Fatima Özoguz

Ist Hartz IV halal?

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Von Yavuz Özoguz am 15. Juni 2011 20:20:19:

 

 

 

v Ist Harz IV halal? Es gibt zuweilen Muslime, die die Vorstellung haben, dass sie mit Harz IV mehr Zeit für “Islam“ haben (was immer damit gemeint ist) und daher ihre Bemühungen nach Arbeit durchaus noch nicht genutztes Anstrengungspotential in sich birgt.

 

Zunächst einmal ist festzustellen, dass ein muslimischer Ehemann religionsrechtlich verpflichtet ist, seine Familie zu versorgen. Seine Ehefrau kann ihn entlasten, mitarbeiten usw. usf., aber er bleibt ihr das Geld schuldig, denn es ist seine Pflicht, alle zu versorgen, nicht ihre! Das mag in der “Moderne“ altmodisch klingen, aber es ist Bestandteil des Islam. Die Frau ist diesbezüglich frei! Wenn sie selbst Einkommen hat, dann kann sie das für sich selbst nutzen. Wenn sie zudem den Haushalt führt, steht ihr ein Hausfrauengehalt zu, unabhängig von der vollständigen Versorgung. So ist der Islam, so ehrt der Islam die Frau und befreit er sie von den Klauen des kapitalistischen Vermarktungswahnsinns.

 

Daher ist ein muslimischer Mann – insbesondere der Ehemann – verpflichtet, einer erlaubten Arbeit nachzugehen, um seine Familie zu versorgen. In Deutschland stößt sein Bemühen auf gewissen Grenzen des religiös Erlaubten. Zweifelsohne darf ein Muslim nicht in einer Nachtbar arbeiten und Alkohol ausschenken. Auch darf er nicht in einer Glückspielhalle arbeiten. Doch diese klaren Fälle sind selten Gegenstand von Konflikten. Vielmehr sind es die religionsrechtlichen Grauzonen, die zu Problemen führen.

 

Wie ist es z.B. mit einem Krankenpfleger, der auch Schweinefleisch zum Mittag servieren muss? Zweifelsohne ist der Beruf einer Krankenschwester oder des Pflegers ein gesegneter Beruf, aber Schweinefleisch erachtet der Islam als schädlich für die Menschheit, und daher darf ein Muslim solch etwas Schädliches nicht anderen Menschen auftischen. Wie also wäre solch ein Beruf zu werten? Die gleiche Problematik haben Betreuer in Kindertagesstätten, wobei Erzieher und Erzieherin sicherlich ein ehrenwerter Beruf ist. Und wie ist es mit der Kassiererin bei den Supermärkten, die ja auch die Zahlung für den Schnaps des Alkoholsüchtigen kassiert. Und wie wäre es, wenn sie Alkohol in die Regale einordnen müsste? Taxi-Fahren als solches ist sicherlich ein ehrenwerter Beruf. Aber das Gesetz schreibt vor, dass man in der Regel keinen Fahrgast ablehnen darf. Was ist, wenn er zum nächsten Bordell fahren will oder zur nächsten Disko? Und darf man ein Fahrzeug reparieren, von dem man weiß, dass es ausschließlich zum Transport von Verbotenem (z.B. Wein) genutzt wird?

 

Alle oben genannten Fragen würden in einem islamischen System dazu führen, dass man klipp und klar antworten muss, dass ein Muslim alle diese Arbeitsstellen nicht besetzen darf! Es handelt sich allesamt um verbotene Tätigkeiten, die ein Muslim nicht ausüben darf. Aber in einem islamischen System wären solche Tätigkeiten eher die Ausnahme, sie wären im kriminellen Milieu, und Kriminelles ist ohnehin verboten für Muslime!

 

Wie aber sind obige Fragen zu beantworten in einem Staat – wie z.B. Deutschland – in dem sie zum Alltag gehören? Würde man hier undifferenziert das islamische Verbot allein betrachten und andere Aspekte ausklammern, dann könnten Muslime in Deutschland in keinem Supermarkt arbeiten, in fast keinem Restaurant, sie könnten weder Krankenpfleger noch Krankenschwester werden (sich nicht einmal dazu ausbilden lassen), nicht Erzieher werden (da alle Erzieher auch manchmal Essen verteilen müssen), auch zum KFZ-Mechaniker bzw. Mechatroniker könnte man sich kaum ausbilden lassen, denn der Betrieb wird sicherlich auch einmal einen LKW reparieren, der aus islamischer Sicht speziell dazu dient, verbotene (haram) Wege zu fahren. Taxifahren wäre genau so wenig möglich, wie Hotelfachkraft zu sein. Man könnte sich nicht zum Bäcker ausbilden lassen (die verwenden Gelatine) und auch nicht zum Fleischermeister. Kurz zusammengefasst ließe sich feststellen, dass ein Großteil der nichtakademischen Berufe dann für Muslime tabu wäre. Und bei den akademischen Berufen wäre der Anteil vielleicht nicht ganz so hoch, aber auch viele darunter könnten dann nicht ausgeübt werden. Zudem ist zu berücksichtigen, dass insbesondere Konvertiten oft einen Beruf erlernt haben, bevor sie Muslim geworden sind. Was soll z.B. ein Anwalt machen, der den Islam angenommen hat, und der Meinung ist, dass einige Gesetze ungerecht sind? Soll er seinen Beruf aufgeben? Und sollen dann Muslime keine muslimischen Anwälte haben können?

 

Wie also ist das zu werten? Sehr viele Muslime stehen vor diesem Dilemma in ihrem Beruf, und sehr viele tragen Gewissensbisse, dass sie etwas aus islamischer Sicht Verbotenes tun und damit auch noch Geld verdienen. Daher ist es von großer Bedeutung, derartige Problematiken zu thematisieren und öffentlich anzusprechen.

 

Am einfachsten machen es sich jene Muslime, die ihre Faulheit dadurch kaschieren, dass sie sich nicht um Arbeit bemühen und behaupten, mit Harz IV hätten sie viel Zeit, sich dem Islam zu widmen. Solch eine Behauptung – und das kann hier vorweg festgestellt werden – ist nicht nur absurd, sie ist auch unislamisch und zudem eine geradezu bewusste Schädigung des Ansehens des Islams und der Muslime, was zweifelsohne verboten ist. Denn es ist nach allen Rechtsschulen und alle Richtungen innerhalb des Islam absolut nicht angebracht, sich von anderen finanzieren zu lassen, wenn man selbst in der Lage ist zu arbeiten.

 

Sozialhilfe für Arbeitslose ist für diejenigen gedacht, die trotz eigener Bemühung keiner geeigneten Arbeit nachgehen können, damit sie übergansweise von der Allgemeinheit versorgt sind bzw. für Menschen, die aufgrund einer Behinderung, aufgrund von Alleinerziehung und ähnlichen Hindernissen z.B. gar nicht Vollzeit arbeiten können.

 

Die folgenden Überlegungen und Diskussionsansätze dienen nicht denjenigen, die ohnehin so reich sind, dass sie nicht jeden Beruf ausüben müssten oder sich sogar den Luxus leisten können, den eigenen erlernten Beruf nicht auszuüben, sondern vom eigenen Reichtum zu leben. Denn alle anderen müssen sich irgendwie versorgen, so oder so.

 

Steht man also vor der Wahl zwischen einem Beruf, der zwar nicht direkt das Verbotene zum Ziel hat, aber Verbotenes darin auftreten kann (wie z.B. der Pfleger, der Schweinefleisch servieren muss), und Harz IV, so gibt es bedauerlicherweise sehr oft die simplifizierte Meinung, dass Harz IV das geringere Übel sei. Die Annahme dabei ist, dass Harz IV Geld von Staat ist und der Staat aus islamischer Sicht sowohl erlaubte Geschäfte tätigt als auch verbotene und daher hier zumindest die Möglichkeit höher ist, Halal-Geld zu erhalten. Aber ist das wirklich so?

 

Wenn man einen Beruf mit sehr penibel ausgelegten Maßstäben beurteilt, so muss man das bei der Alternative auch tun. Der deutsche Staat ist aus islamischer Sicht definitiv pleite! Er hat so viele Schulden, dass er diese nie wieder wird zurückzahlen können. Ein Großteil der Einnahmen fließt in die Verzinsung der Schulden, eine Abtragung der Schulden gibt es seit Jahrzehnten nicht! Aber die Einnahmen reichen schon lange nicht mehr, um zumindest einen halbwegs ausgeglichenen Haushalt zu haben, so dass jedes Jahr neue Schulden zu den alten Schulden hinzugetürmt werden. Hierbei handelt es sich um Schulden (und daran gekoppelt Zinszahlungen), die man an noch nicht geborene Generationen vererben wird! Islamisch betrachtet ist das nichts anderes als eine Art geraubtes Geld von noch nicht einmal geborenen Menschen! Kann solch ein Geld halal sein? Kann solch ein Geld das geringere Übel sein gegenüber einer Tätigkeit im Supermarkt, bei dem man an der Kasse auch ab und zu Dinge einscannen muss, die nicht halal sind?

 

Aber damit ist es noch nicht getan. Ein wichtiger Teil der Einnahmen des Staates erfolgt durch die Mineralölsteuer. Die eigentlichen Besitzer des Öls (oft muslimische Staaten) erhalten einen winzigen Bruchteil für ihr Eigentum, während der deutsche Staat das zigfache des Wertes des Öls einfach drauf schlägt. Nach verschiedenen islamischen Meinungen zum Thema Handel kann bereits die Verdopplung des Werts einer Ware an Wucher grenzen. Im Fall von Mineralöl liegt aber eine Verzigfachung vor, dass hier nach islamischen Maßstäben definitiv Wucher vorliegt. Kann solch ein Geld das geringere Übel sein gegenüber einer Tätigkeit in der Altenpflege, bei der man den Alten auch einmal Speise servieren muss, die nicht halal ist?

 

Und so ließe sich eine bundesdeutsche Einnahmequelle nach der anderen auf den Prüfstand islamischer Wertevorstellungen messen und was da bei der Alkoholsteuer, der Steuer aus den Zinsgeschäften der Banken, der Spekulationssteuer oder Glückspielsteuer, bei der Steuer, die Prostituierte zahlen und der Steuer all jener Einnahmen jener Berufe, die aus islamischer Sicht problematisch sind, herauskommen würde, kann doch nicht vernachlässigt werden! Wer also pauschal und ohne zu differenzieren behauptet, dass Harz IV halal sei und der Beruf des Krankenpflegers haram (wenn er auch Schweinefleisch servieren muss), der läuft Gefahr, den Splitter im Auge des Bruders zu sehen und den Balken vor denen eigenen Augen zu übersehen, um einmal ein Gleichnis Jesu zu verwenden.

 

Zurück zu dem Berufstätigen, der in seiner Halal-Arbeit auch Haram-Elemente hat. Was kann er tun? Hier ist Kreativität und Opferbereitschaft gefragt. Wie wäre es, wenn der Krankenpfleger zu seinem Personalchef geht und anbietet, dass er bereit ist, viel unangenehmere Aufgaben als das Verteilen von Essen zu übernehmen und darum bittet, von der Essensverteilung entbunden zu werden? Wie wäre es, wenn der Erzieher seinem Chef anbietet, jeden Tag 15 Minuten länger zu arbeiten, wenn er von der Essensverteilung ausgeschlossen wird und dafür z.B. sauber macht oder aufräumt? Wie wäre es, wenn derjenige, der die Weinflaschen einsortieren soll, sich stattdessen bereit erklärt, ebenfalls jeden Tag 15 Minuten länger zu arbeiten, aber vom Einsortieren von Alkohol entbunden wird? Sicher, man wird die Konfrontation mit haram nie ganz ausschließen können, aber wenn man im Herzen die Absicht zur Wahrheit und Wahrhaftigkeit hat, wenn man sich inständig und aufrichtig an seinen Schöpfer wendet, dass Er hilft, werden sich Wege öffnen – Inschaallah – sobald man reif dazu ist, hinreichend Dankbarkeit für die neuen Wege zu empfinden. Der Weg der Wahrheit ist nicht der Leichtere. Und wenn man dabei anderen helfen kann, so können wir auch den Mitmenschen Gutes tun. Wenn z.B. die Erzieherin im Kindergarten vorschlägt, dass es einen vegetarischen Tag gibt, tut sie auch viel Gutes für die Mägen so vieler junger Menschen. Mit Mut, Kreativität und vor allem der Hinwendung zum Schöpfer allen Seins und Quelle aller Liebe, sollte es möglich sein, sich selbst und die Gesellschaft zum Guten zu entwickeln – Inschaallah. Ein Muslim jedenfalls, der viel lieber Harz IV bekommt als einem Beruf nachzugehen, der hat den Islam und den Dienst an Gott nicht verstanden. Denn Gott bedarf unseres Dienstes nicht, und sämtliche Versorgung kommt von Ihm! Aber Er hat uns beauftragt, dafür selbst etwas zu tun und nicht andere zu belasten.

 

Und niemand schaue auf den Anderen oder verurteile ihn gar, sondern schaue auf sich selbst und wie er sich selbst immer weiter zum Guten entwickeln kann.

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Sehr schöner Text und vor allem ein Appell gegen die eigene Faulheit und Bequemlichkeit. Hoffentlich list sich das auch die geehrte Schwester von der Tagung durch, die als Erzieherin arbeitet und der die Kündigung und Hartz-IV nahegelegt wurde.

 

ya Rabb al-âlamin

 

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SALAM

find ich auch ein sehr schöner text.und bin auch der meinung das sich viele echt mal etwas mühe geben sollen und nicht faul vom vaterstaat leben.

wasalam

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#bismillah#

Salam,

 

Masha Allah, ich finde den Text auch schön, nur ist die Überschrift meiner Meinung nach nicht passend.

 

w salam

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#bismillah#

Salam,

 

Masha Allah, ich finde den Text auch schön, nur ist die Überschrift meiner Meinung nach nicht passend.

 

w salam

 

 

#salam#

 

sie ist absichtlich etwas provokant gehalten. Sonst liests ja keiner....

 

#wasalam#

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Salam!

 

Danke liebe Fatima ein guter Text und ein zu Recht provokanter Titel. InshaAllah kann Er etwas bei der nachfolgenden hoffentlich Arbeitenden Generation etwas bewirken.

 

ws Salime

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#salam#

 

Großes Lob für den Text. Nur eine kleine Kritik inshallah.

 

Da sie sehr gebildet und auch eine gute Übersetzerin sind, wie ich aus Kreisen hörte, wäre es doch sehr schön, diese schönen Texte auch mit Überlieferungen zu bestücken. Gerade zu diesem Thema, nämlich, dass ein Muslim für sein Geld arbeiten muss etc., existieren zahlreiche Überlieferungen. Es wäre vom großen Nutzen, derartige Überlieferungen in den Texten mit einzubringen. Vergessen wir nicht, dass die Überlieferungen der Ahlulbeit die Herzen der Shiiten beleben und tote Herzen wieder auferwecken.

 

Zusammengefasst: Es wäre sehr schön, wenn sie zusätzlich zu diesen schönen Texten bzw. bei den zukünftigen, auch immer Überlieferungen mit einbringen. Dies gibt dem Leser nochmals eine zusätzliche Sicherheit und Lesefreude. Ansonsten möge Allah sie für ihre großartige Arbeit belohnen und mit der höchsten Stufe des Paradieses beehren. #rose#

 

Sie haben bisjetzt wirklich eine große Arbeit geleistet, mashallah.

 

#wasalam#

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#bismillah#

#salam#

 

Mashallah sehr schön. Das sollten sich mal diejenigen vor allem durch lesen, die denken, dass es nicht schlimm ist, vom ungläubigen Staat Geld zu nehmen. Da werde ich so aggro #lol# . Also wie kann man nur so beschränkt denken. Man macht sich ja somit vom ungläubigen Staat abhängig, ist das etwa besser oder wie?

Und immer dieses Umwerfen von diesem schrecklichen Wort "Ungläubiger". Ich kann es nicht mehr hören.

 

 

wassalam

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Salam

 

Diesen Text sollte man auch in andere Sprachen unersetzten.

 

Wasalam

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#bismillah#

#salam#

 

Ayatollah Baqir al-Sadr (q.) beschreibt in seinem Werk, "Unsere Wirtschaft [iqtisaduna]", das Eigentum in den verschiedenen Wirtschaftideologien (Kapitalismus/Kommunismus). Und im Islam kommt er zu der Schlussfolgerung:

"Die Arbeit ist eine Bedingung für Eigentum."

 

 

#wasalam#

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#bismillah#

#salam#

 

Hoffentlich list sich das auch die geehrte Schwester von der Tagung durch, die als Erzieherin arbeitet und der die Kündigung und Hartz-IV nahegelegt wurde.

 

Ich war nicht dabei, aber hatte sie nicht mit einem Gelehrten darüber gesprochen? Jedenfalls sollte man solch eine Angelegenheit besser mit einer Fatwa klären, vorallem wenn unterschiedliche Ansichten darüber vertreten werden. Daher habe ich eine Anfrage an das Büro von Imam Khamenei geschickt mit der Frage, ob jmd. der einer Arbeit mit haram-Tätigkeiten nachgeht, kündigen muss, wenn er als Alternative Hartz IV bekommen würde, was aus halal und haram Geld besteht.

 

#salam#

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#bismillah#

Assalamu Alaikum,

 

Ich war nicht dabei, aber hatte sie nicht mit einem Gelehrten darüber gesprochen? Jedenfalls sollte man solch eine Angelegenheit besser mit einer Fatwa klären, vorallem wenn unterschiedliche Ansichten darüber vertreten werden. Daher habe ich eine Anfrage an das Büro von Imam Khamenei geschickt mit der Frage, ob jmd. der einer Arbeit mit haram-Tätigkeiten nachgeht, kündigen muss, wenn er als Alternative Hartz IV bekommen würde, was aus halal und haram Geld besteht.

Also wenn ich das Argument im Text richtig verstanden habe, frage ich mich: Welche Besonderheit hat da Hartz IV?

Wenn man das Geld vom Staat nicht annehmen darf, weil er aus einer Mischung von halal und haram besteht, dann darf man, auch wenn man arbeitet, das Geld nicht annehmen, zumindest, wenn dies im öffentlichen Dienst geschieht. Insbesondere darf man z.B. an der Uni, in Behörden und in staatlichen Forschungsinstituten nicht arbeiten. In diesem Fall wäre weder Arbeit noch Arbeitslosigkeit in der Lage, Haram-Geld zu reinigen.

 

Ich denke daher, wir sollten nicht den moralischen mit dem religionsrechtlichen Aspekt vermischen. Auch wenn etwas halal ist, bedeutet dies nicht automatisch, dass es gesegnet ist. Segenslos zu leben ist ebenso nicht gerade erstrebenswert und kann zu vielen Fehlern oder gar zu Sünden führen. Daher wäre mir lieber gewesen, wenn der Text in diese Richtung gegangen wäre, als in Richtung halal und haram.

 

Wassalam

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@3aliy

 

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Der Text ist die Antwort auf einen bestimmten Vorfall, sodass er für diesen passend ist. Die Kernaussage ist die, dass es das geringere Übel ist einer Halal-Arbeit mit einigen Haram-Elementen nachzugehen, als diese zu kündigen und Hartz-IV zu beantragen. Zudem wurden Vorschläge gemacht, diese Haram-Elemente zu entfernen, sodass sie komplett rein und Halal wird.

 

Dabei gibt es einen signifikanten Unterschied, ob du vom Staat lebst oder für ihn arbeitest und als Gegenleistung dein Gehalt bekommst. Es ist in jedem Fall das größere Übel, wenn man auf Staatskosten lebt, nur weil die alternative Halal-Arbeit Haram-Elemente hat. Zudem ist der Text ein Weckruf, nicht andere zu verurteilen und dabei selbst teilweise Haram-Geld zu erhalten.

 

ya Ali

 

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#bismillah#

 

#salam#

 

Die Kernaussage ist die, dass es das geringere Übel ist einer Halal-Arbeit mit einigen Haram-Elementen nachzugehen, als diese zu kündigen und Hartz-IV zu beantragen.

 

Es steht meiner Meinung nach nicht fest, dass dies die Kernaussage war.

 

Hartz IV zu erhalten ist sicherlich kein optimaler Zustand, sogar ein Zustand, der vermieden werden sollte. Man kann dieses aber nicht mit Haram-Arbeit aufwiegen. Denn der Erhalt von Hartz IV ist nicht eindeutig Haram, sondern kann lediglich über Umwege als Haram interpretiert werden. Es geht jetzt hier nicht um die gesellschaftliche Beurteilung der Thematik sondern um die relgionsgesetzliche.

 

Sogar jemand, der kein Hartz IV erhalten kann (aus welchen Gründen auch immer) und nur die Möglichkeit hat, Haram-Arbeit nachzugehen, dessen Geld ist laut Imam Khamenei Haram. Und diese Person sollte das Auswandern in Betracht ziehen. (Das betrifft nur sehr wenige Leute, aber soll den Ausmaß von Haram-Arbeit verdeutlichen)

 

Wie Bruder 3Aliy schon richtig angemerkt hat, wäre auch das Gehalt, das Kindergeld, das Bafög, sogar die Nutzung der Infrastruktur Haram, da alle Gelder vom selben Staat bezahlt werden. (dies ist erneut eine religionsgesetzliche Betrachtung der Thematik). Denn durch Arbeit wird Haramgeld nicht zu Halalgeld konvertiert.

 

Wir sollten also bei der Thematik zwischen einer religionsgesetzliche und einer gesellschaftlichen Betrachtung unterscheiden.

 

Ich denke aber, dass die Kernaussage des Beitrags eher war, dass niemand den anderen für seine Lage verurteilen sollte und vor allem nicht jemand, der selber durch den Erhalt von Hartz IV keine viel bessere Lage (aus gesellschaftlicher Sicht) aufweist.

 

Wir sollten ohnehin alle lernen, dass wir nicht mit dem Finger aufeinander zeigen. Jeder sollte versuchen, Verständnis für die Lage des anderen zu aufzubringen. Manche Geschwister neigen leider dazu, von oben herab mit ihren anderen Geschwistern zu sprechen. Die Situation ist zurzeit ohnehin nicht einfach für die Muslime.

 

Das sollte uns alle dazu anspornen, dass wir zu den Besten in dem gehören, dem wir nachgehen. So dass wir nicht einfach ersetzt werden können. Denn dann können wir vor ALlah sagen, dass wir trotz größtmöglicher Mühe es nicht geschafft haben, eine islamkonforme Stelle zu finden. Wenn man aber sich mittelmäßige Mühe im Studium und in der Schule gibt und deshalb keine Stelle findet, dann kann man sich nicht komplett frei sprechen.

 

Die Muslime müssen zielstrebiger sein und beispielsweise ihr Studium oder die Schule durchziehen und nicht andauernd abrechen um was Neues anzufangen. Man muss lernen, auch einmal eine Sache zuende zu führen.

 

Zudem sollten die Muslime in eine Lage kommen, dass sie mehr Stellen für Muslime anbieten können. Auch dies setzt einen größeren Einsatz voraus. Jeder in dem, was er kann.

 

#salam#

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#bismillah#

Assalamu Alaikum,

 

ich möchte noch anmerken, dass zusätzlich zum Können auch die Kreativität, die im Text angesprochen wird, ein sehr wichtiger Punkt ist. Wir sind manchmal sehr kreativ, wenn es um materielle Dinge geht, die wir benötigen. Wenn es sich aber um die Einhaltung der religiösen Gesetze handelt, lässt unsere Kreativität nach.

 

Wassalam

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#salam#

Zurück zu dem Berufstätigen, der in seiner Halal-Arbeit auch Haram-Elemente hat. Was kann er tun? Hier ist Kreativität und Opferbereitschaft gefragt. Wie wäre es, wenn der Krankenpfleger zu seinem Personalchef geht und anbietet, dass er bereit ist, viel unangenehmere Aufgaben als das Verteilen von Essen zu übernehmen und darum bittet, von der Essensverteilung entbunden zu werden? Wie wäre es, wenn der Erzieher seinem Chef anbietet, jeden Tag 15 Minuten länger zu arbeiten, wenn er von der Essensverteilung ausgeschlossen wird und dafür z.B. sauber macht oder aufräumt? Wie wäre es, wenn derjenige, der die Weinflaschen einsortieren soll, sich stattdessen bereit erklärt, ebenfalls jeden Tag 15 Minuten länger zu arbeiten, aber vom Einsortieren von Alkohol entbunden wird? Sicher, man wird die Konfrontation mit haram nie ganz ausschließen können, aber wenn man im Herzen die Absicht zur Wahrheit und Wahrhaftigkeit hat, wenn man sich inständig und aufrichtig an seinen Schöpfer wendet, dass Er hilft, werden sich Wege öffnen – Inschaallah – sobald man reif dazu ist, hinreichend Dankbarkeit für die neuen Wege zu empfinden. Der Weg der Wahrheit ist nicht der Leichtere. Und wenn man dabei anderen helfen kann, so können wir auch den Mitmenschen Gutes tun.

 

Hat der Bruder und Schreiber das mal so ausprobiert?

Wie ist es mit allen anderen, mich würden eure Erfahrungen Interessieren oder die ihr eventuell machen werdet.

Im übrigen, wäre es nicht auch gerecht dem Arbeitgeber dieses bereits bei einem Vorstellungsgespräch zu erwähnen.

Wird es im Vorstellungsgespräch erwähnt und der Arbeitgeber dies so weiter gibt, erhält der Bewerber eine Kürzung.Oder zumindest rückt es ihm in ein schlechtes Bild und bei wiederholten mal kommt der ärger.

 

 

Ein Muslim jedenfalls, der viel lieber Harz IV bekommt als einem Beruf nachzugehen, der hat den Islam und den Dienst an Gott nicht verstanden.

 

Dem Schließe ich mich an. Aber da es hier ja unter anderem um Verbotene Tätigkeiten handelt, kann ich das nicht ohne weiteres nach voll ziehen.

 

 

Wa Salam

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#salam#

 

@Taha: Doch die Kernaussagen sind :

 

1. Da alles gewisse Haram-elemente beinhalten KANN, ist es immer noch besser, man arbeitet, als dass man Geld vom Staat erhält, das auch nicht ohne weiteres "rein" ist.

2. Dass wir kreativer werden müssen, wie der Text schon sagt.

3. dass wir das geringste Übel wählen sollen.

 

Auswandern? Wohin denn? in den meisten "islamischen" Ländern blüht die Korruption, teilweise ist es so, dass dein Antrag schleppend oder gar nicht bearbeitet wird, wenn du nicht ein paar Scheinchen drauflegst. Das ist ebenfalls streng haram, das Annehmen wie das Geben von Bestechung, aber wenn sich der Beamte daran "leider" nicht hält?

. Auch im Iran ist da nicht alles in Ordnung, auch wenn es schon viel besser geworden ist. Es kann doch nicht sein, dass wir alle in den Iran auswandern? Der ist eh schon überfordert von den ganzen Flüchtlingen, da kann er wohl auf Befindlichkeitsflüchtlinge aus Europa verzichten.

 

In den anderen Ländern hat man teilweise das gleiche Problem, dass sich halal mit haram mischt, nur wird es vielleicht nciht so klar.

 

#wasalam#

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#bismillah#

 

#salam#

 

@Fatima,

 

1. Da alles gewisse Haram-elemente beinhalten KANN, ist es immer noch besser, man arbeitet, als dass man Geld vom Staat erhält, das auch nicht ohne weiteres "rein" ist.

 

Die Rede war von einem Supermarkt oder einem Pflegeberuf. Es ist sicherlich (wenn man das Kreative unberücksichtigt lässt) unmöglich, dass man an der Kasse kein Alkohol scannt (außer in einigen wenigen Ausnahmen). Und das gehört zu den Haram-Tätigkeiten. Es geht hier wie gesagt um die religionsgesetzliche Sicht.

 

Was das mit dem Auswandern angeht, so waren dies Fatwas von Imam Khamenei.

 

Wer kann denn dann ausserdem sagen, wo die Grenzen sind? Ich kann durchaus eine Lehrerin verstehen, die 5 Jahre studiert und dann darüber nachdenkt, ihr Kopftuch auszuziehen. Die Grenze, die wir uns setzen, ist das Erlaubte und das Unerlaubte. Ansonsten könnte man doch auch hier sagen, dass sie es ausziehen kann. Immerhin wäre es (bei dieser Argumentation) das größere Übel, dass eine Person 5 Jahre studiert und dann nicht arbeiten kann (sagen wir mal es gäbe keine muslimische Schule etc.)

 

Oder auch eine Ärztin. Es gibt durchaus viele Fälle, wo viele Schwestern dieses schwierige Studium gemacht haben und bekommen mit Kopftuch keine Stelle. Sollen sie dann doch ausziehen? Ist es aus (nichtreligionsrechtlicher Sicht) kein großes Übel, dass sie 7 Jahre intensiv studiert hat und nicht in ihrem Beruf arbeiten kann?

 

usw. Man kann die Beispiele unbegrenzt fortsetzen.

 

Wenn das Geld vom Staat als Haram gelten sollte, so wäre jedes Geld vom Staat Haram: Das Bafög, Kindergeld, der Lohn eines beim Staat arbeitenden Mitarbeiters etc. etc., bis hin zur Infrastruktur, also die Nutzung der Schule, des Krankenhauses etc. die alle mit Haramgelder erbaut worden wären. Man könnte nicht sagen, dass nur das Hartz IV Haram wäre, weil die Kasse sich nicht unterscheidet.

 

Ich denke, dass der Text sehr gute Aspekte hatte, die alle beachten sollten. Was ich daraus entnommen habe ist, dass die Muslime nicht mit dem Finger auf andere zeigen sollten und dass sie kreativer werden sollten. Das der Erhalt von Hartz IV kein optimaler Zustand ist, ist denke ich mal auch ein Konsens.

 

#salam#

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#salam#

 

erst mal kann man nicht irgendeine Fatwa aus dem Kontext reißen, die du ja noch nichtmal genannt hast.

Oder auch eine Ärztin. Es gibt durchaus viele Fälle, wo viele Schwestern dieses schwierige Studium gemacht haben und bekommen mit Kopftuch keine Stelle. Sollen sie dann doch ausziehen? Ist es aus (nichtreligionsrechtlicher Sicht) kein großes Übel, dass sie 7 Jahre intensiv studiert hat und nicht in ihrem Beruf arbeiten kann?

 

 

Der Vergleich mit Ärztin und Lehrerin hinkt allein schon deshalb, weil die Frau gar nicht verpflichtet ist zu arbeiten, aber ein Mann muss seine Familie unterhalten. Da gilt es eben das geringste Übel zu wählen, statt gleich alle Grundsätze über Bord zu werfen "ist ja sowieso alles haram". Außerdem kann man in solchen Fällen durchaus ins Ausland gehen, um wenigstens die Entblößung zu vermeiden, selbst wenn da nicht alles ideal ist, ist es ja im Endeffekt nirgends. Jeder muss selber wissen, wo er bei sich die Grenze setzt. ABer wenn Muslimas bereit sind, ihr Kopftuch auszuziehen, setzen sie damit einen Dominoeffekt in Gang, w eil es dann für eventuell nachfolgende Bewerberinnen immer schwieriger wird.

 

#wasalam#

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#bismillah#

Assalamu Alaikum,

 

es gibt eine Fatwa von Imam Khamenei (Den Istifta (Rechtsfrage) habe ich stellvertretend für einen Bruder gestellt), in der er sagt, dass ein Kellner-Job in einem Restaurant, wo man u.a. Alkohol serviert nicht erlaubt ist und wenn man vor der Wahl zwischen Auswandern und diesem Job steht, dann müsste man auswandern.

 

In Fällen, in denen man keine andere Wahl hat, wie z.B. wenn das Leben des Mannes und seiner Familie in Gefahr wäre, wenn der Mann diesem Job nicht nachgeht und er kann nicht auswandern, dann ist es natürlich wieder anders. Die Schuld dafür, dass man keinen geeigneten Job findet, ist nicht immer und nicht nur auf den Arbeitslosen zu schieben. Auch wenn es keinen kleinen Anteil von Menschen gibt, die aus Bequemlichkeit nicht arbeiten.

 

Natürlich Faulheit und Bequemlichkeit nimmt dem Menschen das Licht des Glaubens aus dem Gesicht und vielleicht auch aus dem Herzen. Es gibt auch eine Überlieferung von Ahlulbait (a.s), in dem ein Vergleich zwischen zwei Brüdern gemacht wird: Sinngemäß fragt Jemand einen Unfehlbaren (a.s) nach diesen zwei Brüdern. Der eine Bruder arbeitet und versorgt sich selbst und seinen Bruder, während der andere betet, liest Dua und bereichert sein islamisches Wissen. Der Ma'sum (a.s) sagte, dass der arbeitende Bruder eine höhere Stufe bei Allah hat. Der andere Bruder hat vielleicht einen längeren Bart, verrichtet möglicherweise mehr Zusatzgebete und sammelt mehr Informationen über den Islam aber nicht das ist der entscheidende Faktor. Denn derjenige, der arbeitet hat mehr alltägliche Prüfungen zu absolvieren und demnach auch größere Chancen auf seiner Reise zu Allah höhere Stufen zu erreichen.

 

Ich finde auch das Argument mit der Verschuldung des Staates, wenn ich es richtig verstanden habe, etwas problematisch. Denn wenn das Geld, das man vom Staat nimmt, haram wäre, dann ist es, auch wenn man (im öffentlichen Dienst) arbeitet, haram und wenn nicht dann ist es an sich, auch wenn man nicht arbeitet, nicht haram. Das Geld, das man ohne Arbeit nimmt, obwohl man dazu in der Lage ist, ist jedoch möglicherweise nicht gesegnet (Wie die oben erwähnte Überlieferung andeutet) und das ist ebenfalls ein großes Problem, wenn man ein islamisches Bewusstsein besitzt. Natürlich wenn die Annahme dieses Geldes dem Image des Islams schadet und eine Erniedrigung des Muslims darstellt, dann ist es aus diesem Grund haram aber nicht weil das Geld an sich haram ist. Deswegen bin ich dafür, dass man auf Kreativität setzt und die Nachteile der Arbeitslosigkeit aus islamischer Sicht betont, ohne das Geld vom Staat an sich als haram zu verurteilen.

 

Wassalam

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#salam#

 

es gibt eine Fatwa von Imam Khamenei (Den Istifta (Rechtsfrage) habe ich stellvertretend für einen Bruder gestellt), in der er sagt, dass ein Kellner-Job in einem Restaurant, wo man u.a. Alkohol serviert nicht erlaubt ist und wenn man vor der Wahl zwischen Auswandern und diesem Job steht, dann müsste man auswandern.

 

gut, das war hier aber nicht das Thema. Denn es geht nicht darum, zwischen einem Job und Auswandern zu wählen, sondern das geringere Übel zwischen einem Job, der in Teilen Haram beinhaltet, und dem Leben auf Staatskosten.

 

#wasalam#

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#bismillah#

Salam,

 

Schwester Fatima Ö. kannst du bitte auf diesen Part des Beitrags von Bruder 3aliy eingehen:

 

Ich finde auch das Argument mit der Verschuldung des Staates, wenn ich es richtig verstanden habe, etwas problematisch. Denn wenn das Geld, das man vom Staat nimmt, haram wäre, dann ist es, auch wenn man (im öffentlichen Dienst) arbeitet, haram und wenn nicht dann ist es an sich, auch wenn man nicht arbeitet, nicht haram. Das Geld, das man ohne Arbeit nimmt, obwohl man dazu in der Lage ist, ist jedoch möglicherweise nicht gesegnet (Wie die oben erwähnte Überlieferung andeutet) und das ist ebenfalls ein großes Problem, wenn man ein islamisches Bewusstsein besitzt. Natürlich wenn die Annahme dieses Geldes dem Image des Islams schadet und eine Erniedrigung des Muslims darstellt, dann ist es aus diesem Grund haram aber nicht weil das Geld an sich haram ist. Deswegen bin ich dafür, dass man auf Kreativität setzt und die Nachteile der Arbeitslosigkeit aus islamischer Sicht betont, ohne das Geld vom Staat an sich als haram zu verurteilen.

Ich würde nämlich gerne wissen, wie das Argument mit der Verschuldung des Staates gemeint ist.

w salam

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#salam#

 

Betreff link:

 

Ich denke das es vermieden werden sollte, eine Fatwa in einer eigenen Meinung einzubinden.

Da es schnell zu Missverständnisse führen kann.

 

Oder weiß jemand von euch was die beweggründe von Sayyid Fadhullah Gott habe ihn selig, waren.

 

Wa Salam

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#bismillah#

#salam#

 

Imam Khamenei

 

Istifta Nr.: 141544

 

Frage: Ist es erlaubt Geld für eine Haram-Arbeit zu bekommen, wenn es keinen anderen Weg gibt Geld zu verdienen, außer durch diese Arbeit oder dadurch, Geld von einem nicht-islamischen Staat zu bekommen?

 

Antwort: Es besteht kein Problem darin, von einem nicht-islamischen Staat bezahlt zu werden für eine halal Arbeit [oder (es) als ein Geschenk (zu bekommen)].

 

Englisch: There is no problem in getting paid by a non Islamic state for a halal work [or as a gift].

 

Die Fatwa ist eindeutig, alhamdulillah :)

 

#salam#

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