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Stein auf dem gebetsteppich


Kais
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#heul#

 

Kann man da nicht auch ein Stück Papier auf die Erde bzw auf den Gebetsteppich legen? Das Papier kommt ja aus den Bäumen und die Bäume wiederrum aus der Erde.

 

#heul#

 

#salam#

#heul#

 

Doch Akhi...darf man

 

Aber das papier darf nicht beschriftet sein.

 

#heul#

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  • 3 Wochen später...
Stimmt das, dass Schiiten oder zumindest die im Iran ihre Stirn auf den Stein tun, wodrauf Persönlichkeiten wie Hz.Ali, Fatima, Hassan oder Hüsseyin stehen?

 

#bismillah#

 

Ja, stimmt - es gibt die auch hier. Ich persönlich drehe den Stein dann um, aber es gibt denke ich kein Verbot diesbezüglich! Das drückt außerdem nur die Liebe zu den Imamen (a.s.) aus.

 

#wasalam#

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Hussein-Ali-Mohamed
salam,

 

hier ein link zu einem video das ich mal gemacht hatte, kannst es jedem schicken der sich diese frage stellt.

 

wasalam

 

-->

 

 

 

#bismillah#

 

Maschallah du hast wundervolle videos Allah behlohne dich brudre für deine Mühe inschallah ya rabb

 

 

Und auerdem ich habe aus der sunni quelle bewesie das auch der Prophet(saw) Erde genommen hat und drauf gebtete hat!

 

Ihr wollts sehen?

 

 

Was ist denn eine Khumrah?

 

Eine kleine Matte, groß genug für das Gesicht und die Hände für die Niederwerfung bei den Gebeten.

 

[Al-Bukhari, Sahih (Englische Übersetzung), Bd.1, Buch 8, Nr.376 (wie durch den Übersetzer erläutert)]

 

Ibn Al-'Athir, ein weiterer bekannter sunnitischer Gelehrter, schrieb in seinem Buch, Djami al-'Usul:

 

“Eine Khumra ist [wie das], worauf die Schia unserer Zeit, ihre Niederwerfung vollzieht.”

 

[ibn al-'Athir, Djami' al-Usul, (Kairo, 1969), Bd.5, S.467]

 

„Eine Khumra ist eine kleine Matte, gemacht aus Palmenfasern oder anderem Material... und ist wie die, die die Schia für die Niederwerfung verwendet.“

 

[Talkhis al-Sihah, S. 81]

 

Aber warum die Erde von Karbala?

 

Die speziellen Eigenschaften der Erde von Karbala (Irak) waren zu Lebzeiten des Propheten (s) bekannt und auch später noch ein Objekt der besonderen Interesse:

 

Umm Salama sagt: Ich sah Husayn (a) auf dem Schoß seines Großvaters, des Propheten (s) sitzen, welcher einen roten Block Erde in seiner Hand hielt. Der Prophet küsste den Staub und weinte. Ich fragte ihn, was diese Erde war. Der Prophet (s) sagte:

 

„Gabriel hat mir berichtet, dass mein Sohn, dieser Husayn, im Irak ermordet werden wird. Er brachte mir dieses Stück Erde von jenem Land. Ich weine wegen des Leidens, welches meinen Husayn befallen wird.“

 

Dann reichte der Prophet die Erde Umm Salama und sagte zu ihr:

 

“Wenn du diese Erde sich in Blut verwandeln siehst, dann wirst du wissen, dass Husayn ermordet worden ist."

 

Umm Salama bewahrte die Erde in einer Flasche auf und behielt die im Auge, bis sie am Tag von Aschura, dem 10. Tag des Monats Muharram im Jahre 61 n.d.Hidschra, sah, dass sie sich in Blut verwandelt hatte. Da wusste sie, dass Husayn bin Ali (a) das Märtyrertum ereilt hatte.

 

[Al-Hakim, Al-Mustadrak, Bd.4, S.398; Al-Dhahabi, Siyar a`lam al-nubala', Bd.3, S.194]

[ibn Kathir, Al-Bidayah wa'l-nihayah, Bd.6, S.230]

[Al-Suyuti, Khasa'is al-kubra, Bd.2, S.450]

[Djam` al-Djawami, Bd. 1, S. 26]

[ibn Hadjar al-Asqalani, Tahdhib altahdhib , Bd.2, S.346]

 

'Ali ibn Abi Talib passierte Karbala nach der Schlacht von Siffin. Er nahm eine Hand voll Erde und sprach:

 

"Ach, ach, an dieser Stelle werden einige Männer erschlagen werden und in das Paradies eingehen, ohne Abrechnung!"

[ibn Hadjar al-Asqalani, Tahdhib al-tahdhib , Bd.2, S.348]

 

Nach der schiitischen dschafaritischen Rechtssprechung - welche eine der fünf Hauptrechtschulen im Islam ist - muss die Niederwerfung auf reiner Erde oder auf dem, was auf ihr gedeiht, außer Nahrung oder Bekleidung, vollzogen werden. Das umfasst Staub, Steine, Sand und Grass. Ausgenommen sind Mineralien. Die Niederwerfung auf Papier ist erlaubt, da es aus Materialien hergestellt wird, welche natürlich auf der Erde wachsen, aber nicht auf Kleidern oder Teppichen.

 

Die anerkannten Gelehrten aller sunnitischen Rechtsschulen, sind sich über die Gültigkeit einer Niederwerfung auf Erde oder etwas darauf gediehenen, einig.

 

Haben der Prophet (s) und seine Gefährten das jemals so gemacht?

 

Das Gebet auf der Erde zu praktizieren, war zweifellos die Praxis des Propheten (s) und jener um ihn herum.

 

Abu Sa'id Al-Chudri überliefert:

 

"Ich sah den Gesandten Allahs sich in Matsch und Wasser niederwerfen und sah die Zeichen von Schlamm an seiner Stirn."

[Al-Bukhari, Sahih (Englische Übersetzung), Bd.1, Buch 12, Nr. 798; Bd.3, Buch 33, Nr. 244]

 

Anas bin Malik überliefert:

 

"Wir beteten mit dem Propheten in sengender Hitze, und wenn einer von uns sein Antlitz nicht auf die Erde legen konnte (wegen der Hitze), dann breitete er seine Kleider aus und vollzog die Niederwerfung darauf."

 

[Al-Bukhari, Sahih (Englische Übersetzung), Bd.2, Buch 22, Nr. 299]

 

Wie dieser Hadith zeigt, haben der Prophet (s) und seine Gefährten die Niederwerfung nur unter außergewöhnlichen Bedingungen auf ihrer Kleidung vollzogen. Der Prophet (s) verwendete auch eine Khumra, die er für die Neiderwerfung mit seiner Stirn berührte.

 

Maymuna überliefert: "Der Gesandte Allahs betete gewöhnlich auf einer Khumra."

[Al-Bukhari, Sahih (Englische Übersetzung), Bd.1, Buch 8, Nr. 378]

 

Nach Al-Schawkani, einem bekannten sunnitischen Gelehrten, haben mehrere Gefährten des Propheten (s) Überlieferungen gemacht, die von seiner Niederwerfung auf einer Khumrah berichten. Und er listet alle sunnitischen Quellen, die diese Überlieferungen wiedergeben, unter denen auch Sahih Muslim, Sahih al-Tirmidhi, Sunan Abu Dawud, Sunan al-Nasa'i und zahlreiche andere sind.

 

[Al-Schawkani, Nayl al-Awtar , Kapitel der Niederwerfung auf einer Khumrah, Bd.2, S.128]

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Stein, Erde ... wayne. Ich bin eher schockiert, dass man auf diesen Namen seinen Stirn berühren lässt. Das hat finde ich nichts damit zu tun, ob man die Imame respektiert oder nicht. Man betet gerade, nur zu Allah, das soll auch so bleiben. Das Imamat ist kein Bestandteil des Islams. Stein umdrehen .... ja vllt ist das besser, schließlich hat das Gebet mit Gott eine Beziehung zu tun.

 

Soll ja jetzt nicht anders rüberkommen, jedem seine Meinung, aber ich finde das gerade allzu sehr heftig. Man betet da gerade zu Gott, nichtmal seine eigene Kleidung, die man gerade an hat, darf beim Gebet die Stirn berühren, weil man nur Allah verehren soll. Die Stirn, welcher bei der Berührung zu Boden/Erde/Stein eine Hingabe zu Allah symbolieren soll .... und dann auch noch die Namen auf diesen zu schreiben aus Respekt ...

 

Vllt ist es besser so, wie du es gesagt hast, @Habibi, dass man dann den Stein umdreht.

 

Wa salam

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Muhsin ibn Batul

#bismillah#

#frieden#

 

Das Imamat ist kein Bestandteil des Islams.

Dann solltest du dein Wissen über den Islam erweitern, inshaAllah, bevor der Tag des jüngsten Gerichts eintritt. #sauer#

 

Stein, Erde ... wayne. Ich bin eher schockiert, dass man auf diesen Namen seinen Stirn berühren lässt. Das hat finde ich nichts damit zu tun, ob man die Imame respektiert oder nicht. Man betet gerade, nur zu Allah, das soll auch so bleiben. Stein umdrehen .... ja vllt ist das besser, schließlich hat das Gebet mit Gott eine Beziehung zu tun.

Man betet nicht die Namen auf dem Stein an, sondern Allah swt. Wen das verwirrt und wer dadurch beeinflusst wird und anfängt irgendwas falsches zu denken, soll die Steine einfach umdrehen.

 

#sauer#

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Zur Prophetenszeit gab es das Imamat nicht, also #bismillah#

 

Ich persönlich finde das absout falsch. Bitte um Verzeihung, wenns besserwisserisch rüberkomen sollte aber, ich rate meinen Geschwistern, die dem Schiitentum angehören auch, die Steine umzudrehen.

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Hussein-Ali-Mohamed

#bismillah#

 

Du Findest das Imamat nicht wichtig und gehört nicht zum Islam?

 

Möge Allah dir verziehen und rechtleiten inschallah

 

Und noch was wir beten keine steine an und auch nicht die Namen sondern das gebet gehört nur Allah(saw)

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#bismillah#

#salam#

 

Beschäftige dich bitte mal mit dem Thema "Imamat". Man erkennt deutlich, dass du dich nicht ausreichend damit auskennst. Nabi Muhammad #heul# selber war ein Imam, er hat die Menschen geführt und ihnen den geraden Weg gezeigt. Imam bedeutet "Führer".

 

Hier kannst du etwas darüber nachlesen: Imamat - Glaube an die göttliche Führerschaft

 

#salam#

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#bismillah#

Assalam Alaikum

 

Ich meinte damit, dass das Imamat kein Bestandteil des Islams zur Propheten s.a.s. Zeit war.

Diese Tage, in denen wir uns befinden, sind die Tage von Ghadir Chum. Ghadir Chum ist der Ort wo der Prophet (s.a.a.s) Imam Ali (a.s) zum Gebieter aller Gläubigen ernannt hat. Die Stellung von Imam Ali (a.s) und seine Führungsrolle nach dem Propheten (s.a.a.s) wurde vom Propheten (s.a.a.s) in seinem Leben mehrmals und ganz klar und deutlich betont, so dass es zu einem untrennbaren Bestandteil des Islams geworden ist.

 

Wassalam

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