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Tauhid / Die Grundlage des Islam


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Selamu aleikum

 

 

Die Grundlage des Islam, der Tauhid, das Zeugnis Laa ilaaha illallah ist das wichtigste im Diesseits. Mit diesem Zeugnis müssen wir leben und mit diesem Zeugnis müssen wir diese Welt wieder verlassen.

 

Um generell Muslim zu werden, benötigt man Wissen über dieses Zeugnis. Ohne dieses Wissen ist man in der absoluten Irre, so wiet abgeirrt, dass man sich noch immer in der Unwissenheit befindet und Muschrik ist.

 

Allah sagt im Quran:

 

„Wisse! Es gibt keinen Ilah, dem es gebührt angebetet zu werden außer Allah.“ (Sure Muhammad, Aya 19)

 

Dieser Vers gibt uns einiges zu verstehen, nämlich dass vor der Bezeugung der Worte Laa ilaaha illallah Wissen erlernt werden muss.

 

Speziell kann man sagen, sind auf jeden Fall 2 Begriffe notwendig, deren Inhalt und Bedeutung man kennen muss, bevor man irgendwie nur daran denken kann in den Islam einzutreten.

 

Im Zeugnis Laa ilaaha illallah finden sich die Begriffe

 

1. Ilah (Gott)

 

2. Ibada (Anbetung)

 

 

Allah verpflichtet die Menschen bevor sie sich zu Allah und seinem Din bekennen, sich noch von allen Aliha (Götter) loszusagen.

 

Was ist nun ein Ilah? Ein Ilaah ist ein Wesen, welches angebetet wird oder besser ausgedrückt ein Wesen oder eine Sache zu der man Ibada verrichtet.

 

Und Allah ist der zu Recht Angebetete.

 

Wie man sieht ist es nicht genug bloß, die Existenz Allahs anzuerkennen um Muslim zu werden. Vielmehr muss man die Anbetung zu anderen Wesen vollständig verlassen. Dies kann man aber nur, wenn man genau weiß, wie der Islam die Anbetung definiert und sieht.

 

Wörtlich bedeutet Ibada: Sich beugen, gehorchen, die eigene Kleinheit anerkennen. (Lisaanu l-Arab)

 

Islamisch gesehen bedeutet Ibada: Jedes Wort und jede Tat, seien sie offen oder geheim, welches zu einem Wesen verrichtet wird

 

1. Gehorsam

 

Allah sagt:

 

„O ihr Kinder Adams, habe Ich euch nicht mitgeteilt, dass der Teufel eurer klarer Feind ist und ihr ihm nicht dienen sollt.“ (Sure Yasin, Aya 60)

 

Die Bedeutung des Dienstes an den Teufel in diesem Vers bedeutet, ihm in der Auflehnung gegenüber Allah zu gehorchen. Der Teufel zeigte ihnen den Schirk beschmückt und sie haben ihm so gehorcht. Genau auf dieser Art haben sie dem Teufel gedient. Allah der Erhabene sagt:

 

„Jene, die abtrünnig werden, nachdem ihnen der richtige Weg offenkundig sichtbar wurde, dies hat der Teufel ihnen schmückend gezeigt und ihnen falsche Hoffnungen gemacht. Dies geschah, weil sie zu denen sagten, die das hassen, was Allah herabsandte: „Wir wollen euch in einigen Sachen folgen.“ Zweifellos kennt Allah ihre Heimlichkeiten.“ (Sure Muhammad, Aya 25-26)

 

Zweifellos ist der Gehorsam, die man gegenüber falschen Ilaahs zeigt Schirk, den einen Menschen aus dem Islam austößt.

 

Aus diesem Grund unterteilt man in 2 Bereiche:

 

1. Der Gehorsam, der einen Menschen aus dem Islam ausstößt

 

Diese Gehorsamkeit ist der Glaube daran, dass ein Geschöpf, egal was es für Besonderheiten oder Status besitzt, es verdient, dass man ihm nur wegen seines Wesens gehorcht. Um es noch offener zusagen; man glaubt daran, dass man ihm gehorchen muss und es dabei keine Rolle spielt, ob seine Befehle der Wahrheit entsprechen oder nicht. Diese Gehorsamkeit ist eine Gehorsamkeit, der Kufr ist. In so einer Gehorsamkeit hat man eine Eigenschaft Allahs einem Geschöpf gegeben. Eine andere Art der Gehorsamkeit, die den Besitzer aus dem islamischen Volk ausstößt, ist es den Muschrik und Kafir in Angelegenheiten, die Schirk und Kufr sind zu folgen, sie gegen die Muslime zu Freunden zu nehmen, ihnen folgt, wenn sie das, was Allah verboten hat erlauben oder das verbieten was Allah erlaubt hat und der gleichen

 

2. Der Gehorsam, der einen Menschen nicht aus den Islam ausstößt

 

Diese Art der Gehorsamkeit ist außerhalb der ersten Gehorsamkeit. Das heißt, dass man jemandem in einer Sache, das verboten ist, gehorcht ohne dass er dieses Verbot erlaubt. z.ß, dass jemand zu einem anderen sagt, dass er Alkohol trinken soll und dieser ihm gehorcht, mit der Bedingung es nicht für erlaubt zu erklären und es nicht als etwas Gutes und Schönes zu betrachten kann.

 

 

 

2. Das sich Richten lassen

 

Das Urteil bzw. den Rechtsspruch darf nur Allah geben:

 

„Die Entscheidung (Gesetzgebung) gehört allein nur Allah. Er hat euch befohlen nicht andere, sondern nur Ihn anzubeten. Das ist die richtige Religion. Jedoch, die meisten Menschen wissen es nicht.” (Sure Yusuf, Aya 40)

 

Es gibt viele Verse, welche bestätigen, dass nur Allah das Recht hat zu einer Sache gut oder schlecht zu sagen, es zu befehlen oder zu verbieten.

 

Jede Person, welches sich dieses Recht selbst gibt, hat sich zu einen weiteren Ilaah (Gott) neben Allah erklärt.

 

Beispiele kann man im Quran einige finden, um diese Sache zu verdeutlichen

 

„Pharao sagte: „O Volk! Ich kenne keinen anderen Gott für euch außer mir.“ (Sure Qassas, Aya 3#cool#

 

„(Pharao) versammelte sein Volk und sagte (zu ihnen): „Ich bin euer erhabener Herr.“ (Sure Naziat, Aya 23-24)

 

Dass, was Pharao mit seinen Worten

 

„Ich kenne keinen anderen Gott für euch außer mir“

 

und

 

„Ich bin euer erhabener Herr“

 

die er seinem Volk sagte, gemeint hat, zeigt der folgende Vers Allahs ganz offen:

 

„Pharao sagte: „Nur ich zeige euch meine Ansicht und nur ich leite euch auf den richtigen Weg.“ (Sure Gafir, Aya 29)

 

Aus diesen Worten von Pharao versteht man, dass er die Kundgebung seiner Anschauungen und der Gesetzgebung nur bei sich allein sieht, und er aus diesem Grund will, dass nur seinen Anschauungen und Gesetzen gebunden wird. Die Behauptung Pharaos ein Gott und Herr zu sein, war in diesen Angelegenheiten. Derjenige, der ihm in seiner Behauptung befolgt und einwilligt, hat ihn als Gott angenommen und ihn angebetet.

 

Demzufolge, wann, wo und wer auch immer die Befugnisse der Entscheidungsgewalt und die Gesetzgebung für sich beansprucht oder behauptet die Quelle der Gesetzgebung zu sein und von den Menschen verlangt, dass sie nur ihm gehorchen und folgen sollen, dann hat er sich somit als Gott und Herr behauptet wie es Pharao getan hat. Dies kann eine Einzelperson, ein Parlament, eine Partei oder auch das ganze Volk sein. Auch wenn sie nicht dieselben Worte benutzen wie von Pharao:

 

„Ich kenne keinen anderen Gott für euch außer mir“

 

oder

 

„Ich bin euer erhabener Herr“

 

 

Ein anderer Vers, der diese Angelegenheit wiedergibt sind die folgenden Worte Allahs:

 

„Siehst du nicht die, die behaupten an das zu glauben, was zu dir und was vor dir herabgesandt wurde? Sie wollen sich vor dem Taghut richten lassen, obwohl ihnen befohlen war, ihn zu verleugnen. Der Teufel will sie tief abirren lassen.” (Sure Nisa, Aya 60)

 

In der Sure Nisa, Aya 65 bekräftigt Allah, indem Er auf Seine heilige Seele schwört, dass niemand ein Muslim werden kann, solange er nicht in allen Angelegenheiten den Gesandten Allahs (s) zum Richter ernennt, sei es im Usul, Furu' oder in Schar'i Urteilen, allen Eigenschaften und in noch anderen Angelegenheiten. Der Glaube kann sich nur dann verwirklichen, wenn in allen Angelegenheiten der Gesandte Allahs (s) zum Richter ernannt wird. Außerdem teilt Allah uns mit, auch wenn der Gesandte Allahs (s) zum Richter ernannt wurde, sie solange keine Gläubige sind, bis sie sich nicht dem gegebenen Urteil mit einer wahren Hingabe ergeben ohne im Herzen ein Unbehagen zu empfinden, ihre Herzen vor dem gegebenen Urteil überzeugt sind und diese Urteile voll akzeptieren. Auch wenn sie dies alles gewährleisten, werden sie dennoch nicht zu Gläubige, bis sie nicht dem gegebenen Urteil eine volle Zufriedenheit und Ergebenheit zeigen, oder sich diesem Urteil widersetzen und Einwände erheben oder andere Urteile außer diesen Urteilen verlangen.

 

 

3. Das Lieben und Hassen

 

„Es gibt unter den Menschen einige, die andere außer Allah Ihm gleichsetzen. Sie lieben sie, wie sie Allah lieben. Diejenigen, die glauben, lieben Allah noch mehr.“ (Sure Baqara, Aya 165)

 

Es ist nicht erlaubt außer Allah irgendein Geschöpf wegen sein eigenes Wesen zu lieben. Außer Allah werden die Geschöpfe nicht wegen ihrem Wesen, sondern für andere geliebt. Nur allein Allah ist es, der für sein eigenes Wesen geliebt wird. Dies jedoch ist nur eine Bedeutung der Göttlichkeit Allahs. Allah sagt zu dieser Angelegenheit:

 

„Gäbe es in den beiden (Himmel und Erde) andere Götter außer Allah, dann würden sie zerstört werden. “ (Sure Anbiya, Aya 22)

 

Etwas anderes außer Allah für sein Wesen zu lieben ist Schirk. Denn dies ist eine Besonderheit der Göttlichkeit. Aus diesem Grund ist es nur Allah, der diese Besonderheit verdient. Wenn andere außer Allah nicht für Ihn geliebt werden, dann wird diese Liebe wertlos...

 

Derjenige, der behauptet, dass es notwendig ist jenen zu gehorchen, die Befehle geben und Verbote stellen indem sie sich gegen den Befehl Allahs und Seines Gesandten widersetzen, hat das selbe getan wie die Christen zu Jesus und hat sie somit Allah gleichgestellt. Wer so handelt hat eine Tat begangen, die den Besitzer zu einem Muschrik macht. Wie es Allah in der Sure Baqara, Aya 165 erwähnt:

 

„Es gibt unter den Menschen einige, die andere außer Allah Ihm gleichsetzen. Sie lieben sie, wie sie Allah lieben. Diejenigen, die glauben, lieben Allah noch mehr.“

 

Dies war die offenkundige Ibada. Jeder der eine solche äußerliche Ibada zu einem anderen Wesen als Allah verrichtet, ist ein Muschrik, wie Allah es uns deutlich mitgeteilt hat.

 

Zur Ibada des Herzen kann man sagen, dass das Herz nur Allah kennt.

 

Zu den Handlungen des Herzen zählen die Absicht, die Liebe , die Furcht, das Vertrauen, usw...., diese zu jemanden anderen zu verrichten, ist ebenso Schirk und deren Begeher ein Muschrik.

 

Inshallah werde ich das alles noch detailierte darlegen diese ganzen Themen, die mit der Grundlage des Islam im Zusammenhang stehen.

 

Dies nur mal zur Einführung.

 

Aleikum selam wr

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