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KERBALA


Fatimah Zahraa
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KERBALA

Fatimah Zahraa

 

Wie ein jeder Jahr

Haben wir wieder

die Zeit von Aschura.

Ein reiner Ereignisbericht

Ist dieses Mal mein Gedicht nicht..

Raum möchte ich geben

Meiner Trauer, inneren Betroffenheit,

fassungsloser Wut und

der großen Liebe

zum edlen Ahl-ul-Bait.

Sprechen werde ich vom

Heldentum , von

Imam Husayn und den Seinen,

um deren furchtbares Schicksal

wir übervoll mit Trauer weinen.

 

Oh Imam Husayn,

oh Imam Husayn,

was ist nur geschehn?!

Erst hat man deinen Anspruch

Ganz klar und deutlich erkannt,

dann aber sich gegen dich gewandt?

Der edle Gesandte nannte

Dich seinen Sohn und

Allah selbst setzte dich

Nach Großvater, Vater und Bruder

Auf den Weltenthron!

Wie grauenvoll ist euer Schicksal,

oh Amiral-Mu’minins und

Fatimahs Sohn.

 

Tausende tote Herzen

Marschieren durchs Land,

mit Waffen in der Hand,

in Feindschaft gegen

Göttliches Licht gewandt.

Von Verrat, Feigheit,

Bestechlichkeit umschlossen,

dies sind ihre Kampfgenossen.

Menschlichkeit?

Keine Spur!

Beim heiligen Imam

Waren es doch 72 nur!!!

Männer, Frauen und Kinder,

erfüllt von heiligem Licht.

Das Paradies wiegt sich

hin und her vor lauter Glück

in freudiger Erwartung auf

Hassan und Husayn,

jedoch die Menschen

weisen die Imame zurück?

Es ist offensichtlich,

blinde Herzen können

nicht sehen, sie wollen

nicht verstehen!

Edelste Abstammung,

die ein Mensch nur haben kann,

voll Wahrheit und Wissen,

Schönheit und Ehrenhaftigkeit.

Und diese Bestien greifen sie an?

Der Verstand kann es nicht fassen,

man kann dieses Heer der

Verlogenheit und ihre Anstifter

Einfach nur abgrundtief hassen.

 

Oh mein Herr,

vor meinem geistigen Auge

kann ich es sehen,

seh die feigen Mörder gehen!

Oh Erde von Kerbala!

Hättest du sie doch

Allesamt verschlungen,

alle die gegen den heiligen Imam

und die Seinen vorgedrungen.

Mein hoher Herr,

ich klage an, 30 000 Mann,

bis auf einen,

der die Wahrheit sehen kann!

 

Grausame Brutalität

Für den, der schöpfend

Am Wasser steht.

Oh Abbas,

zurück kehrend mit dem

kostbarem Nass

für durstende Kinder,

stößt du auf Bestialität

der Menschenschinder.

Beide Arme bereits abgeschlagen,

versuchst du mit den Zähnen

das Wasser zu den Durstenden

zu tragen.

Dein großes Märthyrium

Vollendet sich in

Husayns Arm, deines

Heiligen Bruders und Imam.

 

Und wieder drängt

Das Feindesheer heran.

Schützend stellt sich vor

den Imam Mann für Mann.

Von allen Seiten drängen sie

in Übermacht herein.

Und dann ist der Imam und

Seine Familie allein.

Jeder, der sich schützend

Vor den heiligen Imam gestellt,

verließ als großer Held diese Welt.

Die Feinde stürmen auf sie ein,

in Gruppen, einzeln und zu zwein.

Manneskraft gegen zarte Jugend,

unmenschliche Finsternis

gegen reine ehrbare Tugend.

Selbst an jenen, welche das

Mannesalter noch nicht

Erreicht haben, an ihrem Blut

Sich die Verbrecher laben.

Gezielter Schuss,

es fliegt der feindlich Pfeil herbei

schießt Baby AliAschrhars

kleine durstende Kehle entzwei!

 

Ermordete Familie am Zelte aufgereiht,

steht der Imam ganz allein bereit.

Allein!

Und von allen Seiten drängten

Die Verfluchten immer stärker

Auf den Heiligen Imam ein.

Ein letztes Mal die Frage,

ob ihm denn kein Helfer unter ihnen sei.

Als Antwort fliegen tausende

Pfeile herbei.

Schwer getroffen, schwer verletzt

Ist er es, der heldenmutig,

die Feinde wie Hasen

durch die die Ebene von Kerbala hetzt.

Kommen sie auch in Scharen,

der heilige Sohn des Amiral-Mu’minin

lehrt sie das Fliehn.

Doch immer mehr drängen sie heran,

zu groß die Vielzahl für

einen einzigen Mann.

 

Von der heiligen Familie

Abschied genommen,

war nun seine Zeit gekommen.

Der hohe Engel sprach zu des

Gesandten Sohn,

er werde nun zurückkehren

zum Herrscher des gewaltigen Thron.

Wieder flogen Pfeile herbei

Und im Körper des heiligen Imam

War kein Platz mehr frei.

Nun gab es kein halten.

Von allen Seiten

kamen die Mördergestalten.

Schwer von Schwert

und Schlag getroffen,

fiel der Imam auf sein Gesicht.

Die tötende Lanze!

Sie löscht niemals

sein strahlendes Licht!

Er kämpfte für Allah.

Daher strahlt auch

Heute noch sein Licht,

denn Allah kann man nicht besiegen

und die Wahrheit lässt sich

auch nicht verbiegen.

 

Seit Jahrhunderten kann man zu

Aschura blutende Herzen

Meere der Schmerzen weinen sehen

Um den heiligen Imam, die Seinen

Und das Kerbala-Geschehen.

Er ist der große Schahit für alle Zeit.

Er hat den Islam wieder

vom Schmutz befreit und ihn

lieben und verehren die Muslime für alle Zeit.

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Salam, meine liebe Schwester,

 

ich habe nichts, was mein Herr mir nicht in seiner unermeßlichen Gnade und Barmherzigkeit geschenkt hätte, so kann ich zum Ausdruck bringen, was mich im tiefsten Inneren bewegt.

 

#rose# Hab vielen Dank für Deine Freundlichkeit. #rose#

 

Salam

 

Fatimah Zahraa

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