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Frage zum Gebet


siyahbeyaz

Empfohlene Beiträge

#bismillah#

#salam#

 

Hab eine Frage zum Gebet. Wir beten mit dem Kopf in richtung mekka, wenn wir jetzt genau in die entgegengesetzte richtung mit unserem Kopf beten würden. Dann Beten wir doch auch richtung mekka (nur etwas länger)? Macht das also einen unterschied? Wenn ja welchen?

 

#salam#

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Muhsin ibn Batul
#bismillah#

#salam#

 

Hab eine Frage zum Gebet. Wir beten mit dem Kopf in richtung mekka, wenn wir jetzt genau in die entgegengesetzte richtung mit unserem Kopf beten würden. Dann Beten wir doch auch richtung mekka (nur etwas länger)? Macht das also einen unterschied? Wenn ja welchen?

 

#sas#

 

Wir gehen immer den kürzeren Weg. #salam#

 

#sas#

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Wahrscheinlich, damit alle in die gleiche Richtung beten, hehe.

 

#bismillah#

 

#salam#

 

Warscheinlich deswegen. #as#

 

#salam#

 

Gibt es für dich 2 mal Süd-Süd-Ost #sas# ???

 

wasalam

 

Nein aber es gibt auch nord nord west und es geht im prinzip in die selbe Richtung, weil die erde Ballförmig ist

 

#sas#

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Salam,

 

sicher gibt es auch theologisch genaue Erklärungen. Insh'allah kann jemand von den Geschwistern noch etwas dazu reinstellen?

 

Aber es ist doch eigentlich logisch, dass man den kürzesten Weg nach Mekka wählt, wenn man auf Mekka schaut, und nicht einmal rund um die große Erdkugel "guckt".

Und dann würde ja einer in die eine Richtung und ein anderer in die andere beten - nun soll die Umma aber auch als Gemeinschaft zusammen sein, in der Einheit im Glauben. Und das zeigt sich doch auch besonders schön in der gemeinsamen Gebetsausrichtung.

 

Wassalam,

Rajaa

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#bismillah#

Ja genau, außerdem ist es ja so dass egal in welche Richung ich mich wende es kommt irgendwann immer nach Mekka an wenn man sozusagen die Erde umkreist.

Aber wozu gibt es denn die Richtungen?

Es ist ja unlogisch wenn ich genau in der Stadt bin die neben Mekka liegt und dann bete ich genau andersrum, das ist ja viel weiter. Das nennt man ja dann auch nicht mehr Richtung Mekka.

 

Wenn du zum Beispiel jetzt in einer Stadt bist die in der Mitte von Deutschland liegt ja. so....und dann willst du in eine nördliche Stadt.

weltweitkm3.jpg

Sagst du dann Richtung Berlin oder sagst du Richtung München??? Klar wenn du südlich gehst kommst du nach laaaaaanger Zeit wenn du einmal um die Erde gegangen bist (haha) auch dann im Noden von Deutschland an, klar.

Aber es ist ja falsch wenn man dann sagt richtung München sagt.

weltnahtuh3.jpg (ist doch logisch oder???)

 

 

Wenn du zum Beispiel weg bist und nicht genau bestimmen kannst wo jetzt Mekka liegt, ist das insallah ja nicht so schlimm. Man sollte sich dazu aber bemühen, es gibt die Himmelsrichtungen ja nicht umsonst. Und man kann sie sogar ohne Kompass bestimmen habe ich grade bei "survival abenteuer" gelesen.

Hier ein paar Beispiele, wie Ihr die Himmelsrichtung auch ohne Kompass ermitteln könnt:

Wir haben die Sonne. Wenn diese scheint, kannst Du die Himmelsrichtung ganz schnell bestimmen.

Die Sonne geht im Osten auf, mittags steht sie im Süden und abends geht sie im Westen unter. Je nach Jahreszeit steht die Sonne höher oder tiefer, d.h. sie ist länger oder kürzer zu sehen. Ganz grob kann man davon ausgehen, dass sie morgens um 06.00 Uhr im Osten, mittags um 12.00 Uhr im Süden und abends um 18.00 Uhr im Westen steht. Beachtet aber in Deutschland die Sommerzeit: Während der Sommerzeit eine Stunde abziehen.

So lässt sich die Himmelsrichtung anhand der Sonne für den Marsch grob bestimmen.

Habt Ihr eine Armbanduhr (analog), so richtet den Stundenzeiger auf die Sonne. Zwischen 12.00 Uhr und dem Stundenzeiger liegt Süden (nördliche Halbkugel der Erde). Wer eine digitale Uhr hat sollte nicht verzweifeln. Stellt Euch vor, es sei eine analoge Uhr. Wo würde der Stundenzeiger stehen. Richtet diese Stelle der Uhr auf die Sonne und zwischen "oben" und der Stelle des imaginären Stundenzeigers liegt Süden. Auch hier gilt: Bei Sommerzeit eine Stunde abziehen.

uhr.JPG

Wenn die Sonne scheint, könnt Ihr auch die Schattenstock-Methode anwenden.

Morgens, etwa eine Stunde vor Mittagszeit, steckt Ihr einen möglichst geraden Stock in die Erde. Dann nehmt Ihr ein Seil (aus Eurem Überlebensgürtel, Schnürsenkel, Weidenzweig, festen Gras....). An das eine Ende bindet Ihr einen dünnen Ast, ca. 4 cm lang. Das andere Ende bindet Ihr an den Stock in der Erde. Dabei darf das Seil nur so lang sein, dass der kleine Ast am Ende gerade bis zum Ende des Schattens vom Stock in der Erde reicht. Nun zieht Ihr einen Halbkreis - wie mit einem Zirkel. Der Kreis wird folglich gerade von dem Ende des Schattens an einer Stelle geschnitten. Diese markiert Ihr mit einem kleinen Stein. Dann braucht Ihr etwas Geduld. Der Schatten wandert, wird kürzer und nach der Mittagszeit wieder länger. Irgendwann schneidet er wieder den Halbkreis. Diese stelle markiert Ihr wieder mit einem Stein. Dann zieht Ihr eine gerade Linie durch die beiden Markierungen -> das ist die Ost - West - Linie. Es ist logisch, dass die erste Markierung in westlicher Richtung und die zweite Markierung in östlicher Richtung liegt. Zieht Ihr zu dieser Linie eine zweite Linie im 90-Grad-Winkel (Kreuz), so erhaltet Ihr die Nord-Süd-Richtung.

schatten.JPG

In unseren Trainings werden wir immer wieder auf "die Sache mit dem Moos an den Bäumen" angesprochen. Die Wetter - / bzw. Schlagseite soll in unseren Breiten im Nordwesten sein. Nunja, das mag sein. Aber daraus die Schlussfolgerung zu ziehen, dass man durch den Moosbewuchs und die Neigung von Bäumen die Himmelsrichtung bestimmen kann, halte ich für übertrieben. Selbst bei freistehenden einzelnen Bäumen. Die Erfahrung und das Vergleichen hat immer wieder gezeigt: Die Fehlerquelle ist enorm hoch. Daher würde ich persönlich dieses - mögliche - Indiz für Nordwesten total ignorieren. Der Vollständigkeit halber sei es aber an dieser Stelle erwähnt.

Und wenn es Nacht wird, dann haben wir die Sterne. Vorausgesetzt, es ist nicht bewölkt.

Jedoch bedarf es einiger Übung, sich an den Sternen zu orientieren. Daher solltet Ihr bei jedem Training mit Übernachtung (aber auch wenn Ihr von Feiern nach Hause kommt o.ä.) den "Blick in die Sterne" trainieren. Wer sich tiefergehend damit beschäftigt, der wird mit der Zeit die eine gewisse "Orientierung am Himmel" haben. An dieser Stelle möchte ich auf den - für die nördliche Hemisphäre - bedeutendsten Stern hinweisen: Den Polarstern. Einfach gesagt: Er steht ziemlich genau über dem geografischen Nordpol. Und er ist verhältnismäßig einfach zu finden: Der "Große Wagen" ist recht einfach zu erkennen. Er wird auch "Großer Bär" genannt. Die beiden vorderen Sterne weisen genau auf den Polarstern. Ihren Abstand ca. 5 mal verlängern und Ihr landet recht genau beim Polarstern. Den Abstand könnt Ihr mit Fingerbreiten abmessen. Wichtig ist, dass Ihr den Abstand in die richtige Richtung verlängert: Stellt Euch vor, der Wagen steht auf dem Boden. Verlängert in Richtung Himmel, nicht in Richtung Erde.

Der Polarstern ist übrigens der erste Stern der Deichsel des kleinen Wagens.

Wie gesagt, es bedarf einiger Übung. Es gibt noch viele andere Sternbilder, die sind aber wesentlich komplizierter zu erkennen. Wenn Ihr den Polarstern findet, dann habt Ihr schon viel erreicht, denn er ist ein prima Anhaltspunkt zur Navigation.

sterne.JPG

Ihr könnt die - grobe - Himmelsrichtung auch am Mond ablesen. Dazu müsst Ihr etwas Hintergrundwissen haben und auch etwas rechnen.

Los geht´s. Zuerst müsst Ihr feststellen, ob es sich um zunehmenden oder abnehmenden Mond handelt. Ja, das mit dem altdeutschen A und Z ist ja o.k. . Wer´s noch kann....der kann´s verwenden. Einfacher finde ich die Alternative mit dem "größer als" (>) oder "kleiner als" (<).

> bedeutet "zunehmender Mond"

< bedeutet "abnehmender Mond"

Dann schätzt den sichtbaren Anteil des Mondes in zwölftel. Also: Ist nur eine schwache kleine Sichel zu erkennen, so habe ich 1/12. Ist die Hälfte zu sehen, so habe ich 6/12, und wenn wir z.B. Vollmond haben, dann kann ich 12/12 sehen.

Jetzt schaue ich auf meine Uhr.

Zu der abgelesenen Uhrzeit addiere ich oder subtrahiere ich die Zahl, die beim Bruch über der 12 steht.

Habe ich zunehmenden Mond (>) subtrahiere ich.

mond.JPG

Habe ich abnehmenden Mond (<) addiere ich.

Das ergibt eine neue Uhrzeit.

Und die Himmelsrichtung, in der die Sonne zu der neu ermittelten Uhrzeit stehen würde, da genau steht der Mond jetzt.

Zur Verdeutlichung ein Beispiel:

Es ist nachts, 03.00 Uhr.

Ihr seht den Mond etwa zur Hälfte. Folglich habt Ihr den Bruch 6/12. Die Sichel ist auf der - von Euch aus betrachtet - linken Seite offen. Also habt Ihr ein > ("größer als") und zunehmenden Mond. Folglich müsst Ihr von der jetzigen Uhrzeit 6 Stunden abziehen: 03.00 Uhr minus 6 Stunden = 21.00 Uhr. Die Sonne steht um 21.00 Uhr im Nordwesten. Also seht Ihr den Mond im Moment im Nordwesten! Diese Richtungsbestimmung ist nicht sonderlich genau. Wenn ich aber nachts marschieren muss und ich nur eine grobe Marschrichtung benötige, so kann ich mich auch daran orientieren, wenn ich z.B. den Polarstern aufgrund von Bäumen o.ä. nicht ausmachen kann.

Eine weitere Möglichkeit ist der Behelfskompass - Marke Eigenbau. Vielleicht habt Ihr in Eurem Überlebensgürtel eine Nähnadel. Daraus könnt Ihr einen Kompass bauen. Sucht Euch eine ruhige Pfütze oder etwas ähnliches.Es geht auch ein Plastikbecher, Glas, Kokosnußhälfte usw. Füllt den Behälter mit Wasser. Dann nehmt Ihr die Nadel und reibt die Spitze an Eurem Wollpullover, Euren Haaren o.ä. Dadurch wird die Nadel magnetisiert. Aus Euren Ohren holt Ihr etwas Ohrenschmalz und schmiert die Nadel damit ein. Dafür könnt Ihr auch Fett vom Braten, vom Schlachten, Knochenmark o.ä. nehmen. Jetzt bildet Ihr aus zwei Stücken Nähgarn zwei Schlaufen und hängt die Nadel hinein. Behutsam lasst Ihr die Nadel auf die Wasseroberfläche nieder und zieht die Schlaufen nach außen weg. Durch das Fett und die Oberflächenspannung des Wassers schwimmt die Nadel und pendelt sich in Nord-Südrichtung ein. Das kann einen Moment dauern. Anstatt des Nähgarns könnt Ihr auch Grashalme nehmen. Oder Ihr legt die Nadel auf ein kleines Stück Papier im Wasser. Wenn sich das Papier vollgesogen hat und absinkt, bleibt die Nadel oben und schwimmt. Aber Achtung: Alle metallischen Gegenstände, die magnetisch sein könnten, müssen weit weg liegen. Und keine Metallgefäße benutzen...Sicher geht Ihr, wenn Ihr den Vorgang einige Male wiederholt. Pendelt sich die Nadel immer in der gleichen Richtung ein, könnt Ihr davon ausgehen, dass Euer "Kompass" stimmt.

nadel1.jpg

nadel2.jpg

Es gibt noch weit mehr Möglichkeiten, die Himmelsrichtungen zu ermitteln. So können uns bestimmt Pflanzen durch ihr Wachstum oder bestimmte Tiere aufgrund ihres Verhaltens Hinweise auf die Himmelsrichtungen geben. Diese sollten jedoch nur als Indizien und mögliche Bestätigung für genauere Methoden betrachtet werden.

 

#salam##salam#

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#bismillah#

 

Nein aber es gibt auch nord nord west und es geht im prinzip in die selbe Richtung, weil die erde Ballförmig ist

 

es wurden ja schon ein paar Gründe genannt, aber ich hätte auch noch etwas, was dagegen sprechen würde, den längeren Weg zu nehmen.

 

Ich gib dir Mal ein Beispiel: Wenn du in Mekka lebst und in Richtung Kaaba betest, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass du sie genau triffst. Je weiter du dich von der Kaaba entfernst, desto geringer wird die Wahrscheinlichkeit, dass du sie triffst. Wenn du in Mekka lebst, und den längeren Weg wählst: Du brauchst dich nur einen Millimeter nach links oder rechts drehen und du würdest in einem anderen Land landen.

 

Ich hoffe, man konnte verstehen, was ich meine...

 

#salam#

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diener von ahl albayt

#bismillah#

 

Also der Fekeh von Ahl Al byt #salam# sagt hier sehen wir das sie uns für jede frage eine antwort gegeben haben man hat eine Toleranz in der aus Richtung zu Mekka von 45 Grad das heißt solange ich in die Toleranz liegt ist mein Gebetrichtung richtig

 

könnt ihr in jeden fekeh Buch von den schiitischen gelehrten nachschlagen.

 

#salam#

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