Muhsin ibn Batul

83 Geschichten aus dem Leben Imam Khomeinis (q.)

87 posts in this topic

#bismillah#

#salam#

Die Wichtigkeit eines gesunden Nafs

 

Während der ersten wenigen Tage kam der Imam zur A'zam Moschee, und statt Unterricht hat er den Studenten Ratschläge gegeben. Seine Ratschläge waren solche, dass er den Kontakt und die Bindung zwischen dem Menschen und der Welt gebrochen hat, und seine Aufmerksamkeit dem Gnostizismus, dem Jenseits und Allah gewidmet hat.

 

Eines Tages, als ein Teil seiner Ratschläge, sagte er: "Schaut her. Dieses Bild da oben, es ist ein Bild von Agha Burujurdi während er studiert. In dem Bild darunter wird seine Leiche von den Händen der Leute getragen. (In dem Bild) ein wenig weiter darunter liegt Agha Burujurdi unter der Erde (begraben).

 

Die Sache, die Agha Burujurdi nutzen wird, ist ein gesunder Nafs, das, was Agha Burujurdi hatte. Andernfalls werden diese Machtstellungen, dieser Lärm, diese weltlichen Angelegenheiten für den Menschen keinen Nutzen haben, wenn er unter der Erde liegt."

 

Hujjatul Islam Taahiriye Khorram Abaadi

 

#salam#

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#bismillah#

#salam#

Habe ein wenig rechtmäßige Erholung

 

Der Imam sagte immer zu seinen Studenten: "Wenn Jugendliche ihre Zeit zu sehr mit empfohlenen Taten füllen, so hinken sie nach in ihren verpflichtenden Taten."

 

Er sagte sogar: "Jene, die sehr heilig (und religiös) waren aufgrund des Übermaßes in ihren Handlungen, waren daher bei den islamischen Konferenzen abwesend. Übertriebene Frömmigkeit ist für Kinder, die 15 oder 16 Jahre alt sind, ermüdend. Man sollte rechtmäßige Erholung haben, jedoch keine Sünden (nicht sündigen)."

 

Ayatullah Shahid Sheikh Fadhlullah Mahallati

 

#salam#

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#bismillah#

#salam#

Die Entwicklung zur Perfektion ist menschlich

 

Die Anmerkung einer weiblichen Reporterin: "Da Sie mich als Frau akzeptiert haben, zeigt dies, dass ihre Bewegung eine fortschreitende Bewegung ist; auch wenn andere versuchen zu zeigen, dass es eine zurückgebliebene Bewegung ist."

 

Der Imam (sagte dann): "Dass ich Sie akzeptiert habe, ist nicht wahr. Sie sind hier her gekommen und ich wollte nicht, dass Sie hier her kommen. Und das ist keine Andeutung (dafür), dass der Islam zurückgeblieben ist, nur da Sie hier her gekommen sind. Noch bedeutet Fortschrittlichkeit das, was einige unserer Männer und Frauen denken; (eher) ist es eine Entwicklung zur Perfektion der Menschlichkeit und der Seele."

 

#salam#

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#bismillah#

#salam#

Er war nicht nachlässig, nicht mals beim kleinsten Punkt des Akhlaaq's

Einmal, nachdem ich den Imam in Jamaaraan getroffen habe, kam jemand, der für die Regierung arbeitet, zum Imam aufgrund der Arbeit, die er (noch) verrichten musste. Sein alter Vater kam ebenfalls mit ihm. Als er von diesem Treffen mit dem Imam zurückkam, sagte er:Als ich zum Imam gehen wollte, bin ich vorne gelaufen und mein Vater folgte mir. Nachdem ich ihn gegrüßt habe, habe ich meinen Vater vorgestellt. Der Imam schaute mich an und sagte: "Dieser Agha ist Ihr Vater? Wieso sind Sie dann vor ihm gelaufen und wieso sind Sie zuerst eingetreten?"

 

Schaut, wie sorgsam und genau der Imam war! Jemand, der all diese Feinde hat und die Politik des Ostens und des Westens kontrollierte, konnte nicht mal in einem kleinen Punkt der Moral nachlässig sein.

 

Hujjatul Islam Jami

#salam#

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#bismillah#

#salam#

Ich werde Ihnen bis zum Tage der Auferstehung dankbar sein

 

Nach dem Tode von Ayatollah Hakim schrieb einer seiner Vertreter in eine der Städte Irans einen Brief an den Imam in Najaf und bat um Erlaubnis, der Beauftragte des Imams zu sein nach Ayatollah Hakim.

 

Der Imam schrieb eine allgemeine Erlaubnis für ihn und schickte sie ab. Allerdings war der Vertreter nicht zufrieden mit der allgemeinen Erlaubnis und wollte der Beauftragte des Imams in dieser Stadt und in dieser Provinz sein. Marhum Haaj Agha Mustafa vermittelte ebenfalls und erzählte dem Imam, dass dieser Mann nicht nur der Beauftragte und Vertreter von Ayatollah Hakim war, sondern auf für diese Aufgabe geeignet ist. Allerdings antwortete der Imam: "Nein, der Umfang der Erlaubnis, die wir geschrieben haben, reicht aus."

 

Hinterher, so heißt es, habe der Mann einen Drohbrief an den Imam in Najaf geschickt - und ich verstand aus der Antwort des Imams -, dass wenn der Imam ihm nicht diese Stelle gäbe, er den Leuten erzählen würde, sie sollten aufhören beim Imam Taqlid zu machen. Als Antwort auf diesen Brief schrieb der Imam: "Wenn Sie mir solch einen Dienst erweisen, so werde ich Ihnen dankbar sein, bis zum Tage der Auferstehung, da Sie mir eine Last genommen haben. Wenn die Leute damit aufhören, bei mir Taqlid zu machen, so wird die Last der Verantwortung (die ich tragen muss) leichter."

 

Hujjatul Islam IravaniHujjatul Islam Iravani

#salam#

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#bismillah#

#salam#

Ich habe nie von etwas gehört, das selbst Ähnlichkeit zum Lästern hat

 

Ich war für 30 Jahre zusammen mit meinem großartigen Lehrer, dem großen Führer der Revolution, und ich schwöre beim Leben dieser großartigen Persönlichkeit, dass ich nie selbst Ähnlichkeit zum Lästern gehört habe. Vergiss das Lästern, ich sah nicht mal Ähnlichkeiten zum Lästern!

 

Ich werde nicht vergessen, wie er einmal zur Sulemasi Moschee gekommen ist, um eine Unterrichtsstunde zu geben, in einem Zustand, in dem er sehr heftig und langsam geatmet hat; er sagte: "Bei Allah, ich war noch nie so verängstigt, wie ich es gerade bin." Dann fügte er hinzu: "Ich bin nicht gekommen, um Unterricht zu geben; ich bin gekommen, um ein wenig zu reden."

 

Ich, der für ungefähr 15 Jahre seinen Unterricht besucht habe, habe nie solch eine Kühnheit (des Imams) gegenüber seinen Schülern gesehen. In diesem Zustand sagte der Imam: "Wenn ihr kein Wissen habt, und wenn ihr keine Religion habt, so seid weise und begehrt nicht, die Identität der Menschheit auszubeuten." Er ging dann nach Hause, und sein Maltafieber kam wieder und er blieb für 3 Tage zu Hause wegen seines Fiebers.

 

All dies geschah, da er einen Studenten hörte, der über einen Marja gelästert hat. Der Imam selbst hat nicht gelästert, vielmehr hat er gehört, wie einige gelästert haben und das hat dazu geführt, dass sein Atem sehr heftig und langsam wurde!

 

Ayatullah Madhahari

 

#salam#

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#lol#

#happy#

Ich selbst bin der Aufheber der Magie

 

Eines Tages, als der Imam bei der Madressa Alavi war, sind ein Sayyed (Nachkommen der Imame) und ein nicht-Turbanträger, welcher einen verrunzelten Mantel trug und eine kleine weiße Mütze (wie die, welche man beim Gebet trägt), gekommen und sahen sehr bestürzt und erschrocken aus und hatten bleiche Gesichter.

 

Ich war verantwortlich für die Ordnung und Disziplin dort; ich sagte: "Was ist los?" Sie sagten: "Wir müssen mit dem Imam über etwas Spezielles reden und wir machen uns Sorgen, dass Magie und Zauberei gegen den Imam eingesetzt wurden. Was wir kommen sehen, ist, dass er krank und sich wie eine Kerze auflösen wird. Wir sind aufgebracht und sind gekommen, um dem Imam Bittgebete und Zauberformeln zu geben, um diese Zauberei zu annulieren."

 

Wir sagten: "Worüber reden Sie da?" Sie antworteten: "Nein, wir machen uns (nur) Sorgen aufgrund der Liebe, die wir zum Imam empfinden. Selbst wenn die Möglichkeit einer Gefahr bei eins zu einer Million stehen würde, so würde dies unsere Herzen erschüttern." Wir sagten: "Lasst es nicht zu, dass falls - Gott behüte - etwas ist, wir es auf die leichte Schulter nehmen."

 

Wir sind zum Imam gegangen und haben ihm die Lage erklärt. Der Imam lächelte und sagte: "Sag ihnen, dass ich selbst der Aufheber der Magie bin."

 

Hujjatul Islam Natiq-e-Nuri

 

#salam#

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#lol#

#happy#

Du hast einen sinnlosen Traum gesehen!

 

Gegen Ende des Jahres 1328 habe ich den Imam zu uns eingeladen aufgrund des Walima (Festes) bzgl. der Geburt unseres ersten Kindes. Eine Gruppe von Gelehrten war bei diesem Treffen anwesend. Einer der Gelehrten wandte sich an Marhum Haaj Agha Mustafa, welcher zu dieser Zeit ein dünner Jugendlicher war, von Natur aus sehr witzig, fröhlich und liebenswert, und (er) sagte: "Agha Mustafa, ich habe gehört, dass Sie einen komischen Traum gesehen haben, haben sie ihn auch Haaj Agha (dem Imam) erzählt?"

 

Marhum Haaj Agha Mustafa schaute den Imam an und wartete auf seine Erlaubnis. Der Imam hat ihn aus dem Augenwinkel angeschaut. Er (Marhum Haaj Agha Mustafa) sagte: "Nein." Dieser Gelehrte sagte (dann): "Erzählen Sie es. Haaj Agha (der Imam) wird Ihnen (schon) die Erlaubnis geben."

 

Marhum Agha Mustafa allerdings, der wie immer ein Lächeln auf seinem Gesicht hatte, weigerte sich, es zu erzählen, während er mit seinen Blicken zum Imam auf dessen Erlaubnis gewartet hat.

 

Der Gelehrte beharrte darauf, der Imam war ruhig und Agha Mustafa (war) überrascht und wartete. Schließlich sagte Marhum Haaj Agha Abdullah Ale Agha zum Imam: "Haaj Agha, geben Sie ihm die Erlaubnis, das zu erzählen. Es ist ein merkwürdiger Traum und sollte gehört werden. Viele haben ihn gehört."

 

Auf die selbe Art und Weise, in der er ruhig und entspannt auf einen Punkt blickend da saß, lächelte der Imam und sagte Agha Mustafa: "Worum geht es? Sag es." Der Marhum sagte: "Vor einigen Nächten hatte ich einen Traum, dass ich bei einer Versammlung war, auf der alle Weisen und Philosophen in einer Reihe da saßen; Farabi, Shaikh Al Rais Ibn Sina, Biruni, Fakhrarazi, Khawaje Nasir Toosi, Allama Hilli, Mulla Sadr, Haaj Mullahadi Sabzwari und noch einige andere.

 

In diesem Zustand sah ich, wie Sie eintraten und alle Weisen und Philosophen aufgestanden sind und zu Ihnen gegangen sind, um Sie willkommen zu heißen, und nahmen Sie und setzten Sie auf den ehrenvollsten Platz."

Als Marhum fertig war mit dem Erzählen, wandte sich der Imam zu ihm und sagte: "Du hast diesen Traum gesehen?" Er sagte: "Ja." Der Imam sagte: "Du hast einen sinnlosen Traum gesehen!" Mit diesen Worten des Imams hat jeder begonnen, herzlich zu lachen, und der Imam selbst hat (auch) gelächelt.

 

Hujjatul Islam Muhammed Redha Sajjadi Isfahani

 

#salam#

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#lol#

;)

"Bismillah" (im Namen Allahs), anstatt "Befarmaid" [1]

 

In den kleinsten und feinsten Details der Angelegenheiten, die das Leben des Imams betrafen, war er nicht nur sehr exakt bei der Ausführung von verpflichtenden Taten und beim Unterlassen von verbotenen Taten, sondern er war genau so auch sehr exakt bei den empfohlenen Taten, aus den Überlieferungen und Gebräuchen des Islams.

 

Daraüber hinaus hat er bei den Handlungen, für die es keine Belohnung oder Süne gibt und empfohlenen Taten, hat er immer die beste und empfehlenswerteste Tat rausgesucht und hat daher nach der empfohlenen Tat gehandelt. Insgesamt kann man sagen, dass sein Leben eine Verkörperung der perfekten islamischen Lebenshaltung war.

 

Zum Beispiel, ist es schon hunderte Male passiert, dass wenn wir zu ihm gegangen sind, um ihn zu sehen, es notwendig war, dass wir, durch Klopfen an die Tür, die Erlaubnis bekommen um einzutreten. Anstatt das Wort "Befarmaid" zu benutzen, sagte der Imam immer: "Bismillah". Trotz der Tatsache, dass "Befarmaid" gefällig und normal war, hat der Imam immer "Bismillah" gesagt, so dass er während er Dhikr macht, die Erlaubnis gibt einzutreten und den Beginn des Treffens mit dem Namen Allahs verbunden hat.

 

Es ist dieser sehr fromme Weg und Verhalten des Imams, dass die Gesellschaft zu den Riten und Werten des Islams geführt hat. Er verbreitete die Kultur des Islams selbst in den einfachsten Angelegenheiten.

 

Die Anhänger seiner Methode wählten eher die Rezitation des Takbirs und des Salawats, als das Klatschen als Methode der Ermutigung und der Bestätigung, und 'Alhamdulillah' (Lob gebührt Allah), als das Fremdwort 'Merci' als Methode des Dankens, und wandten eher Dhikr und Gotteslob und Salawat an, als fremde Handlungen.

 

Hujjatul Islam Rahimian

 

_______________________

[1] "Befarmaid" ist die iranische Art, "Bitte komm rein" oder "Setz dich" zu sagen

 

;)

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#sheikh#

#rose#

Imam Khomeini in den Augen eines Nicht-Muslims

 

Übersetzer: Anonym

Obwohl viel darüber geredet wurde, den Führer der Islamischen Republik zu sehen, den vielgehassten, vielverehrten Ayatollah Khomeini, lernte ich, dass es besser war – bei etwas bedeutungsschwer wichtigem wie so einen Besuch – mir die Mühe zu machen und dann zu akzeptieren, was passieren wird.

 

… Imam Khomeini war im Westen ein Symbol für halsstarrig zurückschlagenden Stolz und unerbitterlichen Hass. Und selbst manche Westler, mit denen ich geredet habe, die Imam Khomeini getroffen hatten, bemerkten sein Charisma, sprachen aber im selben Atemzug vom totalen Mangel an Humor oder Wärme in seinen Auftreten.

 

Nun hatte ich die Gelegenheit, es selbst zu beurteilen.

 

... Nun war ich im Begriff, die Persönlichkeit leibhaftig zu sehen, deren Wille den Iran dominierte, deren Politik (obwohl auf Gott ausgerichtet) so viel Spaltung im Iran verursachte und so ein negatives Bild vom Westen zeichnete.

 

Ich sicherte mir einen Sitz vorne in der Halle; Khomeinis Stuhl, mit einem weißen Tuch behangen, war auf einer Bühne über uns platziert, etwa 15 Fuß (4 Meter) über dem Boden.

 

... Wir waren dort ungefähr funfundvierzig Minuten, bevor es Anzeichen dafür gab, dass der Imam eintreten würde. Das Signal war klar; mehrere andere 'Ulama mit Turbanen traten aus der Tür hervor und wiesen den auf der Bühne wartenden Mullah darauf hin, dass der Fürst, Geistliche, heilige Mann, Befehlshaber und Imam auf dem Weg war. Als Khomeini im Eingang erschien, sprang jeder auf seine Füße und begann zu rufen "Khomeini!" "Khomeini!" "Khomeini!" in dem lebhaftesten, kräftigsten und jubelndsten militanten Tribut, den ich jemals für einen Menschen erlebt habe. Jeder schien von dem plötzlichen Anstieg an Liebe und Verehrung vollständig eingenommen zu sein, und so kamen die Ausrufe aus jeder Zelle ihrer Herzen mit der absoluten Gewissheit, dass, was und wen sie ehrten, diese Ehre in den Augen Allahs verdiente. In der Tat würde ich sagen, dass die Explosion von Ekstase und Macht, die den Imam begrüßte, an sich nicht so sehr eine simple Reaktion basierend auf der fixen Idee des Imam war; vielmehr war es die natürliche und überschwängliche feierliche Lobeshymne, die von der Würde und überwältigenden Ausstrahlung dieses Mannes gefordert wurde. Als die Tür für ihn öffnete, erwartete ich einen Windsturm von Energie, der durch die Tür strömt, und in seinem braunen Gewand, seinem schwarzen Turban auf dem Kopf, seinem weißen Bart, wühlte er jedes Molekül im Gebäude auf und fesselte die Aufmerksamkeit auf eine Art und Weise, die alles andere verschwinden lies. Er war eine fließende Menge von Licht, welches in das Bewusstsein von jeder Person in der Halle eindrang. Er zerstörte alle Vorstellungen, an denen man festhielt, bevor man ihn einschätzen konnte. Er war so dominant in seiner Anwesenheit, dass ich mich selbst organisiert in meinen Empfindungen dadurch wieder fand, welche mich weit hinaus über meine eigenen Auffassungen, meinen eigenen Weg der Erfahrungsentwicklung brachten.

 

Ich hatte erwartet, ganz gleich was die offenkundige Gestalt dieses Mannes war, dass ich selbst sein Gesicht prüfen und seine Motivationen erforschen würde, mich nach seinem wahren Charakter fragen würde. Khomeinis Macht, Anmut und absolute Domination zerstörten alle meine Arten von Beurteilung und so musste ich einfach die Energie und die Atmosphäre erleben, die von seiner Anwesenheit auf der Bühne ausgestrahlt wurde. Ein Windsturm war er, doch plötzlich konnte man sehen, dass es da einen Punkt absoluter Stille in diesem Windsturm gab; kämpferisch und befehlsgebend, war er dennoch gelassen und aufnahmebereit. Etwas war unerschütterlich in seinem Inneren, doch bewegte jene Unerschütterlichkeit das ganze Land des Iran. Dies war kein gewöhnlicher Mensch; tatsächlich besaß niemand selbst von all den sogenannten Heiligen, die ich getroffen hatte – den Dalai Lama, buddhistische Mönche, weise Hindus – eine solche elektrisierende Präsenz wie die von Khomeini.

 

Für die, die sehen (und fühlen) konnten, konnte es keine Frage über seine Rechtschaffenheit geben, noch über den die Behauptung von seinem Volk, allerdings gedämpft durch Leute wie Yazdi, dass er über normale (oder anormale) Selbstsucht des Menschen hinaus getreten war und sich in etwas Absolutem niedergelassen hat. Diese Absolutheit wurde in der Luft verkündet, es wurde durch die Bewegung seines Körpers verkündet, es wurde in der Gestik seiner Hände verkündet, es wurde in dem Feuer seiner Persönlichkeit verkündet, es wurde in der Ruhe seines Bewusstseins verkündet. Es gab kein Mysterium darüber, warum er von Millionen von Iranern und Muslimen auf der ganzen Welt geliebt wurde und er demonstrierte, wenigstens gegenüber diesem Beobachter, die empirische Grundlage für die Vorstellung von einer höheren Stufe von Bewusstsein. Ja, die Ernsthaftigkeit, die Humorlosigkeit, das absolutistische Urteil waren offensichtlich; doch in den gegebenen Umständen, in denen er sich wiederfand, war die Bestätigung der Eignung in jeder Geste und jedem Aspekt zu finden. Dies war die außergewöhnlichste Person, die ich je gesehen hatte.

 

Zu erst sprach er nicht; ein anderer religiöser Führer hielt den Anwesenden eine Rede, Khomeini saß in einer Art makelloser Ruhe und perfekter Ausgeglichenheit. Er war regungslos; er war abgehoben; er war in einem Ozean von Friedlichkeit; und doch war etwas in reinster Bewegung; etwas war dynamisch beteiligt, etwas war bereit, einen andauernden Krieg zu führen. Er stellte all diese Leute, die ich im Iran getroffen hatte, in den Schatten; er dominierte die Bühne selbst, während der andere Mullah sprach.

 

Alle Augen waren auf Khomeini gerichtet, und da war nicht die leiseste Spur von Selbstüberhebung, nicht einmal, wenn ich das sagen kann, im inneren Dialog oder zufälligen Denken. Sein ganzes Wesen war unnachgiebig und doch spontan auf den Punkt der Konzentration fokussiert, die ästhetisch und spirituell der dramatischen Szene angepasst war, die wir erlebten. Trotz der kämpferischen Absicht, den absoluten Sinn der kompromisslosen Rechtschaffenheit, war da noch der Sinn von etwas vollkommen Mühelosem und Problemlosem, das die offenkundigen Bewegungen seiner Hände, sein Räuspern, den Mittelpunkt seiner Aufmerksamkeit bestimmte. Hier waren hunderte von Patrioten und Muslimen, die seine Größe riefen, ihre Liebe beschwörten, ihren absoluten Gehorsam; und doch blieb er in sich, während er all dies empfing, er blieb unberührt; er blieb in der Erhabenheit eines unerschütterlichen Zustandes, welche jenseits der Grenzen einer Ursache lag, mit der ich vertraut war.

 

Der Leser mag angesichts der Extravaganz meiner Beschreibung über diesen Mann zurückschrecken; er muss allerdings wissen, dass trotz allem, was ich gehört hatte, trotz der widersprüchlichen Hinweise, die ich vorher erhalten hatte (die scheinbare Gewalt der Rhetorik, den Mangel an kreativem Humor und so weiter), der eigentliche und sofortige Eindruck von dem, wer Imam Khomeini war, nichts mit diesen Gedanken oder Vorstellungen zu tun hatte. Die Erfahrung war zu überwältigend dafür. Stellen Sie sich für einen Moment das Drücken des eigenen Körpers aus dem Mutterleib heraus vor, oder den Moment, als man sich über die Tatsache im Klaren war, dass man in dem Körper eines Fötus geschaffen war, oder den Moment, als man sich über das Sterben bewusst war, oder den Moment, als man zum ersten Mal die Macht von Egos entdeckte: Diese Erfahrungen basieren auf eine anfängliche bestimmende Außenseite eines Einzelbildes von einem Hinweis auf ein Individuum; was dominiert, ist die innewohnende Natur der Wirklichkeit, welche die Erfahrungen ins Leben rufen. Genau das passierte am Morgen des Mittwochs, 19. Februar 1982 im Norden Teherans. Die Subjektivität der Erfahrung schien durch etwas, das auf dem tiefsten Grund meines Bewusstseins war, objektiviert zu werden; Ich überstieg die Form von Erfahrung, die normalerweise bestimmt war von Empfindungen, Gedanken und Gefühlen, die sich in meine Selbsterfahrung konstellierte. Khomeini war so mächtig. Khomeini war so stark. Khomeini war so unselbstbezogen und unbesiegbar.

 

... Er war nicht jemand, mit dem man über die Bedeutung der individuellen Entscheidung diskutieren konnte, oder über die sinnliche Schönheit des Balletts, aber er war nunmehr der beeindruckendste Mensch auf der Bühne der internationalen Politik, und es schien so, zumindest aus meiner Sicht, als könne er leicht ein Zeitgenosse von Jesus Christus selbst sein; nicht, dass Khomeini sich jemals mit Jesus Christus vergleichen ließe – aber er strahlte dieselbe kompromisslose Rechtschaffenheit und auf den Punkt gebrachte Absicht aus.

 

… Und nun muss ich noch weiter gehen. Imam Khomeini brach in mein Herz und meinen Verstand mit einem Strom von Emotionen ein, den ich nur als höchst positiv beschreiben kann; ich würde sagen, man nennt es „Liebe".

 

Von Robin Woodsworth Carlsen

aus seinem Buch

'The Imam and his Islamic Revolution' ('Der Imam und seine Islamische Revolution')

 

#lol#

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#sheikh#

#rose#

 

Übersetzung komplett - Allah belohne die Lesenden und nicht-Lesenden.

 

Bitte um Fatiha und Salawat für die Seele :P Imam Khomeini's (r.) :P

#lol#

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