Signor Abdullah

Die Kurden

87 posts in this topic

#bismillah#

 

#schaem#

 

dann war gehörte er selber zur pkk, oder aber er hat sie unterstützt.

 

Weder noch. Es geschieht viel unrecht in det Osttürkei.

 

ich hab nicht die freie wahl. ich könnte mich mit einem kurden in der türkei vergleichen. ich bin nun mal hier geboren und gewachsen, kann dieses land nicht verlassen, möchte es nicht. die kurden sind nun mal in der türkei verheimat, sie können türkei nicht verlassen, auch wenn sie so viel zu meckern haben. die kurden konnten auch in ihren häusern oder auf der staße sich auf kurdisch unterhalten, oder? nur in öffentlichen gebäuden nicht?? oder hab ich da was verpasst?

Du hast das leider nicht ganz mitbekommen. Kinder durften in der Schule noch nichteinmal sagen sie seien Kurden! Geschweige denn in den Pausen kurdisch sprechen. Findest du das ist mit unserem Leben in Deutschland vergleichbar?

Ausserdem lebst du erst in der ersten oder zweiten Generation in Deutschland. Die Kurden dort waren schon vor den Türken dort. Nur weil die Regierung jetzt türkisch ist, sollen sie in ein fremdes Land Auswandern? Man kann den Kurden doch nicht alles verwehren, sie zwingen ihre eigene Kultur zu verleugnen und dann sagen, wenn es ihnen nicht passt sollen sie auswandern?!

 

ich meinte was anderes. ich meinte, man müsste überhaupt kritisieren, dass es so viele hymnen und flaggen gibt. auch die türkische sollte es gar nciht geben

Da bin ich mit dir einer Meinung, wieso wollen die shiitischen Muslime in der Osttürkei sich denn nicht dem Iran anschließen? Wären sie denn dann damit einverstanden? Wie weit geht die eigene Tolleranz?

 

ws

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#bismillah#

#schaem#

 

Natürlich! Und die Afghanen und die Türken auch! #rose# #rose#

 

 

ws

 

Tatsache. Du hast keine Argumente geliefert.

 

In Afghanistan leben Tajiken und Pashtunen, auch beide iranische Völker.

 

#salam#

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#salam#

 

salam,

 

schon wieder dieser vergleich mit palästina #bismillah#

palästina ist ein heiliges land, die leute opfern sich für masdschidi aksa, wie die iraker sich auf die kubba von imam ali a.s.´s gelegt haben, weil die amis gegen die moschee geschossen haben!

 

ich halte mich auch raus aus der diskussion und sage nur noch einmal meine stellung:

ich mag die türkei nicht und kritisiere alles, was sie bis jetzt in der türkei und mit dem islam angestellt haben.

ich kritisiere die hälfte, was die jetztige regierung macht. ABER dennoch haben sie, finde ich, reue gezeigt und eigene sprache haben die kurden jetzt, sie haben bücher, filme, fernsehsender, radio usw. auf kurdisch, ist erlaubt von den gesetzen her.

und deshalb finde ich es schade, dass die angriffe jetzt wieder zugenommen haben, obwohl die kurden die rechte bekommen haben, die sie bis jetzt immer verlangt haben. ich habe mit meinem vater diskutiert und selber die kurden beschützt (außerdem setze ich niemals pkk und kurden gleich, wie ich oben auch schon meinte, man sagt ja auch "iran" wenn man eigentlich die iranische regierung meint zb. sorry, falls es anders rüber kam), aber wenn auch iran die pkk angreift, sehe ich es so, dass sie dann die schuldigen sind und auch in iran angriffe ausgeübt haben, obwohl der iran ihnen sogar ein eigenes gebiet gegeben hat. das ist doch schade und undankbar oder?

 

wenn man die türkei teilt, teilt man auch syrien und iran. und meine heimatstadt, die azeri ist, liegt auch in dem gebiet, die die kurden fordern. was soll ich nun machen?demnächst tickets für kurdistan kaufen?? wenn ihr die ganze zeit von EIGENER regierung spricht, fordern bald die azeris auch ihr eigenes land und werden dann von den kurden unterdrückt, weil es ja angeblich ihr land ist.

 

naja, wenn wir sogar für boden so viele kriege führen, ist es kein wunder, dass imam Mahdi a.f. noch nicht kommt. wir würden wahrscheinlich auch gegen ihn kämpfen, weil er in iran auftauchen würde und nicht türkei. dann sagen alle türken: "du bist nicht UNSER imam, du kommst nicht aus der türkei!!" #schaem#

*kopfschüttel*

 

wasalam

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Selam!

Lenke das Thema bitte nicht in religiöse Dimensionen. Wir diskutieren hier rein hypothethisch. Und, wenn du doch selbst sagst, dass alleine Allah alles Land gehört, so brauchst du doch nicht Angst um den Iran zu haben. Die Iraner sind gläubige Menschen, die den Kurden in ihrem Land auf gleicher Ebene begegnen, und sich nicht wie andere Länder unislamisch gegenüber anderen verhalten. Dass die PKK dort Anschläge verübt ist scharf zu verurteilen und schadet den Kurden mehr als anderen.

Was wäre so schlimm, wenn du dir Tickets für Kurdistan kaufen müsstest? Stört dich der Gedanke so sehr? Willkommen in der Welt der Kurden.

Fi aman illah!

 

Bitte nimm nicht alles persönlich! Ich schätze deine Redegewandtheit sehr!

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#bismillah#

 

Und in der Schule eine Sprache sprechen, die nicht ihre Muttersprache ist.

Das ist nicht besonders tragisch.Das tu´ ich auch in Deutschland #salam#

 

Aber bedenke, auch in diesem Reich wird es sprachliche und rassische Unterschiede geben

"Rassiche Unterschiede"? Wie meinst du das?Im Islam gibt es keine Rassen.Mensch ist Mensch.

 

Nationalstolz liegt an und für sich im Blut der Türken

Das ist ein Vorurteil was ich ehrlich gesagt ungern höre/lese.

Und ja,es gibt viele Türken die Nationalstolz haben (sogar einen übertriebenen),aber dass darf man nicht verallgemeinern.

Ich erinnere mich an einem Fall als ein paar Kurden in Bodrum zu einem Türken sagten,dass er die Flagge (also die türkische) runternehmen soll,sonst würde ihm etwas passieren.Sind jetzt alle Kurden Nazis?

 

Waren es nicht auch die Kurden, die, um weiter den islamischen Regeln zu folgen, gegen die Anti- islamischen Gesetze Atatürks mehrfach revoltierten?

Nur mal so nebenbei:Es gibt auch viele Türken die gegen Atatürks Gesetze sind. #salam#

 

Hier wurde viel geschrieben dass die Kurden unterdrückt worden sind usw.. (was ich auch gar nicht verleugne)

aber heute sehe ich Fortschritte worüber ich sehr glücklich bin.Die Kurden dürfen ihre eigene Sprache sprechen,in Privatschulen sogar ihre Sprache richtig lernen,mit ihrer Partei ins Parlament einziehen (auch wenn die Aktuelle Kurdenpartei einfach nur PKK-Müll ist...)

 

#salam#

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#bismillah#

#salam#

Fakt ist, dass es den Kurden in der Türkei wirklich schlecht geht und das die Situation sich ändern muss!

Das ist einfach so, sie werden wirklich sehr schlecht behandelt.

Dreist ist es zu dem, dass Kirchen gefördert, aber Shiitische Moscheen nicht gefördert werden.

Aber das ist normal, da die türkische Regierung den Islam nicht mehr haben möchte, sondern sich europarisieren möchte.

 

Wie oben schon gesagt, läuft in der Türkei schon sehr vieles schief und das hat den Grund, da jeder sehr nationalistisch ist, sowohl die türkischen Völker als auch die Kurden!

(Das gleiche Problem haben die Afghanen auch...warum sie heute in so einer Situation sind)

Das ist falsch!

Das dürfen sie nicht. Aber das wird so gemacht, daher muss mein einen Zwischenweg finden.

#salam#

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Tatsache. Du hast keine Argumente geliefert.

 

In Afghanistan leben Tajiken und Pashtunen, auch beide iranische Völker.

 

#salam#

 

#bismillah#

 

#salam#

 

Lieber Bruder, Iranisch zu sein ist keine Volksangehörigket, sondern eine Nationalität!

Iran selbst ist ein Vielvölker Staat! Im Iran leben Balutschen, Kurden, Araber, Perser, Assyrer und noch viele mehr #salam#

 

Kurden gab es schon in der Zeit des frühen alten-Persischenreiches! Sie wurden gerne in Kämpfe als Soldaten angeheuert, weil sie exzellente Bogenschützen und Reiter waren.

 

 

ws

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Selam!

Liebe Asiya, deiner Meinung nach dürfte es also auch all die anderen islamischen Staaten nicht geben? Denn, was du den einen zustehst, darfst du den anderen nicht verwehren. Die brauchen doch dann auch keine selbstgewählte Regierung, da sie doch alle ihre Tradition dann auch ohne Staat ausleben können.Und nochmals: mit Religionspaltung hat das nichts zu tun. Das ist eine Ausflucht.

Fi aman illah!

 

 

#bismillah#

 

Anscheinend hab ich mich missverständlich ausgedrückt. Sinn war, dass nicht jede Volksgruppe ein eigenes Land braucht. Sonst könnten wir aufteilen in Kurden, Azeris, Aleviten, usw. usf. Viel ist schon geteilt, in Iran, Afghanistan, Irak usw. Nun nehmen wir noch jeweils ein Stück aus Iran, Irak und Türkei und basteln ein neues Kurdistan daraus? Welchen Sinn soll das haben? Ja, natürlich könnte man das befürworten, aber wozu?

 

Der Sinn der Sache ist der, das die Islamischen Länder sich vereinigen sollten. Miteinander arbeiten sollten. Natürlich kann jeder "seine" Gesetze behalten, die aber in islamischen Ländern eine andere Grundlage haben als z.B. europäische Länder, nämlich das Gesetzt Allahs. Wozu braucht dann noch jede einzelne Volksgruppe ein eigenes Land? Ich frag nochmal, welchen Sinn soll das haben?

 

Anstatt die Einheit unter den Muslimen zu fördern und gegen die Unterdrückung der Muslime (z.B. durch das türkische Militär) zu arbeiten, wird ein eigenes Land für eine Volksgruppe verlangt.

 

Davon abgesehen, den Begriff "Rasse", der hier auch aufgekommen ist, finde ich vollkommen daneben. Wir sind alle Menschen, keine Tiere und von daher auch keine verschiedenen Rassen. Woher dieser Begriff kommt, sollte jedem klar sein!!!

 

Es gibt eine vielzahl von Völkern, mit verschiedenen Sitten und verschiedener Kultur. Anstatt dass man voneinander lernt und profitiert, soll separiert werden???

 

Statt den Kurden einen eigenen Staat zu geben, sollte man ihre Recht dort, wo sie leben verstärken und ausbauen. Wo soll das hinführen, wenn jeder nun seinen eigenen Staat möchte, dafür Unschuldige umbringt, Anschläge verübt?

 

Was Schwester Montazer über die Unterdrückung der Kurden erzählt hat, kann ich nur bestätigen, da ich es von Kurden selbst so erzählt bekommen habe, die es genau so erlebt haben und geflüchtet sind aus der Türkei. Wie die Lage heute ist, kann ich nicht ganz genau sagen, aber vor nicht allzulanger Zeit war sie sehr schlecht. Ein eigenes Land könnte da nur bedingt helfen, die Wahrung der Rechte aller Menschen in diesem Land würde mehr Sinn machen. Und durch die Unterschiede der Menschen kann man profitieren und lernen, ich wiederhole es nochmal, viele Volksgruppen sind eine Bereicherung. Wenn man sie untereinander aufteilt, ist das ein Verlust und eine Schwächung. (noch mal zur Erinnerung der Satz: Teile und Herrsche!)

 

Allah sagt im Koran: "Wir haben euch zu Völkern und Stämmer erschaffen, auf dass ihr einander kennenlernt!"

 

(und nicht aufteilt!!!)

 

 

 

 

Wasalam

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#bismillah#

#salam#

 

Ich muss zugeben, dass ich jetzt nicht alles durchgelesen habe.

 

Vorhin erwähnte ich nur die Vorurteile der Türken gegenüber den Kurden, sagte aber nichts Schlechtes über die Kurden, um nicht missverstanden zu werden.

 

Aber dass es ihnen so schlecht geht, das könnte ich nicht stehen lassen. Wenn wir zurück in die Geschichte sehen, ging es ihnen schlecht, aber heute kann man das kaum noch behaupten. Vielleicht weicht das nun bisschen vom Thema ab, aber wenn wir uns bisschen der Politik widmen: Die regierende Partei AKP wird mit dem Verbot von Tag zu Tag immer mehr bedroht, obwohl die DHP trotz Beweisen, dass sie die PKK unterstützt(e), kaum noch mit weiteren Problemen konfrontiert wurde.

 

Meiner Meinung nach bringt sich diese endlose Diskussion nichts. Bisher konnten es die Politiker nicht lösen, soll es nun in einem Shia-Forum gelöst werden?

 

wassalam

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#bismillah#

 

salam,

 

und die iranischen geschwister dürfen nicht vergessen, dass auch ein teil ihres landes ihnen weggenommen werden muss, wenn ein kurdistan entstehen soll, denn sie verlangen auch auch teil irans. wer befürwortet denn die teilung des islamischen republiks? und eine yazuidische regierung soll gegründet werden?

 

wasalam

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#bismillah#

#salam#

 

Allgemein

Wie die Geschwister bereits vorher erläutert haben, kann man "Kurdistan" nicht mit Palästina vergleichen. Zwei Konfliktherde miteinander "gleichzusetzen" nur aufgrund der territorialen Nähe oder des gemeinsamen Glaubens ist nicht sinnvoll.

 

Herkunft und Siedlungsgebiet

Die Kurden zählen zu den indogermanischen Völkern. Über ihre genaue Herkunft streiten sich die Wissenschaftler. Sie sind das größte Volk ohne einen eigenen Staat. Kurden gibt es im Iran, Irak, Syrien, Türkei und vielen anderen Ländern in der Region. Einige Minderheiten leben sogar im West-Iran (Khorasan) und in Afghanistan. Auch nach Libanon sind einige Minderheiten hingezogen. Der libanesische Politiker Walid Dschumblatt hat beispielsweise ebenfalls kurdische Vorfahren. Die meisten "Exil-Kurden" außerhalb des Nahen Ostens leben in Deutschland (ca. 500.000).

 

Identitätssuche der Kurden und türkischer Nationalismus

Ein kurdisches Nationalgefühl entwickelte sich erst anfang des 20. Jahrhunderts. Die innere Zerrissenheit der Kurden verhinderte eine Autonomie nach dem Zerfall des Osmanischen Reichs. Seit 1923 werden die Kurden in der Türkei nicht mehr als Minderheit, sondern als Türken angesehen. Als Minderheit galten nur noch religiöse Glaubensgemeinschaften. Die Kurden als Volk fielen nicht in diese Kategorie und wurden daher als Türken angesehen. Als "Türke" wurden alle Muslime mit einem türkischen Pass bezeichnet. Dieser Schritt sollte zur Gleichberechtigung aller Bürger führen. Kulturelle und ethnische Unterschiede wurden ignoriert. Im Zuge des türkischen Nationalismus herrschte ein starker Assimilierungsdruck, der zum Verbot der kurdischen Sprache und Kultur führte.

 

#salam#

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#bismillah#

 

Ich empfehle euch folgendes:

http://youtube.com/watch?v=_CCqtYtH7AE

 

und die iranischen geschwister dürfen nicht vergessen, dass auch ein teil ihres landes ihnen weggenommen werden muss, wenn ein kurdistan entstehen soll, denn sie verlangen auch auch teil irans. wer befürwortet denn die teilung des islamischen republiks?

Im Gegensatz zu der Türkei müsste Iran nur einen kleinen Teil abgeben.

 

und eine yazuidische regierung soll gegründet werden?

Was ist denn eine "yazuidische Regierung"?

 

#salam#

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#bismillah#

 

salam,

 

wusste nicht wie mans schreibt. doch "Yeziden":

 

Wer sind die Yeziden?

Die Yeziden sind von der Volkszugehörigkeit Kurden. Sie sprechen die kurdische Sprache, und auch die Siedlungsgebiete der Yeziden sind die kurdischen Gebiete. Es gibt kein freies Kurdistan. Die Yeziden leben verteilt im Irak, in Syrien, Türkei und ein ganz kleiner Teil im Iran. Es gibt auch noch Yeziden in den ehemaligen Sowjetstaaten Armenien und Georgien und mittlerweile auch in Deutschland. Zwar gibt es keine offizielle Zählung der Yeziden, die Gesamtzahl wird jedoch auf 800.000 geschätzt. Damit ist das Yezidentum, das ehemals die Ursprungsreligion der Kurden war, eine religiöse Minderheit unter den mehrheitlich moslemischen Kurden. Etwa 550.000 leben im Nordirak als Hauptsiedlungsgebiet, wo sich auch das religiöse Zentrum der Yeziden - Lalish - befindet. Lalish liegt in der Nähe von Mossul. In der Nähe liegt auch der Sitz des weltlichen und geistigen Oberhauptes der Yeziden.

 

Die yezidische Religion ist eine monotheistische Religion, deren Wurzeln 2.000 Jahre vor Christus in die Zeit des Mithraismus zurückgehen. Gott ist allmächtig und erschuf die Welt. Die yezidische Vorstellung ist, daß neben Gott keine zweite Kraft existieren kann, die ohne seine Fürsprache, ohne sein Dazutun etwas Böses verrichten kann. Deshalb existiert auch nicht die Gestalt des Bösen. Damit einhergehend ist auch die Vorstellung, dass das Leben für einen Yeziden nicht mit dem Tod endet, sondern es wird nach einer Seelenwanderung ein neuer Zustand erreicht.

 

Der Mensch ist in erster Linie selbst verantwortlich für sein Wirken. Aus yezidischer Sicht hat Gott dem Menschen die Möglichkeit gegeben, zu sehen, zu hören und zu denken. Er hat ihm den Verstand gegeben und damit die Möglichkeit, für sich den richtigen Weg zu gehen.

 

Zentrale Bedeutung hat der Engel Tausi Melek, der durch einen Pfau symbolisiert wird. Nach der yezidischen Mythologie hat er in besonderer Weise die Allmächtigkeit Gottes gehuldigt und wurde von Gott zum Oberhaupt der sieben Engel erkoren. Er nimmt eine Art Stellvertreter-Funktion Gottes ein.

....

 

http://www.yezidi.org/140.0.html

 

wasalam

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#bismillah#

 

Achso,Du meintest die Yeziden.

Eigentlich ist es egal wer die Regierung bildet,hauptsache man kann der USA dienen.Ein Kurdistan würde nur für die Interessen der USA existieren.

 

#salam#

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Selam!

Schön, dass ihr so viel Material beisteuert. Das ist sehr wichtig.

Bitte steigert euch aber nicht zu tief rein. Niemand hat die Absicht zu polarisieren. Wir sollten uns dagegn über jeden Beitrag freuen, von dem wir dazulernen können.

Und wichtig: Nichts persönlich nehmen! Es sollen hier keine Feindschaften gesät werden!

Fi aman illah! #bismillah#

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#bismillah#

 

Hat sich eigentlich jemand überlegt, was es bedeutet die Welt in immer kleinere Staaten zu teilen.

Diejenigen, die dies am stärksten vorantreiben sind die, die die "Gottheit" Globalisierung anbeten.

Das heisst, die die beharrlich verbreiten man müsse globalisieren sind diejenigen, die die Teilung forcieren ijn Gebieten, in denen sie keinen grossen oder für sie gerechnet zu klleinen Einfluss haben.

 

Was bedeutet es, wenn es zwei statt ein Staat gibt:

 

1) Formalitäten zur Ein-/Ausreise

2) Zu zahlende Beträge, weil man persönliches Eigentum (oder das eines anderen) mitführt => Zoll

3) Gebühr für die Einreise => Visagebühren

 

etc.

 

Soll dies alles der Grund sein, um weitere Staaten zu bilden?

 

Ist dies nicht die Fortführung der Wegezölle des Mittelalters?

 

Dieses soll sich nicht nur auf den Kurdenstaat beziehen. Sondern auf jeglichen Staat.

 

Eine weitere Staatsbildung ist meinerseits nur dann korrekt, wenn er keine geschlossenen Grenzen hat.

Und die Weiterführung dieses Gedankens ist, dass es letztlich nur einen Staat auf der Erde geben sollte.

 

Dieser muss und soll allerdings in Gerecjtigkeit verwaltet und regiert werden.

 

Dies bezieht natürlich die freie Religionsausübung und auch die freie Ausübung beliebiger nicht der Menschenwürde entgegensprechender Traditionen sein.

 

Und dies bedeutet, dass man sehr wohl den Kurden die Möglichkeit bieten sollte, ihre Traditionen auszuleben aucj die, die nicht islamisch sind.

 

Gemäss der Aussage im Quran Karim, der besagt, dass Allah swt. die Menschheit in Völker teilte und diese sich gegeneinender kennenlernen sollen.

 

Und dieses Kennenlernen soll in Frieden geschehen.

 

Ich finde es immer interessant, wenn ich gewisse Praktiken anderer Völker sehe.

Diese haben meist eine bestimmte Bedeutung.

 

Bei vielen dieser Praktiken sehe ich keinen Anlass, sie als islamisch verboten zu sehen.

 

 

#salam#

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salam aleykum auch ich möcht was beisteuern. ich finde die argumente von bruder signor abdullah sehr gut .

 

 

fassen wir mal zusammen: es ist fakt,daß die kurden in der türkei lange zeit keine rechte hatten. inzwischen gibt es einige refomen,welche besserung brachten.. aber leider zu spät. ich mag die PKK nicht,aber ich kann ihre beweggründe verstehen. untertrückung ruft widerstadn mit sich. und islam ist eine religion die seit jeher gegen unterdrückung steht.viele kurden sind muslime,also hat die türkei islamischen brüder ihre rechte verweigert- das recht auf eigene kulturulle identität.

 

 

die türkei selber trägt die konsequenz für die heutige lage. beginnend mit dem feind des islam kemal atashirk ähh atatürk.

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#bismillah#

 

#salam#

 

Lieber Bruder, Iranisch zu sein ist keine Volksangehörigket, sondern eine Nationalität!

Iran selbst ist ein Vielvölker Staat! Im Iran leben Balutschen, Kurden, Araber, Perser, Assyrer und noch viele mehr #rose#

 

Kurden gab es schon in der Zeit des frühen alten-Persischenreiches! Sie wurden gerne in Kämpfe als Soldaten angeheuert, weil sie exzellente Bogenschützen und Reiter waren.

ws

 

#salam#

 

Falsch.

 

Es gibt die Iraner = Ein Volk

 

Und es gibt mehrere Stämme: Perser, Kurden, Azari, Balutschen, Paschtunen, Taleshy, Gilaki, Mazandrani.

 

Man teit die Deutschen auch nicht in Bayer, Schwaben, Hanseaten, Berliner ein und nennt Deutschland einen Vielvölkerstaat.

 

Was du meinst sind Meder. Kurden stammen aus vielen westiranischen Stämmen(Meder) und altindogermanischen Völkern(Hetither, Guti etc.#rose#. Dennoch sind sie ein iranischer Volksstamm.

 

Das ist Wissenschaft, da kannst auch du nicht daran ändern, genau so wie sie eine west-iranische Sprache sprechen.

 

Jamshid ist ein iranische Kurde, Sänger, überwiegend singt er in Persisch (eigentlich fast nur)

 

Hier ein Konzert aus Südkurdistan/Irak in Arbil/Hewlar.

 

Kurdisch:

 

 

 

Persisch:

 

 

Das Lied heißt "Für Iran für die Heimat"

 

 

Ich will hier ja nichts pauschalisieren oder politisieren.

 

Antwort mehr als Genug.

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die türkei selber trägt die konsequenz für die heutige lage. beginnend mit dem feind des islam kemal atashirk ähh atatürk.

 

#bismillah#

 

salam,

 

ehrlich? finde ich auch. ich kann auch verstehen, warum sie sich so verhalten. ich finde auch, dass die türkei sehr sehr große fehler begannen hat und selber schuld ist an dieser lage. aber ich finde es, von beiden seiten, schade, dass sie sich jetzt wieder gegenseitig umbrigen. statt anderen teufeln marionetten zu sein, sollten sie sich gegenseitig schritte zueinander machen. türkei hat ein schritt gemacht (ja, kann sein, dass es immernoch nicht optimal ist) aber ich hätte jetzt von der anderen seite nicht angriffe erwartet, sondern auch ein schritt. aber die antwort waren noch mehr anschläge. und so haben die nationalistischen türken die bestätigung gesehen: "man darf denen keine rechte geben, dann greifen sie noch mehr an!".

ich kann sehr wohl verstehen, dass die kurdischen geschwister bei den türken ihr feindbild sehen.

ich kann sehr wohl verstehen, dass sie hasserfüllt sind.

ich kann sehr wohl verstehen, dass sie so aggressiv sind.

das ist alles menschlich, aber falsch!

imam ali a.s. wurde so oft schlecht behandelt, so viele rechte weggenommen, aber als er gehandelt hat, hat er nie mit hass gehandelt. und wenn wir über islamischen verhalten und das, was islamisch ok ist sprechen, dann müssten beide endlich die waffen zur seite legen und weiter in die gemeinsam angestrebte richtung gehen. türkei hat ein schritt gemacht, jetzt sind die kurden dran, dass sie zeigen, dass sie friedlich verhandeln können und wollen und nach ihren rechten streben und nicht nach noch mehr blut.

 

wasalam

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#bismillah#

#salam#

 

Ich meine stark das Kurden kein eigenes Land verdienen. Zumal da sie gegen Sayyad Imam waren und zum anderen da sie, wenn sie ein Land bekommen Pro Amerika sein werden.

 

Das ihnen durch Kemal Atatürk unrecht angetan wurde, dagegen sagt keiner was. Jedoch gibt dies ihnen trotzdem kein Recht selbst unrecht anzutun. Ich kann von den Kurden im Irak sprechen. Ich war in Sleymaniyah. Man sagte mir dort ist es wie in Europa. Ich als ein "Deutscher" müsste mir das ansehen. Ich war also in dieser Stadt. Was sehe ich? Das einzige was Europäisch ist: Die Gesellschaft. Keine Kopftücher, westlicher Style. Die Haare, die Kleidung. Alles westlicher Style. Ich dachte wirklich, was sind das für "Stylos"? Und dann gab es Läden die westlich aussahen. Woher diese Läden nach dem westlichen Stil? Woher dieser Style? Und es wurde dort viel gebaut - Ebenfalls nach dem westlichen Stil, woher das Geld? Woher die Architektur? Ich glaube nicht das die Kurden von Sleymaniyah ganz alleine dies auf die Beine gestellt haben.

 

Und Kerkuk, meine Heimatstadt, soll das "Herz Kurdistans" sein. Stellt sich mir die Frage: Wie geht das? Ich, aus Kerkuk. Ich dessen Ururur³³Opa schon dort lebte. Ich war die ganze Zeit in einer falschen Stadt? Wo waren die Kurden bis vor einigen Jahrzehnten? Die Kurden haben uns viel mehr unrecht angetan. Man sollte auch mal schauen was die Kurden im Irak anstellen und nicht nur über Türkei sprechen.

 

Wie ich schon sagte, dass den Kurden auch unrecht angetan wurde, dagegen sagt keiner was. Jedoch das was sie zur Zeit im Irak anstellen, dass ist ebenfalls unterste Schublade.

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#bismillah#

 

#salam#

 

ich finde es sehr schade,dass kurden unterdrückt werden. in der türkei z.ß. dürfen sie keine kurdische namen haben, sie dürfen ihre sprache nicht sprechen usw. das ist echt dumm. aber anspruch auf ein eigenen staat haben sie meiner meinung nach auch nicht.

 

#salam#

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#bismillah#

 

Einfach Kurdistan den Iran zurückgeben, dann gibt es keine Probleme, Kurden sind ein iransiches Volk.

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#bismillah#

 

Einfach Kurdistan den Iran zurückgeben, dann gibt es keine Probleme, Kurden sind ein iransiches Volk.

 

Selam!

Kann ein Kurde auch umgekehrt sehen. Das Wort Iran ist synonym mit dem Wort Arier. Somit hätte auch ein Roma wie ich das Recht die Iraner ein Roma- Volk zu nennen.

Fi aman illah!

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#bismillah# liebe Geschwister!

 

Ich entschuldige mich schon mal im Vorraus, falls ich einige Dinge nenne, die andere Geschwister bereits vor mir genannt haben, aber ich habe mir nicht alle Einträge durchgelesen.

 

Alsooo: Ich bin persönlich für ein sogenanntes Kurdistan. Ich halte es für absurd zu behaupten, dass das Ziel eine große Ummah sei und wir deswegen über Unterdrückung, Verletzung der Menschenrechte etc. hinwegsehen müssen.

Gerade ein guter Muslim sollte meiner Meinung nach seinen Mitmenschen nichts aufzwingen auch nicht seine Kultur oder Religion. Schließlich weiß Allah doch, ob man im Herzen gläubig ist, oder nicht, da bringt es dann auch nichts, wenn ich jemanden ein Kopftuch oder ähnliches aufzwinge.

Rede ich am Thema vorbei? Verzeihung liebe Geschwister, aber dieser Terror muss doch endlich ein Ende haben. Ständig sterben unschuldige Menschen, weil es um ein Stück Land geht. Lieber Gott mögen die Politiker diesem Schwachsinn ein Ende bereiten und den Menschen ihren Staat geben, wenn dies ihr Wunsch ist und dann endlich Frieden zwischen Kurden, Türken Iranern und denen die noch beteiligt sind herrschen kann.

Vielleicht reagiere ich zu emotional, aber wenn Blut fließt, weil Politiker Machteinschränkungen befürchten seh ich rot!

 

Ma'a Salama liebe Geschwister

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#bismillah#

 

Glaubst du wirklich, wenn man einem Menschen etwas freiwillig gibt, dass er sich dann zufrieden gibt? Menschen sind, insofern sie keinen ausreichenden Glauben an das Jenseits haben, egoistisch und habgierig. Sie wollen immer mehr.

 

Wären sie jedoch gläubig, würden sie sich bewusst machen, das diese Erde nur geliehen ist, dass sie nur eine kurze Zeit hier verweilen, bevor sie zu Allah Taala zurückkehren. Und was haben sie dann von dem Stück Land? Können sie es mitnehmen? Bekommen sie für den Besitz eine Belohnung? Würden sie mit dem Land etwas sinnvolles anstellen? Z.B. Arme Menschen speisen, um es für gute Taten zu benutzen? Das wage ich zu bezweifeln.

 

Auch wenn die Kurden ein Stück Land rechtlich zugesprochen bekommen würden, ist damit nicht gewährleistet, dass es Frieden geben wird. Denn wie gesagt, sie würden sich damit nicht zufrieden geben und andere würden es nicht gefallen, dass sie es bekommen haben.

Es geht ja nicht darum, dass sie von ihrem Land vertrieben wurden, denn sie leben ja noch in ihren Gebieten, es geht nur um die Grenzen und die Landeszugehörigkeit. Doch die Situation würde sich ändern, wenn man eine neue Grenze ziehen würde. Grenzen teilen, sie fügen nicht zusammen. Daher wäre es sinnvoller, jedem seine Rechte zuzugestehen, die islamische Grundwerte haben sollten.

 

Erst muss ein Umdenken stattfinden, und wenn es so wäre, würde man das Land nicht mehr teilen müssen und wollen.

 

Davon abgesehen, wenn du von Kultur sprichst, wieso können mehrere Volksgruppen nicht gemeinsam in einem Land leben, und jeder kann seine Kultur ausleben? Was spricht dagegen? Wieso muss dafür das Land geteilt werden?

 

Und wieso würde es in einer Ummah Unterdrückung und Missachtung der Menschenrechte geben? Und wer garantiert, dass es damit nicht weitergeht, wenn das Land geteilt wird und von Nicht-Gläubigen Menschen regiert wird.

 

Es ist vielleicht eine Utopie, von einer grossen Ummah zu träumen, doch es ist weitaus gefährlicher, die Ummah in viele kleine Gruppen zu spalten.

 

 

Wasalam

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