Muhsin ibn Batul

Uswat ul 'Arifeen - Ein Einblick in das Leben von Ayatollah Bahjat (r.)

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Ein flüchtiger Blick auf das Leben von Ayatollah Bahjat (r.)

Ethische und gnostische Charaktereigenschaften von Groß-Ayatollah Bahjat
Ayatollah Bahjat gemäß (Meinungen) anderer
Quelle der Weisheit Eine Sammlung von Lehren und Anweisungen von Sheikh Bahjat

Ausschnitte aus Lehren von Ayatollah Bahjat

Geschichten erzählt von Ayatollah Bahjat
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#bismillah#

2. Seine (Welt-)Entsagung und einfache Lebensführung

 

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Die Freunde Allahs schauen nicht auf die weltlichen Erscheinungen, wie die normalen Menschen das machen. Eher schauen sie auf die Gegebenheiten (Wirklichkeiten) des Lebens. Sie beschäftigen sich mit nichts, außer dem, was ihre wahre Zukunft sichert, entfernen sich von den Fesseln der Gier, leben in der echten Umwelt, mit wahrem Inhalt und Demut.

 

Aus diesem Grund, verdienen sie eine Seele aus dessen Duft, Geistlichkeit und Reinheit ausströhmt. Normale Menschen leben in der Dunkelheit der Unwissenheit, rücksichtslos und in Wohlstand. Sie geben den Begierden und Verlangen nach.

 

Ayatullah Bahjat wird als ein wahrer Freund Allahs angesehen. Er ist ein Asket und Gnosteker, welcher immer in Demut, entsagend und sich der Welt abwendend lebte. Er ist einer der auffallendsten, enthaltsamen in unserer Zeit, er erkannte die Wahrheit über diese Welt und ihren Auswirkungen und wurde in all seinem Dasein von der Spirituellen Welt angelockt. Materialismus verdarb ihn nicht; eher war er jemand, der von all den Fesseln befreit war.

 

Er distanzierte sich selbst nicht nur von dieser Welt und ihren Erscheinungen materiell gesehen, sondern machte auf diesem Wege praktische Schritte in verschiedenen Bereichen seines täglichen Lebens. Sein einfaches Leben, sein Aufenthalt, in einem kleinen, alten Haus in der Stadt von Qum, seine mangelnde Antwort, auf die Bedürfnisse der Lehrer und der normalen Menschen, welche ihn fortlaufend dazu aufforderten, seinen Aufenthalt zu wechseln, sind gute Beispiele seiner Entsagung, Demut und Großartigkeit seiner Seele.

 

Sheikh Misbah Yazdi, bezüglich der Entsagung und Demut von Ayatollah Bahjat sagte:

 

"Ayatullah Bahjat hat sich ein Haus in der Nähe von der Hujjatiyya Schule gemietet, dann mietete er sich ein kleines Haus am Anfang der Chahar Mardan Straße und dieses Haus besaß nicht mehr als zwei Zimmer. Es war üblich, dass er einen Vorhang in die Mitte des Raums aufhing, in dem wir uns versammelten, während seine Familie hinter dem Vorhang lebte, während wir (die Klasse) auf der anderen Seite anwesend waren. Es ist ein sehr einfaches leben, distanziert von Ziererei und Luxusartikeln und gefüllt mit dem Licht der Spiritualität. Bis heute, besitzt der Ayatollah kein Haus, groß genug für eine große Anzahl an Besuchern. Es gibt nicht mehr als zwei oder drei kleine Zimmer in seinem Haus. Der Boden ist ausgestattet mit einer Art Teppich, welches schon seit mehr als 40 Jahren existiert und auf dem Boden liegt. Er wechselte sein Haus nicht mal nach dem er Marja wurde, obwohl er die Besucher alle nicht mehr unterbringen konnte, sowie diese welche ihn häufig besuchten und deren Zahl täglich stieg; daher war es üblich, dass Ayatollah Bahjat während einem Fest oder einer Gedenkfeier in der Fatimiyya Moschee saß, um die Menschen unterzubringen."

 

Ayatullah Mas'udi sagte:

 

"Viele Menschen baten dem Ayatollah an, ihm ein Haus zu kaufen, aber immer lehnte er dieses Angebot ab. Ich sagte mehrmals zu ihm: 'Meister! Dieses Haus ist alt und nicht geeignet zum bewohnen, und es ist möglich, dass es vom Standpunkt der Shari'a aus her nicht erlaubt sei, da zu leben', jedoch hörte er nie auf so eine Unterhaltung noch hatte dies irgendeine Bedeutung für ihn."

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3. Seine Ziyara und Bitten

 

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Ayatollah Bahjat (r.) hat sein tägliches Programm trotz seines hohen Alters, mit dem Besuchen des Schreins von Sayyida Fatima Ma'suma (a.) begonnen. Er wurde täglich geehrt durch die Vollziehung der Riten der Ziyara von Sayyida Ma'suma (a.) und stand vor dem heiligen Schrein mit Bescheidenheit und vollem Respekt. Danach rezitierte er Ziyarat Ashura. Der Author des Buches "Anwar al-Malakut" Abas al-Qawjani erzählte folgende interessante Geschichte:

 

"Ayatollah Bahjat (r.) ist sehr oft zur Sahla Mosche in Kufa gegangen und hat dort die Nacht alleine bis zum Morgen in der Moschee verbracht. Eines Nachts, als die Lampe der Moschee nicht mehr leuchtete und es ziemlich dunkel war, musste Ayatollah Bahjat (r.) seine Waschung mitten in der Nacht erneuern, so musste er die Moschee verlassen und zur östlichen Seite gehen, dort wo die Toiletten waren.

 

Als er so in der Nacht lief, war er ein wenig verängstigt. Plötzlich erschien ein Licht vor ihm und leuchtete ihm den Weg, wie eine Lampe, bis der Ayatollah seine Waschung beendet hatte und zur Moschee zurückkehrte. Als der Ayatollah wieder in der Moschee war, verschwand dieses Licht."

 

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4. Das kontinuierliche Praktezieren von Dhikr

 

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Hujjatul-Islam wal Muslimin Khosro-Shahi sagte:

 

"Einer der ausgeprägten Charaktereigenschaften von Ayatollah Bahjat (r.) war seine kontinuierliches Dhikr. Eines Tages, als der Sheikh von der Moschee nach Hause lief, drehte er sich zu den Studenten, welche ihm auf dem Weg folgten und fragte sie: "Habt ihr irgendeine Angelegenheit über die ihr mit mir reden wollt?" Sie verneinten dies und sagten, sie laufen mit ihm auf dem Weg, um die Ehre seiner Gesellschaft zu haben. Der Sheikh sagte: "Ich habe ein eigenes Programm; es ist dhikr welchen ich verrichte, wenn ich zur Moschee gehe und wieder nach Hause, aber wenn ich euch sehe, denke ich ihr habt eine Angelegenheit, die ihr mit mir besprechen wollt und stoppe den Dhikr. Wenn ich nach Hause komme, sehe ich das ich mein programm nicht beendet habe und bin deswegen über mich selbst sauer."

 

 

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5. Nachdenken vor dem Sprechen

 

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Sayyid Khosro-Shahi erzählte folgendes: "Einer der ausgeprägten Charaktereigenschaften von Sheikh Bahjat war, dass wann auch immer er etwas sagten wollte, er erst über seine Äußerung nachdachte, bevor er sie von sich gab. Er hat sogar darüber nachgedacht, wie er das erklären soll, was er sucht, wie er die Sätze von sich geben soll, und die Worte, so dass seine Äußerungen auf der einen Seite kurz, und verständlich waren und auf der anderen Seite für die anderen auf sein Ziel hinwies."

 

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6. Das geheimhalten von spirituellen Angelegenheiten

 

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Sayyid Misbah sagte folgendes:

 

"Unter den ausgeprägten Charaktereigenschaften von Ayatollah Bahjat, war das Verschweigen von spirituellen Eigenschaften. Selten hat er etwas gesagt oder sich so verhalten, was den Anschein geben würde, dass er etwas übernatürliches vollziehen würde oder übernatürliches Wissen hätte.

 

Jedoch diejenigen die mit seinem Leben vertraut ware und welche mit ihm lebten oder befreundet waren für eine lange Zeit, waren es gewohnt manchmal gewisse Dinge zu sehn, welche nicht verstanden werden könnten, außer durch seine übernatürlichen Fähigkeiten und erhabenen spirituellen Status; der Ayatollah hatte übernatürliche Fähigkeiten."

 

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7. Die Sichtweise von Imam Khomeini (q.) über Sheikh Bahjat (r.)

 

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Der Imam (Khomeini) hat für gewöhnlich dem Ayatollah seine persönliche Aufmerksamkeit gewidmet, und das aufführen von einigen Geschehnissen in diesem Bereich werden den besten Beweis liefern.

 

Ayatullah al-Mas'udi sagte: Während den vier oder fünf Jahren, in denen ich dem Imam gedient habe, erinnere ich mich, dass der Imam mir zwei oder drei Mal sagte: „Wir werden morgen zum Haus von Sheikh Bahjat gehen, so sei darauf vorbereitet." Am nächsten Tag, sind wir zu dem Haus vom Sheikh gegangen (dem gleichen Haus in dem er bis zu letzt noch lebte) und saßen zusammen in dem ersten Zimmer, welches dann mit der gleichen Bedeckung versehn wurde, wie immer.

 

Der Imam hat mir dann immer ein Zeichen gegeben, um rauszugehen. Ich habe das Haus dann verlassen, solange der Imam und Sheikh Bahjat für eine halbe Stunde miteinander geredet haben, und dann kam er aus dem Haus heraus und wir sind wieder gemeinsam reingegangen. Wenn es um das Thema geht, worüber sie diskutiert haben, so muss ich sagen: ich weiß es nicht; nur Allah weiß es.

 

"Sheikh Bahjat hat mir manchmal während dem Kampf (in den Jahren 1963 und 1964), gesagt: „Sag Sayyid Khomeini, er soll morgen früh zwei Schafe schlachten, mit der Absicht, die Nähe Allahs des Allmächtigen zu erlangen."

 

Ich bin dann wie üblich zum Imam gegangen und habe ihm das erzählt und der Imam sagte mir dann gewöhnlicherweise: „Sag dem Fleischer, er soll zwei Schafe auf unsere Kosten schlachten, und ich gebe ihm das Geld dann später."

 

Der Sheikh sagte mir auch mal: "Sag dem Imam, er soll drei Schafe schlachten." Und der Imam hat dann angeordnet drei Schafe zu schlachten. All diese Angelegenheiten wurden zwischen dem Imam und Sheikh Bahjat vollzogen, und wir konnten dies äußerlich bezeugen, jedoch hatten wir kein Wissen darüber, weshalb sie dies anordneten.

 

„Ebenso, als der Imam sich in Chamran ansiedelte, sagte mir Sheikh Bahjat einmal: „Ich habe einen kleinen Brief, und ich bitte darum, das er den Imam erreicht." Ich habe dann den Brief von ihm genommen, habe ihn in einen Briefumschlag gesteckt, und habe es dann dem Imam geschickt. Die Beziehung zwischen Sheikh Bahjat und dem Imam war sehr stark. Ich erinnere mich daran, dass der Imam einmal in Gesellschaft von Sheikh Hassan San'i beim Haus des Sheikhs verschiedene male war. Wir (Sheikh San'i und ich), haben dem Imam gedient, als er sich in der heiligen Stadt Qum angesiedelt hat, und Sheikh Bahjat hat wiederrum dem Imam große Aufmerksamkeit gewidmet.

 

Einer der Studenten des Imams sagte: "Nach der Befreiung des Imams und seiner Ankunft in der heiligen Stadt Qum 1963, gab es eine große Feier, in allen Gegenden der Stadt. Das Haus des Imams war überfüllt mit Menschen und Ayatollah Bahjat war einer derjenigen die jeden Tag den Imam in seinem Haus besucht haben. Er stand für einige Minuten vor der Tür eines der Zimmer. Wenn ihm vorgeschlagen wurde sich innerhalb des Zimmer zu setzen, sagte er für gewöhnlich: „Ich selbst komme hier her und stell mich an diesen Platz für einige Minuten, um dieser großen Persönlichkeit meine Ehrbietung zu erweisen."

 

Sheikh Misbah Yazdi, erzählte: Der kürzlich verstorbene Sayyed Mustafa (möge Allah mit ihm zufrieden sein) erzählte über seinen Vater dem Imam: "Wenn der Imam die Schlichtheit des Lebens des Sheikhs sah, nahm er eine Summe von Geld von Sayyid Burujardi mit der Absicht dies Sheikh Bahjat zu geben. Jedoch der Sheikh lehnte diese Summe ab. Jedoch der Imam sah keinen Vorteil darin, das Geld Sayyid Burujardi wiederzugeben, daher musste er über einen anderen Weg nachdenken, um diese Angelegenheit anzugehn. Daher sagte er dem Sheikh: „Ich unterstütze dich durch mein eigenes Geld, und vergebe mir dafür, dass ich die Geldsumme nicht zurückgeben werde." Dadurch hat der Sheikh das Geld als eine Art Unterstützung des Imams von seinem eigenen Geld akzeptiert.

 

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8. Meinungen der Gelehrten über Ayatollah Bahjat (r.)

 

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  1. 'Allamah Tabataba'i: "Sheikh Bahjat ist ein wahrer, rechtschaffener Diener Allahs"
  2. Ayatullah Bahaa al-Deeni: "Sheikh Bahjat wird als der reichste Mann der Welt anerkannt (spirituell)"
  3. Ayatullah Fakkour: Ayatullah Muhammad Hasan al-Ahmadi sagte: "Ayatullah Fakkour hat Sheikh bahjat eine große Aufmerksamkeit gewidmet, und sagte: "Sheikh Bahjat ist einer der außergewöhnlichen Menschen, vorallem im spirituellen Bereich
  4. Ayatullah Hajj Sayyid Abdul-Kareem Kashmiri: Sayyid Kashmiri wurde einmal über denjenigen befragt, den er als den perfektesten Mentor kennt. Er sagte: "Es ist Sheikh Bahjat, Sheikh Bahjat."

  5. Sayyid Fahri: "Ihm wurde auch diese Frage gestellt: Er sagte, "Es ist Sheikh Bahjat, Sheikh Bahjat."
  6. Ayatullah Sheikh Abbas Qawchani: Sheikh Misbah Yazdi sagte folgendes: "Unter den Menschen, die daran glaubten, dass Sheikh Bahjat eine erhabene spirituelle Perfektion genießt, war Sheikh Abbas Qawchani, der Wasi des Sayyed Ali al-Qadi, welcher in der Stadt Najaf al-Ashraf (und sein Sohn ist heute der Stellvertreter des Wali al-Faqih im Hauptbüro) und er sagte: "Als Sheikh Bahjat jung war, und bevor er zwanzig Jahre alt wurde (der genaue Ausdruck von Sheikh Qawchani war: "bevor man den Bartwuchs in seinem Gesicht erkennen konnte), erreichte er schon erhabene Stufen, mit denen ich durch unsere Freundschaft und enge Beziehung vertraut wurde.
  7. Ayatullah Mashkini: "Ayatullah Bahjat hatte eine erhabene Stellung unter den shiitischen Gelehrten, vom gelehrten Standpunkt aus in Fiqh und Usul. Ebenso hatten seine Mentoren eine sehr erhabene Stellung, so dass wir sie ansehn müssen, als wären sie Sterne im Himmel; daher sind geschriebene Bücher über die Persönlichkeit des Sheikhs und seinen Ausmaß ein Muss."
  8. Ayatullah `Allama Muhammad Taqi al-Jaafari: "Einige Überlieferungen sagen uns, dass wenn man für vierzig Tage keinen Gelehrten besucht, das Herz stirbt. In einer anderen Überlieferung heißt es: "Einen Gelehrten zu besuchen wird von Allah mehr geliebt, als die Kaaba 70 mal zu umrunden." Ayatollah Bahjat ist ein wahrer Beweis für die Gelehrten in diesen Überlieferungen. Ihn anzuschauen und zu besuchen ist gleich eine perfekte Ermahnung zu erhalten. Wann auch immer ich ihn traf, so bestanden die Auswirkung dieses Treffens in meiner Seele für mehrere Tage fort. Tatsächlich war er ein Warner für uns."
  9. Ayatullah Badla: "Die Stufen von Sheikh Bahjar waren uns klar, seit wir den Unterricht von Ayatollah Burujardi besuchten und es war dann klar, dass der Sheikh fähig war für diese Stufen."
  10. Hujjatul-Islam Misbah Yazdi: "Ayatollah Bahjat vereinte in sich die Genauigkeit des Mirza Muhammad Taqi Shirazi. Er vereinte ebenfalls die Vorzüglichkeit des Naeeni und Sheikh Muhammad Hussein Isfahani in sich, so wie die Moral des Qadi. Diese Proffessoren machten aus ihm solch eine großartige Persönlichkeit, welche als einer der Größten Segen in unserer Zeit erachtet wird. Ayatollah Bahjat widmete Angelegenheiten des Fiqh spezielle Aufmerksamkeit, und war sehr interessiert in gottesdienstliche und moralische Angelegenheiten, und glaubte, dass dies der zweite Flügel für die Himmelfahrt und Perfektion ist."
  11. Ayatullah Taheri Shams: "Ayatullah Bahjat erreichte eine erhabene Stellung und eine erhabene Stufe in Fiqh. Eine so hohe Stufe, dass wenn er auf Anordnung oder islamische Gesetzgebungen schauern würde, er sofort dazu fähig wäre eine Fatwa abzuleiten, welche Allah den Allmächtigen erfreut; und es gibt keinen Zweifel darin."
  12. Ayatullah Sheikh Jawad al-Karbalaai: "Während meinem Aufenthalt in Tehran und Qum, hörte ich von einigen Leuten, dass Ayatollah Bahjat, spezielle göttliche Feinheiten besitze, aus diesem Grund, Glückwunsch an ihn."
  13. Ayatullah Adheri Qummi: "Groß-Ayatollah Sheikh Bahjat wird als einer der Studenten von Groß-Ayatollah Naeeni und Isfahani erachtet und hat wertvolle Erkenntnisse in der Ausführung der Lehrtätigkeit. Rechtschaffene Männer der Theologie aus Qum, welche an seinem Unterricht mer als 15 Jahre teilnahmen, wurden gewandte Mujtahids. Der Sheikh war bekannt für seine Frömmigkeit und Gottesfurcht in der heiligen Stadt Qum, zusätzlich zu seinem akademischen Ruf, welcher die Horizonte sprengte. Wie einige Brüder sagten, kann nicht gesagt werden, dass der Mentor einfach fromm war, sondern er war eher die Frömmigkeit selbst. Frömmigkeit und Gerechtigkeit sind die besten Eigenschaften, mit denen die Authoritäten des Taqlid charakterisiert werden. Der Sheikh wurde durch diese zwei Eigenschaften ausgezeichnet, in dem er sie selbst verkörperte."
  14. Ayatullah Mas`udi Khomeini: "Nur sehr wenige sind wie Sheikh Bahjat, daher müssen wir von ihm so gut wie möglich Nutzen ziehen, vor allem seit dem er einen erhabenen Grad an Moral und Ethik erreicht hat. Lasst vor allem die Jugendlichen und diejenigen, welche nach Moral ausschau halten, zu ihm gehen und von seinem Unterricht lernen, denn die Existenz dieses Sheikhs verkörpert Spiritualität und Anstand. Selbst das (einfache) schauen auf sein Gesicht hat einen unzählbaren ethischen und moralischen Nutzen."
  15. Hujjatul-Islam wal Muslimin Fiqhi: "Wenn die Menschheit eine andere gütige Frucht dargebietet hat, als die Unfehlbaren (a.), dann ist eine dieser Früchte die Anwesenheit von Groß-Ayatollah Sheikh Bahjat."
  16. Einer der tugendhaften Männer aus Najaf : "Sheikh Bahjat war ein Gelehrter, ein Mujtahid seit seiner Jugend und er wurde von vielen als vertrauenswürdig erachtet, so sehr, dass die Gelehrten ihm nacheiferten, wenn sie auf die Reise nach Karbala gegangen sind."
  17. Author des Buches Khazinat al-`Ulemaa: "Ayatullah al-hajj Sheikh Muhammad Taqi Bahjat Gharwi Fomani wird als einer der großartigen Ayatollahs, älteren Lehrer, wissenden Gelehrten der Theologie und einer von jenen, deren Wissen in der Stadt von Foman bekannt ist. Er ist ein ausgezeichneter Gelehrter, ein gebildeter, rechtschaffener, enthaltsamer und gottesfürchtiger Mann, der sein Gesicht von dieser Welt und deren Erscheinungen abwandte und sich Einkehr und Gedenken Gottes zu wandte. Rechtschaffene Lehrer und Gelehrte aus Qum achteten sehr auf ihn und zollten ihm ihre besondere Aufmerksamkeit
  18. Ayatullah Muhammad Husayn Ahmedi, der Gelehrte aus Yazd: "Wir sind uns sicher, dass Ayatollah Bahjat, einer der Pilgerer Allahs sein wird, am Tag des jüngsten Gerichts. Wenn wir nicht von seinen Vorträgen richtig Nutzen ziehen können, so wird dies gegen uns sprechen, und wir werden keine Antwort haben, wenn unser Herr uns fragt."
  19. Hujjatul-Islam wal Muslimmen Amjad: "Der Mentor wird als der Stolz der Gelehrten unserer Zeit erachtet. Wer auch immer ihn auf die ein oder andere Weise kennt, der weiß, dass er eine erhabene Stufe erreicht hat auf Basis seines Wissens und seiner Spiritualität. Ich denke, es gibt niemand der ihm ebenbürtig ist im Wissen und in der Spiritualität. In anderen Worten: er ist ein lebender Engel auf Erden. Wir müssen daher vom Segen seiner Anwesenheit Nutzen ziehen.
  20. Professor Hadawi: "Ayatullah Bahjat ist die Verkörperung der Bedeutung des Benehmens und Itjihads auf dem Wege Allahs und der Wahrheit. Kürzer gefasst: Er ist ein Standbild des Lebens des Jihads.

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9. Der Wert des Gebets in seinen frühen Zeit

Sheikh Misbah sagte: "Ayatullah Bahjat zitierte oft den Qadi indem er sagte: "Wenn einer von euch das Pflichtgebet in seiner frühen Zeit vollzieht und nicht hohe Stellungen erreicht, so soll er mich verfluchen!" Oder gemäß einer anderen Version der Überlieferung sagte er: "So soll er in mein Gesicht spucken."

 

Es gibt ein großartiges Geheimnis in den frühen Gebetszeiten, und es gibt einen Unterschied zwischen dem "Schützen der Gebete" und dem "Hochhalten der Gebete"

 

Wenn jemand der betet, seinen Gebeten besondere Aufmerksamkeit widmet und sie sofort dann betet, wenn ihre Zeit gekommen ist, so hat diese Tat selbst viele Wirkungen.

 

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10. Die "am Leben Erhaltung" der Sunnan (empfohlene Taten)

 

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Hujjatul-Islam wal Muslimin Quddas, einer der Studenten von Ayatullah Bahjat (q.) sagte:

 

"Der Sheikh hat uns immer wieder empfohlen die Sunan nicht zu vergessen, und großen Wert darauf zu legen, so dass er eines Tages folgendes erzählte:

 

'Ayatullah Hajj Sheikh Murtaďa Taleqani (einer der herrvorragensten Gelehrten in al-Najaf al-Ashraf) wurde dazu eingeladen am iftar mit einigen anderen Gelehrten, einschließlich Groß-Ayatollah al-Kho'i. Als das Essen auf dem Tisch lag, und alle sich hinsetzten, sagte Sheikh Hajj Murtaďa Taleqani: "Es gibt keinen Salz auf dem Tisch!" Und er hat seine Hand nicht nach dem Essen gestreckt, obwohl der Abstand zwischen dem Tisch, auf dem das Essen lag, und der Küche ziemlich weit war, und es so schien, als würde das Essen von einem anderen Haus stammen.

 

Jedenfalls streckte der Sheikh seine Hand nicht nach dem Essen aus, bis ihm das Salz gebracht wurde. Die anderen haben ihre Hände eben so nicht nach dem Essen gestreckt, aus Respekt vor dem Sheikh, einschließlich Ayatollah al Khu'i. Nach dem der Majlis beendet wurde, und alle nach Hause gehn wollten, sprach Sayyed al Khu'i zu Sheikh Taleqani und sagte ihm: "Oh Sheikh, wenn du in so einem Maße an diese Sunnah gebunden bist, so wäre es besser, du bringst ein wenig Salz mit und behälst es bei dir, damit die Leute nicht wie heute auf dich warten müssen."

 

Sheikh Taleqani hat dann eine kleine Tüte mit Salz rausgeholt, welche er in seiner Tasche bei sich trug und sagte: "Ich hatte Salz dabei, jedoch wollte ich, dass diese gute, islamische Tradition befolgt wird."

 

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11. Der Weg, um Allah swt zu erkennen

 

Der Sheikh wurde gefragt: "Welcher ist der Weg, um Allah swt zu erkennen?" Er sagte: "Der Weg, um Allah swt zu erkennen, ist das Erkennen der Seele (Nafs). Wir wissen, wir haben uns selbst nicht erschaffen, und wir wissen, dass wir das auch niemals könnten. Ebenso haben andere wie wir, das nicht gemacht. Das heißt, derjenige der uns erschaffen hat, ist der absolute fähige Allah der Allmächtige. Der Weg um Ihm näher zu kommen und Seinem Segnungen zu danken, ist ihm zu folgen. Die Schwierigkeit in dieser Gehorsamkeit ist nur am Anfang und wird nicht lange halten, bis man zu denen gehört, für die das streben nach der Nähe Allahs süßer ist als alles andere."

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12. Die wahre Enthaltsamkeit

Der Sheikh wurde gefragt, was wahre Enthaltsamkeit ist und wie wir wahrhaft enthaltsam sein können. Er sagte: "Enthaltsamkeit besteht darin, dass du dich selbst kontrollierst und schaust, ob du Allah's Erlaubnis hast, eine Handlung zu vollziehen oder nicht zu vollziehen."

 

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13. Methode, um die Verbindung zur Ahlul-Bayt (a.) zu festigen, besonders zum Imam der Zeit (aj.)

Der Sheikh wurde ebenso gefragt: "Wie können wir die Verbindung zur Ahlul-Bayt (a.), besonders zum Imam der Zeit (aj.) festigen?" Er erwiderte: "Gehorsamkeit gegenüber Allah, nachdem man ihn erkannt hat, bewirkt die Liebe zu Ihm, so wie sie die Liebe zu jenen bewirkt, die Er liebt, nämlich die Propheten und die Imame.

 

Derjenige, der am meisten von Allah geliebt wird von den Letzteren, ist Prophet Muhammad (s.) und seine Nachkommenschaft (a.), und der nächste zu uns von ihnen ist der Imam der Zeit, möge Allah seine Wiedererscheinung beschleunigen und erleichtern."

 

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14. Der Rang des Bittgebets

Der Sheikh glaubt, dass das Bittgebet einen hohen Rang genießt und ist überzeugt davon, dass Allah Derjenige ist, der über alle Dinge des Lebens richtet.

 

Professor Hadawi sagt: "Meine Tochter war einst krank, so ging ich zum Sheikh und bat ihn darum, für sie zu beten. Der Sheikh sprach: 'Du musst dieses Bittgebet dreimal am Tag rezitieren: 'Herr! Heile sie mit Deiner eigenen Heilung, und schenke ihr Gesundheit von Dir.' Nach dem dritten Mal, rezitiere folgendes: 'Durch Imam al-Kadhim, denn sie ist Deine Leibeigene und die Tochter Deines Dieners.'"

 

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15. Seine Demut

Zu den weiteren bedeutenden Dimensionen der spirituellen Persönlichkeit des Vordenkers gehören Demut, die Flucht vor dem Ruhm und sein Widersetzen gegen seine Begehren. Er erlaubte nicht die Veröffentlichung seiner Verordnungen bis nach dem Ableben aller früheren Autoritäten, die älter waren als er, und sogar nach dem Ableben seiner Kameraden, die mit ihm studiert haben, obwohl er als einer der berühmtesten Menschen im Fiqh und Ijtihad und als einer der bedeutendsten Professoren der Heiligen islamisch-theologischen Hochschule in Qum betrachtet wird. Trotz dessen hat der Vordenker die Veröffentlichung seiner Verordnungen nicht gestattet, erst nachdem die Gelehrten darauf bestanden.

 

Er gestattete ebenfalls nicht die Verwendung der erlaubten Wege durch die Shari'a für die Veröffentlichung seiner wissenschaftlichen Arbeit (Risala), wobei er immer Wert darauf legte, dass die Redner auf den Majalis, die er hielt, nicht seinen Namen nennen sollten. Dies kennzeichnet seine gottesfürchtige Natur, seine Frömmigkeit, und sein Widersetzen gegen seine Begehren.

 

Der Lehrer Hajj Quds sagt folgendes über seine Demut: "Eines Tages besuchten ich und mein Gast, der verstorbene Hujjatul-Islam Nasr-Allah al-Lahuti, Ayatollah Bahjat. Mein Gast sagte zu ihm: 'Ich habe jemanden gehört, wie er dich kritisiert hat in der Stadt Mashhad während meines Besuchs dieser Stadt, und ich war sehr verärgert darüber.' Ayatollah Bahjat erwiderte daraufhin: 'Sie griffen einen Gelehrten an, der die Welt ersehnte'. Ich war sehr überrascht über diese Antwort, denn wenn das Leben dieses Mannes begierig nach dieser Welt war, wie sieht es mit uns aus?'"

 

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Ein Schüler von Ayatollah Bahjat (r.) fragte ihn einst: "Geben Sie mir bitte Plan, wie ich meinen Tag verbringen soll." Ayatollah Bahjat (r.) antwortete dem Studenten daraufhin kurz und klar: "Halte dich fern von Sünden und arbeite ernsthaft."

 

Ein anderer Schüler fragte Ayatollah Bahjat (r.), wie man sich von Dingen wie Riyaa', Arroganz, Begierde etc. fernhalten kann. Der Ayatollah antwortete, dass all diese Dinge von einer Schwäche in der Erkenntnis über Allah kommt, denn wenn eine Person Allah swt erkennt, so wird sie in allem gut sein.

 

#salam#

Edited by Muhsin ibn Batul
Geschichte nicht aus diesem Buch!

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Ein flüchtiger Blick auf das Leben von Ayatollah Bahjat (r.)

Groß-Ayatullah Muhammad Taqi Bahjat Fomani (r.) wurde im Jahre 1334 nach der Hijra in einer gottesfürchtigen Familie geboren, welche bekannt war für ihre Frömmigkeit in der Stadt Foman. Er war noch keine sechzehn Monate alt, als das Schicksal seine Mutter traf, so dass er die Bitterkeit ein Waise zu sein schon als Säugling schmecken musste. Es gibt ein interessantes Ereignis darüber, weshalb Ayatollah Bahjat der Name "Muhammad Taqi" gegeben wurde, welches von einem derjeniger, die ihm sehr nahe standen erzählt wurde:

 

Der Vater von Sheikh Bahjat verstarb, als sein Sohn 16-17 Jahre alt war, nach dem er von einer Seuche befallen wurde. Er wurde bettlägerig und sein Gesundheitszustand verschlimmerte sich so sehr, dass seine Familie die Hoffnung auf Heilung von dieser Krankheit aufgab. Der Vater vom Sheikh erzählt, dass er in diesem Zustand einen Ruf hörte, als würde es sagen: "Verlasse ihn! Du hast nichts mit ihm zu tun. Er ist der Vater von Muhammad Taqi."

 

Dann verlor er sein Bewusstsein, und war in solch einem Zustand, dass seine Mutter dachte, er wäre tod. Aber nach einer kurzen Weile, wachte der Vater des Sheikhs wieder auf und stand auf und wurde danach wieder gesund.

 

Nach einigen Jahren, entschied sich der Vater vom Sheikh zu heiraten, nach dem er komplett den Zustand vergaß, in dem er Krank war und diesen Ruf hörte. Als er mit seinem ersten Sohn gesegnete wurde, benannte er ihn "Mahdi", nach seinem eigenen Vater (dem Großvater von Sheikh Bahjat).Nach dem er mit einer Tochter gesegnet wurde, wurde er mit einem Sohn namens "Muhammad Husayn" gesegnet. Er erinnerte sich nicht an den Vorfall, bis er mit seinem vierten Sohn gesegnet wurde; so entschied er sich ihn "Muhammad Taqi" zu bennen. Jedoch dieser Sohn fiel in ein Wasserbecken und ertrank. Der Vater des Sheikhs gab dann erneut seinem fünften Sohn, mit dem Allah ihn segnete den Namen "Muhammad Taqi", welcher später Groß-Ayatollah Bahjat wurde.

 

 

Mahmoud Bahjat al-Karbalaai, der Vater von Sheikh Bahjat war einer der am meisten respektierten unter den Männern Foman's. Er kümmerte sich immer um die Angelegenheiten der Leute, und bat alle Arten des Dienstes (wie z.B. die Eheschließung) an. Er hatte ein hohes poetisches und literarisches Verständnis, und verfasste Gedichte in denen die Ahlulbayt (a.) gepriesen und gelobt werden, vor allem Imam Hussein (a.). Es folgt eine Munajat (Anrufung) zu Ehren der Ahlulbayt (a.), welche Original in persischer Sprache verfasst wurde:

 

Vergib uns, o Lebendiger, o Lobenswerter!

Bei dem Wissen von al-Baqir, dem göttlichen Licht!

Für den der Auserwählte bezeugte:

Dunkelheit wird beleuchtet durch das Licht seines Wissens!

 

Sein Wissen und seine Gnade, welche die Bedeutung des Qurans verkörperten!

Vergib uns, o Lebendiger, o Lobenswerter!

Bei Jafar al-Sadiq, der das Symbol der Rechtschaffenheit war!

Derjenige, der den Islam stärkte in seiner Macht und Größe!

Öffnend die Türen zum Wissen und den guten Taten für alle Wesen!

Und gekämpft für das Verbreiten von Wissen, dem Glauben und der Überzeugung!

Vergib uns, o Lebendiger, o Lobenswerter!

Herr! Bei der Heiligkeit von Musa ibn Jafar!

Bei der Stellung dieses gereinigten Lichtes!

Bei seinem Verlust und der Unterdrückung der greinigten Nachkommenschaft!

Bei dem Recht seiner Munajat und Ibtihal!

Vergib uns, o Lebendiger, o Lobenswerter!

Herr! Bei Deinerm hellen Licht!

Und bei Deinem geehrten Diener!

Bei seinem Mund gefüllt mit Gift und seinem Herzen gefüllt mit Kummer!

Bei den Frauen der Gebieter von Khurasan!

Vergib uns, o Lebendiger, o Lobenswerter!

Ich bin ein Sklave von al-Taqi, dem Frommen!

Einer von jenen, unter den Leuten, die diesem Imam lieben!

Ziellos schlendernd, aufgrund der Düfte des Getränks seiner Liebe!

So bei dem Recht dieses getöteten, vergifteten Imam!

Vergib uns, o Lebendiger, o Lobenswerter!

Bei der Größe von al-Naqi, diesem Imam der Überzeugung!

Der betrübt war durch die Unterdrückung seiner Feinde!

Dem Augapfel von Taha und Ya-Sin!

Dem untedrückten, betrübten Imam!

Vergib uns, o Lebendiger, o Lobenswerter!

Herr! Bei dem Recht des Herrn von Askar!

Dem sehenden Auge des Gesandten!

Bei dem Imam, welcher getötet wurde von al-Mu'tamid's Gift!

Und bei seiner reinen und gereinigten Seele!

Vergib uns, o Lebendiger, o Lobenswerter!

Bei den Frauen der Seele von Wasis!

Dem Federführenden, dem Augenlicht und (dem Licht) des Glaubens!

Dem gerechten Imam, dem siegreichen Gebieter!

Und bei seiner teuren Seele und seinem ehrenhaften Selbst!

Vergib uns, o Lebendiger, o Lobenswerter!

 

Ja, gewiss, Ayatollah Bahjat wurde im Schoße eines Mannes großgezogen, dessen Herz gefüllt war mit der Wärme der Liebe zur Ahlulbayt (a.) und Trauer um ihre Tragödien, besonders die Tragödie von Aba Abdillah (a.). Er wuchs auf im Umfeld von Majalis für Imam Hussain (a.), (und) trank (dadurch) von dessen Quelle. Seit seinem frühen Leben, vermied er es zu spielen und Spaß zu haben wie andere Kinder. Sein Gesicht war gezeichnet von Anzeichen der Überzeugung und der Geradheit. Es war offensichtlich, dass dieses Kind eine glorreiche Zukunft im Gebiet des Wissens und der Kenntnisse.

 

Er beendete sein Grundstudium in den üblichen Studienkreisen (bekannt als Katatib) und begann dann sein theologisches Studium in der selben Stadt. Jedoch seine Seele, welche durstig war nach Perfektion, stillte ihren Durst nicht, durch das Wissen, das er in Foman erlangte; daher verließ er (die Stadt) bevor er die vorbereitende Stufe für religiöse Wissenschaft und verließ den Irak, wo er dadurch geehrt wurde, dass er sich in Karbala im Jahre 1348 ansiedeln konnte. Er war damals gerade 14 Jahre alt.

 

Ayatollah Bahjat verbrachte vier Jahre seines ehrenwerten Lebens im heiligen Karbala, die Nähe zu Aba Abdillah (a.) einatmend; der Duft der Reinheit seiner Seele, veredelte ihn hierbei. Während dieser Zeit studierte er den größten Teil der Fiqh und Usul Bücher, welche ihm gelehrt wurden, durch die großartigen Gelehrten in dieser heiligen stadt.

Im Jahre 1352 n.d.H., ging er nach Najaf al-Ashraf, um mit seinem Studium fortzufahren und theologisches Wissen zu erlangen. Er besuchte die Kurse des Sutooh Stadiums [gleich einem Studium für das Master Diplom] unter der Führung zahlreicher Ayatollahs, einschließlich Ayatolah Murtadha Taleqani. Trotz dessen, war seine Entschlossenheit nicht darauf begrenzt mit seinem Studium fortzufahren, sondern er widmete seine größte Aufmerksamkeit darauf nach den Männern Allahs zu suchen, Seinen rechtschaffenen Dienern, so dass er seinen Durst von ihrer Urquelle stillen kann, den Durst seiner Seele, welche begehrte die Stufen der Perfektion zu erreichen.

 

Einer seiner Studenten sagte folgendes: "Während den zwei Jahren, welche ich bei seinem Unterricht verbrachte, habe ich nie gehört, wie er über sich selbst sprach, außer bei sehr seltenen Ereignissen. Eine dieser Ereignisse war, dass er darüber sprach, wie er seinen Mentor für seinen moralischen Rang lobte. Er sagte: "Ich habe während meinen jungen Jahren am Gemeinschaftsgebet teilgenommen, dass durch unseren Mentor al-Naeeni geführt wurde, und manchmal erkannte ich einige seiner spirituellen Beschaffenheiten während diesen Gebeten."

 

Im Hofe des Genies im Fiqh und Usul

Nach dem er die Stufe des Sutooh vollendete und er die Lektionen der großartigen Professoren, wie z.B. Sayyed Abul-Hassan al-Isfahani, Agha Mirza al-Naeeni verstand, betrat er den Hof des Wissens und der Tugend, so dass er die höheren Studien unter den Händen des großartigen Allamah al-Hajj Sheikh Muhammad Husayn al-Gharawi al-Isfahani, welcher als al-Kampani bekannt ist, vollenden konnte.

 

Sheikh Muhammad Taqi Misbah sagte folgendes: "Ayatollah Bahjat studierte das meiste seines Fiqh mit dem verehrten Sheikh Muhammad Kadhim al-Shirazi, Student des geehrten Mirza Muhammad Taqi al-Shirazi, welcher einer der bekannten Professoren von al-Najaf al-Ashraf ist. Er begann die Usul unter den Händen des geehrten Naeeni zu studieren und beendete den größten teil während der Anwesenheit des geehrten Sheikh Muhammad Hussayn al-Kampani al-Isfahani ob im Usul oder in anderen Aspekten."

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Seine Anbetung

Die Anbetung und aufrechterhaltenen Rituale gelten als Hauptbestandteil des eigenen Erfolgs und der Perfektion. Sheikh Bahjat hat große Schritte in diesem Feld vollzogen, was ihn zu einem Vorbild für andere macht. Die Beziehung und starke Bindung zwischen Ayatollah Bahjat und seinem Herrn, sein anhaltendes Gedenken, sein Fleiß beim verrichten empfohlener Taten und sein außergewöhnlicher tajahhud waren alle sehr bemerkenswert.

 

Wenn wir das Gemeinschaftsgebet betrachten, das der Sheikh leitete, so war es eines der wundervollsten, besten und aufrichtigsten Gebete, die in der islamischen Republik Iran gehalten wurden. Dieser Dienst ist geschmückt mit vollkommener Spiritualität, so sehr, dass manchmal, vor allem Freitags, eine Kombination zu hören war von dem Gewimmer des Sheikh, dem Weinen jener Betenden deren Seelen aufstiegen, den feuchten Augen und den gereinigten Herzen.

 

Ohne Zweifel gibt es keinen spirituellen oder himmlischen Ort wie diesen, in irgendeinem anderen Gemeinschaftsgebet unserer Zeit. Es ist kein Wunder, dass die Moschee für gewöhnlich überfüllt war mit den Gläubigen und da die Moschee meist zu klein war, waren viele - einschließlich jener, die eine lange Reise dafür unternommen hatten - gezwungen zu gehen, bevor das Gebet überhaupt begonnen hatte. Meist wurde es von Ayatollah Tabatabai besucht und Ayatollah Bahaa al-Dayni widmete dem für gewöhnlich eine große Aufmerksamkeit.

 

In dieser Hinsicht sagte Ayatollah Muhammad Hassan al-Ahmadi, dem Faqih aus Yazd, folgendes:

"Ayatollah Bahaa al-Dayni leitete das Gemeinschaftsgebet vor Ayatollah Bahjat in den Nächten des Monats Ramadan. Eines Tages, wollte er einen seiner Verwandten irgendwo hinschicken für eine Besorgung, jedoch lehnte der Mann ab dahin zugehen und sagte: "Wenn ich gehe, dann werde ich das Gebet, das Sie leiten werden verpassen". Ayatollah Bahaa al-Dayni sagte dann zu ihm: "Geh und pass auf diese Besorgung für mich auf und verrichte dann das Gebet, das von Ayatollah Bahjat geleitet wird, nach dem du dein Iftar gegessen hast."

 

Sheikh Misbah, sagte über das Gemeinschaftsgebet von Sheikh Bahjat: "Ayatollah Bahjat verfolgte für gewöhnlich ein spezielles Programm vor 40 Jahren. Er ging vor Sonnenuntergang spazieren zum Safaii Viertel, was damals eine landwirtschaftliche Gegend war und keine Gebäude enthielt. Er durchquerte die Farmen, setzte sich dann hin und verrichtete dann die Abend und Nachtgebete an diesem Ort. Einige Brüder nahmen an diesem Gebet ebenfalls teil."

Einer dieser Brüder sagte: "Eines Nachts, sprach Ayatollah Bahjat nach dem Gebet: "Wenn die Führer dieser Welt das Vergnügen kennen würden, das man bei seiner Anbetung verspürt, so hätten sie ihre Authorität liegen gelassen."

 

Nach dem der Sheikh sein Haus kaufte, indem er heute lebt, besuchten ihn die meisten Brüder in diesem Haus um das Gebet zu verrichten. Danach wurde der Ayatollah Bahjat in die Fatimiyya Moschee gerufen und diese Moschee wurde zum Ort der Treffen mit all jenen, welche sich wünschten das Gebet hinter ihm als Imam zu verrichten. Mehr als 40 Jahre vergingen, in denen dieses Gemeinschaftsgebet drei mal am Tag in dieser Moschee abgehalten wurde. Der Sheikh wechselte in den letzten Tagen, auch den Ort an dem er seine Klasse lehrte zu dieser Moschee, wo auch Feste und Gedenkfeier abgehalten wurden.

 

Ayatollah Jawad al Karbalaai, beschreibend den Tahajjud des Sheikh und sein Weinen in den Nächten, sagte: "Ayatollah Bahjat war pünktlich in seinen gebeten und dem nächtlichen Weinen, vor allem während den Nächten zum Freitag. Einer der älteren Gelehrten sagte zu mir: "Ich hörte den Sheikh während einer Nacht zum Freitag reichlich weinen und seinen Herrn mehrmals anrufen während der Niederwerfung: "O Herr, an wen außer DIR kann ich mich wenden, um mein Unheil zu beseitigen und meine Angelegenheiten zu betrachten..?"

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Indirekte Erziehung

In dieser Hinsicht sagte Sayyed Misbah:

 

"Wir sind normalerweise wenige Minuten vor Beginn zum Unterricht gegangen, so dass wir von seinen moralischen Lektionen profitieren konnten. Der Sheikh war ebenfalls vor dem Unterricht schon anwesend und setzte sich in das Zimmer, wo der Unterricht gehalten wird. Er begann immer seine Rede mit einigen Ratschlägen, die sehr indirekt und auf verschiedene Art und Weisen gegeben wurden. In anderen Worten, erwähnte er immer, sobald er sich hinsetzte eine Überlieferung oder eine historisches Ereignis, das zu unserem Verhalten am Tag davor passte, so als würde er unser Verhalten kritisieren und uns auf die Mängel in unserer Moral hinweisen, durch die Erwähnung dieser Überlieferung oder dieses Ereignisses.

 

Jeder sagt, dass der Sheikh immer über Dinge sprach, welche vollkommen unser Leben betreffen. Er löst die Probleme unseres Lebens, erinnert uns an Mängel und Fehler, indem er Überlieferungen erwähnt. Allerdings war seine Erziehungsmethode immer indirekt. Er sagte uns nie, wir sollen das tun oder jenes unterlassen, oder dass wir diesen und jenen Fehler gemacht haben. Eher wies er uns auf unsere Fehler und Mängel hin, indem er passende Überlieferungen wiedergab, oder eine bestimmte Geschichte erzählte und ließ uns so unsere Fehler korrigieren."

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Sein Leben, sein Benehmen und seine spiritueller Stellung

 

Viele Ereignisse aus dem Leben von Sheikh Bahjat, die auch sein Benehmen betreffen, sind viele Jahre alt. Er ist einer der Studenten des perfekten Gnostikers Ayatullah Sayyed Ali Agha al-Qadi gewesen. Er hat immer das Interesse dieses großartigen theologischen Gelehrten erweckt. Sheikh Bahjat hat angesehene gnostische Stellungen erreicht, schon in seiner Jugend und viele, die Ayatullah al-Qadi nahestanden haben dies bezeugt. Sie sagten: "Uns sind seine gnostischen Stellungen bekannt und uns ist seine Lebensführung und sein Benehmen ebenfalls bekannt, jedoch haben wir ein Versprechen abgelegt, kein Wort in dieser Hinsicht zu sagen." Sheikh Bahjat hat eben so die Aufmerksamkeit von Imam Khomeini auf sich gelenkt, welcher ihn zu Beginn der Revolution in Qum besucht und ihn getroffen hat.

 

Der Autor des Buches "Anwar al-Malakut" schreibt folgendes in dieser Hinsicht: "Groß-Ayatullah al-Hajj Sheikh Muhammad Taqi Bahjat al-Fomani wird erachtet als einer der Studenten der Zeichen der Wahrheit und Pfeiler des Gonstizismus, des einzigartigen Gelehrten, Hajj Mirza Ali Agha Tabrizi. Er hatte viele Enthüllungen und göttliche Ghaibi Gegebenheiten während der Zeit des Mirza Agha, und er hat erhabene Stellungen des Benehmens und der Ehrung erreicht. Diese Ehrung ist der Grund gewesen, weshalb der geehrte Mirza Agha ihm seine spezielle Aufmerksamkeit gewidmet hat."

 

Ebenso gehörte Sheikh Diya ad-Deen al-Amuli, der Sohn von Groß-Ayatollah al-Hajj Sheikh Muhammad Taqi al-Amuli zu den anwesenden Studenten des Unterrichts von Ayatullah Bahjat und in der Anwesenheit des Sheikh, sah er mit seinen eigenen Augen den geehrten Mirza Ali hinter Ayatollah Bahjat das Gebet verrichten.

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#bismillah#

#salam#

Ayatollah Bahjat (r.) über Imam Mahdi (aj.).

 

Ein iranischer Ayatollah erzählt: Wir waren zu Besuch bei Ayatollah Bahjat und ich fragte ihn: "Hast du gute Neuigkeiten, darüber, ob die Rückkehr Imam Mahdis (aj.) naht? Gute Neuigkeiten, die uns berichten, dass die Erlösung nahe ist?"

Ayatollah Bahjat antwortete: "Ja." Ich fragte ihn: "Willst du sie uns erzählen?" Er sagte: Ich habe einen Freund, der damit beehrt wurde, dass Imam Mahdi (aj.) ihn besuchte. Eines Tages war dieser Freund bei mir und ich fragte ihn: "Hast du in letzter Zeit Imam Mahdi (aj.) gesehen?" Er antwortete: "Ja, das habe ich." Ich habe ihn gefragt: "Hast du den Imam über seine gesegnete Rückkehr befragt?" Er sagte: "Ja, das habe ich." Ich fragte: "Was hat der Imam geantwortet?"

 

Ayatollah Bahjat erzählte weiter und sagte: und mein Freund sagte: Ich fragte den Imam: "Oh ibn RasulAllah (Sohn von RasulAllah), wann wird deine Wiederkehr sein?" Imam Mahdi (aj.) antwortete: "Sie ist nah." Ich fragte ihn: "Oh ibn RasulAllah, werde ich deine Wiederkehr erleben?" Imam Mahdi (aj.) antwortete: "Selbst jene, die viel älter sind als du, werden meine Wiederkehr erleben. Selbst jene, die viel älter sind als du!" Und nun befragte ich Ayatollah Bahjat über seinen Freund, der diese Ehre hatte: "Wie alt ist er?" Und er antwortete: "62".

 

#salam#

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Verkörperte angewandte Nachahmung

Eine der Ehrungen, welche Ayatollah Bahjat von den restlichen Gelehrten und Mujtahids unterscheidet ist seine angewandte Nachahmung der Unfehlbaren (a.). Man sieht das klar in seinen Aussagen und Handlungen, seinem Stehen und sitzen, seinen Reden und seinem Schweigen, während seinen Taten der Anbetung, während er fleht, und wenn er andere Menschen beeinflusst. Diese Ehrung lässt jeden, selbst wenn jemand unwissend ist, in Richtung Allahs losziehen.

 

Sheikh Misbah Yazdi sagt folgendes dies bezüglich: "Ich habe den Sheikh im Jahre 1373 A.H. kennengelernt, als ich in Qum war. Sein Haus war in der Gegend der Hujjati Schule und ich habe ihn immer auf meinem Weg oder im Schrein fast jeden Tag gesehen. Sein leuchtendes Gesicht, während er lief oder stehen blieb, während er stand oder saß, lenkte die Aufmerksamkeit auf ihn und machte den Anschein, als würde dieser Mann in einer speziellen spirituellen Atmosphäre leben. Sein Interesse in andere Angelegenheiten, überwiegte dem Interesse anderer Menschen.Er hat sich selbst an den Gottesdienst gebunden, an das aufstehen zum Gebet während dem Sahar (vor der Morgendämmerung), seine Besuche des Schreins der unfehlbaren Fatima (a.) und durch andere Programme, welche er jeden Tag vollzog. Jede Angelegenheiten, haben die Aufmerksamkeit auf jeden gelenkt, vor allem auf jene, welche nach einem Vorbild gesucht haben um ihn nachzuahmen. Seine Handlungen und durchbohrenden Blicke, verstärkten diese Wirkung. Sein Einfluss auf manche Menschen war spirituell, und sorgte dafür, dass sie sich von ihm angezogen fühlten auf eine erstaunliche Art und Weise. Solche Charaktereigencshaften sind der Auslöser, welche mich dazu brachten den Sheikh kennenlernen zu wollen, um zu sehen was ihn ausmacht, was ihn hervorhebt.

 

Aus diesem Grund habe ich Freunde und andere Leute, welche den Sheikh kennen könnten über seine spirituellen Beschaffenheiten und seinen gelehrten Status befragt. Durch meine Recherche bin ich zum Ergenis gekommen, das der Sheikh einen außerordentlichen gelehrten sowie spirituellen Status genoss. Danach hat mir der Sheikh allmählich erlaubt in seinem Haus anwesend sein und von seinen Ermahnungen lernen zu dürfen.

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Andere antreiben um nach Perfektion und Spiritualität zu streben

 

Ayatullah Hajj Jawad al-Karbalaai sagte: "Vor einigen Jahren hörte ich Groß-Ayatollah Abul Qasim al-Khu'i und von Groß-Ayatollah Bahjat (r.), dass Sayyed al-Khu'i in der Recherche darüber ein Wort in mehr als einer Bedeutung zu verwenden folgendes: "Solch eine Verwendung des Wortes ist unmöglich, da es die "Existenz" beider Betrachtungen benötigt: was ist spontan und was ist im unabhängig selben Gebrauch."

 

Jedoch sagt Ayatollah Bahjat zu Sayyed al-Khu'i: "Es ist möglich, dass die eigene Seele eine Stufe der Macht erreicht, welche ihr erlaubt beides zu kombinieren."

 

"In Wirklichkeit hat der Sheikh das ausgenutzt um die Aufmerksamkeit des Sayyed al-Khu'i auf das Bedürfniss zu lenken, göttliche Einmündungen des Wissens zu erlangen und geschmückt zu werden mit den Eigenschaften der Freunde Allahs, so fragte ihn Ayatullah Khu'i über den Grund weshalb er diese Angelegenheit ansparch, dann fragte er ihn nach dem er die Antwort hörte: "An wen sollte ich mich richten?" Ayatollah Bahjat sagte: "Du solltest dich an Ayatollah Sayyid Ali al-Qadi wenden". Dann hat Ayatullah Bahjat ein Treffen zw. Ayatollah al-Qadi und Sayyed al-Khu'i im Hofe von Abu Fadl al Abbas (a.) vereinbart und das Treffen dauerte länger als ein einhalb stunden. Danach sagte Sayyed al Khui zu mir: "Ich habe mich ihnen ergeben und ihre Aussage akzeptiert. Sayyed Ali al-Qadi hat mir ein spezielles Programm vorgeschrieben, an das ich mich in all seinen Bedingungen halten soll (spezielle Kleidung und Dhikr, welche zu bestimmten Zeiten rezitiert werden müssen). Ich habe alle Bedingungen beachtet und entschied mich mit den Taten um 2.00 Uhr Nachts anzufangen in einem passenden und ruhigen Ort im heiligen Schrein. Jedoch habe ich bedauerlicherweise als ich anfangen wollte mit dem rezitieren des Dhikr, dessen Wortlaut vegressen und ich versuchte mich daranzu erinnern, jedoch war es vergebens und so sagte ich zu mir: "O Abal Qasim! Du hast es nicht begehrt das zu tun!" Der Ausspruch war: "Es gibt keinen Gott außer Ihn und jene welche nach Vertrauen streben, sollten sich auf Allah verlassen."

 

Groß-Ayatullah Sayyid Abdul-Kareem al-Kashmiri, einer der Studenten des einzigartigen Gnostikers Sayyed Ali Agha al-Qadi sagte: "Ich saß mit einigen Freunden zusammen und wir sprachen im Schrein des Fürsten der Gläubigen in Najaf miteinander, da ich erschöpft war nach dem Lernen. Plötzlich trat Ayatollah Bahjat ein. Ich wartete eine kurze Weile, bis ich von meinen Freunden entfernt war. Er flüstertete mir in meine Ohren: "Wir wurden nicht erschaffen.." Diese Aussage hat in meinem Herzen eine Flamme entzündet und war ein Schlag in meiner Existenz; es hat meine Verwirrung verstärkt und sorgte dafür, dass ich begann nach der Wahrheit ausschau zu halten. Danach hat mir Allah swt erlaubt an den Treffen des al-Qadi teilzunehmen.

 

Sayyid Mas`udi sagte dies bezüglich folgendes: "Der Sheikh hat für gewöhnlich darauf geachtet andere zu erziehen indem er ihnen empfahl jenes zu tun oder jenes zu unterlassen, oder ihnen sagte es wäre besser jenes auf diese Art und Weise zu tun und nicht auf jene usw. Eines Tages kam ich zu seinem Treffen und sagte: "O Sheikh, unsere Lebensbedingungen sind sehr schlecht geworden und wir haben kein Geld mehr; was sollen wir tun? Der Sheikh hat mir einen Dhikr beigebracht, welchen ich mein Leben lang wiederholt habe. Seit diesem Tag, habe ich nie wieder finanzielle Probleme gehabt. Der Sheikh hat mir geraten diesen Dhikr für mich zu behalten."

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Geplante Handlungen

Einer der Schüler von Ayatollah Bahjat schrieb folgendes: "Ayatollah Bahjat hat sich gebunden an Strenge und ein System in seinen Handlungen, so sehr, dass er sich selbst ein bestimmtes Dhikr vorschriebn, dass er rezitiert hat, nach dem er das Haus verlies, bis er die Moschee erreichte. Danach rezitiert er ein anderes dhikr usw., so dass er seine Zeit nicht verschwendet. Er hat auch ein Programm für tägliche empfohlene Handlungen des Gottesdienstes auf die selbe Art und Weise zusammengestellt.

 

Einer der rechtschaffenen Männer in Qum schrieben folgendes: "Eines Tages stand ich vor dem Pfad, in dem das Haus von Ayatollah Bahjat liegt, so dass ich auf seinem Weg in die Moschee begleiten kann, jedoch stand ich dort bis in die Nacht ohne zu sehen, wie der Sheikh das Haus verließ. Daher dachte ich, er ist vielleicht schon vor mir zur Moschee gegangen, und so bin ich zur Moschee gelaufen, jedoch konnte ich ihn dort nicht finden. Ich habe mich von meinem Freund verabschiedet und bin zurück um mir eine Frage zu überlegen, die ich ihm auf dem Weg zur Moschee stellen kann. Ich bin gelaufen und hab nachgedacht, welche Frage ich ihm stellen könnte, jedoch fiel mir keine ein. In Wirklichkeit war mein Ziel, einige Worte aus ihm rauszubekommen, da ich denke dass die Worte dieser Diener Gottes und ihre Spiritualität einen Einfluss auf die (anderen) Seelen haben. Man findet oft ein Wort in ihren Reden oder einen bestimmten Standpunkt der einen anreizt und die Augen öffnet. Wie auch immer, ich habe mir dann folgende Frage über den Sheikh ausgedacht: Es gibt einen Vers im heiligen Quran, der sagt, dass Allah die schlechten Taten mit den Guten Taten ersetzt; was hat das zu bedeuten? Wie kann eine schlechte Tat mit einer guten Tat ersetzt werden?

 

Als der Sheikh näher kam, habe ich ihn gegrüßt und sagte zu ihm: "O Sheikh, ich habe eine Frage. Erlauben Sie mir diese zu stellen?" Er hob seine Hand und sagte mir: "Nein, überhaupt nicht, ich hab weder die Zeit noch die Stimmung dafür; die Gebetszeit ist schon eingetreten und die Leute warten. Was dich betrifft, so solltest du nicht solche Fragen stellen!" Dann schaute er auf das Mausoleom von Sayyida Fatima Maasuma (a.), begrüßte sie und betrat die Moschee.

 

Tatsächlich war ich sehr überrascht von dieser Antwort und ich zitterte innerlich. Ich ging einige Schritte rückwärts, betrat die Moschee und verrichtete das Gebet hinter dem SHeikh. Ich habe über die Antwort von Sheikh Bahjat andauernd nachgedacht, was er damit meint und was ihn dazu gebracht hat mir so zu antworten. Diese Gedanken verfolgten mich selbst nach dem Gebet weiterhin. Ich war mir sicher, die Aussage des Sheikh war gut gemeint für mich und dass es drei Möglichkeiten gibt, die das rechtfertigen: Der Erste: der Sheikh wollte mich wissen lassen, dass man sich selbst vorher auf das Gebet vorbereiten muss. Man muss sich vorbereiten durch Dhikr und Bittgebete, so dass die Seele bereit ist für das Gebet, um mit Allah dem Erhabenen zu sprechen. Er war ebenfalls beschäftigt mit Dhikr, als er zur Moschee kam und hatte sich daher auf das Gebet vorbereitet. Der Zweite mögliche Grund ist, dass der Sheikh sah, wie ich kam und sofort meine Frage stellen wollte, sobald er ankam, und er wollte mir damit zeigen, dass das was ich tat nicht richtig ist. Allerdings war ich lediglich auf dem Weg zur Moschee und wollte von ihm auf dem Weg Nutzen ziehen. Der dritte Grund ist, dass der Sheikh wusste woran ich gedacht habe und erkannte das Motiv hinter dieser Frage, da meine Frage lediglich eine Ausrede war, um den Sheikh dazu zu bringen etwas zu sagen. Kein Wunder, der Sheikh selbst hat einigen Freunden in der Vergangenheit in Najaf erzählt, dass die Studenten (der Theologie) für gewöhnlich von einem Punkt der Erde zur anderen gegangen sind, ohne ihren Ort zu wechseln (was als "tayy al-ard" bezeichnet wird). Jeder Student der das nicht tun konnte, hat sich von den anderen Studtenten abgehoben, in anderen Worte: diese Angelegenheiten waren für die Studenten und Gelehrten normal.

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Seine besondere Behandlung der Shari´a - Angelegenheiten

Übersetzt von einer Anonymen Schwester

Einer der wichtigen Eigenschaften womit Sheikh Bahjat ausgezeichnet wird, und was auf den ersten Blick bezeugt werden kann, ist seine besondere aufmerksame Beachtung der Regeldurchführung gemäß der Shari´a (islamische Gesetzgebung) und der Tradition der Ahlul Bayt (as).

 

Sheikh Misbah sagte diesbezüglich folgendes: „Alle Shiitischen Gelehrte der Etikette, schützen jene, die von ihrer Denkweise/Sichtweise und ihrem Verhalten abgewichen sind. Sie stimmen zu, dass der rechte Weg zur Vollkommenheit der Weg der Anbetung ist, dass man keine moralische Stufe durch Gehorsam gegenüber Allah swt. erreichen kann. Jedoch ist die von den Gelehrten gerichtete Aufmerksamkeit der Beachtung der Shai´a Etikette und der Tradition der Ahlul Bayt (as), nicht gleich. Sheikh Bahjat, Möge Allah ihn beschützen, wird aufgrund der Beachtung dieser Normen, als einer der bemerkenswertesten [Theologen] betrachtet. Er beachtet in seinem Verhalten besonders interessante Verhaltensgewohnheiten, die nicht einfach zu beschreiben sind.

 

Ich werde die Vorkommnisse, an denen ich mich erinnere erwähnen, vielleicht wird es in der Geschichte verbleiben, sodass diejenigen, die sich wünschen in der Shari´a einzuwirken, erfahren können welchen Umfang man in den Geboten der Shari´a berücksichtigen muss:

 

"Der Sheikh erbte von seinem Vater ein kleines, für das Anpflanzen von Reis geeignetes, Grundstück. Es wurde von einigen seiner Hausausgaben finanziert. Der Sheikh war daran gewöhnt ein Maß des Reis, wenngleich es einige wenige Kilos waren, an seinen Freunden und Nachbarn zu geben, als sie das Getreide zu seinem Haus brachten.

 

Einmal verließ ich für einige Zeit während Kampftage die Stadt Qum. Niemand, nicht einmal enge Verwandte, wussten etwas über meinen Wohnsitz. In diesem Zeitraum hatte uns Sheikh Bahjat einen Sack Reis, und ein anderes Mal eine gute Geldmenge geschickt. Was auffällig war ist, dass er uns das Geld in der Hand seiner Frau und seines Sohnes schickte. Seine Frau brachte das Geld und gab es meiner Frau, und sein Sohn Ali stand vor der Allee.

 

Als ich zurückkehrte, dachte ich über das Geheimnis des Sheikhs nach, seine Frau zu unserem Haus zu schicken, jedoch realisierte ich bald, dass dies eines der Etikette der islamischen Shari´a ist.

 

Gemäß der islamischen Ethik, sollte bei der Vereisung des Ehemannes, niemand zu seinem Zuhause gehen. Wenn dies jedoch notwendig ist, muss eine Frau gehen. Es gibt von den Freunden Allahs interessante, genau gegliederte Anweisungen, ihr Verhalten, die Art wie sie aufstehen und sich setzten, die außer durch das studieren des vollständigen Wissenszweig, nicht begriffen werden können.

 

Diese Angelegenheiten sind die, die den Diener in seiner Verehrung erhöhen und ihm die Zuneigung seines Herren gewinnen lassen, die ihm einen erhabenen Status gewährt. Der Sheikh empfiehl jedem, der seine Empfehlungen suchte die Voraussetzungen der Shari´a zu beachten.

 

Er betonte stets, das was von der Shari´a vorgegeben ist zu beachten, zu glauben, dass die Angelegenheiten wo Zweifel unterhalten ist oder verwirrte Angelegenheiten in die zweite Stufe von Bedeutung fallen.

 

Der Sheikh leitet auf diesem Gebiet nützliche Anzeichen ab, die ich von ihm lernte und die ich manchmal in meinen Predigen oder in anderen Orten verwandte. Er sagt, dass Allah der Allmächtige seine Diener zur Vollkommenheit führen möchte, wofür Er die Sachverhalte, die die größte Auswirkung auf die Zufriedenheit und auf das Bestimmen des Schicksal des Menschen haben, ziemlich oft erwähnt.

 

Wenn wir also die Angelegenheiten, die die zur Zufriedenheit des Menschen herantragen, kennen wollen, müssen uns die Angelegenheiten, die Allah swt. mehr als andere betont hat, bekannt sein.

 

Dies ist so, da jedes mehr betonte Streben im Koran, in der Tradition und in den Aussagen der Ahlul Bayt (as), eine größere Rolle in der Vervollkommnung und in der Bestimmung des Schicksals des Menschen spielt.

 

Das Beachten des Gebets ist eine der wichtigsten Angelegenheiten, da wir in keinem Figh Kapitel etwas ähnliches, wie all diese Koranverse finden können, die zur Aufrechterhaltung des Gebets aufrufen und all diese Erzählungen, die über die Beachtung der Gebetszeit, dessen Etikette und Notwendigkeit, das Gebet mit voller Aufmerksamkeit des Herzens zu verrichten , handeln.

 

Manchmal sagte der Sheikh scherzend folgendes: „Wir suchen etwas für unsere eigene Vervollkommnung, das weder Allah noch sein Gesandter oder irgendein Imam genehmigt hat."

 

Ayatullah Sheikh Jawad al-Karbalaai sagte diesbezüglich folgendes:„Ayatullah Bahjat sagte dies zu mir in einem speziellen Ton: „

 

"Wann auch immer du die Voraussetzungen der Shari´a kennenlernst, wie bespielsweise die Preisgabe der Sünden, das Beobachten was Pflicht und was äußerst empfehlenswert ist, die Rezitation des Korans während der Einsamkeit, die Annahme deiner Verehrung und dessen Einbeziehung der Geheimnisse, wie z.B Gebete und andere Rituale, so dass du ihre Ergebnisse erfährst, komme nicht zu mir um mich nach Anweisungen, die dich zum Richtigen und zum Weg zum allmächtigen Allah führen, zu fragen, als ob ein Betreuer vom Unbekannten zu dir kommt und dir den Weg zeigt.

 

Sind diese Angelegenheiten, die selbstverständlich sind und von der reinsten Shari´a ausgestellt worden sind nicht ausreichend für dich um sie zu befolgen, wie sie befolgt werden sollen, sodass du das erhoffte Ziel erreichen kannst?"

 

Von der Aussage des Vertrauenslehrer erfuhr ich, dass jemand der den Weg sucht, die Kundgebungen der heiligen Shari´a sichern muss, Sachen hinsichtlich spiritueller Verhältnisse für sich behalten muss und sie außer den ebenbürtigen, nicht offenbaren soll, letztere sind allerdings wenige. Außerdem sagte der Ratgeber folgendes zu mir, als ich Ethik in der Stadt Qum studiert habe: „Erzähle den Gelehrten Angelegenheiten die sie verstehen und keine Sachen, die über ihren Nachvollziehbarkeitsstand sind."

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