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Fragen zu den Nur-Koranern


3aliy
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#rose#

Assalam Alaikoum,

 

Dieser Thread ist für Kommentare zum Thread "Widerlegung des Nur-Koranismus" da.

Wer Fragen hat kann sie hier stellen, dann werden wir uns die Mühe geben, diese auch zu beantworten.

 

Wassalam

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Salam....

Danke Bruder...

sehr schön Möge ALLAH dich reichlich belohnen für die Mühe

& InshALLAH wirst du am Tag der Auferstehung ein wahrer Anhänger der Ahl-ul-Bayt sein... Ameen

& das merk ich mir für die Zukunft -> "Ein Wahres Wort, womit Falsches bezweckt wird!" Imam Ali(as) MashALLAH...

ALLAH HU AKBAR

ALLAH huma Saley Ala Mohammad wa Aley' Mohammad

W'salam

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#bismillah#

Assalam Alaikoum,

 

Ich habe den Beitrag "Widerlegung der Widerlegung" versteckt. Ich werde den Beitrag veröffentlichen, sobald ich eine Antwort drauf verfasst habe, weil das aus unserer Verantwortung heraus notwendig ist.

 

Wir möchten nicht, dass sich ds ganze in eine Diskussion ausartet. Wer Fragen hat kann sie immernoch hier stellen. Wer Gegenargumente hat, sollte sie mir per PN schicken.

 

Wassalam

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#schock#

Assalam Alaikoum,

 

Die folgende Antwort ist nicht persönlich zu nehmen und ist nicht an den User "AllahLicht" als Person gerichtet, sondern an seine vorgelegte Denkweise und eine objektive Beurteilung seiner Aussagen. Und inschallah suchen wir alle die Wahrheit, denn wer sich von der Wahrheit nicht besiegen lässt, wird von der Falschheit besiegt.

Es ist vollkommen richtig, daß Iblis sich dem Befehl Allahs widersetzt habe. Es ist jedoch eine Tatsache, daß Allah den Befehl an Iblis nicht durch eine Überlieferung durch Tradenten an Iblis weitergab, sondern ihn direkt aufforderte sich vor Adam niederzuwerfen. Kein Quranit betreitet jedoch, daß man dem direkten Befehl Allahs gehorchen solle.

Aber seinem "indirekten" Befehl gehorcht ihr nicht? Wer legt fest, wie Allah zu dienen ist? Ihr oder Allah?

Das ist doch das Thema der Widerlegung und das ist das gleiche Verhalten von Iblis, Kain etc. Wir wollen zeigen, dass Allah uns auffordert, dass wir der Sunnah folgen. Direkt hin oder her, das ist ein sehr weiter Begriff, der nichts aussagt.

 

2. Kain und Abel:

Hier muß der Autor bereits Unterstellungen vornehmen. Er setzt die Quraniten mit Kain gleich, der sich so verhalten habe:

"Er möchte Allah dienen, aber nicht so, wie Allah es vorgesehen hat."

Dies kann man jedoch 1 zu 1 auf Schiiten anwenden, wenn sie sich eine weitere Quelle neben dem Koran wünschen. Man kann hierin also nur ein Argument sehen, wenn man bereits Schiite ist, denn die Anwendung dieses Argumentes setzt vorraus, die Wahrheit zu kennen. Ein Zirkelschluß.

Das sind keine Argumente, sondern eine historische Darstellung. Man sollte zwischen einer Einleitung und dem Kern eines Textes unterscheiden können.

 

3. Die Söhne Israels:

 

Der Autor versucht einen Vergleich zwischen den Juden, die Musa mit Fragen löcherten, um dem Befehl Allahs nicht nachkommen zu müssen, und den QUraniten zu ziehen.

 

Auch hier könnte man das Beispiel umdrehen und auf z.B. Schiiten münzen, die der Meinung sind, der Koran würde nicht alles notwendige enthalten, obwohl er dies selbst von sich sagt.

 

Ferner muß man voraussetzen, daß es sich bei der Begebenheit um eine Sache handelt, die nicht in der Offenbarung enthalten gewesen sei. Dies ist jedoch bereits Spekulation und somit gründet auch dieses Argument nur auf Mutmaßungen ohne feste Grundlage.

Der Koran enthält zwar alles aber nicht jeder kann selbst alles draus extrahieren, ja nicht mal alles notwendige, außer mithilfe der Erklärungen des Propheten (S.a.a.s) und seiner Ahlulbayt (a.s). Aber das wurde in der Widerlegung schon behandelt.

 

4. Der Prophet:

Hier belegt der Autor erstmalig konkret eine quranitische Sichtweise, allerdings ohne daraus die wahren Konsequenzen zu ziehen, denn er geht davon aus, daß der Prophet stets auf Grund göttlicher Offenbarungen gehandelt habe. Dies ist jedoch ein Irrtum:

 

Sure 66 Vers 1: "Prophet! Warum erklärst du denn im Bestreben, deine Gattinnen zufriedenzustellen, für verboten, was Allah dir erlaubt hat? (Mit deinem Enthaltungsschwur hast du Unrecht getan.) Und Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben vergebungsvoll und allgnädig"

Hier erkundigt sich Gott beim Propheten, wieso dieser Dinge verbietet, die Gott erlaubt hat. Es ist also zu schließen, daß Muhammad an dieser Stelle aus eigenem Antrieb handelte.

 

Die durchgestrichenen Sätze sind eine Interpretation des Verses, die eine Verfälschung der Bedeutung darstellen. Wo steht denn bitte in diesem Vers, dass er (s.a.a.s) Unrecht gemacht hat? wo steht "bereit zu vergeben"? Ghafur bedeutet vergebungsvoll. Außerdem wieso werden in deiner Übersetzung die Barmherzigkeit und die Vergebung Allahs vertauscht?!

 

Man ist bereit den eigenen Propheten (s.a.a.s), der laut dem Koran einen gewaltigen Charakter besitzt, schlecht darzustellen, nur um sein eigenes Ego zufriedenzustellen und seine Überzeugungen zu untermauern. Du solltest die Verse in dieser Sure studieren, um den richtigen Schluss zu extrahieren.

 

Denke zum einen über den folgenden Vers nach, dann weisst du, mit welchem "Ton" Allah (s.t) seinen Propheten anspricht:

1 Ta Ha.

2 Wir haben den Koran nicht auf dich herabgesandt, um dich unglücklich zu machen.

Nachdem du das weisst, merke, dass der Prophet (s.a.a.s) nichts religionsrechtlich verboten hat, damit du mit diesem Argument kommst, sondern er enthielt sich davor, etwas zu machen, damit er seine Frauen nicht verletzt und dies ist islamisch gesehen erlaubt. Das ist sogar ein Zeugnis seines gewaltigen Charakters. Allah hat ihn in diesen Versen nicht getadelt. Im Gegenteil Allah (s.t) ist ihm beigestanden und hat ihn unterstützt und hat die Last dieses Ereignis von seinem Rücken entfernt und seine beiden Frauen getadelt. Und wenn du die weiteren Verse liest, verstehst du, dass es so ist. So denke nach.

 

 

Der folgende Vers sagt aus: "Wir haben den Koran nicht auf dich herabgesandt, um dich unglücklich zu machen."

[66:1] Prophet! Warum erklärst du denn im Bestreben, deine Gattinnen zufriedenzustellen, für verboten, was Allah dir erlaubt hat? Und Allah ist vergebungsvoll und barmherzig.

 

Der folgende Vers sagt aus: "Ich will es Dir leicht machen"

[66:2] Allah hat für euch angeordnet, ihr sollt eure Eide (durch eine Sühneleistung) annullieren. Allah ist euer Schutzherr (maulaa). Er ist der, der Bescheid weiß und Weisheit besitzt.

 

Der folgende Vers erklärt weiter, worume s geht:

[66:3] "Und als der Prophet einer seiner Gattinnen etwas unter dem Siegel der Verschwiegenheit anvertraute. Als sie es dann mitteilte und Allah ihn darüber aufklärte, gab er es teils bekannt, teils ließ er es auf sich beruhen. Und als er es dann ihr (selber) mitteilte, sagte sie: ""Wer hat dir das kundgetan?"" Er sagte: ""Er, der Bescheid weiß und (über alles) wohl unterrichtet ist""."

 

Und im folgenden Vers wird klar, wer eigentlich angesprochen wird in diesem Kontext und was aufgedeckt werden sollte:

 

[66:4] Wenn ihr beiden (Frauen) euch (reumütig) Allah wieder zuwendet (tut ihr gut daran). Euer Herz ist ja (vom rechten Wege) abgewichen. Wenn ihr jedoch gegen den Propheten zusammensteht. Allah ist ja sein Schutzherr (maulaa). Und Gabriel, die Gläubigen (alle), soweit sie rechtschaffen sind (saalihu l-mu§miniena), und überdies (? ba`da zaalika) die Engel werden (ihm) Helfer sein.

 

Der erste Teil des Verses zeigt klar, dass die Frauen eigentlich diejenigen sind, die getadelt werden und der zweite Teil zeigt, dass Allah in dieser Sache den Propheten schützt und unterstützt, sowie Gabriel und die rechtschaffenen Gläubigen und auch noch die Engel.

 

Mal eine Frage: Gehörst du zu den rechtschaffenen Gläubigen, wenn du die gleichen Verse dafür ausnutzt, um zu zeigen, dass der Prophet (s.a.a.s) Allah nicht gehorcht hat? Subhanallah und du siehst auch ganz genau, dass es viele Verse gibt, wo wir aufgefordert werden dem Propheten zu gehorchen. Was meinst zum bereits erwähnten Vers:

[Al-Haschr, 7]…Und was euch der Gesandte zukommen ließ, nehmt es an; und was er euch untersagt, dessen enthaltet euch. Und fürchtet Allah; wahrlich, Allah ist streng im Strafen.

 

Allah befiehlt uns dem Propheten zu gehorchen und auf ihn zu hören, wenn er etwas untersagt aber er (s.a.a.s) gehorcht Allah nicht und untersagt Dinge die erlaubt sind? Was für eine verkehrte Logik ist das? Und wieso muss man mit den Versen Allahs auf diese Weise spielen und die mehrdeutigen Verse nehmen um seine egoistische Interpretation den Anschein der Wahrhaftigkeit zu verleihen?

 

Was für Beweise brauchst du noch außer den erwähnten Versen um zu verstehen, dass Allah (s.t) in diesen Versen den Propheten verteidigt?

 

Sure 13 Vers 37: "So (wie er dir vorliegt) haben wir ihn als eine arabische Entscheidung (hukm) hinabgesandt. Solltest du aber nach (all) dem Wissen, das dir (von Allah her) zugekommen ist, ihren (persönlichen) Neigungen folgen (und den wahren Glauben aufgeben), dann hast du Allah gegenüber weder Freund noch Beschützer."

 

Hier wird klargestellt, daß Muhammad durchaus in der Lage ist, seinen eigenen Gelüsten zu folgen. Dieser Vers belegt, daß Sure 53 Vers 3-4 nicht auf alle Handlungen anzuwenden ist, sondern nur auf das, was Gott Muhammad direkt offenbart hat. Der Vers kann sich also nur auf die Verkündigung des Koran beziehen. Wäre es anders, wie könnte Allah Muhammad dann tadeln?

 

Wer bestreitet denn, dass er in der Lage ist seinen eigenen Gelüsten zu folgen? Um Mensch zu sein muss man in der Lage sein seinen Gelüsten zu folgen. Es ist aber ein gewaltiger Unterschied, ob man in der Lage ist etwas zu tun oder es wirklich tut. So merke den Unterschied.

 

Sure 80 Vers 5-11 "Wenn einer (auf Grund seines Ansehens und Reichtums) selbstherrlich auftritt (istaghnaa), kommst du ihm bereitwillig entgegen (tasaddaa), ohne dir etwas daraus zu machen, daß er sich nicht reinigen will (wa-maa `alaika allaa yazzakkaa). Wenn dagegen einer (voll guten Willens) zu dir gelaufen kommt und dabei gottesfürchtig ist, kümmerst du dich nicht um ihn (fa-anta`anhu talahhaa).Nein! Es ist eine Erinnerung (was hier verkündet wird)."

 

Wer sagt dir, dass hier der Prophet (s.a.a.s) gemeint ist? Das ist eine Frage, deren Antwort du uns schuldig bist. Eine weitere Antwort auf einer weiteren Frage bist du uns ebenfalls schuldig! Allah (s.t) sagte seinem Propheten: Und wahrlich du besitzst einen gewaltigen Charakter. Wie bringst du das mit diesen Versen in Einklang?

 

Sure 9 Vers43: "Allah verzeihe (es) dir! Warum hast du ihnen (denn gleich) Dispens gegeben, noch bevor du über diejenigen Klarheit bekommen hattest, die die Wahrheit sagten, und (bevor) du wußtest, wer die Lügner waren?"

 

Auch hier wird Muhammad für sein Verhalten getadelt. Auch hier folgt er seinen Gelüsten, auch hier ist er kein Vorbild, sondern wird von Gott korrigiert.

 

Prophet Muhammad (s.a.a.s) folgt seinen Gelüsten oder du? Möge Allah (s.t) und sein Prophet (s.a.a.s) dir verzeihen, falls du die Wahrheit suchst. Lies doch bitte alle Verse! Die Ansprache kam als Aufdeckung ihrer Fervlerei. Der Prophet (s.a.a.s) wird angesprochen aber nur damit die anderen hören und das ist eine bekannte Ausdrucksweise. Das Ziel ist also, dass die Munafiqun aufgedeckt werden.

 

Du fragst, was der Beweis ist?

 

Der Beweis liegt nur Paar Verse entfernt. In den Versen 46 und 47 wird erklärt, dass die Entscheidung des Propheten doch richtig war.

 

Verse 46 und 47:

[9:46] "Wenn sie (mit euch) ausziehen wollten, würden sie (die nötigen) Vorbereitungen dazu treffen. Aber Allah mochte nicht, daß sie sich aufmachen würden, und so zwang er sie zur Untätigkeit, und es wurde (zu ihnen) gesagt: ""Schließt euch denen an, die (wegen körperlicher Gebrechen oder dergleichen) daheim bleiben!"

 

[9:47] Wenn sie mit euch zusammen ausziehen würden, würden sie euch nur noch mehr in Verwirrung bringen, und (sie würden) unter euch Umtriebe anzetteln (? la-auda`uu khilaalakum) in dem Wunsch, unter euch Zweifel und Zwietracht zu verbreiten. Und unter euch sind welche, die immer nur auf sie hören (sammaa`una lahum). Aber Allah weiß über die Frevler Bescheid.

 

Allah sagt, dass wenn sie ausziehen wollten, hätten sie sich zumindest dafür vorbereiten müssen aber sie haben das nicht gemacht, also war ihre Absicht vom Anfang an, unrein. Und das ist klar für jeden vernünftigen und weisen Mann, wie dann für den Propheten der laut dem Koran die Weisheit lehrt und nicht nur weise ist. Außerdem Allah wollte nicht dass sie auziehen, weil sie für Fitna und Verwirrung gesorgt hätten, wie es in den Versen heißt. Also hat der Prophet (s.a.a.s) genau das gemacht, was er machen sollte aber Allah wollte zusätzlich den letzten Schleier, der sie verdeckt entfernen also hat er das ganze aus der anderen Sicht angesprochen und diese strenge Ansprache formuliert, damit die Munafiqun das hören und wissen, dass ihre Heuchelei offenbar ist.

 

 

Wenn der Prophet das gemacht hat, was Allah wollte, wie kann man dann das so interpretieren, dass Allah seinen Propheten (s.a.a.s) tadelt?

Es stellt sich also die foglende Frage:

Wieso versuchst du alles um zu zeigen, dass der Prophet Fehler macht? Und wieso gehst du nicht objektiv vor?

Diese vier Verse machen klar, daß Muhammad in seinem Verhalten nicht immer frei von Gelüsten war. Würde man also die obigen Verse auf jegliche Verhaltensweise oder Äußerung des Propheten beziehen, so entstünde ein Widerspruch innerhalb des Koran.

 

Aus dem bereits erwähnten, machen deine Antworte höchstens klar, dass du den Koran nicht verstehen wirst, wenn du dich an das Seil von Muhammad und Al-Muhammad (a.s) nicht festhält.

 

Durch diese Verse wird deutlich, daß mit dem vom Autor angeführten Vers

..Was der Gesandte euch gibt, das nehmt an; und was er untersagt, dessen enthaltet euch! Und fürchtet Allah! Er verhängt schwere Strafen. nur Dinge gemeint sein können, die ihren Ursprung bei Gott haben. Bei der Sunna wissen wir jedoch nicht, was einen Urspung bei Allah hat und was nicht. Die einzige Quele, bei der dahingehend Konsens besteht ist der Koran.

 

Das braucht man nicht mehr zu kommentieren.

 

5. Al-Chawarij:

Hier argumentiert der Autor bereits aus der Sichtweise heraus, daß Ali bzw. die schiitischen Imame unfehlbar seien. Eine Aussage, die sehr zweifelhaft ist, denn dies wird von schiitischer Seite ausschließlich mit Ahadith belegt, obwohl es hierbei ja gerade darum geht zu klären, ob man den Ahadith eine Relevanz zuordnen kann. Es handelt sich hierbei also um einen Zirkelschluß.

Wie bereits erwähnt, war das eine historische Darstellung und nicht der Kern der Widerlegung sondern eine Einleitung.

Ferner führt der Autor einen Hadith an, um seine Sichtweise zu bekräftigen:

 

Ich hinterlasse euch das, womit, wenn ihr euch dran festhaltet, nie irregehen werdet, das eine ist gewaltiger als das andere: das Buch Allahs, ein Seil zwischen Himmel und Erde, und meine Ahlulbayt, sie werden sich nicht trennen bis sie zu mir zum Becken zurückkommen, achtet darauf, wie ihr nach mit damit umgehen werdet.

 

Hierbei tauchen neue Probleme auf, denn diesen Hadith gibt es in zwei weiteren Versionen:

 

Ich hinterlasse euch, woran ihr festhalten sollt, das Buch Gottes und meine Sunna. Muwatta 46/3

 

Ich hinterlasse euch das, woran ihr festhalten sollt: Das BUCH GOTTES. Muslim 15/19, Nr. 1218; Ibn Majah 25/84, Abu Dawud 11/56.

Wie wir sehen werde also auch Sunniten und Quraniten argumentativ belegt.

Wisse, dass die Schiiten die Gültigkeit ihrer Lehre, sowohl rein logisch, als auch auschließlich durch den Koran als aus den Hadithen herleiten. Doch du hattest nicht verstanden, dass dies eine Einleitung war und dass die Wege zum Herzen nicht nur durch Argumente erreicht werden, sondern auch durch Wachrütteln. Wenn du einen Schlafenden Argumente lieferst, wird er nichts verstehen.

 

Was Hadith Thaqalain betrifft, so ist dieser mutwatir. Aber das ist nicht die Stelle um darafu einzugehen, der Hadith war in diesem Kontext nicht als Argument gedacht, sondern das zeigt, die Harmonie zwischen bestimmten Hadithen, der Geschichte der Muslime und dem Koran. Darauf weiter einzugehen, würde deswegen die Absicht dieser Darstellung widersprechen.

 

Im Kapitel Zwischenstand resümmiert der Autor das gesagte, nicht, ohne dabei Fehler zu machen:

 

Jedenfalls gibt es einen Konsens zwischen den islamischen Gelehrten seit der frühen islamischen Zeit, dass die Sunnah des Propheten (s.a.a.s) ein sehr wesentlicher Teil des Islams ist und das ist ein Verdienst der Ahlulbayt (a.s), welche alles Mögliche taten, um diese Festung des Islams und diesen Weg zum Himmel zu schützen.

 

Diese Aussage stimmt leider nur für schiitische Gelehrte. Sunnitische Gelehrte sehen dies z.B. ganz anders (nicht umsonst lehnen sie das Imamat ab) von den Muthaziliten ganz zu schweigen. Zudem widerlegt sich der angebliche Konsens bereits durch die unter "Der Prophet" aufgeführten Begebenheiten. Es kann kaum einen Konsens gegeben haben, wenn der zweite Kalif Umar bereits davon nichts wissen wollte.

Ich sagte "seit der frühen islamischen Zeit" und dass es ein Verdienst der Ahlul-Bayt (a.s) war, die Sunnah zu schützen und dass sie dafür alles mögliche gemacht haben, was natürlich heißt, dass es Versuche gab die Sunnah zu tilgen aber durch die Ahlul-Bayt (a.s) wurde die Sunnah früh in der islamischen Geschichte von den islamischen Gelehrten als eine wesentliche und notwendige Quelle akzeptiert und das kann man nicht verneinen außer wenn man sich hinter seinem Finger verstecken möchte.

 

Dass sie aber von Verfälschung betroffen wurde, ist ebenso eine Tatsache. Und schon zur Zeit von Uthman gab es Händler in den Märkten, die Hadithe erdichten, damit sie besser verkaufen oder Menschen, die Hadithe erdichten und sie unter den Menschen verbreiten, damit sie bessere Ränge bei den Herrschern erreichen können und das setzte sich fort und nahm große Ausmaße. Und das zeigt, dass die Aussagen des Propheten (s.a.a.s) schon damals als verpflichtend galten. So denke nach.

 

Ferner vergleicht der Autor den Koran mit einem hochkomplexen Mathematikbuch, obwohl der Koran doch sagt:

Sure 54 Vers 17: "Und wir haben doch den Koran leicht (verständlich) gemacht (so daß er jedermann) zur Mahnung (dienen kann). Aber gibt es überhaupt jemanden, der sich mahnen läßt? "

Der Koran enthält zum einen alles und zum anderen ist er sehr leicht. Also erklär uns bitte doch, alles was im Koran steht. Und wo du dabei bist: Sag uns bitte, wieso wurden bis jetzt tausende und tausende von Büchern geschrieben um die Inhalte des Korans zu analysieren und die Wahrheiten dieses Buchs zu extrahieren im Lichte der Erklärung des Propheten, bzw. auch seiner Ahlul-Bayt (a.s) nach unserer Überzeugung, wenn er wirklich so leicht ist, wie du den anschein gibst.

 

Aber du solltest wissen dass dieses Feshalten an bestimmte Begriffe und Worte, die im Koran vorkommen, ohne wirklich wiederholt drüber nachzudenken und den Kontext zu beachten sowie die anderen Versen, führen dich nur zu einem oberflächlichen aber auch widersprüchlichen Verständnis desselben. Deine Faszination von den Eigenschaften des Korans sollten dich doch nicht dazu verleiten ihm Dinge zuzuschreiben, die er ablehnt und ihm Dinge abzusprechen, die in ihm festgeschrieben sind.

 

Wir unsererseits sagen, der Koran ist leicht, weil er zur Wahrheit führt, weil sich diejenigen ermahnen lassen, die ihr Herz für seine Wahrheiten öffnen und ihr Ego zur Seite legen. Aber wenn es darum geht, die Wahrheiten, die im Koran sind, zu extrahieren, die Gesetze die im Koran wohnen herzuleiten und abzulesen, so wird es schnell komplex. Und nicht von ungefähr sagt der Koran, dass wenn die Menschen und die Dschinn sich alle versammeln würden, um ein Buch zu erstellen, das dem Koran ähnelt, würden sie nicht schaffen. Deswegen denke bitte nochmal gründlich nach, bevor du schnell widerlegst.

Er führt die Ablehnung der zweiteiligen Shahada an und stellt es so dar, als sei die Argumentation, die von quranitischer Seite gebracht wir dauf die Ahadith bezogen. Dies ist falsch. Zumindest mir ist keine Person bekannt, die mit der Argumentation gegen die zweiteilige Shahada Ahadith ablehnen würde. Von daher ist es an der Stelle uninteressant, wie der Autor aus dem Koran die zweiteilige Shahada ableitet - diese Meinung gibt es unter Quraniten übrigens auch.

Man beantwortet diejenigen Nur-Koraner, die man kennt. Falls irgendein Nur-Koraner es sich anders überlegt, ist es uns recht. Wir wollen ja, dass alle Nur-Koraner den wahren Weg finden. Wir schreiben nicht nur um zu zeigen, dass wir Recht haben. Aber so oder so solltest du dich nicht wundern, dass man die Ablehnung der zweiten Schahada so andeutet. Denn sonst macht es keinen Sinn es abzulehnen. Wenn du nicht weisst, was die Hintergründe dieser Ablehnung sind, kannst durch kurzes Nachdenken drauf kommen.

 

Im folgenden versucht der Autor das Befolgen der Sunna mit verschiedenen Koranversen zu belegen. Deren Inhalt lautet u.a. stets "Folgt dem Gesandten".

Der Autor kommentiert diese Verse wie folgt:

 

"Wobei sollen wir dem Gesandten gehorchen?

 

Setzt das nicht voraus, dass wir wissen, was er uns befohlen hat? Diejenigen, die meinen, damit ist der Koran gemeint, liegen ganz klar falsch, denn es ist der Koran, der uns sagt, dass wir dem Gesandten gehorchen sollen. Also bezieht sich dieser Befehl zumindest nicht nur auf den Koran sondern auch auf etwas anderes, nämlich auf die Worte des Propheten (s.a.a.s), auf seine Taten und auf seine Anordnungen."

 

Eigentlich hat der Verfasser sich damit schon selbst widerlegt, denn wir wissen in der Tat eben nicht, was der Prophet wirklich sagte oder tat. Wir kennen Überlieferungen dazu, aber ob diese stimmen ist fraglich! Nicht umsonst kam es zur Spaltung zwischen Sunniten und Schiiten, zu der Auspärgung unterschiedlicher Rechtsschulen, unterschiedlichen Gelehrtenmeinungen.

Du weisst es nicht aber nicht die Gelehrten. Der Koran verweist auf die Sunnah, wie in der Widerlegung gezeigt, also muss es auch möglich sein auf die Sunnah zu kommen. Wie das geschieht, dazu gibt es viele Wissenschaften und gehört nicht zum Streitthema. Unser Anliegen ist zeigen, dass die Sunnah notwendig ist und nicht wie man sie erreichen kann.

 

Allerdings gibt es auch noch Ahadith, die ähnliches mitteilen:

 

Sahih Buchari Volume 7, Book 70, Number 573:

 

Narrated Ibn 'Abbas:

 

When Allah's Apostle was on his death-bed and in the house there were some people among whom was 'Umar bin Al-Khattab, the Prophet said, "Come, let me write for you a statement after which you will not go astray." 'Umar said, "The Prophet is seriously ill and you have the Qur'an; so the Book of Allah is enough for us." The people present in the house differed and quarrelled. Some said "Go near so that the Prophet may write for you a statement after which you will not go astray," while the others said as Umar said. When they caused a hue and cry before the Prophet, Allah's Apostle said, "Go away!" Narrated 'Ubaidullah: Ibn 'Abbas used to say, "It was very unfortunate that Allah's Apostle was prevented from writing that statement for them because of their disagreement and noise."

 

In diesem Hadith lehnt Umar es ab, den Propheten etwas offenbar wichtiges aufschreiben zu lassen. Als der Prophet unterläßt, wird dies von Ibn Abbas als Unglück empfunden.

 

Offenbar geht Umar in diesem Hadith davon aus, daß der Koran alleine genüge, während andere dies nicht so sahen. Der Prophet lehnt es auf Grund des entstandenen Tumults ab, etwas aufzuschreiben. Daraus ergeben sich Fragen:

 

1. Wieso läßt sich ein Prophet davon abbringen seine Botschaft zu verkünden?

 

2. Wieso lehnt Umar es ab, dem Propheten Folge zu leisten?

 

Die Beantwortung dieser Fragen läßt nur folgenden Schluß zu:

Der Prophet war nicht unfehlbar, er hat Fehler gemacht. Es ist absurd anzunehmen, Allah würde verlangen, einer Person zu folgen, die Fehler macht. Es ist ganz klar ersichtlich, daß Allah nur verlangt dem Gesandten in Bezug auf dessen verkündigung des Koran zu folgen.

 

Die obigen Ausführungen widerlegen hinreichend alle weiteren Argumente, die von dem Autor vorgebracht werden. Dennoch wollen wir uns einmal die weiteren Verse ansehen, die der Autor zur Bestätigung seiner Thesen heranzieht:

Subhanallah. Das soll ein Argument sein? Das soll der einzige Schluss sein? Der Leser möge entscheiden, was er für richtig hält. Wir haben auf jeden Fall deine "Wahrheiten" genug zurückgewiesen.

 

[4:65] Aber nein, bei deinem Herrn! Sie sind so lange nicht (wirklich) gläubig, bis sie dich zum Schiedsrichter machen über das, was zwischen ihnen umstritten ist, und sich hierauf durch die Entscheidung, die du getroffen hast, nicht bedrückt fühlen und sich völlig ergeben.

Der Autor macht hier den Fehler, daß er eine temporäre Anweisung als Periode versteht. Der Autor erklärt nämlich nicht, wie man in der heutigen Zeit Muhammad noch zum Richter nehmen sollte, im Gegenteil! Der Autor sagt:

 

"Kann jemand ernsthaft glauben, dass jedes Problem, das zwischen irgendwelchen 2 Gruppen von Muslimen je passiert ist, im Koran aufgenommen wurde?"

Genau das ist der Punkt! Kann jemand behaupten, daß jedes Problem zwischen zwei Gruppen von Muslimen in den Ahadith steht! Natürlich nicht! In den Ahadith finden sich keine Aussagen zu Gentechnik, Autofahren, Fußballspielen, etc. Sämtliche Rechtsgutachten zu den genannten Themen basieren auf Analogieschlüssen! Und Analogieschlüsse sind insofern auch die Richtsprüche, die der Prophet getätigt hat, denn er hat nur mit dem Koran zu richten und nicht mit seinen eigenen Neigungen. Insofern ist das Argument des Autors Augenwischerei.

Da nicht aber gemeint war, dass der Koran nicht die Einzelheiten der Probleme enthält. Der Hadith führt deswegen das aus, was im Koran steht.

 

Analogieschlüße sind in unserer Rechtschule strengst verboten.

 

Wir haben 12 Imame die insgesamt ca. 328 Mondjahre direkt oder indirekt erreichbar waren, bis Imam Mahdi (a.f) in die grosse Verborgenheit ging. Und Alhamdulillah können die Gelehrten aus den sehr reichen Quellen, die wir haben, zu jedem möglichen Fall Rechtsurteile extrahieren, weil die Imame (a.s) (gelehrt von Allah und von seinem Propheten (s.a.a.s)) uns während diesem sehr breiten Zeitraum, alle Grundlagen und Aussagen gaben, die zur Extraktion von Rechtsurteilen notwendig sind. Zu erklären wie die Urteile in unserer Schule extrahiert werden, sprengt hier den Rahmen.

 

Ansonsten begründet er seine Interpretation des Verses mit seiner Interpretation anderer Verse, die bereits als falsch entlarvt wurde.

 

[8:24] Ihr Gläubigen! Hört auf Allah und seinen Gesandten, wenn er euch zu etwas aufruft, was euch Leben verleiht! Ihr müßt wissen, daß Allah (dereinst trennend) zwischen den Menschen und sein Herz tritt, und daß ihr zu ihm versammelt werdet.

 

Dieser Vers ist eigentlich der Beleg, daß man nur dann denn Gesandten folgen soll, wenn seine Aussage im Einklang mit dem Koran steht: "wenn er euch zu etwas aufruft, was euch Leben verleiht!" - Wann tut er dies? Dann wenn er den Koran verkündet!

Es ist wunderlich, dass einer der sich auf den Koran beruft, solche Sätze aussprechen kann. Was ist der Koran? Wer vemittelt uns den Koran?

Doch was macht der Autor aus diesem Vers:

 

"Bevor wir wissen warum, machen wir uns schnell klar, dass das „wenn" in „wenn er euch zu etwas aufruft, was euch Leben verleiht" nicht bedeutet, dass er euch irgendwann zu etwas aufrufen würde, was nicht gut für euch ist, denn diese Möglichkeit gibt es nicht."

 

Der Autor unterstellt hier Allah, daß er unsinnige Aussagen tätigen würde. Ist der Autor der Ansicht ein Wort des Koran sei überflüssig? Glaubt er Allah benutzt das Wort "wenn", wenn es dann keine anderen Möglichkeiten gäbe? Benutzt Allah Bedingungssätze, obwohl laut dem Autor solch eine Bedingung gar nicht vorliegen muß?

 

Was machst du mit den Versen Allahs?

 

Wie wir gesehen haben, dürfen die Muslime dem Propheten (s.a.a.s) nie nein sagen. Sie dürfen sogar nicht laut mit ihm sprechen. Sie sollten seine Urteile ohne Bedrückung im Herzen annehmen. Deswegen ist deine Erklärung hinfällig, falls du damit andeutest, dass der Prophet (s.a.a.s) zu etwas falschem rufen könnte. Außerdem es ist ziemlich schwach dass Allah den Gläubigen aufruft den Gesandten zu folgen, falls er sie zu etwas aufruft, was ihnen Leben verleiht, denn das steht sowieso außer Frage. Außerdem wie stellst du dir einen Gesandten vor, der zu etwas aufruft, was zur Verdorbenheit führt und wie können die Gläubigen unterscheiden, was ihnen Leben verleiht und was nicht. Ebenso ist ein nur-koranistischer Schluss hier ausgeschlossen allein aus der Tatsache, dass der Prophet (s.a.a.s) ein Leuchte ist, wie der Koran selbst aussagt. Du siehst, deine Erklärung ist ziemlich schwach.

Auf der anderen Seite du fragst wie das zu verstehen ist, dass hier das Wort "wenn" bzw. "iza" um genauer zu sein, benutzt wurde und kein anderes Wort, das ist eine interessante Frage aber hat mit unserem Anliegen kaum zu tun.

 

Ich gehe aber trotzdem kurz drauf ein:

 

Wenn wir uns die Definition von Iza im Arabischen anschauen, sehen wir deutlich dass Iza benutzt wird um ein kommendes einzuleiten oder um eine zeitliche Bedingung darzustellen oder um einen Zustand zu beschreiben der einen leichten oder starken Überraschungseffekt erzeugt. Oder vielleicht eine Mischung von diesen Gründen.

 

Jeden falls ist "Iza" in keinem Fall eine reine Bedingung. Für die Fomulierung einer reinen Bedingung, existiert das Wort "In", das auf deutsch "falls" bedeutet. "Wenn" bedeutet nicht "falls" aber auch nicht "weil". "falls" ist eine reine Bedingung, "weil" eine reine Begründung und "Iza" bzw. "wenn" ist mit Raum und Zeit eingehaucht, sie stellt würde ich sagen eine zukünftige bedingte Begründung oder eine zeitliche Bedingung.

 

Aber so oder so ist die Bedingung erfüllt, wie bereits gezeigt und es ist nicht fern dass diese Formulierung u.a. zur Nachdenklichkeit bei den Gläubigen führen sollte, weil sie sie mit einer Entschleierung einer Wahrheit überrascht, die eine tiefe Bedeutung hat. Mit "weil", wird nicht der gleiche Effekt erzeugt, weil durch "weil" das zeitliche und räumliche Denken nicht unterstützt wird. Die Aufgabe des Propheten ist die Belebung der Herzen, das war die Botschaft.

 

Zum Abschluß versucht der Autor noch zu vermitteln, daß die Aufgabe des Propheten u.a. die Erläuterung des Korans gewesen sei. Dies geschieht mittels der folgenden Verse:

 

[2:129] Und laß, Herr, unter ihnen einen Gesandten aus ihren eigenen Reihen auftreten, der ihnen deine Verse verliest, sie die Schrift und die Weisheit lehrt und sie läutert! Du bist der Mächtige und Weise.

 

[3:164] Allah hat sich wirklich um die Gläubigen verdient gemacht, damit, daß er unter ihnen einen Gesandten aus ihren eigenen Reihen auftreten ließ, der ihnen seine Verse verliest, sie läutert und sie die Schrift und die Weisheit lehrt. Früher befanden sie sich offensichtlich im Irrtum.

 

[62:2] Er ist es, der unter den Unwissenden (fie l-ummieyiena) einen Gesandten aus ihren eigenen Reihen hat auftreten lassen, der ihnen seine Verse verliest, sie läutert und sie die Schrift und die Weisheit lehrt. - Früher befanden sie sich offensichtlich im Irrtum. -

Wir haben es also mit dem klassischen Irrglauben zu tun, zwischen der Schrift und der Weisheit bestünde ein Unterschied. Fakt ist jedoch, daß sämtliche Verse, die die Schrift und die Weisheit erwähnen in der Frühzeit des Islam nicht einheitlich verstanden wurden. Warum ist dies so? Weil der Begriff "wa", der hier mit und übersetzt wurde nicht notwendigerweise eine Trennung der Bedeutung beinhaltet. Es kann auch eineerweiterte Beschreibung sein. Um dies zu verdeutlichen hier einige weitere Verse, die ähnlich aufgebaut sind:Surre 33 Vers 7:"Und (damals) als wir von den Propheten ihre Verpflichtung entgegennahmen, und von dir, und von Noah, Abraham, Moses und Jesus, dem Sohn der Maria! Wir nahmen von ihnen eine feste Verpflichtung entgegen."

 

Würden wir der Sichtweise des Autors folgen, kämen wir zu dem Ergebnis, daß es sich bei Muhammad, Noah, Abraham, Moses und Jesus um keine Propheten handelt. Dies wird der Autor jedoch kaum behaupten wollen.

 

Insofern gibt es zwei Möglichkeiten, den genannten Vers zu verstehen: als Ergänzung (wie es die Quraniten tun) oder als Separierung (wie es Sunniten oder Schiiten tun). Beide Möglichkeiten werden gedeckt.

 

Du hast die Widerlegung vielleicht gelesen aber gar nicht verstanden. Die Weisheit ist im Koran. ok das will ich und kann ich nicht bestreiten. Aber wieso guckst du dir nur diese Stelle an. Der Beweis ist ja ein ganzes und besteht nicht nur aus einem Satz. Der Prophet zitiert die Verse also das ist schonmal das Wortlaut des Korans. Wir haben nun den Koran. Der Prophet lehrt aber das Buch und die Weisehit und läutert uns. Bezieht sich das nur auf die damaligen Muslime? Wenn du ja sagst, musst du es beweisen. Wenn du nein sagst, dann wie können wir die Lehren des Propheten erreichen? Du kannst nicht sagen vom Koran, denn der rezierte Koran ist bereits durch das Rezitieren der Verse in unseren Händen geworden sozusagen. Jetzt musst du uns aber sagen, wie wir vom Propheten profitieren können, wenn es um das LEHREN des Buchs und der Weisheit und um die Läuterung der Seele geht. Ich würde dir empfehlen nicht so schnell zu schreiben. Sondern erstmal mach dir klar, ob du richtig nachdenkst.

 

 

Der Autor möchte nun also auf Grund von Vermutungen eine weitere Quelle in den Islam einführen, die angeblich den Koran erkläre, obwohl dieser deutlich sagt:

 

[75:17] Es ist unsere (und nicht deine) Aufgabe, ihn zusammenzubringen und zu rezitieren

[75:18] Und (erst) wenn wir ihn (dir vor) rezitiert haben, dann folge seiner Rezitierung!

[75:19] Hierauf ist es unsere Aufgabe, ihn (in seiner Bedeutung im einzelnen) darzulegen

 

Nicht Muhammad erläutert den Koran, sonder Allah erläutert ihn selbst! Woher kamen also die Unterschiedlichen Koraninterpretationen zwischen Sunniten und Schiiten, die sich beide auf außerkoranische Quellen stützen? Sicherlich nicht von Allah, denn sonst gäbe es keine Uneinigkeit! Die Ahadith brachten nur Spaltungen!

Meinst du das im Ernst. Wenn Allah ihn darlegt, dann heißt das dass der Prophet (s.a.a.s) dies nicht macht? Du meinst, dass der Prophet nicht in der Lage ist, den Koran für die Menschen darzulegen? Wie erklärst du dir dann, dass er das Buch und die Weisheit lehrt? #salam#

Wieder diese Verlassene-Insel-Mentalität.

 

Es sei hervorgehoben: aus dem Koran geht deutlich hervor, daß Allah Muhammad auch Offenbarungen schenkte, die nicht im Koran stehen. Es ist jedoch eine Erfindung deren Inhalte als für alle Zeiten gültig darzustellen. Wäre dem so, wieso hat Allah die Ahadith nicht geschützt?

 

Daraus folgt, daß der Koran selbsterklärend ist. Wissen wir an einer Stelle nicht die Bedeutung, so finden wir garantiert eine andere Stelle im Koran, die auf die erste Bezug nimmt und diese erklärt. Als ein Beispiel dafür verweise ich auf 1:4, wo Gott als Herrscher am Tage der Religion (din) bezeichnet wird. Die Leser des Koran, die wissen wollen, was der 'Tag der Religion' bedeutet, können folgende Verse lesen, um zu verstehen, was es bedeutet: 15:35; 26:82; 37:20; 38:78; 82:17-19 und 83:11. Nachdem die Verse durchgelesen wurden, kann gefolgert werden, dass es der Tag sein wird, an dem wir von den Toten auferstehen. Wie man sehen kann, existiert alles, was man im Namen der Religion sucht, im Koran. Der Koran ist selbsterklärend.

Dass die Teile des Korans die anderen Teile erklären, sagen auch Schiiten und Sunniten. Das ist keine Besonderheit der Nur-Koraner, sondern wenn, dann haben die Nur-Koraner es von den "anderen" Muslimen genommen. Aber das heißt nicht, dass man auf den Verstand des Propheten und seiner Ahlul-Bayt(a.s) verzichten kann. Wir mit unserem eingeschränktem Wissen, können Zeuge dieser Eigenschaft des Korans sein, aber das heißt nicht, dass wir sie alleine immer oder meistens oder gar oft richtig anwenden können. Merke den Unterschied.

 

Zum Abschluß spendiert uns der Autor noch dies:

 

"Wir bestreiten nicht, dass der Koran die Grundsäule ist und dass er der Text ist, der als Maß gilt und alles andere an ihm gemessen wird und dass durch den Grad der Übereinstimmung mit ihm eine Überlieferung akzeptiert oder verworfen wird, aber wir sagen, dass er Koran selbst ein klares Zeugnis dafür ablegt, dass es die Sunnah gibt und dass man dem Propheten folgen muss. "

Würden Schiiten so verfahren, so gäbe es bei ihnen keine Steinigung!

Wie kommst du darauf? #rose#

Im weiteren Verlauf seiner "Widerlegung" versucht der Autor nun Koranverse in vollkommen abstruse Interpretationen zu kleiden. Er schreibt zu dem folgenden Vers:

[45:5-6] "An welche Hadith nach den Worten Gottes und Seinen Versen glauben Sie? Wehe jedem Lügner, Sünder.

 

Der Vers soll, ihrer Meinung nach, drauf hindeuten, dass es kein Hadith gibt. Tatsächlich ist dieses Argument sehr einseitig. Kann es sein, dass Allah dadurch die Legitimität irgendeiner Anordnung, irgendeines Hinweises, irgendeiner Ausführung oder irgendeiner Erklärung des Korans verneint? Heißt das, dass der Prophet(s.a.a.s) in seinem ganzen Leben nur die Worte Allahs sprach und keine Anweisungen gemacht hat, außer das, was Allah ihm im Koran herab gesandt hat? Kein vernünftiger würde das annehmen und akzeptieren. Mit diesem Vers ist nichts anderes gemeint als den Hadith, der gegen die Worte Gottes und gegen seine Verse spricht aber nicht der Hadith, der den Koran erklärt und ausführt und aus ihm die Urteile herleitet,

Selbstverständlich glaubt niemand, der Prophet habe nur Allahs Worte gesprochen, aber wie kommt der Autor auf die Idee, daß der Rest, in irgendeiner Form verbindlich sei?

Das wurde in der Widerlegung gezeigt. Du machst mit den Sätzen der Widerlegung genau das, was du mit den Versen des Korans machst. Du betrachtest nämlich jeden Satz als eine verlassene Insel. So wirst du die Widerlegung natürlich nicht verstehen können aber vor allem den Koran nicht.

 

Auf die Verbindlichkeit kommt es an, deswegen ist auch das, was der Autor nun anführt Augenwischerei:

 

Wenn sie unsere Interpretation ablehnen, wären die Nur-Koraner in einer verzwickten Situation, denn wie können sie erwarten, dass man ihr Verständnis des Korans annimmt, ohne dass sie seine Verse zumindest erklären? Meinen sie zudem, dass jeder seinen Handel aus dem Koran extrahieren kann, ohne zumindest darüber nachzudenken? Und wenn ein Wissender einen Unwissenden die Urteile des Korans erklären möchte, macht er das nicht aus seiner eigenen intellektuellen Anstrengung heraus? Ist es also nicht eine Erzählung des Gemeinten im entsprechenden Vers? Wenn ihr irgendein Vers erklärt, dann habt ihr euren eigenen Hadith erschaffen, der nicht zu den Worten Gottes gehört.

 

Aber dann wäre dieser Hadith hinfällig, wenn wir euren Einwand annehmen, denn eure Behauptung ist ja es gibt keinen Hadith außer dem Hadith von Allah? Wenn ihr mit diesem Vers also jeglichen Hadith verwirft, dann habt ihr eure eigenen Erklärungen verworfen. Das erinnert wieder an die Chawaridsch, die sich gegen Imam Ali(a.s) aufgelehnt haben, weil sie meinten, dass die Wahrheit nichts anderes ist, als dass man sich nur an Allahs Buch richtet. Doch dann wollten sie gemäß ihrer Überzeugung handeln und mussten sich deswegen organisieren. Aber wie, wenn es keinen Führer gibt? Also haben sie einen neuen Führer gewählt, der Befehle erteilt. Subhanallah. Ihr hattet doch den Imam(a.s) als Führer. Dieser neue Führer wird ja auch sein eigenes Verständnis des Korans haben, also wieso verläßt ihr den Imam(a.s), wenn die Anstrengung bei der Herleitung der Urteile sowieso immer vorhanden sein muss? So oder so wäre euer Slogan „La Hukma Illa lillah"

Auf alle Fälle es ist nun bewiesen, dass man den Koran erklären muss, um danach handeln zu können, dass man zumindest die Zusammenhänge der Aufforderungen verstehen muss, damit man auch stets das richtige zum richtigen Zeitpunkt tut. Und um dies zu erreichen muss man im Koran forschen und Antworte herauspicken, doch dies ist nicht anderes als ein neuer Hadith, was wir erschaffen und hat nur dann seine Berechtigung, wenn er wahrhaftig ist. Also ihr konnt nicht damit kommen, dass kein hadith überhaupt zulässig ist, sonst könnt ihr nicht mal argumentieren. Das richtige ist, dass kein falscher Hadith zulässig ist. Kein Hadith, der den Koran widerspricht. Und das ist genau, was wir Muslime sagen. Der Prophet macht keine falschen Aussagen über den Koran und bringt uns das richtige Verständnis bei, wie bereits gezeigt und so haben seine Ahlulbayt(a.s) auch gemacht.

 

Der Autor versucht hier einen rhetorischen Kniff: er will belegen, daß, da ja jede Erklärung des Koran ein Hadith sei, der genannte Vers nicht so verstanden werden könne, daß jeder Hadith verboten sei. Es seien nur die Ahadith verboten, die dem Koran widersprechen.

Abgesehen davon, daß sein Vergleich ziemlich abstrus wirkt (es wäre mir neu, daß ein Tafsir als Hadith bezeichnet wird), so versucht er das Denken des Lesers zu manipulieren: während der quranitische Hadith (wenn man der Logik des Autors folgt) die inhaltliche Wiedergabe des Koran ist, so ist der schiitische Hadith eine Erweiterung des Koran. Diese Erweiterung rechtfertigt er damit, daß der Prophet keine falschen Aussagen über den Koran machen würde und die Ahl ul Bayt ebenfalls nicht. Das mag sein, aber Tatsache ist, daß die Schiiten Ahadith akzeptieren, die dem Koran widersprechen (Steinigung, Todesstrafe für Apostasie) und Dinge durch Ahadith einführen, die nicht im Koran enthalten sind (Imamat) - wir sehen also, wohin uns das Verständnis des Autors bringt. Und damit hätten wir denn auch den eigentliche Inhalt des zitierten Verses: man soll keiner Erzählung außer dem Wort Gottes folgen! Wenn das Wort Gottes paraphrasierend wiedergegeben wird, so ist es inhaltlich noch immer das Wort Gottes. Wenn ein Hadih erzählt wird, der neue Inhalte zum Wort Gottes hinzufügt, dann ist es nicht das Wort Gottes, sondern eine Ergänzung jenseits des göttlichen Wortes.

Nein anders. Der Autor hat gezeigt, dass mit diesem Wort "Hadith" nicht das zu verstehen ist, was die Nur-Koraner damit andeuten. Nämlich, dass die Hadithe des Propheten zu verwerfen sind. Und kein Hadith widerspricht den Koran. Es kann sein, dass es Überlieferungen gibt, die ihn widersprechen aber diese werden von den Gelehrten verworfen. Du versucht absichtlich oder unabsichtlich die Widerlegung in eine falsche Richtung zu lenken aber das wird dir nicht gelingen, weil es hier nur darum geht, ob das Befolgen der Sunnah notwendig ist oder nicht, abgesehen davon, wie das gemacht wird und ob irgendwelche Gesetze richtig extrahiert wurden oder nicht. Trotzdem sind deine Behauptungen alle falsch aber es würde den Rahmen sprengen drauf einzugehen, vor allem weil sie nur Behauptungen ohne Beweise sind.

 

Nun wendet sich der Autor zwei weiteren Versen zu:

[16:89] Und am Tage, da Wir in jeglichem Volk einen Zeugen erwecken werden wider sie aus ihren eigenen Reihen, dich wollen Wir als Zeugen bringen wider diese. Und Wir haben dir das Buch hernieder gesandt zur Erklärung aller Dinge, und als Führung und Barmherzigkeit und frohe Botschaft den Gottergebenen.]

oder

[6:38]".... Nichts haben WIR in dem Buch ausgelassen...."

und erklärt:

Imam AsSadiq(a.s) sagte: Es gibt nichts ohne dass seine Grundlage im Koran ist, doch der Verstand der (meisten)Männer können es nicht erreichen(nicht herleiten).

Hier stellt sich die Frage, wieso in den Versen nicht von der Grundlage die Rede ist, sondern der Schluß nahegelegt wird, daß alle Dinge erklärt werden. Alle Dinge! Nicht nur deren Grundlage!

Das eine widerspricht das andere nicht.

 

 

Und weiter schreibt der Autor:

[36:12] Wir (allein) machen die Toten (wieder) lebendig. Und wir schreiben auf, was sie früher getan, und die Spuren, die sie (mit ihrem Lebenswandel) hinterlassen haben (athaarahum). Alles haben wir in einem offenbaren Imam aufgezählt.

 

Manchmal wird das Wort Imam mit Buch übersetzt, das ist auch nicht falsch, denn das ist auch eine der Bedeutungen des Wortes Imam aber es ist eben so, dass Allah der Weise keine Worte benutzt, ohne dass er damit etwas bezweckt und das Wort Imam hier dient zu einem weiteren Zweck und zwar um zu zeigen, dass die Wahrheiten des Korans sich bei den Imamen(a.s) und vor allem beim Imam der Imame der Prophet(S.a.a.s) befinden.

 

Zu dieser Deutunng kann man jedoch nur kommen, wenn man bereits annimmt, daß es Imame gebe. Tut man dies nicht, so steht in dem Vers lediglich, daß alles in einem offenbarten Führer aufgezählt ist. Allerdings ist es bereitsgewagt den "Objekt"-Imam mit einem "Mensch"-Imam gleichzusetzen.

...

 

Abschließend ist zu sagen, daß die angebliche "Widerlegung" keine ist, sondern lediglich eine schiitische Meinung wiedergibt, die davon zeugt, quranitische Prinzipien nicht wirklichverstanden zu haben bzw. zu kennen. Vielleicht kommt in absehbarer Zeit ja etwas mehr Substanz.

Das hängt davon ab, ob auf der anderen Seite mehr Substanz kommt.

 

Zum Gebet muß man eigentlich nichts mehr sagen, denn es findet sich alles, was man wissen muß im Koran: http://meine-islam-reform.de/index.php/art...gebetkoran.html Auch hier zeigt sich, daß der Autor sich nicht intensiv mit der quranitischen Sichtweise beschäftigt haben kann, sonst wüßte er, daß sich auf jeder (!) quranitischen Seite Darlegungen des Gebets befinden.

Es ist wahrlich leichter, wenn man die Lösung kennt, sie nachzuvollziehen, als wenn man das Problem selbst löst. Aber selbst das ist nicht genügend gegeben. Es ist klar, dass dies im Koran steht aber das ist nicht mal annährend ein vollständiges Bild des islamischen Gebets. Sehr viele Fragen bleiben offen. Anzahl der Gebetseinheiten, anzahl der Sajdas pro Gebetseinheit, die Reihenfolge der einzelnen Aufgaben im Gebet, Was genau gelesen werden muss, um nur eine kleine Stichprobe zu erwähnen. Das was du versuchst zu bieten sind sozusagen die Puzzle-Teile nicht das vollständige Bild des Gebets. Wenn du dich mit dem Gebet so wie auf der erwähnten Seite zufrieden gibst, dann schön für dich. Möge Allah von allen Gottesfürchtigen annehmen.

 

Der Autor versucht nun alle Quraniten als Anhänger des Code 19 darzustellen, obwohl nicht jeder Quranit ein solcher Anhänger ist! Ich selbst folge zum Beispiel nicht dem Code! Alles in allem scheint der Autor die Prinzipien der "Quraniya" nicht wirklich bedacht zu haben. Schade eigentlich.

Man widerlegt nur diejenigen, die man kennt. Die Präsenz der "19 er Koraniten" ist viel größer nach der Auffassung von vielen. Zumindest im deutschen Raum. Wenn es nicht so ist oder aber du nicht so bist, fühle dich doch von diesem Argument nicht angesprochen. Es gibt genug andere Argumente, mit denen du konfrontiert bist.

 

[3:7] Er ist es, Der das Buch zu dir herabgesandt hat; darin sind Verse von entscheidender Bedeutung - sie sind die Grundlage des Buches und andere, die verschiedener Deutung fähig sind. Die aber, in deren Herzen Verderbnis wohnt, suchen gerade jene heraus, die verschiedener Deutung fähig sind, im Trachten nach Zwiespalt und im Trachten nach Deutelei. Doch keiner kennt ihre Deutung als Allah und diejenigen, die fest gegründet im Wissen sind, die sprechen: "Wir glauben daran; das Ganze ist von unserem Herrn" - und niemand beherzigt es, außer den mit Verständnis Begabten.

 

Wir möchten zum Schluss betonen, dass diese Antwort keine Diskussion auslösen sollte, wir wollفen den Beitrag von "AllahsLicht" nicht unbeantwortet lassen, bzw. wir wollten ihn nicht einfach löschen, da wir möchten, dass Unklarheiten beseitigt werden und weitere mögliche Gegenargumente aus der Welt geschaffen werden

 

Wassalam

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#bismillah#

#salam#

 

Möge Allah Sunniten, Shiiten, Wahabiten, Ahbash, Sufis, Aleviten, Ahmadis, Christen, Juden usw. und denen die nur dem Koran folgen alle rechtleiten amin

 

#rose#

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#bismillah#

#salam#

 

Möge Allah (t) denen kein Erfolg gewährleisten, die nicht die Exegese von Prophet Muhammad #rose# und Amir ul Mumineen :) und Seiner reinen Familie (a.s) nehmen, und stattdessen ihren eigenen Gelüsten folgen.

 

 

#rose#

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StolzeSchiitin

Bismilah ar-rahman ar-rahim

Asalamu Alaykum!

 

Möge Allah (t) denen kein Erfolg gewährleisten, die nicht die Exegese von Prophet Muhammad ;) und Amir ul Mumineen :? und Seiner reinen Familie (a.s) nehmen, und stattdessen ihren eigenen Gelüsten folgen.

 

 

Amin rabb el 'alamin #bismillah##salam#

Alhamdulillah sind wir Shiiten rechtgeleitet und folgen den richtigen Weg, den Weg der Ahl el Beit (as) #rose##rose# , den wahrlich unsere Religion hat keine Wiedersprüche :D

Möge ALLAH swt alle Feinde der Ahl el Beit verfluchen :)

Fe aman Lah

Wassalam!

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Möge ALLAH swt alle Feinde der Ahl el Beit verfluchen #rose#

 

#bismillah#

 

#salam#

 

Amin. Kann auch nicht verstehen wie man ein Feind der Familie des Gesandten :) sein kann.

#rose#

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Salam alaikum

 

wen es interessiert, eine Anwort (Fatwa) zu diesem Thema von Ayat. Scheich. Muhammad Musa al Yaqoobi:

 

FRAGE: Ich habe Streit mit einem sogenannten Nurkoraner; er behauptet, Prophet Muhammad (s.) und andere Propheten (a.) wären fehlerhaft und das die Sunniten und Shiiten kafir seien.

 

- Sind sie als kafir anzusehen ?

 

ANTWORT: Diese Behauptung widerspricht dem Quran. Im Quran heißt es: “Was euch der Gesandte aber gibt, das nehmt, und was er euch verwehrt, das lasst sein.“ (Quran 59/7). Also warum befehlt uns Allah seinen Gesandten zu befolgen, wenn letzterer fehlerhaft ist?! Allah sagt:“ Euer Gefährte (Muhammad) irrt nicht und wurde nicht getäuscht, Noch spricht er aus eigenem Antrieb. Er ist nichts anders als eine ihm geoffenbarte Offenbarung. (Quran 53/3-4).“ An einer anderen Stelle heißt es auch:“ Und hätte er (Muhammad) einige von ihm ersonnene Aussprüche uns zugeschrieben, Dann hätten wir ihn bei der Rechten erfasst’’. (Quran 59/44-45). All dies sind schlagkräftige Aussagen von Allah, dass der Prophet (s. a. w.) unfehlbar ist. Was die Bezeichnung der Sunniten und Schiiten als kuffar anbelangt, widerspricht dies ebenso den Quran, denn der Quran setzt nur die Bekennung des Islam als die Hauptbedingung für die Rettung. Allah sagt diesbezüglich:’’ Siehe, die Religion bei Allah ist der Islam.’’ (Quran 3/19).

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#bismillah#

Assalam Alaikoum,

 

Danke Schwester für diese Aussage von Ayatollah Yaqoobi. Ich werde sie inschallah später in einen gesonderten Thread verschieben, wo Aussagen von Gelehrten zu dieser Gruppe stehen werden.

 

Wassalam

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wen es interessiert, eine Anwort (Fatwa) zu diesem Thema von Ayat. Scheich. Muhammad Musa al Yaqoobi:

 

FRAGE: Ich habe Streit mit einem sogenannten Nurkoraner; er behauptet, Prophet Muhammad (s.) und andere Propheten (a.) wären fehlerhaft und das die Sunniten und Shiiten kafir seien.

 

- Sind sie als kafir anzusehen ?

 

ANTWORT: Diese Behauptung widerspricht dem Quran. Im Quran heißt es: “Was euch der Gesandte aber gibt, das nehmt, und was er euch verwehrt, das lasst sein.“ (Quran 59/7). Also warum befehlt uns Allah seinen Gesandten zu befolgen, wenn letzterer fehlerhaft ist?! Allah sagt:“ Euer Gefährte (Muhammad) irrt nicht und wurde nicht getäuscht, Noch spricht er aus eigenem Antrieb. Er ist nichts anders als eine ihm geoffenbarte Offenbarung. (Quran 53/3-4).“ An einer anderen Stelle heißt es auch:“ Und hätte er (Muhammad) einige von ihm ersonnene Aussprüche uns zugeschrieben, Dann hätten wir ihn bei der Rechten erfasst’’. (Quran 59/44-45). All dies sind schlagkräftige Aussagen von Allah, dass der Prophet (s. a. w.) unfehlbar ist. Was die Bezeichnung der Sunniten und Schiiten als kuffar anbelangt, widerspricht dies ebenso den Quran, denn der Quran setzt nur die Bekennung des Islam als die Hauptbedingung für die Rettung. Allah sagt diesbezüglich:’’ Siehe, die Religion bei Allah ist der Islam.’’ (Quran 3/19).

 

 

#bismillah#

 

#salam#

 

Ich kenne keinen Muslim der nur dem Koran folgt, der behauptet Sunniten und Shiiten seien Kufar, la ilaha il Allah!

 

Ist es nicht so das genau die Sunniten und Shiiten einen Menschen der nur dem Koran folgt als einen irregeleiteten abstempeln?

 

Ich meine man muss die Logik der Muslime verstehen, die nur dem Koran folgen, wir sind nicht blind wir kennen die Verse in denen steht: Gehorcht und folgt dem Propheten!

 

Doch man muss wie gesagt die Logik von uns verstehen, sonst dreht man sich im Kreis.

 

Verstehe gar nichts wieso so eine Frage gestellt wird in der behauptet wird das Muslime die eben nur dem Koran folgen, behaupten würden alle anderen seien Kufar, das ist so typisch einfach jemanden schlecht darzustellen.

 

Wir glauben an Allah, gehorchen dem Gesandten saw und folgen dem Quran. Alhamdulillah

 

 

#salam#

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  • 2 Monate später...
ya karim

 

as-salam,

 

das ist so. sie ist die reine und leuchtende mutter der parteigänger alis #rose#

 

 

#bismillah#

 

#salam#

 

 

Ich mag das Wort Partei nicht. Das klingt so komisch, weiss nicht mag das nicht.

 

Ich mag es nur wenn man sagt Partei-Allahs. Klar jetzt wird man mir sagen die Partei-Alis ist doch die Partei-Allahs, also kann man doch gleich Partei-Allahs sagen, oder?

 

 

Möge jeder den Ruf des Rufenden hören inshaAllah.

 

#salam#

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im Namen Allahs

 

salam alaykom

 

Dann dürftest du auch das Wort "shia" nicht benutzen. Denn Shiat Ali heißt nichts anderes als Partei Alis.

 

 

fee aman Allah

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#bismillah#

 

#salam#

 

YA ALI MADAD!

 

 

Wieso bringt es streit ? soll die Shia jetzt noch den Namen ändern für andere glaubensrichtungen im Islam , nur weil die den namen nicht gerne hören?

Das wort Shia steht sogar im Koran und auch Imam Ali as. sagte öfters was über seine Shia.

 

 

Wsalam

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#bismillah#

 

#salam#

 

YA ALI MADAD!

 

 

Wieso bringt es streit ? soll die Shia jetzt noch den Namen ändern für andere glaubensrichtungen im Islam , nur weil die den namen nicht gerne hören?

Das wort Shia steht sogar im Koran und auch Imam Ali as. sagte öfters was über seine Shia.

 

 

Wsalam

 

 

#salam#

 

#rose#

 

 

Bruder das ist kein Argument um etwas zu beweise, das Wort Shia steht im Quran, ja und da stehen viele Wörter. Shia heisst Partei wird aber im Quran nicht auf die Shiat-Ali Anhänger bezogen.

 

Naja, ist ja auch sowas von egal wie sich jemand nennt solange wir alle das selbe Ziel haben nämlich Allah zu dienen und rechtschaffen zu sein und zu sterben.

 

Wa Salam

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Signor Zwiebel

#bismillah#

Die Shi'a wird aber immer auf eine Gruppe von Rechtschaffenden assoziiert.

Es wurden von unseren A'imma #salam# genug überliefert, was das angeht. Ein Shiite gehört zu den gläubigsten Leuten und nur ein kleiner Teil der Shi'a sind die wahren Shi'a.

Wenn jemand was gegen diesen Begriff hat, obwohl er etwas so Gutes beschreibt sollte dich das nicht weiter kümmern, immerhin erwarten unsere Geschwister auch, dass wir nichts gegen Begriffe wie Ahl ul Sunna wal Jama'ah sagen.

 

#salam#

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ANSAR HEZBOLLAH

ya karim

 

as-salam,

 

alles unsinn schwester al-shahida.

 

sollen wir uns auch nicht zur ahlul bayt (as) bekennen weil streit enstehen könnte? dann können wir ja gleich abu bakrs sunna folgen. allah allah.

 

was-salam

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Muhsin ibn Batul

#bismillah#

#salam#

 

Als der folgende Vers des Korans offenbart wurde:

 

„Die aber glauben und gute Werke üben, sie sind die besten Geschöpfe.“

(Koran 98:7)

 

…sagte der Prophet (ص) zu Ali: „Dies gilt für dich und deine Shia.“

 

#salam#

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Signor Zwiebel
#bismillah#

 

#salam#

 

 

Ich mag das Wort Partei nicht. Das klingt so komisch, weiss nicht mag das nicht.

 

Ich mag es nur wenn man sagt Partei-Allahs. Klar jetzt wird man mir sagen die Partei-Alis ist doch die Partei-Allahs, also kann man doch gleich Partei-Allahs sagen, oder?

 

 

Möge jeder den Ruf des Rufenden hören inshaAllah.

 

#salam#

#rose#

Und genau sich zu dieser Partei zu bekennen ist ausschlaggebend. Jeder Muslim akzeptiert Allah (swt) und seinen Gesandten #rose# .

Danach gabs nun einmal die Spaltung und du hast somit die Wahl dich zur Partei Abu Bakrs oder zur Partei Imam Alis (as) zu bekennen.

#rose#

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