aly_akbar

Diskussion über Wilayat ul Faqih

131 posts in this topic

Salam Alaykum

Ya Hassanain Madad

 

Also da hab ich noch eine Frage:

 

Heißt es also das Aghay Khamanhai der Führer der gesammten Umma ist?

Also das sich seine Befehlsgewalt, so habe ich es bis jetzt aufgefasst,

über die gesamte Islamische Umma aus dehnt? Ist das jetzt eigentlich nur

die Ansicht die hier vertreten wird oder ist das auch tatsächich so? Weil

jeder in dem Sinne etwas anderes sagt.

 

Ist er nun der Führer der Iranische Umma oder der gesamten Umma?

Oder ist es nach wie vor eine Sache die jeder Mo'min selber entscheiden kann?

Oder ist eher nur eine Sache an dem man sich orientieren sollte um ohne

Führerschaft zu bleiben? Denn wenn das so ist, kann dann nach wie vor

jeder Marja seine Anhänger führen oder sehe ich das falsch?

Somit wäre auch die Aussage des Sayidna Aghay Khomaini r.a., das

Bruder Minbar gepostet hat bestätigt, das es hier um das Prinzip geht

nicht um die Person. Dieses Prinzip kann dann jeder ausüben der eine

hohe Authorität besitzt würd ich jetzt schlußfolgern da es ja keinen

direkten Führer gibt der für alle Mo'minin da ist.

 

Salam

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Assalam Alaikum,

Ein Imam hat mehrere Posten. Er ist ein Zeuge, er ist ein Warner und Verkünder einer frohen Botschaft, er ruft zu Allah auf und er lebt das wozu er aufruft auch vor. Er setzt den Islam um und letztendlich zeigt er sowohl den Augen als auch dem Verstand als auch dem Herzen den Weg. In seiner Verborgenheit können einige Posten nicht zufriedenstellend bzw. nicht direkt nachgegangen werden andere sind davon nicht betroffen.

Der Imam wird bis zum Tage der Auferstehung ein Zeuge bleiben und er wird unseren Verstand und unsere Herzen für immer führen. Doch wie kann er uns direkt zu Allah aufrufen, wenn er nicht erreichbar ist und wie kann er den Islam vorleben, wenn er wir ihn nicht sehen können. Wie kann er die Umsetzung des Islam in der islamischen Ummah führen, wenn er in Verborgenheit ist? Das kann er nicht (zumindest nicht direkt). So wie es damals im Kazim (a.s) im Gefängnis nicht gekonnt hat, sowie es mehrere Imame es nicht gekonnt haben, kann es Imam Mahdi (a.s) von der Verborgenheit aus auch nicht. Zumindest nicht direkt. Diese Aufgaben müssen aber erfüllt werden.

Der Islam verliert seinen Wert, wenn er im Buch bleiben würde und wenn er es teilweise aus dem Buch in das reale Leben schafft, dann sollte man ihn auch nicht in das Buch zurückversetzen. Das wäre unfair gegenüber dem Islam, um es einfach auszudrücken. Wenn wir uns einig sind, dass der Islam Anwendung finden sollte und gelebt werden sollte und zwar so gut wie wir es nur können, denn Allah belastet eine Seele nicht mehr als das was sie vermag, dann hieße das sofort, dass es Jemand geben muss, der die Umsetzung des Islams führt.

Wer ist aber dieser Jemand? Wer ist besser als der Gelehrte, der sowohl Wissen über Religion und ihre Anwendung in der realen Welt als auch Mut und Gottesfurcht besitzt? So ein Gelehrter muss diese Aufgabe übernehmen und wenn er sie übernimmt, dann muss dies von Imam Mahdi (a.f) abgesegnet sein. Somit ist er sein Stellvertreter, weil er Sachen erledigt, die der Imam nicht direkt erledigt sondern durch seinen Stellvertreter. Das Herz eines solchen Gelehrten muss logischerweise, von Sahib Az-Zaman (a.f) unterstützt werden.

Wassalam

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Zunächst einmal stellt sich die Frage wie eine solche Bezeugung auszusehen hat. Eine Annahme des Amtes wird doch nicht durch ein Lippenbekenntnis, sondern durch Taten erfüllt. Er nimmt faktisch das Amt des Stellvertreters Imam Mahdis ein. Würde er es ablehnen, dann würde es das Amt und die damit verbundenen Aufgaben nicht annehmen. Zudem steht in der iranischen Verfassung, dass Imam Mahdi (a.s.) das wirkliche Staatsoberhaupt der islamischen Republik Irans ist. Da Imam Mahdi sich in der großen Verborgenheit befindet, hat dass zur Konsequenz, dass derjenige der die Leitungsbefugnisse hat, also Wali ist, laut Verfassung gleichzeitig Stellvertrer des Imam (aj) sein muss.

 

#rose#

#salam#

 

Wieso sollte ein Lippenbekenntnis hierbei keine Rolle spielen? Wenn Al Wilayat ul Faqih im Zusammenhang mit der direkten Vertreterschaft des Imams soviel beigemessen wird, wäre es zuviel verlangt vom Waly selbst ein Bekenntnis zu fodern, für diese wirklich große Behauptung? Durch die Annahme vieler Anhänger des Wilayat ul Faqih bezüglich der Vertreterschaft und anderen maßlosen Aussagen gehen wir langsam aber sich in eine andere Dimension des Schia-sein. Eine völlig neue Sicht ensteht, die mir und anderen völlig unklar ist. Laut deiner Ansicht sind Wilayat ul Faqih, Nubuwat und Imamat dasselbe, oder? Wieso sagte jeder Nabi/Rasul offenkundig das er ein Nabi/Rasul ist. Wieso sagte jeder Imam , dass er ein Imam für die Menschen ist, aber sein Stellvertreter braucht es nicht zu erwähnen?

 

Das in der iranischen Verfassung Imam Mahdi als Oberhaupt angesehen wird ist mir klar, ich habe bereits die Verfassung [auch bezüglich Wilayat ul Faqih] gelesen. Desweiteren verstehe ich denn Sinn dahinter nicht, dass derjenige Faqih der die Leitungsmacht besitzt sofort zum Stellvertreter Imam Mahdis gewählt wird. Dieses Schema ist völlig neu, was die Schia im Laufe seiner Zeit nie kannte. [Erinnert stark an das System der Khulafa, was von der Schi'a abgelehnt wird]

 

Ebenfalls ist eine Verfassung kein heiliges Schriftstück, wonach sich jemand zu richten hat, solange es nicht gegen Quran und Sunnah verstößt. Der Führer und Waly des Landes der nach der Scharia regiert erfüllt seine Pflichten gegenüber Allah und für Allah. Ich verstehe nicht wie der Waly die Aufgaben des unfehlbaren Imams übernehmen könnte, bzw. wie erklärst du das, dass er sich dafür verpflichtet macht? Wer hat das gesagt? Wer hat ihm das aufgetragen? Ist es einem nicht-ma'sum überhaupt möglich die Aufgaben eines ma'sum zu übernehmen? Die Realität spricht dagegen.

 

Nicht die Anzahl derer, die etwas anerkennen, macht etwas wahr, sondern die Wahrheit messt sich an den Tatsachen.

 

Ok, nehmen wir mal an es ist Tatsache, dass Imam Khamenei der Waly aller Muslime ist ya3ni der Stellvertreter des unfehlbaren Imams. Es ist die Pflicht eines jeden Muslims ihm gegenüber die Baya zu schwören und ihm zu folgen [laut dieser These]. Komisch, dass weder Imam Khamenei dies verlangt hat, noch die Regierung.

 

[4:59] ... Und wenn ihr in etwas uneins seid, so bringet es vor Allah und den Gesandten, so ihr an Allah glaubt und an den Jüngsten Tag. Das ist das Beste und am Ende auch das Empfehlenswerteste.

 

#salam#

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#rose#

Assalamu Alaikum,

 

Alhamdulillah, dass wir einen Wilayat ul Faqih wie Imam Khamena'i haben #salam#

Wenn wir ihn nicht hätten, wer sollte dann unsere politischen Angelegenheiten regeln? Dann würden doch alle irre gehen.

Es muss einen Oberhaupt geben, der die Umma lenkt und sie verteidigt und auf dem alle hören müssen, sonst spalten wir uns und jeder würde machen was er möchte.

 

Danke Bruder Muhsin für den schönen Beitrag. Ich finde es schade, dass aus diesem Thread wieder eine Diskussion geworden ist. Das Thema hatten wir schon so oft und Bruder 3aliy hat es in seinen Beiträgen schon sooooo oft erklärt mashaAllah. Ba7aytu lal Zalame :)

 

Wie auch immer, wer nicht an Wilayat ul Faqih glaubt, sollte sie zumindest nicht ganz ablehnen. InshaAllah kher #salam#

 

Wassalam

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#rose#

#salam#

 

Wir diskutieren so lange über das Wilayat ul Faqih und reden immer um den heißen Brei herum. Reden wir bitte einfach mal NUR über Tatsachen. Imam Khamenei wurde von einem Gelehrtenrat einstimmig gewählt. Das bedeutet im Endeffekt, dass eine Menge an Groß-Gelehrten der Meinung ist, Imam Khamenei wäre fähig die Ummah zu führen, politisch, sozial und religiös.

 

Jetzt stellen wir uns allen doch bitte nur eine ganz einfache, einzige Frage: Wenn wir alle Imam Khamenei als Wali ul Faqih anerkennen würden und auf sein Wort hören würden und ihm Folge leisten würden: Würde auch nur einer von uns, auch nur den kleinsten Schaden dadurch erleiden? Würde einer von uns dadurch auch nur den kleinsten Nachteil erhalten? Würde einer von uns dadurch auch nur den kleinsten Verlust erleiden?

 

Die Antwort ist Glas klar: nein! Wir würden alle nur Vorteile haben, wir würden alle gewinnen und wir würden alle einen Weg zusammen gehen.

 

Wenn es so ist, wieso dann dieses durcheinander? Wieso denken wir, wir wären Gelehrten, die dieses Thema nun islamisch-rechtlich erörtern müssen und das eine als gut und das andere als falsch abstempeln? Wieso müssen wir uns ewig im Kreis drehen? Was hat das für einen Sinn und was denken wir, werden wir dadurch erreichen? Wenn die Ablehner des Wilayat ul Faqih auf die andern einreden und versuchen wollen sie davon zu überzeugen, dass sie falsche Ansichten haben, was haben sie dann davon? Was erhoffen sie sich davon? Das wir den Wali ul Faqih im Stich lassen, wie die Leute aus Kufa Ali (a.)? Oder wie die Leute aus Karbala Hussein (a.)? Wenn sie sich das erhoffen, dann sollen sie wissen, dass sie es nie schaffen werden. Wieso wollen sie versuchen uns vom Wali ul Faqih wegzulenken? Wird die Ummah stärker, wenn wir alle Imam Khamenei nicht mehr als Wali ansehen? Wird die Ummah dann stärker gegen ihre Feinde? Was hilft es der Ummah, wenn wir alle von Imam Khamenei ablassen? Wenn es nichts als Schlechtes bringt, wieso wird dann versucht uns Imam Khamenei aus den Gedächnissen zu radieren? Ich dachte es gibt etwas im Islam das lautet: Gutes gebieten und Schlechtes verwehren? Oder wollen wir genau das Gegenteil tun? Oder verwechseln wir nur das Gute mit dem Schlechten?

 

Es gibt tatsächlich eine Überlieferung des Propheten (s.) wo es sinngemäß heißt: es wird eine Zeit kommen, in der die Menschen das Gute als Schlecht und das Schlechte als Gut ansehen. Ich hoffe, es ist noch nicht so weit, aber der Prophet (s.) versprach, dass diese Zeit noch kommen wird, Gott behüte.

 

Worauf ich hinaus will ist ganz einfach: wenn wir Imam Khamenei folgen, erlangen wir nur Vorteile und wenn wir Imam Khamenei nicht folgen, erlangen wir nur Nachteile bzw. zu mindest keine Vorteile. Das heißt wieso diese ganze Diskussion? Ich versteh es einfach nicht. Stellt euch vor, wir würden zu Zeiten Imam Husseins (a.) leben, was wir uns täglich wünschen: würden wir uns dann streiten, welches Schwert wir ziehen müssen und wer als erstes auf das Schlachtfeld geht, während Imam Hussein und seine Familie geschlachtet wird? Ja, das würden wir! Denn genau so stellen wir uns heute an, wir streiten uns wer mit welchem Schwert kämpft und wer als erstes auf das Schlachtfeld geht, während der Hussein unser Zeit geschlachtet wird, und das passiv, in dem wir ihn umsonst warten lassen.

 

Jeder hat gesehen welche Vorteile der Libanon durch den Wali ul Faqih erlangt hat, und welche Vorteile der Iran erlangt hat und viele weitere Länder, wovon wir nichts wissen. Wieso stellen wir uns dann so an? Wovor haben wir Angst? Wovor fürchten wir uns? Wovor fürchten wir uns, wenn wir Imam Khamenei als Wali ul Faqih annehmen? Haben wir Angst, dass unser eigener Marja dann nicht mehr so groß darsteht neben Imam Khamenei? Was ist das für ein unislamisches Denken? All unsere Maraji sind ein Segen für die Ummah und um es in den Worten Imam Khameneis auszudrücken: sie sind alle Flaggen der Flaggen der shiitischen Rechtsschule. Kein Marja verliert an wert, nur weil Imam Khamenei als Wali ul Faqih angesehen wird. Im Gegenteil! Die meisten Maraji rufen sogar dazu auf Imam Khamenei als Wali ul Faqih zu folgen! Ayatullah Bahjat! Ayatullah Makarim Shirazi! Ayatullah Lankarani! Nicht zu vergessen: Sayyed Hassan Nasrallah (vor allem an die Libanesen!) Und so weiter...

 

Wieso hören wir nicht darauf? Würden sie das sagen, wenn sie nicht wüssten, dass die Ummah dadurch nur Vorteile erhält? Lasst uns bitte endlich mit diesen nutzlosen Diskussionen aufhören, bei denen jeder an dem anderen vorbei spricht. Wir Anhänger des Wali ul Faqih müssen gar nichts beweisen! Die Ablehner des Wilayat ul Faqih müssen UNS beweisen, weshalb das System des Wilayat ul Faqih der Ummah schadet, Nachteile und Schaden anrichtet. Los, sollen die Ablehner mal beginnen mit ihren Argumenten, Ahadith und Quranversen! Wieso sollen wir immer?

 

#salam#

 

 

 

 

:)

 

 

Schaumal Bruder, das Problem mit Wilayatul Faqih ist, dass es keinen Konsens in der schiitischen Gemeinschaft darüber gibt. Sollten wir nicht erstmal zum Ursprung gehen bevor wir uns mit Sayyed Khamenei (ha) beschäftigen? Es gibt schiitische Großgelehrte welche nicht mit dem System Wilayatul Faqih im Iran einverstanden sind bzw welche eine andere Stellungnahme dazu haben.

 

Sayyed Abul Qasim al-Khoei (ra) zum Beispiel schreibt in seinem Buch al-Tanqeeh fi sharh al-uruatil wuthqa:

 

"Auf die Beweise, die bei Wilayat al Faqih al Mutlaqa während der Zeit der großen Verborgenheit als Grundlage genutzt werden, kann man sich nicht verlassen. Daher haben wir diese Wilaya als unakzeptabel erklärt, es sei denn bezogen auf zwei Dinge nämlich Rechtsurteile sprechen (Fatawa) und Beurteilen (Richtersprüche). Die Quellen welche für Beweise der Wilayat al Mutlaqa herangezogen wurden haben einen schwachen Sanad und sind schwache Beweise."

 

Und Sayyed al Khoei (ra) ist einer der höchsten Gelehrten welche die schiitische Welt gesehen hat. Seine Bücher werden heute noch in der Hawza in Najaf gelehrt und sein Buch Mu'jam Rijal al-Hadith ist ein Meisterwerk der Hadithwissenschaft. Und wenn ein solcher Gelehrter mit Wilayat ul Faqih al Mutlaqa nicht einverstanden ist, dann kann ich auch nicht so einfach damit einverstanden sein.

 

Weiter schreibt er (ra) in demselben Buch:

 

"Die Wilaya (mutlaqa) in der Zeit der Verborgenheit ist nicht durch Beweise belegt. Die Wilaya gehört nur dem Propheten(s) und den Imamen(as). Was aus den riwayat bewiesen wurde ist, dass die Gelehrten zwei Dinge tun "urteilen" und "rechtsurteile geben".

 

Jeder kann das selber nachschlagen.

 

Auch Sayyed Sistani (ha) ist nicht mit Wilayatul Faqih al Mutlaqa einverstanden. Er sieht die Wilayah der Gelehrten nur über "Omour al Hasbiya"

 

Sayyed Borujerdi (ra) war auch nicht mit Wilayat al Mutlaqa der Gelehrten einverstanden. Er war derjenige der Sayyed Khomeini (ra) verbot sich politisch zu betätigen. Er(ra) ging sogar so weit zu sagen, dass die (schiitischen) Gelehrten sich nicht politisch betätigen sollten und in der Politik nichts zu suchen haben. Dieses Urteil wurde nach seinem Tod aufgehoben.

 

Sayyed Muhsin al Hakim (ra) der Leiter der Hawza in Najaf seiner Zeit hatte eine andere Einstellung zur Politik und Wilaya der Gelehrten. Er verbot Sayyed Muhammad Baqr al-Sadr (ra) mit der Dawa Partei zu assoziieren. Ein Verbot welches nach seinem Tod aufgehoben wurde.

 

 

Es gibt noch eine weitere Anzahl an Gelehrten welche über Wilayatul Faqih nicht im Konsens sind.

 

 

Sollen wir etwa diese Großgelehrten ignorieren und behaupten Wilayatul Faqih ist unanzweifelbar? Daher finde ich es schon berechtigt Fragen zu stellen; vor allem Fragen darüber wie weit und in wie fern sich die Wilaya des Faqihs manifestiert.

Das hat nichts mit Sayyed Khamenei (ha) zutun. Das hat mit dem Ursprung des Systems zutun.

Wenn ich Sayyed al Khoei(ra) höre, wie er sagt dass es für absolute Wilaya der Rechtsgelehrten keine ausreichenden Beweise gibt und dass diese Beweise schwach sind so gibt mir dies mehr als zu denken.

 

Außerdem finde ich, dass die Vergleiche zwischen Wilayatul Faqih und Imamah auch nicht Richtig sind. Wir können nicht die Bereiche der Wilaya von fehlbaren normalen Menschen, welche von Menschen in ihre Positionen gehoben wurden, mit den Bereichen der Wilaya von Menschen vergleichen welche Gott selbst ernannt und geleitet hat und jegliche Sünde von ihnen ferngehalten hat, damit sie die Menschen rechtleiten.

Wir können nicht Imam Ali(as) mit Sayyed Khamenei (ha) oder einem anderen Gelehrten vergleichen. Der Mund des Propheten(s) sprach aus "man kuntu mauwla fa hadha aliyun mauwla". Er(s) äußerte dies persönlich. Alles was wir bei Wilayatul Faqih haben ist die Interpretation und Auslegung von Sayyed Khomeini (ra), und die Wahl der ahl al kubreghan für Sayyed Khamenei(ra). Keine direkte Ernennung weder durch Allah(swt), noch durch den Propheten(s) und auch nicht durch Imam Mahdi (aj).

 

Deswegen finde ich ist es sehr wohl berechtigt über Wilayatul Faqih und die Position der Gelehrten in einem politischen System zu diskuttieren.

Die Hawza in Najaf ist schon seit Jahrhunderten der Meinung sich zum Großteil aus politischen Aktivitäten herauszuhalten und sich nicht aktiv politisch zu beteiligen. Sayyed Sistani (ha) führt diese Linie weiter.

 

Die Hawza in Qom, welche erst 300 Jahre alt ist hat erst seit Sayyed Khomeini (ra) ihren Standpunkt geändert. Es gibt keine Beurteilung von Personen oder von Gelehrten. Alle haben ihre Beweise und Belege und uns steht es nicht zu sie widerlegen zu wollen. Es musst jedoch erwähnt werden, wenn über Wilayatul Faqih diskuttiert wird, dass es auch hoch-angesehene Gelehrte gab welche sich gegen Wilayatul Faqih von Sayyed Khomeini (ra) äußerten.

 

Genauso wie wir Sayyed Khamenei die Position des Imams der Ummah zuschreiben. Ich finde, rein persönlich...Was für eine Ummah? Falls die schiitische Ummah gemeint ist mit Iran, Teile des Iraq, Libanon dann kann man dem zustimmen. Wenn man es jedoch mal wirklich praktisch betrachtet ist keine richtige islamische Ummah vorhanden. Welche Ummah soll also angeführt werden? Des weiteren: Wenn es einen Imam der Ummah gibt, müssen ihm dann nicht ALLE (!) gehorchen und folge leisten? Wenn nicht, dann in welchen Gebieten und Aspekten? In politischen? In religiösen? Oder in beidem oder keinem?

 

Ich finde man sollte sich nicht einfach hinstellen und sagen, wir haben jetzt das System Wilayatul Faqih begründet von Sayyed Khomeini und wir haben einen Anführer Sayyed Khamenei (ha) also was schadet es uns diese zu befolgen? Sollten wir nicht untersuchen und hinterfragen? Ich finde blindes Befolgen hat noch nie jemandem geholfen...

 

Inshallah hat sich niemand dadurch beleidigt oder angegriffen gefühlt. Das war nicht meine Absicht

 

Allah weiss es am besten #salam#

 

#salam#

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#rose#

 

#salam#

 

Liebe Geschwister im Islam,

 

Nur gibt es einen Unterschied. Wenn wir Imam Khamenei folgen, so hat dies bei Allah keinen Schaden für uns. Wenn wir Ihn ablehnen, haben wir auch keinen Nutzen davon, vielleicht irgendwo sogar Schaden. Aber wenn wir als seine Anhänger, die Anhängerschaft zu Ihm übertreiben, so haben wir sicherlich Schaden davon. Wenn wir anfangen einem Menschen eine höhere Position zu geben als Er besitzt, so haben wir Schaden davon. Wenn wir Ihm Dinge zusprechen die Er nicht besitzt, so haben wir Schaden davon. Egal wie groß die Liebe ist, die Grenzen müssen eingehalten werden.

 

Ist also die Aussage, dass der Wali der Stellvertreter Imam Mahdi (a.s.) ist, eine derartige Übertreibung? Niemand sagt ja, dass der Stellvertreter ihn (aj) ersetz, sondern die Aussage ist, dass der Stellvertreter ihn vertrit.

 

Wenn nun jemand sagt, dass die Imame die Nachfolger des Propheten (s.a.a.s.) sind, ist das eine Übertreibung? Heisst es, dass man gesagt hat, die Imame wären Propheten? Nein, es heisst lediglich, dass sie das selbe Amt haben und die selben Pflichten und Aufgaben.

 

Man siehe Imam Ali (a.). Die Liebe zu Ihm war so groß, dass man Ihn für Gott erklärte. Die Liebe zu Imam Khamenei ist so groß, dass man Ihn als Stellvertreter Imam Mahdis (ajf) erklärt.

 

Das kann man ganz und gar vergleichen, das eine ist Shirk, dass andere ist eine rationale Feststellung. Diese Feststellung muss niemand teilen.

 

Was habt ihr davon, wenn ihr mehr Da3wa für Wilayatul Faqih macht, als für die Shia? Was habt ihr davon, wenn ihr Ihn als Stellvertreter bezeichnet? Was habt ihr davon, wenn ihr alle überzeugt dem Waly zu folgen? Alles unsinnig. Es geht hier lediglich um den Punkt: Übertreibung.

 

Es ist nicht so, dass diejenigen die ihn als Stellvertreter Imam Mahdis (a.s) betrachten, die anderen ablehnen, weil sie dies nicht tuen. Aus den bisherigen Threads wird aber deutlich, dass diejenigen, die ihn nicht als Stellvertrer Imam Mahdis anerkennen, es nicht dulden, dass man ihn als Stellvertreter Imam Mahdi's (aj) anerkennt.

 

Heißt es also das Aghay Khamanhai der Führer der gesammten Umma ist?

Also das sich seine Befehlsgewalt, so habe ich es bis jetzt aufgefasst,

über die gesamte Islamische Umma aus dehnt?

 

Wenn der Waly der Stellvertreter Imam Mahdi (aj) ist, dann trifft diese Aussage zu.

 

Ist er nun der Führer der Iranische Umma oder der gesamten Umma?

Oder ist es nach wie vor eine Sache die jeder Mo'min selber entscheiden kann?

Oder ist eher nur eine Sache an dem man sich orientieren sollte um ohne

Führerschaft zu bleiben? Denn wenn das so ist, kann dann nach wie vor

jeder Marja seine Anhänger führen oder sehe ich das falsch?

Somit wäre auch die Aussage des Sayidna Aghay Khomaini r.a., das

Bruder Minbar gepostet hat bestätigt, das es hier um das Prinzip geht

nicht um die Person. Dieses Prinzip kann dann jeder ausüben der eine

hohe Authorität besitzt würd ich jetzt schlußfolgern da es ja keinen

direkten Führer gibt der für alle Mo'minin da ist.

 

Lieber Bruder,

 

die Marjaia und der Wali sind zwei verschiedene Dinge. Jeder Schiite kann sich einen Marja nach seiner Wahl aussuchen, dem er in Fragen des Figh folgt. Was den Wali angeht, so gibt es keine Möglichkeit sich jemand anderes auszusuchen, als den amtierenden Waly. Es gibt auch niemand anderes, der faktisch eine derartige Position ausübt.

 

Laut deiner Ansicht sind Wilayat ul Faqih, Nubuwat und Imamat dasselbe, oder? Wieso sagte jeder Nabi/Rasul offenkundig das er ein Nabi/Rasul ist. Wieso sagte jeder Imam , dass er ein Imam für die Menschen ist, aber sein Stellvertreter braucht es nicht zu erwähnen?

 

Lieber Bruder,

 

Genau das wurde eben nicht gesagt. Der Wali, der Prophet (s.a.a.s) und die Imame sind nicht das selbe. Das bedeutet aber nicht, dass sie nicht die selbe Pflicht haben. Sie haben das selbe Amt. Genauso könnte man eigentlich auch diejenigen, die Imam Mahdi (aj) als Stellvertreter des Propheten (s.a.a.s) betrachten, was ja alle Schiiten tuen, vorwerfen, sie würden den Imam (aj) zum Propheten (s.a.a.s.) machen. Nur weil er sein Stellvertreter ist, wird er nicht zu der Person, die er zu vertreten hat, bzw. in seinem Fall, dessen Nachfolger er (aj) ist.

 

Desweiteren verstehe ich denn Sinn dahinter nicht, dass derjenige Faqih der die Leitungsmacht besitzt sofort zum Stellvertreter Imam Mahdis gewählt wird. Dieses Schema ist völlig neu, was die Schia im Laufe seiner Zeit nie kannte. [Erinnert stark an das System der Khulafa, was von der Schi'a abgelehnt wird]

 

Die Schiiten lehnen nicht an sich das Kalifat ab, sondern halten die Personen, die dieses Amt inne hatten nicht für geeignet. Auch die Imame sind Khulafa von Rasool Allah (s.a.a.s).

 

Ebenfalls ist eine Verfassung kein heiliges Schriftstück, wonach sich jemand zu richten hat, solange es nicht gegen Quran und Sunnah verstößt. Der Führer und Waly des Landes der nach der Scharia regiert erfüllt seine Pflichten gegenüber Allah und für Allah. Ich verstehe nicht wie der Waly die Aufgaben des unfehlbaren Imams übernehmen könnte, bzw. wie erklärst du das, dass er sich dafür verpflichtet macht? Wer hat das gesagt? Wer hat ihm das aufgetragen? Ist es einem nicht-ma'sum überhaupt möglich die Aufgaben eines ma'sum zu übernehmen? Die Realität spricht dagegen.

 

Dadurch, dass jemand die Pflichten einer anderen Person übernimmt, wird er nicht zu der Person, von der er es übernimmt. Beispielsweise war Malik al Aschtar (ra) der Stellvertreter Imam Ali's (a.s.) in Ägypten. Das bedeutet nicht, dass er dadurch zu einem Imam wurde, sondern lediglich, dass er im Rahmen seiner Möglichkeiten die Aufgaben von Imam Ali (a.s.) zu erfüllen hatte.

 

Überhaupt könnte es dann ja auch nicht die vier Stellvertreter Imam Mahdis in der Zeit seiner kleinen Verborgenheit geben, wenn nur ein Ma'sum die Vertretung eines Ma'sum übernehmen könnte.

 

 

Schaumal Bruder, das Problem mit Wilayatul Faqih ist, dass es keinen Konsens in der schiitischen Gemeinschaft darüber gibt. Sollten wir nicht erstmal zum Ursprung gehen bevor wir uns mit Sayyed Khamenei (ha) beschäftigen? Es gibt schiitische Großgelehrte welche nicht mit dem System Wilayatul Faqih im Iran einverstanden sind bzw welche eine andere Stellungnahme dazu haben.

 

Die Nichtexistenz eines Konsenses führt nicht zu einer Negierung des Wilayate Faqih. Auch zu Zeiten von Imam Hussayn waren sich die Schiiten uneins, ob sie ihm zur Seite stellen sollen oder nicht. Die Mehrheit (Ahl al Kufa) hat sich dafür entschieden, ihn im Stich zu lassen. Auch damals bestand kein Konsens.

 

Sollen wir etwa diese Großgelehrten ignorieren und behaupten Wilayatul Faqih ist unanzweifelbar? Daher finde ich es schon berechtigt Fragen zu stellen; vor allem Fragen darüber wie weit und in wie fern sich die Wilaya des Faqihs manifestiert.

Das hat nichts mit Sayyed Khamenei (ha) zutun. Das hat mit dem Ursprung des Systems zutun.

Wenn ich Sayyed al Khoei(ra) höre, wie er sagt dass es für absolute Wilaya der Rechtsgelehrten keine ausreichenden Beweise gibt und dass diese Beweise schwach sind so gibt mir dies mehr als zu denken.

 

Genauso könnte man nun die Aussage treffen, das zahlreiche Großgelehrte die Notwendigkeit und die Existenz des Wilayate Faqih bestätigt haben. Jeder kann sich selber entscheiden, welcher Auffassung er folgen möchte. Aber bei dieser Aussage wird deutlich, dass es nicht nur lediglich um die Frage der Stellvertreterschaft geht, sondern um die Daseinsberechtigung des Amtes des Wali al Faqih.

 

Deswegen finde ich ist es sehr wohl berechtigt über Wilayatul Faqih und die Position der Gelehrten in einem politischen System zu diskuttieren.

Die Hawza in Najaf ist schon seit Jahrhunderten der Meinung sich zum Großteil aus politischen Aktivitäten herauszuhalten und sich nicht aktiv politisch zu beteiligen. Sayyed Sistani (ha) führt diese Linie weiter.

 

Die Hawza in Qom, welche erst 300 Jahre alt ist hat erst seit Sayyed Khomeini (ra) ihren Standpunkt geändert. Es gibt keine Beurteilung von Personen oder von Gelehrten. Alle haben ihre Beweise und Belege und uns steht es nicht zu sie widerlegen zu wollen. Es musst jedoch erwähnt werden, wenn über Wilayatul Faqih diskuttiert wird, dass es auch hoch-angesehene Gelehrte gab welche sich gegen Wilayatul Faqih von Sayyed Khomeini (ra) äußerten.

 

Zunächst einmal ist es nicht korrekt, dass die Hauza von Qum erst seit 300 Jahren existiert. Schon damals, als Fatima Masuma (ra.) in Qum begraben wurde, sammelten sich die Gelehrten in Qum und die ersten Hauzaartigen Einrichtungen wurden errichtet. Wir sollten diese Diskussion nicht zu einer "Najaf ist besser, älter usw. als Qum" Diskussion machen. Es spielt nämlich keine Rolle, es geht um ein Prizip. Denn es gibt sowohl Personen in Qum, die das Wilayate Faqih abgelehnt haben, wie auch Persönlichkeiten aus Najaf, die es bestätigt haben.

 

Fakt ist aber, dass es zwei Denkrichtungen zu geben scheint. Die Frage ist doch folgende, wenn jemand Ayatullah al Uzma Khoi (ra) folgt und sich an seine Aussagen über die Passivität hält, wieso wird man dann beim Thema Wilayate Faqih doch wieder Aktiv? Das gilt nicht nur für Gelehrte aus Najaf, sondern auch für viele aus Qum. Zu Zeiten vom Shah und Saddam haben sie geschwiegen und sich aus der Politik herausgehalten, als aber jemand einen islamischen Staat errichtete, sind sie plötzlich, entgegen ihrer eigentlichen Überzeugungen, politisch aktiv geworden.

 

Wenn es einen Imam der Ummah gibt, müssen ihm dann nicht ALLE (!) gehorchen und folge leisten?

 

Man kann nicht an der Anzahl der Gehorsamen die Wahrheit festmachen. Die wenigsten Muslime sind Imam Ali (a.s.) gefolgt. Sie müssten ihm gehorschen, aber die wenigsten haben dies getan. Und dies war übrigens bei allen anderen Imamen das selbe gewesen.

 

#salam#

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As Salam Alaykum

Ya Hassanain Madad

 

Lieber Bruder,

 

die Marjaia und der Wali sind zwei verschiedene Dinge. Jeder Schiite kann sich einen Marja nach seiner Wahl aussuchen, dem er in Fragen des Figh folgt. Was den Wali angeht, so gibt es keine Möglichkeit sich jemand anderes auszusuchen, als den amtierenden Waly. Es gibt auch niemand anderes, der faktisch eine derartige Position ausübt.

 

Aber Aghai Khamanhai ist doch der Wali für den Iran oder nicht? Oder waren bei den Wahlen des Wilayat Faqih auch gelehrte aus anderen Ländern beteiligt (Irak, LIbanon, Pakistan...) Und Aghay Khamanhai kümmert sich doch nur um den Iran oder sehe ich das falsch? Nun wenn Aghai Khamanhai der Wilaiat Faqih für alle Mo´minin ist dann müsste doch jeder Marja vorher mit dem Wilayat Faqih sprechen um politische schritte zu gehen weil er ja der Wilayat Faqih für alle ist oder nicht? In dem Sinne müsste doch Aghai Nasrallah mit Aghay Khamanhai sprechen bevor er Politische wege einschlägt.

 

So zusagen wären alle anderen Marja dann im übertragenen Sinne die Statthalter des Wilayat Faqih oder? Weil ja Imam Ali a.s. für die verschiedenen Bezirke auch Statthalter eingesetzt hat (man siehe Mali al Aschtar r.a. für Ägypten) oder sehe ich das falsch? Weil es geht ja um das Prinzip der Führung der Umma. Somit hatte Imam Ali a.s. auch Statthalter überall eingesetzt da er sich ja nicht direkt um die ganze islamische Umma kümmern konnte. Ich hoffe ihr versteht was ich meine.

 

As Salam Alaykum

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#rose#

 

#salam#

 

 

Die Nichtexistenz eines Konsenses führt nicht zu einer Negierung des Wilayate Faqih. Auch zu Zeiten von Imam Hussayn waren sich die Schiiten uneins, ob sie ihm zur Seite stellen sollen oder nicht. Die Mehrheit (Ahl al Kufa) hat sich dafür entschieden, ihn im Stich zu lassen. Auch damals bestand kein Konsens.

 

Du hast Recht, es wird dadurch nicht negiert, aber es wird eben auch nicht zweifelsohne bestätigt. Dein Vergleich mit Imam Hussein (as) ist unpassend. Wie ich zuvor bereits sagte ist die Führerschaft Imam Husseins (as) direkt göttlich legitimiert und gewollt und darin ist sich die Schia einig. Die Führerschaft eines bestimmten Wali ul Faqih ist jedoch nicht direkt göttlich gewollt und die Schia ist sich darüber auch nicht einig.

 

 

Genauso könnte man nun die Aussage treffen, das zahlreiche Großgelehrte die Notwendigkeit und die Existenz des Wilayate Faqih bestätigt haben. Jeder kann sich selber entscheiden, welcher Auffassung er folgen möchte. Aber bei dieser Aussage wird deutlich, dass es nicht nur lediglich um die Frage der Stellvertreterschaft geht, sondern um die Daseinsberechtigung des Amtes des Wali al Faqih.

 

Es stimmt, es gibt auch viele Gelehrte welche Wilayatul Faqih (al mutlaqa) legitimieren und notwendig sehen. Keine Frage. Jedoch die Tatsache dass die größten Gelehrten ihrere Zeit ( z.B. Sayyed Borujerdi (ra), Sayyed Muhsin al Hakim(ra), Sayyed Khoei(ra) ) Wilayat ul Faqih al mutlaqa in Frage stellen bzw sogar als nicht-legitim ansehen sollte einem doch zu denken geben, bevor man sagt dass Imam Mahdi (aj) einen direkten Stellvertreter hat? Oder etwa nicht?

 

 

Zunächst einmal ist es nicht korrekt, dass die Hauza von Qum erst seit 300 Jahren existiert. Schon damals, als Fatima Masuma (ra.) in Qum begraben wurde, sammelten sich die Gelehrten in Qum und die ersten Hauzaartigen Einrichtungen wurden errichtet. Wir sollten diese Diskussion nicht zu einer "Najaf ist besser, älter usw. als Qum" Diskussion machen. Es spielt nämlich keine Rolle, es geht um ein Prizip. Denn es gibt sowohl Personen in Qum, die das Wilayate Faqih abgelehnt haben, wie auch Persönlichkeiten aus Najaf, die es bestätigt haben.

 

Na klar stimmt das Bruder. Es ist ein Unterschied ob sich in einer Stadt Gelehrte "sammeln" oder ob dort eine tüchtige funktionsfähige Hawza entsteht. Das sollte auch keineswegs "Najaf ist besser als Qum" bedeuten. Was ich damit zeigen wollte ist, dass die Schia seit Jahrhunderten den Weg der Passivität eingeschlagen hat, darin warin sich alle unsere Gelehrten einig. Wilayatul Faqih ist neu. Sich aktiv an Politik und Regierung zu beteiligen ist neu. Ich fälle kein Urteil, jedoch sind dies Gedanken die aufzeigen, dass man auch Fragen stellen und sogar in Frage stellen darf.

 

 

Fakt ist aber, dass es zwei Denkrichtungen zu geben scheint. Die Frage ist doch folgende, wenn jemand Ayatullah al Uzma Khoi (ra) folgt und sich an seine Aussagen über die Passivität hält, wieso wird man dann beim Thema Wilayate Faqih doch wieder Aktiv? Das gilt nicht nur für Gelehrte aus Najaf, sondern auch für viele aus Qum. Zu Zeiten vom Shah und Saddam haben sie geschwiegen und sich aus der Politik herausgehalten, als aber jemand einen islamischen Staat errichtete, sind sie plötzlich, entgegen ihrer eigentlichen Überzeugungen, politisch aktiv geworden.

 

Diese Passivität welche du meinst heisst nicht, dass man 24 Stunden ruhig ist und nicht diskuttieren darf. Es heisst dass man sich nicht aktiv an Politik und Regierung und Staatsführung beteiligt. Das hindert aber unsere höchsten Gelehrten sicherlich nicht daran sich zu Wilayatul Faqih oder dem politischen Verhalten der Schia zu äußern. Niemand ist hierbei politisch aktiv geworden. Wenn es ein neues Phänomen innerhalb der Schia gibt, dann werden sich mit Sicherheit die höchsten Gelehrten der Schia auch dazu äußern. Das ist ganz eindeutig und hat nichts mit Passivität zutun.

 

 

Man kann nicht an der Anzahl der Gehorsamen die Wahrheit festmachen. Die wenigsten Muslime sind Imam Ali (a.s.) gefolgt. Sie müssten ihm gehorschen, aber die wenigsten haben dies getan. Und dies war übrigens bei allen anderen Imamen das selbe gewesen.

 

Wenn es einen Imam al Ummah gibt dann heisst das für mich dass er die gesamte muslimische Ummah anführt und jemand der diesen Titel innehat bzw beansprucht, der beansprucht auch Gefolgschaft und Treue von der gesamten muslimischen Ummah. Also hat es schon etwas damit zutun wieviele ihm Gefolgtschaft leisten müssen oder nicht. Von Wahrheit oder nicht, war hier auch garnicht die Rede.

 

Und Allah weiss es am besten :)

 

#salam#

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#salam#

 

Lieber Bruder Haydar Ali,

 

Aber Aghai Khamanhai ist doch der Wali für den Iran oder nicht? Oder waren bei den Wahlen des Wilayat Faqih auch gelehrte aus anderen Ländern beteiligt (Irak, LIbanon, Pakistan...)

 

Da zu der Zeit, als das Amt des Wilayate Faqih Amt offiziel eingesetzt wurde, die meisten Gelehrten anderer Länder unter Tyrannenherrschaft waren, haben sich größtenteils Gelehrte aus dem Iran daran beteiligt. Aber wir dürfen nicht in so niedrigen Dimensionen denken. Denn es hat nichts mit der Nationalität der Wahlbeteiligten zutun, ob es rechtmäßig ist, da die Nationalität ohnehin keine Rolle spielt. Aber es gab viele Gelehrte in den anderen Ländern (auch sunnitische) die die neue Staatsform begrüßt haben und den Waly der damaligen Zeit auch Imam genannt haben.

 

Nun wenn Aghai Khamanhai der Wilaiat Faqih für alle Mo´minin ist dann müsste doch jeder Marja vorher mit dem Wilayat Faqih sprechen um politische schritte zu gehen weil er ja der Wilayat Faqih für alle ist oder nicht? In dem Sinne müsste doch Aghai Nasrallah mit Aghay Khamanhai sprechen bevor er Politische wege einschlägt.

 

Die Gelehrten, die den Waly als solchen anerkennen, sprechen sich tatsächlich vor politischen Schritten und Äußerungen mit dem Imam ab, bzw. achten darauf, dass sie ihm nicht wiedersprechen. Aber wie Bruder Aly Akbar an anderer Stelle erwähnt, gibt es durchaus Gelehrte, die das System des Wali al Faqih nicht annehmen. Diese halten sich aber ohnehin aus der Politik zurück.

 

So zusagen wären alle anderen Marja dann im übertragenen Sinne die Statthalter des Wilayat Faqih oder? Weil ja Imam Ali a.s. für die verschiedenen Bezirke auch Statthalter eingesetzt hat (man siehe Mali al Aschtar r.a. für Ägypten) oder sehe ich das falsch

 

Wie gesagt lieber Bruder, man sollte die Begriffe Marja und Wali nicht vermengen. Es ist nicht das selbe und die beiden Ämter haben verschiedene Aufgaben.

 

Du hast Recht, es wird dadurch nicht negiert, aber es wird eben auch nicht zweifelsohne bestätigt. Dein Vergleich mit Imam Hussein (as) ist unpassend. Wie ich zuvor bereits sagte ist die Führerschaft Imam Husseins (as) direkt göttlich legitimiert und gewollt und darin ist sich die Schia einig. Die Führerschaft eines bestimmten Wali ul Faqih ist jedoch nicht direkt göttlich gewollt und die Schia ist sich darüber auch nicht einig.

 

Lieber Bruder Aly Akbar,

 

Der Vergleich mit Imam Hussain ist von daher passend, dass es nicht um die göttliche Legitimation ging, sondern um den fehlenden Konsens. Aber auch was die göttliche Legitimation angeht, waren sich die Muslime nicht einig. Es gab durchaus viele Muslime, die den amtieren Kalifen (d.h. Yazid (la.)) als den von Gott legitmierten Herrscher ansahen. Aber das ist eine andere Diskussion.

 

Es stimmt, es gibt auch viele Gelehrte welche Wilayatul Faqih (al mutlaqa) legitimieren und notwendig sehen. Keine Frage. Jedoch die Tatsache dass die größten Gelehrten ihrere Zeit ( z.B. Sayyed Borujerdi (ra), Sayyed Muhsin al Hakim(ra), Sayyed Khoei(ra) ) Wilayat ul Faqih al mutlaqa in Frage stellen bzw sogar als nicht-legitim ansehen sollte einem doch zu denken geben, bevor man sagt dass Imam Mahdi (aj) einen direkten Stellvertreter hat? Oder etwa nicht?

 

Aber dann stellt sich auch die Frage, ob alle genannten Gelehrten tatsächlich das Wali al Faqih System in Frage stellen. Aber selbst wenn dies gegeben wäre, was zweifelsohne bei einigen der genannten Personenen zutrifft, stellt sich die Frage, wieso man das Waly al-Faqih System deshalb in Frage stellen sollte. War Imam Khomeyni (r.a.) nicht auch einer der höchsten Gelehrten seiner Zeit, wenn nicht dann vielleicht sogar der größte? Hat Imam Khomeyni es nicht praktisch geschafft, ein islamisches Land von einem der größten Tyrannen seiner Zeit zu befreien? Es gibt zwei Theorien, was das Verhalten während der Abwesenheit des Imam (aj) angeht. Wir haben gesehen, dass die Passivität die islamischen Völker in den Ruin getrieben hat und sie unterdrückt gewesen sind. Wir haben gesehen, dass das System des Wali die Muslime eines ganzen Staates befreit hat und zudem bis heute immer unabhängiger gemacht hat. Und wir haben gesehen, dass diejenigen, die in anderen Ländern bedingungslos dem Wali folgen, dass auch diese den selben Erfolgt zu verzeichnen haben.

 

Na klar stimmt das Bruder. Es ist ein Unterschied ob sich in einer Stadt Gelehrte "sammeln" oder ob dort eine tüchtige funktionsfähige Hawza entsteht. Das sollte auch keineswegs "Najaf ist besser als Qum" bedeuten. Was ich damit zeigen wollte ist, dass die Schia seit Jahrhunderten den Weg der Passivität eingeschlagen hat, darin warin sich alle unsere Gelehrten einig. Wilayatul Faqih ist neu. Sich aktiv an Politik und Regierung zu beteiligen ist neu.

 

Zunächst einmal stellt sich die Frage, ob es eine Passivität aus Überzeugung oder eine Passivität aus der Situation heraus gewesen ist, die all die Jahre vorgeherrscht hat. Aber man kann nicht abstreiten, dass die Passivität aus Überzeugung durchaus existiert, vielleicht sogar unter den Gelehrten eine große spielt.

 

Aber dann stellt sich auch die Frage, ob das Wali al Faqih System tatsächlich neu ist? DIe Anhänger glauben nämlich daran, dass es das Amt des Propheten und der Imame ist, welches dadurch vertreten wird. Aber selbst wenn es neu ist. Ist nicht auch das System, dass wir Personen Ayatullah, Hujjatulislam usw. nennen nicht neu? Wer kann aus den Ahadithen beweisen, dass solch ein System des Gelehrtentum je existiert hat? Und ist nicht auch die oben aufgeführte Passivität aus Überzeugung etwas Neues? Haben nicht alle Imame (a.s.) versucht in der Gesellschaft zu wirken? Haben sie sich wirklich alle politisch herausgehalten und die Tyrannen gewähren lassen, wie sie wollten? War nur Imam Hussayn (a.s.) ein "Rebell", der anders war als alle anderen Imame (a.s.)? Nun werden einige sagen, dass der Wali ja kein Imam ist. Aber was bringt uns dann die Sunnah des Propheten, wenn wir ihr ohnehin nicht folgen können. Wozu hat der Prophet einen Staat gehabt, wenn er ohnehin nicht für normale Menschen umsetzbar ist? Was bringen uns überhaupt all die Überlieferungen und Geschichten über die Imame, wenn wir ohnehin nicht in ihre Fußstapfen treten können und zur Passivität gezwungen sind?

 

Und es soll erlaubt sein in der Frage der Passivität aus Überzeugung noch eine Frage aufzuwerfen:

 

Wenn Imam Mahdi (aj) tatsächlich von den Muslimen möchte, dass sie sich passiv verhalten und sich nicht in die Politik einmischen und wir ohnehin keinen Einfluss auf den Verlauf der Menschheitsgeschichte nehmen dürfen und können und sollten, dann kommt automatisch die Frage auf, warum dann Imam Mahdi (aj) noch nicht erschienen ist. Man könnte ihm (aj), wenn es so ist, dann doch den Vorwurf machen, warum er sich seit über 1200 Jahren in Verborgenheit befindet und jeden Tag das Elend der Armen dieser Welt größer wird. Wenn es tatsächlich so wäre, dann wären ja nicht wir sondern Imam Mahdi (aj) für die Situation der Welt verantwortlich, da wir ja ohne ihn zur Passivität gezwungen wären. Das wäre die logische Konsequenz, wenn man diese Ansicht vertritt. Dann müssten die Armen und Unterdrückten Menschen dieser Welt Imam Mahdi (aj) anklagen und nicht uns, da wir ja nichts für ihre Unterdrückung könnten, sondern Imam Mahdi (aj), da er ja noch nicht erschienen ist. WIr wären ja nur der Sunnah des Propheten gefolgt und wären Passiv gewesen, wenn diese Ansicht korrekt wäre. Wir haben gebetet und gefastet, gespendet und auch gepilgert und hätten somit all unserer Pflichten erfüllt. Für alles andere müsste dann folgerichtig, Imam Mahdi (aj) die Verantwortung tragen.

 

Diese Passivität welche du meinst heisst nicht, dass man 24 Stunden ruhig ist und nicht diskuttieren darf. Es heisst dass man sich nicht aktiv an Politik und Regierung und Staatsführung beteiligt. Das hindert aber unsere höchsten Gelehrten sicherlich nicht daran sich zu Wilayatul Faqih oder dem politischen Verhalten der Schia zu äußern. Niemand ist hierbei politisch aktiv geworden. Wenn es ein neues Phänomen innerhalb der Schia gibt, dann werden sich mit Sicherheit die höchsten Gelehrten der Schia auch dazu äußern. Das ist ganz eindeutig und hat nichts mit Passivität zutun.

 

Die Äusserungen sind doch eine Art von Politik, da sie auf eine politische Angelegenheit Bezug nehmen. Wenn man von politischer Passivität spricht, müsste man sich selber auch Konsequent daran halten.

 

Der Beitrag wurde nach Veröffentlichung bearbeitet, da einige Sätze ausformuliert werden mussten.

 

#salam#

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#rose#

 

#salam#

 

 

Zunächst einmal stellt sich die Frage, ob alle genannten Gelehrten tatsächlich das Wali al Faqih System in Frage stellen. Aber selbst wenn dies gegeben wäre, was zweifelsohne bei einigen der genannten Personenen zutrifft, stellt sich die Frage, wieso man das Waly al-Faqih System deshalb in Frage stellen sollte. War Imam Khomeyni (r.a.) nicht auch einer der höchsten Gelehrten seiner Zeit, wenn nicht dann vielleicht sogar der größte? Hat Imam Khomeyni es nicht praktisch geschafft, ein islamisches Land von einem der größten Tyrannen seiner Zeit zu befreien? Wenn es zwei gegenüberliegende Theorien gibt, so kann man doch zunächst einmal davon ausgehen, dass diejenige wahrer sein muss, die sich auch bewährt.

 

Man sollte das Wilayatul Faqih System alleine aus dem Grunde schon hinterfragen, da es die höchsten Gelehrten der Schia tun und da es keinen Konsens über Wilayatul Faqih gibt. Du kannst an dieser Stelle nicht immer mit Imam Ali(as) oder Imam Hussein(as) vergleichen. Du kannst nicht göttlich bestätigte Imamah mit menschengeschaffene Wilayatul Faqih vergleichen. Auch wenn die Situationen diesselben sind kannst du das nicht. Da sind ganz andere Voraussetzungen gegeben. Die Schia auch zu Imam Husseins (as) Zeiten war sich einig, dass Imam Hussein auf dem wahren Weg ist und nicht Yazid (la) und die Authoritäten.

 

 

Haben nicht alle Imame (a.s.) versucht in der Gesellschaft zu wirken? Haben sie sich wirklich alle politisch herausgehalten und die Tyrannen gewähren lassen, wie sie wollten? War nur Imam Hussayn (a.s.) ein "Rebell", der anders war als alle anderen Imame (a.s.)?

 

Ja alle Imame haben versucht in der Gesellschaft zu wirken, aber nicht sich aktiv politisch oder sogar militärisch zu beteiligen. Imam Ali(as) hat Nummer 1,2 und 3 gewähren lassen. Imam Hassan(as) hat Muawiya (la) gewähren lassen. Alle anderen Imame haben die Herrscher ihrer Zeit gewähren lassen. Keine sagt, dass sie sich überhaupt nicht beteiligt haben, manche schon andere weniger. Das beweis aber in keinem Fall wie wir normale Menschen uns zu verhalten haben.

Wenn wir direkt Stellvertreter aussuchen können wozu dann ernannte Stellvertreter von Imam Mahdi(aj)? Und wieso ist diese Phänomen dass es jetzt einen direkten Stellvertreter geben soll neu? Wenn es so ist, müsste es doch direkte Stellvertreter seit dem Beginn der großen Verborgenheit geben.

Es bestreitet keiner dass die Gelehrten die Vertreter der Imame (as) sind welche in der Gesellschaft wirken. Dass sie die Sunnah und das Wissen des Propheten(s) aufrecherhalten. Es geht hier jedoch um aktive politische Beteiligung und direkte Stellvertreterschaft von Imam Mahdi(aj).

 

 

Wenn Imam Mahdi (aj) tatsächlich von den Muslimen möchte, dass sie sich passiv verhalten und sich nicht in die Politik einmischen und wir ohnehin keinen Einfluss auf den Verlauf der Menschheitsgeschichte nehmen dürfen und können und sollten, dann kommt automatisch die Frage auf, warum dann Imam Mahdi (aj) noch nicht erschienen ist. Man könnte ihm (aj), wenn es so ist, dann doch den Vorwurf machen, warum er sich seit über 1200 Jahren in Verborgenheit befindet und jeden Tag das Elend der Armen dieser Welt größer wird. Wenn es tatsächlich so wäre, dann wären ja nicht wir sondern Imam Mahdi (aj) an der Situation der Welt schuld, da wir ja ohne ihn zur Passivität gezwungen wären. Das wäre die logische Konsequenz, wenn man diese Ansicht vertritt

 

Nein Bruder das wäre nicht die logische Konsequenz. Der Imam (aj) ist anwesend, er existiert, wozu brauchen wir einen Menschen welcher der direkte Stellvertreter sein soll? Und nochmals diesselben Fragen: Durch wen oder was direkt ernannt? Wie ist diese Stellvertreterschaft legitimiert?

Es gab vier direkter Stellvertreter in der kleinen Verborgenheit aber keine in der Großen. Wieso also jetzt auf einmal dieser Anspruch und woher taucht er auf, wenn er direkt ist?

 

Bisher konnte niemand diese Fragen wirklich beantworten. Das ist doch das Thema der Diskussion.

 

 

Die Äusserungen sind doch eine Art von Politik, da sie auf eine politische Angelegenheit Bezug nehmen. Wenn man von politischer Passivität spricht, müsste man sich selber auch Konsequent daran halten.

 

Nochmal Bruder: politische Passivität bedeutet nicht, dass man zur Politik nichts sagen darf. Äußerungen zur Poltik sind keine politische Beteiligung. Ich verstehe nicht wie du darauf kommst.

 

#salam#

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#salam#

 

Nach Aussagen Imam Alis a.s., erfüllt ein Imam die Dinge die er erledigt im Zustand des Ghaybat genauso.

Wenn man jedoch einen Imam auf seine Offenbare politische Führung reduziert, wird man dies nicht verstehen können.

Sie sind das Licht Allahs swt. das unser Herz mit Iman füllt.

Sie sind der gerade Weg und die Rechtleitung.

 

Der Imam braucht keinen Stellvertreter und kann auch keinen haben, allein schon deswegen, das er ajf. ein Statthalter Allahs swt. auf Erden sein wird, eine Göttliche Wilaya die auf Unfehlbarkeit basiert.

 

Die Sache mit der Politischen Führung die bestehen wird, ist ein anderer Aspekt, die auch so nicht von jemand anderem vertreten werden kann, auch nicht ein Teil davon.

 

Wenn man jedoch den Waly al Faqih als jemanden betrachtet, der so gut wie möglich versucht, nach dem Islam, nach bestem Gewissen und den besten Vorbildern eine Gemeinschaft zu regieren, nur dann ist es keine übertreibung und ich denke nicht das Agha Khomeini ra. es anders betrachtet hat.

 

#salam#

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#rose#

 

"Es existieren nur zwei biologische Systeme auf dieser Erde, die gewohnheitsmäßig Krieg führen: der Homo sapiens und die Ameisen."

Faszinierend ist ein auffälliges Phänomen im Verhalten der sozialen Insekten: dem Altruismus, der Uneigennützigkeit, mit der sich die einzelne Ameise dem Ameisenstaat unterordnet. Selbst Darwins Konzept der natürlichen Selektion geriet darüber ins Wanken.

Die Ameisen kämpfen um den Erhalt von Nahrungsräumen und das auch nur in ihrem "Revier". Die Ameisen kämpfen nur solange bis Sie gewonnen haben und sie bereiten keinen Krieg von langer Hand perfide vor.

 

 

Könnt ihr euch vorstellen was wäre, wenn die Ameise nur etwas größer wäre ?

Wir hätten ein riesen Problem, ein Existenz bedingtes.

Ihre Organisation ist beeindruckend unsere hingegen lächerlich, obwohl wir die jenigen sind die einen Verstand benutzen.

 

 

Was sind wir? Wir sind ein wirrer Haufen Menschen, jeder geht in eine Richtung, keine Einheit, wir sind ein Ameisenstaat ohne richtige Führung. Wir werden geführt nur will es keiner wahr haben oder keiner erkennt es.

 

Aber von wem werden wir geführt?

 

Die die an die Macht kommen nutzen diesen Haufen der sich doch immer nach einen Führer sehnt, aus.

Wir sind Wesen die in einer Gruppe leben, leben wollen, diese auch suchen(es gibt einige Ausnahmen, die hält man aber für krank)

Die Gruppenführer in unserer Gesellschaft, Gemeinschaft oder sonstwas nennt man Alpha-tiere.

Diese führen uns, einige weil wir wollen, andere weil wir müssen. Jeder Staat kann ein Ameisenstaat sein.

Besteht die Führung aus Hamstern oder Geiern oder aus Hyänen, kann diese Staat nicht funktionieren.

 

Es ist unausweichlich, dass ihr euch einen Führer sucht oder das ihr trotzdem geführt werdet.

Es fängt im Kindesalter an und desto älter ihr werdet umso mehr wechselt die Führerebene.

Eines Tages seit ihr Führer in eurem eigenen Reich, namens sweat Home.

 

Aber nun zu der höheren Ebene.

Ihr werdet sowieso geführt, ihr habt Führer und da könnt ihr euch noch so sehr umdrehen, keiner kommt an dieses Faktum ran.

Es ist wie es ist ^^.

 

Die Frage ist, ihr die ihr wählen könnt oder denkt dass ihr es immer könnt.

Wen würdet ihr denn lieber als Führer haben?

 

Salam

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Assalam Alaikum,

 

Einige Anhänger von Wilayat-ul-Faqih argumentieren wie folgt:

"Wieso hinterfragen wir kaum die Wilayah des Nichtfaqih? Sondern immer nur die Wilayah des Faqihs? Das ist bisschen komisch.

Du wirst kaum einen rechtschaffenen Gelehrten finden, der dir sagen würde, es ist falsch dass der Faqih die Wilayah hat. Wenn dann würde er nur sagen, dass die Wilayah hadithbasiert nicht bewiesen ist, dass sie nicht absolut ist usw. Aber dass es nicht besser ist, dass ein Faqih die Regierung der Ummah übernimmt, würdest du sehr selten finden können.

Auch Sayyed Sistani und Sayyed Khoei sind nicht dagegen, dass ein Faqih die Wilayah inne hat. Und wenn sie etwas sagen, was augenscheinlich im Widerspruch dazu steht, dann bleibt das etwas, was dei Voraussetzungen und die Grenzen betrifft, nicht aber das Prinzip und die Tatsachen.

 

Jeder würde sagen, dass die Umsetzung des Islams notwendig ist und dass der Faqih der beste ist, der so eine Umsetzung führt und das ist genau Wilayat-ul-Faqih. Wir aber akzeptieren es, dass jeder uns regiert, unwissende, Diktatoren, feige Menschen, Götzendiener etc. aber wenn der Faqih dran ist, fangen wir an zu philosophieren. Wer sonst sollte den Islam umsetzen bzw. die Führungsrolle dabei übernehmen, wenn nicht der Faqih?"

Wassalam

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#rose#

 

Angela Merkel als Bundeskanzlerin hat doch keine alleinige Befehlsgewalt über uns. Sie ist das Oberhaupt der Regierung, aber auch diese Regierung wird kontrolliert. Also kann von absoluter Befehlsgewalt oder Wilaya keine Rede sein. Schon garnicht von Wilaya oder absoluter Befehlsbewalt einer Person über die Bürger.

Wenn jemand diese Regierung oder deren Form hier nicht akzeptiert dann sollte er (wenn er die Mittel hat) auswandern. In diesem Land können die Muslime ihre Religion frei ausüben, sie werden nicht wegen ihrer Religion verfolgt, sie werden nicht vom Staat angegriffen oder unterdrückt, daher ist die Regierung dieses Landes akzeptabel bzw tolerierbar.

Es gibt in Deutschland mehrere Befehlsgewalten und diese manifestieren sich nicht in einer Person, aber das ist ein anderes Thema.

 

Du hast Recht die Wilaya der Rechtsgelehrten ist auch nicht falsch, darüber ist man sich einig. Das Ausmaß dieser Wilaya steht hier jedoch zur Diskussion. Ein paar Beiträge vorher habe ich auch darauf hingewiesen dass Sayyed Khoei (ra) dies in seinem Buch geschrieben hat. Die Wilaya erstreckt sich, laut ihm, auf Fatwa erteilen und Richtersprüche, nicht aber auf andere Dinge.

 

Auch hast du Recht, wenn du sagst dass man den Islam umsetzen soll, und dass ein Gelehrter dafür am besten geeignet ist. Darin ist man sich auch einig. Sayyed Sistani (ha) z.B. sagt dass die Wilaya sich nur auf Omour al Hasbiya erstreckt sonst auf nichts. Das bedeutet, dass man sich nicht darüber einig ist ob sich die Wilaya auf politische Aspekte erstreckt, oder ob sie nur die sozialen Aspekte der Menschen umfasst.

 

Das was du meinst ist Wilayat ul Faqih al mutlaqa und dies vertreten die vorhin schon genannten Gelehrten nicht. Sayyed Al Khoei (ra) sagt sogar dass es dafür nur schwache Beweise gibt. Das sind nicht meine Worte. Deswegen ist es erlaubt Wilayat ul Faqih al Mutlaqa zu hinterfragen. Nicht die Person Sayyed Khamenei (ha), sondern das System selbst. Ist es denn wirklich so selbstverständlich oder nicht? Die Argumentation dass wir nicht-muslimische System akzeptieren ist meiner Meinung nach kein Argument warum wir ein anderes islamisches System akzeptieren und legitimieren sollen.

 

 

Bruder 3aliy du kannst aber nicht die Wilaya eines Gelehrten auf die Allgemeinheit der Gelehrten übertragen. Wenn der Wali al Faqih die Wilaya über die Ummah hat, dann hat er sie auch über die gesamte Ummah. Wenn dies der Anspruch ist, dann hat er auch die Wilaya über die anderen Maraji. Und an dieser Stelle frage ich: Woher kommt dieses Recht? Woher kommt diese Stellung?

Wir können nicht einfach äußern dass wir uns hinter den Imam und hinter die islamische Führung stellen sollen, aus dem einfachen Grund heraus da es eine islamische Führung ist.

Ich frage immernoch woher kommt die Legitimierung "direkter Stellvertreter Imam Mahdis (aj)", "Imam der Ummah" und Wali al Faqih (al mutlaqa)?

 

Und allah weiss es am besten #salam#

 

 

#salam#

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Assalam Alaikum,

 

Du hast Recht die Wilaya der Rechtsgelehrten ist auch nicht falsch, darüber ist man sich einig. Das Ausmaß dieser Wilaya steht hier jedoch zur Diskussion. Ein paar Beiträge vorher habe ich auch darauf hingewiesen dass Sayyed Khoei (ra) dies in seinem Buch geschrieben hat. Die Wilaya erstreckt sich, laut ihm, auf Fatwa erteilen und Richtersprüche, nicht aber auf andere Dinge.

Hier kann man dir entgegnen:

Sayyed Khoei hat Anfang der 90er Jahre die Wilayah übernommen, als die Schiiten den Aufstand gemacht haben. Was sayyed Khoei meint, ist dass in diesem Fall der Faqih die Wilayah nicht haben muss, nicht aber dass er in anderen Gebieten sie nicht haben darf.

 

Auch hast du Recht, wenn du sagst dass man den Islam umsetzen soll, und dass ein Gelehrter dafür am besten geeignet ist. Darin ist man sich auch einig. Sayyed Sistani (ha) z.B. sagt dass die Wilaya sich nur auf Omour al Hasbiya erstreckt sonst auf nichts. Das bedeutet, dass man sich nicht darüber einig ist ob sich die Wilaya auf politische Aspekte erstreckt, oder ob sie nur die sozialen Aspekte der Menschen umfasst.

Ok und was sagst zu Dieser Fatwa:

http://www.sistani.org/local.php?modules=n...d=5&cid=366
Frage: Was ist eure Definition von Wilayat-ul-Faqih?

Antwort:
Al-Wilayah bzgl. der Umur Al-Hasbiyya in den Worten der Rechtsgelehrten (ra) ist für jeden Faqih, der die Voraussetzungen der Nachahmung erfüllt, bewiesen. Was aber die Wilayah in umfassenderen Bereichen betrifft, d.h. die Wilayah über die allgemeinen Angelegenheiten, die als Voraussetzungen gelten, um die Ordnung in der islamischen Gesellschaft zu wahren, so steht diese demjenigen unter Fuqaha zu, für den sie bewiesen ist und es gibt weitere Voraussetzungen, die erfüllt sein sollten, damit sie zum Trage kommt, wie z.B. dass der Faqih allgemeine Akzeptanz bei den Gläubigen genießen sollte.

 

Das was du meinst ist Wilayat ul Faqih al mutlaqa und dies vertreten die vorhin schon genannten Gelehrten nicht. Sayyed Al Khoei (ra) sagt sogar dass es dafür nur schwache Beweise gibt. Das sind nicht meine Worte. Deswegen ist es erlaubt Wilayat ul Faqih al Mutlaqa zu hinterfragen. Nicht die Person Sayyed Khamenei (ha), sondern das System selbst. Ist es denn wirklich so selbstverständlich oder nicht? Die Argumentation dass wir nicht-muslimische System akzeptieren ist meiner Meinung nach kein Argument warum wir ein anderes islamisches System akzeptieren und legitimieren sollen.

Hier auch könnte das Gegenargument aufkommen:

Du verwechselst zwei Dinge. Auf der einen Seite die Akzeptanz von Hadithbasierten Beweisen und auf der einen Seite die Akzeptanz von logischen Beweisen. Das erste mag umstritten sein das zweite ist aber weniger umstritten. Eine weitere Verwechselung, in der du gerätst ist dass du zwischen Pflicht und Erlaubnis nicht unterscheidest.

Wassalam

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#rose#

Assalamu Alaikum,

 

Man kann einen Waliy auch mit einem Elternteil vergleichen. Z.B bestimmt der Vater wichtige Angelegenheiten der Familie im Haus. Da kann auch nicht jedes Kind machen was es möchte, sonst würde es ein Chaos geben.^^ Es würde deshalb zum Chaos werden, weil jeder anderer Meinung sein wird und das umsetzen möchte was es will, obwohl es vielleicht islamisch nicht richtig wäre und es somit der ganzen Familie schaden würde. Deshalb sollte es auch bei uns nur EINEN Führer geben, der für uns alle spricht und entscheidet, damit auch bei uns kein Chaos passiert.

 

 

Wassalam

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#rose#

Assalamu Alaikum,

 

Man kann einen Waliy auch mit einem Elternteil vergleichen. Z.B bestimmt der Vater wichtige Angelegenheiten der Familie im Haus. Da kann auch nicht jedes Kind machen was es möchte, sonst würde es ein Chaos geben.^^ Es würde deshalb zum Chaos werden, weil jeder anderer Meinung sein wird und das umsetzen möchte was es will, obwohl es vielleicht islamisch nicht richtig wäre und es somit der ganzen Familie schaden würde. Deshalb sollte es auch bei uns nur EINEN Führer geben, der für uns alle spricht und entscheidet, damit auch bei uns kein Chaos passiert.

 

 

Wassalam

 

 

#salam#

 

 

Wozu dann Imam Zaman (as)? Wenn er während der ganzen großen Verborgenheit direkte Stellvertreter und Leiter der Ummah haben kann, wozu dann die große Verborgenheit? Wozu dann erst kleine Verborgenheit und dann große?

Was ist mit den anderen Maraji? Sind sie dann Teil des Hauses und dem Wali al Faqih unterstellt? :)

 

#salam#

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Assalam Alaikum,


Wir vertreten die Ansicht, dass die Muslime in den Ländern in denen sie leben die Gesetze halten müssen und sie sollen auch treu zu ihren Ländern sein, in dem Sinne, dass sie nur das Gut für die Gesellschaft wollen. Auf der anderen Seite sagen wir aber, dass es neben dieser geographisch-, rassen- und primivitivkulturellbasierter Einteilung der Nationen auch eine andere Art der Einteilung besteht. Dies ist ein Einteilung auf geistiger Ebene.

 

 

Was will ich mit logischen Beweisen (Logik ist eben nunmal sehr subjektiv) wenn es Hadithwissenschaftlich nicht bewiesen ist bzw schwache Beweise gibt? Auch logisch ist es nicht zwanghaft bewiesen. Bisher konnten die Fürsprecher von Wilayat ul Faqih al mutlaqa weder hadithwissenschaftliche beweise bringen noch logische. Meine Fragen stehen immernoch offen.

Kannst du bitte konkreter werden. Einfach "Stimmt nicht", "Kein beweis" usw. zu sagen, ist nicht gerade diskussionsförderlich.

PS: Du meintest eben Sayyed Sistani schränkt wilayat-ul-faqih auf al-umur al hasbiyya ein aber wir haben fest gestellt, dass es nicht ganz stimmt. Was sagst du dazu?

Wassalam

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Salam Alaykum

Ya Ali Madad

 

Bruder es hat doch sehr wohl mit Ländern zu tun. Das ist keine kleine oder

niedrige Dimesnion. Die Schiiten in den ganzen verschiedenen Länder

haben ihre eigenen Probleme. Und da ist es sicher nicht angebracht das

man sich mit Problemen von anderen Länder beschäftigt während man

eigene Probleme hat.

 

Und somit müsste Aghay Khamanhai sich um all die Probleme kümmern.

Wenn dann die Aussage kommt dass das zu viel ist dann müsste doch

Aghay Khamnhai, wie vor hin schon angemerkt, in dem Sinne Statthalter

einsetzen die sich mit den anderen Problemen auseinander setzt.

Es kann sich nicht alles um den Iran drehen.

Oder ist der gedanken gang falsch?

 

Salam

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#rose#

 

#salam#

 

brüder 3aly, taha, abu yaqub und muhsin ich küsse eure hände. ich danke euch für euren beiträge. wir lesen paar bücher, hören paar khutbas und schon wagen wir etwas so wichtiges wie wilayatul faghih in frage zu stellen.

 

ich bin der festen überzeugung, dass imam khamenei der stellvertreter des 12.imam (aj) ist. ich bin überzeugt davon, dass allah und imam mahdi wollten, dass er wali al-faghih wird. ich bitte allah um imam husains (as) blut, dass er mich mit dieser überzeugung sterben lässt. das sage ich als eines der schlechtesten anhänger des waly.

 

bruder ammar die 4 botschafter des imam (aj) waren in der zeit der kleinen verborgenheit. seit beginn der grossen verborgenheit gab es 61 waly´s. imam khomeini (r.a) der 60. waly und imam khamenei der 61. waly.

 

#salam#

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PS: Du meintest eben Sayyed Sistani schränkt wilayat-ul-faqih auf al-umur al hasbiyya ein aber wir haben fest gestellt, dass es nicht ganz stimmt. Was sagst du dazu?


Ich sagte Sayyed Sistanis Meinung ist es, dass sich die Wilayah eines Gelehrten nur auf al-umur al hasbiyya erstreckt und das ist seine Sichtweise.

Sehen wir mal was er (ha) in seiner von dir beigetragenen Fatwa schreibt:

 

Al-Wilayah bzgl. der Umur Al-Hasbiyya in den Worten der Rechtsgelehrten (ra) ist für jeden Faqih, der die Voraussetzungen der Nachahmung erfüllt, bewiesen. Was aber die Wilayah in umfassenderen Bereichen betrifft, d.h. die Wilayah über die allgemeinen Angelegenheiten, die als Voraussetzungen gelten, um die Ordnung in der islamischen Gesellschaft zu wahren, so steht diese demjenigen unter Fuqaha zu, für den sie bewiesen ist und es gibt weitere Voraussetzungen, die erfüllt sein sollten, damit sie zum Trage kommt, wie z.B. dass der Faqih allgemeine Akzeptanz bei den Gläubigen genießen sollte.


Die Wilayah auf Umur Al-Hasbiyya bezogen ist die Sichtweise aller Rechtsgelehrten (Maraja)
Die Wilayah in "umfassenderen Bereichen" steht demjenigen zu der sie für bewiesen hält und andere Voraussetzungen (von welchen er nur eine nennt), dh wenn ein Marja die Wilayah für "umfassendere Bereiche" für bewiesen hält so gilt diese Wilayah.

Dennoch ist Sayyed Sistanis (ha) Meinung dass sich die Wilayah nach seinen Beweisen nur auf Umur al Hasbiyya bezieht.


Aber Kheir inshallah. Vergessen wir das ganze hin und her Bruder, denn im eigentlichen wurden meine Fragen nicht beantwortet und ich hoffe dass sie jetzt inshallah bald beantwortet werden.

1) Wie kommt der Anspruch "direkter Nachfolger" Imam Mahdis (as) zustande und wie wird dieser Anspruch legitimiert?
2) Wie kommt der Anspruch "Imam ul Ummah" zustande? Wie wird dieser Anspruch legitimiert? (Siehe den letzten Teil deiner Fatwa von Sayyed Sistani...allgemeine Akzeptanz bei den Gläubigen)

3) Waren die größten schiitischen Gelehrten ihrer Zeit gegen Wilayatul Faqih oder nicht? Waren sie gegen die aktive Einmischung in politische Angelegenheiten des Staates oder nicht?

Mehr möchte ich garnicht wissen. Inshallah kann jemand diese Fragen zufriedenstellend beantworten oder wir diskuttieren darüber


Es ist nicht meine Absicht die Gefühle anderer zu verletzen oder Personen zu beleidigen oder herabzusetzen. Falls dies in der Art betrachtet wurde entschuldige ich mich smile.gif

salam.gif

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#rose#

 

 

#salam#

 

wir lesen paar bücher, hören paar khutbas und schon wagen wir etwas so wichtiges wie wilayatul faghih in frage zu stellen.

 

Also haben deiner Meinung nach Sayyed Borujerdi (ra), Sayyed al Khoei (ra), Sayyed Muhsin al Hakim(ra), Sayyed Sistani (ra) "nur ein paar Bücher gelesen und Khutbas gehört"?

 

#salam#

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#rose#

 

 

#salam#

 

 

 

Also haben deiner Meinung nach Sayyed Borujerdi (ra), Sayyed al Khoei (ra), Sayyed Muhsin al Hakim(ra), Sayyed Sistani (ra) "nur ein paar Bücher gelesen und Khutbas gehört"?

 

#salam#

 

 

ya karim

 

salam aleykum,

 

ich rede von uns akhi.

 

meines wissens nach ist hz. ayatollah al-udhma borujerdi- der lehrer imam khomeinis- selbst waly al-faghih gewesen. du meinst, dass er wilayatul faghih abgelehnt hat? und wer sagt, dass sayyed sistani w.f. ablehnt?

 

http://www.shia-forum.de/index.php?showtopic=34291

 

hier kannst du es lesen. hz. ayatollah al-udhma borujerdi ist der 59. waly gewesen.

 

was-salam

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#rose#

 

Bruder die genannten Gelehrten waren keine Befürworter von Wilayat ul Faqih al mutlaqa, dh dass sich die Wilaya auf alles ausstreckt (wie bei Propheten(as) oder Imamen(as))

 

Sayyed Sistani ist auch kein Befürworter davon wie man teilweise aus seiner Fatwa herauslesen kann, dennoch nimmt er eine neutrale Stellung ein und äußert sich nicht dafür oder dagegen. Sayyed al Khoei (ra) sein Lehrer, hat sich deutlich gegen Wilayatul Faqih al mutlaqa geäußert.

 

Sayyed Borujerdi (ra) hat Sayyed Khoemeini (ra) verboten sich politisch zu beteiligen. Deswegen hat seine politische Aktivität auch erst nach dem Tod von ersterem richtig begonnen, da man dann sein Verbot für aufgehoben hielt.

 

Verstehe mich nicht falsch, ich greiffe keine Personen an, sondern ich hinterfrage nur Wilayatul Faqih al mutlaqa. Und daran sehe ich nichts schlimmes, denn es haben auch schon die größten Gelehrten vor mir getan.

 

#salam#

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Salam Alaykum

Ya Ali Madad

 

Wird das überliefert? Das es ab der großen verborgenheit 61 Walis gibt?

Woher weiß man den eigentlich das Aghay Khamanhai der 61. Ist?

 

Wenn das so wäre gäbe es ja ein Grund zur freude #rose#

 

Salam

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