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islamische legitimation für die eroberungskriege ?


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hallo ,

 

sofern ich recht informiert bin , ist es im islam nur dann gestattet , kriege zu führen , wenn man selbst angegriffen wird . das klingt recht gescheit , und findet grundsätzlich meine zustimmung bezüglich der richtigkeit .

 

nun stellt sich aber die frage , inwiefern es sich beispielsweise bei der eroberung spaniens um einen verteidigungskrieg handelte ?

 

und wenn wir gerade dabei sind , ist ebenso fraglich , inwiefern es sich bei den anderen eroberungskriegen , beispielsweise innerhalb des gebiets des ehemaligen perserreiches , und nordafrikas um verteidigungskriege handelte ?

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#bismillah#

 

nun stellt sich aber die frage , inwiefern es sich beispielsweise bei der eroberung spaniens um einen verteidigungskrieg handelte ?

 

Dies waren zwar Muslime. Aber das Ganze hatte mit dem Islam nichts zu tun.

 

und wenn wir gerade dabei sind , ist ebenso fraglich , inwiefern es sich bei den anderen eroberungskriegen , beispielsweise innerhalb des gebiets des ehemaligen perserreiches , und nordafrikas um verteidigungskriege handelte ?

 

Dies müsste man tatsächlich mal analysieren. Aber auch hier gilt. Wenn etwas im Namen des Islam gemacht wird, heisst es noch lange nicht, dass es islamische ist.

 

Die Kriege und Schlachten, die im Namen des Christentum geführt wurden, haben genauso wenig mit der Lehre Isa #sas# (Jesus) zu tun.

 

 

 

#sas#

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Salam ...

 

Fehler von Menschen, die einer bestimmten Religionsgemeinschaft zugeordnet werden können, sind nicht die Fehler dieser Religion, sondern die Fehler eben dieser Menschen.

 

Das Christentum kann, sofern es sich auf das Alte Testament beruft, Eroberungsfeldzüge als legitim ansehen, weil sie dort als von Gott gewollt eingestuft werden. Wer sich auf die Lehre von Isa beruft, kann das natürlich nicht.

 

Und dass in der Bibel solche Dinge wie eben die Erlaubnis von Eroberungskriegen drin steht, ist wohl auch einer der Gründe, warum der Islam sagt, dass diese Schriften im Lauf der Zeit verfälscht wurden.

 

Ws, Rajaa

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mir ist wohl klar , dass vieles, was im namen des islam geschieht , letztlich nicht islamisch ist . die frage ist mir auch nur gekommen , weil ich gestern nacht ein buch über den islamischen einfluss in spanien zu lesen angefangen habe , und die frage nach der religiösen legitimation nicht behandelt wurde -- was auch nicht verwunderlich ist , da es ein geschichtsbuch ist .

 

aber nichtsdestotrotz ist die frage an sich ja nicht uninteressant .

 

@ rajaa : in dem anderen thread werde ich dir später antworten .

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Gast Nordlicht6578

In den meisten Geschichtsbüchern über den Islam steht,dass der Prophet

Mohammed selber "Eroberungskriege" geführt hat.

 

Der hier sicher bekannte Orientexperte Peter Scholl-Latour hat in einer

Runde im TV den Satz geprägt:Zitat:"Mohammed war auch ein Kriegsherr,was man von Jesus nicht behaupten kann.

 

Was ist die Wahrheit?

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#bismillah#

 

In den meisten Geschichtsbüchern über den Islam steht,dass der Prophet Mohammed selber "Eroberungskriege" geführt hat.

 

es ist allerdings auch interessant zu erfahren, warum und wieso.

Vor allem. Hat er als erstes angegriffen oder hat er sich verteidigt.

 

Der hier sicher bekannte Orientexperte Peter Scholl-Latour hat in einer

Runde im TV den Satz geprägt:Zitat:"Mohammed war auch ein Kriegsherr,was man von Jesus nicht behaupten kann.

 

Was ist die Wahrheit?

 

Zweifelsohne war der Prophet #sas# auch ein Kriegsherr, denn er musste die junge Gemeinde auch schützen, die z.B. in den 13 Jahren in Mekka unter unsagbaren Schwierigkeiten ihre Religion ausüben mussten.

Islamgegner, das sind die meisten christlichen Geschichtsschreiber sehen verschiedene Dinge eben anders.

 

#sas#

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Gast Nordlicht6578

Innerhalb weniger Jahre hat sich der Islam aber sehr weit verbreitet.

Das waren dann alles Verteidigungskriege??

 

Wann ist der Islam bereit,was das Christentum,vor Allem die katholische Kirche nach viel Mühen hinter sich hat.Nämlich das Eingeständnis,dass

bei der "Verbreitung" der jeweiligen Religion Eroberungskriege geführt wurden.Auf Jesus konnten sich die Christen nie berufen bei ihren.aus heutiger Sicht,furchtbaren Schandtaten.

 

Nicht nur ich gewinne mehr und mehr den Eindruck.dass sich der Islam

aus seiner Verantwortung damit entledigt,indem er jede Gewalttat,die ja auch

heute noch von Muslimen verübt werden,schlicht als unislamisch bezeichnet,obwohl sich die Täter fast immer auf die islamische Religion berufen.Ich muß mir ja auch die Kreuzzüge und andere Gewaltorgien

anhören,aber wenn man islamische Gläubige nach der Verbreitung des Islam befragt,wird das als Beleidigung aufgefaßt,bestenfalss noch als

Verdrehung der Geschichte.

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Innerhalb weniger Jahre hat sich der Islam aber sehr weit verbreitet.

Das waren dann alles Verteidigungskriege??

 

Wann ist der Islam bereit,was das Christentum,vor Allem die katholische Kirche nach viel Mühen hinter sich hat.Nämlich das Eingeständnis,dass

bei der "Verbreitung" der jeweiligen Religion Eroberungskriege geführt wurden.Auf Jesus konnten sich die Christen nie berufen bei ihren.aus heutiger Sicht,furchtbaren Schandtaten.

 

Nicht nur ich gewinne mehr und mehr den Eindruck.dass sich der Islam

aus seiner Verantwortung damit entledigt,indem er jede Gewalttat,die ja auch

heute noch von Muslimen verübt werden,schlicht als unislamisch bezeichnet,obwohl sich die Täter fast immer auf die islamische Religion berufen.Ich muß mir ja auch die Kreuzzüge und andere Gewaltorgien

anhören,aber wenn man islamische Gläubige nach der Verbreitung des Islam befragt,wird das als Beleidigung aufgefaßt,bestenfalss noch als

Verdrehung der Geschichte.

 

Was willst du jetzt hören, dass der Islam per se gewalttätig ist oder ähnliches? #augenroll# Langsam wird es hier wirklich etwas anstrengend. Und das angesichts der Tatsache, dass wir eine Weltmacht haben, die überall ungestraft Völkermord verüben darf und vor der alle kuschen, bzw. fast alle.

 

Die Eroberungsfeldzüge fanden haben stattgefunden, ja. Allerdings unter illegitimen Herrschern, da den wirklichen und einzig legitimen Oberhäuptern der islamischen Ummah, den Zwölf Imamen, ihr Amt verweigert wurde. Das fing bei Abu Bakr an und dauert bis jetzt an, auch wenn es keine Kalifen mehr sind, sondern Präsidenten oder auch Könige, besonders "Hüter der Hl. Stätten".

Wenn man sich auf unrechtmäßige Kalifen beruft, ist das nicht Schuld des Islams, genauso wie man den "Kreuzzug", den Bush zu führen meint, nicht dem Christentum anlasten kann.

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Vielen Dank für Ihre Antwort.

Ich lese u.a. auch das Forum des Musslim-Marktes.

Dort gibt es auch eine Fatima.Sind Sie mit ihr identisch?

 

Ja, bin ich :?#salam#

 

Aber dass Sie Muslim - Markt mit zwei "s" geschrieben haben, ist doch wohl ein Schreibfehler, hoffe ich mal #augenroll# ?

 

LG

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Hallo Fatima

 

Es war wohl ein Tippfehler.

Man könnte aber auch einen "freudschen Verschreiber" daraus konstruieren.

 

Nein, konstruieren wollte ich nichts! Es fiel mir nur auf, da der Muslim- Markt bei Islamophobikern mit zwei SS geschrieben wird. Für Verschreiber eindeutig zu oft.

 

LG

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Islamphobiker bin ich sicher nicht,auch wenn ich viele Fragen habe.

 

Ich dachte eher,dass Muslime sehr viel "muss" in ihrer Religion haben.

 

ach so ist das gemeint, darauf wäre ich ja nie gekommen #sauer#

Was heißt schon "Muss". Ich empfinde die Regeln nicht als lästiges "Muss", eher schon die gewisse Gesetze hier #salam# . Aber genauso wie ich mich hier in Deutschland deutscher Gesetzgebung zu unterwerfen habe, so habe ich mich Gott und Seinen Gesetzen zu beugen, weil ich mich Gott ergeben habe. Denn "Muslim" ist jemand, der sich Gott ergeben hat.

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