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IslamicREV

Ein Artikel den man gelesen haben sollte ...

2 posts in this topic

#heul#

 

#salam#

 

Diesen Artikel sollte man gelesen haben, weil darin Argumente vorkommen die den Horizont erweiteren. Man muss natürlich, wie bei jedem Artikel, nicht mit allen Passagen einverstanden sein. Dennoch lohnt sich ein Blick auf einige Passagen. Die "Insiderpassagen" habe ich weglassen. Nun zum Artikel:

 

Die Dämonisierung seines Feindes ist eine relativ neue Erfindung. In den guten alten Zeiten kämpften Männer und schlossen dann Freundschaft – und kämpften erneut (...) Die Dinge begannen sich vor hundert Jahren zu ändern mit dem Erscheinen von Demokratie und Massenmedien, da es nötig wurde, viele Menschen zu überzeugen, dass ein Krieg notwendig und gerechtfertigt sei. Die „Gute Kerle/ schlechte Kerle“-Vereinfachung Hollywoods verdrängte die alte Unterscheidung „Freund/ Feind“, und der Feind wurde an sich und unverbesserlich „schlecht“. Dies war eine böse Neuigkeit, denn ein Feind kann zu einem Freund werden, ein Bösewicht jedoch nicht zu einem Guten. Er musste getötet werden, und tatsächlich wurde er normalerweise mittags umgebracht. Bewunderung für den Feind wurde unmöglich; jeder Krieg wurde zu einem Krieg zwischen den Söhnen des Lichts und den Söhnen der Finsternis. In solch einem Krieg ist kein Platz für Mitleid; Grausamkeit gegenüber Zivilpersonen ist unerlässlich.

 

Eine erste ernsthafte Runde in der Dämonisierung des Feindes wurde von den US-Medien losgetreten, um das unwillige Amerika in den Ersten Weltkrieg gegen Deutschland zu ziehen, die Belohnung, die Weitzman Balfour für Palästina versprochen hatte. Mit den Worten von Benjamin Freedman, „nachdem die Zionisten die Möglichkeit erblickt hatten, Palästina zu bekommen, änderte sich alles, so wie eine Ampel von Rot auf Grün umspringt. Wo die Zeitungen alle pro-deutsch gewesen waren, waren die Deutschen ganz plötzlich Lumpen. Sie waren Bösewichter. Sie waren Hunnen. Sie erschossen Rote-Kreuz-Schwestern. Sie schnitten Babys Hände ab.“

 

Die Deutschen wurden angeklagt, Seife aus britischen Kriegsgefangenen hergestellt zu haben (ja, die Seifen-Story von Nürnberg ist nur eine Neuauflage des alten Schwindels), belgische Babys mit Bajonetten aufgespießt zu haben (dies wurde 1991 neu aufgelegt, als die Iraker angeschuldigt wurden, kuwaitische Babys aus den Brutkästen gerissen zu haben), ein Passagierlinienschiff versenkt zu haben (beladen mit Munition, aber dies wurde dreißig Jahre vor Dresden als eine schlimme Grausamkeit angesehen). Es gibt ein Poster aus der Kriegszeit, dass einen Deutschen als einen scheußlichen Gorilla zeigt, der ein blondes Mädchen schnappt, ein Vorläufer von King Kong.

 

Diese Dämonisierung von Deutschen nahm in den 1930ern noch zu und ermöglichte den Boykott deutscher Waren angefangenen mit dem zionistischen Palästina, und nach dem Krieg wurde sie zu einer neuen Hierarchie des Bösen kristallisiert mit Hitler als der Inkarnation eines neuen Satans aus Fleisch und Blut. Seitdem tauchen böse Nazis öfter als Cowboys in so vielen Hollywood-Filmen auf, und wir leben heute in einer Welt, in der der Hinweis auf Hitler gleich dem Gipfel des Bösen ist.

 

Jetzt muss man eine Ähnlichkeit mit Hitler herstellen, um zu dämonisieren, und es wird genügen. Araber und Muslime kämpfen gegen Juden, daher sind sie Nazis und können als böse angesehen werden. 1956 beschrieb der britische Premierminister Macmillan Jamal Abd el Nasser als einen „neuen Hitler“, weil er den Suez-Kanal verstaatlicht hatte. 1982 nannte Begin Yassir Arafat „einen neuen Hitler“, weil er seinen Angriff und seine Bombardierung Beiruts rechtfertigen musste. Stalin war „schlimmer als Hitler“ in einer Rede von Präsident Bush. Nun ist die Reihe an Iran, dessen Präsident gewohnheitsmäßig als ein „neuer Hitler“ beschrieben wird und sein Volk – als „Islamfaschisten“. Ironischerweise vergleichen Unterstützer des Iran Bush mit Hitler und Bushiten mit Nazis. Dies erinnert an Huey Long aus Louisiana; als er gefragt wurde, ob der Faschismus jemals nach Amerika kommen könnte, antwortete er: „Klar. Man wird ihn nur Anti-Faschismus nennen.“

 

(...) Netanyahu: „Hitler begann als erstes mit einem Weltkrieg und versuchte dann, Atomwaffen zu bekommen. Der Iran versucht als erstes, Atomwaffen zu bekommen.“ Und Gingrich: „Dies ist 1935 und Mahmoud Ahmadinejad ist Adolf Hitler so nah, wie wir es noch nie gesehen haben.“

 

Die Israelis werden fuchsteufelswild, wenn sie mit den Nazis verglichen werden. Sie wetteifern sofort endlos darin, „den Unterschied herauszustreichen“: die Nazis beschlugen die Stiefel, wir stiefeln in Schuhen, sie schnarrten auf Deutsch, wir singen in unserem melodischen Hebräisch, die Nazis waren gegen die wunderbaren Juden, wir sind gegen die rohen Araber. Natürlich sind Israelis anders als Nazis; und es ist vorzuziehen, ein Franzose im von Deutschland besetzten Frankreich zu sein, als ein Palästinenser im jüdisch-besetzten Palästina. Es gibt keinen palästinensischen Céline, keinen palästinensischen Sartre oder Gide, um für die Besatzungsmacht Partei zu ergreifen, da die jüdische Besatzung schärfer ist.

 

Den Amerikanern gefällt es, sich selbst als „gute Jungs“ gegen Hitlers „böse Jungen“ zu sehen. Aber objektiv gesprochen gab es zwischen beiden Seiten kaum einen Unterschied. Die Amerikaner waren brutal genug: sie verbrannten Dresden, warfen Atombomben auf Hiroshima, ließen Millionen deutscher Kriegsgefangener verhungern. Sogar ihr Rassismus war durchaus vergleichbar: In den USA wurde eine sexuelle Verbindung zwischen Ariern und Schwarzen lange Jahre vor den Nürnberger Gesetzen als kriminelles Vergehen angesehen und blieb dies lange nachdem die Nürnberger Gesetze für nichtig erklärt worden waren (Alabama strich es 2000 aus seinem Gesetzbuch).

 

(...) Man kann nicht nur eine Person dämonisieren und dann Halt machen: Eine Dämonisierung zieht weitere nach sich. Die Angriffe auf Muslime, Araber, Iraner sind Fortsetzungen der vorangegangene Angriffe auf Deutsche. So schrieb der kanadisch-jüdische Kolumnist Mordecai Richter: „Deutsche sind mir ein Ekel. Ich bin froh, dass sie Dresden ohne sinnvollen militärischen Zweck bombardiert haben. Für mich konnten die Russen deutsche Kriegsgefangene gar nicht lange genug zurückhalten und misshandeln.“ Und der Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel verbesserte ihn noch: „ Jeder Jude sollte irgendwo in seiner Person eine Zone des Hasses reservieren – gesunder, männlicher Hass – auf das, was der Deutsche personifiziert und was in den Deutschen fortbesteht.“ Von hier aus war es ein kurzer Sprung zu Dan Gillerman, Vertreter Israels bei der UNO, der die Hisbollah „skrupellose, einförmige Tiere“ nannte, und zu Raffael Eitan, 1982 Israels Stabschef, der die Palästinenser als „betäubte Kakerlaken in eine Flasche“ stopfte. Aber jetzt folgen sogar Deutsche glücklich dieser Richtung der Anklage gegen ihren ehemaligen Führer und schließen sich der umfassenden Verdammung von Iran und den Arabern an. „Präsident Ahmadinejad ist mit seinem Bestehen auf dem iranischen Nuklearprogramm ein aufkommender Adolf Hitler“, sagte die deutsche Kanzlerin Angela Merkel.

 

(...)„Was wir alle teilen, ist die Unterstützung Israels und das Aufstehen gegen jede Form von Antisemitismus, Faschismus oder Sexismus“, sagte der Direktor des Zentrums, Christian Schneider, 26. Ein gutes Beispiel für die pro-Israel-Aktivitäten in Leipzig ist die öffentliche Kampagne gegen das Tragen der Kaffiyehs, einst ein wichtiges Accessoire im Kleiderschrank der europäischen linken Aktivisten. „Haben Sie ein Problem mit Juden oder haben Sie nur einen kalten Nacken?“, war der Slogan für die Kampagne, die von dem Zentrum in den letzten Jahren organisiert worden war. Die Kampagne zielte darauf, junge Leute davor zu bewahren, etwas zu tragen, was das Zentrum als ein Symbol der Identifikation mit den Palästinensern und mit Anti-Semitismus deutete, berichtete Haaretz.

 

Diese verrückten Dinge sind das Ergebnis einer extremen Dämonisierung von Hitler. Wieder können wir von den Juden lernen, die Immigranten per Flugzeugladung ausweisen, Rassenvermischung und Assimilierung bekämpfen und dabei stets hinzufügen „dies ist kein Rassismus“. Warum ist es kein Rassismus? In einem jüdische Witz war ein Rabbi auf einer Reise verspätet, er merkte, dass sich der Sabbat näherte, so betete er, und ein Wunder geschah: es wurde überall Sabbat, aber es war noch immer Freitag im Cadillac des Rabbi. Genauso ist die Bekämpfung von Rassenvermischung (ja das Wort in den Mund zu nehmen) rassistisch; aber wundersamerweise nicht für einen Juden.

 

Den ganzen Artikel könnt ihr hier nachlesen: http://www.israelshamir.net/German/Gr4.htm

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Danke für den Artikel.

 

Alles was die Israelis sagen trifft doch auf sie selber zu!

Wir bekämpfen keine Juden,sondern Zionisten.Sie wissen selber das wir keine Juden sondern Zionisten bekämpfen.Wollen aber dadurch Mitleid bekommen, indem sie sagen, dass die Araber die Juden ausrotten wollen.

Obwohl es genau Andersrum ist.Ich habe einmal einen Artikel gelesen,das Israel an einem Virus arbeitet der nur Araber angreift.Auch wenn sie sowas nie herstellen könnten,daran sieht man, das U$srael die Araber ausrotten wollen.

 

Wie kann man Ahmadinejad nur mit Hitler vergleichen!Die Frau(?) Merkel sollte sich an ihre eigene Nase packen.Jährlich gehen paar Milliarden Euro Reparations-Zahlungen an Israel, mit dem sich Israel wiederrum Waffen kauft. Mal abgesehen von den ganzen Waffen die Deutschland Israel verschenkt.

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