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Guest Asiya

Ulfkottes Steinigung

24 posts in this topic

#schaem#

 

Ulfkottes Steinigung

 

Am 11. Oktober 2006 berichtete die überregionale französische Tageszeitung Libération über einen Vorfall in einem Lyoner Collège, einer Mittelschule, der anfangs nur die Lokalpresse beschäftigt hatte, dann aber sogar die Staatsanwaltschaft.

 

Am 4. Oktober 2006 standen Libération zufolge drei Mädchen aus der classe de troisième, der 10. Klasse, auf dem Hof beieinander. Eine davon kaut an ihrem Pausenbrot, da geht ein Junge an ihr vorbei und ruft ihr zu: „Du ißt?" Ob das eine Feststellung, eine Frage oder gar eine Drohung war, konnten die Ermittler nicht klären. Wenig später jedenfalls bewarf ein anderer Junge die Mädchen mit Kies oder einzelnen Kieselsteinen (graviers). Die Mädchen erwidern das Feuer. Da bewerfen vier Jungen die Mädchen und verletzen eines, nicht das mit dem Pausenbrot, leicht am Auge.

 

Die Polizei ermittelte, und der Staatsanwalt stellte fest: eine Schulhofrangelei, die aber Folgen für die Jungen haben kann.

 

Nun zu Udo Ulfkotte. Am 18. Januar 2007, über drei Monate nach dem Bericht in Libération über das Ergebnis der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen, schrieb er bei juedische.at, einem üblen Internetauftritt, der weder mit der Jüdischen Zeitung, noch mit der Jüdischen Allgemeinen verwechselt werden darf:

 

Niemand protestierte auch, als am 4. Oktober 2006 in der französischen Stadt Lyon muslimische Schüler eine Drittklässlerin auf dem Schulhof zu steinigen versuchten, weil sie zu Beginn des Ramadan auf dem Schulhof ein Pausenbrot gegessen hatte.

 

Wie kommt der Mann auf sowas? Die Drittkläßlerin hatte er offenbar aus seinen profunden Französischkenntnissen geschöpft. Aber: Niemand soll protestiert haben? Obwohl sogar der Staatsanwalt ermittelt hat?

 

Weiter HIER

 

 

Wie aus einer Kleinigkeit eine weitere Hetze gegen den Islam zusammengebastelt wird... Dazu kann man nur sagen, derjenige scheint unter einer grossen Paranoia zu leiden.

 

Und wer wissen möchte, was eine Paranoia ist, hier eine kurze Erklärung:

 

Die neurotische paranoide Persönlichkeit ist durch übertriebene Empfindlichkeit gegenüber Zurückweisung, durch Kränkbarkeit, Misstrauen sowie eine Neigung, Erlebtes zu verdrehen, gekennzeichnet. Sie neigt dazu, neutrale oder freundliche Handlungen anderer als feindlich oder verächtlich misszudeuten.Häufig findet man auch wiederkehrende unberechtigte Verdächtigungen hinsichtlich der sexuellen Treue des Ehegatten oder Sexualpartners und streitsüchtiges Bestehen auf eigenen Rechten. Betroffene neigen zu überhöhten Selbstwertgefühl und übertriebener Selbstbezogenheit.

 

Schließlich ist die gravierendste Form, die paranoide Schizophrenie, durch beständige, häufig paranoide Wahnvorstellungen gekennzeichnet, meist begleitet von Wahrnehmungsstörungen.

 

Das passt schon sehr gut zu diesem Ulfkotte, oder?

 

Wasalam

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#salam#

#salam#

 

 

Ulfkotte ist ein Mensch mit leeren Sprüchen und ein guter Hetzer! Das er viel Schwachsinn bei Zionisten abladen muss, ist ein Zeichen dafür, wer ihn lenkt. Der Ulfkotte hat keine Moschee von innen gesehen und urteilt so über den Islam; er gehört für mich in die selbe Ecke wie Broder & Co. - nur diskreminierender und rechtsorientierender. "Für Europa, gegen Eurabien", lautet sein Motto. Spalten statt Versöhnen...

 

http://huibslog.huibs.net/journal/2008/4/1...-schon-200.html

- Er fiel schon früher auf.

 

 

#salam##rose#

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#salam#

Dritte Klasse, das bedetet, das Mädschen war vielleicht 8 oder 9. Eventuell ist das Mädchen noch garnicht in der reifestufe gewesen, in der sie hätte Fasten müssen.

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#salam#

 

Naja ob es nun paranoia ist oder nicht kann ich nicht sagen. Ich kann aber bestätigen, dass es viele fanatische Muslime gibt, die nicht damit klar kommen, dass andere während der Fastenzeit in ihrer Anwesesendheit essen, trinken oder Kaugummi kauen. In der nähe meines Dorfes in der Türkei gibt es eine Stadt, wo wir immer einkaufen gegangen sind. Und diese Stadt bestand zu 99 % Sunniten. Wenn ein Kind sogar Kaugummi gekaut hat, sind ältere Leute auf diese Kinder losgegangen. Die schlugen einen weil er rauchte.

 

Ich mein, das Fasten macht jeder für Gott und nicht für Menschen, aber das verstehen viele nicht.

 

#salam#

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#salam#

#salam#

 

Es rechtfertigt nicht die übertriebene Reaktionen darauf, aber es gehört sich für einen nichtfastenden Muslim nicht, wenn er im Monat Ramadan vor anderen fastenden Muslimen isst oder raucht. Ich finde so ein Verhalten respektlos.

 

#salam#

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#bismillah#

Es rechtfertigt nicht die übertriebene Reaktionen darauf, aber es gehört sich für einen nichtfastenden Muslim nicht, wenn er im Monat Ramadan vor anderen fastenden Muslimen isst oder raucht. Ich finde so ein Verhalten respektlos.

 

Trotzdem, es ist ein Kind. Sie hat sich darüber wohl keine Gedanken gemacht, weil sie anscheinend noch nicht unter Fastenpflichtigen gehört.

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#augenroll#

#bismillah#

 

Das war nicht auf Kinder bezogen. Kizilbas meint auch Erwachsene.

 

#salam#

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#augenroll#

#salam#

 

Es rechtfertigt nicht die übertriebene Reaktionen darauf, aber es gehört sich für einen nichtfastenden Muslim nicht, wenn er im Monat Ramadan vor anderen fastenden Muslimen isst oder raucht. Ich finde so ein Verhalten respektlos.

 

#salam#

 

#bismillah#

:D

 

Im Heiligen Monat in der Öffentlichkeit zu essen ist in Iran ein Verbrechen und wird mit Peitschenhiebe bestrafft!

 

:D

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#augenroll#

#salam#

 

Im Heiligen Monat in der Öffentlichkeit zu essen ist in Iran ein Verbrechen und wird mit Peitschenhiebe bestrafft!

 

#salam#

 

 

#bismillah#

:D

 

Aber bei denen, die es im vollem Bewusstsein tun.

 

 

:D

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#augenroll#

#salam#

 

Aber bei denen, die es im vollem Bewusstsein tun.

 

 

#salam#

#bismillah#

:D

 

Wenn du in der Öffentlichkeit etwas isst oder etwas anderes tuest (z.B Rauchen) ist es ganz egal ob du reisender bist, ob du wußtest, dass Ramadan angefangen hat oder beendet ist usw. Die Peitschenhibe darfst du entgegennehmen. Ist einem Bruder sagar passiert, weil er sowieso Reisender war und gedacht hätte, dass Ramadan erst Morgen anfängt. Wie soll man auch feststellen ob es im vollen Bewußtsein gemacht hast oder SAHF :D

 

 

:D

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#augenroll#

#bismillah#

 

Wenn du in der Öffentlichkeit etwas isst oder etwas anderes tuest (z.B Rauchen) ist es ganz egal ob du reisender bist, ob du wußtest, dass Ramadan angefangen hat oder beendet ist usw. Die Peitschenhibe darfst du entgegennehmen. Ist einem Bruder sagar passiert, weil er sowieso Reisender war und gedacht hätte, dass Ramadan erst Morgen anfängt. Wie soll man auch feststellen ob es im vollen Bewußtsein gemacht hast oder SAHF #salam#

 

 

#salam#

Salam

 

Find ich echt gemein muss ich sagen

 

wasalam

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Salam

 

Also ich bitte euch, was soll denn so ein Gesetzt bewirken? Dass derjenige dann mit Freude fastet, nachdem er ausgepeitscht wurde? Oder um es den Fastenden leichter zu machen? Oder ist es die iranische Art und Weise das Gute zu gewähren und das Schlechte zu verwehren...? Ob jemand fastet oder nicht, ist seine persönliche Sache. Und mit Peitschenhieben kann man ihn bestimmt nicht "überreden", das Fasten einzuhalten. Und die, die Fasten, sollten in der Lage sein es auszuhalten, jemand anders essen oder trinken zu sehen, sonst sind sie nur schwach..... Ich habe meiner nicht-muslimischen Schwester sogar einen Kaffee gekocht, als sie im Ramadan zu Besuch war. Über so ein Gesetz kann ich nur den Kopf schütteln.

Das es respektlos ist, wenn ein Muslim mit voller Absicht vor anderen Muslimen isst oder trinkt, ist eine ganz andere Sache. Aber dafür muss sich derjenige selbst später vor Allah swt. rechtfertigen. Und der, der fastet, muss es eben aushalten und hat kein Recht, den anderen zu bestrafen, sondern sollte geduldig sein, vor allem Geduld zeigen als Vorbild und als Gläubiger, sodass sich der andere inschaAllah ein Beispiel nimmt und doch den rechten Weg findet. Wie will man denn das mit Peitschenhieben erreichen? Wie war das noch gleich? Kein Zwang im Glauben? Steht so im Quran....

Ganz zu schweigen davon, dass es eben Regeln gibt, die das Fastenbrechen erlauben, wie kann man dann da das Recht herausnehmen, denjenigen auszupeitschen? Ich für meine Person würde jedem, der auf Reisen ist oder nicht fasten muss / kann, etwas zu essen und zu trinken anbieten. Und mit denen, die es mit voller Absicht brechen, erst mal reden.

 

Wasalam

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#bismillah#

#salam#

 

Schwester, reg dich bitte wieder einwenig ab.

 

Natürlich ist es jedem selbst überlassen, ob er fastet oder nicht. Wenn welche ohne Grund ihr Fasten brechen, dann sollen sie zuhause essen und trinken und nicht in der Öffentlichkeit. Denn sonst würden sie öffentlich eine Sünde begehen und das ist in einem Islamischen Staat verboten!

 

Desweiteren würde ich gerne wissen, woher du Br. Mohammad diese Information hast? Man kann schlecht ein Gesetz beurteilen, wenn man nicht weiß, wie und wann es genau angewandt wird.

Und u.a. deshalb finde ich es nicht in Ordnung, wenn man vorschnell urteilt #augenroll#

 

#salam#

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Im Namen Gottes,

 

Ich finde viele User im Forum lassen sich von anti-iranische Propaganda beeinflussen und schenken diese direkt Glauben und das finde ich unakzeptabel,weil der iranische Staat der beste Staat ist der Welt !

Immer diese Iranpropaganda und die nervt jetzt und wenn im Iran so was öffentlich verboten ist und es mit Peitschenhiebe bestraft wird,dann finde ich es in Ordnung,weil das die islamische Verfassung ist, an der nichts zu rütteln gibt.

Der Staat unterliegt der Autorität von Imam Sayyed Ayatollah Al-Hussayni Khamenei (H.) und er kennt sich mit dem islamischen Gesetzt aus.

Und wie gesagt,wenn jemand hier mit irgendwelchen Informationen über den Iran kommt,dann soll er die Beweise direkt mitnehmen,denn ich muss wohl hier nicht erläutern,dass der Staat Iran viele Feinde hat oder ?

 

Bringet her eure Beweise,wenn ihr wahrhaftig seid (Quran).

 

Wa salam alaikum.

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#bismillah#

#salam#

 

Schwester, reg dich bitte wieder einwenig ab.

 

Natürlich ist es jedem selbst überlassen, ob er fastet oder nicht. Wenn welche ohne Grund ihr Fasten brechen, dann sollen sie zuhause essen und trinken und nicht in der Öffentlichkeit. Denn sonst würden sie öffentlich eine Sünde begehen und das ist in einem Islamischen Staat verboten!

 

Desweiteren würde ich gerne wissen, woher du Br. Mohammad diese Information hast? Man kann schlecht ein Gesetz beurteilen, wenn man nicht weiß, wie und wann es genau angewandt wird.

Und u.a. deshalb finde ich es nicht in Ordnung, wenn man vorschnell urteilt #augenroll#

 

:D

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es war vor zwei oder drei Jahren Anfang Ramadan in Mashhad. Das traurige dabei ist, dass der Bruder gläubiger Muslim ist und sich auf dem Fastenmonat vorbereiten wollte und deshalb zum heiligen Schrein ging. Er sagt selbst, dass sie ihm angeboten haben die Peitschenhibe zu kaufen. Er sah es aber nicht ein, weil er Reisender war und gar nicht mitbekommen hatte, dass Ramadan in Iran schon anfing.

Er erzählte, dass er ab dem dritten Peitschenhib nichts mehr mitbekam weil er ohnmächtig wurde. #salam#

Ach ja, sein Flug hat er auch verpasst und musste fast 3 Tage im Krankenhaus verbringen...

 

Aber ganz ehrlich (das ist jetzt eine Außnahme gewesen): das Gesetz finde ich richtig und wichtig -> aber bitte für alle also nicht käuflich!!!

:D

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#salam#

#salam#

 

Schwester, reg dich bitte wieder einwenig ab.

 

Natürlich ist es jedem selbst überlassen, ob er fastet oder nicht. Wenn welche ohne Grund ihr Fasten brechen, dann sollen sie zuhause essen und trinken und nicht in der Öffentlichkeit. Denn sonst würden sie öffentlich eine Sünde begehen und das ist in einem Islamischen Staat verboten!

 

Desweiteren würde ich gerne wissen, woher du Br. Mohammad diese Information hast? Man kann schlecht ein Gesetz beurteilen, wenn man nicht weiß, wie und wann es genau angewandt wird.

Und u.a. deshalb finde ich es nicht in Ordnung, wenn man vorschnell urteilt #bismillah#

 

#salam#

 

Salam

 

Bitte Schwester, wenn ein Reisender, eine Schwangere oder eine Frau mit ihrer Menstruation oder ein kranker Mensch etwas isst und nicht fasten muss, begeht er keine Sünde. Und darf folglich auch dafür nicht ausgepeitscht werden. Wenn ein Fastender nicht aushalten kann, jemand anders essen oder trinken zu sehen, hat er ein Problem, und nicht der, der ganz legitim etwas isst oder trinkt. Wo bleibt denn da die Großzügigkeit, die Gastfreundschaft, die Freundlichkeit Reisenden oder Kranken oder oder oder gegenüber?

 

Davon abgesehen, falls jemand ohne Grund das Fasten bricht, glaube ich nicht, dass man ihm mit Peitschenhieben einbläuen kann, nicht mehr zu sündigen. Wo bleibt denn da die Barmherzigkeit und die Geduld? Ganz ehrlich, wen kann man mit Gewalt vom Islam und dem Fasten überzeugen? Das wäre so, als wenn ich meine Kinder bei jedem Fehler schlagen würde. Aber mit Geduld und vielen Erklärungen erzieht man viel besser. Und wenn sich ein Fastender davon verführen lässt, weil er jemand anders essen oder trinken sieht, dann ist er nicht stark genug im Fasten und im Glauben. Also ehrlich, warum wird es denn den Menschen soo leicht gemacht, dass sie bloss keinen beim Essen und Trinken sehen, und warum werden Unschuldige bestraft? Wenn das stimmt, was Bruder Mohammad geschrieben hat, dann wurde der Mann ohne Grund ausgepeitscht, da er als Reisender nicht fasten muss!

 

Wasalam

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Salam

 

Bitte Schwester, wenn ein Reisender, eine Schwangere oder eine Frau mit ihrer Menstruation oder ein kranker Mensch etwas isst und nicht fasten muss, begeht er keine Sünde. Und darf folglich auch dafür nicht ausgepeitscht werden.

 

 

Es ist keine Sünde, solange man es nicht in der Öffentlichkeit tut!

Aber, wenn man es nicht wusste, dann sollte man ein Auge zurücken! #bismillah#

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Es ist keine Sünde, solange man es nicht in der Öffentlichkeit tut!

Aber, wenn man es nicht wusste, dann sollte man ein Auge zurücken! #bismillah#

 

Salam

 

wie wird das denn islamisch gerechtfertigt, dass man nicht in der Öffentlichkeit essen oder trinken darf, wenn man doch gar nicht fasten muss? Dann sündigt man ja schließlich nicht. Also das versteh ich überhaupt nicht.

 

 

Wasalam

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#bismillah#

#salam#

 

Schwester, ich habe doch gesagt, dass uns zuwenig Infos zu dieser Strafe fehlen, sodass eine Diskussion darüber nicht möglich ist.

 

Woher sollen wir wissen, ob es nicht Ausnahmen gibt?

 

Und es geht nicht darum, dass man die Leute mit den Peitschenhieben dazu bewegen möchte zu fasten, sondern dass sie nicht in der Öffentlichkeit essen sollen und durch diese Sünde andere beeinflussen. Es kann in einem Islamischen Staat niemals erlaubt sein, offen zu sündigen. Da sind wir uns inschallah einig.

 

Wie es sich nun mit Kranken und Schwangeren verhält, wie gesagt, dafür fehlen uns einfach die Informationen. Aber auch hier gilt, dass sie denke ich schon von sich aus und aus Respekt es unterlassen würden. Ich finde es eher schade, wenn man diese Menschen dazu zwingen müsste. In allen muslimischen Ländern isst niemand während der Fastenzeit in der Öffentlichkeit.

 

Abgesehen davon wird der Staat von Imam Khamenei geführt. Deshalb steht es niemandem zu, die Gesetze zu kritisieren. Das ist genauso verboten, wie das Kritisieren von Fatwas.

 

#salam#

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Salam

 

Schwester, wieso darf man die Gesetze nicht kritisieren oder hinterfragen? Sind denn alle, die die Gesetze erlassen haben Masoum?

Das versteh ich jetzt nicht ganz. Ich denke, gerade wenn man das macht, bekommt man durch eine entsprechende Diskussion doch den Sinn nachvollziehen.

 

Und zum Thema, dass ein anständiger Muslim nicht in der Öffentlichkeit isst, sollte schon selbstverständlich sein. Aber du betonst hier die Sünde, es gibt aber genug Gründe, warum es keine Sünde ist, nicht zu fasten, und das kann doch nicht bestraft werden. Zum Beispiel wenn ein Diabetiker unterzuckert ist und dringend trinken oder essen muss, was dann? Wenn er gerade auf der Strasse läuft?

Und der Bruder hat es doch beschrieben, was geschehen ist. Da stellt sich mir nur die Frage, woher kommt dieses Wissen?

 

Wasalam

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#salam#

#salam#

 

In dem Fall, den der Bruder schilderte, ging es um einen Reisenden und nicht um einen Kranken. Man kann schlecht Reisende von Nichtreisenden unterscheiden, denn im Grunde genommen, könnte das jeder von sich behaupten, wenn er nicht bestraft werden möchte.

Unwissenheit schützt nicht vor Strafe, das ist auch in Deutschland so.

 

Schwester, wieso darf man die Gesetze nicht kritisieren oder hinterfragen? Sind denn alle, die die Gesetze erlassen haben Masoum?

Das versteh ich jetzt nicht ganz.

Ich denke, gerade wenn man das macht, bekommt man durch eine entsprechende Diskussion doch den Sinn nachvollziehen.

 

Nein, sie sind nicht ma'sum, aber im Gegensatz zu dir und mir, haben sie sehr lange studiert und verfügen über großes Wissen und Informationen, die uns leider fehlen.

Eine Diskussion, wo man hinterfragt, ohne zu bewerten ist ok, und auch wünschenswert, wenn es mit der Absicht erfolgt, etwas zu lernen (und nicht um einen bestimmten Staat schlecht dastehen zu lassen #bismillah# ). Kritisieren und somit das Urteil negativ bewerten, ist aber verboten.

 

Aber du betonst hier die Sünde, es gibt aber genug Gründe, warum es keine Sünde ist, nicht zu fasten, und das kann doch nicht bestraft werden. Zum Beispiel wenn ein Diabetiker unterzuckert ist und dringend trinken oder essen muss, was dann? Wenn er gerade auf der Strasse läuft?

 

Dazu habe ich doch schon folgendes gesagt:

 

Woher sollen wir wissen, ob es nicht Ausnahmen gibt?
Wie es sich nun mit Kranken und Schwangeren verhält, wie gesagt, dafür fehlen uns einfach die Informationen.

 

#salam#

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Salam

 

Ja Schwester, du hast schon Recht, man kann einen Reisenden nicht von einem Nicht-Reisenden unterscheiden. Aber wenn man das mal zu Grunde legt, kann man jemanden ohne klaren Beweis verurteilen? Eigentlich auch nicht. Wenn derjenige dann auch noch beteuert, ein Reisender zu sein, kann er doch nicht bestraft werden. Also entweder stimmt etwas an der Geschichte nicht, aber ich möchte dem Bruder ja nicht unterstellen, etwas unwahres gepostet zu haben, oder die Geschichte hat etwas sehr negatives.

Naja, und das mit dem Kritisieren, jeder sollte sich doch sein eigenes Urteil bilden können und dürfen, und wenn ich mit einem Gesetz, aus welchem Land auch immer, nicht einverstanden bin oder es nicht gutheiße, warum ist es dann verboten, dass auch zu äussern?

Ich möchte nicht den Staat negativ bewerten, da es im Iran sehr viele gute Seiten gibt, aber das bedeutet nicht, dass sie keine Fehler machen. Dann stellt man nicht den ganzen Staat in Frage, sondern nur eine bestimmte Sache. Und wer weiß, wenn diese Geschichte stimmt, ob nicht ein Richter ein falsches Urteil gefällt hat, weil die Gesetze nicht ganz so sind, wie dargestellt wird. Wer kennt sich denn mit den islamischen Gesetzen hier aus und könnte dazu etwas sagen?

Und bei allem Respekt, wenn das Gesetz so stimmt, einem ganzen Land in einem Monat das Essen und Trinken auf der Strasse zu verbieten, kommt mir schon etwas sehr streng und übertreiben vor. Vor allem, weil auch Nicht-Muslime in dem Land leben, die nunmal nicht fasten müssen, für die es keine Sünde ist. Und ich frage mich, das ist wohl das allerwichtiste, ob auch der Gesandte Gottes (s) oder die Imame (as) den Menschen verboten haben, im Monat Ramadan auf der Strasse zu essen.

 

Davon mal ganz abgesehen, wir hier in Deutschland werden auch mit Essen und Trinken konfrontiert im Monat Ramadan. Und wir lassen uns davon auch nicht aus der Bahn werfen oder beeinflussen, oder?

 

Und ach ja, Unwissenheit schützt im Islam vor Strafe..., nur als Beispiel, wenn du aus Unwissenheit deine Gebete falsch betest, auch wenns jahrelang ist, bist du nicht verpflichtet, sie nachzuholen, wenn du aus Unwissenheit ein paar Minuten zu spät anfängst zu fasten, weil dir jemand eine falsche Zeit genannt hat, musst du das Fasten nicht nachholen, wenn du aus Unwissenheit etwas mit Schweinegelatine gegessen hast, wird es dir nicht als Sünde angerechnet usw. Das lässt sich noch fortsetzen.... und ist mit den weltlichen Gesetzen nicht zu vergleichen.

 

 

Wasalam

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#bismillah#

#bismillah#

 

 

Davon mal ganz abgesehen, wir hier in Deutschland werden auch mit Essen und Trinken konfrontiert im Monat Ramadan. Und wir lassen uns davon auch nicht aus der Bahn werfen oder beeinflussen, oder?

 

Wir leben in einem ungläubigen Land, erwarte nichts von uns. Wir dürfen sogar nichts machen.

 

 

#salam#

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#bismillah#

#bismillah#

 

Und ach ja, Unwissenheit schützt im Islam vor Strafe..., nur als Beispiel, wenn du aus Unwissenheit deine Gebete falsch betest, auch wenns jahrelang ist, bist du nicht verpflichtet, sie nachzuholen, wenn du aus Unwissenheit ein paar Minuten zu spät anfängst zu fasten, weil dir jemand eine falsche Zeit genannt hat, musst du das Fasten nicht nachholen, wenn du aus Unwissenheit etwas mit Schweinegelatine gegessen hast, wird es dir nicht als Sünde angerechnet usw. Das lässt sich noch fortsetzen.... und ist mit den weltlichen Gesetzen nicht zu vergleichen.

 

Es geht um eine Strafe als Folge einer Straftat. Und außerdem schützt Unwissenheit nicht immer davor bestimmte Gebete oder Fastentage wiederholen zu müssen.

 

Und bei allem Respekt, wenn das Gesetz so stimmt, einem ganzen Land in einem Monat das Essen und Trinken auf der Strasse zu verbieten, kommt mir schon etwas sehr streng und übertreiben vor. Vor allem, weil auch Nicht-Muslime in dem Land leben, die nunmal nicht fasten müssen, für die es keine Sünde ist. Und ich frage mich, das ist wohl das allerwichtiste, ob auch der Gesandte Gottes (s) oder die Imame (as) den Menschen verboten haben, im Monat Ramadan auf der Strasse zu essen.

 

Das Problem ist, dass du den Sinn des Gesetzes nicht verstanden hast. Es geht mir nicht um irgendwelche Urteile. Natürlich können sie falsch sein, weil Richter auch Fehler machen können.

Es geht mir um das Gesetz an sich.

Für die islamischen Gesetze eines islamischen Staates ist doch der Wali al-Faqih zuständig. Das sind sozusagen Fatwas also Rechtsurteile. Und diese dürfen nicht kritisiert werden, genauso wie die Rechtsurteile von Ayatullah Yaqoobi.

Wir sind nicht dazu in der Lage, noch haben wir das Recht dazu. Die Ahl-ul-Khibra ist für die Bewertung der Maraje' zuständig.

 

Du trägst nicht die Verantwortung dafür, eine islamische Gesellschaft von schlechten Einflüssen zu bewahren. Imam Khamenei trägt aber diese riesengroße Verantwortung. Und wenn er nachdem er den Quran und die Überlieferungen studiert hat, zu dem Entschluss kommt, dass es der Gesellschaft schadet, wenn während der Fastenzeit, die Menschen, die ohne Grund nicht fasten, nicht davon abgehaltet werden diese Sünde offen zu begehen, dann ist er verpflichtet ein Gesetz zu erlassen, was dieses versucht zu verhindern.

Das gilt für den allgemeinen Fall. Wie gesagt, können wir nicht ins Detail gehen, was das Gesetz betrifft, weil uns die nötigen Informationen dazu fehlen.

 

Ich hoffe, dass das Thema damit abgeschlossen ist.

 

#salam#

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