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Können Tote hören? - Beweise aus Quran und Überlieferungen

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Alles Lob gebührt Allah dem Herrn aller Welten

Und Allahs Segen und Frieden seien auf unserem Meister Muhammad und auf seiner gütigen und reinen Familie

Sowie auf seinen gütigen auserwählten Gefährten und auf allen Propheten und Gesandten seit Adam und bis zum Tag der Auferstehung.

 

Übersichtsverzeichnis:

1. Vorstellung der Behauptung und vorläufige Auswertung

2. Pophet Shuaibs Rede zu den Toten

3. Der Gesandte Allahs (s.) die Kuffar ansprechend, die in der Schlacht von Badr umgebracht wurden

4. Töte können die Tritte von Sandalen hören

1. Vorstellung der Behauptung

 

Viele Salafiten aus der Neuzeit, wie z.B Ibn Abi-Dunya, Ibn Abdul Barr, al Qutbi, ibn al Qayyim und ash-Shanqeeti, waren der Meinung, dass Tote uns hören können.

 

Sogar der Sheikh al-„Islam" der Salafiten war derselben Meinung. Als Ibn Taymiyya gefragt wurde, ob Tote wahrnehmen können, wenn sie von Lebenden besucht werden, antwortete er:

 

"Es gibt keine Zweifel, dass sie den Besuch von Lebenden wahrnehmen"

 

Und Ibn Taymiyya nannte den folgende Hadith zur Unterstützung:

 

"Der Nachweis über das Bewusstsein des Toten stammt aus zwei Büchern von Sahih Bukhari und Sahih Muslim, in denen der Prophet (s.) sagt: 'Wenn Menschen eine tote Person begraben und danach nach Hause zurückkehren, so kann der Tote die Schritte der Menschen hören..'"

 

Majmuaat-al-Fatawa von Ibn Taymiyyah, vol. 24, Seite 362

 

Es gibt einen Widerspruch, der in den Fatwas von Ibn Taymiyyah entstand. Auf der einen Seite war er der Meinung, dass die Toten hören können, und auf der anderen Seite gab er eine Fatwa heraus, die besagt, dass es Shirk sei, den Propheten (s.) um Fürsprache bei Allah zu bitten.

 

Nach Ibn Taymiyyah's Meinung konnte der Prophet (s.) nur zu Lebzeiten zwischen den Gläubigen und Allah vermitteln. Nach dem Tod des Propheten (s.) sei der Prophet (s.) angeblich nicht mehr in der Lage, für uns zu vermitteln, und Allah um etwas für uns zu bitten.

 

Ibn Taymiyyah war nicht in der Lage, diese Frage zu lösen. Wenn der Prophet (s.) uns hören kann, was hindert ihn dann daran, für uns auch nach seinem Tod bei Allah zu vermitteln? Warum ist es dann Shirk, Fürsprache zu machen?

 

Die heutigen Salafiten sind der Meinung, dass alle Muslime die Fürsprache am Grab des Propheten (s.) verrichten, oder den Propheten (s.) besuchen, um ihn zu begrüßen, Polytheisten (mushrikun) sind.

 

Genau wie Ibn Taymiyyah, konnten auch sie nicht verstehen, was an Fürsprache schlecht sei, und wieso es Shirk sei, wenn der Prophet (s.) uns hören kann.

 

Später veröffentlichte Mohammed ibn 'Abd al-Wahhab diese Fatwa:

 

Wenn eine Person zu einem Toten spricht, um zu beten (um Vergebung zu bitten) in der Nähe eines Grabes, wird diese Person ein Polytheist (mushrik).

 

Fat'h al-majid, p208

Der Quran erwähnte die Rede Prophet Salihs zu Toten. Diese Rede wurde, nachdem sein Volk zerstört wurde, gemacht.

 

[7:77]

Dann schnitten sie der Kamelstute die Sehnen durch und trotzten einem Gebot ihres Herrn und sagten: O Salih, komme zu uns mit dem, was du uns versprichst, wenn du einer der Gesandten bist.

 

[7:78]

Da hat sie das Beben erfasst; und am Morgen waren sie in ihren Wohnungen Niedergestreckte.

 

[7:79]

Da wandte er sich von ihnen ab und sagte: Oh mein Volk, ich habe euch die Botschaft meines Herrn entfaltet und bot euch aufrichtigen Rat an; und leider liebt ihr die Ratgeber nicht.

 

Beachte, dass der Quran bezeugt, dass Salih zu seinen Volk sprach, das schon durch Allah umgekommen war. Das zeigt deutlich, dass die Seelen der Toten hören können, denn was wäre denn sonst die Bedeutung Salihs Rede zu denen? Oder denken die Salafis, dass Salih einen sinnlosen, polytheistischen Akt gemacht hat? (gemäß Ibne Abdul Wahab ist einer, der daran glaubt, dass Tote hören können, ein „Mushrik") Und wenn es so ist, warum hat Allah dann diesen sinnlosen und polytheistischen Akt erwähnt?

 

Zweitens, denken die Salafis, dass Salih (a.) Lautsprecher benutzt hat, damit alle Toten seines Volkes diese Botschaft bekommen? Nein, Er (a.) hat keinen Lautsprecher benutzt, denn der Quran bezeugt, dass jeder seines Volkes diese Botschaft erhalten hat.

 

Es zeigt schlicht, dass nahe sowie ferne Botschaften keine Unterschiede für die Toten darstellen. Sie benutzen andere Mittel, um es zu hören als diese, die Lebewesen benutzen. Und die beiden können nicht miteinander verglichen werden. Wer versucht, diese miteinander zu vergleichen, der macht gewiss einen Fehler.

 

Allah hat uns nicht gesagt, was es für Mittel sind, aber der Quran bezeugt, dass Tote uns, unabhängig davon, ob wir nah oder fern sind, hören können. Und es ist für uns ausreichend, um daran zu glauben.

 

Drittens, warum glauben Salafis, dass es okay ist, wenn Salih zu seinem toten Volk mit "Ya Qaumi"(O mein Volk) spricht? Aber wenn wir "Ya Rasool Allah" sagen, dann ist es Shirk?

 

2. Pophet Shuaibs Rede zu den Toten

 

Im Quran wird erwähnt:

 

[7:91]

Dann hat sie das Beben erfasst; und am Morgen waren sie in ihren Wohnungen Niedergestreckte.

 

[7:92]

Diejenigen, die Suaib der Lüge beschuldigt hatten, wurden, als hätten sie nie darin gewohnt. Diejenigen, die Suaib der Lüge beschuldigt hatten, waren selbst die Verlustigen.

 

[7:93]

Dann wandte er sich von ihnen ab und sagte: O mein Volk, wahrlich, ich habe euch die Botschaften meines Herrn entfaltet und gab euch aufrichtigen Rat. Wie sollte ich dann betrübt sein über ungläubige Leute?

 

3. Der Gesandte Allahs (s.) die Kuffar ansprechend, die in der Schlacht von Badr umgebracht wurden

 

Ibn Umar überlieferte:

 

"Der Gesandte Allahs sprach zu den Leuten (die Begrabenen) sagend: „Habt ihr herausgefunden, dass das, was euch euer Herr versprochen hat, richtig ist?" Dann rief jemand zu: „Sprichst du zu den Toten?" Der Prophet antwortete: „Du hörst nicht besser als sie hören, ausgenommen, dass sie nicht antworten"

 

Sahih Bukhari, Volume 2, Book 23, Number 452

Abu Talha überlieferte:

 

"An dem Tag der Badrschlacht befahl der Prophet die Leichen 24 Führer von Quraish in einen schmutzigen, trockenen Brunnen zu werfen. Als er an der Brunnenkante anhielt, redete er die Leichen der ungläubigen Quraishs mit deren Namen und mit dem Namen des Vaters an: „O du-und-du, Sohn von dem-und-dem, O du-und-du, Sohn von dem-und-dem! Würde es euch gefallen, wenn ihr Obeyed Allah und sein Gesandter hättet? Wir haben wahrlich herausgefunden, was uns unser Herr versprochen hat. Habt ihr auch herausgefunden, was euer Führer euch versprochen hat?" 'Umar sagte: „Oh Gesandter Allah's! Du sprichst zu Körpern, die keine Seele besitzen!" Der Gesandte Allah's sagte: "In seinem Namen, in dessen Hand Muhammads Seele ist, du hörst das, was Ich sage, nicht besser als sie." (Qatada sagte: „Allah hat sie wieder zum Leben erweckt, damit sie sie hören, um sie zu tadeln und zu beleidigen und damit sie sich an ihnen rächen und damit sie Reue und Bedauern spüren.")

 

Sahih Bukhari, Volume 5, Book 59, Number 314

 

Und Anas b. Malik berichtete:

 

Allahs Gesandter (Friede sei mit ihm) ließ die Leichen der Ungläubigen, die in Badr gekämpft haben, 3 Tage unbegraben liegen. Dann kam er zu ihnen und saß an deren Seite und sagte ihnen: „O Abu Jahl bin Hisham, O Umayya bin Khalaf, O Utba bin Rab'ila, O Shaiba bin Rabi'a, habt ihr nicht herausgefunden, ob das, was euch euer Führer versprochen hat, richtig ist? Ich habe herausgefunden, dass die Versprechen meines Führers richtig sind." Umar hörte sich die Worte des Gesandten Allah's (Friede sein mit ihm) an und sagte: „Allahs Gesandter, wie hören und antworten sie dir? Sie sind tot und ihre Körper sind verfault." Darauf sagte er (Der Gesandte Allahs): „In seinem Namen, in deren Hand mein Leben ist, was ich zu denen sage, auch wenn du nicht deutlicher hören kannst als sie, aber ihnen fehlt die Kraft um zu antworten." Dann verordnete er, dass sie in der Schlacht von Badr begraben werden sollen.

 

Sahih Muslim, Book 040, Number 6869

 

Ibn Shihab überlieferte:

 

Diese waren die Schlachten des Gesandten Allahs, und während er die Schlacht von Badr erwähnte, sagte er: „Während die Leichen der Heiden in die Schlacht geworfen wurden, sagte Allahs Gesandter: 'Habt ihr herausgefunden, ob das, was euch euer Führer versprochen hat, wahr ist?'. Abdullah sagte: „Ein Gefährte des Propheten sagte: 'O Allahs Gesandter! Du sprichst zu toten Menschen.' Allahs Gesandter antwortete: „Du hörst nicht, was ich sage, besser als sie."

Sahih Bukhari, Volume 5, Book 59, Number 360

Bitte beachte, dass der Gesandte Allahs (s.) zu den Kuffar, die tot in einer Schlacht liegen, spricht. Und er (s.) nimmt in Anspruch, dass die Seelen dieser nicht lebendigen Körper besser als lebendige Personen hören können.

 

Nun stell dir vor, du wirst lebendig in einem Brunnen begraben. Würdest du fähig sein, irgendeine Stimme zu hören? Wenn nein, dann muss eingestanden werden, dass die nahen oder fernen Rufe nur einen Unterschied bilden, wenn die Person lebendig ist. Für Seelen bildet es keinen Unterschied und sie sind in der Lage, Stimmen, unabhängig von der Entfernung, zu hören.

 

Die Salafis müssen verstehen, dass ihre Standards sich widersprechen, z.B. wenn der Gesandte Allahs [saww] sagt: „O Abu Jahl…. O Umayya…. O Utba.…" dann ist es ok, aber wenn „Ya Rasool Allah (s.)" gesagt wird, ist es Shirk?

 

4. Töte können die Tritte von Sandalen hören

Anas bin Malik erzählte:

 

Allahs Gesandter sagte: „Wenn Allahs Diener in sein Grab gesetzt wird und seine Begleiter zurückkehren, und während er ihre Fußtritte noch hört, kommen 2 Engel zu ihm und helfen ihm zu sich zu sitzen und zu fragen […].

1. Sahih Bukhari, Volume 2, Book 23, Number 456

 

2. Sahih Muslim, Book 040, Number 6862

Kann jemand, der lebendig begraben wurde, Fußtritte hören?

 

Alle Hadithe vom Gesandten Allahs (s.), in der er den Muslimen sagte, wie sie die Toten grüßen sollen, wenn sie ein Friedhof passieren:

 

Interessanterweise behaupten die Salafis, dass Tote nicht mal in der Lage sind, unsere Grüße zu hören. Lass uns die Behauptung mit der Sunnah des Gesandten Allahs (s.) vergleichen, dass er (s.) die Toten sein Leben lang mit den Worten: „Assalam-o-Alaika Ya Ahlil Qabur", grüßte.

(Achtung: Alle folgende Referenzen sind von Sahih Muslim ins Deutsche übersetzt worden)

 

Abu Huraira berichtete: Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) kam in den Friedhof und sagte:

 

Friede sei mit dir! O Aufenthalt der Gläubigen und wir, so Allah will, sind auf dem Weg, dir beizutreten. Ich liebe es, meine Brüder zu sehen. Sie (die Hörenden) sagten: „Sind wir nicht deine Brüder?", er sagte: „Ihr seid meine Begleiter, und unsere Brüder sind die, die bisher noch nicht auf der Welt waren."

 

Sahih Muslim, Book 002, Number 0482

 

Abu Huraira berichtet: Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) verließ den Friedhof und sagte:

„Friede sei mit dir, O Aufenthalt der Gläubigen. Wenn Allah mag, so sollen wir dir beitreten.. (und so weiter) wie der Hadith von Ismail bin Ja'far überliefert wurde, ausgenommen die Worte von Malik: Dann werden einige Personen von meiner Zisterne gertieben."

 

Sahih Muslim, Book 002, Number 0483

 

Sulaiman bin Buraida erzählte unter der Machtbefugnis seines Vaters, dass der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) ihnen gelehrt hat, wenn sie zum Friedhof gingen. Einer der Überlieferer fügte es in der Überlieferung, die von der Authorität von Abu Bakr übermittelt wurde, hinzu:

 

„Friede sei mit den Bewohnern der Stadt (Friedhof)." In dem Hadith übermittelt von Zuhair: "Friede sei mit euch, ihr Bewohner der Stadt unter den Gläubigen und Muslimen, und so Allah will, werden wir euch beitreten. Ich bitte Allah um Frieden für euch und für uns."

Sahih Muslim, Book 004, Number 2128

 

'A'isha erzählte, dass jedes Mal, als sie dran war, die Nacht mit dem Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) zu verbringen, er bis zum Ende der Nacht zu al-Baqi' gehen und ihnen sagte:

 

„Friede sei mit dir, du Aufenthalt der gläubigen Menschen. Was euch versprochen wurde, wird euch morgen zukommen. Ihr werdet es nach einer kurzen Verzögerung empfangen. Wenn Allah mag, so sollen wir dir beitreten. O Allah, gewähre Vergebung für die Bewohner des Baqi' Al-Gharwad. Qutaiba hat seine Worte „Würde zu ihnen kommen", nicht erwähnt.

 

Sahih Muslim, Book 004, Number 2126

 

Aisha sagte: "O Gesandter Allahs, wie soll ich für sie beten?" Und er sagte:

 

„Sag: Friede sei mit euch Bewohner der Stadt (Friedhof) aus dem Kreis der Gläubigen und der Muslime. Möge Allah sich denjenigen, die bereits gegangen sind, und denjenigen, die noch gehen werden, erbarmen. Und mögen wir euch beitreten."

Sahih Muslim, Book 004, Number 2127

 

Weiter im zweiten Teil inshaAllah

_______________________________________

 

Übersetzt von Br. Husayni

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SEHR SCHÖN ZITIERT LIEBE BRÜDER MÖGE ALLAH EUCH DAFÜR BELOHNEN ISALLAH

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