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mahdi_mohajjer

2007- Goldenes Jahr für die Kriegsindustrie

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http://abna.ir/data.asp?id=111350〈=11

 

Für die Kriegsindustrie war 2007 wieder ein goldenes Jahr

 

Der Anstieg der Militärausgaben hat sich weltweit fortgesetzt und mit offiziell 851 Milliarden Euro einen historischen Höchststand erreicht.

 

Source: ABNA

 

2008/6/11 16:0

 

Damit hat das Waffengeschäft in den letzten zehn Jahren um fast die

Hälfte zugenommen. Das Stockholm International Peace Research Institute

(SIPRI) gab die Zahlen am Montag bei der Vorstellung seines aktuellen

Jahresberichts bekannt. Die realen Militärausgaben sind nach Ansicht

zahlreicher Experten jedoch noch wesentlich höher.

Im Vergleich zum

Vorjahr erzielte die offenbar krisenfeste Branche einen Zuwachs um

sechs Prozent. Uneinholbar an der Spitze bleiben die USA, die mit rund

350 Milliarden Euro für 45 Prozent des Weltumsatzes sorgen. Den

Löwenanteil der Ausgaben verursachen nach SIPRI-Angaben die Kriege im

Irak und in Afghanistan sowie der "Krieg gegen Terror" im Inneren der

USA. Auf den Plätzen folgen England, China und Frankreich mit 38 bis 35

Milliarden Euro. Die BRD erreicht demnach mit 23,7 Milliarden Euro den

sechsten Platz. Wie in den Vorjahren erweisen sich die NATO-Staaten

damit als absolute Spitzenreiter bei der Militarisierung der Welt. Aber

auch Russland hat 2007 13 Prozent mehr für Rüstung ausgegeben als im

Jahr zuvor.

Die meisten Hauptprofiteure des Waffenbooms sitzen in

den USA, deren Rüstungsschmieden fast zwei Drittel der weltweiten

Waffenverkäufe tätigen (allen voran Boeing und Lockheed Martin).

Westeuropäische Konzerne, darunter BAE Systems und EADS, verbuchen 29

Prozent der Umsätze. Dabei schlägt nach SIPRI-Angaben vor allem der

gesteigerte Bedarf der USA an gepanzerten Fahrzeugen und

High-Tech-Ausrüstung durch. Das Institut fordert die "Wiederbelebung

der internationalen Rüstungskontrolle" und hofft, dass die "neuen

Führer" in etlichen EU-Staaten und den USA neue Chancen hierfür

eröffneten, allerdings ohne diesen Optimismus näher zu begründen.

Die

vorgelegten Zahlen berücksichtigen lediglich die Summen, die in den

Rüstungshaushalten erfasst sind. In anderen Haushaltsposten versteckte

Kosten sowie Ausgaben der Privatwirtschaft werden nicht berücksichtigt.

Rechnet man diese mit ein, kommt die BRD auf gut 30 Milliarden Euro.

Einen

noch "engeren Schulterschluss zwischen Wirtschaft, Politik und

Bundeswehr" fordert der am Wochenende verabschiedete "Celler Appell",

der aus einem vergangene Woche von der Commerzbank veranstalteten

Treffen hervorgeht, an dem neben Wirtschaftsvertretern hochrangige

Politiker und Militärs teilnahmen, darunter Verteidigungsminister,

Franz Josef Jung. Unisono heißt es, das von der Bundeswehr

bereitgestellte "Gut" Sicherheit "hat seinen Preis". Dieser soll

offenbar erhöht werden. Allerdings bemängeln Wirtschaft und Militärs,

die Einsicht der Bevölkerung "in die Notwendigkeit" höherer

Militärausgaben habe noch nicht "mit den gewachsenen Aufgaben Schritt

gehalten". Dem soll nun mit verstärkten "Dialog"-Angeboten und der

Förderung von Reservisten in Industrie und Wirtschaft abgeholfen

werden. Außerdem soll in den Hochschulen auf "dauerhaften,

praxisorientierten und wissenschaftlichen Austausch zwischen Wirtschaft

und Bundeswehr" hingewirkt werden.

 

 

 

 

Gruesse, Mahdi

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