Gärten eintreten, unter denen Bäche fließen.</p>
<p> </p>
<p>Um die Schranken nicht zu überschreiten, sollte wir uns an einer der Grundsätze des Propheten Muhammad (s.) halten. Und dieser wäre: Der Weg der Mitte</p>
<p> </p>
<p>Propet Muhammad:"Das Gute der Dinge ist" ihre Mitte. Al-Mahsul: B. 4, S. 69</p>
<p> </p>
<p>Mit der Mitte ist hierbei die Maßhaltung in allen Dingen gemeint, ob es das Spenden, Essen, Trinken uw. betrifft oder der Umgang mit den Menschen, bis zu der Tagesordnung eines Menschen. Die Probleme im Leben fangen dann an, wenn der Mensch die Maßhaltung nicht berücksichtigt und seine Vernunft bei der Einschätzung der Weg der Mitte nicht einsetzt. Ein Mensch der dies nicht tut ist unwissend. Unwissend in dem Sinne, dass er seine Vernunft nicht benutzt und entweder mit seinen Handlungen übertreibt oder untertreibt. So ein Mensch kennt seine Religion und seinen Prophten. Oberflächlich ist er wissend, doch er hat von seine gottgegebenen Natur die eine Vernunft besitzt, nicht Gebrauch gemacht. In der 70. Weisheit von Nadsch-ul-Balagha beschreibt Imam Ali die Unwissenden: Du siehst den Unwissenden entweder übertreibend oder nachlässig.</p>
<p> </p>
<p>Die Ethiker gehen davon aus, dass die menschliche Seele mit vier Kräften ausgestattet ist, nämlich der Vernunft d.h. der Fähigkeit zu reflektieren, der </p>
<p>Zorneskraft, der Begierde und dem Entscheidungsvermögen (Wille). Jede einzelne dieser Kräfte kann drei Formen annehmen, nämlich übermäßig vorhanden, mangelhaft ausgebildet oder im Idealfall im Mittelmaß vorhanden sein. Ein Mensch kann sich demzufolge nur dann vervollkommnen, wenn ihm gelingt, diese vier seelischen Kräfte ins Gleichgewicht zu bringen und sich sowohl vor Übermaß und Mangel zu bewahren.</p>
<p> </p>
<p>Und Auch Aristoteles hat den Weg der Mitte als die Tugend aus dreierlei psychischen Aspekten erkannt:</p>
<p> </p>
<p>1. Affekte: Begierden, Zorn, Furcht, Neid, Freude, Liebe, alles was mit Lust und Unlust verbunden ist. </p>
<p>2. Vermögen: Vermögen dafür, die genannten Gefühle zu empfinden</p>
<p>3. Habitus: Das was uns fähig macht, sich richtig zu verhalten. </p>
<p> </p>
<p>Nach Aristoteles sind wir nicht gut oder böse, weil wir die genannten Affekte empfinden, denn sie gehören zu unserer Natur. Ohne die Selbstbestimmung geraten wir zum Beispiel in Zorn, aber die Tugend ist, mit der Selbstbestimmung die Maßhaltung zu praktizieren, den Weg der Mitte zu finden.</p>
<p> </p>
<p>Übermaß verfehlt, Mangel erfährt Tadel, die Mitte erntet Lob. (Aristoteles)</p>
<p> </p>
<p>Salam </p>
]]></description><guid isPermaLink="false">70424</guid><pubDate>Tue, 07 Mar 2017 15:30:41 +0000</pubDate></item><item><title>Abhandlung &#xFC;ber die R&#xFC;ckkehr (Raj'ah)</title><link>https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/70085-abhandlung-%C3%BCber-die-r%C3%BCckkehr-rajah/</link><description><![CDATA[
<p><u><strong>Die Glaubensüberzeugung der Rückkehr (Raj'ah)</strong></u></p>
<p> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Allgnädigen</span></span><span style="font-family:helvetica, sans-serif;"><span style="font-size:12pt;">.</span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Alles Lob gebührt Allah, dem Herrn der Welten.</span></span></p>
<p> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Frieden und Segen seien auf Seinen reinen Auserwählten und Seinen vorzüglichsten Geschöpfen den Gesandten Allahs Mohammad, die Herrin der Frauen aller Welten Fatima sowie auf ihren Mann den Fürsten der Gläubigen Ali und auf die 11 A’immah aus ihrer Nachkommenschaft.</span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">In dieser Abhandlung möchten wir uns dem Thema „ar-Raj‘ah (Die Rückkehr)“ widmen, um zu erfahren ob diese Glaubensüberzeugung verankert im Quran und der Sunnah der Ahul Baiyt (</span></span><span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">علیهم السلام</span></span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">)</span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;"> ist. Und wenn ja, ist sie ein wichtiger Glaubensbestandteil der Imamiyyah der nicht verleugnet werden darf?</span></span></p>
<p> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Beginnen wir mit einigen der Klassischen Gelehrten der Imamiyyah:</span></span></p>
<p> </p>
<p><strong><u><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Sheikh al Mufid</span></span></u></strong><strong><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">:</span></span></strong><br /></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">„Wahrlich, Allah (</span></span><span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">عز و جل</span></span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">)</span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;"> wird ein Volk von ihrem Tot wiederbeleben und sie im Diesseits zurückschicken in ihrer Gestalt wie sie zuvor existierten. Einige werden geehrt und andere werden erniedrigt und daher, wird man die Gerechten von den Ungerechten unterscheiden können, und die Unterdrückten von den Unterdrückern. Und dies wird in der Zeit vom Imam Mahdi aus der Familie Mohammads (</span></span><span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">صلى الله عليه وآله وسلم</span></span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">) sein</span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">.</span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Und ich sage: Die Rückkehrenden zum Diesseits werden in zwei Gruppen aufgeteilt sein, die einen aufgrund ihrer hohen Stufe in der Überzeugung und wegen ihrer Vielzahl von rechtschaffenen Taten, und sie waren jene die sich vor den Sünden im Diesseits abgewendet haben. So wird Allah sie in einem rechtmäßigen Staat versammeln und wird ihnen von dem Diesseits das geben was sie sich erwünschten.</span></span></p>
<p> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Und die andere Gruppe sind  die, die ihre Ziele durch Unheil (Fasad) erreicht haben, im Gegensatz zu den Wahrhaftigen, und zwar indem sie zu den tiefsten Zielen gelangt sind.</span></span></p>
<p> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">So wird Allah ihnen (der Ahul Baiyt und ihre Anhängerschaft) zum Sieg verhelfen gegenüber denen die ihnen feindlich gesinnt sind bevor sie sterben, und wird ihren Zorn heilen durch das was Er ihnen (den Feinden) als Strafe vergeltet, danach werden beide Gruppen nach ihrem Tod versammelt und jeder bekommt seine Belohnung oder seine Bestrafung.</span></span></p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Und wir sehen dieses im Quran sowie in den Berichten deutlich, und die Imamiyyah allesamt (bestätigen es) außer die Abweichenden (…)“<sup>1</sup></span></span></p>
<p> </p>
<p><strong><u><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Skeikh Saduq</span></span></u></strong></p>
<p> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Im Anhang findet der geehrte Leser ebenfalls die Meinung von Sheikh Saduq aus seinem Werk Itiiqadat fii Din al-Imamiyyah.</span></span></p>
<p> </p>
<p><strong><u><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Allamah Majilisi</span></span></u></strong></p>
<p> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Allamah Muhammad Baqir al-Majlisi schreibt bezüglich der Raj'ah:</span></span></p>
<p> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">„Wir sollten wissen, dass dies von den einvernehmlichen Punkten der schiitischen Religion ist, anderslautend ist Raj’ah ein fundamentales Prinzip der Gemeinschaft der Wahrheit und der befreiten Konfession. Dies ist, dass vor dem Qiyamah, während der Amtszeit seiner Eminenz dem Qa’im (<span>عليه السلام</span>), manch sehr rechtschaffende Personen und manch äußerst abscheuliche Typen zurück ins Leben gerufen werden. Die Rechtschaffenden werden zurückkehren um das Königreich ihrer Imame zu sehen, sodass sie in dieser Welt ermutigt und belohnt werden für manche ihrer guten Taten. Die Wiederkehr der abscheulichen Typen ist dafür, dass sie in dieser Welt bestraft werden und das Königreich sehen, was sie nicht wollten, dass es zur Ahlul Bayt (<span>عليهم</span> <span>السلام</span></span>) geht und nun mehrere tausendmal mehr ist und, damit die religiösen Schiiten sich an ihnen rächen können. Die restlichen Leute werden in ihren Gräbern verbleiben bis sie am Qiyamah erweckt werden, wie auch in vielen Überlieferungen erwähnt wird, dass niemand während der Raj’ah zurückkehren wird außerjenen welche perfekten Glauben haben oder die komplett Ungläubigen, die restlichen Leute werden jedoch in ihren Vorrichtungen verbleiben.</span></p>
<p> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Die meisten imamitischen Gelehrten, wie Muhammad ibn Babaywayh der es zum Beispiel in seinem Itiqadat angab, Sheikh Mufid, Sayyid Murtada, Sheikh Tabarsi und Sayyed Ibn Tawoos und so weiter, haben verkündet, dass die Raj’ah die Wahrheit ist und in der Vergangenheit gab es einen Disput zwischen schiitischen Gelehrten und Gegner in dieser Angelegenheit. Viele Traditionalisten und schiitische Gelehrte haben Bücher über dieses Thema geschrieben, welche aufgezeichnet wurden von den Gelehrten der Rijal (Hadith-Gelehrten)</span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">.</span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Sheikh Ibn Babawayh hat in seinem Buch, Man la Yahzarahul Faqih, von Imam Sadiq (<span>عليه السلام</span>) überliefert, dass er sagte: „Jener ist nicht von uns, der nicht an unsere Ra’jah glaubt und die Mutah nicht als rechtmäßig ansieht.“</span></span></p>
<p> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Ich habe im Buch Bihar al-Anwar mehr als zweihundert Überlieferungen erwähnt, in Ergänzung zu schiitischen Überlieferungen, durch mehr als vierzig Personen von fünfzig primären Quellen. Jemand der daran zweifelt, mag sich auf dieses Buch beziehen. Jedoch sind die Verse welche interpretiert wurden über Raj’ah zu sein zu viele…“<sup>2</sup></span></span></p>
<p> </p>
<p><strong><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Quran &amp; Überlieferungen:</span></span></strong></p>
<p> </p>
<p><em><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">„Und (mahne sie an) den Tag, wo Wir aus jedem Volk eine Schar derer versammeln werden, die Unsere Zeichen für Lüge erklärten; und sie sollen in Reih und Glied gehalten werden“, </span></span></em><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">(Sure 27 Vers 83).</span></span></p>
<p> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Dieser Vers beweist, dass hier eine andere Versammlung als die Große am Tage der Auferstehung gemeint ist, da hier nur bestimmte Gruppen versammelt werden entgegengesetzt zum Tage der Auferstehung, an dem alle versammelt werden ohne Ausnahme.</span></span></p>
<p> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">1.     </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Überlieferung</span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Wir lesen in Tafsir al-Qummi, dass </span></span></p>
<p style="margin-left:18pt;"><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Imam Sadiq (<span>عليه السلام</span>) befragt wurde: „Die Allgemeinheit der Menschen sagt, dass mit diesem Vers, <em>„Und (mahne sie an) den Tag, wo Wir aus jedem Volk eine Schar derer versammeln werden,“ </em>der Tag der Auferstehung gemeint ist.“</span></span></p>
<p style="margin-left:18pt;"><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Imam Sadiq (<span>عليه السلام</span>) antwortete: „Wird Allah von jedem Volk einige auferstehen lassen und andere nicht (am Tage der Auferstehung)? Nein, aber dies wird in der Rückkehr geschehen.“</span></span></p>
<p style="margin-left:18pt;"> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">       Was den Tag der Auferstehung angeht, so berichtet dieser Vers darüber, </span></span></p>
<p style="margin-left:18pt;"><em><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">„und Wir werden sie (die Völker der Erde) versammeln und werden keinen von ihnen zurücklassen.“ (</span></span></em><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Sure 18 Vers 47)“</span></span></p>
<p style="margin-left:18pt;"> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Wir sehen, dass der Imam (<span>عليه السلام</span>) mit Quranversen antwortet, sodass es eindeutig ist, dass die Rückkehr eine quranische Wahrheit ist.</span></span></p>
<p> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">2.     </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Überlieferung</span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Eine andere Überlieferung in der, der Imam (<span>عليه السلام</span>) folgenden Vers interpretiert, </span> </span></p>
<p style="margin-left:18pt;"><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">In Tafsir al-Qummi wird überliefert, dass Imam Sadiq (<span>عليه السلام</span>) über folgenden Vers sprach,<em> „Sie werden sagen: „Unser Herr, Du hast uns zweimal sterben lassen und uns zweimal lebendig gemacht, und wir bekennen unsere Sünden. Ist da nun ein Weg, um zu entkommen?"</em>(Sure 40 Vers 11)“, dies ist am Tage der Rückkehr.“</span></span></p>
<p style="margin-left:18pt;"> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Fassen wir zusammen;</span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Dies  bedeutet, dass eine Gruppe unter den Menschen am Tage der Rückkehr und am Tage der Auferstehung wiederbelebt wird, und einige werden zweimal sterben, im Diesseits sowie nach ihrer Wiederbelebung zur Rückkehr. Dieser Sachverhalt wird mit den späteren Überlieferungen eindeutiger.</span></span></p>
<p> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">3.     </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Überlieferung</span></span></p>
<p style="margin-left:18pt;"><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Es wird ebenfalls im Tafsir al-Qummi überliefert, dass Imam Sadiq (<span>عليه السلام</span>) über den Vers befragt wurde </span></span></p>
<p style="margin-left:18pt;"><em><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">„Und wahrlich, Wir werden sie vor der größeren Strafe von der diesseitigen Strafe kosten lassen, damit sie sich vielleicht doch noch bekehren</span></span></em><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">.“ (Sure 32 Vers 21)“, </span></span></p>
<p style="margin-left:18pt;"><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">er sagte: „Die Strafe wird vollzogen und die nächstliegende wird durch das Schwert sein, und die größere Strafe ist in der Auferstehung, und die Bedeutung „damit sie sich vielleicht doch noch bekehren“, ist in der Strafe in der Rückkehr.“</span></span></p>
<p style="margin-left:18pt;"> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">4.     </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Überlieferung</span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Es wird überliefert, dass Imam Sadiq </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">(<span>عليه السلام</span>) sprach: </span></span></p>
<p style="margin-left:18pt;"><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">„(..) Und bestätigt die Rückkehr, und die zwei Zeitehen, die Himmelsreise, und die Befragung im Grab, das Becken im Paradies (Houd), die Fürsprache, die Existenz von Himmel und Hölle, der Weg (as-Sirat), die Waage (al-Mizan), die Auferstehung und die Versammlung, die Vergeltung und die Bestrafung, denn das macht ihn zu einem wahrheitsgetreuen Gläubigen von unserer Anhängerschaft (Shiat Ahul Baiyt).“<sup>3</sup></span></span></p>
<p style="margin-left:18pt;"> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">5.     </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Überlieferung</span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Es wird überliefert, dass Imam Sadiq </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">(<span>عليه السلام</span>) sprach:</span></span></p>
<p style="margin-left:18pt;"><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">„Die Tage Allahs sind drei, der Tag an dem der al-Qaaim (al-Mahdi) aufersteht, und der Tag der Rückkehr zum Diesseits, und der Tage der Auferstehung.“<sup>4</sup></span></span></p>
<p style="margin-left:18pt;"> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Auch aus dem Quran wird ersichtlich, dass es besondere Tage bei Allah gibt,</span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">„(…) und erinnere sie an die Tage Allahs“ (Sure 14 Vers 5).</span></span></p>
<p> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">6.     </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Überlieferung</span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Es wird von Imam Sadiq </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">(<span>عليه السلام</span>) überliefert, dass er über die Worte Allahs sprach;</span></span></p>
<p style="margin-left:18pt;"><em><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">„Wahrlich, helfen werden Wir unseren Gesandten und denen, die gläubig sind, im diesseitigen Leben und an dem Tage, wo die Zeugen vortreten werden“,</span></span></em><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">(Sure 40 Vers 51)</span></span></p>
<p style="margin-left:18pt;"><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">„Dies wird am Tage der Rückkehr sein, wusstest du denn nicht, dass viele von den Propheten Allahs nicht siegreich im Diesseits waren und getötet wurden? Und das die A‘immah getötet wurden und sie nicht Siegreich waren? Und so wird es in der Rückkehr geschehen;</span></span></p>
<p style="margin-left:18pt;"><em><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">„Und höre zu! Der Tag, wenn der Rufer rufen wird von naher Stätte,</span></span></em><br /><em><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">der Tag, wenn sie in Wahrheit den Posaunenstoß hören werden, das wird der Tag des Hervorkommens (aus den Gräbern) sein.“</span></span></em><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;"> (Sure 50 Vers 41- 42), dies ist die Rückkehr.“<sup>5</sup></span></span></p>
<p> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Also heißt es, dass die Propheten Allahs und die A‘immah der Ahlul Baiyt (</span></span><span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">علیهم السلام</span></span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">) </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">zurückerscheinen werden, um ihr Recht von den Unterdrückern sowie ihrer Mörder zurückzubekommen, damit sie im Diesseits ebenfalls siegreich sind.</span></span></p>
<p> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Weitere Überlieferungen:</span></span></p>
<p> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">7.     </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Überlieferung</span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Es wird von Imam Baqir </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">(<span>عليه السلام</span>) überliefert, dass er sprach:</span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">„Der Gesandte Allahs </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">(<span>عليه السلام</span>) und Ali </span>(<span>عليه السلام</span>) werden zurückkehren“<sup>6</sup></span></p>
<p> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">8.     </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Überlieferung </span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Es wird überliefert, dass Imam Sadiq </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">(<span>عليه السلام</span>) sprach:</span></span></p>
<p style="margin-left:18pt;"><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">„Der Erste der von sich von der Erde (Grab) entreißt und zu ihr zurückkehren wird (zum Diesseits) ist al-Hussein ibn Ali, und die Rückkehr ist nicht für die Allgemeinheit, sie ist eine Auszeichnung, nur der kehrt zurück der aufrichtig in seinem Glauben war und der absolute Polytheist.“<sup>7</sup></span></span></p>
<p style="margin-left:18pt;"> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">9.     </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Überlieferung</span></span></p>
<p><em><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">„Und den Tag, da wir aus jeder Gemeinschaft eine Schar versammeln werden“, </span></span></em></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Imam Sadiq </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">(<span>عليه السلام</span>) sprach zu dem Vers, </span></span></p>
<p style="margin-left:18pt;"><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">„Keiner der Gläubigen wurde getötet außer, dass er zurückkehren wird und dann sterben wird, und kein Ungläubiger ist gestorben außer dass er zurückkehrt und getötet wird.“<sup>8</sup></span></span></p>
<p style="margin-left:18pt;"> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">10.  </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Überlieferung</span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Al-Mamuun fragte Imam Ridha (<span>عليه</span> <span>السلام</span></span>),</span></p>
<p style="margin-left:18pt;"><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">„Was sagst du zur der Rückkehr?“ </span></span></p>
<p style="margin-left:18pt;"><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Er antwortete: „</span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Es (al-raj‘ah) ist die Wahrheit, schon bei den vorherigen Völkern (existierte dies) und der Koran spricht darüber.“<sup>9</sup></span></span></p>
<p style="margin-left:18pt;"> </p>
<p><strong><em><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Weiterhin lesen wir in unzähligen Ziyara Bestätigungen für die Rückkehr</span></span></em></strong></p>
<p> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Ein Beispiel:</span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Ziyara die zum Imam der Zeit al-Mahdi (<span>عليه</span> <span>السلام</span></span>) zurückgeht,</span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">„(…) und eure Rückkehr ist Wirklichkeit (...).“<sup>10</sup></span></span></p>
<p> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Wir stellen fest, dass zwei der Klassischen Gelehrten (natürlich sind es mehr) sowie Allamah al-Majlisi definitiv der Überzeugung sind, dass die Rückkehr Wirklichkeit ist und dass sie passieren wird und das sie ein Glaubensbestandteil in der Imamiyyah ist. Weiterhin stellen wir fest, dass sowohl im Quran Verse über die Raj‘ah existieren und dass es viele Überlieferungen gibt die es bestätigen.</span></span></p>
<p> </p>
<p><strong><em><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Wer wird zurückkehren?</span></span></em></strong></p>
<p> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Nachdem es deutlich wurde über die Rückkehr, dass sie Wirklichkeit ist, können wir detaillierter in die Thematik eintauchen, um herauszufinden wer denn zurückkehren wird?</span></span></p>
<p> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">In den vorangegangenen Überlieferungen konnten wir lesen, dass der Gesandte Allahs </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">(<span>عليه السلام</span>) , Imam Ali </span>(<span>عليه السلام</span>)und Imam Hussein </span>(<span>عليه السلام</span>) zurückkommen werden, wer aber noch?</p>
<p> </p>
<p style="margin-left:35.4pt;"><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Es wird überliefert, dass Imam Ali ibn </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">(<span>عليه السلام</span>) über den Vers sprach: „<em>Derjenige, der dir den Quran verpflichtend gemacht hat, wird dich sicher zu einem Ort der Wiederkehr zurücklassen.“ </em>(Sure  28, Vers 85) </span></span></p>
<p style="margin-left:35.4pt;"><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">„Zu euch werden euer Prophet zurückkehren, und Amirul Mumineen und die A‘immah.“<sup>11</sup></span></span></p>
<p style="margin-left:35.4pt;"><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Es wird von Imam Sadiq </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">(<span>عليه السلام</span>) überliefert, dass er über folgenden Vers sprach, <em>„An dem müsst ihr gewiss glauben und dem müsst ihr gewiss helfen“ </em>(Sure 3, Vers 81), </span></span></p>
<p style="margin-left:35.4pt;"><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">„Allah schickte keinen Propheten von Adam, außer dass sie alle zum Diesseits zurückkehren werden, und so wird Ali zum Sieg führen, und seine Worte <em>„an dem müsst ihr gewiss glauben“</em>, also der Gesandte Allahs, <em>„und dem müsst ihr gewiss helfen“</em>, also Amirul Mumineen.“</span></span></p>
<p style="margin-left:35.4pt;"> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Weitere Berichte in dem Namentlich zu der Zeit der Aimmah (</span></span><span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">علیهم السلام</span></span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">) </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">bestätigt wurde, dass sie in der Rückkehr wieder zum Leben erweckt werden, </span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">dazu gehören,</span></span></p>
<p> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">1.     </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Abdillah ibn Shaarik al-Aamili,</span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">2.     </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Yuusha3 ibn Nuun </span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">3.     </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Salman</span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">4.     </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Abu Daajana al-Ansaari</span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">5.     </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Al-Miqdad </span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">6.     </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Malik al-Ashtar </span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">7.     </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Himraan ibn A‘yiin </span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">8.     </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Muyssir ibn Abd al-Aziz<sup>12</sup></span></span></p>
<p> </p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Und wie aus den Überlieferungen ersichtlich wird, werden ebenfalls die aufrichtigen Gläubigen zurückkehren, sowie die absoluten Polytheisten.</span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Die Rückkehr ist somit bei der Imamiyyah eine Auszeichnung für einige der Gläubigen sowie der absoluten Ungläubigen und sie gehört zu den Bestandteilen der Schule der Ahlul Baiyt (</span></span><span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">علیهم السلام</span></span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">)</span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">.</span></span></p>
<p>___________________________________________<br /></p>
<p><strong><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Literaturverzeichnis:</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">1.     </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Awal al-Muqaalat, Sheikh Mufid S. 51</span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">2.     </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Haqqul Yaqeen, Allamah Majlisi, K. 5, Teil 3, 9. Anliegen: Raj’ah, S. 468, Englische Version von JPC, Mumbai – Indien</span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">3.     </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Bihar al-Anwar, B. 7, S. 197</span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">4.     </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Bihar al-Anwar, B. 53, S. 63</span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">5.     </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Bihar al-Anwar, B. 53, S. 65</span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">6.     </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Bihar al-Anwar, B.53, S. 39</span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">7.     </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Bihar al-Anwar, B.53, S.39</span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">8.     </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Bihar al-Anwar, B.53, S.40</span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">9.     </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Uyyun al-Akhbar ar-Ridha, B.2, S.217</span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">10.  </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Misbah al-Zaa´ir, S. 432</span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">11.  </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Tafsir al-Qummi</span></span></p>
<p><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">12.  </span></span><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Zu lesen unteranderem in, Mizaan al-Hikmah Hadith Nr. 6938, 6939, 6940, 6934</span></span></p>
]]></description><guid isPermaLink="false">70085</guid><pubDate>Sat, 31 Dec 2016 20:33:30 +0000</pubDate></item><item><title>Was soll das f&#xFC;r eine Religion sein ?!</title><link>https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/69945-was-soll-das-f%C3%BCr-eine-religion-sein/</link><description><![CDATA[
<p>WAS SOLL DAS VERFLUCHEN VON MENSCHEN FÜR EINE RELIGION SEIN?</p>
<p> </p>
<p>ARGUMENTION DER LANAA - BEFÜRWORTER:</p>
<p> </p>
<p>1)</p>
<p>"Nach seiner eigenen(Allahs Aussage im Koran),sendet Allah selbst Lanaa aus und ich werde Lanaa auf all jene aussprechen auf die Allah Taala Lanaa aussendet, also wo ist das Problem?"</p>
<p> </p>
<p>2)</p>
<p>"Es gibt Leute, die euch sagen, das Allah Taala zum Lanaa(Entzug der Barmherzigkeit) im Koran aufruft und sie sagen: " Schaut, hier ist der Beweis, diese zwei Ayats senden Lanaa, also, warum verbietet ihr Lanaa auf die Gefährten und die Prophetenfrauen?</p>
<p> </p>
<p>GEGENANTWORT:</p>
<p> </p>
<p>Allah Tala erwähnt keine Namen, zu wem er Lanaa ausspricht, vielmehr war dies(generell) an jene gerichtet, welche ablehnten, die Arroganten und solche welche den Glauben verwarfen und gegen die Wahrheit standen.</p>
<p> </p>
<p>Die Lanaa dieser Tage unterschied sich von der Lanaa früherer Tage. Das Lanaa von heute ist verfluchen und anders als damals, gab es eine Unterscheidung zwischen dem Entzug der Barmherzigkeit(Lanaa) und dem Verfluchen. Deshalb muß zwischen diesen beiden unterschieden werden.</p>
<p> </p>
<p>In der Zeit des Propheten Mohammad(saas)bedeutete Lanaa den Entzug der Barmherzigkeit eines Individiums, während ein Lanaa von heute auf jemanden einer großen Verfluchung gleich kommt. Mit anderen Worten, man hat Lanaa in Verfluchung von Personen(Anm. Gesellschaften und Sekten) verwandelt.</p>
<p> </p>
<p>Allah Taala sagt im heiligen Koran:</p>
<p> </p>
<p>"Und schmäht nicht diejenigen, die sie außer Allah anrufen, damit sie nicht in Übertretung ohne Wissen Allah schmähen! So haben Wir jeder Gemeinschaft ihr Tun ausgeschmückt erscheinen lassen. Hierauf wird ihre Rückkehr zu ihrem Herrn sein, und Er wird ihnen kundtun, was sie zu tun pflegten."</p>
<p>(Sure 6, Vers 108)</p>
<p> </p>
<p>Die (heutige) Methode war jedoch nicht die hervorgehensweise der Imame(as). Wieviele Jahre lebte Imam Ali(as)mit Abu Bakr, Umar und Uthman? Habt ihr je gehört, das er Lanaa über sie gesprochen hat? Selbst die Mutter der Gläubigen Aisha, welche in der Kamelschlacht gegen Imam Ali(as)rebellierte, wurde von Imam Ali(as) nicht verflucht oder beleidigt. Ganz im gegenteil, nachdem Imam ali(as)ihre Armee besiegt hatte, eskortierte er sie zurück nach Medina und das mit dem Respekt ihres Bruders Muhammad ibn Abu Bakr, welcher ein Angehöriger der Armee Imam Alis(as)war. Er war jemand, der von Imam Ali(as)groß großgezogen worden ist und sogar zu seinem Adoptivsohn wurde.</p>
<p>Imam Ali(as)heiratete die Ehefrau von Abu Bakr "Asma", nach dem Abu Bakr verstarb.</p>
<p>Er tat nicht das, was wir heute(ständig)tun. Welchen Nutzen sollte Verfluchen denn auch haben?</p>
<p>Auf der einen Seite versöhnt sich die Wahrheit mit den Beweisen, während auf der anderen Seite jene Lanaa(kultur)überstrapazieren.</p>
<p> </p>
<p>Haben die Imame diese Lanaa(kultur)eröffnet? Hier ist eine authentische Überlieferung:</p>
<p> </p>
<p>"Oh Sohn des Propheten(saas), es gibt da Überlieferungen bei uns, die die Vornehmlichkeit des Befehlshabers der Gläubigen, Imam Ali(as)und der Vornehmlichkeit des Prophetenhauses(saas) beschreiben welche ich nicht von dir sehe. Sollten wir an diese Überlieferungen glauben?"</p>
<p> </p>
<p>Darauf antwortete der Imam(as): Oh Ibn Abi Mahmood! Mein Vater überlieferte, das sein Vater mit der Erlaubnis seines Großvaters überlieferte, das der Prophet Gottes(saas) sagte: "Wer immer jemanden Rede lauscht, verehrt diesen. Wenn jemand im namen Allahs spricht, dann hat dieser Allah verehrt. jedoch, wenn jemand im namen des Satans spricht, dann hat er Satan verehrt."</p>
<p>Der Imam fügte hinzu: "Oh ibn Abi Mahmood! Unsere Feinde haben 3 Arten von Fälschungen bezüglich unserer Vornehmlichkeit gefälscht, welche die folgenden 3 sind:</p>
<p> </p>
<p>1 )Übertreibung(Ghuluw).</p>
<p>2) Bösartiges verharmlosen und das</p>
<p>3) Schmähen über unsere Feinde.</p>
<p> </p>
<p>(A)</p>
<p>Wenn die Menschen die Überlieferungen hören, in denen Übertreibungen(Ghuluw) über uns stattfinden, dann werden sie uns verurteilen und sagen, das die Anhänger der Ahlul Bait(sa) and die Göttlichkeit ihrer heiligen Führer glauben.</p>
<p> </p>
<p>(B)</p>
<p>Wenn sie die Überlieferungen hören, die uns verharmlosen und herabsetzen, dann werden sie ihnen glauben schenken. Sie werden dann anfangen auf uns zu schimpfen, auf die Familie des Propheten(saas).</p>
<p> </p>
<p>©</p>
<p>Wenn sie die Überlieferungen bezüglich der Schlechtigkeit unserer Feinde hören und das diese beschimpft/geschmäht werden, während der erhabende Schöpfer doch sagte:</p>
<p>"Und schmäht nicht diejenigen, die sie außer Allah anrufen, damit sie nicht in Übertretung ohne Wissen Allah schmähen! So haben Wir jeder Gemeinschaft ihr Tun ausgeschmückt erscheinen lassen. Hierauf wird ihre Rückkehr zu ihrem Herrn sein, und Er wird ihnen kundtun, was sie zu tun pflegten.(Sure 6: 108)"</p>
<p> </p>
<p>"Oh Ibn Abi Mahmood! Folge unserem Weg, wenn diese Menschen nach rechts oder links abdriften. Wir sind mit denen, die uns Folgen. Wir trennen uns von denen, die sich selbst von uns trennen. Das geringste, was einen Mann aus dem Glauben bringt, ist, dass er über einen Kieselstein sagt: »Dies ist ein Saatkorn!« Daraus bezieht er seinen Glauben und sagt sich von jenem los, der ihm widerspricht. O Ibn Abi Mahmud, bewahre dir das, was ich dir gegeben habe, denn das ist das beste für dich in dieser Welt und in der Welt danach!" </p>
<p>(Quelle: Uyun Akhbar Ar-Ridha von Sheikh al-Saduq - Band 1 Abschnitt 28)</p>
<p> </p>
<p>Wieviele (Abtrünnigkeits und Todes)Fatwas wurden gegen uns in den Jahrhunderten von Jahren ausgesprochen, wegen dieser erfundenen und fabrizierten Überlieferungen, welche sie den Imamen(as)zugesprochen haben?</p>
<p>Die Imame erzählen uns, das diese Leute(Ghalis und Lügner unter den Schiiten) Überlieferungen erfunden haben, die die Fehler und Schwächen unserer "Feinde" erzählen und haben diese anschließend den Imamen angehängt, das heißt, sie haben behauptet, das die Imame Lanaa auf ihre Feinde gemacht haben. Wenn sie also solche Überlieferungen lesen, dann beschimpfen sie die Imame, weil sie diese Lanaa den Imamen zuschreiben.</p>
<p> </p>
<p>Nochmal Allah Taala sagt im Koran:</p>
<p>""Und schmäht nicht diejenigen, die sie außer Allah anrufen, damit sie nicht in Übertretung ohne Wissen Allah schmähen! So haben Wir jeder Gemeinschaft ihr Tun ausgeschmückt erscheinen lassen. Hierauf wird ihre Rückkehr zu ihrem Herrn sein, und Er wird ihnen kundtun, was sie zu tun pflegten.(Sure 6: 108)"</p>
<p> </p>
<p>Und das ist, was unsere Religion gebietet. Das ist keine Religion des Verfluchens und beleidigens usw. Wenn Allah Taala Lanaa aussprach, dann auf jene, die wegen ihrer Ungläubigkeit, ihrer Unnachgiebigkeit und weil sie Allah Taala ablehnten aber Abu Bakr, Umar, Uthman, glaubten an den Propheten(saas) aber sie verhielten sich nicht richtig und nahmen zb das Khalifat an sich(Anm: obwohl sie wussten, das es Ali gebührte)</p>
<p>Heißt es, wenn ich mit jemanden nicht einverstanden bin, dann beginne ich ihn zu verfluchen?</p>
<p>In der Schlacht von Siffin, in welcher Imam Ali(as) gegen Muawiyya antrat, hörte er wie seine Soldaten begannen, Muawiyya und die Soldaten von Sham(Syrien)zu beleidigen. Der Imam(as)hörte das und stoppte sie in ihren Gerede, indem er sagte, das er es garnicht gern sehe, wenn sie anfingen, die Gegner zu beleidigen, vielmehr würde er es begrüßen, wenn man ihre Taten und ihre Situation beschreiben würde. Dies ist alles nachzulesen im Buch "Nahjul Balagha Predigt 171).</p>
<p>Diskutiert die Fakten, zb kann man hervorheben, was die Khalifa falsch gemacht haben, das ist ausreichend. Warum mußt du sie verfluchen und beleidigen?All jene, die über die Jahrhunderete und durch die Geschichte hindurch, Verfluchungen ausgesprochen haben, sind Partner im Blutvergießen von schiitischen Blut.</p>
<p> </p>
<p>Das ist das Problem, was wir diesbezüglich zu lösen haben. Schaut euch an, wie jene(Schiiten)denken und wie wir(Anm: Vernunftsschiiten) denken. Sie sagen, wenn du nicht Lanaa erlaubst, dann bist du ein "Sunni" und wenn du kein Sunni wärst, dann wüdest du uns erlauben, Lanaa auf Abu Bakr und Umar auszusprechen. Schaut euch diese Engstirnigkeit nur an...</p>
<p>Meine Geschwister, Ich sehe, wie viele Gefahren diese Denkweise für unsere Rechtsschule, wegen solcher Fatwas(Erlaubnis zur Lanaa) gebracht hat.</p>
<p> </p>
<p>Es kommt da ein Jurist, der da genauso denkt(Wie wir), er denkt über die Gefahren nach, welche die Ahlul Bait(as)Anhänger(wegen solcher Beleidigungen) überkommen kann und dann kommt da ein anderer Jurist, der sagt, wenn man die Gefährten des Propheten(saas)nicht verflucht, dann sei man ein Sunni und wer diese nicht verflucht, auf dem sei die selbe Lanaa...</p>
<p> </p>
<p>WAS SOLL DAS FÜR EINE ART RELIGION SEIN?</p>
<p> </p>
<p>ist das die Religion, die du anderen vorstellen möchtest, damit sie beginnen in Allah Taala zu glauben? Oder möchtest du die Ignoranten(fanatische Schiiten)beschwichtigen, indem du es vorziehst zu verfluchen und zu beschimpfen?</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">69945</guid><pubDate>Fri, 02 Dec 2016 16:59:49 +0000</pubDate></item><item><title>Islamische Prinzipien bei der Kindererziehung</title><link>https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/22036-islamische-prinzipien-bei-der-kindererziehung/</link><description><![CDATA[
<p></p>
<div style="text-align:center">
<p><span style="font-size:14px"><span style="color:#008000"><span style="text-decoration:underline"><strong>Islamische Prinzipien bei der Erziehung der Kinder</strong></span></span></span></p>
<p>von Seyyed Mohammad Hussein Fadlallah</p>
</div>
<p></p>
<p></p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><span style="color:#008000"><span style="text-decoration:underline"><strong>Das Achten des Verstandes des Kindes</strong></span></span></p>
<p> </p>
<p>Eins der allgemeinen Prinzipien in der Kindererziehung ist, dass Eltern ihre Kinder nicht Teil ihres Eigentums ansehen sollten. Stattdessen sollten sie es als Anvertrautes von Gott, der Hoch Erhabene, ansehen, welches Er in ihre Hände legte. Und dies geht so, indem man das Kind liebt, ihm zuhört und sein Verstand (Gedanken) respektiert. Es sollte dem Kind nahe gelegt werden, dass wenn es genug Kraft aufwendet, es zu den Tatsachen gelangt. Er sollte weiter darin gelehrt werden, zu kritisieren, zu diskutieren, die Meinung der anderen zu akzeptieren oder abzulehnen. Wenn man die Ansicht und die Meinung der anderen respektiert, wird man es mit ihnen diskutieren, da ja diese Diskussionen Anerkennung der anderen darstellt.</p>
<p> </p>
<p>Das Achten (Respektieren) des Kindes und das Lehren die anderen zu respektieren ist ein allgemeine und eingebundene Regel, die das Respektieren der Gedanken (Meinung), die sich das Kind einfallen lässt, miteinbezieht.</p>
<p> </p>
<p>Und deswegen, wenn ihm ein unsinniger oder naiver Gedanke kommt, sollten die Eltern sich nicht darüber lustig machen, sondern vielmehr versuchen ihm zu zeigen, was er falsch gemacht hat und ihn darin ermutigen, nochmal darüber nachzudenken, aber dieses mal besser, ohne ihm das Gefühl zu geben, er wäre hilflos. Sich über das Können und die Potenziale des Kindes lustig zu machen, gibt ihm das Gefühl, dass er dumm, unfähig und fast schon frustriert ist und schlechten (negatives) Ermessen hat.</p>
<p> </p>
<p>Dem zu entgehen, sollten wir dem Kind erklären, dass es nichts falsch gemacht hat, weil es dumm ist, sondern es hat eine oberflächliche Denkweise angewandt. Man sollte ihm sagen, dass diese oberflächliche Weise ihn nicht zu der Wahrheit leiten wird, und dass es es wieder und wieder versuchen sollte, um positive Ergebnisse zu erzielen.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><span style="color:#008000"><span style="text-decoration:underline"><strong>Die Rolle der Bestrafung und Belohnung</strong></span></span></p>
<p> </p>
<p>Frage:  Es gibt viele Erziehungs- und Bildungsmethoden für Kinder, aber sie beruhen meist auf dem Prinzip der Belohnung und Bestrafung. Welche Rolle spielt dieses Prinzip in diesem Erziehungsprozess?</p>
<p> </p>
<p>Antwort: Dieses Prinzip basiert auf psychologischem Mechanismus, welcher zu  gutem Benehmen verleitet und schlechte Eigenschaften verhindert. Wenn der Mensch fühlt, dass ihm eine Belohnung versprochen wird, falls er etwas macht, dann hat er ein Ansporn hart daran zu arbeiten, um es zu vollbringen. Sowie Athleten, die hart trainieren mit der Absicht, den Preis zu gewinnen.</p>
<p> </p>
<p>Die Belohnung spielt die Rolle der Anregung für gutes Benehmen/­Verhalten, wohin gegen die Bestrafung das Gegenteil bedeutet. Denn wir vermeiden viele Dinge, die wir begehren, da wir befürchten, dass sie uns durch ihre negative Auswirkungen besitzen können, seien sie das Ergebnis der Aktion selbst oder Reaktionen anderer.</p>
<p> </p>
<p>Die Angelegenheit mit der Belohnung und Bestrafung ist mit den Gefühlen des Begehrens und der Furcht in der menschlichen Psyche verbunden. Sie sind wichtige Gefühle, welche eine bedeutende Rolle in Schutz und Selbsterkenntnis spielt. Aber bei der Anwendung des Prinzips von Belohnung und Bestrafung müssen wir die individuelle Persönlichkeit analysieren, sowie die Umstände und die Methodik. Gibt man jemanden das falsche Maß an Belohnung oder Bestrafung, dann kann das fehlschlagen und zu kontraproduktiven Folgen führen.</p>
<p>In Bezug auf Kinder, ist das Ziel von Belohnung und Bestrafung, dass man seine Persönlichkeit und Verstand entwickelt. Das heißt, wir müssen raus finden, welcher der kürzeste Weg ist, der es uns ermöglicht diesen Verstand zu erreichen.</p>
<p> </p>
<p>Und wenn das Kind bestimmte Gedanken in seinem Kopf (Verstand) angesammelt und bestimmte Gefühle in seinem Herzen entwickelt hat, und wenn man mit dem Kind umgeht (handelt), heißt das, dass wir versuchen müssen uns in die inneren Ebenen vorzudringen, welche sehr schwer sind zu erreichen, so müssen wir mehrere Methoden anwenden, bis wir die richtige finden.</p>
<p> </p>
<p>Deswegen ist die Angelegenheit mit dem Belohnen und Bestrafen ein sich (immer) verändernder Prozess. Wie müssen feststellen, ob es realisierbar ist, ehe wir sie anwenden. Zum Beispiel, das Belohnen des Kind für Studieren; es könnte dazu führen, dass es nicht studieren wird, sofern es nicht belohnt wird usw. Und das heißt also, es wird sich nicht wirklich für das Studieren oder für irgendeine andere Sache interessieren.</p>
<p> </p>
<p>Auf der anderen Seite, wenn das Kind aber aufsässig und sich weigert zu studieren, und man ihm dann dafür belohnen würde, wenn er es macht, könnte es einen positiven Effekt haben, welches ihm die Freude darin finden lässt.</p>
<p> </p>
<p>Belohnung und Bestrafung ist so ähnlich wie die Medizin. Wir müssen das  genaue Maß geben, damit optimale Ergebnisse gewährleistet sind. Es ist ebenfalls ein quranisches Prinzip, welches der menschlichen Natur entspricht.</p>
<p> </p>
<p><span style="color:#008000"><span style="text-decoration:underline"><strong>Das Konzept der Barmherzigkeit</strong></span></span></p>
<p> </p>
<p>Frage: In einer unserer Traditionen (Ahadith) wurde überliefert, dass wer keine Barmherzigkeit gegenüber unseren Kindern zeigt, nicht von uns ist. Was bedeutet Barmherzigkeit in diesem Zusammenhang?</p>
<p> </p>
<p>Antwort: Es bedeutet möglicherweise, dass wir dem Kind Sicherheit fühlen lassen sollten, und zwar indem wir ihm immer zeigen, dass wir es lieben sei es durch Küssen oder Umarmen u.ä. Oder ihm das alles bei jeder Art von Gesten fühlen lassen. Das Kind braucht dieses Gefühl von Liebe und Wärme, welches ihm Sicherheit und Ruhe gibt, und ihm ermöglicht seine Persönlichkeit und Potenziale zu entwickeln. </p>
<p> </p>
<p>Ferner ist Barmherzigkeit ein ethischer, islamischer Grundsatz, von dem Allah, der Hoch Erhabene, will, dass wir diesen in all unseren Beziehungen mit andern befolgen. Insbesondere wenn man nicht barmherzig ist, wird man selbst nicht mit Barmherzigkeit oder Freundlichkeit behandelt.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p>Übersetzerin: Jasmin M.</p>
<p>Quelle: <a href="http://english.bayynat.org.lb/WomenFamily/children.htm" rel="external nofollow">http://english.bayynat.org.lb/WomenFamily/children.htm</a></p>
]]></description><guid isPermaLink="false">22036</guid><pubDate>Tue, 13 Jan 2009 22:21:10 +0000</pubDate></item><item><title>Kinderrechte im Islam</title><link>https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/31636-kinderrechte-im-islam/</link><description><![CDATA[
<p></p>
<div style="text-align:center;">
<p> </p>
<img src="https://www.shia-forum.de/uploads/emoticons/default_bismillah.gif" alt="#bismillah#" loading="lazy"><p> <img src="https://www.shia-forum.de/uploads/emoticons/default_salam.gif" alt="#salam#" loading="lazy"></p>
<p> </p>
<p><span style="font-size:12px;"><strong><span style="color:#0000ff;">Kinderrechte im Islam</span></strong></span></p>
<p><img src="http://www.ezsoftech.com/stories/images/parenting4.jpg" alt="parenting4.jpg" loading="lazy"></p>
<p> </p>
<p> </p>
<div align="left">
<span style="color:#0000ff;"><span style="color:#000000;"><strong>1</strong></span></span><span style="color:#0000ff;"><strong>.</strong></span>Beziehung zwischen Eltern und Kindern im Islam:<span style="color:#0000ff;"><strong>Muslimische Eltern</strong></span><p><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#000000;"><strong>2</strong></span></span><span style="color:#0000ff;"><strong>.Botschaft von Allah über das lieben von Kindern</strong></span></p>
<p><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#000000;"><strong>3</strong></span></span><span style="color:#0000ff;"><strong>.Kinder sind Segen</strong></span></p>
<p><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#000000;"><strong>4</strong></span></span><span style="color:#0000ff;"><strong>.Imam Ali ibn Abi Talib und das lieben von Kindern</strong></span></p>
<p><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#000000;"><strong>5</strong></span></span><span style="color:#0000ff;"><strong>.Islamische Aussprüche</strong></span></p>
<p> </p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">1.</span></strong><strong><span style="text-decoration:underline;"><span style="color:#0000ff;">Muslimische Eltern</span></span></strong></p>
<p> </p>
<p>Beziehung zwischen Eltern und Kindern im Islam:</p>
<p> </p>
<p><strong>(</strong><strong><span style="color:#ff0000;">4</span></strong><strong>:</strong><strong><span style="color:#0000ff;">11</span></strong><strong>)</strong> <strong><span style="color:#008000;">Eure Väter und eure Söhne: Ihr wißt nicht, wer von ihnen euch im Nutzen nähersteht. - (Dies ist) eine Pflicht von seiten Gottes. Gott weiß Bescheid und ist weise.</span></strong></p>
<p> </p>
<p>Der obengenannte Vers von heiligen Qur'an und zeigt die Islamische Einstellung der Beziehung zwischen Eltern und Kindern.</p>
<p>Vom Säuglingsalter bis Erwachsensein ist es eine einmalige zarte Liebe und Sorge der Eltern, die dem Kind von der Bühne der absoluten Schwäche und Hilflosigkeit zur vollkommenen Kraft und Unabhängigkeit bringt.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p>Umgekehrt im Alter wird ein Mann wie ein kleines Kind;die Meinung und der Körper werden so schwach, dass Allah (SWT) in heiligen Qur'an sagt:</p>
<p> </p>
<p><strong>(</strong><strong><span style="color:#ff0000;">36</span></strong><strong>:</strong><strong><span style="color:#0000ff;">68</span></strong><strong>) </strong>  <span style="color:#008000;"><strong>Wen Wir alt werden lassen, den lassen Wir in seiner körperlichen Verfassung eine Kehrtwende machen. Haben sie denn keinen Verstand?</strong></span></p>
<p> </p>
<p>Gestern kümmerten sich deine Eltern um dich, als du zu schwach warst, um an dich zu kümmern; heute müsst du dich um sie kümmern.</p>
<p> </p>
<p> </p>
</div>
</div>
<p></p>
]]></description><guid isPermaLink="false">31636</guid><pubDate>Wed, 18 Nov 2009 18:54:26 +0000</pubDate></item><item><title>Der Gheeba (Verleumdung/L&#xE4;sterei) Leitfaden</title><link>https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/59279-der-gheeba-verleumdungl%C3%A4sterei-leitfaden/</link><description><![CDATA[
<p></p>
<div style="text-align:center;"><p><span style="color:#006400;"><strong>Salamu3aleikum liebe Geschwister, </strong></span></p></div>
<p></p>
<p></p>
<p>Diese Fragen und Antworten entstammen aus einem Artikel von mir, der mithilfe der Werke unserer Gelehrten entstand. Auf verschiedene Fragen wird eingegangen. Ich versuch mich sehr kurz zu halten und bitte, dass man die Worte der Gelehrte zur Kenntnis nimmt, da Gheeba der beste Freund des Menschen geworden zu sein scheint ^^. Nach und nach werden mehrere Artikel in diesem Thread erscheinen.</p>
<p> </p>
<p><span style="color:#006400;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></span></p>
<p><a href="https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/59279-der-gheeba-verleumdunglaesterei-leitfaden/#entry478211" rel="">[1] Was ist überhaupt Gheebah?</a></p>
<p><a href="https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/59279-der-gheeba-verleumdunglaesterei-leitfaden/#entry478212" rel="">[2]Was sagt der Koran über Gheebah?</a></p>
<p><a href="https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/59279-der-gheeba-verleumdunglaesterei-leitfaden/#entry478271" rel="">[3] Gheebah in den Überlieferungen</a></p>
<p><a href="https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/59279-der-gheeba-verleumdunglaesterei-leitfaden/#entry478276" rel="">[4] Gheebah vernichtet die guten Taten, Bedeutung?</a></p>
<p><a href="https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/59279-der-gheeba-verleumdunglaesterei-leitfaden/#entry478278" rel="">[5] Allahs (swt) Vergeltung für die Gheebah</a></p>
<p><a href="https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/59279-der-gheeba-verleumdunglaesterei-leitfaden/#entry478307" rel="">[6] Hörst du der Ghibaah zu, so ist es, als hättest du Ghibaah begangen</a></p>
<p><a href="https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/59279-der-gheeba-verleumdunglaesterei-leitfaden/#entry478315" rel="">[7] Beispiele der Ghibaah über den Charakter, dem Körper, der Religiosität deines Gegenübers</a></p>
<p><a href="https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/59279-der-gheeba-verleumdunglaesterei-leitfaden/#entry478530" rel="">[8] Sag nein zur Ghibaah, und schütze die Ehre deines Bruders/deiner Schwester</a></p>
<p><a href="https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/59279-der-gheeba-verleumdunglaesterei-leitfaden/#entry478536" rel="">[9] Die absolute, offensichtliche und indirekte Gheebah</a></p>
<p>[10] Fortsetzung folgt...</p>
<p> </p>
<p></p>
<div style="text-align:center;"><p><span style="color:#006400;"><strong>Wa 3aleikum al Salam</strong></span></p></div>
<p></p>
<p></p>
]]></description><guid isPermaLink="false">59279</guid><pubDate>Wed, 17 Jul 2013 19:19:46 +0000</pubDate></item><item><title>Predigt- &#xDC;ber das Sehen Allahs</title><link>https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/69460-predigt-%C3%BCber-das-sehen-allahs/</link><description><![CDATA[
<p>Salam liebe Geschwister <img src="https://www.shia-forum.de//public/style_emoticons/default/smile.png" title=":)" alt="smile.png" loading="lazy"></p>
<p> </p>
<p>Bismillahirahmanirahim</p>
<p> </p>
<p><em>Der Jemenite Dhi'lib fragte Imam Ali (a.): ,,Hast du deinen Herrn gesehen, Befehlshaber der Gläubigen'', und er (a.) erwiderte: ,, Soll ich denn verehren, was ich nicht sehe?''. </em></p>
<p><em>,,Und wie siehst du ihn?'', fragter der Jemenite, und er (a.) sagte:</em></p>
<p> </p>
<p>Augen können Ihn nicht mit dem Sehsinn wahrnehmen, aber die Herzen können Ihn erreichen mit den Wahrheiten der Überzeugung (iman). Er ist den Dingen nahe, doch ohne enge (physische) Beziehung, und Er ist fern von ihnen, doch nicht physisch fern. Er ist sprechend, doch ohne dass Er nachdenken (muss). Er hat Absichten, doch ohne Bestrebung (zu benötigen). Er stellt her, doch ohne (die Hilfe) von Gliedern. Er ist gelinde, doch kann nicht als verborgen beschrieben werden. Er ist sehend, doch kann das nicht als (körperlicher) Sinn beschrieben werden, barmherzig, doch kann das nicht als Zartheit (im Sinne von Schwäche) beschrieben werden. Gesichter fühlen sich demütig gegenüber Seiner Größe, und die Herzen erbeben aus Ehrfurcht vor Ihm.</p>
<p> </p>
<p>Wasalam</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">69460</guid><pubDate>Sun, 14 Aug 2016 21:01:22 +0000</pubDate></item><item><title>Heirat: Erfolg und Gl&#xFC;ck</title><link>https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/67715-heirat-erfolg-und-gl%C3%BCck/</link><description><![CDATA[
<p style="text-align:center;"><img src="https://www.shia-forum.de//public/style_emoticons/default/bismillah.gif" title="#bismillah#" alt="bismillah.gif" loading="lazy"></p>
<p style="text-align:center;"> </p>
<p style="text-align:center;"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;"><strong><span style="font-size:18px;">Heirat: Erfolg und Glück</span></strong></span></span></p>
<p style="text-align:center;"> </p>
<p style="text-align:center;"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;"><img src="https://41.media.tumblr.com/0c52e3403e7a60fd08e9ca3f1598372b/tumblr_numk52a12d1uvfb4fo1_250.jpg" alt="tumblr_numk52a12d1uvfb4fo1_250.jpg" loading="lazy"></span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;"><strong>aus einem Vortrag von </strong></span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;"><strong>Sheikh Husayn El-Mekki Abdullah-Aziz </strong></span></span></p>
<p style="text-align:center;"> </p>
<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;">Eine der Erklärungen dafür, was unter "die Ehe ist die Hälfte der Religion" verstanden wird, ist, dass jeder der heiratet und die Prüfungen und Belastungen der Ehe auf eine islamische Weise überwinden kann, dann und nur dann das Erreichen der Hälfte des Glaubens vollendet hat.</span></span></p>
<p> </p>
<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;">Das hat viel mit der Tatsache zu tun, dass durch die Ehe unser eigenes Selbstbild von dem was oder wer wir sind, oder zumindest von dem, was wir glauben zu sein, ständig geprüft wird.</span></span><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;"> Dies ist eine der äußersten Prüfungen die uns Allah (t.) verordnet hat.</span></span><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;"> Zum Beispiel kann jemand denken, dass Geduld ein Attribut seines Charakters ist, aber sobald er heiratet, kann er auf Situationen mit seinem Ehepartner und der Familie stoßen, welche ihm vor Augen führen, dass er gar nicht so geduldig ist wie er meinte zu sein.</span></span><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;"> In Qur'an erklärt Allah (t.), dass Er uns nur innerhalb der Kapazität unserer Herzen prüft, meinend, dass Er uns keine Lasten aufbürdet, die wir nicht tragen können.</span></span></p>
<p> </p>
<p><em><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;">Dies ist eine Zusammenstellung von Erkenntnissen und Empfehlungen durch verschiedene große Gelehrte und Lehrer, darunter einer der Spitzenstudenten von Allama Tabatabai (r.) dem Autor von Al-Mizan, rund um das Thema Ehe. Diese unschätzbaren Vorschläge und Empfehlungen wurden im Verlauf von etwa 10 Jahren von einem Studenten in Qum (Yusef Toureh) zusammengestellt.</span></span></em></p>
<p> </p>
<p><strong><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;">Möglichkeiten, um eine gute Ehe aufrecht zu erhalten:</span></span></strong></p>
<ol><li>	<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;">Wahrt immer den Respekt. Verwendet nie respektlose Wörter oder Töne.</span></span></p>	</li>
<li>	<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;">Verwendet niemals Obszönitäten und verflucht nie euren Ehepartner.</span></span></p>	</li>	<li>	<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;">Männer sollten mit ihrer Frau während ihres Menstruationszyklus besonders geduldig sein.</span></span></p>	</li>	<li>	<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;">Führt regelmäßig und konsequent Freizeitaktivitäten gemeinsam durch.</span></span></p>	</li>	<li>	<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;">Nehmt euch am Abend besondere Zeit für euren Partner.</span></span></p>	</li>	<li>	<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;">Legt euch mindestens ein- oder zweimal pro Woche Zeit beiseite, um zu reden und von aktuellen Ereignissen zu berichten und um Nachrichten von Freude und Frust zu teilen.</span></span></p>	</li>	<li>	<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;">Streitet nie öffentlich oder in Gegenwart von anderen.</span></span></p>	</li>	<li>	<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;">Ermutigt euren Ehepartner dazu, sich zuhause herzurichten. Oft putzen wir uns heraus und machen uns zurecht um auszugehen oder eine Veranstaltung zu besuchen, vernachlässigen selbiges aber zuhause. Ein schönes Äußeres für den Partner, vor allem innerhalb des Hauses, sollte gefördert und gelobt werden. Es ist wichtig zu verstehen, dass die Verschönerung des Äußeren für den Ehepartner geschieht.</span></span></p>	</li>	<li>	<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;">Männer sollten gelegentlich ihre Frau beschenken.</span></span></p>	</li>	<li>	<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;">Männer sollten gelegentlich ihrer Frau Geld geben.</span></span></p>	</li>	<li>	<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;">Lehrt Geduld, indem ihr Geduld habt, wenn Situationen schwierig werden.</span></span></p>	</li>	<li>	<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;">Es ist keine Schande sich zu entschuldigen; lehrt dies, indem ihr es tun.</span></span></p>	</li>	<li>	<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;">Schreibt auf die Eingangstür eures Hauses oder Wohnsitzes: “Bismillah arRahmani arRahim”. (Im Namen Allah‘s, des Gnädigen, des Barmherzigen.)</span></span></p>	</li>	<li>	<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;">Männer sollten den Adhan und den Qur'an zuhause laut rezitieren.</span></span></p>	</li>	<li>	<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;">Wenn ein Mann einen Freund besucht der verheiratet ist, seine Frau jedoch nicht gut ist, sollte er seine Frau nicht mitnehmen.</span></span></p>	</li>	<li>	<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;">Strengt euch an und betreibt Aufwand um euren Partner kennenzulernen und zu verstehen.</span></span></p>	</li>	<li>	<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;">Männer sollten erkennen, dass die Sprache der Güte und des Gefühls stärker ist als die Sprache der Strenge und der Gewalt.</span></span></p>	</li>	<li>	<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;">Wie würdet ihr eine Blume behandeln? Gebt ihr Wasser, Sonnenlicht, seid sanft mit ihrer Zerbrechlichkeit und nimmt euch die Zeit, den Duft der Blume zu riechen. Erkennt ihre Schönheit und lasst es nicht zu, dass sie beschädigt wird. Behandelt eure Frau wie eine Blume.</span></span></p>	</li>	<li>	<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;">Zeit mit eurer Frau zu verbringen ist eine Art von Gottesdienst und hat den Segen der Durchführung von I'tikaf (Fasten, während des Aufenthalts in einer Moschee) im Masjid an-Nabi (Die Moschee des Propheten).</span></span></p>	</li>	<li>	<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;">Zeigt Güte und Liebe. Das zeigen der Gefühle ist wichtiger als das Gefühl lediglich in eurem Herzen zu tragen.</span></span></p>	</li>	<li>	<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;">Erwartet nicht, dass sich die Schwachstellen eures Ehepartners über Nacht in Luft auflösen; einige Dinge brauchen mehr Zeit als andere.</span></span></p>	</li>	<li>	<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;">Versucht eigene Fehler und Schwächen zu fokussieren und zu reflektieren und Möglichkeiten zur eigenen Verbesserung zu finden.</span></span></p>	</li>	<li>	<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;">Lasst euren Ehepartner wissen, dass ihr ihn liebt und euch um ihn sorgt.</span></span></p>	</li>
</ol><p> </p>
<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;">Es gibt keine oder nur wenige vollkommene Ehen von Beginn an. Wenn ihr Schwierigkeiten habt, erlaubt es dem Teufel nicht, in euer Herz zu flüstern und euch zu sagen, dass das Gras auf der anderen Seite immer grüner ist, oder, dass ihr fehlerfrei seid und alle Probleme von eurem Partner kommen. Der Teufel spaltet gern und bezwingt indem er Dinge sagt wie: "Wenn du mit jemand anderen wärst, hättest du diese Problem nicht."</span></span></p>
<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;">Aber die Wirklichkeit ist, dass während das wahr oder falsch sein kann, jeder, der kein sündenloser Heiliger ist, sicherlich seinen eigenen Anteil an Fehlern und Schwachstellen haben wird.</span></span><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;"> Außerdem bedeutet eine vollkommene Ehe einen gegenseitig vollkommenen Aufwand.</span></span></p>
<p> </p>
<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;">Am wichtigsten ist es, dass ihr immer Du'a macht und Allah (t.) bittet, Mitgefühl, Gnade und Liebe zwischen euch und euren Partner zu setzen, und euch zwei zu helfen, gemeinsam im makellosen Glauben des Islams zu wachsen und zu erstarken.</span></span><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;"> Denkt daran, auf Allah (t.) zu vertrauen und euch auf Ihn zu verlassen. Er ist der Allmächtige.</span></span></p>
<p> </p>
<p style="text-align:center;"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;">______________________________</span></span></p>
<p style="text-align:center;"> </p>
<p><span style="font-size:12px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;">Geboren in den Vereinigten Staaten, zog Sheikh Hussein El-Mekki Abdullah-Aziz in jungen Jahren mit seinen Eltern in den Iran, wo er islamische Rechtswissenschaft, Philosophie und Exegese studierte. Er ist ein gefragter Referent bei der Jugend in mehreren schiitischen Gemeinden rund um Nordamerika.</span></span></p>
<p> </p>
<p style="text-align:center;"><span style="font-size:12px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;"><strong><span style="font-size:14px;">Fi 'amanillah<img src="https://www.shia-forum.de//public/style_emoticons/default/rose.gif" title="#rose#" alt="rose.gif" loading="lazy"></span></strong><span style="font-size:12px;"><span style="font-family:'lucida sans unicode', 'lucida grande', sans-serif;"><strong><span style="font-size:14px;"> </span></strong></span></span></span></span></p>
]]></description><guid isPermaLink="false">67715</guid><pubDate>Sun, 13 Sep 2015 16:53:48 +0000</pubDate></item><item><title>Die Todeszwischenphase - Barzakh</title><link>https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/30639-die-todeszwischenphase-barzakh/</link><description><![CDATA[
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<img src="https://www.shia-forum.de/uploads/emoticons/default_augenroll.gif" alt="#augenroll#" loading="lazy"><p> <img src="https://www.shia-forum.de/uploads/emoticons/default_salam.gif" alt="#salam#" loading="lazy"></p>
<p><span style="font-size:12px;"><span style="color:#800080;"><span style="color:#0000ff;"><strong>Die Todeszwischenphase - Barzakh</strong></span></span></span></p>
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</div>
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<div style="text-align:center;"><p><span style="color:#006400;"> 		 				</span><span style="color:#006400;"><strong>"....Und vor ihnen ist ein Barzakh bis zu dem Tag, an dem sie  		erweckt werden." (23.100)</strong></span> 		</p></div>
<p></p>
<p></p>
<p>Wie wir wissen, gelangen die Toten nach dem sie von dieser Welt gehen in die Todeszwischenphase - Barzakh genannt. Die meisten sollten schon davon gehört haben. Bei dieser Todeszwischenphase gibt es drei Gruppen: </p>
<p> </p>
<p><strong>Die gläubigen Gläubigen:</strong> Das sind jene, deren Religion der Islam war, und die Anhänger der Ahlulbayt (a.) waren. Sie haben das Gebet und die anderen Gebote geehrt und waren gottesfürchtige, gläubige Menschen. Ihr Aufenthalt ist klar. Sie werden bis zum Tage des jüngsten Gerichts ruhen und die gute Nachricht erhalten, dass sie ins Paradies kommen werden. Das sind jene, denen Allah das Paradies versprochen hat.</p>
<p> </p>
<p><strong>Die ungläubigen Ungläubigen:</strong> Das sind jene, die Allah und den Islam geleugnet haben. Sie haben die Muslime und den Islam bekämpft, sich über die Muslime lustig gemacht usw. Diese werden einen großen Schmerz erleiden im Barzakh. Das Drücken im Grab wird so stark sein, dass es ihre Rippen brechen wird. Das sind jene, denen Allah die Hölle versprochen hat.</p>
<p> </p>
<p>Das sind die zwei Gruppen, über die das meiste schon bekannt ist. Allerdings werden diese zwei Gruppen viel zu verallgemeinert. Nicht jeder Muslim kommt in die erste Gruppe und nicht jeder nicht-Muslim kommt in die zweite. Es gibt nämlich neben diesen zwei Gruppen noch eine dritte Gruppe! Zur ersten Gruppe zählen nur die gläubigen Gläubigen! Jene die nicht nur Muslime, sondern richtige Mu'mineen waren! Und zur zweiten Gruppe gehören nur die ungläubigen Ungläubigen! Jene, die den Islam mit Absicht verleugnet und die Muslime bekämpft haben.</p>
<p> </p>
<p><strong>Die Mitte zwischen den Beiden:</strong> Nun kommen wir noch zur letzten und wichtigeren Gruppe. Diese Gruppe stellt die Mitte zwischen beiden Gruppen dar und ist eigentlich die schlimmste von den Dreien. In diese Gruppe kommen z.B. psychisch Verrückte, Unwissende, die keine Möglichkeit hatten sich über die wahre Religion zu erkundigen, Kinder der Ungläubigen, die, welche ein-zwei Tage vor ihrem Tod den Islam als Religion angenommen haben und noch nicht wirklich ausüben konnten, die, welche zwar Muslime waren, jedoc viele Sünden begangen haben, aber trotzdem auch gute Taten vollzogen haben und jene, deren guten und schlechte Taten auf der Waage gleich gewichtig waren. </p>
<p> </p>
<p>Diese Menschen müssen in der Todeszwischenphase warten. Sie wissen nicht: kommen sie ins Paradies? Oder in die Hölle? Wird Allah ihnen vergeben und hinweg sehen, oder wird Er ihnen nicht vergeben? Das ist eine Art der psychischen Qual, womit diese Gruppe solange leben muss, bis der Tag der Auferstehung kommt. 100 Jahre oder länger kann dies dauern. </p>
<p> </p>
<p>Imam as Sadiq (a.) sagte:<strong> </strong><strong>"</strong><strong>Wir werden zu eurem Gunsten  		vermitteln am Tag des Gerichts, aber, bei Allah, ich bin besorgt über  		euch, dieweil ihr im Barzakh sein werdet."</strong></p>
<p> </p>
<p>Es gibt Überlieferungen in denen es heißt, dass die Shia der Ahlulbayt (a.) aufgrund der Fürsprache der Ahlulbayt (a.) nicht in die Hölle kommen werden. Jedoch im Barzakh, in der Todeszwischenphase wird die Ahlulbayt (a.) nicht vermitteln, daher ist das der schwierigste und schlimmste Aufenthalt. </p>
<p> </p>
<p>Beten wir zu Allah swt, auf dass Er uns die Möglichkeit geben möge zur ersten Gruppe zu gehören.</p>
<p> </p>
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<img src="https://www.shia-forum.de/uploads/emoticons/default_as.gif" alt="#as#" loading="lazy"><p> </p>
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]]></description><guid isPermaLink="false">30639</guid><pubDate>Sat, 10 Oct 2009 15:23:49 +0000</pubDate></item><item><title>Die Gr&#xFC;nde warum Ali zwischen dem Paradies und dem Feuer trennt</title><link>https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/68900-die-gr%C3%BCnde-warum-ali-zwischen-dem-paradies-und-dem-feuer-trennt/</link><description><![CDATA[
<p style="text-align:center;"><img src="https://www.shia-forum.de//public/style_emoticons/default/bismillah.gif" title="#bismillah#" alt="bismillah.gif" loading="lazy"></p>
<p style="text-align:center;"> </p>
<p style="text-align:center;"><strong><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:18pt;">„Die Gründe warum Ali ibn Abi Talib der Verteiler zwischen dem Paradies und dem Feuer ist“</span></span></strong></p>
<p style="text-align:center;"> </p>
<p style="text-align:center;"><strong><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:14pt;">Ilal al-Shara’i, Band 1, Kapitel 130: Der Grund durch den Ali ibn Abi Talib der Verteiler Allahs zwischen Paradies und dem Feuer wurde</span></span></strong></p>
<p style="text-align:center;"> </p>
<p style="margin-left:35.4pt;"><em><u><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Hadith Nr. 3:</span></span></u></em><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;"> Mein Vater sagte, dass Sa’d ibn Abdullah uns überlieferte, von Abdullah, von Ahmad ibn Muhammad ibn Isa, von Abdullah ibn Amar ibn Sa’eed, von Muhammad ibn Sinan, von Mufaddhal ibn Umar:</span></span></p>
<p style="margin-left:35.4pt;"><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">„Es wurde von Abu Abdullah (<span>علیه سلام</span>)  überliefert, dass er sagte: „Amirul Mu‘mineen (<span>علیه سلام</span>)   sagte: „Ich bin der Verteiler Allahs zwischen dem Paradies und dem Feuer und ich bin der große Unterscheider (Farooq al-Akbar) und ich bin der Besitzer des Stocks und des Zeichens.“</span></span></p>
<p style="margin-left:35.4pt;"><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">_______________________</span></span></p>
<p style="margin-left:35.4pt;"><em><u><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Hadith Nr. 4:</span></span></u></em><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;"> Muhammad ibn al-Hassan überlieferte uns, von Muhammad ibn al-Hassan al-Saffar, von Muhammad ibn al-Hussein ibn Abul Khatab, von Musa ibn Sa’dan, von Abdullah ibn al-Qasim al-Hazramy, von Sama’at ibn Mahran, welcher sagte:</span></span></p>
<p style="margin-left:35.4pt;"><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">„Abu Abdullah (<span>علیه سلام</span>) sagte: „Am Tage der Abrechnung wird eine Kanzel errichtet welche alle Geschöpfe sehen werden. Ein Mann wird auf ihr stehen und ein Engel wird auf der rechten Seite stehen und ein Engel wird auf der linken Seite stehen. So wird der Engel auf der rechten Seite rufen: „O Gruppe der Geschöpfe! Dies ist Ali ibn Abi Talib (<span>علیه سلام</span>), der Besitzer des Paradies und es wird derjenige in das Paradies eintreten, für den er (Ali) es will.“ Und dann wird der Engel auf der linken Seite rufen: „O Gruppe der Geschöpfe! Dies ist Ali ibn Abi Talib (<span>علیه سلام</span>), Besitzer des Feuers, und es wird derjenige eintreten, für den er (Ali) es will.“</span></span></p>
<p style="margin-left:35.4pt;"><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">_______________________</span></span></p>
<p style="margin-left:35.4pt;"><em><u><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Hadith Nr. 6:</span></span></u></em><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;"> Mein Vater sagte, dass uns Sa’d ibn Abdullah überlieferte, von Ahmad ibn Isa, von Al-Abbas ibn Marouf, von Abdullah ibn al-Mugheira al-Khazaz, von Abu Hafs al-Abady, von Abu Harun al-Abdy, von Abu Sa’eed al-Khudri, welcher sagte:</span></span><br></p>
<p style="margin-left:35.4pt;"><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">„Der Prophet sagte (<span>علیه سلام</span>): „Wenn ihr alle zu Allah für mich betet, so bittet Ihn nach den Mitteln (al-wasilah).“ Also fragten wir den Propheten über die Mittel. So sagte er: „Es ist mein Rang im Paradies und er besteht aus eintausend Trittsteinen. Zwischen jedem Trittstein würde ein Rennpferd einen Monat brauchen um zum nächsten zu kommen. Und zwischen jedem Trittstein sind Verbindungen aus Aquamarin, zum nächsten Trittstein aus Saphir und einem Trittstein aus Gold, zu einem Trittstein aus Silber.</span></span><br></p>
<p style="margin-left:35.4pt;"><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">(…)</span></span><br></p>
<p style="margin-left:35.4pt;"><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">So werde ich an diesem Tag kommen und Roben aus Licht- und eine königliche Krone auf mir tragen und eine Krone der Erhabenheit flankiert mit den ehrenvollen Engeln. Ali ibn Abi Talib (<span>علیه سلام</span>) wird vor mir sein und meine Flagge wird in seiner Hand sein, und es ist die Flagge der Lobpreisung (luwa‘ al-hamd) auf welcher geschrieben sein wird: Es gibt keinen Gott außer Allah. Die Erfolgreichen sind die Gewinner mit Allah.</span></span><br></p>
<p style="margin-left:35.4pt;"><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">So werden die Propheten uns begegnen und sie werden sagen: Dies sind zwei nahe Engel. Und wenn die Engel uns begegnen werden sie sagen: Dies sind zwei Engel welche wir nicht erkennen und noch haben wir diese zwei je zuvor gesehen. Und wenn die Gläubigen uns begegnen werden sie sagen: Dies sind zwei Propheten, zwei Mursil-Propheten (Propheten mit göttlicher Entsendung). Bis ich eine Stufe höher gehe und Ali mir folgen wird, und ich die höchste Stufe erreiche und Ali wird eine Stufe unter meiner sein und in seiner Hand wird meine Flagge sein. Also wird keiner an diesem Tag verbleiben, kein einziger Prophet, noch ein Nachfolger, noch ein Gläubiger, ohne, dass sie alle ihre Köpfe erheben werden und sagen: „Gratulation an diese zwei Diener. Wie angesehen diese beiden doch bei Allah sind.“ Dann wird ein Ruf von Allah dem Hohen kommen, welchen die Propheten und Geschöpfe hören werden: „Dies ist Mein geliebter Muhammad und dies ist sein Beschützer Ali! Gratulation an denjenigen welcher ihn liebte und wehe dem, welcher ihn hasste und ihn enttäuschte.“</span></span><br></p>
<p style="margin-left:35.4pt;"><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Der Prophet sagte zu Ali: „O Ali! Es wird also an diesem Spektakel am Tage des Gerichts, niemand der dich liebt verbleiben, ohne, dass er glücklich über diese Worte ist und sein Gesicht wird erhellt sein und sein Herz wird freudig sein. Und es wird nicht einer von deinen Feinde, oder jenen welche gegen dich einen Krieg errichteten, oder gegen deine Recht kämpften, verbleiben ohne, dass sein Gesicht geschwärzt wird und seine Beine zittern werden.“</span></span><br></p>
<p style="margin-left:35.4pt;"><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Dann sagte RasulAllah: „Währenddessen werden zwei Engel zu mir kommen. Einer der beiden wird Ridhwan sein, der Hüter des Paradieses. Und der andere wird Malik sein, der Hüter des Feuers. Ridhwan wird näherkommen und mich grüßen und wird sprechen: „Friede sei auf dir, O RasulAllah.“ So werde ich ihn zurück grüßen und ich werde sagen: „O du Engel! Mit solch einem aromatischen Geruch und Schönheit im Gesicht, angesehen bei seinem Herren, wer bist du?“ So wird er sagen: „Ich bin Ridhwan, Hüter des Paradieses. Mein Herr befiehlt mir, dass ich dir Schlüssel des Paradieses gebe und sie dir überreiche. So nehme sie, O Ahmad!“ So werde ich sagen: „Ich akzeptiere dies von meinem Herren. Für Ihn sind die Lobpreisungen über was Er mir beschert hat. Überreiche sie meinen Bruder Ali ibn Abi Talib.“ So wird er sie Ali überreichen und Ridhwan wird zurückkehren.</span></span><br></p>
<p style="margin-left:35.4pt;"><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">Dann wird sich Malik nähern und er wird sagen: „Friede sei mit dir, O Ahmad!“ So werde ich sagen: „Und der Friede sei mit dir, O Engel! Wie rau ist doch deine Erscheinung und wie bedrohlich ist doch dein Gesicht, wer bist du?“ So wird er sagen: „Ich bin Malik, der Hüter des Feuers. Mein Herr befiehlt mir, dass ich zu dir kommen soll mit den Ketten des Feuers.“ Ich werde sagen: „Ich habe dies von meinem Herren akzeptiert. Für Ihn sind die Lobpreisungen über das, mit dem Er mich geehrt hat. Überreiche sie meinen Bruder Ali ibn Abi Taib.“ So wird er sie ihm überreichen. Dann wird Malik zurückkehren.</span></span><br></p>
<p style="margin-left:35.4pt;"><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">So wird Ali die Brücke überqueren und mit ihm werden die Schlüssel des Paradieses- und die Ketten des Feuers sein, bis er an der Brücke der Hölle Rast macht. Er wird ihre Zügel mit seinen Händen packen und ihre Ausdünstung wird hoch sein und ihre Hitze wird intensiv sein und ihre Flammen werden hinaus fliegen. So wird die Hölle rufen: „Bleibe mir fern, da dein Licht meine Flammen erstickt.“ So wird Ali zu ihr sagen: „Beruhige dich O Hölle! Nimm diesen und lasse jenen. Nimm meinen Feind und lasse meinen Freund.“</span></span></p>
<p style="margin-left:35.4pt;"><span style="font-family:'times new roman', serif;"><span style="font-size:12pt;">An diesem Tag wird die Hölle noch gehorsamer zu Ali sein, als einer eurer Sklaven zu seinem Meister. Wenn er es so wünscht, würde sie ihn nach rechts gehen lassen und wenn er es so wünscht, würde sie ihn nach links gehen lassen. Und an diesem Tag, wird die Höhle den Befehlen Alis noch gehorsamer sein, als die gesamten Geschöpfe.“</span></span><br><br></p>
<p><a href="https://www.shia-forum.de/applications/core/interface/file/attachment.php?id=4033" data-fileid="4033" rel="">gründe.pdf</a></p>
]]></description><guid isPermaLink="false">68900</guid><pubDate>Sat, 16 Apr 2016 13:56:00 +0000</pubDate></item><item><title>Richten die Ahlul Bayt (as) am J&#xFC;ngsten Tag? - 2 teiliger Vortrag</title><link>https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/68802-richten-die-ahlul-bayt-as-am-j%C3%BCngsten-tag-2-teiliger-vortrag/</link><description><![CDATA[<p><img src="https://www.shia-forum.de//public/style_emoticons/default/bismillah.gif" title="#bismillah#" alt="bismillah.gif" loading="lazy"><br><img src="https://www.shia-forum.de//public/style_emoticons/default/salam.gif" title="#salam#" alt="salam.gif" loading="lazy"><br><br>Für die Geschwister die kein Facebook Account besitzen, kopiere ich es mal hier rein:<br><br>*** PDF LINK UNTEN ***<br><br>- Einleitung<br><br>Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Allgnädigen.<br>Der Frieden und Segen Allahs seien auf dem Propheten Muhammad und seiner reinen Familie, und möge der Imam unserer Zeit schnell erscheinen, und möge Allah ihren Widersachern Seine Barmherzigkeit entziehen.<br><br>Die folgende Analyse beschäftigt sich mit dem Tag der Abrechnung. Genauer gesagt, widmen wir uns der Fragestellung, „Wer wird die Abrechnung durchführen?“ Vor kurzer Zeit war dies ein sehr heftig diskutiertes Thema unter den Schiiten im deutschsprachigen Raum, in den sozialen Netzwerken. Es wurde leichtfertig mit Worten wie „Übertreibung“ und „Shirk“ umhergeworfen und daher sahen wir es als unsere Pflicht tiefgründig und umfassend über dieses Thema zu recherchieren.<br>Im Folgenden, möchten wir euch, liebe Geschwister, unsere Recherchen und Ergebnisse bezüglich dieser Thematik mitteilen.  <br><br>Wir hoffen mit diesem Beitrag Klarheit bezüglich dieser Thematik zu bringen und weiteren Auseinandersetzungen entgegenzuwirken.<br><br>Die Quellen welche im Nachfolgendem angebracht werden, stammen teils aus uns vorliegenden Büchern und teils aus Büchern in elektronischer Form, aus dem Internet.<br>Möge der Allmächtige uns bei diesem Vorhaben unterstützen und mögen hiermit alle Zweifel bereinigt werden.<br><br>- Problematik<br><br>Manche Geschwister verstehen hinter der Tatsache, dass Allah (عز و جل) der Herrscher Gerichts ist, dass Er allein die Abrechnung durchführen wird. Wir stellen uns die Frage, gesellen wir dem Allmächtigen einen Teilhaber bei, sobald wir glauben, dass Er dies nicht allein tät?<br>Bevor wir uns auf die Überlieferungen der Reinen (علیهم السلام) stützen, schauen wir uns zu nächst ein anderes Themengebiet an, „die Schöpfung“.<br><br>Jeder Muslim ist sich bewusst, dass er von Allah (عز و جل) erschaffen wurde. Wie sah diese Erschaffung aus? Was können wir uns darunter vorstellen, dass Allah (عز و جل) uns erschaffen hat? Dies ist gewiss ein langer Themenkomplex, aber wir möchten bezüglich unserer Thematik lediglich auf einen Punkt hinaus, den Vorgang der Schöpfung.<br><br>Schauen wir uns die folgende Überlieferung an:<br><br>„Imam Muhammad al-Baqir (عليه السلام) sagte in einer guten Überlieferung:<br><br>„Der Allmächtige nahm eine Hand von Adams Lehm, mischte es mit süßen Wasser und ließ es für vierzig Tage ruhen. Dann mischte Er es mit saurem Wasser und ließ es für weitere vierzig Tage ruhen. Als es wie Sauerteigbrot wurde, knetete es Erzengel Gabriel gründlich und Ameisenartige Organismen fielen auf die linke und die rechte Seite. (…)“ (1)<br><br>Allah (عز و جل) hat also in den Prozess der Schöpfung in diesem Beispiel den Engel Gabriel mit eingebunden. Liegt hier eine Form von Shirk (Vielgötterei) oder Übertreibung vor? Oder ist hier ersichtlich, dass Allah Gabriel beauftragte, sich an dem Schöpfungsvorgang zu beteiligen? Gewiss, ist letzteres zu treffend.<br><br>In welcher Form ist es also Shirk zu sagen, dass die Ahlul Bayt (علیهم السلام) am Tage der Abrechnung, auf den Befehl Allahs abrechnen würden?<br><br>Dies bezüglich finden wir in der Tat sehr viele Referenzen.Wir haben weiterhin mehr als die folgenden Referenzen gefunden, und haben uns jedoch entschieden nur die Wichtigsten davon in die deutsche Sprache zu übersetzen.<br><br>- Referenzen aus den Aussagen der Imame<br><br>Amir al-Mu’mineen (عليه السلام) sagte:<br>„Ich bin Allahs (عز و جل) Aufseher über Paradies und Hölle. Keiner wird in eins von ihnen gehen, ohne meine Aufsicht.“ (2)<br>_________<br>Imam Amirul Mu’mineen (عليه السلام) sagte:<br>„Ich saß in Rohbah und Leute saßen um mich herum. Dann stand jemand auf und sagte: „O Befehlshaber der Gläubigen! Es ist Allah der deinen Status so niedrig machte, und dein Vater wird in der Hölle gequält werden.“<br><br>Ich antwortete:<br>„Sei leise! Möge Allah (عز و جل) deinen Mund verschließen! Ich schwöre bei Allah, Welcher Muhammad (عليه السلام) als einen Propheten sandte, dass wenn mein Vater für alle Sünder auf der Erde Fürsprache einlegen würde, würde Allah es akzeptie-ren. Wie kann mein Vater in der Hölle sein, während ich, sein Sohn, derjenige bin welcher in Paradies und Hölle aufteilt?<br>Ich schwöre bei Allah, Welcher Muhammad als den Propheten sandte, dass das Licht meines Vaters am Tage des Gerichts  das Licht aller Kreaturen übertreffen wird außer dem Licht von fünf Lichtern: Dem Licht von Muhammad, meinem Licht, dem Licht von Fatima, dem Licht von Hassan und Hussein und dem Licht von den Ima-men von den Söhnen von Hussein.<br>Gebt Acht, denn das Licht von Abu Talib (عليه السلام) ist von unseren Lichtern. Allah erschuf sein Licht zweitausend Jahre bevor Er Adam erschuf.“ (3)<br>_________<br>Hisham ibn Salim berichtete:<br>„Ich fragte Abu `Abdullah (عليه السلام) über den Vers, „Und Wir werden Waagen der Gerechtigkeit für den Tag der Auferstehung aufstellen…“ (Qur’an, 21:47)“. Er antwortete: „Es sind die Propheten und die Nachfolger.“ (4)<br>_________<br>Ibn Shahr Ashoob überlieferte von Ibn Daraaj:<br>„Abu Abdullah (عليه السلام) sagte bezüglich des Verses, „Und Wir werden Waagen der Gerechtigkeit für den Tag der Auferstehung aufstellen…“ (Qur’an, 21:47)“, „Es sind die Gesandten und die Imame von der Nachkommenschaft des Haushalts von Muhammad (عليه السلام).“ (5)<br>_________<br>Imam Ali (عليه السلام) sagte:<br>„…Die Bücher der Taten werden offengelegt sein, die Waagen gesetzt und die Pro-pheten und die Zeugen, und diese werden die Imame sein, werden anwesend sein. Jeder Imam wird über die Menschen seiner Zeit Zeugnis ablegen…“ (6)<br>_________<br>Es wird von Imam al-Sadiq (عليه السلام) überliefert, dass er sagte:<br>„Am Tage des Gerichts wird der Allmächtige Allah uns auftragen mit unseren Shi’a abzurechnen. Daher, werden wir Allah (عز و جل) anflehen die Sünden die zwischen der Person  und Gott sind, uns zu Liebe zu vergeben und was unser Recht betrifft, werden wir ihnen vergeben.“<br><br>Dann rezitierte der Imam (عليه السلام) die folgenden Verse:<br>„Zu Uns ist ihre Heimkehr. (25) Alsdann obliegt es Uns, mit ihnen abzurechnen. (26)“ (Qur’an, 88:25 &amp; 26) (7)<br>_________<br>Ayyashi (رحمه الله) überlieferte von Imam Zain al-Abidin (عليه السلام), dass Amirul Mu’mineen (عليه السلام) sagte:<br>„Am Tage des Gerichts, werden die Waagen angebracht und die Propheten und Zeugen werden vorgeführt, und die Zeugen sind die Imame. Jeder Imam wird Zeugnis über die Menschen seiner Zeit ablegen, zu welchen er vom Befehl Allahs (عز و جل)  ernannt wurde und welche er zum Pfad Allahs leitete.“  (8)<br><br>- Abhandlungen von Gelehrten<br><br>Der geehrte und berühmte Allamah Abbas al-Qummi (رحمه الله), wohlbekannt durch seine herausragende und beispiellose Arbeit, „Mafatih al-Jinan“, schrieb in seinem Buch „Manazilul Akhira“:<br>„Allah (عز و جل) sagt im Qur’an:<br><br>„Den Menschen ist die Zeit ihrer Abrechnung nahe gerückt; und doch wenden sie sich in Achtlosigkeit ab.“ (Qur’an, 21:1)<br><br>„Und so manche Stadt widersetzte sich dem Befehl ihres Herrn und Seiner Gesand-ten, und Wir zogen sie streng zur Rechenschaft und bestraften sie mit grässlicher Strafe! (8) So kostete sie die bösen Folgen ihres Betragens, und am Ende ihres Betra-gens stand ein Verlust. (9) Allah hat für sie eine strenge Strafe bereitet; so fürchtet Allah, o ihr Leute von Verstand, die ihr glaubt. Allah hat euch wahrlich eine Ermahnung herniedergesandt. (10)“ (Qur’an, 65:8-10)<br><br>Wer wird die Abrechnung vollziehen?<br><br>Gemäß dem Qur’an und den Überlieferungen ist bewiesen, dass Allah (عز و جل) mit allen Menschen abrechnen wird.<br><br>„…Wahrlich, Sein ist das Urteil, und Er ist der Schnellste im Rechnen…“ (Qur’an, 6:62)<br><br>Doch gemäß einiger Überlieferungen wird diese Arbeit ebenfalls den Engeln über-tragen. Gemäß mancher Überlieferungen, wird berichtet, dass Allah (عز و جل) mit Seinen Propheten abrechnen wird, während die Propheten mit ihren Nachfolgern abrechnen, während sie im Gegenzug mit ihrer Ummah (Gemeinschaft) abrechnen.<br><br>„An jenem Tage, da werden Wir ein jedes Volk mit seinem Führer (Imam) vorla-den…“ (Qur’an, 17:71)<br><br>Es wird im dritten Band von Biharul Anwar von Allamah Majlisi und in al-Aamali von Sheikh Mufid aufgezeichnet, dass Imam Jaafar al-Sadiq (عليه السلام) sagte:<br><br>„Wenn der Tag der Wiederauferstehung anbrechen wird, wird Allah uns befehlen mit unseren Shi’a abzurechnen. Wir werden sie über die Rechte Allahs (Huququllah) befragen, und Allah wird ihnen vergeben auf Grund ihrer Vertrautheit mit uns. Dann werden wir ihnen ebenso wegen unseren Rechten vergeben.“<br><br>Dann rezitierte der Imam folgende Verse:<br><br>„Zu Uns ist ihre Heimkehr, Alsdann obliegt Uns ihre Rechenschaft.“ (Qur’an, 88:25&amp;26)<br><br>Es wird im selben Buch, vom selben Unfehlbaren überliefert, dass er sagte:<br><br>„Nach der Vergebung der Rechte Allahs und der Rechte der A‘immah, gebühren die Rechte unserer Shi’a uns und diese werden durch den Heiligen Propheten persönlich beglichen.“<br><br>Möge Allah uns in der Ummah des Heiligen Propheten (عليه السلام) unterbringen und zu den Shi’a der Ahlul Bayt (علیهم السلام) zählen und uns mit ihnen auferstehen lassen.<br><br>„Am Tage des Qiyamah, wenn Allah (عز و جل) die Imame auserwählen wird um über die Gemeinschaften abzurechnen, ist es für uns Shi’a eine Glückseligkeit, dass unsere Abrechnung durch niemand anderen als den Imam unserer Zeit Hadhrat Mahdi (عليه السلام) durchgeführt wird. Wenn wir in seine Anwesenheit gebracht werden, mit den Köpfen niedergebeugt in Scham und Reue und mit geschwärzten Gesichtern, aber mit Herzen voller Liebe zu ihnen, haben wir den Glauben daran dass er uns sicherlich Gnade geltend machen wird.<br>Gepriesen sei Allah, welcher dafür sorgt das unsere Abrechnung von einem Wohlwollenden Sohn eines Wohlwollenden genommen wird, welcher selbst einen hohen Status in den Augen des Allmächtigen innehat.“ (9)<br>_________<br><br>Weiterhin schrieb der großartige Sheikh Abu Ja’afar al-Sadooq (رحمه الله):<br><br>„Unser Glaube hinsichtlich der Abrechnung besteht darin, dass sie wahr ist. Ein Teil davon wird von Allah, dem Mächtigen und Gepriesenen, und ein Teil von Seinen Beweisen abgenommen werden. Die Abrechnung der Propheten und Imame (علیهم السلام) wird von Allah (عز و جل) abgenommen werden, während jedem Propheten die Abrechnung mit seinem Statthalter (wasi) anvertraut wird. Und die Statthalter werden die Abrechnungen ihrer Gemeinschaften in ihrer Gesamtheit übernehmen. Allah wird Zeuge sein für die Propheten und Gesandten علیهم السلام) und diese werden Zeugen sein für die Statthalter. Und die Imame (علیهم السلام) werden Zeugen sein für die Menschen und dies wird bestätigt durch Seine Worte:<br><br>„Und wie, wenn Wir aus jedem Volk einen Zeugen herbeibringen und dich als Zeugen gegen diese herbeibringen?“ (Qur’an, 4:41)“ (10)<br><br>- Fazit<br><br>Anhand der zugrundeliegenden Beweise, können wir nicht leugnen, dass die Ahlul Bayt (علیهم السلام) nichts mit der Abrechnung zu tun haben. Wir konnten uns ein umfassendes Bild davon machen, wer am Jüngsten Tag, mit wem abrechnen wird.<br><br>Auch widersprechen sich die angebrachten Meinungen der großen Gelehrten nicht. Wir konnten keinen Hinweis darauf finden, dass es in irgendeiner Form Shirk oder Übertreibung sei, zu glauben, dass die Imame (علیهم السلام) am Jüngsten Tag abrechnen werden. Anders sehe es aus, wenn man davon ausginge, sie seien die Einzigen die dies täten.<br><br>Halten wir uns nochmals zum Schluss vor Augen:<br>-    Allah sandte Offenbarungen hinab durch Gabriel<br>-    Allah nimmt die Seelen durch Azra’el<br>-    Allah lässt die Toten von Munkar und Nakir befragen<br>Und es gibt zahlreiche weitere Beispiele.<br><br>Wo ist nun die Problematik zu glauben, dass der gepriesene Allah eine andere Aufgabe, an Seine Beweise und Auserwählten weitergibt? Er handelt(e) in zahlreichen anderen Beispielen durch ein Mittel. So ist es auch in diesem Fall. Und sind gewiss die gesegneten Ahlul Bayt nicht um vieles höher im Rang als die Engel?<br><br>Wir kommen also zu dem Schluss, dass Allah (عز و جل) wie im erstgenannten Beispiel, die Imame an der Abrechnung beteiligen wird. Weiterhin ist es sogar falsch zu Glauben, dass die Imame NICHTS mit der Abrechnung zu tun hätten.<br><br>Und Allah segne den Propheten Muhamad und seine reine Familie.<br><br>*******************************************<br><br>Literaturverzeichnis:<br>1: Siehe: Hayat al-Qolub, Band 1, Seite 44, hrsg. von Ja’fari Propagation Centre, Mumbai. (Auszug)<br>2: Siehe: Usul al-Kafi, Band 1, Kapitel,14, Hadith Nr. 2, #527 (Auszug)<br>3: Siehe: Bisharatul Mustafa li Shiayyat al-Murtadha, Kapitel 6, Hadith Nr. 19, al-Amali al-Toosi, Band 1, Seite 311, Bihar al-Anwar, Band 35, Seite 69, Ta’weel al-Ayat, Band 1, Seite 397<br>4: Siehe: Ma’ani al-Akhbar, Seite 31, Hadith Nr. 1<br>5: Siehe: al-Manaqib, Band 2, Seite 151<br>6: Siehe: Rawdah al-Kafi, Band 8, Seite 14, Hadith Nr. 79 (Auszug)<br>7: Siehe: Haqqul Yaqeen, Kapitel 6, Sektion 10, Seite 624, hrsg. von Ja’fari Propagation Centre, Mumbai.<br>8: Siehe: Ebenda, Sektion 11, Seite 634<br>9: Siehe: Manazilul Akhira, Kapitel 13 Die Abrechnung (Hisab), hrsg. von Madinatul Ilm Islamic Centre, Mumbai, 2009.<br>10: Siehe: I’tiqadat fi Din al-Imamiyyah, Kapitel 28, Seite 58, hrsg. von Tashayyu Publications, 2013.<br><br><br>*******************************************<br><br>Mit freundlicher Unterstützung von Shiat-Ali.de, konnten wir diese Abhandlung auf ihren Server als PDF Datei hochladen.<br><br>Wer diesen Beitrag im PDF Format lesen möchte, klickt bitte hier:<br><a href="http://www.shiat-ali.de/imamiyyah/abrechnung-imamiyyah.pdf" rel="external nofollow">http://www.shiat-ali.de/imamiyyah/abrechnung-imamiyyah.pdf</a><br><br>Bitte teilt diese Analyse mit euren Freunden!</p>]]></description><guid isPermaLink="false">68802</guid><pubDate>Mon, 21 Mar 2016 21:44:00 +0000</pubDate></item></channel></rss>
