Muhsin ibn Batul

Lehren aus den Leben unserer großen Gelehrten

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#bismillah#

 

Ayatullah Burujerdi (r.)

 

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Es wird viel über die hohen spirituellen Stufen des großartigen Marja' Ayatullah Muhammad Hussein Burujerdi (gest. 1961) erzählt. Es heißt, dass er ein Gelübde (nadhr) geschlossen hat, dass wenn er jemals ein unanständiges Wort sagt, während er wütend ist, er für ein gesamtes Jahr fasten wird (um seine Seele zu trainieren). Tatsächlich hatte er eine sehr erhabene Stellung.

Er selbst sagte: "Bevor ich nach Qum kam, habe ich oft Stimmen von Engel gehört, jedoch nach dem ich hier her gekommen bin und ich mit der Rolle als Marja beschäftigt war, habe ich diesen Segen verloren."

 

Ayatullah Burujerdi war ein Marja, dessen Zeugnis als oberste Authorität von Amir al Mumineen (a.) selbst bestätigt wurde. Allahmah Nahawandi erzählt folgendes Ereignis:

 

"Als Ayatullah Burujerdi nach Mashhad kam, gab ich ihm meinen Platz im heiligen Schrein - das heißt, ich bat ihn die Gebete zu führen und ich stand aus Respekt hinter ihm." Er erzählt weiter: "Im gleichen Jahr wurde ich mit dem Angebot gesegnet nach Najaf al-Ashraf zu gehen. Der großartige Marja Ayatullah Sayyed Abu'l Hassan al-Isfahani, welcher der Vorbeter im Hofe von Amir al Mumineen (a.), bestand darauf, dass ich die Gebete leite. Ich war überrascht, dass ein Mann mit solch einer (hohen) Stellung wie Ayatullah al-Isfahani, an den selbst der Imam der Zeit (aj.) ein Brief schrieb beginnend mit:

 

"Irkhas Nafsaka, waj'al majlisataka fi al-dahliz, waqdhi hawa'ij-an-naas. Nahnu nansuruka." - "Mache dich selbst erreichbar für die Leute, und setze dich auf die Straße außerhalb deines Hauses (so dass die Leute einfacher von deinem Wissen profitieren können) und erfülle die Bedürfnisse der Menschen. Wir werden dir helfen."

 

..wollte, dass ich die Gebete anführe und er selbst sich hinter mich stellte.

 

Allamah Nahawandi erzählt weiter: "Ich war immer noch verwundert, weshalb so ein großartiger Gelehrte, hinter mir betete. Als ich mich vorbereitete um den ersten Takbir zu rufen, hörte ich die Stimme von Amir al Mumineen (a.), welche aus dem heiligen Grab ertönte und rief: "Du hast meinem Sohn Burujerdi Respekt gezollt, so haben wir ebenfalls dich geehrt und dir Respekt gezollt, in dem wir Sayyed Abu'l Hassan al-Isfahani hinter dir beten liesen."

 

Ayatullah Burujerdi schloss ein Gelübde, um seine Seele zu trainieren, dass wann auch immer er etwas unpassendes sagt, während er sauer ist, er ein gesamtes Jahr fasten wird. Einmal saß er da und unterrichtete eine Klasse in Burujerd. Zu dieser Zeit hatte er schon eine spezielle, großartige Erhabenheit. Ein Student begann mit ihm zu streiten und Agha beantwortete seine Fragen. Der Student sprach eine weitere Gegebenheit an, die ebenfalls beantwortet wurde. Beim Dritten mal, wurde Ayatullah Burujerdi langsam sauer und so sagte er mit einem verärgerten Ton: "Sei ruhig, junger Mann."

 

Als Ayatullah Burujerdi erkannte was er tat, rief er diesen Studenten zu sich nach dem Unterricht, und so verneigte er sich und küsste die Hand des Studenten vor all den anderen Studenten und gab ihm einen Mantel und 500 Tumans und sagte dann: "Vergib dem Fehler von Burujerdi! Ich verstehe nicht, wie die Zügel meiner Seele aus meinen Händen entweichen konnten, und weshalb ich dir sagte vor allen anderen sagte, du sollst ruhig sein."

 

Ab dem nächsten Tag an begann Ayatullah Burujerdi zu fasten - und das nur für ein einziges grobes Wort, was an sich weder eine Lüge war, noch Geläster.

 

Entnommen aus der Ansprache von Haj Agha Hashimi Najhad, sowie zitiert aus "Karamat wa Hikayate Ashiqane Khuda".

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salam

 

maschaallah,danke lieber Bruder,das zeigt wiedereinmal,wie weit ich entfernt bin von solchen reinen Menschen.Möge Allah Ihn im Paradies wandeln lassen.

 

salam

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#bismillah#

 

Ayatullah Shaykh Ja'far Shustari (r.)

 

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Der bedeutende Philosoph und Rechtsgelehrte Marhum Ayatullah Shaykh Ja'far Shustari ist der Autor des wichtigen Buches "Khasa'is al-Hussayniyyah". Er erzählt das folgende Ereignis über sein Treffen mit unserem dritten Imam, Imam Hussein (a.):

 

"Als ich mein Studium an der Hawzah in Najaf beendete und zurück zu meiner Heimat in Shustar kehrte, sah ich, dass jemand fehlte, der die Leute unterrichtet über die Lehrend es Quran und den Islam im allgemeinen. Als ersten Schritt, habe ich mich dazu entschieden öffentlich jeden Freitag einen Vortrag zu halten. Als der heilige Monat Ramadan begann, habe ich mit meinem Unterricht weiter gemacht. Ich habe immer Tafsir as-Safi (von Mullah Muhsin Fayz Kashani) bei mir gehabt und habe immer daraus unterrichtet. Jedes mal, als ich fertig war mit dem Unterricht, habe ich einige Worte über die Masayib von Imam Hussein (a.) aus dem Buch "Rawdhatul Shuhada" rezitiert, denn es heißt, dass jedes Essen Salz benötigt und das Salz jedes religiösen Vortrags ist die Erinnerung an die Tragödie in Karbala.

 

Auf jeden Fall egal wie oft ich es versucht habe, ich hab es nicht geschafft die Masayib (Tragödie) von Imam Hussein (a.) auf dem Minbar rezitieren, ohne es vom Buch abzulesen. Das Ergebnis davon war, dass es keinen großen Einfluss auf die Leute hatte. Wie auch immer, ich fuhr damit ein ganzes Jahr fort. Im nächsten Jahr, als der Monat Muharram sich näherte, sagte ich zu mir selbst: "Wie lange soll ich damit noch fortfahren die Masayib aus dem Buch vorzulesen? Wann werde ich es endlich schaffen aus dem Gedächnis heraus zu rezitieren?" Ich wusste, dass ich einen Weg finden musste, aber egal wie ofti ch es versuchte, ich hab es nicht hingekriegt eine Lösung zu finden. Langsam fing ich an darüber bekümmert zu sein und eines Tages nach dem ich lange darüber nachdachte, bin ich eingeschlafen.

 

An diesem Tag träumte ich, dass ich in Karbala war, und das zur gleichen Zeit, an der Imam Hussein's (a.) Karawane ebenfalls da war. Ich betrat das Zelt und grüßte diese heilige und strahlende Persönlichkeit. Der Imam (a.) setzte sich neben mich und sagte dann zu Hazrat Habib ibn Muzahir (r.): "Habib, Shaykh Jafar ist unser Gast, udn ein Gast muss immer Willkommen geheißen werden. Es ist wahr, dass es kein Wasser mehr gibt, aber dort ist ein wenig Mehl und Öl, so geh und mache für unseren Gast etwas zu essen ."

 

Nach den Worten des Imams (a.), stand Habib ibn Muzahir (r.) auf und nach einiger Zeit kehrte er zurück und legte ein wenig Essen vor mich hin. Ich werde nie vergessen, dass es auf dem Teller mit Essen ebenfalls einen Löffel gab. Ich habe nur einige Löffel dieses himmlischen Essens zu mir genommen und wachte darauf hin auf. Ich habe erkannt, dass aufgrund des Segens dieser Ziyara Imam Hussein's (a.) und seiner güte mir gegenüber, ich mit einem besonderen Wissen über die Familie des Propheten (s.) inspiriert wurde, einschließlich vieler Fakten und feiner Details über ihre Leben, wovon niemand davor Kenntnis darüber hatte.

 

Sein nützliches Buch "Khasa'is al-Hussayniyyah" enthält vieler solcher Details, was möglicherweise aus dem Wissen stammt, dass er aus dem Treffen mit Imam Hussein (a.) erlangt hat.

 

Entnommen aus: "Khasa'is al-Husayniyyah" Seite 8, sowie erwähnt in: "Karamat wa Hikayate Ashiqane Khuda"

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Shaykh Abbas al-Qummi (r.)

 

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Shaykh Abbas al-Qummi ist der Autor des wertvollen Dua-Buches Mafatih ul-Jinaan. Er war ein Hadith-Experte und aus diesem Grunde, war er bekannt als Muhaddith-al-Qummi. Unter seinen zahlreichen Werken sind Manazil-al-Akhira und Safinatul-Bihar sehr bekannt.

 

Er war ein sehr frommer Mann und ein aufrichtiger Liebhaber des Propheten (s.) und seiner Familie (a.). Sein Glaube und seine Überzeugung war so groß, dass er eines Tages, als sein Sohn krank wurde, er ein Glas Wasser nahm und nachdem er mit seinem Finger das Wasser rührte, es seinem Sohn zu trinken gab, und ihm sagte: "Trinke das mein Sohn, du wirst dich schon bald besser fühlen, denn mit dieser Hand habe ich eine menge an Ahadith über die Ahlulbayt (a.) niedergeschrieben."

 

Einmal sagte einer der Gelehrten in Najaf zu Sheikh Abbas Qummi (r.): "Ich habe ständig Schmerzen in meinem Fuß, bitte bete für mich." Der Sheikh antwortete daraufhin: "Wenn ich sage, ich werde für dich beten, so ist es möglich, dass mein Gebet angenommen wird oder auch nicht, aufgrund meiner vergangenen Sünden. Jedoch werde ich meine Hand auf dein Fuß legen, denn mit dieser Hand habe ich eine menge Überlieferungen über die Ahlulbayt (a.) niedergeschrieben und inshaAllah wird Imam as Sadiq (a.) dich (dadurch) heilen." So legte er seine Hand auf den Fuß des Gelehrten und der Schmerz verschwand plötzlich.

 

Als er began das Mafatih zusammen zu stellen, haben ihm einige Gelehrte aus Qum geraten sein enormes Wissen lieber dafür zu nutzen, um erläuternde Notizen zu einigen der zusammengestellten Bücher, wie z.B. Kifayah und Makasib von Shaykh al-Ansar stattdessen zu verfassen. "Sitzt du lediglich daran ein Dua-Buch zu schreiben?" fragten sie. Er antwortete: "Ich werde damit fortfahren das Mafatih zusammenzustellen, und ich widme dessen Lohn der Seele von Fatimat az Zahraa (a.) und mit ihrem Segen, wird es zu Mafatih ul Jinan werden, dem Schlüssel zu den Gärten des Paradieses."

 

Eines Tages saß er grübelnd im Friedhof von Wadi-as-Salaam in Najaf, wo viele großartige Persönlichkeiten begraben liegen. Er sah, dass einige Leute einen Mann begraben ließen. Plötzlich verschwanden für einen kurzen Augenblick die Schleier vor seinen Augen und er sah Engel, die aus dem Himmel hinabstiegen mit Peitschen aus Feuer und sie begangen diesen toten Mann zu peitschen. Er begann aufgrund der Schmerzen laut auf zu schreien, jedoch niemand der Trauernden hörte oder sah irgendetwas ungewöhnliches; es gab einen Mann, der neben dem Grab saß und Quran rezitierte und ein anderer verteilte Dateln und Früchte und ein weiterer weinte, jedoch niemand sah was mit diesem Mann geschah. Diese schrecklichen Anblicke ließen den Shaykh für eine ganze Woche krank werden.

 

Quelle: "Karamat wa Hikayate Ashiqane Khuda"

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Sayyed Ali Qadhi Tabataba'i (Teil 1)

 

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Marhum Qadhi war einer der wertvollsten und höchsten Gelehrten in Najaf im letzten Jahrhundert. Er lehrte Achlaq, 'Aqaqq'id und 'irfan und kannte sich ebenfalls sehr gut in Falsafah und Fiqh aus. Viele Gelehrten der vorherigen Generation waren seine Studenten. Er hatte eine spezielle Stellung und Frömmigkeit, was ihm ermöglichte viele übernatürliche Taten zu vollziehen.

 

Kurz-Biographie

 

Ayatullah Sayyid Mirza Ali Tabatabai, bekannt als Qadhi (1285 - 1366 n.d.H.) wurde in Tabriz (Iran) geboren. Er beendete sein Haupt-Hawzah-Studium in seiner Heimatstadt und pilgerte dann im Alter von 28 Jahren nach Najaf, um dort von den großartigen Lehrern unterrichtet zu werden, welche ihn im Schatten des Haram von Imam Ali (a.) unterrichteten.

 

Zu seiner Zeit, übertraf Sayyed Qadhi in den Bereichen: Fiqh, Usul, Hadith, Tafsir und Achlaq und war einer der meist begehrtesten in Najaf speziell im Bereich Achlaq und 'Irfan. Er schrieb verschiedene Bücher inklusive einem Teil-Tafsir, welcher bis zum Vers 91 der Sure al-An'am reicht. Verschiedene der bekanntesten 'Ulama und Maraji der letzten Generation waren seine Studenten, z.B.: Groß-Ayatullah Bahjat (r.), Groß-Ayatullah Zanjani, Groß-Ayatullah Khui (r.), Groß-Ayatullah Najafi Mar'ashi (r.), Groß-Ayatullah Hadi Milani (r.), Allamah Tabatabai (r.), Shahide Mehrab Ayatullah Dasteghayb (r.), Sayyid Hashim Haddad (r.) und viele weitere.

 

Seine außergewöhnlichen Fähigkeiten

 

Marhum Qadhi war ein Mann mit außergewöhnlichen Fähigkeiten - viele Male haben seine berühmten Studenten ihre Erinnerungen an die außergewöhnlichen Taten, welche sie in seiner gesegneten Anwesenheit erlebten, erzählt. Der Student von Ayatullah Khui, Ustadh Fatimi Niya berichtet folgendes:

 

An den Tagen, an denen Ayatullah Qadhi in Najaf war, ging Ayatullah Khui zu ihm und bat: "Ich bitte Sie darum mich in einigen Angelegenheiten zu unterrichten." Ayatullah Khui meinte wahrscheinlich in 'Irfan und göttlicher Erkenntnis und spiritueller Übung. Agha Qadhi gab ihm einige spezielle spirituelle Anweisungen, welche Ayat. Khui treu befolgte.

 

Dann eines Nachts im gesegneten Monat Ramadan, besuchte Ayatullah Khui seinen Lehrer Ayatullah Qadhi, der Ayatullah Khui einen Einblick in seine Zukunft gewährte. Plötzlich sah Ayatollah Khui einen Mann, welcher ihn selbst widerspiegelte, der vor ihm erschien. Der Mann begann langsam zu altern, bis sein Bart vollkommen weiß wurde. Er sah den Mann, wie er Studenten an der Hawzah in den höchsten Stuften im Masjid al-Hindi in Najaf lehrte. Er sah, wie er anfing Fatwas rauszugeben und dann sah er, dass seine Risalah gedruckt wurde. Nach einer langen Zeit, hörte er Lautsprecher in Kufa ertönen: "Groß-Ayatulah al-Khui ist dahingeschieden." Als die Vision vorüber war, wandte sich Ayatullah Qadhi zu Ayatullah Khui und sagte ihm: "Das war dein Leben, von jetzt bis hin zu deinem Tod. Du hast eine gute Zukunft, nun solltest du gehen."

 

Eine weitere Geschichte

 

Ayatullah Nasiri Dawlad Abadi erzählt, dass sein Lehrer Marhum Ayatullah Shaykh Abbas Quchani ihm folgendes erzählte: "In Najaf al-Ashraf hatten wir spezielle Sitzungen mit Marhum Qadhi. Normalerweise haben sich die Teilnehmer gegenseitig über die Versammlung erkundigt und wir alle kannten uns gegenseitig. In einer dieser Treffen, sah ich plötzlich einen jungen Sayyed, der ins Zimmer eintrat. Marhum Qadhi unterbrach seine Diskussion mit uns und zollte dem jungen Sayyed, der gerade ins Zimmer eintrat großen Respekt. Daraufhin sagte er ihm: "Agha Sayyed Ruhullah (Khomeini), zögere nicht damit gegen die tyrannischen Machthaber und die ungerechte Regierung vorzugehen. Du musst sie bekämpfen, du musst ihrer Unwissenheit entgegenstehen." #salam# #salam# #rose# :D #lol#

 

Das war zu einer Zeit, bei der es nicht mal Geflüster über irgendeine Revolution im Iran gab. Marhum Quchani sagte: "Wir waren alle sehr überrascht an diesem Tag, jedoch nach einigen Jahren, als die islamische Revolution stattfand, verstanden wir Marhum Qadhi, der auf diesen Tag hinwies und wir zollte Ayatullah Khomeini sehr großen Respekt."

 

Ayatullah Khomeini hat oft an seinen großartigen Lehrer erinnert. Er sagte einmal: "Wenn es darum geht, das die tiefe und erhabene Bedeutung des Tawhid zu verstehen, so war Qadhi ein Berg.

 

Entnommen aus: Karamaat-e Ma'nawi Seite 9&10.

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Sayyed Ali Qadhi Tabataba'i (Teil 2)

 

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Einer der Lehrer in der Hawzah von Najaf erzählt folgendes: "Ich habe viel über die übernatürlichen Fähigkeiten von Marhum Qadhi gehört, jedoch hatte ich Zweifel, ob diese Geschichten tatsächlich wahr sind oder nicht, bis ich ihn eines Tages außerhalb der Moschee von Kufa getroffen habe. Ich grüßte ihn und wir redeten miteinander für einige Momente. Als wir den Eingang der Moschee von Kufa erreichten, setzten wir uns außerhalb hin in Richtung Qibla, bevor wir die Moschee betraten.

 

Wir begangen miteinander zu diskutieren und Marhum Qadhi erzählte mir einige Angelegenheiten über die Geheimnisse und Zeichen Allahs, die Definition des Tawhid, die Wichtigkeit über diese Angelegenheit zu grübeln und die Tatsache, dass dies die wahre und einzige Absicht der Erschaffung der Menschheit ist. Das Gespräch dauerte bis zum Adhan an.

 

Als er sprach, dachte ich mir: "Wahrlich, wir sind alle vollkommen unwissend über den tatsächlichen Grund unserer Erschaffung. Wie beschämend es wäre, wenn unser Leben so enden würde. Was er sagt ist so wahr, und wehe uns, wir profitieren nicht davon."

 

Plötzlich sah ich, wie eine große Schlange langsam zu uns kam. Es gab in dieser Region viele Schlangen, und die Menschen sahen sie oft, jedoch haben sie sie nicht immer angegriffen. Allerdings diese Schlange kam sehr in unsere Nähe und sie beängstigte mich. Ich merkte, dass Marhum Qadhi auf die Schlange blickte und sagte: "Mut, bi idhnilah" - "Sterbe, mit der Erlaubnis von Allah". Zu meiner großen Überraschung, sah ich tatsächlich, wie sich die Schlange plötzlich von uns abwandte und starb. Dann, ohne jeglicher Pause, vervollständigte er seine Worte und dann standen wir gemeinsam auf zum Gebet.

 

Marhum Qadhi verrichtete seine Gebete in der Moschee und ging dann in ein anderes Zimmer, wo er mit Gottesdienst beschäftigt war. Ich verrichtete ebenfalls einige 'Amal und entschloss mich dann zurück nach Najaf zu gehen. Bevor ich gegangen bin, kam ein Gedanke in meinem Kopf auf "Ist die Schlange tatsächlich tod, oder hat mich dieser Mann nur reingelagt, wie einige Magier es tun?"

 

Ich entschloss mich dahin zu gehen und nachzuschauen, ob die Schlange tatsächlich tod war. Ich ging raus und sah, dass sie genau am gleichen Platz da lag wie davor, tod und ausgetrocknet. Ich hab sie mit einem Stock angestupst, aber sie bewegte sich nicht. Ich schämte mich aufgrund meiner Zweifel und kehrte zurück zur Moschee, um weiter meine Gebete zu verrichten, allerdings konnte ich mich nicht mehr konzentrieren.

 

Marhum Qadhi verblieb in seinem Zimmer für einige Zeit und kam dann heraus und verließ die Moschee. Ich ging ebenfalls raus und wir trafen uns erneut. Als er mich sah, drehte er sich zu mir mit meinem Lächeln und sagte: "Nun mein Herr, Sie haben mich getestet, Sie haben mich getestet!"

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Sayyed Ali Qadhi Tabataba'i (Teil 3)

 

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Allamah Tabatabai, der Autor von Tafsir al Mizan erzählt folgendes über seinen Lehrer:

 

"Mein Bruder (Allamah Muhammad Hassan Ilahi) hat eine Frage an unseren Lehrer Agha Qadhi, durch einen seiner Studenten geschickt, die lautete: "Der Teppich des Propheten Sulayman (a.), auf dem er saß und mit dem er von Osten nach Westen reiste, war dies eine physikalische Sache, oder war es ein Wunder von Allah, das nichts mit irgendwelchen psychischen Objekten zu tun hatte?" Marhum Qadhi erwiderte seinem Studenten: "Ich kenne die Antwort nicht. Allerdings einer der Geschöpfe, der am Leben war zu der Zeit von Prophet Sulayman (a.) und der bei diesen Reisen teilgenommen hat, ist noch am Leben. Ich werde gehen und ihn fragen."

Marhum Qadhi begab sich in eine Umgebung, die sehr bergig war. Als er einen bestimmten Berg erreichte, trat eine Kreatur, die einem Menschen ähnelte heraus und sie begangen miteinander zu reden. Der Student, der mit Marhum Qadhi mitgegangen war, konnte kein Wort von dem Gespräch verstehen, allerdings als Marhum Qadhi zurückkehrte, sagte er: "Er (die Kreatur) sagt, dass es eines der Wunder von Allah swt war, und es hat überhaupt nichts mit irgendwelchen physikalischen Geräten zu tun."

 

Das war Marhum Qadhi, der nicht nur fähig war Wunder, wie jene der Propheten zu vollziehen, sondern auch fähig war mit uralten Kreaturen in seiner eigenen Sprache zu kommunizieren.

 

Quelle: "Karamat wa Hikayate Ashiqane Khuda" Seite 40

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Ayatullah Shaykh Taqi Bahlul (r.)

 

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Ayatullah Bahlul war ein sehr bekannter Gelehrter seiner Zeit. Er wurde 1908 in Khorasan geboren und kannte den Quran mit 8 Jahren schon auswendig. Er lebte ca. 100 Jahre. Aufgrund seiner politischen Aktivitäten wurde er vom Shah 13 Jahre lang festgenommen.

 

Wie Sayyida Fatima (a.) ihn aus dem Gefängnis befreite

 

Shaykh Bahlul erzählt in seinen eigenen Worten: "Eines Nachts, während meiner Gefangenschaft sah ich meine Mutter in einem Traum. Sie sagte mir: "Mein lieber Sohn, ich habe Fatimat az Zahraa (a.) getroffen und sie garantierte mir, dass du bald befreit wirst." Als ich aufwachte began ich ein Gedicht in Lobpreisung für Fatimat az Zahraa (a.) zu rezitieren und habe ebenso einige Verse über sie erdichtet. Ich sah diesen Traum an einem Donnerstag und am Samstag darauf wurde ich nach 13 Jahren Gefangenschaft befreit."

 

 

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#salam#

 

Imam Ruhollah Khomeini (q.)

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Auf Abruf bereit für Imam Mahdis Befehle

 

Ein alter Sheikh von Mazandaran war dem Imam gegenüber ohne ersichtlichen Grund negativ eingestellt und sagte sogar einmal zu einigen Leuten: „Geht nicht zu der Klasse des Imam".

 

Der Imam pflegte jeden Tag um Viertel nach Zehn zu seiner Klasse zu gehen. Damit der Imam nicht alleine ist, pflegte ich herbei zu eilen, um mit ihm zu der Klasse zu gehen. Eines Tages sah ich, wie der alte Mann die Haustür des Imams küsste und weinte. Mit Erstaunen schaute ich ihn an. Als der Sheikh mich sah, sagte er:

الْحَمْدُ لِلّهِ الَّذِي هَدَانَا لِهَـذَا وَمَا كُنَّا لِنَهْتَدِيَ لَوْلا أَنْ هَدَانَا اللّهُ

 

7:43 „Lob sei Gott, der uns hierher geleitet hat! Wir hätten unmöglich die Rechtleitung gefunden, hätte uns Gott nicht rechtgeleitet"

 

Ich fragte: "Was ist passiert?" Er sagte: „Gehst du zur Klasse? Kommt Agha zu der Klasse?" Ich sagte: „Ja." Er sagte: „Ich komme auch mit zur Moschee, um an der Klasse teilzunehmen." In dem Moment öffnete sich die Tür und der Imam kam heraus. Wir machten uns beide mit dem Imam auf den Weg zur Moschee, aber aus Verlegenheit kam der Sheikh von einer anderen Straße aus zur Moschee.

 

Ich saß an der Tür der Moschee und der Imam war damit beschäftigt Unterricht zu geben. Der Sheikh kam, setzte sich neben mich und sagte: „Du weißt, dass ich eine negative Einstellung gegenüber dem Imam hatte, aber eines Nachts sah ich in meinem Traum, dass ich in der Gegenwart von Imam Ali (a.) war und eine Anzahl von Menschen saß geordnet im Kreis. Ich schaute sie nacheinander an und sah, dass ihre Physiognomie (äußere Erscheinung) ihrem Alter entsprechend war. Sie sagten der 12. sei Imam Mahdi (aj); ein heiliges Licht (Nur) schien aus ihm und er war wunderschön und spirituell und er saß am Ende der Reihe.

 

Gelehrte von früher kamen aus der heiligen Grabstelle von Ardabili, einer nach dem anderen. Immer wenn einer der Gelehrten hereinkam, wurden sie von den 12 Menschen geehrt. Plötzlich sah ich, dass Imam Khomeini aus der Tür kam und auch du warst hinter ihm. Als der 12. den Imam sah, stand er auf, und danach stand der 11. auf und dann sah ich, dass sie alle aufstanden. Sodann setzen sich alle wieder, aber der 12. blieb stehen und sagte:

 

"Ruhullah (Geist Gottes)!" Imam Khomeini ordnete sein Gewand und sagte: "Ja." Agha sagte: „Komm nach vorne." Imam Khomeini kam schnell nach vorne. Als er Imam Mahdi (aj) erreichte, sah ich, dass für 15 Minuten sein Ohr bei dem Mund von Imam Mahdi (aj) war und ihm Befehle gegeben wurde und Imam Khomeini sagte: „Ja, Ich habe das getan oder insha'Allah werde ich das tun." Für exakt 15 Minuten sprach Imam Mahdi schnell in das Ohr von Imam Khomeini. Als dies beendet war, ging Imam Khomeini etwas weg und Imam Mahdi setzte sich. Imam Khomeini winkte, die 11 Personen verbeugten sich und Imam Khomeini ging rückwärts hinaus (d.h. er drehte ihnen nicht den Rücken zu). Er ging nicht zu dem Schrein. Ich fragte: „Wieso ging Imam Khomeini nicht zu dem Schrein?" Sie sagten: „Imam Ali (a.) sitzt doch hier, wo sollte er hingehen?"

 

Hazrat Baqiyatullah hat es so befohlen

 

Eines Tages war ich im Haus von Agha Fadhl Lankarani, einer der Lehrer der islamischen Seminare in Qum. Er erzählte von einem seiner Freunde:

 

"Wir waren mit dem Imam in der heiligen Stadt Najaf und die Unterhaltung ging über den Iran. Ich sagte: "Was ist mit deiner Anordnung, den Shah aus dem Iran zu werfen? Man kann einen Besitzer nicht von seinem Haus werfen, und du möchtest den Shah aus seinem Land werfen?"

 

Der Imam blieb ruhig sitzen. Ich dachte, er habe mich vielleicht nicht gehört. Ich wiederholte meine Worte. Der Imam stand bestürzt auf und sagte: "So so. Was sagst du da? Würde Hazrat Baqiyatullah Imam Mahdi (aj.) mir etwas falsches sagen? Der Shah muss gehen."

 

Es ist nicht ratsam, dass ich dieses Geld von dir annehme

Eines der Ereignisse, die ich zu 100% bestätigen kann, ist, dass zu der Zeit, als die tyrannische Regierung (des Iran) jeden verfolgte, der nach Najaf ging, um den Imam zu besuchen, ein iranischer Geschäftsmann eine beträchtliche Geldsumme mit sich nach Najaf nahm, um dem Imam Sehm-e-Imam (Hälfte des Khums) zu überreichen.

 

Auch die Regierung hatte Kenntnis darüber, dass diese Person eine hohe Summe mit sich führte und Sehm-e-Imam geben wollte. Der Geschäftsmann erreichte den Imam und sagte: „Dieses Geld ist für Sehm-e-Imam und ich habe es aus dem Iran mitgebracht, um es Ihnen zu überreichen, damit es für islamische Seminare genutzt werden kann." Der Imam nahm es nicht an. Der Geschäftsmann sagte: „Agha! Ich habe dieses Geld von weit her gebracht, es ist Sehm-e-Imam und es ist speziell für Sie!"

 

Der Imam sagte: "Es ist nicht ratsam für dich, dass ich das Geld nehme. Geh und gibt es einem anderen Marja und hol dir auch einen Beleg von ihm." Ganz gleich wie sehr der Geschäftsmann darauf bestand, konnte er den Imam nicht beeinflussen, also nahm er das Geld, brachte es zu dem Haus eines anderen Marja und bekam einen Beleg.

 

Auf dem Rückweg wurde der Geschäftsmann an der Grenze verhaftet und man sagte zu ihm: „Du warst bei Imam Khomeini in Najaf und hast eine hohe Geldsumme mit dir dorthin gebracht. Wir wissen über all deine Handlungen bescheid." Dann begannen sie mit dem Ablauf, ihn für mindestens ein paar Jahre einzusperren.

 

Der Geschäftsmann antwortete: "Ich habe ihm nicht mal einen einzigen Shahy (damalige iranische Währung) gegeben. Ich gab das Geld als Sehm-e-Imam einer anderen Person." Dann holte er den Beleg aus seiner Brieftasche hervor und zeigte ihn.

 

Er erlebte einen solchen Tag, wie es ihm der Imam zu der Zeit sagte: "Es ist nicht ratsam für dich, mir das Geld zu geben." Hätte er das Geld dem Imam gegeben und von ihm einen Beleg bekommen, wäre er wohl bis zum Ende seines Lebens in der Ecke eines Gefängnisses geblieben und mit Sicherheit hätte man ihn gefoltert. Dies ist eine weitere (Darlegung der) Größe des Imam.

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#sas#

 

Sayyed Muhammad Mahdi Bahr al-'Uloom (qs.)

Es wird über Sayyed Muhammad Mahdi Bahr al-'Uloom, welcher sich ehrte durch die Ziyara zu Imam Mahdi (a.) und geehrt wurde, dass er den Imam (a.) treffen durfte, folgendes überliefert:

 

Als der Sayyed noch nicht reif war (baligh) lief er weinend aus einem Majlis. Man fragte ihn erstaunt nach dem Grund seines Weinens. Er sagte: "Wie soll ich denn nicht aus einer Versammlung hinaus laufen, wenn in ihm doch gegen Allah (swt) laut und öffentlich, gesündigt wird?."

Es wurde dann deutlich, dass die Menschen im Majlis damit beschäftigt waren, andere zu verleumden.

 

Ja, solch ein Mensch wird geehrt, für den Besuch und das Treffen mit Imam Mahdi (a.)!

[Aus: Min Akhlaq al-'Ulama von Muhammad bin Mahdi al-Husseini Schirazi]

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#sas#

 

Sayyed Muhsin Amin (r.)

Einer der Gelehrten verreiste nach Syrien um Sayyeda Zeinab (a.) zu besuchen. Dieser berichtet, dass er Sayyed Muhsin Amin in einem Leichenzug einer der verstorbenen Gelehrten der dortigen Gemeinschaft sah.

 

Ich grüßte und folgte ihm, bis wir zur Umayyaden Moschee gelangten. Die Moschee füllte sich mit Menschen, die ihr Beileid bekundeteten. Auf Bitten der Familie des verstorbenen Gelehrten leitete der Sayyed das Gebet. Als das Gebet beendet wurde, kamen die Menschen in Scharen, grüßten ihn und küssten seine Hände.

 

Ich war von diesem Anblick erstaunt und fragte ihn: "Sind diese denn nicht von der Allgemeinheit, wie haben sie denn von dir verlangt, dass du das Gebet in der Trauerveranstaltung leitest?. Und wie küssten sie deine Händen, wo sie doch wissen, dass du von den Gelehrten und Persönlichkeiten der Schiah bist?."

 

Der Sayyed antwortete: "All dies ist von der langen Gefährtschaft und das Sorgen um sie, die ganzen 10 Jahre lang." Er fuhr fort und sagte schließlich: "Als nach Scham kam, wurde ich mit jenen konfrontiert, die am stärksten gegen mich waren und eine große Feinschaft hegten. So sehr, dass sie sogar ihren Kindern lehrten, mich auf dem Markt mit Steinen zu bewerfen, und meinen Turban von meinen Kopf entrissen. Ich bin standhaft geblieben in dieser Phase. Ich entgegnete ihr Übel mit Gutem. Ihre Verletzung mit Vergebung. Nahm an ihrer Trauer teil und besuchte ihre Kranken. Ich vermisste ihre Abwesenden und begleitete ihre Anwesenden mit einem guten Antlitz, bis ihre Missgunst zu Liebe wurde, und ihr Hass zu Zuneigung und die Differenz, Einigung und Harmonie wurde."

 

[Min Akhlaq al-'Ulama - Muhammad bin Mahdi al-Husseini Schirazi]

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#bismillah#

 

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Imam Musa Sadr (h.)

Einmal ging der Imam zielorientiert durch die Straßen. Dabei traf ihn einer seiner Freunde. Der Mann sagte: "As salamu 'alaikum, Sayyedna." Der Imam antwortete: "Wa 'alaikum salam. Komm' mit mir, wir müssen eine abscheuliche (neue) "Sitte" entfernen."

 

Sie machten sich auf dem Weg und gingen in ein Eissalon, das von einem christlichen Mann geführt wird. Der Imam ging hinein, grüßte freundlichen und bestellte für uns beide Eis. Er bat auch darum, dass man ihm einen Sitzplatz draußen zurecht macht.

 

Wir saßen nun vor dem Eissalon und verzehrten das Eis. Der Imam aß sein Eis sehr langsam und schaute zu den Vorbeigehenden. Er grüßte jeden den er kannte, von nah und von fern, so dass er sicher sein konnte, dass die Menschen ihn wahrgenommen haben.

 

Sein Freund fragte ihn dann: "Sayyedi, wieso hast du uns hier her hergeholt?". Er antwortete: "Jemand hat verbreitet, dass es verboten sei bei einem Christen Eis zu essen bzw. etwas zu kaufen. Hiermit soll jeder wissen, dass dies nicht verboten ist."

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Ayatollah Marashi Najafi

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Ayatollah Marashi Najafi war bekannt für seine Liebe zur Ahlulbayt (as.). Er war ein Mann des Wissens, welcher sein Leben widmete um Wissen nach zustreben, sammelte Tausende unserer ältesten Handschriften und ließ eines der größten schiitischen Bibliotheken entstehen, die bis heute noch bestehten. Aufgrund seiner Liebe wollte er den genauen Ort des Grabes von Sayedaa Fatima az-Zahraa (as.) herausfinden und so begann er eine besondere Handlung für vierzig Tage zu verrichten. Am vierziegsten Tag, nachdem er alle Handlungen vollzogen hat, ruhte er sich aus und hatte ein Traum von Imam Mohammad al-Baqir (as.) oder Imam Jaafar as-Sadiq (as.) (einer von ihnen).

 

Der Imam (as.) sagte: "Ich rufe dich auf , die Großzügigkeit der Ahlulbayt (as.) zu beschützen."

 

Er dachte, dass der Imam sich auf Sayedaa Fatima (as.) bezog. Ayatollah Najafi erwiderte:"Möge ich für dich geopfert sein. Ich rezitierte diese Handlung um eine besseren Ziyarat für sie zu machen."

 

Der Imam (as.) antwortete:"Ich meine das Grab von Sayeda Ma'suma (as.) in Qum. Das versteckte Grab meiner Mutter Fatima (as.) ist ein Geheimniss. Wenn du sie (as.) besuchen willst, dann geh zum Grab von Sayeda Fatima Ma'suma (as.) in Qum. Aufgrund einer gewissen Weisheit, hat Allah (swt.) bestimmt, dass der Ort des Grabes von Sayeda Fatima az-Zahraa (as.) versteckt bleibt. Allah (swt.) hat das Grab von Sayeda Ma'suma (as.) den Rang des Grab von Sayeda Fatima (as.) gegeben. Wenn es bestimmt wäre, dass der Grab von unserer erhabenen Mutter Fatima (as.) bekannt wär, so würde Allah (swt.) den gleichen Rang und die Größe um das Grab von Sayeda Ma'suma (as.) geben."

 

Danach (nach dem Traum) ging Ayatollah Najafi nach Qum um ihren Grab zu besuchen. Das Grab der Sayeda Ma'suma (as.) ist heiliger als wir wissen. Am Todestag von Sayeda Fatima az-Zahraa (as.), können wir zu ihr (Ma'suma) gehen, um ihre Ziyarat zu tun und das soll nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

 

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Ayatollah Marashi Najafi

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8 Anweisungen von einen Sayyid zu Ayatullah Marashi Najafi

Einer von unsern angesehnden Maraje Sayyid Marashi Najafi, der uns schon seit paar Jahre verließ, erzählte:
"Als ich in Najaf war, beschloß ich nach Samara am Maqam von Imam Mohammad al-Taqi (as.) zu gehen; als ich gehen wollte, habe ich mich verlaufen und auch weil es meine erste Erfahrung dahin war. Ich war hungrig und es war warm und alles an was ich mich erinnere ist, dass ich in Ohnmacht fiel und als ich aufwachte, war alle was ich sehen könnte, dass mein Kopf auf einen Schoß von jemanden lag. Die Person gießte Wasser über mich und war ein sehr schöner Sayyed.

Er fragte mich:"Wohin gehst du?"
Ich erwiderte:"Ich gehe den Maqam von Imam Mohammad al-Taqi (as.) besuchen."
Er sagte mir, dass ich bereits hier wäre und mich schockierend fragte wie ich zu dem Platz gelangte? Wie könnte ich es zuvor nicht sehen, als ich noch bewusst war. Das Wasser, welches er mir gab war so süß und klar.
Ich dachte mir, dass dieser Sayyed kein gewöhnlicher Sayyed war und ich die Gelegenheit ergreifen müsste , ein Bedürftiger zu bleiben damit er mit ein Vorschrift verschreibt (etwas damit ich selbst davon profitieren kann) für den Vorteil in dieser Welt und im Jenseits.


Der Sayyed , welcher andeutete der Imam der Zeit (ajf) zu sein , gab zuvor seine und sagte, berücksichtige alle acht Punkte und dann wirst du bei der Welt und im Jenseit im Guten sein:

- Rezitiere den Qur'an soviel du kannst
- Trage ein Aqiq Ring mit den Namen der Ma'soomen und lege es auch unter die Zunge einer toten Person
- Sei freundlich und respektvoll gegenüber deinen Eltern (lebendig oder tot), tue gute Dinge für sie
- Geh zum Hajj (Pilgefahrt) so viel du kannst, gehe zu den Schreinen der Imame (as.)
- Respektiere die Sayyid und die Nachkommen des Propheten (saas.)soviel du kannst, weil man dadurch den Propheten (saas.) respektiert
- Vergesse nicht Salat al-Layl, es ist beschämend für jene, die davon mitbekommen haben, aber dennoch nachlässig sind (gegenüber das Nachtgebet)
-rezitiere das Tasbeeh von Fatima (as.) soviel du kannst (bevor du schlafen gehst) und rezetiere das Ziyarat von Imam Hussain (as.)
- Lese die Predigen der Ahlulbait: in Bezug auf Fadak von Fatima (as.), von Testament Imam Alis (as.) in Iraq und die Predigt von Sayyeda Zainab (as.) in der Anwesenheit von Yazid (la.)

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Ayatollah Muhain Qiraati



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Als Ayatollah Qiraati in Jannat al Baqi war, kam ein Wahabite und beschimpfte ihn. Er sagte:"Was willst du deinen Imamen sagen, die tot sind?" Danach warf der Wahabite einen Stift auf den Boden und rief (aus Belustigung):"Oh Zain Al-Abedin, gib mir den Stift." Niemand antwortete ihn. Dann rief er:"Oh Muhammad al-Baqir, gib mir den Stift." Er hörte keine Antwort. Dann rief er:"Oh Fatima, oh Sadiq gibt mir mein Stift." Dann wandte er sich zu Ayatollah Qiraati und sagte:"Siehst du wie sie reagieren? Sie sind tot!" Dann sah Ayatollah Qiraati ihn an, warf seinen Stift auf den Boden und sagte:"Oh Allah, gib mir den Stift." Er hörte keine Antwort. Er wandte sich zu den Wahabiten und sagte:"Nach deiner schlechten Logik ist Allah (swt.) tot, weil er mir nicht den Stift gegeben hat und das bedeutet, dass er für dich ein Diener ist."


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Ayatullah Sayyed Jawad Tabrizi

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Der Marja' Ayatullah al 'Uzma Mirza Jawad al Tabrizi (ra.) besitze zwei Taschentücher, die er während der Trauerfeiern von Imam al Husain (as) bei sich trug und immer wenn er Tränen vergoß, wischte er seine Tränen damit. Nach Ende der Versammlung bewahrte er es an einem besonderen Ort.
An seine Söhnen richtete er in sein letztes Testament, das die zwei Taschentücher in seinem Leichentuch (Kafan) nach seinem Tod zu gelegt werden. Er sagte oft: "Wenn ich irgendetwas besitzen würde, von dem ich im Jenseits profitiere, dann sind es diese beiden Taschentücher, mit denen Ich meine Tränen der Liebe zu Ahlulbayt (as) für ein längere Zeit von Jahren wischte."
Er hat sich gewünscht, dass diese mit ihm begraben werden, so dass sie vorteilhaft für ihn im Grab erweisen und als ein Zeuge während seines Wiederauflebens (im Tag der Auferstehung) handeln können.

Nach seinem Tod und bevor sie ihn (mit dem Leichentuch) verhüllten, suchten seine Söhne die zwei Taschentücher, aber haben sie nicht gefunden. Als das Leichentuch gebracht wurde, fand man die Taschentücher darin. Vielleicht hatte Ayatullah Tabrizi sie in seinem Leichentuch vor dem Verlassen des Krankenhauses gehalten.Eines der Taschentuch wurde ihn in der rechten Hand gelegt und eine weitere wurde auf seiner Brust gelegt.

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Allamah Sayyed Muhammad Husayn at-Tabataba'i und Shahid Ayatollah Murtaza Mutahhari (r.)



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Ein Gelehrter fragte einst Shahid Ayatollah Mutahhari (r.): "Warum respektierst du Allamah Tabataba'i so sehr und sagst, dass du (überdies) für ihn geopfert sein mögest?"



Er (r.) antwortete: "Ich habe viele Philosophen und Mystiker gesehen. Mein unerreichter Respekt für Allamah Tabataba'i ist nicht daran verbunden, weil er ein Philosoph ist. Vielmehr ergibt sich meine Ehrfurcht von der Tatsache, dass er ein begeisterter Liebender der Ahl-ul-Bayt (as.) ist.


[Zum Beispiel] Allamah Tabataba'i war gewohnt daran, sein Fasten im Monat Ramadan durch Küssen des Schreins (dharīh) von Hazrate Masuma (a.) zu brechen. Er würde stets in den heiligen Schrein gehen, den dharīh küssen und darauf wieder nach Hause zurückkehren zum Essen. Es ist diese Charaktereigenschaft, dass mich in solch einem Maß an ihn fesselte."



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Sayyed Muhammad Hussein al-Tabataba'i



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Die Tochter von Sayyed Tabataba'i erzählte über ihren Vater:



"Zuhause war 'Allama strikt dagegen, dass jemand seine persönlichen (privaten) Aufgaben für ihn pflegt. Es gab immer eine Wettbewerb darin, wer das Bett (zuhause) richtet. Mein Vater würde versuchen diese Aufgabe vor allen anderen zu machen und meine Mutter würde versuchen vorzugreifen. Selbst am Ende, als er krank war und ich zu ihm nach Hause ging, stand er von seinen Platz trotz seinen Krankheitszustand auf, um seinen eigenen Tee zu gießen. Und wenn ich widersprach und sagte:"Wieso hast du mich nicht gefragt, damit ich dir Tee hole?", würde er antworten:"Nein du bist ein Gast und du bist eine Nachkommin des Propheten (saas.) - Sayyeda- und ich kann dir keine Befehle erteilen."

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Imam Sayyed Ruhullah Khomeini (r.)



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Der Sohn von Imam Khomeini(r.), Hajj Sayyed Ahmad, erzählte Imam Khamenei(h.) damals, als sein Vater noch am Leben war, folgendes:



"Mein Vater steht um Mitternacht auf und weint so sehr, dass die normalen Taschentücher nicht ausreichen, seine Tränen zu trocknen. So muss er seine Tränen mit einem Handtuch trocknen. Dieser stählerne Mann, der mit Ereignissen und Schäden konfrontiert wurde, die ein Volk erschütterten, ihn aber nicht; dieser Mann, dem die Größe und Würde der Weltmächte keinen Wert hatten, musste vor der Größe Gottes bei Bittgebeten derart weinen."


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Sayyed Muhammad Hussein al-Tabataba'i




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Die Tochter von Sayyed Tabataba'i erzählte über ihren Vater:



" 'Allama sprach sehr wenig und empfehlte auch andere wenig zu sprechen. Er sah das viele Sprechen als Zeichen von einen schwachen Verstand an. Er sprach sehr bescheiden und auf einer solchen Weise, dass oft einige Menschen dachten, er sei ein reguläre Person und kein Gelehrter und Philisoph."


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Imam Ruhollah Khomeini (q.)



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Imam Khamenei (ha.) sagte über ihn (q.):


"Er lehrte, dass ein vollkommener Mensch, wie Ali (as.) lebt und es keine Legende ist, sich zu den Grenzen der Reinheit heranzubewegen. Er war ein Mann des Gebets, der Einsamkeit, des Flehen und die Verbindung zu Allah (swt.), der Dichtung, der Spirtualität und der göttlichen Weisheit; ein Mann der die Feinde des Islams erschrecken und zittern ließ, dieser aufrechte Berg war ein liebevoller, perfekter und freundlicher Mann, wenn es eine menschliche und emotionale Angelegenheit gab. Jemand der unseren Imam Khomeini (q.) nicht kennt und jemand der ihn (q.) wirklich kennt, meine Worte können nicht hervorbringen, welch eine prächtige Wahrheit und kostbares Wesen (unser Imam) in sich trägt. Jeder sollte versuchen den Charakter von Imam Khomeini (q.) zu erkennen mit der selben großen Tiefe."


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Imam Khamenei(h.) über seinen verehrten Vater Ayatollah Sayyed Jawad Hussaini Khamenei

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Imam Khamenei(h.) erzählte über das bescheidene Leben seines Vaters:

 

 

"Zu den Eigenschaften, die mein verstorbener Vater und auch die verstorbene Mutter hatte, - was erstaunenswert war und immer wenn ich daran denke, finde ganz selten ihresgleichen - gehörte ihre Gleichgültigkeit gegenüber der Vermehrung des diesseitigen Eigentums. Wir alle sollten uns wirklich diese Eigenschaft aneignen.

Der verstorbene Märtyrer Ghazi Tabatabaei - der Imam des Tabriser Freitagsgebetes - war 1972 hierher gekommen. Da wandte er sich zu uns und sagte: "Ich kam vor vier Jahren mit meinem Vater von Tabris nach Mashhad. Wir besuchten dann euren Vater. Er wohnte vor vierzig Jahren immernoch dort, wo er sich heute befindet und ich wohne auch dort, wo mein Vater wohnte und dieses Zimmer und dieses Haus haben sich gar nicht geändert."

Es war schon eine neue Generation da, aber er war derselbe wie vor 40 Jahren. Als mein Bruder - Hassan Agha - heiraten wollte, blieb uns nichts anders übrig, als das Zimmer abzureißen und zwei kleinere Zimmer zu bauen. Der Keller wurde dann zum Bad umgebaut.
"

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Imam Ruhollah Khomeini (q.)



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Hujjat al-Islam Muhammad Hasan Rahimiyan sagte:



"Soweit ich mich erinnern kann, rezitierte der Imam von Beginn seines Lebens bis jetzt (bis zum Ableben) täglich ein Teil des Qur'ans und das war einer seiner Routinenaufgabe, welches auf dem anspruchsvollen Disziplin basiert, welches er im Leben hatte. Er widmete eine Stunde für das Rezitieren und der Hingabe an den glorreichen Qur'an. In dieser Stunde ging niemand zu ihm und er würde niemanden eine Antwort zur irgendeiner Frage geben und würde mit Seele und Herz den Qur'an antreten und sich auf die Verse und ihre Intepretationen konzentrieren."


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