Majnonnem

Ein interessantes Foto: Ein Sayyid mit Bush

90 posts in this topic

#bismillah#

 

#salam#

 

Imam Ruhollah Khomeini al-Mussawiy (r.) sagte: "Wir sollten solange keine Beziehung mit dem US Regime eingehen, bevor es nicht human geworden ist und davon ablässt, andere zu unterdrücken."

 

#salam#

 

As- salamu alaikum,

 

kannst du bitte die Quelle nennen? Denn der gleiche Imam sagt, wir möchten keine Beziehung mit den USA, wenn sie auf Basis von Wolf und Lamm wäre.

 

Abgesehen davon spricht der Imam, sofern die Übersetzung richtig ist, von Wir. Wer ist mit wir gemeint? Hat der Imam andere islamische Länder dazu auch aufgerufen? Der gleiche Imam sagte am Ende seines Lebens sogar, dass wenn in Interesse des Islams und der Muslime ist, kann der Waly Faqih sogar das Gebet verbieten. Der Imam war so flexibel. Also wieso so starr darauf beharren, dass kein Muslim US Beziehungen haben darf? Der Iran selbst hat ab und zu aus taktischen Gründen Beziehungen mit den USA gehabt. Der Iran hat gerade in Frage Irak selbst mehrmals sich ganz offen mit den Amerikanern getroffen.

 

http://www.life.com/image/74346604

 

Der Islam ist zeitlos weil er flexibel ist und nicht weil er starr ist, weil die Imame selbst flexibel waren. Die Sira des Propheten endet in Shia nicht mit dem Tod des Propheten. Der Prophet selber hat sogar Verhandlungen mit den Mekkanern geführt etc. etc. etc.

 

Außerdem, da steht "andere zu unterdrücken". In dem die Schiiten sich integriert haben, haben sie gerade die Unterdrückung vermindern können. Übrigens die von den USA ERNANNTE Übergangsregierung wurde damals auch von Iran anerkannt, als einer der sehr wenigen islamischen Ländern.

 

 

Wa Salam.

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#bismillah#

 

#salam#

 

Der Scheikh der Märtyrer des Widerstandes, Scheikh Ragheb Harb (r.) sagte: "Der Standpunkt ist die Waffe und das Händeschütteln bedeutet Anerkennen (Befürworten)."

 

 

#salam#

 

Salam,

 

an einen Tisch zu sitzen wo Alkohol ausgeschenkt wird bzw. steht ist verboten es sei denn man begeht das Gute gebieten und das Schlechte verbieten.

 

Wa Salam.

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#bismillah#

#salam#

 

Diese beiden Aussprüche sind nicht auf diesen Fall anwendbar.

Wie eigentlich immer werden verschiedene Situationen miteinander verwechselt. Regelungen für den einen Fall auf einen anderen Fall angewandt und so weiter.

Es ist ein Unterschied ob ein Land von sich aus mit dem Westen gute Beziehungen pflegt und das tut was dem Westen gefällt, oder ob ein Land gerade besetzt ist. Das sollte doch jeder erkennen.

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#bismillah#

#salam#

 

Zu 1.) Quelle?

u.a.Hier

 

Zu 2.) Ausspruch von Scheikh Ragheb Harb (r.)

Natürlich müssen die Zitate im entsprechenden Kontext betrachtet werden, genauso wie das Bild von Imam Khamenai (h) mit Sayyed Hakim im entsprechenden Kontext betrachtet werden muss. Ein Auschnitt aus einem anderen Sachverhalt und darauf die Antwort mit einem Zitat aus einem anderen Sachverhalt.

 

Zur inhaltlichen Diskussion ist schon mehr als genug gesagt worden walhamdulillah.

#salam#

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#bismillah#

#salam#

Oft wurde das Argument vorgelegt, dass jede Situation ein an dieser Situation geschnittenes Verhaltensmuster erfordert. Das stimmt, man muss allerdings auch beachten, dass alle erdenklichen Verhaltensmustern auf den islamischen Prinzipien basieren müssen. Das zum einen.

 

Zum anderen wurde das Beispiel von Imam Hassan und Imam Hussein genannt. Diese Analogie ist aber ohne weiteres nicht hinnehmbar, denn zum einen ist es so, dass Imam Hassan und Imam Hussein sich zwar anders verhalten haben aber nicht in der selben Zeit! Zum anderen ist es so, dass Imam Hassan (a.s) und Imam Hussein (a.s) keine unterschiedlichen Ansichten bzgl. dem Umgang mit dem Feind hatten.

 

Ein weiterer Aspekt, der nicht unerwähnt bleiben darf, ist, dass es nicht sein kann, dass ein Imam widersprüchliche Urteile bzgl. einem einzigen Feind gibt. Imam Hassan hat mit Muawiya einen Vertrag unterschrieben. In dieser Zeit war Imam Hussein (a.s) damit einverstanden. Beide sahen diesen Vertrag als eine Einleitung der husseinitischen Revolution. Imam Hussein (a.s) hat seinerseits Jazid den Treueid nicht geschworen und hat es abgelehnt zu „unterschreiben" und er hätte es auch genau so abgelehnt, wenn irgendein andrer dies getan hätte. Imam Hassan (a.s) hätte auch dieselbe Haltung gehabt, wenn er zu dieser Zeit noch lebendig wäre. Beide hätten niemals gesagt, dass diejenigen, die in Scham wohnen, den Treueid schwören sollen und sich nicht an die Revolution anschließen sollen, weil ihre Situation anders ist. Es war nicht die Zeit der Taqiyya, sondern die Zeit des Aufstands, egal wo man sich befand.

 

Und da kann man schon eine Parallele zu unserer heutigen Situation ziehen. Man kann nicht einfach so pauschalAussagen wie: "Amerika ist nur in Iran der größte Satan". "Mit Amerika darf man nur in Iran keine Beziehungen haben, in Irak jedoch ist es anders" treffen. Wie kann es überhaupt anders sein? Irak leidet unter amerikanischer Besatzung! Iran nicht. Die USA sind am Mord von hunderttausenden Irakern beteiligt. Amerika verhät sich wie ein Terrorstaat der ersten Stufe. Hier geht es um ein Prinzip.

 

Imam Khomeini (ra) sagte: Wenn Amerika euch lobt, so sollt ihr Trauerveranstaltungen organisieren (sinngemäß). Die Haltung zu Amerika ist eine strategische und keine taktische Entscheidung, eine strategische Entscheidung, die die ganze Ummah betrifft. Die ganze Ummah muss mit Amerika eine einheitliche Sprache reden, auch aber nicht nur, weil Amerika es auf die ganze Ummah abgesehen hat.

 

Stellt euch vor Imam Mahdi (a.s) oder irgendein Imam wäre unter uns anwesend und erreichbar, würde er Sayyid Hakim in die USA schicken, damit er Bush begegnet und den Amerikanern für ihre Hilfe dankt? Sayyed Sistani auch würde so was nicht machen und einen Beweis dafür gibt es auch nicht.

 

Und Niemand kann sagen, dass wir nun unsere Haltung zu Amerika ändern sollten. Das stimmt nicht, denn zum einen hat sich Amerika kein bisschen geändert, sondern wurde viel grausamer als je zuvor, vor allem in der Bush-Ära und zum anderen ist der Nachfolger von Imam Khomeini, Imam Khamenei (ha), immernoch auf der selben Linie, die Imam Khomeini (ra) gezeichnet hat.

 

Wir respektieren Sayyid Abdul-Aziz Al-Hakim und ich persönlich bin überzeugt, dass er eine reine Absicht hatte. Etwas anderes kann ich mir sogar nicht vorstellen. Trotzdem sehe ich diese Handlung als falsch an und ich erachte es als wichtig, dass wir diese Handlung auch kritisieren dürfen.

 

Es wurde hier auch ein Bild gezeigt, wo Imam Khamenei ihn besucht. Klar hat Imam Khamenei ihn besucht aber seit wann war ein Besuch eines Kranken ein Beweis dafür, dass der Kranke unfehlbar ist? Oder dass der Besucher der Ansicht ist, dass der Kranke alles richtig macht. Ja es ist ein Beweis dafür, dass Imam Khamenei Sayyed Hakim zugeneigt ist bzw. Respekt vor ihm hat aber mehr nicht.

 

Sollten wir also immer schweigen, wenn Jemand in einer gewissen Hinsicht von einem islamischen Prinzip abweicht? Aus dem einzigen Grund, dass er ein Gelehrter ist. Dieses Treffen mit Bush war leider Fehl am Platz. Das müssen wir ganz klar sagen und inschaAllah sind wir in der Zukunft nicht gezwungen solche Treffen zu erleben. Sollte Jemand Beweise haben, dass dieses Treffen gerechtfertigt ist, so kann er sie auch vorlegen.

Zu dem Teil mit der Kritik kann ich dir zustimmen. Und alle erdenklichen Verhaltensmuster müssen sich auf den Islam stützen, sonst sind sie ungültige Verhaltensmuster. Da sind wir uns einig.

 

Es stimmt das es nicht zur selben Zeit geschah. Doch was bedeutet Zeit, eine andere Zeit ist nichts anderes als eine andere Situation. Auch zu der selben Zeit kann es eine andere Situation geben. Imam Hassan (a.) und Imam Hussein (a.) hatten keine anderen Ansichten bzgl. eines Feindes, sehr wohl aber ihr Vater, Imam Ali (a.). Imam Ali (a.) führte Krieg mit demselben Feind. Imam Ali (a.) ging in den Krieg gegen Mu'awiyah, wir kennen alle den Krieg Siffin. Und sein Sohn hat mit dem Selben Frieden geschlossen. Das heißt, ein situationsbedingter Verhaltensmuster ist nicht auf den Feind oder auf die Zeit zu begrenzen. Zur selben Zeit und mit dem selben Feind können unterschiedliche Situationen auftreten.

 

Wie du oben gesehen hast, gibt es scheinbar widersprüchliche Urteile gegenüber einem einzigen Feind. Als Imam Hussein (a.) den Aufstand startete hat er denjenigen in Scham nicht gesagt, sie sollen schweigen. Warum? Du gehst hier davon aus, dass die Situation derjenigen in Scham eine andere war. Doch woher wissen wir das die Situation anders war? Nur weil Yazid (la) in Scham war? Nein, so ist diese Sache nicht. Damals gab es nicht wie heute verschiedene Länder mit verschiedenen Regierungen. Es war eine Regierung, die Regierung der Khulafa'. Yazid ibn Mu'awiya (la) war alleiniger Führer des gesamten islamischen Reiches, doch zu unrecht. Imam Husseins (a.) Aufstand war im Inland gegen den falschen Führer. Damals war es nicht so wie heute, so dass Yazid nur in einem Fremden Land für eine Zeit war, und das man mit ihm verhandeln konnte. Yazid hatte sich als den islamischen Führer erhoben und gefährdete somit den Islam. Der Islam stand hier unter Lebensgefahr. So musste Imam Hussein (a.) gegen ihn kämpfen, und so gab es zwischen den Menschen in Scham oder in Makka keine unterschiedliche Situation. Damals gab es keine Ort bedingten Unterschiede, heute gibt es jedoch diese Grenzen. Und diese Grenzen sind heute Realität und wir sehen, dass sie zu großen Unterschieden führen.

 

Und genau deshalb ist es anders. Du selbst sagst es. Die USA ist im Irak, sie ist eine reale Besatzungsmacht, im Iran nicht. Der Iran steht auf eigenen Beinen, der Irak noch nicht. Die USA ist nicht wie Yazid, sie hat nicht den Anspruch darauf erhoben, im Irak zu bleiben. Sie hat sich nicht zum Führer des Iraks erhoben. Sie kam und stürzte den Diktator und das ist Fakt. Egal was die USA verbrochen hat, egal ob sie Saddam erst an die Macht gebracht haben, jetzt haben sie ihn gestürzt. Und das bleibt Fakt. Wie kann der Irak dann zum Aufstand rufen? Wäre ein Aufstand schlau? Wie sollte dieser Aufstand aussehen? Mit welchen Männern? Mit welchen Waffen? Wer wird der Führer sein? Die Männer sind sich uneins, jeder will Führer sein und der Gegner ist in den eigenen vier Wänden. Andere haben gegen die USA gekämpft wie zum Beispiel Muqtada as-Sadr. Sein Kampf hat auch vielen Irakern das Leben gekostet. Muqtada as-Sadr ist jetzt im Iran, er hat kapituliert. Was hat sein Kampf gebracht? Maliki, der den diplomatischen Weg ging, hat mit den USA einen Vertrag abgeschlossen. Die USA rückt 2011 ab. Welcher Weg brachte mehr? Der Weg des Blutvergießens oder der diplomatische Weg des Friedens? Wie kann man zum Kampf aufrufen, wenn es den Weg des Friedens gibt?

 

Die ganze Ummah. Wenn wir nur die Shiiten als unsere Ummah nehmen, so sprechen die Shiiten im Iran und im Libanon eine einheitliche Sprache gegen die USA. Und die Shiiten im Irak? Sie sprechen genau so eine einheitliche Sprache. Wie kann das sein? Das beste Beispiel ist die einheitliche Sprache unserer Imame. Auch wenn der Laie die einheitliche Sprache nicht erkennt, sie ist eine.

 

Wenn Imam Mahdi (ajf) da wäre, dann würde Er Sayyed Hakim sicher nicht in die USA schicken, da gebe ich dir recht. Doch du vergisst, wenn Imam Mahdi (ajf) da wäre, so wären wir alle im Krieg mit den USA. Deshalb ist dieses Beispiel nicht anwendbar und ungültig. Sayyed Hakim ging nicht zum Spaß zu den USA, er wurde als der Stellvertreter des Iraks gewählt! Es war eine Reise die für den Irak unabdingbar war, wie schon oft erwähnt, steht der Irak noch nicht auf den eigenen Beinen und muss in diesem Fall den diplomatischen Weg gehen. Es kann nicht verglichen werden mit dem Iran, denn der Iran steht auf den eigenen Beinen, baut alles selbst an und hat keine Besatzungsmacht im Inland.

 

Eine Handlung zu kritisieren ist richtig, nachzufragen ist richtig, doch die Grenze ist die Verleumdung. Seine Tat als Falsch anzusehen ist etwas unfair gegenüber dem Gelehrten. Als jemand der von seinem Land zum Stellvertreter gewählt wird und den diplomatischen Weg geht. Außer diesem Bild, außer dieser einen Reise, gibt es weitere Beweise dafür, dass Sayyed Hakim eine Freundschaft zu Bush pflegte? Ist ein politisches Treffen ein Zeichen für die persönliche Zuneigung gegenüber dem anderen Politiker? Ist es belegt, dass Sayyed Hakim lächelte weil er sich so sehr über das Treffen mit Bush freute? Weil er sich freute Bush endlich mal sehen zu dürfen?

 

Wie man das Bild, wo er mit Imam Khamenei sitzt, hinterfragen kann. Kann man dies auch bei dem Bild mit Bush tun. Wenn man sagt, dass Imam Khamenei Sayyed Hakim zwar traf, aber dies nicht heißt, er sei mit all seinen Handlungen einverstanden gewesen, wie kann man dann nicht das Selbe bei dem Treffen mit Bush sagen? Wenn Imam Khameneis Besuch nicht das Bedeutet. Wieso sollte der Besuch von Sayyed Hakim das bedeuten? Wir sehen, es wird einiges Hineininterpretiert, ohne Fuß und Boden.

 

Wie kann man so eine Aussage treffen, dass ein Treffen den islamischen Prinzipien widerspricht? Nach dem Siffin Krieg von seinem Vater, schloss Imam Hassan (a.) einen Friedensvertrag mit Mu'awiyah ibn Abi Sufyan. Dem Sohn Abu Sufyans! Wenn nicht einmal das den islamischen Prinzipien widerspricht, wie kann dieses Treffen dann den islamischen Prinzipien widersprechen? Wer bestimmt diese Prinzipien, woher erkennen wir diese Prinzipien? Bruder, das ist eine gewagte Aussage. Die islamischen Prinzipien sind wie Gummi, dehnbar zu jeder Situation, doch ohne die Basis zu verlieren. Wäre der Islam nicht dehnbar, so wäre es ein menschliches und eingeschränktes Gesetz.

 

Allah möge uns alle auf dem wahren Weg halten.

Allah möge unsere Fehler verzeihen.

Allah möge unseren Blick schärfen.

Allah möge unser Verständnis verbessern.

Alah möge unsere Erkenntnis mehren.

Allah möge mit uns allen sein, bi haqqil A'imma.

 

wswrwb #salam#

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#bismillah#

Assalam Alaikum,

 

Es stimmt das es nicht zur selben Zeit geschah. Doch was bedeutet Zeit, eine andere Zeit ist nichts anderes als eine andere Situation. Auch zu der selben Zeit kann es eine andere Situation geben. Imam Hassan (a.) und Imam Hussein (a.) hatten keine anderen Ansichten bzgl. eines Feindes, sehr wohl aber ihr Vater, Imam Ali (a.). Imam Ali (a.) führte Krieg mit demselben Feind. Imam Ali (a.) ging in den Krieg gegen Mu'awiyah, wir kennen alle den Krieg Siffin. Und sein Sohn hat mit dem Selben Frieden geschlossen. Das heißt, ein situationsbedingter Verhaltensmuster ist nicht auf den Feind oder auf die Zeit zu begrenzen. Zur selben Zeit und mit dem selben Feind können unterschiedliche Situationen auftreten.

Es kann nicht sein, dass einer der Ma'sums Jemanden als Feind ansieht und zeitgleich ein anderer Ma'sum dies nicht tut. Auch was den Umgang mit diesem Feind betrifft, können sie nicht zur selben Zeit verschiedene Ansichten haben.

 

Wie du oben gesehen hast, gibt es scheinbar widersprüchliche Urteile gegenüber einem einzigen Feind. Als Imam Hussein (a.) den Aufstand startete hat er denjenigen in Scham nicht gesagt, sie sollen schweigen. Warum? Du gehst hier davon aus, dass die Situation derjenigen in Scham eine andere war. Doch woher wissen wir das die Situation anders war? Nur weil Yazid (la) in Scham war? Nein, so ist diese Sache nicht. Damals gab es nicht wie heute verschiedene Länder mit verschiedenen Regierungen. Es war eine Regierung, die Regierung der Khulafa'. Yazid ibn Mu'awiya (la) war alleiniger Führer des gesamten islamischen Reiches, doch zu unrecht. Imam Husseins (a.) Aufstand war im Inland gegen den falschen Führer. Damals war es nicht so wie heute, so dass Yazid nur in einem Fremden Land für eine Zeit war, und das man mit ihm verhandeln konnte. Yazid hatte sich als den islamischen Führer erhoben und gefährdete somit den Islam. Der Islam stand hier unter Lebensgefahr. So musste Imam Hussein (a.) gegen ihn kämpfen, und so gab es zwischen den Menschen in Scham oder in Makka keine unterschiedliche Situation. Damals gab es keine Ort bedingten Unterschiede, heute gibt es jedoch diese Grenzen. Und diese Grenzen sind heute Realität und wir sehen, dass sie zu großen Unterschieden führen.

D.h. die Angriffe der USA gegen die islamische Welt und die Besatzung von Teilen der islamischen Welt stellen keine wesentliche Bedrohung für den Islam dar? Das Sterben von Millionen Irakern ist keine Bedrohung der Muslime? Die induzierten Fitnas zwischen den verschiedenen Glaubensrichtungen sind keine Gefahr? Abu Ghraib ist keine Erniedrigung jedes Muslims?

 

Und genau deshalb ist es anders. Du selbst sagst es. Die USA ist im Irak, sie ist eine reale Besatzungsmacht, im Iran nicht. Der Iran steht auf eigenen Beinen, der Irak noch nicht. Die USA ist nicht wie Yazid, sie hat nicht den Anspruch darauf erhoben, im Irak zu bleiben. Sie hat sich nicht zum Führer des Iraks erhoben. Sie kam und stürzte den Diktator und das ist Fakt. Egal was die USA verbrochen hat, egal ob sie Saddam erst an die Macht gebracht haben, jetzt haben sie ihn gestürzt. Und das bleibt Fakt. Wie kann der Irak dann zum Aufstand rufen? Wäre ein Aufstand schlau? Wie sollte dieser Aufstand aussehen? Mit welchen Männern? Mit welchen Waffen? Wer wird der Führer sein? Die Männer sind sich uneins, jeder will Führer sein und der Gegner ist in den eigenen vier Wänden. Andere haben gegen die USA gekämpft wie zum Beispiel Muqtada as-Sadr. Sein Kampf hat auch vielen Irakern das Leben gekostet. Muqtada as-Sadr ist jetzt im Iran, er hat kapituliert. Was hat sein Kampf gebracht? Maliki, der den diplomatischen Weg ging, hat mit den USA einen Vertrag abgeschlossen. Die USA rückt 2011 ab. Welcher Weg brachte mehr? Der Weg des Blutvergießens oder der diplomatische Weg des Friedens? Wie kann man zum Kampf aufrufen, wenn es den Weg des Friedens gibt?

Wenn die USA aus dem Irak gehen, dann nicht wegen dem Frieden sondern wegen dem Widerstand und weil das ihnen sehr viel kostet und wem die Geschichte nicht reicht um dies zu lernen, wird es nie lernen.

 

Wenn Imam Mahdi (ajf) da wäre, dann würde Er Sayyed Hakim sicher nicht in die USA schicken, da gebe ich dir recht. Doch du vergisst, wenn Imam Mahdi (ajf) da wäre, so wären wir alle im Krieg mit den USA. Deshalb ist dieses Beispiel nicht anwendbar und ungültig. Sayyed Hakim ging nicht zum Spaß zu den USA, er wurde als der Stellvertreter des Iraks gewählt! Es war eine Reise die für den Irak unabdingbar war, wie schon oft erwähnt, steht der Irak noch nicht auf den eigenen Beinen und muss in diesem Fall den diplomatischen Weg gehen. Es kann nicht verglichen werden mit dem Iran, denn der Iran steht auf den eigenen Beinen, baut alles selbst an und hat keine Besatzungsmacht im Inland.

Ist Imam Mahdi (a.f) damit zufrieden? Das sollte die Frage eher sein. Iran stand auf seinen eigenen Beinen ab 1979. Dabei halfen ihm die USA nicht. Alhamdulillah dass sie nicht "geholfen" haben.

 

Eine Handlung zu kritisieren ist richtig, nachzufragen ist richtig, doch die Grenze ist die Verleumdung. Seine Tat als Falsch anzusehen ist etwas unfair gegenüber dem Gelehrten. Als jemand der von seinem Land zum Stellvertreter gewählt wird und den diplomatischen Weg geht. Außer diesem Bild, außer dieser einen Reise, gibt es weitere Beweise dafür, dass Sayyed Hakim eine Freundschaft zu Bush pflegte? Ist ein politisches Treffen ein Zeichen für die persönliche Zuneigung gegenüber dem anderen Politiker? Ist es belegt, dass Sayyed Hakim lächelte weil er sich so sehr über das Treffen mit Bush freute? Weil er sich freute Bush endlich mal sehen zu dürfen?

Weder haben wir gesagt, dass er eine (wahre) Freundschaft zu ihm pflegt, noch haben wir gesagt, dass er Zuneigung ihm gegenüber hat. Vermutlich hat bereits die Frau von Bush keine Zuneigung zu ihm. Das ist nicht das Thema lieber Bruder.

 

Wie man das Bild, wo er mit Imam Khamenei sitzt, hinterfragen kann. Kann man dies auch bei dem Bild mit Bush tun. Wenn man sagt, dass Imam Khamenei Sayyed Hakim zwar traf, aber dies nicht heißt, er sei mit all seinen Handlungen einverstanden gewesen, wie kann man dann nicht das Selbe bei dem Treffen mit Bush sagen? Wenn Imam Khameneis Besuch nicht das Bedeutet. Wieso sollte der Besuch von Sayyed Hakim das bedeuten? Wir sehen, es wird einiges Hineininterpretiert, ohne Fuß und Boden.

Das Bild von Imam Khamenei und Sayyed Al-Hakim ist normal und so sollte es auch sein. Man kann es mit dem ersten Bild nicht vergleichen.

 

Wie kann man so eine Aussage treffen, dass ein Treffen den islamischen Prinzipien widerspricht? Nach dem Siffin Krieg von seinem Vater, schloss Imam Hassan (a.) einen Friedensvertrag mit Mu'awiyah ibn Abi Sufyan. Dem Sohn Abu Sufyans! Wenn nicht einmal das den islamischen Prinzipien widerspricht, wie kann dieses Treffen dann den islamischen Prinzipien widersprechen? Wer bestimmt diese Prinzipien, woher erkennen wir diese Prinzipien? Bruder, das ist eine gewagte Aussage. Die islamischen Prinzipien sind wie Gummi, dehnbar zu jeder Situation, doch ohne die Basis zu verlieren. Wäre der Islam nicht dehnbar, so wäre es ein menschliches und eingeschränktes Gesetz.

Hatte Imam Hassan (a.s) einen islamischen Staat, der seinen Rücken stützt oder wurde er von den nächsten zu Ihm verraten, so dass er am Ende selbst von seiner eigenen Ehefrau vergiftet wurde? Chair inschaAllah.

 

Wassalam

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Im Namen Gottes

 

As- salamu alaikum

 

#bismillah#

Assalam Alaikum,

 

 

Es kann nicht sein, dass einer der Ma'sums Jemanden als Feind ansieht und zeitgleich ein anderer Ma'sum dies nicht tut. Auch was den Umgang mit diesem Feind betrifft, können sie nicht zur selben Zeit verschiedene Ansichten haben.

 

Die Analogie zwischen Imam Hassan und Imam Hussein und Seyed Khamenei und Seyed Hakim ist nicht gesund. Seyed Hakim ist nicht Seyed Khamenei in Iran, in dieser Person besuchte er auch nicht Bush. Denn Imam Hussein wurde später Imam Hassen (das heißt, er hat seine Position eingenommen, Hakim aber nicht Seyed Khameneis). Und Imam Hussein war Nachfolger von Imam Hassan. Hakim aber nicht Seyed Khameneis.

 

D.h. die Angriffe der USA gegen die islamische Welt und die Besatzung von Teilen der islamischen Welt stellen keine wesentliche Bedrohung für den Islam dar? Das Sterben von Millionen Irakern ist keine Bedrohung der Muslime? Die induzierten Fitnas zwischen den verschiedenen Glaubensrichtungen sind keine Gefahr? Abu Ghraib ist keine Erniedrigung jedes Muslims?

 

Was ist die Lösung für einen Iraker in Irak?

 

Wenn die USA aus dem Irak gehen, dann nicht wegen dem Frieden sondern wegen dem Widerstand und weil das ihnen sehr viel kostet und wem die Geschichte nicht reicht um dies zu lernen, wird es nie lernen.

 

Das ist richtig, aber Widerstand kann auch politisch sein. Jedes mal wenn Sadr in militärischen Konflikten involviert war, haben die meisten Gelehrten und Politiker in Iran (wenn nicht sogar alle!) dazu aufgerufen die Marajas zu befolgen (also Sistani und nicht Sadr).

 

Ist Imam Mahdi (a.f) damit zufrieden? Das sollte die Frage eher sein. Iran stand auf seinen eigenen Beinen ab 1979. Dabei halfen ihm die USA nicht. Alhamdulillah dass sie nicht "geholfen" haben.

 

Eben, die Situation des Irans 1978/9 war auch gänzlich eine andere als Irak 2002/3. Außerdem würde ich nicht helfen sagen. Hilfe kommt eh nur von Gott, alles andere ist Wasilah. Die Amerikaner waren eine Wasila, aber die schlechteste wasila, es hätte andere lösungen geben können wie man irak von der Besatzung saddam befreien konnte (s. unten). Eine Schraube kannst du mit der Wasila Hammer sauber und ordentlich und ohne BEschädigung rein hämmern, oder du machst es mit einen ungeeignetere wasila krumm und schief und mit schaden. Letztere war leider der Fall, die Wasila (USA) hat selbstständig Saddam (die Schraube) ins Grab (Wand) gehammert. Es ging also nur um Lenken und Schadenbegrenzen (den ungeeigneten wasila lenken und schaden begrenzen dass es auch in der wand bleibt).

 

Hatte Imam Hassan (a.s) einen islamischen Staat, der seinen Rücken stützt oder wurde er von den nächsten zu Ihm verraten, so dass er am Ende selbst von seiner eigenen Ehefrau vergiftet wurde? Chair inschaAllah.

 

Schönes Beispiel, gerade der Iran hat die ernannte Regierung von den USA als eine der wenigen islamischen Ländern akzeptiert und als eine der ersten eine Botschaft in Bagdad eröffnet.

 

Wenn dein Ansatz, also puren militräischen Widerstand und auf kein Fall eine politische Interaktion mit den USA, das richtige wäre. hätte doch dann der Iran genau so reagieren müssen oder? Du sagst doch, gleiches Gesetzt für alle. Der Iran hat es aber nicht. Im Gegenteil, die Exil-Iraker haben sich sogar vor dem Krieg mit dem Iran abgesprochen bevor sie sich mit den Amerikanern trafen. Der Iran hatte sogar militärischen Absprachen in Bosnienkrieg gegen die Serben (gemeinsamer Feind). Das heißt aber nicht, dass der Iran den Irak Krieg begrüßt hat oder wollte, nein sie haben ihre eigene Vorschläge gemacht, wie man sich Saddam entledigen kann. Die USA hat nicht gehört und leider heute noch darunter.

 

Wa Salam.

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Es gibt noch weitere Beispiele wie Yusuf wird Schatzmeister eines selbst ernannten Gottes (Pharao). Übrigens der Prophet saß sogar mit dem Teufel und unterhielt sich.

 

 

salam Br, kannst du bitte für deine oben ernannte erste Aussage einen Beweis bringen akhi?

zur 2. Aussage: auch Gott unterhält sich mit dem Teufel.

 

 

Was ist die Lösung für einen Iraker in Irak?

 

Tawalla, Tabarra, Taqiyyah, Islah, das häufige Gedenken Gottes und vor allem Intizar.

 

 

Noch mal für alle:

 

der geehrte Gelehrte hat hier das Prinzip der Taqiyyah praktiziert. Er wollte den Feind von Innen zerstören. Möge Gott ihn dafür belohnen und ihm die höchte Jannah-Stufe geben. Amin ya rabb

 

Kein normal denkender Mensch kann Freundschaft zu Bush schließen, außer er ist geisteskrank. Nicht einmal seine eigene Frau. #bismillah# Wie der Bruder das oben schön gesagt hat.

 

Euer Br Hossein

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#bismillah#

#salam#

Es kann nicht sein, dass einer der Ma'sums Jemanden als Feind ansieht und zeitgleich ein anderer Ma'sum dies nicht tut. Auch was den Umgang mit diesem Feind betrifft, können sie nicht zur selben Zeit verschiedene Ansichten haben.

Sie sehen den Feind nicht durch andere Augen, noch durch eine andere Ansicht. Sie sehen den Feind mit den selben Augen, doch sie betrachten die Umstände die sie umgeben. Warum musste Imam Hassan (a.) sich von seinen eigenen Anhängern diesen Gruß anhören lassen: As-Salamu Alaika ya mudhil al-Mu'minin? Waren es nicht die Umstände, die sein Handeln anders aussehen ließen, als die seines Vaters? War es nicht nur kurz nach dem dahinscheiden seines Vaters? War es nicht die selbe Erde, der selbe Feind? Die Umstände verändern unsere Handlungen. Damals verstanden die Menschen nicht, wieso Imam Hassan (a.) so handelte, deshalb sagte man zu ihm, as-Salamu Alaika ya mudhil al-Mu'minin. Doch sie merkten nicht, dass er so handeln musste, genau weil sie dies zu ihm sagten.

 

D.h. die Angriffe der USA gegen die islamische Welt und die Besatzung von Teilen der islamischen Welt stellen keine wesentliche Bedrohung für den Islam dar? Das Sterben von Millionen Irakern ist keine Bedrohung der Muslime? Die induzierten Fitnas zwischen den verschiedenen Glaubensrichtungen sind keine Gefahr? Abu Ghraib ist keine Erniedrigung jedes Muslims?

Keiner verteidigt die USA, genauso wenig wie Imam Hassan (a.) Mu'awiya verteidigte. Doch Imam Hassan (a.) vereinbarte einen Friedensvertrag mit Mu'awiya, dies heißt nicht, dass Mu'awiya ein Mu'min war, oder das seine Schuld beglichen wäre. Der Imam (a.) musste so handeln, denn anders zu handeln hätte in diesem Fall dem Islam geschadet. Mu'awiya war eine Gefahr für den Islam, doch der Aufstand gegen ihn wäre eine größere Gefahr gewesen. Und so ist es mit den USA, der Kampf gegen die USA wäre nicht im Sinne der irakischen Bevölkerung und des Islams. Durch den Kampf gegen die USA würde die Macht an die Sunniten und Ba'this übergehen, die USA hätte einen Grund weiter im Irak zu bleiben und der Kampf würde viel mehr Blut kosten. Die Menschen im Irak haben genug Blut gelassen. Es sind die Umstände die dazu verleiten so zu handeln. Man darf nicht vergessen, dass die USA den Irak von Saddam befreit haben. Das ist Fakt, auch wenn die USA der größte Teufel ist, ein Krieg wäre ein Fehler. Nur weil der Irak den diplomatischen Weg geht, bedeutet das noch lange nicht, dass die USA ein Freund geworden ist. Das die USA kein Verbrecher mehr ist. Oder bedeutete der diplomatische Weg des Friedens von Imam Hassan (a.), dass Mu'awiya ein Freund geworden war und kein Verbrecher mehr war?

 

Wenn die USA aus dem Irak gehen, dann nicht wegen dem Frieden sondern wegen dem Widerstand und weil das ihnen sehr viel kostet und wem die Geschichte nicht reicht um dies zu lernen, wird es nie lernen.

Maliki hat einen Vertrag abgeschlossen, die USA rückt 2011 ab. Ist dieser Vertrag ungültig? Hat dieser Vertrag keinen Wert? Geht die USA wegen dem Widerstand? Wegen dem Widerstand von wem? Von Muqtada as-Sadr? Von Tayyar as-Sadri? Von den Hakims? Welcher Widerstand? Ihr Widerstand hat nichts gebracht und wird auch nichts bringen. Es ist Fakt, dass dieser Vertrag existiert. Und die USA rückt dank diesem Vertrag, dieser Abmachung aus. Gäbe es keine Regierung, keinen Vertrag, so würde Amerika nicht abrücken. Das sind alles Fakten, die nicht einfach so geleugnet werden können. Einen anderen Grund kann man für sich selbst haben, doch diesen Fakt darf und kann man nicht leugnen.

 

Ist Imam Mahdi (a.f) damit zufrieden? Das sollte die Frage eher sein. Iran stand auf seinen eigenen Beinen ab 1979. Dabei halfen ihm die USA nicht. Alhamdulillah dass sie nicht "geholfen" haben.

Ja, Imam Mahdi (ajf) ist damit zufrieden. Iran hatte keinen Diktator wie Saddam. Iran stand schon davor auf eigenen Beinen. Iran hat nicht Jahrzehntelang geblutet. Imam Khomeini wartete und sah den Zeitpunkt gekommen und die Umstände günstig, so rief er die Revolution offiziell aus. Irak blutet, die Menschen im Irak haben keine Kraft für eine Revolution. Sie werden gesprengt und getötet. Sie versuchen ihr eigenes Leben erst einmal auf die Beine zu kriegen. Sie versuchen die Krankenhäuser, die Schulen und alle öffentlichen Gebäude auf die Beine zu kriegen. Iran war nicht in so einer Lage. Und im Irak laufen immer noch Besatzungsmächte frei herum, dies war im Iran auch nicht der Fall. Der Vergleich zwischen Iran und Irak kann nicht der Weg zur Lösung sein.

 

Das Bild von Imam Khamenei und Sayyed Al-Hakim ist normal und so sollte es auch sein. Man kann es mit dem ersten Bild nicht vergleichen.

Das eine ist normal und das andere anormal. Entweder man interpretiert etwas hinein oder ich sehe nicht, was anormal sein soll. Ist es das lächeln? Was sagt schon ein lächeln aus? Vielleicht lächelte er für die Kamera? Sollte er Böse schauen, so dass die Menschen in ihm einen unsympathischen Menschen sehen? Ist es das Händeschütteln? Sollte er seine Hand nicht geben und die Medien darauf aufmerksam machen, und einen Skandal auslösen? Oder was ist so anders an den zwei Bildern?

 

Hatte Imam Hassan (a.s) einen islamischen Staat, der seinen Rücken stützt oder wurde er von den nächsten zu Ihm verraten, so dass er am Ende selbst von seiner eigenen Ehefrau vergiftet wurde? Chair inschaAllah.

Hat der Irak Waffen, Kraft und Menschen die seinen Rücken stützen, oder blutet sein Volk und leidet und wird massakriert?

 

War Imam Hassan (a.) Khalifa, oder nicht? Gab Imam Hassan (a.) freiwillig seine Khilafa an Mu'awiya, oder nicht?

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Sadr spricht im Interview von der Notwendigkeit, den Besatzern die Hand zu schütteln, wenn man in den politischen Entwicklungen teilnimmt. Es ist eine Sache von Müssen, und nicht von freiwilligen Wollen.

 

http://www.memritv.org/clip/en/2464.htm

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Sadr spricht im Interview von der Notwendigkeit, den Besatzern die Hand zu schütteln, wenn man in den politischen Entwicklungen teilnimmt. Es ist eine Sache von Müssen, und nicht von freiwilligen Wollen.

 

http://www.memritv.org/clip/en/2464.htm

 

Salam Br, ich weiß nicht wo du das gelesen hast, aber im Video sagt er eindeutig, dass es gegen den Plan von Maliki ist und er sagt sogar, dass er dagegen ist, dass die Sadristen mit den Besatzern die Hand schütteln.

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Salam Br, ich weiß nicht wo du das gelesen hast, aber im Video sagt er eindeutig, dass es gegen den Plan von Maliki ist und er sagt sogar, dass er dagegen ist, dass die Sadristen mit den Besatzern die Hand schütteln.

 

Yep, er sagte, dass er das nicht möchte. Aber wenn es nicht anders geht, kann er sich diesem nicht verweigern. Liegt eigentlich auf der Hand, niemand möchte das per se freiwillig aus freien Stücken das machen.

 

Interviewer: You don’t want a Sadrist PM so he won’t have to shake hands with whom?

 

Muqtada Al-Sadr: I’m not saying I don’t want this, only that it is being deliberated. If we must – so be it. If there is nobody who can manage Iraqi affairs, we may turn to someone from the Sadrist movement or the Al-Ahrar bloc.

 

Interviewer: This is proof that you have begun to play the game of politics. You are saying this so that the others will know that the Sadrist movement and Muqtada Al-Sadr may present a candidate.

 

Muqtada Al-Sadr: That’s possible. Why not? We are part of the people, part of the political process, and part of the military resistance, and so on. This path is open to us. But even if the referendum does not support the Al-Ahrar bloc and the Sadrists, I will still be bound by it.

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Salam Br, er sagt:

 

If we must – so be it.

 

Aber du sagst:

 

Es ist eine Sache von Müssen, und nicht von freiwilligen Wollen.

 

Das widerspricht sich meiner meinung ein wenig. Seine Aussage versteh ich so, dass er sagt wenn wir gezwungen sind, dann müssen wir es eben machen. Also wenn ich gezwungen bin Schweinefleisch zu essen, dann mach ich's eben.

 

Aber bei dir hört sich das so an, als ob es Pflicht ist. Wallahu A3lam.

 

Folgendes ist auch interessant:

 

We are part of the people, part of the political process, and part of the military resistance, and so on.

 

Er glaubt also noch an den Millitärischen Widerstand. Gegen wen? Gegen die Amerikaner. Und dass er gegen Maliki ist und was er am Ende des Beitrages sagt zeigt eindeutig, dass er nicht glaubt, dass die Amerikaner so leicht gehen werden.

 

Kheir inshaallah. keine Ahnung. Schauen wir einfach was die Zukunft bringt.

 

Hossein

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Bismihi ta'ala,

a salamu aleikum wa rahmatullah,

 

Was haltet ihr von diesem Bild?

 

Sayyed Hakim gibt einem hunderttausendfachen Mörder und Kriegsverbrecher die Hand - was soll man (auf den ersten Blick) davon halten?

 

Wisst ihr was genau?

 

Nein, ich weiß nichts über die genauen Umstände des verstorbenen Sayyed Hakims (möge Allah ihm barmherzig sein).

 

Im Zusammenhang mit der politischen Lage im Irak und seinen bilateralen Beziehungen zu bestimmten Staaten gibt es einfach zu viele Spekulationen und Gerüchte, als dass ich mir über bestimmte Vorgehensweisen bestimtmer Politiker oder Gelehrter ein abschließendes Urteil erlauben würde.

Es gibt einfach zu viele verschiedene Strömungen, die teils die gleichen, teils aber sehr unterschiedliche Ziele zu haben scheinen, auch und vor allem unter Schiiten.

 

In meinen Augen ist es daher für die irakischen Schiiten an der Zeit sich unter einem Wali zu vereinigen und ihn lenken zu lassen. Wenn sie Imam Khamenei nicht als absoluten Wali in Vertretung des 12. Imam haben wollen, dann sollen sie sich halt in einer bestimmten Art und Weise auf einen Wali in ihrem Lande einigen, der die für sie wichtigen politischen Entscheidungen trifft und dessen Entscheidungen auch von der Mehrheit der Schiiten respektiert und mitgetragen werden.

Das muss doch irgendwie möglich sein?

 

wa salamu aleikum wa rahmatullah

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Salam Br, er sagt:

 

 

 

Aber du sagst:

 

 

 

Das widerspricht sich meiner meinung ein wenig. Seine Aussage versteh ich so, dass er sagt wenn wir gezwungen sind, dann müssen wir es eben machen. Also wenn ich gezwungen bin Schweinefleisch zu essen, dann mach ich's eben.

 

Aber bei dir hört sich das so an, als ob es Pflicht ist. Wallahu A3lam.

 

Folgendes ist auch interessant:

 

 

 

Er glaubt also noch an den Millitärischen Widerstand. Gegen wen? Gegen die Amerikaner. Und dass er gegen Maliki ist und was er am Ende des Beitrages sagt zeigt eindeutig, dass er nicht glaubt, dass die Amerikaner so leicht gehen werden.

 

Kheir inshaallah. keine Ahnung. Schauen wir einfach was die Zukunft bringt.

 

Hossein

 

Nein, ich meinte Müssen im Sinne von Notwendigkeit.

 

Ja, Sadr war und ist gegen das Abkommen. Die Frage ist, ob Maliki den Abkommen hundertprozent per se aus freien Stücken zustimmt. Die Verhandlungen haben damals ja lange gedauert. Keine Verhandlung ohne Kompromisse ist oft die Realität.

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