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Vorstellungen über einen Isl. Staat


Empfohlene Beiträge

#zwinker#

 

Inshallah geht es euch allen gut. Als Gegenreaktion auf den anderen Thread "säkularer Staat" eröffne ich den Thread "Islamischer Staat".

Ein Bruder hat mir mal seine Gedanken zu diesem Thema geäußert und ich würde gerne wissen, wie ihr diese Gedankengänge sieht:

 

 

Islamischer Staat

 

Deine Frage ist sehr interessant und zugleich schwierig.

Natürlich glaube ich an den islamischen Staat. Wie könnten wir als Moslems daran nicht glauben. Doch wie ein solcher Staat sich 100% theoriegetreu realisieren lässt, ist eine sehr komplexe praktische Angelegenheit.

 

Wir müssen die ideologische Grundlage dieses Staates so umfangreich wie nötig und so unkompliziert knapp wie möglich gestalten, d.h. dass in erster Linie die Beachtung der Hauptprinzipien der Religion erfolgen muss. Das Volk darf nicht mit zu weit gehenden Glaubens-Spitzfindigkeiten belästigt und unnötig eingeschränkt werden.

 

Ausgehend vom Glauben an Gott, müssen göttliche Wert- und Moralvorstellungen im liberalstmöglichen Rahmen befolgt bzw. eingehalten werden.

Zu diesen gehört die Ehrlichkeit der regierenden Volksvertreter, die Transparenz ihrer Arbeit, Parlamentarismus (Shura). Ein Kriterium, das alle Regierungsmitglieder einhalten müssen ist moralisch/ethisch einwandfreies Verhalten. Sie müssen nicht nur Experten in ihren jeweiligen Feldern sein, sondern auch Vorbilder. Kein Dieb, Mörder, Vergewaltiger, Betrüger, Schmiergeldempfänger etc. darf geduldet werden.

Daher muss es eine freie Presse geben, die ebenfalls angehalten ist, ehrlich vorzugehen und mit dem Ruf von Menschen keinen Schindluder zu treiben.

 

Das Justizwesen ist sehr wichtig. Gerichte müssen unabhängig und unparteiisch sein. Ihre Urteile müssen auf Fakten und Beweisführung basieren, nicht auf Spekulation, Hörensagen und pauschalen Anschuldigungen. Kläger und Geklagte müssen alle Rechte und Möglichkeiten zugewiesen bekommen.

Auch Richter müssen für Urteile gerade stehen und bei Bedarf belangt werden können.

 

Ämter dürfen nur auf Basis von Kompetenz bekleidet werden und nicht auf Basis von lebenslanger Ermächtigung, Erbschaft oder Abstammung.

 

Das Justizwesen darf keine Urteile fällen, die nicht im Koran eindeutig verankert sind oder 100% nachvollziehbar abgeleitet sind.

Gerechtigkeit und Gottesfürchtigkeit muss oberstes Gebot sein. Wer Gott in Gerechtigkeit ehrlich fürchtet, hütet sich in Gottes Namen Taten zu begehen, die er vor Gott nicht rechtfertigen kann.

 

Das Prinzip "Kein Zwang im Glauben" muss absolut eingehalten werden.

Es muss völlige Religionsfreiheit geben.

Angehörige anderer Religion dürfen nicht nach moslemischem Recht be- oder verurteilt werden.

Frauen dürfen das gleiche Erbe wie Männer bekommen. Dies wird im Testament festgelegt. Nur für den Fall des Fehlens eines Testaments bekommen sie die Hälfte.

Frauen dürfen auch einzeln Zeugnis ablegen. Nur in Bezug auf Finanztransaktionen müssen zwei Frauen anstelle eines Mannes aussagen.

 

Kein Mensch darf zum Beten, Fasten oder Wallfahren gezwungen werden, aber der Fastenmonat muss respektiert werden. Öffentliches Essen oder Essenausgeben wird verboten ausser in nichtmoslemischen Restaurants, aber dort auch so, dass man nichts sehen kann.

 

Die Zakat muss sinnvoll, angemessen und gerecht ermittelt, eingesammelt und staatlich verwendet werden. Veruntreuung muss bestraft werden. Der Staat muss bezüglich der Mittelverwendung Rechenschaft ablegen.

Der Staat darf natürlich auch "nicht-islamische" Abgaben/Steuern/Entgelte/Gebühren verlangen, solange diese nicht gegen islamische Prinzipen verstossen und für vertretbare Ziele vorgesehen sind.

 

Nichtmoslems müssen in dem Masse Steuern bezahlen, wie sie vom islamischen Staat Dienstleistungen beziehen.

Es ist vertretbar, dass sie höhere Steuern bezahlen und dafür u.a. von der Wehrpflicht befreit werden. Sollten sie im Kriegsfall teilnehmen wollen, müssen jegliche höheren Steuern für sie entfallen.

Diese Steuerfrage ist allerdings sehr knifflig. Beispielsweise sollte ein nichtmoslemischer Arbeitgeber, der Moslems zu einem Job verhilft, nicht durch höhere Steuern benachteiligt werden.

Keinem Moslem ist es gestattet, einen Nichtmoslem zu belästigen.

 

Der Staat darf Apostaten nicht verfolgen, es sei denn, dass sie gegen den Staat oder gegen die islamische Mehrheit Aufwiegelung betreiben oder Hochverräter sind.

 

Unternehmen müssen vom Staat daran gehindert werden in unlauteren Tätigkeiten verwickelt zu sein. Auch Investitionen in ausländische "dubiose" Unternehmen (Zigarrettenfabrikanten, Erotik-AGs, etc.) müssen verboten sein.

Unternehmen dürfen nichts produzieren bzw. exportieren, was - über die nötige Rüstungsproduktion hinaus - gewalttätige Zwecke unterstützt.

 

Eine Sex- und Menschenhandelindustrie darf nicht zugelassen oder toleriert werden.

Drogen und alle Rauschmittel (darunter vorallem Alkohol) sind für Moslems verboten. Moslems, denen Rausch nachgewiesen wird und die unangenehm auffallen, müssen beim ersten Mal verwarnt und registriert werden und im Wiederholungsfalle bestraft werden.

 

Diebe, die nicht aus Not und Bedürfnis handelten, sondern in vollem Bewusstsein und aus Gier müssen im Falle tatsächlich nachgewiesenen Diebstahls wie folgt behandelt werden:

- Bei erstmaligem Verbrechen und bei geringem Wert des Diebesgutes (d.h. wenn kein ersntzunehmender wirtschaftlicher Schaden für den Betroffenen entsteht) UND bei Nichtanwednung von Gewalt während des Aktes UND bei aufrichtiger Reue: Verwarnung, Registration und Verurteilung zur öffentlichen Arbeit.

- Im Wiederholungsfall, bei Gefährdung der finanziellen Grundlage des Betroffenen (z.B. alte Rentnerin, alleinstehend) oder bei Gewaltanwendung: Amputation von Fingern.

 

Alle Bürger müssen über alle Rechte, Pflichten und Strafen informiert sein.

 

Die islamische Verschleierung ist zwar empfohlen aber keine Pflicht. Allerdings darf weder übertriebene Freizügigkeit geduldet werden, noch die Zurschaustellung sexueller Akte in der Öffentlichkeit (darunter zählt Sex bei offenem Vorhang, wildes Knutschen in der Öffentlichkeit, etc.). Allerdings sollte ein harmloses Händchenhalten kein Objekt staatlicher Angelegenheiten werden.

Ehebruch, Sodomie (Sex mit Tieren), homosexueller Sex, vor- bzw. ausserehelicher Sex, Prostitution müssen - falls von 4 vertrauenswürdigen Augenzeugen bezeugt, welche nicht in private Gemächer eingedrungen waren - hart (100 Peitschenhiebe) bestraft werden.

 

Alle religiösen Urteile werden im regulären Gericht gefällt und nicht in privaten Haushalten durch Privatpersonen.

 

Der Staat und alle Wirtschaftssubjekte haben keine Erlaubnis, freundschaftliche Beziehungen zu islamischen oder nichtislamischen Staaten/Gebilden aufrecht erhalten, die Moslems oder andere Menschen im eindeutigen Unrecht oder ohne nachvollziehbare Begründung misshandeln.

 

 

Ich bin wahrlich kein Gelehrter oder Experte, aber das sind einige Punkte, die mir auf Anhieb einfallen. Über Deine Ideen/Vorschläge würde ich mich freuen.

 

Im übrigen denke ich, dass der islamische Staat zu aller Anfang von einer Mehrheit gewälht werden muss. Er darf sich nicht aus heiterem Himmel oder mit Gewalt an die Macht setzen.

 

Va Salam

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  • Abdullah

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  • IslamicREV

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  • sobhan

    8

Hallo Behruz, #zwinker#

 

ich habe deinen Beitrag wirklich mit Interesse gelesen.

 

Zu 95% stimme ich dir zu und hätte auch als Atheist, zumindest von meiner Seite aus, keine Probleme in einem solchen islamischen Staat zu leben.

 

Nur leider wird diese Vorstellung vom perfekten Staat oder vom absoluten harmonischen Zusammenleben eine Utopie bleiben. Egal ob islamisch, demokratisch oder was auch immer.

 

Das ist wirklich sehr schade.

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AS

 

Das was Behruz geschrieben hat ist eine nahezu identisch mit der Islamischen Republik Iran.

 

Dazu sollte man vielleicht dieses Buch lesen:

 

http://www.al-islam.org/shiapoliticalthought/

 

Chapter 1

Islam and Politics

 

-What is a “Religious Government”?

-Rejection of Islamic Government

-The First Argument

-Second Argument

-The Third Argument

-Categorizing Social Alterations

-Flexibility of the Islamic Legal System

-Rational Management versus Juristic Management

-Objectives of an Islamic State

-Implementation of the Shari’ah

-To Enjoin the Good and Forbid the Evil

-To Protect True Freedom of Human Beings

-Spheres of Islamic Political Thought

i) Political Theology

ii) Political Philosophy

iii) Political Ethics

-iv) Political Jurisprudence

 

Chapter 2

What is Wilayat al-Faqih?

 

-The Concept of Imamate

-Imam as “Wali”

-The Theory of Caliphate

-The Meaning of Wilayat al-Faqih

1. Wilayat al-Qaraba

2. Wilayat al-qada’

3. Wilayat al-Hakim

4. Wilayat al-Mutlaqa (The Absolute Authority)

5. Wilayat al-Usuba

i) Making a Decree (Al-Ifta)

ii) To Judge (Al-Qada)

-Hisbiya Affairs (Al-Umur al-Hisbiya)

1- Political- Devotional (Ibady) Orders and Prayers

2-Legal Punishment (Hudud)

3 - Islamic Taxes

4 - Jihad (Holy War) and Defense

Some Misconceptions

-The Historical Background

-Multiplicity in Wilayat

-The Dominion of the Wali al-Faqih

-Al-Wilayat al-Mutlaqa

i) Divine Laws (Al-Hukm as-Shari’)

-Wilayat al-Faqih and other Ideas of Guardianship

 

Chapter 3

Why Wilayat al-Faqih?

 

-Traditional Evidences for Wilayat al-Faqih

-A Signet Letter (Tuqih) from the Absent Imam

-Maqbula of Umar ibn Hanzala

-The Tradition of Abu Khadija

-The First Tradition: The Sound Transmission of Qadah

-The Second Tradition: Saduqs’ Morsala

-The Third Tradition: The Fuqaha are the Trustees of the Prophets

-The Fourth Tradition: The Ulema are the Rulers

-The Fifth Tradition: Imam Hussain’s Sermon

-The Sixth Hadith: The Fuqaha are the Fortress of Islam

-Wilayat al-amma as Hisbah

-The Rational Argument

-The Characteristics of Wali al-Faqih and the Problem of ‘A‘lamiya’

-Ijtihad (Proficiency in Islamic Jurisprudence)

-Justice

-Prudence, Trustworthiness, Administrative Facilities, and Courage

-Knowledge

-The External Justification

-Criticism of Guardianship

 

Chapter 4

Islam and Democracy

 

-What is Democracy?

-Democracy and Liberalism

-Benefits of Democracy

-Foundations of Democracy

-Intrinsic Equality

-Priority of the Will of the Majority over Rightness

-General Freedom

-Limited Democracy versus Pure Democracy

-What is the Conception of a ‘Religious Democracy’?

-Smoothing the Path to Religious Democracy

-Religious Democracy is Paradoxical

-Usurpation of God's Sovereignty

-The Problem of Legal Equality

-Reconciling Islam and Liberal Democracy

 

Chapter 5

Final Word

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#zwinker#

 

Nicht mehr lange, dann wird es sowas geben Kika

 

Du meinst, dass dein Namensvetter und direkter Nachfahre des Propheten #salam# kommt.

 

Mahdi #heul#. Er wird Gerechtigkeit bringen uns ist in allen Schriften Allahs swt angekündigt.

 

 

#salam#

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Frauen dürfen auch einzeln Zeugnis ablegen. Nur in Bezug auf Finanztransaktionen müssen zwei Frauen anstelle eines Mannes aussagen.

 

salam

 

kann mir das bitte jemand näher erläutern, ich dachte die frau hat immer vor gericht halbe aussagewert als der mann.?!

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AS

 

Schariati schreibt: "Als Kind war ich nicht gut auf meine Mutter zu sprechen. Sie zwang mich zu waschen, zu putzen, zu kochen ...; sobald ich Gelegenheit zum Ausruhen fand, sagte sie: 'Mach deine Aufgaben, lies Bücher.' Ich hatte eine liebe Tante, die mich zu Spaziergängen mitnahm, mir Spielzeug kaufte und mir Süßigkeiten gab, sobald meine Mutter nicht anwesend war. Wenn ich zu meiner Tante ging, fühlte ich mich absolut frei. Daher lobte ich immer meine Tante und kritisierte meine Mutter. Jetzt bin ich erwachsen, verehre meine Mutter und erwähne meine Tante nicht mehr."

 

Das ist die Aufgabe eines islamischen Staates. Das ist die Politik Irans.

 

ws

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Verhalten des Rahbars im Krieg - Vorbild aller Politiker

 

On one particularly threatening night during which the area was under attack, it was said to the Imam: “At least come to the area which has been secured.” Imam said: “I will not move from here.” They asked: “Why?” He said: “There is no difference between me and the sentry (Wachposten/Wachmann) who is now at the top of the street guarding his post. He has a life, and I have a life. If his life is precious, my life is precious.” He then said: “By Allah, I don’t believe in any difference in my getting killed and the sentry at the top of the street getting killed.”

 

Quelle: Paa be Paaye Aaftaab, Vol 2, Pg. 252-253

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AS

 

Der islamische Staat ist nicht dazu dar, die gesellschaftliche Entwicklung zu erhalten. Der islamische Staat möchte die Gesellschaft verbessern und zur Wahrheit bringen. Daher findest du im Iran auch keine Nachtlokale, wo man sich Gift in den Rachen schüttet und Frauen erniedrigt.

 

Schariati schreibt: Sie ist im Sinne der politischen Soziologie nicht verpflichtet, ihre Ideen und Gedanken über die Veränderung der geistigen Richtung und der gesellschaftlichen Verhältnisse, über die kulturelle Entwicklung, industrielles Wachstum und revolutionäres Handeln aufgrund ihrer Ideologie zu verwirklichen. Wenn also die politische Führung dieser engagierten Gruppe die Geschicke der Gesellschaft lenkt, besteht ihr ganzes Ziel darin, sie auf der Grundlage eine revolutionären Ideologie zu entwickeln, ihre Gesellschaftsordnung zu erneuern, Kultur, Moral und Meinungen des Volkes zu revolutionieren, obwohl die Mehrheit eine andere Meinung vertritt. (...) Die Revolution mag einen schnellen politischen Sieg erringen. Geistige Erziehung und revolutionärer Aufbau der Gesellschaft brauchen jedoch eine längere Zeit. #!##!##!#

 

ws

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Hallo IslamicRev,

 

daß wir hier nicht vom autoritär-dogmatischen Islamismus des Iran reden sollte doch eigentlich klar sein, wenn man den Beitrag von Behruz aufmerksam gelesen hat.

 

Klar, im Iran herrscht eine "politische Führung einer engagierten Gruppe", die eine bestimmte Auslegung einer bestimmten Religion befürwortet und nichts anderes gelten läßt, die Andersdenkende und Andersgläubige unterdrückt, und die dies auch tut oder tun würde, "obwohl die Mehrheit eine andere Meinung vertritt". Du findest das gut. Ich nicht. Das ist also geklärt.

 

Und nun zurück zum spannenden Teil! #salam#

 

Denn Behruz hat ja offensichtlich an ein anderes System gedacht. Besonders interessiert mich nach wie vor die Frage, inwiefern Nichtmuslime in dem von Behruz befürworteten System nicht nach moslemischem Recht be- oder verurteilt werden sollten, und wie dies konkret aussehen könnte. Ich bin gespannt!

 

Gruß

Horos

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Hallo,

 

bn zwar nicht Islamic Rev, aber ich antworte trotzdem mal:

 

 

daß wir hier nicht vom autoritär-dogmatischen Islamismus des Iran reden sollte doch eigentlich klar sein, wenn man den Beitrag von Behruz aufmerksam gelesen hat.

 

Was ist denn eigentlich "autoritär- dogmatischer Islamismus" #as#: Lauter aneinandergereihte Schlagwörter, die doch herzlich wenig aussagen.

 

 

Klar, im Iran herrscht eine "politische Führung einer engagierten Gruppe", die eine bestimmte Auslegung einer bestimmten Religion befürwortet und nichts anderes gelten läßt, die Andersdenkende und Andersgläubige unterdrückt, und die dies auch tut oder tun würde, "obwohl die Mehrheit eine andere Meinung vertritt". Du findest das gut. Ich nicht. Das ist also geklärt.

 

 

Woher weißt du, was die Mehrheit dort will und was nicht? Hast du alle gefragt? Außerdem...ich habe Islamic Revs Beiträge nicht so verstanden, dass der Iran nichts anderes als die eigene Religionsauslegung gelten lässt. Irgendwie ist da gar nichts geklärt. #as#

 

Und nun zurück zum spannenden Teil! #salam#

 

Denn Behruz hat ja offensichtlich an ein anderes System gedacht. Besonders interessiert mich nach wie vor die Frage, inwiefern Nichtmuslime in dem von Behruz befürworteten System nicht nach moslemischem Recht be- oder verurteilt werden sollten, und wie dies konkret aussehen könnte. Ich bin gespannt!

 

das muss Behruz beantworten.

 

 

Gruß

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Hallo Fatima,

 

auch auf die Gefahr hin, daß Du das nicht ganz ernst gemeint haben könntest, will ich Dir zuliebe gerne präzisieren, daß ich mit "autoritär-dogmatischem Islamismus" des Iran eben jene allseits bekannte und vieldiskutierte autoritäre politisch-religiöse Führung meine, die eine dogmatische Interpretation des Islam auf der Basis des Staates durchgesetzt hat, d.h. eine islamische Theokratie errichtet, die Schari'a eingeführt, sowie Nichtgläubigen und Angehörigen der meisten Religionen (mit beschränkter Ausnahme des Juden- und Christentums) wichtige Grundrechte entzogen hat, etc. Von freier Meinungsäußerung, Kritik am System und den Folgen fange ich nicht nochmal an, das hatten wir ja bereits zur Genüge. Ich hoffe, dies war nun klar und eindeutig genug?

 

Und natürlich habe ich das Volk des Iran nicht einzeln befragt, ob es mit dem Fortbestand des aktuellen autoritär-dogmatischen islamistischen Systems einverstanden ist. #cool# Damit befinde ich mich allerdings in bester Gesellschaft, die Machthaber im Iran stellen diese Frage ja aus irgendeinem absolut unerfindlichen Grund ihrem treuen und ergebenen Volk auch nicht. Und ich würde für eine solche Befragung auch viel länger brauchen als die! Also sei bitte ein bißchen nachsichtig mit mir. :D

 

Gruß

Horos

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auch auf die Gefahr hin, daß Du das nicht ganz ernst gemeint haben könntest, will ich Dir zuliebe gerne präzisieren, daß ich mit "autoritär-dogmatischem Islamismus" des Iran eben jene allseits bekannte und vieldiskutierte autoritäre politisch-religiöse Führung meine, die eine dogmatische Interpretation des Islam auf der Basis des Staates durchgesetzt hat, d.h. eine islamische Theokratie errichtet, die Schari'a eingeführt, sowie Nichtgläubigen und Angehörigen der meisten Religionen (mit beschränkter Ausnahme des Juden- und Christentums) wichtige Grundrechte entzogen hat, etc. Von freier Meinungsäußerung, Kritik am System und den Folgen fange ich nicht nochmal an, das hatten wir ja bereits zur Genüge. Ich hoffe, dies war nun klar und eindeutig genug?

 

ich wollte nur noch mal sichergehen. Wie auch immer, deine Informationen sind schlichtweg falsch. Oder redest du von Saudi- Arabien? :D

 

Und natürlich habe ich das Volk des Iran nicht einzeln befragt, ob es mit dem Fortbestand des aktuellen autoritär-dogmatischen islamistischen Systems einverstanden ist. #cool# Damit befinde ich mich allerdings in bester Gesellschaft, die Machthaber im Iran stellen diese Frage ja aus irgendeinem absolut unerfindlichen Grund ihrem treuen und ergebenen Volk auch nicht. Und ich würde für eine solche Befragung auch viel länger brauchen als die! Also sei bitte ein bißchen nachsichtig mit mir. :D

 

Die Wahl von Dr. Ahmadinejad war ja wohl ein Zeichen, dass sie damit einverstanden sind, denn sie wussten, wie er denkt. Oder hätte es so eine begeisterte Menge am 22. Bahman (Jahrestag des Sieges der Islamischen Revolution) gegeben? Ich war dieses Jahr selber dabei. die wären nicht gekommen, wenn sie nicht für die Regierung gewesen wären.

 

Ich sehe ein, dass man das im Westen nur ungern wahrhaben will, aber damit müsst ihr euch abfinden. Die Iraner wollen das islamische System.

 

 

LG

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Hallo,

 

@lieber Horos

 

Diesen Text zum islamischen Staat habe nicht ich, sondern ein Freund von mir geschrieben. Ich müsste ihn fragen, wie er die Sachlage vereinbar sieht.

 

Ich persönlich wäre gegen den Vertrieb von Erotikmagazine oder Bordells in einem islamischen Staat - selbst, wenn die Betroffenen keine Muslime sind.

 

Das würde mir doch zu weit gehen. Insgesamt haben mir aber eben die Ideen, die der besagte Bruder zum islamischen Staat geschrieben hat, sehr gefallen, eben weil sie sehr gerecht klangen.

 

Ich werde ihn fragen, wie er die Sache sieht und mit seiner Erlaubnis dir seine Meinung zum Thema berichten. Er ist immerhin der Autor dieses Textes und du hast ja auch weitaus mehr Fragen gestellt, auf die ich nicht eingegangen bin. Vielleicht sieht er einige Dinge anders, als sie mir in dem Kopf schweben.

 

Ich bitte also um Geduld, weil dies vielleicht dauern kann, aber ich bitte dich "beim Ball" zu bleiben, denn ich komme in den nächsten Tagen bestimmt noch auf dich zurück. #cool#

 

lg

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AS

 

Frantz Fanon schreibt: Damit sie die Europäer nachahmen, müssten den Nicht-Europäern bewiesen werden, daß sie dem westlichen Menschen in der Persönlichkeit nicht ebenwürdig sind. Man müßte ihre Geschichte, ihre Literatur. Ihre Religion, ihre Kunst herabwürdigen und sie ihnen entfremden. Und wie wir gesehen haben, haben sie es geschafft. Sie haben Menschen herangebildet, die zwar ihre eigene Kultur nicht kennen, sie aber herabwürdigen; die den Islam nicht kennen, aber abfällig über ihn reden; die ein gewöhnliches Gedicht nicht ablesen können, aber die Dichter beschimpfen; die ihre eigene Geschichte nicht verstehen, sie aber verurteilen. Sie begeistern sich bedingungslos für alles, was aus Europa kommt.

 

ws

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Ich oute mich mal #cool#

Ich mag Demokratie. Aber die Spielart die mir gefaellt gibt es nirgendwo auf der Welt.

Soll ichs mal beschreiben?

 

Bisher waehlt man Parteien. Parteien bestimmen dann ihrerseits wer welchen Posten bekommt. So kann man ein Analphabet, President (Indien) werden oder ein Taxifahrer wird zum Aussenminister (Deutschland). Das ist offensichtlicher Schwachsinn. :D

In meinem Modell waehlt das Volk alle Minister direkt. Es gibt keine Parteien und somit werden nur die Faehigsten regieren duerfen. Desweiteren ist jeder Ministerposten durch ca. 10 Minister abgedeckt. So vermeidet man das sich doch mal ein schlechter Apfel einschleicht und alles verdirbt.

Desweiteren schlage ich hoehere Gehaelter vor. Studierte Faehige Leute wollen nunmal mehr Geld, asonsten gehen sie in den Vorstand von Mercedes Benz. Das Wohl eines ganzen Landes sollte viel mehr Wert sein als das einer einzelnen Firma...

 

Die Regierenden muessen so keine Ruecksicht auf Parteipolitik nehmen und koennen das Beste fuer das Land tun. Wenn sie Dinge tun muessen die kurzfristig wehtun aber langfristige Genesung bringen werden sie nicht gleich abgewaehlt werden.

 

Irgendwie sehe ich keinen Nachteil in meinem Modell. Waere mal nett wenn ihr Kritik ueben koennt.

 

 

ps: In keiner Demokratie wird man gefragt welche Regierungsform das Volk eigentlich will. :D Komische Sache. Oder?

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Hallo Germane,

 

Deine Kritik ist nicht unberechtigt, aber wie Dein Gegenvorschlag funktionieren könnte weiß ich nicht so richtig. Fragen an Dich:

 

- Wieviele Leute stehen auf der Wahlliste für die einzelnen Ministerposten? Gibt es für jeden Posten eine eigene Wahlliste?

 

- Was ist, wenn die verschiedenen Minister völlig unterschiedlichen politischen Richtungen angehören? Der Finanzminister könnte doch z.B. die anderen Minister blockieren, indem er ihren Ressorts das Geld streicht?

 

- Wenn es zehn Minister geben würde anstelle von einem, und diese unterschiedlicher Ansicht sind, wählen die dann in ihrer Zehnergruppe? Wird jede Entscheidung abgestimmt? Oder entscheidet der Kanzler/Präsident? Falls ja würde es dann nicht reichen DIESEN direkt zu wählen??

 

- Du hast gar nicht gesagt, was mit Bundestag bzw. Bundesrat geschehen sollte?

 

- Du vergisst zudem, daß evtl. auch bei der Direktwahl ein Taxifahrer gewinnen könnte #cool#

 

- Was "das beste" für das Land ist, wird sowohl zwischen Parteien als auch zwischen Individuen unterschiedlich bewertet, also ist Dein Modell ebenfalls kein Garant dafür, daß alle glücklich sind

 

Ich denke, daß man sicherlich sehr sehr viele Details verbessern könnte, das System so aber schon einmal eine halbwegs funktionsfähige Basis hat.

Daß oft trotzdem völlig am Volk vorbeiregiert wird ist natürlich zu verurteilen, und deshalb sollte man sich z.B. die Schweiz zum Vorbild nehmen. Volksabstimmungen könnten da sehr vieles korrigieren. Hier besteht noch enormer Handlungsbedarf in Deutschland.

 

Gruß

Horos

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Danke. Details muss man natuerlich ausarbeiten.

Zu viele Wahllisten waeren ja nicht schlimm. Im Onlinezeitalter sollte das in naher Zukunft ohne grosen Aufwand moeglich sein. Da muss man auch nicht alle auf einmal waehlen. Zeitlich gestaffelt und bequem von zu Hause. Und wer sich zur Wahl stellen darf sollte erstmal durch einen Einstellungstest entschieden werden. Jeder Muellfahrer muss das machen, doch Politiker die das ganze Land fuehren brauchen das noch nicht.

Zu den vielen Ministern fuer jeden Fachbereich, die muessen sich natuerlich untereinander einigen. Da es keine Parteien mehr gibt kann es nicht mehr passieren das die Roten den Schwarzen immer alles blockieren nur weil es nicht deren eigene Idee war. Man hat kein Gelb und Gruen mehr. Einfach nur noch kluge Koepfe, dank direkter Wahl und Mindestvorraussetzungen/Eignungstests.

 

Fan von Volksabstimmungen bin ich im allgemeinen nicht. Stimmt man darueber ab das jeder einen Plasmafernseher fuer "umsonst" bekommt ist jeder dafuer, doch langfristig geht das Land ins Armenhaus. Wie Regeln das die Schweizer?

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:D

 

um noch mal auf Behruz´Text einzugehen: Das ist natürlich extrem grob formuliert, aber bis auf die Verschleierung, auf die hoffentlich im Iran bald wieder mehr geachtet wird, ist das dort doch alles der Fall, bzw. es wird angestrebt. Denn Korruption kann man leider nicht von heute auf morgen abstellen.

 

Es bedarf genauerer Ausformulierung. Z.B. gibt es ja Teilbereiche, in denen Angehörige muslimischer Minderheiten nach ihrem Recht handeln dürfen, z.B. das Familienrecht. Was es hier nicht gibt, denn hier kann kein Mann vier Frauen heiraten :D Im Iran dürfen Christen auch den für Muslime verbotenen Wein zur Zelebrierung ihrer Messen verwenden (Abendmahl).

 

Sobald aber die gesamte Öffentlichkeit involviert ist, muss nach den im Lande allgemein geltenden Gesetzen gehandelt werden. In Deutschland wird man ja auch nicht müde zu betonen ,dass hier das GG gilt und nicht die Sharia #cool# Warum werden dann so vehement Sonderrechte für Minderheiten in einem islamischen Staat eingefordert? Zumal es anteilig viel weniger religiöse Minderheiten gibt als in Deutschland.

 

@Horos: Mit "ihr" meinte ich alle Islam - und Irankritiker, die am liebsten einen Umsturz dort herbeiführen oder zumindest befürworten würden.

 

:D

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Hallo Germane,

 

nein, das mit den Volksbefragungen läuft deshalb nicht chaotisch ab, da vorher genügend Unterschriften gesammelt werden müssen. Wenn sich also eine ausreichende Zahl von Bürgern wirklich für ein Thema interessiert, dann kommt die Befragung auch zustande. Ansonsten halt nicht. Es kann nicht jeder einfach so eine unsinnige Befragung erzwingen, z.B. ob es Freibier für alle geben soll etc.

 

Um mal Beispiele zu bringen: Die Österreicher haben über die Nutzung der Kernenergie und über den Beitritt zur EU abgestimmt. In der Schweiz gibt es das noch wesentlich häufiger.

 

Gruß

Horos

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#salam#

 

Inshallah geht es euch allen gut.

Endlich habe ich eine Antwort bekommen. #as#

 

ps: Es ist nicht mein Text.

 

Mich würde interessieren, wie weit der folgende Satz von Dir reicht:

 

"Angehörige anderer Religion dürfen nicht nach moslemischem Recht be-

oder verurteilt werden."

 

Der Satz ist natürlich mit Einschränkungen gültig. Das moslemische

Recht

fällt dann ausser Kraft, wenn die Beteiligten allesamt Nichtmoslems

sind.

Beispiel: In der jüdischen Gemeinde hat Ehebruch stattgefunden, oder

Diebstahl. Die islamischen Regeln kommen nicht mehr zum Tragen. Oder

ein

Christ ist testamentlos verstorben. Da braucht man natürlich nicht das

islamische Erbrecht anzuwenden.

 

 

Ich nehme an, dies bezieht sich auf Verhaltensweisen wie Alkoholgenuß

und Sexualität? Dürfte ich als Nichtmuslim also in meiner Wohnung

oder in bestimmten Orten (Clubs, Restaurants, Privatgelände)

selbstbestimmt leben, selbst wenn dies mit dem muslimischen Glauben

nicht vereinbar ist?

 

schwere Frage. Wenn die Folgen des Alkoholgenusses die muslimische

Gemeinde

betreffen (beispiel vandalierender besoffener Nichtmuslim/sexuelle

Belästigung durch besoffene Nichtmuslime...)können sie nicht mehr

isoliert

und ignoriert werden.

Alles, was im privaten passiert entzieht sich der Befugnis des

islamischen

Rechts, aber man kann innerhalb einer islamischen Rechtsgemeinde

beispielsweise keine Art "Rotlichtinsel" betreiben, die sich darauf

beruft,

dass sie ausschliesslich für Nichtmuslime da ist.

 

 

Was ist, wenn sich ein Fall ergibt, wo eine Handlung für einen der

Teilnehmer "verboten" ist und für den anderen nicht (z.B. Sex

zwischen Muslim & Nichtmuslim)?

 

Beide werden bestraft. Die Muslimin, weil sie ausserehelichen Sex hatte

und

der Nichtmuslim, weil er sich über Landesgesetze hinweg gesetzt hat.

 

 

Dürfen Nichtmuslime Firmen gründen, die - wie Du es beschreibst - in

dubiosen" Feldern produzieren, z.B. Zigaretten, Bier,

Erotikmagazine, Bücher oder Zeitschriften mit Inhalten anderer

Religionen oder Ideologien?

 

von den genannten Sachen sind nur die Erotikmagazine bedenklich, wobei

ja in

Zeiten des Internets der Staat nicht mal die Muslime selbst davon

abhalten

kann, sich Sexseiten anzuschauen. Die öffentliche Zurschaustellung von

Sex

ist in einem islamischen Land undenkbar, d.h. es können keine

Softpornos im

TV laufen, und es können keine Sexmagazine im Schaufenster eines Ladens

sichtbar sein.

Der Staat sollte sich nicht in die Privatsphäre der einzelnen Menschen

einmischen, aber er kann auch nicht offen den Verkauf von Sexmagazinen

dulden.

 

 

Man könnte ja den Verkauf von einem

Ausweis abhängig machen - jetzt in Deutschland muß man 18 sein, in

einem islamischen Staat wäre man dann 18 und bräuchte zusätzlich

einen Nachweis, daß man kein Muslim ist...

 

wenn man das überhaupt erwägt, muss gleichzeitig der nichtmuslimische

Konsument davor gewarnt werden, das "Gut" an Moslems zu verkaufen, zu

verbreiten, etc.

 

 

Wenn Apostaten zudem nicht automatisch verfolgt würden, könnte sich

ja jeder frei entscheiden, ob er sich der muslimischen oder

nichtmuslimischen Gesetzlichkeit unterwerfen möchte.

 

Naja, aber nicht nach Lust und Laune. Hier kann man ja auch nicht von

einem

Moment auf den anderen sagen, man möchte seinen Führerschein nach den

amerikanischen Regeln machen oder seine Steuererklärung nach englischen

Massstäben ausfüllen.

Man muss sich ab einem Alter, z.B. 18 entscheiden, und ich denke, es

sollten

jedem 2 Chancen gegeben werden, sich neu zu entscheiden.

Sonst könnten ja theoretisch zwei Moslems ausserehelichen Sex begehen

und

sich beim Erwischtwerden spontan als Nichtmuslime erklären.

 

Zuletzt würde mich noch interessieren, ob Nichtmuslime Lehrer,

Minister (oder sogar Präsident?!), Beamte, Berufssoldaten, etc.

werden dürften?!

 

Ich denke zu 99%, dass das keinen Widerspruch darstellt. Sie dürfen nur

keine religiösen Ämter bedecken.

 

Va Salam

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Naja, aber nicht nach Lust und Laune. Hier kann man ja auch nicht von

einem

Moment auf den anderen sagen, man möchte seinen Führerschein nach den

amerikanischen Regeln machen oder seine Steuererklärung nach englischen

Massstäben ausfüllen.

Man muss sich ab einem Alter, z.B. 18 entscheiden, und ich denke, es

sollten

jedem 2 Chancen gegeben werden, sich neu zu entscheiden.

Sonst könnten ja theoretisch zwei Moslems ausserehelichen Sex begehen

und

sich beim Erwischtwerden spontan als Nichtmuslime erklären.

 

Das halte ich für sehr bedenklich. Man kann doch niemandem verbieten, wie oft er die Religion wechseln möchte. Wäre natürlich wünschenswert, dass er sich für eine entscheidet und dabei bleibt, aber mehr als wünschenswert, sprich zu befehlen, ist es nicht.

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#salam#

 

Link gelöscht, weil von einer verbotenen Organisation. Hier mit eine Warnung an den User Ali Youssefi.

 

Sollte noch mal der Link einer in Deutschland verbotenen Organisation gesetzt werden, erfolgt sofortige Sperrung!

 

#salam#

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Hallo,

 

noch eine Nachbemerkung - die eben geäußerte Kritik trifft natürlich im gleichen oder sogar größeren Maß auf Saudi Arabien und andere Länder in vollem Umfang zu. Würde hier jemand Saudi Arabien als vorbildliches System darstellen, dann würde ich natürlich gleichermaßen Kritik üben.

 

Es ist auch eine Schande, daß mit öffentlicher Kritik an vielen Regimen wie S.A. so sehr gespart wird. Hier würde ich mir etwas weniger Heuchelei der Politik und der Weltgemeinschaft wünschen, die sich derzeit schon sehr auf den Iran einschießt - wo ist die Kritik, wo sind die Sanktionen, was z.B. Saudi Arabien betrifft?!?

 

Gruß

Horos

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