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Verhalten/Vorgehen im Gemeinschaftsgarten

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Geschrieben

Salam meine Geschwister....

Bitte um eure Hilfe

 

 

Wir leben seit ca. 10jahren in einer Wohnung, nun ziehen wir inshalah vom 1.Stockwerk in das viel ‎größere Erdgeschoß, welches direkt an den Hinterhof mit großem Garten angrenzt. Der Garten wurde ‎lange Zeit von einem „Alkoholkranken“ Nachbarn genutzt so dass ich diesen oft gemieden ‎habe…doch letzten Sommer als der alkoholkranke Nachbar sich langsam distanzierte…versuchte ich ‎den Garten kinderfreundlicher zu gestalt…habe ca. 10Gartenarbeitsstunden investiert…natürlich ‎zeitlich verteilt.‎

Nun das eigentliche Problem: ein neuer eifriger Nachbar/nicht mal ein Jahr im Haus scheint neue ‎Pläne zu hegen und teilte mir persönlich mit das er laut Vermieterin „freie Hand“ in der ‎Gartengestaltung bekommen hat. Er habe gehört das ich evt. einen Sandkasten errichten ‎möchte…und ER hat schon eine Idee wo der Sandkasten hin könne?‎

Ich war erstmal so was von erstaunt....

dachte im ersten moment was der sich einbildet. Meinte noch im Anschluß das wir ja auch ‎unsere Türkischen Feiern machen können…und musste ihm im nachhinein erklären das wir keine Türken sind.‎

Es belastet mich…wenn ich daran denke das dieser Typ ,mit seinen gewiss ebenso wie der Vorgänger ‎‎„alkoholfreudigen“ Gartenfesten, meinen Freizeitbereich so einengt…

Außerdem habe ich meine ‎eigenen Vorstellungen mit Spielbereich für meine Tochter gehabt…jetzt kommt so ein komischer Typ ‎spielt sich wie der Bundeskanzler auf…und will gleich die Herrschaft des Gartens beanspruchen..‎

Ich bin so genervt…das ich mich auch so unterdrückt fühle. Was kann ich tun.

Bitte um eure ‎Ratschläge…ich habe schon in Gartenforen gelesen…‎

Aber war schwierig etwas über Gartenordnung/-regeln im Gemeinschaftsgarten zu finden..‎

Ich meine ich habe nun einmal meine Islamischen Grenzen wie ….das fernhalten von Tischen an ‎denen Alkohol getrunken wird etc…aber versuch das mal einem konservativem Deutschem Nachbar ‎zu vermittel…von dem ich eh den Eindruck habe…das er ohnehin viele Vorurteile hat….‎

Bitte um eure Hilfe…‎p.s zum Schluß kam er noch mit der Idde die Gartenshow-spezialisten zu kontaktieren um den Garten zu verschönern..."schleim"

Geschrieben

Salam,

sag ihm doch nächstes mal ganz freundlich das du dir auch schon darüber Gedanken gemacht hast wie du den Garten gestalten möchtest und wenn er sich beim Vermieter schlau gemacht hat dann kannst du das doch auch und frag ob man vielleicht den Garten aufteilen kann. Aber wenn es ein Gemeinschaftsgarten ist dann denke ich ist es egal ob einer 10 Jahre oder 1 Tag da wohnt,jeder hat dann ein Recht da zu sitzen.Ich denke sei freundlich zu ihm, denn ich kenne es wenn man Streitigkeiten in der Nachbarschaft hat dann fühlt man sich nicht so wohl.Es gibt nunmal Menschen die sich immer in alles einmischen müssen,aber zeige ihm das du eine selbständig denkende,selbstbewußte Frau bist die auch selber was auf die Beine stellt #salam# .

Salam und viel Erfolg #bismillah#

Geschrieben

Salam,

vielleicht solltest du mal mit deinen neuen Nachbarn zu ein Kaffee und Kuchen einladen und über deine Vorstellungen mit Ihn reden.Einfach freundlich und nett sein erkläre Ihn einfach alles wie du es machen wolltest ob Ihr euch zusammen was überlegen könnt.Man ja über alles reden und offen sein.

 

- das bringt viel-

 

#salam# Lieben Gruss, habe das Gefühl das ich dich kenne.Viel Glück!!!!!! #salam#

Geschrieben

#salam#

#salam#

 

Eigendlich müssten die Regeln, was den (Gemeinschafts-)Garten betrifft auch im Mietvertrag stehen.

Auf jeden Fall müssen wir freundlich zu unseren Nachbarn sein, auch/und grade dann wenn sich Vorurteile angeschlichen haben.

Vielleicht versucht der Shaitan einen Spalt in das Verhältnis zu hauen. Lass das nicht zu liebe Schwester.

Kenne den Garten nicht, aber vielleicht könnte man ihn in Bereiche teilen? Indem ihr euren Teil habt?

Zumindest vor der Terrassentür müsste das doch möglich sein.

Wünsch mir das ihr euch schnell einig werdet.

Liebe Grüsse wa Salam

 

#rose#:)

Geschrieben

Salam liebe Schwester,

 

ich kann mir vorstellen, dass es sich merkwürdig anfühlt, wenn du da schon so lange bist, und auf einmal kommt da jemand ganz engagiert und schmiedet eifrig Pläne direkt vor deiner Haustüre. Es ist ein wenig so, als würde jemand in "dein Revier" kommen.

Aber versuch bitte mal durchzuatmen und erst mal alles positiv zu sehen. Ich komme jetzt zuerst mal mit ein paar praktischen Beispielen:

 

Ich würde dem Nachbarn auf keinem Fall irgend eine böse Absicht unterstellen, im Gegenteil! Hast du dir angehört, was er sich zum Sandkasten ausgedacht hat? Vielleicht war das etwas ganz Sinnvolles, zum Beispiel, dass es ein Schattenplatz sein sollte, oder nahe am Haus bei der Terrasse oder etwas ähnliches. Vielleicht will er den Kinder- und den Erwachsenenbereich ein wenig abtrennen, damit die Kinder ungehemmt spielen können. Ich finde das eher positiv, dass er sich da was ausdenkt.

 

Genau so ist es mit dem Feiern. Für viele Menschen ist halt alles islamische "türkisch", weil es öfter vorkommt. Ja und? Ich denke, er will dir damit sagen, auch wenn er sich da im Garten engagiert, du solltest nicht denken, dass du dann nicht mehr da feiern kannst. Für mich klingt das eher entgegenkommend, so als würde er beruhigend sagen, wir haben keine Vorurteile, wir freuen uns, wenn alle Spaß haben. Was wir im Garten arbeiten, soll allen nützlich sein!

 

Was hat dieser Nachbar jetzt als erstes für ein Gefühl bekommen: Aha, Muslime sind schnell mal abweisend. Die wollen gar nix mit "uns" zu tun haben! Und genau so sollte es ja nicht sein.

 

Ich würde dich sehr ermuntern, melde dich schnell bei dem Nachbarn und lade ihn zum Kaffeetrinken ein. Du kannst ja ruhig sagen, dass du sehr überrascht warst, wie viele Gedanken er sich macht, und dass du erst gar nicht gewusst hast, wie du reagieren sollst. Und dass du dir gerne seine Ideen anhören willst, und dass du ihm auch deine erzählen möchtest, damit es eine schöne Lösung für alle wird. Ich sehe jedenfalls nicht gleich ein Unterdrückungsmittel darin, wenn sich jemand Gedanken über einen schönen Garten macht. Frag ihn auch, wie ihr es einteilen könnt, dass die Pflege aufgeteilt wird.

 

Dass in Deutschland Alkohol getrunken wird - ja, das ist nun mal so! Ich denke, niemand wird dich da mit Gewalt an einen Tisch mit dem Nachbarn zwingen, sondern der Garten ist vermutlich groß genug, auch wenn ihr zeitgleich draußen seid. Dann stellt der eine halt den Tisch links hin und der andere rechts! Du weißt ja auch noch gar nichts, es gibt auch deutsche Nichttrinker, oder er feiert vielleicht nur ganz hin und wieder mal abends draußen.

 

Dass der Nachbar dich "gewiss" einengen wird, kannst du derzeit nicht sagen - noch ist das nur ein Vorurteil! Deine Grenze besteht darin, dass du nicht mittrinkst. Ich denke nicht, dass der Garten an sich verboten ist, nur weil irgendwo in einer Ecke vielleicht jemand ein Glas Bier vor sich stehen hat. Dann dürfte man ja nirgends mehr hingehen. Was machst du, wenn du mit den Kindern auf einem Spielplatz bist, und auf der Bank nebenan hat jemand eine Bierflasche? Reißt du dann die Kinder hektisch von der Schaukel und läufst aus dem Park?

 

Das kann man sich ja außerdem einteilen, dass man sich vorher abspricht, wenn man Besuch erwartet. Dann lädt der eine seinen Besuch für Freitag ein, und der andere für Samstag. Ihr könnt euch da sicher zusammen eine gute Lösung überlegen.

 

Ich denke, wir sind aufgerufen, ein freundliches Miteinander zu halten. Vielleicht ist der Nachbar sehr nett, und ihr kommt gut klar. Vielleicht ist er es nicht, und deine Befürchtung bestätigt sich, dass er konservativ oder ein wenig merkwürdig ist. Aber dann kannst du immer noch die Grenzen klar aufzeigen. Jetzt ist es meiner Meinung nach erst einmal Zeit, aufeinander zuzugehen.

 

Es wird dir vielleicht schwer fallen. Wie gesagt, da kommt auf einmal jemand in deinen Bereich ... Aber überlege einmal, es ist auch wichtig, dass wir uns nicht abschotten. Vielleicht ist dir genau das als Aufgabe gestellt worden?

Woher sollen denn Nicht-Muslime etwas über Muslime und den Islam erfahren? In den Medien bekommen sie leider ein ganz schlimmes Bild vermittelt - wir sind da wichtige Botschafter für den Glauben, einfach indem wir die Menschen um uns mögen.

 

Wassalam,

Rajaa

Geschrieben
  • Autor

Assalamu aleikum meine lieben Geschwister,

 

ich bin richtig froh darüber dass ihr euch an meinem „großem Problem“ beteiligt und bedanke mich vorab für die Anteilnahme bei jeden einzelnen….jeder Ratschlag, Gedanke, Kritik ist mir immer willkommen…nur damit das auch mal geklärt ist.

 

Liebe @Rukaiya

mit unserem Vermieter habe ich ein sehr gutes Verhältnis und habe mich auch schon vor Einzug des neuen Mitbewohners über die Nutzungsrechte der Grünfläche informiert. Der Vermieter hat letztendlich uns als Mieter mit dem „Problem“ der Nutzung/Gestaltung „alleine“ gelassen, d.h. uns überlassen alleine eine Regelung für die gemeinsame Nutzung zu finden sozusagen.

 

<< Aber wenn es ein Gemeinschaftsgarten ist dann denke ich ist es egal ob einer 10 Jahre oder 1 Tag da wohnt, jeder hat dann ein Recht da zu sitzen.<<

 

Nun ja ich hatte da so eine „Wunschvorstellung“ wie eine Art Rangordnung der Mieter, die nach Mietjahren gestaffelt ist. Habe allerdings diesbezüglich noch nicht den „Rechtlichen Lageüberblick“.

Davon abgesehen betrifft ja die Gartenmitbenutzung nicht nur der Aufenthalt im Garten, sondern auch viele andere Dinge wie z. B. Nutzung der Gartenmöbel/Gartenpflege etc. was ja auch Rechte und Pflichten mitbringt…abgesehen von den Interessenkonflikten die ich irgendwie befürchte.

 

<< zeige ihm das du eine selbständig denkende,selbstbewußte Frau bist die auch selber was auf die Beine stellt .<<

 

ich denke das wird wohl meine baldige Mission sein, davon abgesehen dürfte der nette Typ das auch schon mitbekommen haben…evt. steht diese Tatsache auch unserer Harmonie ein wenig im Wege.

 

 

Liebe @Afifa

Wir werden um nachbarschaftliche gemeinsame Gespräche nicht herum kommen, das habe ich ihm schon vermitteln können….auch freundlich und nett so wie ich es in der Regel auch tue.

Habe ihm auch im Anschluss an seine „Planungsankündigungen“ mitgeteilt das wir uns gerne mal zusammensetzen können und gemeinsam planen können. Dies wurde allerdings nicht zeitlich genau festgelegt, sondern offen gelassen.

 

 

Liebe @Khadija

Es gibt im Mietvertrag keine Gartenregelung, sondern nur Mündliche Mitteilung des Vermieters dass man den Garten nutzen darf. Wirklich ich bin immer freundlich zu dem Mann. Er hat sich zu Beginn des Einzugs aber nicht einmal vorgestellt, und dreimal hat er mich zuvor nicht zurückgegrüßt. Aber nun wo es darum geht das er auf mich wegen des Gartens zugehen muss bzw. angewiesen ist…fängt der an sein seltsames Wesen zu wandeln…

Aber dennoch bin ich immer höflich so wie es unser Glaube vorsieht. Muss dazu erwähnen das die beiden ersten Kontakte mit ihm nur auf Beanstandungen seinerseits beruhte…bei der zweiten Beanstandung hat er sich aufgrund eines großen Missverständnisses aber zweimal entschuldigt…

Über die Teilung bin ich mir nicht so sicher…ich muss mir das echt noch überlegen…

 

Liebe Rajaa auf dein Posting möchte ich gerne gleich im Anslchuß eingehen inshalah

Geschrieben
  • Autor

salam nochmal ihr Lieben,

 

ich würde gerne zitieren aber finde diese eckigen Klammern nicht auf meiner Tastatur! sondern nur diese ( hier.

irgendwie funktioniert der quote code nicht...oder bin einfach nicht klug genug...sorry

 

Sukeina

Geschrieben
  • Autor

Assalamu aleikum,

 

Liebe @Rajaa

Ich danke auch dir für das recht Einfühlsame und sehr ausführliche Posting. Man liest das du, und alle anderen Geschwister natürlich auch, das Thema wunderbar nachvollziehen kannst. Ja iest stimmt du hast völlig recht ich habe tatsächlich Sorge und Ängste, das sich wie in der Vergangenheit mit dem „Alkoholkranken Nachbarn“ die Dinge wiederholen. Mir graust es jetzt schon wenn ich an die Sommerabende mit teilweise Betrunkenen im Hinterhof erinnere.

Ich unterstelle dem Nachbarn zwar keine böse Absicht, aber wenn man weiß...welche vorherigen Begegnungen stattgefunden haben...wirkt tatsächlich das neue Auftritten etwas sonderbar. Aber ok du hast Recht ich muss es einfach positiv angehen inshalah

 

Vielleicht will er den Kinder- und den Erwachsenenbereich ein wenig abtrennen, damit die Kinder ungehemmt spielen können.

 

Ja mal sehen wäre evt. auch eine Lösung inshalah.

 

Für mich klingt das eher entgegenkommend, so als würde er beruhigend sagen, wir haben keine Vorurteile, wir freuen uns, wenn alle Spaß haben. Was wir im Garten arbeiten, soll allen nützlich sein!

 

Es ist so dass ich ihn anfänglich begrüßt habe aber keine Gegenreaktion erfolgte. Dann geschah das selbe bei meinem Mann. Und als er erfuhr das wir ins Erdgeschoß kommen, und evt. mit Garten etc. dann begann eine Verbindung...naja was solls

 

Was hat dieser Nachbar jetzt als erstes für ein Gefühl bekommen: Aha, Muslime sind schnell mal abweisend. Die wollen gar nix mit "uns" zu tun haben! Und genau so sollte es ja nicht sein.

 

Also ich grüße prinzipiell immer, habe ihm auch gesagt das wir großen Wert auf gute Nachbarschaft legen und sehr hilfsbereit sind wenn mal was sein sollte.

 

Ich würde dich sehr ermuntern, melde dich schnell bei dem Nachbarn und lade ihn zum Kaffeetrinken ein. Du kannst ja ruhig sagen, dass du sehr überrascht warst, wie viele Gedanken er sich macht, und dass du erst gar nicht gewusst hast, wie du reagieren sollst. Und dass du dir gerne seine Ideen anhören willst, und dass du ihm auch deine erzählen möchtest, damit es eine schöne Lösung für alle wird. Ich sehe jedenfalls nicht gleich ein Unterdrückungsmittel darin, wenn sich jemand Gedanken über einen schönen Garten macht. Frag ihn auch, wie ihr es einteilen könnt, dass die Pflege aufgeteilt wird.

 

Das ist sehr ermunternd, ja warum nicht. Muss es mit meinem Mann besprechen, der sich eigentlich nicht sonderlich für den Garten interessiert. Ich glaube ich mache mir auch über diese Dinge zu viele Gedanken...aber das auch wiederum damit mein Kind sich wohl fühlt.

 

Dass in Deutschland Alkohol getrunken wird - ja, das ist nun mal so! Ich denke, niemand wird dich da mit Gewalt an einen Tisch mit dem Nachbarn zwingen,...

 

Das hört sich ja hammerhart an...stell dir vor dir würden mich noch anketten...hier #salam#

 

Was machst du, wenn du mit den Kindern auf einem Spielplatz bist, und auf der Bank nebenan hat jemand eine Bierflasche? Reißt du dann die Kinder hektisch von der Schaukel und läufst aus dem Park?

 

Ja natürlich was hast du denn gedacht Schwester...zweifelst du etwa an meiner Konsequenz? #salam#

 

 

Jetzt ist es meiner Meinung nach erst einmal Zeit, aufeinander zuzugehen.

Oh je das wird mir aber wirklich nicht einfach fallen. Aber es scheint wohl angebracht...

 

Vielleicht ist dir genau das als Aufgabe gestellt worden?

Woher sollen denn Nicht-Muslime etwas über Muslime und den Islam erfahren? In den Medien bekommen sie leider ein ganz schlimmes Bild vermittelt - wir sind da wichtige Botschafter für den Glauben, einfach indem wir die Menschen um uns mögen.

 

Ja schon das ist tatsächlich so, ich bin mir dessen auch absolut bewusst. Hier tragen wir eine sehr große Verantwortung. Wir werden ja fast in jeder Hinsicht beobachtet und gemessen an dem "Feindbild" der Medien. Da mische ich auch nicht mit. Ich bin von klein auf gewohnt alle mit Respekt und Achtung gegenüber zu stehen. Aber auch andere so zu behandeln wie sie mich behandeln. Ich danke dir und euch allen sehr für die lieben Worte und Gedanken....ihr seid ausgesprochen #bismillah# schnuckelig

bis dann...

und schreibt eifrig weiter

Geschrieben

Salam liebe Schwester,

 

ja, da kommt einiges auf dich zu, es gibt ja auch sehr viel zu bedenken, und vieles ist nicht vorherzusehen.

An sich hat bei einem Gemeinschaftsgarten jeder dasselbe Nutzungsrecht, wenn er Miete bezahlt, egal wie lange er im Haus ist. Meist findet sich dann ein Mieter, der besonders viel Freude an der Gartenarbeit hat, und die anderen lassen den dann "machen", eher in der Art einer stillen Übereinkunft. Wer ist es denn alles bei euch im Haus - ihr und der neue energiestrotzende Nachbar, oder gibt es da noch mehr Kandidaten, die auch noch in den Garten wollen? Und wie groß ist der Garten, lässt der sich ein wenig aufteilen - Kinderecke, Sitzecke?

 

Wir werden nie erfahren, ob dieser Nachbar anfangs gedankenlos war oder einfach nur länger braucht, bis er sich freundlich seinen Nachbarn öffnet, oder ob er nur praktisch denkt. Zuerst "bloß nicht zuviel Kontakt zu den Leuten im Haus" und später erst "huch, wenn die auch mit im Garten sind, muss ich mich ja mit denen gut stellen". Nun ja, wir wollen erst mal einen Vorschuss an Vertrauen walten lassen ... #bismillah#

 

Ich schließe es ja auch nicht aus, dass er ein wenig merkwürdig sein könnte, aber ich denke, die Chancen auf ein entspanntes Miteinander sind größer, wenn du erst mal tapfer die Bedenken zur Seite schiebst. Wie ich lese, bist du da auch gerade sehr eifrig dabei ... insh'allah wirst du Erfolg haben. (Und insh'allah gehört der Nachbar nicht zur Fraktion Ballermann, sondern zu den kultivierten Fast-gar-nicht-Trinkern.)

 

Habt ihr eine Terrassentüre zum Garten, oder geht ihr wie alle anderen Mieter durch den Keller, eine Gartentüre oder ähnliches? Ich stelle es mir zum Beispiel stressiger vor, wenn die Kinder spontan durch die Terrassentür rauslaufen, als wenn man nur gezielt nach draußen geht und sich davor absprechen kann, wer den Garten wann nutzt. Zum Beispiel könnte ich mir vorstellen, dass tags außer dir kaum jemand draußen sein wird, oder?

 

Ich bin gespannt auf die weitere Entwicklung, du wirst berichten, ja?

Insh'allah geht alles gut aus!

Wassalam, Rajaa

Geschrieben
  • Autor

Salam liebe Schwester,

 

- ihr und der neue energiestrotzende Nachbar, oder gibt es da noch mehr Kandidaten, die auch noch in den Garten wollen?

Das Interesse der anderen Mitbewohner am Garten kann ich noch nicht ganz einschätzen. Eine neue Mitbewohnerin/Mutter mit Kleinkind habe ich bereits für den Garten "angeworben". Da gibt es noch einen älteren "Intellektuellen" der mir erst vor einigen Jahren seine besonders "Islamfreundlich" Gesinnung mitgeteilt hat, als ich ihm von einer angekündigten Feier mitteilte. Seine Reaktion: "wir wollen hier keine islamistischen Feiern und so ähnlich..." Der hat anschlließend seinen Senf von uns bekommen...seitdem wird nur gegrüßt...vorher haben wir mit ihm im Garten viel diskutiert...aber immer auf großen Distanzsprüngen...

 

Der Garten ist schon recht groß, qm mäßig kann ich jetzt nicht so genau sagen...aber auf alle Fälle aufteilbar.

 

Zuerst "bloß nicht zuviel Kontakt zu den Leuten im Haus" und später erst "huch, wenn die auch mit im Garten sind, muss ich mich ja mit denen gut stellen". Nun ja, wir wollen erst mal einen Vorschuss an Vertrauen walten lassen ... #salam#

 

Hier, genau das meinte ich auch..zuerst die extreme Abwendung...dann die totale Zuwendung...

 

(Und insh'allah gehört der Nachbar nicht zur Fraktion Ballermann, sondern zu den kultivierten Fast-gar-nicht-Trinkern.)

 

Schwester du bist der aller Hammer #bismillah# "Fraktion Ballermann" #salam# ...treffender geht es gar nicht. Dein Humor ist der aller Hammer.

Inshalah findet sich ein Happy End...nur dann kann ich berichten...ha ha

Hab euch alle lieb...

salam

Sukeina

  • 3 Wochen später...
Geschrieben
  • Autor

#bismillah#

 

Ihr Lieben,

gestern wurde mir persönlich verkündet, der Typ will tatsächlich seine "Hochzeit" im Garten feiern. #salam#

 

 

#salam#

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