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Geschrieben

:D

 

Inshallah geht es euch allen gut.

 

Ich wollte euch Bilder von Weihnachten in Iran posten und zwar aus dem Grund, dass man mal sieht, wie sehr Christen im Iran respektiert werden. Solche Stadtverschöneurngen gibt es nicht für uns Muslime, obwohl unser Anteil an der Gesellschaft höher ist als der Anteil der Christen im Iran. Sie dürfen ihre Glocken läuten lassen und jede christliche Familie Teherans hat letzten Weihnachten ein Christbaum von der Stadt Geschenk bekommen.

 

In den Medien wird immer von den "christlichen und jüdischen Brüdern" gesprochen.

 

Ich verlange ja keine pompösen Verschönerungen oder dass wir einen Muezzin haben. Schließlich leben wir ja in einem nichtislamischen Land.

 

Aber ich würde mir wünschen, dass die Medien mit ihrer medialen Hetze aufhören würden und einen Beitrag zu einer friedlichen Gesellschaft leisten und dazu dienen Missverständnisse aufzuräumen, auf beiden Seiten.

 

Sie würden eine ideale Basis dafür liefern. Ich würde mir wünschen, dass wir hier akzeptiert würden, dass man den Islam als eine Realität und eine von vielen Religionen Deutschlands und Europas akzeptiert. Denn noch immer fühle ich mich hier fremd.

 

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Geschrieben
  • Autor

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Geschrieben

salam,

 

bist du Sicher, dass das nur für Christen so schön geschmückt wurde?

Eher glaube ich, dass hier manch Iraner eher äffisch und blind, ein Fest feiern möchte, das so ein wenig nach Westen schmeckt?

Soviel Weihnachtspresentz ist doch garnicht nötig für ein islamisches Land!

Imam Ali Rezas Geburtstag steht vor der Tür, die Festgestaltung der muslimischen Christen und Muslime könnten sich da überschneiden oder. Zudem zeigst du ausschließlich christliche Iraner beim Einkauf ihres Festschmuckes, früher haben die iranischen Christen schon viel Spiritueller gefeiert. Das ist ein neuer Trend im Iran

salam

Geschrieben
  • Autor

Die Freitagspredigt von Ayatollah Seyyed Ghaemmaghami, dem Vorsitzenden des Islamischen Zentrum Hamburgs, vom 23.12.05 anlässlich Weihnachten und dem Geburtstag Imam Rezas :D :

 

Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen. Lobpreis sei Allah, dem Gepriesenen und Erhabenen, dem Herrn der Welten, und Sein Frieden und Segen sei mit unserem Propheten Mohammad (Friede sei mit ihm), seinen reinen Nachkommen (Friede sei mit ihnen) und seinen rechtschaffenen Gefährten.

 

Zum Weihnachtsfest, dem Geburtstag des großen göttlichen Propheten Jesus (†) und dem Beginn des neuen christlichen Jahres gelten unsere Glückwünsche allen Christen, und zu Chanukka, dem Lichterfest, gratulieren wir allen Juden. Mit dieser Freitagsansprache wollen wir die Diskussion einiger wichtiger Thematiken aus der Sicht des Qur’an beginnen. Deshalb ist es notwendig, zunächst einige primäre Kenntnisse vom Qur’¢n, seinen Ansichten und seiner Stellung bei der Bildung der Gedanken und der islamischen Gemeinschaft zu erörtern.

 

Für jede Religion sind die Heiligen Schriften die wesentlichen Quellen für die Erlangung von Kenntnis und das Erreichen eines Bewusstseins von der jeweiligen Religion. Daher sind diese Schriften in den Religionen für gewöhnlich sehr unterschiedlich. Folglich muss man, bevor man sich mit solchen Schriften auseinandersetzt, die Frage beantworten, wie hoch der Erkenntniswert jeder dieser Schriften ist, denn zweifellos haben diese Schriften nicht alle den gleichen Erkenntniswert. Für die Juden und die protestantischen Christen haben von 46 Büchern des Alten Testaments, die Katholiken und orthodoxen Christen heilig sind, sieben Bücher einen niedrigeren Erkenntniswert als die restlichen 39 Bücher, und deshalb werden sie als Apokryphen oder sekundäre Gesetze bezeichnet, die eine nachrangige Bedeutung haben. Die heiligen Schriften der Muslime können aufgrund ihrer Bedeutung und ihres Wertes, der sich in dem Maße manifestiert, in dem man mit ihrer Hilfe Kenntnis über den Islam und den Propheten des Islam erlangen kann, in zwei Gruppen unterteilen, nämlich erstens den Qur’an und zweitens die Sunna.

 

Mit der Sunna sind die gesamten Aussprüche und das Verhalten des Propheten des Islam ® gemeint. Nach Meinung aller Muslime ist der Qur’¢n Gottes Wort. Wenn wir die Beziehung zwischen den Begriffen und der Bedeutung der Begriffe vergleichen mit der Beziehung zwischen einem Behälter und dessen Inhalt, dann können wir sagen, dass Gott Seine Botschaft dem Propheten des Islam in Form von Offenbarung mitgeteilt hat, ihm aber nicht erlaubt hat, den Behälter dieser Botschaft und die Begriffe und Wörter selbst zu wählen, sondern Gott selbst hat den Behälter ausgesucht. Deshalb sind nicht nur die im Qur’an enthaltenen Bedeutungen und Begriffe die Offenbarung und Botschaft Gottes, sondern auch die bei dieser Offenbarung verwendete Sprache und die Begriffe sind Teil der Offenbarung, und Mohammad (†) hat keinerlei Erlaubnis gehabt, die Offenbarung auch nur um einen einzigen Begriff zu verkürzen oder ihr ein Wort hinzuzufügen. Gott betont wiederholt im Qur’¢n, dass die Begriffe und arabischen Buchstaben von Ihm selbst als Behälter der Offenbarung ausgewählt wurden und diese Begriffe neben der Bedeutung und dem Verständnis vom Qur’an als Teil der Offenbarung gezählt werden. Dieser Qur’an ist vom Schöpfer des Universums offenbart worden, und ru½-ul-amÍn, ein großer göttlicher Engel, hat diese Offenbarung auf das Herz Mohammads herabgesandt, auf dass Mohammad die Menschen mit diesen Versen warne. (Vgl. Sure aÊ-Éuþar¢’, Vers 195).

 

Gott hat den Qur’an auf Arabisch offenbart mit der Absicht, dass sie (die Menschen) darüber nachdenken und dass ihr Verstand geweckt wird, heißt es in Sure YÚsuf, Vers 2. Und in Sure aÊ-ÉÚr¢, Vers 6, steht geschrieben, dass Gott Mohammad den Qur’an arabisch offenbart hat. Hieraus geht deutlich hervor, dass für Gott das Arabischsein des Qur’an Teil der Offenbarung ist, und Er sagt in aller Deutlichkeit, dass die Begriffe und Wörter, also der Behälter der qur’¢nischen Offenbarung, eine heilige Wurzel haben und wie die ursprünglichen Begriffe von Gott offenbart wurden. Dieser Punkt wurde im Qur’an wiederholt erwähnt und hervorgehoben. Es darf hier auch nicht unerwähnt bleiben, dass der Qur’an niemals beabsichtigt, der arabischen Sprache eine Sonderstellung zuzuweisen und sie gegenüber anderen Sprachen zu bevorzugen, sondern der Qur’an spricht alle Menschen ungeachtet ihrer ethnischen Abstammung, Nation oder Sprache an.

 

Aber selbstverständlich ist die arabische Sprache als die ursprüngliche Sprache für die Herstellung der Beziehung und Verbindung bevorzugt; aber diese Bevorzugung ist nicht essentieller Natur, sondern beruht auf einer von der Realität bestimmten Notwendigkeit. Dies lässt die Bedeutung der Offenbarung, die Gestaltung des Islam und der islamischen Gemeinschaft und die prophetische Funktion Mohammads ® deutlicher werden. Im Christentum ist Jesus (†) selbst die Reflexion und Verwirklichung der göttlichen Offenbarung. Die Apostel waren als seine Schüler und Jünger diejenigen, die diese Offenbarung erstmalig und von nahe erlebt haben, bevor sie ihre Erfahrung von Jesus den anderen Menschen weiter gegeben haben, und in Wirklichkeit ist die Heilige Schrift kein Buch der göttlichen Offenbarung, sie enthält auch nicht die Worte Jesu und auch nicht die ursprüngliche Niederschrift der Jünger, die Jesus unmittelbar erlebt haben, sondern sie wurde von Menschen verfasst, die selbst Jesus nicht erlebt haben, sondern von den Jüngern und Schülern Jesu ihr Wissen erlangt haben. Folglich basiert der christliche Glauben auf dem Glauben der Jünger und Schüler Jesu.

 

Es waren die Urchristen, die aus 27 christlichen Schriften und Büchern die vier Evangelien ausgesucht haben, nämlich das Matthäus-, das Markus-, das Lukas- und das Johannesevangelium und hinsichtlich der Richtigkeit dieser vier Evangelien einig waren, die Teil des Neuen Testaments wurden, das im Laufe der Geschichte die wichtigste Quelle für christliches Wissen war und die Basis für den christlichen Glauben ist. Auch die Briefe von Paulus, einer der wichtigsten Vertreter des Urchristentums, sind Teil des Neuen Testaments. Nach Meinung der Christen ist er der größte christliche Theologe des Neuen Testaments, obwohl er Jesus niemals gesehen hat. Die Muslime glauben hingegen an die wörtliche Offenbarung. Sie sind der Meinung, dass der Prophet nur ein Vermittler für die Übertragung der göttlichen Botschaft für die Menschen ist, ein Vermittler, der selbst die Auswahl der Begriffe nicht bestimmen konnte, denn die göttliche Botschaft ist nicht wie gewöhnliche mündliche Botschaften, die dem Sprecher diese Möglichkeiten einräumen. Die Botschaft Gottes ist eine klare und schriftliche Botschaft, und dem Propheten wurde von Gott der Rang und die Stellung voller Ehre und Weisheit zuteil, als Vermittler dieser Botschaft von Gott an die Menschen zu fungieren.

 

Aufgrund dieser Stellung und dieses Ranges, die deutlich aus dem Qur’an hervorgehen, hat Gott dem Propheten gestattet, Sein Wort, also die Offenbarung, für die Menschen zu interpretieren, um ihnen damit die Praktizierung und Verwirklichung der göttlichen Botschaft in ihrem Leben zu ermöglichen. Das, was als Sunna bezeichnet wird, beinhaltet diese Interpretationen, die jedoch klar vom qur’anischen Inhalt abgegrenzt sind, einen anderen Rang haben, und niemals mit dem qur’anischen Inhalt vermischt werden können. Nach dem Qur’an sind die Sunna und die Aussprüche des Propheten für die Muslime sehr wichtig. Deshalb wurde im Laufe der Geschichte viel Mühe und Genauigkeit darauf verwendet, seine Worte mittels sicherer Methoden genau zusammenzutragen, um somit sicherzustellen, dass das, was erzählt wird, auch wirklich die Worte des Propheten sind.

 

Dafür wurde eine besondere Wissenschaft begründet, die Textwissenschaft der Überlieferung. Aufgrund der in dieser Wissenschaft vorhandenen Prinzipien wird ein Ausspruch oder eine Verhaltensweise des Propheten nicht als gültig anerkannt und gezählt, wenn nicht mit gänzlich wissenschaftlichen und exakten Methoden festgestellt wird, dass dieser Ausspruch oder diese Tat auf den Propheten zurückzuführen ist. Folglich werden die islamischen Gelehrten das, was die Masse der Muslime oder die Nichtmuslime als Worte des Propheten bezeichnen, nicht akzeptieren und nicht als gültig anerkennen, wenn dies mittels dieser genauen Prinzipien nicht bestätigt wird. Aber dennoch kommen auch die Aussprüche und Verhaltensweisen, die gemäß den exakten Methoden authentisch sind, und von denen man mit Sicherheit weiß, dass sie vom Propheten überliefert wurden und folglich als prophetische Aussagen zu verstehen sind, nach dem Qur’an.

 

http://www.izhamburg.com/de/viewjome.asp?c...rid=165&f=3

 

Möge Allah euch reichlich belohnen und beschützen.

 

Va Salam

Geschrieben
  • Autor

:D

 

salam,

 

bist du Sicher, dass das nur für Christen so schön geschmückt wurde?

Eher glaube ich, dass hier manch Iraner eher äffisch und blind, ein Fest feiern möchte, das so ein wenig nach Westen schmeckt?

Soviel Weihnachtspresentz ist doch garnicht nötig für ein islamisches Land!

Imam Ali Rezas Geburtstag steht vor der Tür, die Festgestaltung der muslimischen Christen und Muslime könnten sich da überschneiden.

salam

 

Das mit dem Azadi-Turm können ja nicht die normalen Bürger gemacht haben und die anderen Bilder sind größtenteils Bilder vom armenischen Viertel Teherans insklusive der Kirche.

 

Ich kenne fast keine bzw. überhaupt keine Iraner im Iran, die Weihnachten feiern. Allerdings sei hier gesagt, dass das iranische Staatsfernsehen an Weihnachten sein Programm samt den Kindersendungen stark auf Weihnachten umstellt (und allerdings mehr Religiöses wie der Gemeinsamkeit mit dem Glauben an Jesus #salam# und seiner Mutter Maria #salam# ausstellt).

 

Va Salam

Geschrieben
Das mit dem Azadi-Turm können ja nicht die normalen Bürger gemacht haben und die anderen Bilder sind größtenteils Bilder vom armenischen Viertel Teherans insklusive der Kirche.

 

Genau das meinte ich, ich denke der Azadi Turm wurde eher für den Geburtstag des Imams geschmückt.

das Armensiche Viertel habe ich im Iran besucht, auch zu Weihnachten, denn Trubel um Weihnachten empfinde ich trotzdem als eine neumodische Erscheinung.

 

 

Ich kenne fast keine bzw. überhaupt keine Iraner im Iran, die Weihnachten feiern. Allerdings sei hier gesagt, dass das iranische Staatsfernsehen an Weihnachten sein Programm samt den Kindersendungen stark auf Weihnachten umstellt (und allerdings mehr Religiöses wie der Gemeinsamkeit mit dem Glauben an Jesus :) und seiner Mutter Maria #salam# ausstellt).

 

Va Salam

 

 

das finde ich auch gut so.

Der bezug zu Jesus ist wirklich schön und sehr Dialog fördernd.

salam

Geschrieben
salam,

 

bist du Sicher, dass das nur für Christen so schön geschmückt wurde?

Eher glaube ich, dass hier manch Iraner eher äffisch und blind, ein Fest feiern möchte, das so ein wenig nach Westen schmeckt?

Soviel Weihnachtspresentz ist doch garnicht nötig für ein islamisches Land!

Imam Ali Rezas Geburtstag steht vor der Tür, die Festgestaltung der muslimischen Christen und Muslime könnten sich da überschneiden oder. Zudem zeigst du ausschließlich christliche Iraner beim Einkauf ihres Festschmuckes, früher haben die iranischen Christen schon viel Spiritueller gefeiert. Das ist ein neuer Trend im Iran

salam

 

#salam#

 

Leider kommt mir das auch so vor, dass es da eine Menge Leute anscheinend schick finden, den Westen nachzuahmen. Denn es würde mich mal interessieren, was diese wandelnde Coka-Cola-Werbung da mit dem Geburtstag Jesu (a.s.) zu tun hat? Schade, ich glaube leider auch, dass da die amerikanische Kultur hintenrum Einzug gehalten hat.

 

#salam#

Geschrieben
Leider kommt mir das auch so vor, dass es da eine Menge Leute anscheinend schick finden, den Westen nachzuahmen. Denn es würde mich mal interessieren, was diese wandelnde Coka-Cola-Werbung da mit dem Geburtstag Jesu (a.s.) zu tun hat? Schade, ich glaube leider auch, dass da die amerikanische Kultur hintenrum Einzug gehalten hat.

 

#salam#

 

salam, Immer wenn ich nach Iran flieg, sind ein Teil meiner Verwandten enttäuscht das ich keine Geschenke im Gepäck habe.

Das ganze jahr Duschen sie sie sich mit iranischen Shampoo und wenn der nette Kerbala kommt, muss es Dusch Das sein.

Ich sage meinen Verwandten immer, wenn ich im Iran bin , gehen wir alle Einkaufen und ich kaufe auch nur iranische Produkte, sonst nichts.

Diese Westbessenheit spiegelt sich insbesindere bei den jungen wieder, die Christen zelebrieren ohnehin ein sehr Westgewandtes Leben.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass nur der Islam den Sinn für eigene Kulturentfaltung denn nötigen Respekt zollt.

Die islamische Republik sollte selbst bestimmen welche kulturellen Elemente sie in ihr Volk aufnehmen möchte oder nicht. Und sollte Weihnachten dazu führen, besonders wie er hier in Westen gefeiert wird, dass sich westliche bräuche unbrauchbarer Art, im Festleben mit einschleichen, dann muss mann dagegen vorgehen.

Mir gefällt aber die orientalsich praktizierte Geburtsfeier für den Messias so sehr, dass ich öfter mal Gast in den iranischen Kirchen war und mitfeierte.

Christmas a la USA kann bei den USlern bleiben.

salam

Geschrieben

Ich kann Fatima nur voll zustimmen.

Die Bilder von der armenischen Kirche zeigen das christliche Weihnachten.

 

Der in den anderen Bildern gezeigte Weihnachtsrummel ist an Kitschigkeit

nicht mehr zu übertreffen.Mir scheint das auch eher von den USA abgeguckt zu sein.In meinem Umfeld sind solche Übertreibungen in den

letzten Jahren eher einer etwas dezenteren Dekoration gewichen zu sein.

Allerdings stürze ich mich sowieso selten in ein großstädtisches Weihnachtsgetümmel.

 

Leider ist das Weihnachtsfest wohl weltweit vom Konsum vereinamt.

Schade.

Geschrieben

#salam#

 

Die ganze Welt ist fast völlig vom Konsum vereinnahmt, Weihnachten ist der Höhepunkt des Ganzen.

 

#salam#

Geschrieben

Hmmmm ...,

irgendwie verstehe ich nicht, was Ihr an Weihnachten nicht so mögt.

Dass es etwas mit dem Geburtstag von Jesus zu tun hat, denke ich auch nicht mehr, akzeptiere es aber als ein "Fest der Liebe" und denke, dass es wichtig ist, sowas zu haben.

Es ist schön, dass man einmal im Jahr andere Leute beschenkt und sie glücklich macht, seien es Deine eigene Familie oder Freunde. Eine Welt ohne Weihnachten wäre echt nur halb so schön.

Ich möchte hier an Dickens "A Christmas Novel" verweisen. So schön und sagt im Grunde genommen schon alles aus. Natürlich verdienen Kaufhäuser und Geschäfte Geld, weshalb das Fest denen wichtig ist. Aber jemandem eine Freude zu machen, durch ein Geschenk, ist doch was schönes. Und ich erlebe immer mehr muslimische Eltern, die ihren Kindern dann doch etwas zu Weihnachten schenken, um ihnen eine Freude zu bereiten.

Geschrieben
Hmmmm ...,

irgendwie verstehe ich nicht, was Ihr an Weihnachten nicht so mögt.

 

Agha jun, wir mögen diesen Tag sehr, der Heiland wird auch von uns geachtet, die Art WIE er gefeiert wird ist bedenklich!

 

 

Dass es etwas mit dem Geburtstag von Jesus zu tun hat, denke ich auch nicht mehr, akzeptiere es aber als ein "Fest der Liebe" und denke, dass es wichtig ist, sowas zu haben.

 

 

Und da liegen die Probleme, als Gläubiger müssen meine rituellen Handlungen eine Grund und einen Sinn haben. Selbst du als Christ, sagst doch selbst, das du denn ursprünglichen Geburtstag daraus nicht mehr ableiten kannst, also wem Gedenke ich da?dem Messias und Gott oder denn Geschenken und der Nächstenliebe? Auf die Ursache, Geburt Jesu, folgt eigentlich die Feier der Geburt und nicht die Ausschlachtung wirtschaftlicher Interessen oder?

 

Es ist schön, dass man einmal im Jahr andere Leute beschenkt und sie glücklich macht, seien es Deine eigene Familie oder Freunde. Eine Welt ohne Weihnachten wäre echt nur halb so schön.

 

 

Der gesandte Gottes Mohammed, sagte mal:" Beschenkt euch untereinander, das festigt die brüderliche Liebe unter euch." Sich gegenseitig was Schenken kein Problem, aber die Andacht zur Geburt Jesu, darf doch nicht dazu führen, das am Ende die Andacht verloren geht?

 

Ich möchte hier an Dickens "A Christmas Novel" verweisen. So schön und sagt im Grunde genommen schon alles aus. Natürlich verdienen Kaufhäuser und Geschäfte Geld, weshalb das Fest denen wichtig ist. Aber jemandem eine Freude zu machen, durch ein Geschenk, ist doch was schönes. Und ich erlebe immer mehr muslimische Eltern, die ihren Kindern dann doch etwas zu Weihnachten schenken, um ihnen eine Freude zu bereiten.

 

Weihnachten hat seinen Reiz auch bei mir, aber ich Konzentriere mich gerne auf denn eigentlichen Grund von Weihnachten und da ist nunmal Jesus der Messias, der Grund dieses schönen Ereignisses.

Muslime sollten nicht an den kommerziellen Weihnachtsfeiern teilhaben, sehr wohl aber den spirituellen Teil NIE auslassen.

Am Heiligabend werde ich mit meinen Kindern ein Dua für die Rückkehr des Messias Lesen und Grußkarten an meine Nachbarn versenden.

salam

Geschrieben

#salam#

 

Weihnachten ist für die meisten Iraner, eine neue Mode, ein neuer Trend für den reichen Norden und ungebildete Mittelschicht. Man glaubt halt den Westen nachahmen zu müssen, in dem man seine (Un)Werte annimmt. Auch wenn Weihnachten eigentlich etwas positiv ist, sollte man sich die Frage stellen, wieso man nicht genau so zu shabe yalda, mehregan und andere iranische Feste mit so einem Ambiente feiert, denn diese sind ja iranische. Ein Weihnachten haben wir ja schließlich schon im Iran und das ist nun shabe yalda, wir brauchen es kein zweites Mal, und wenn doch, dann bitte ohne Weihnachtsmann, sondern mit dem Christkind, diese Amerikanisierung geht auf die Nerven. Der Nikolo ist in ordnung am 6. Dezember, aber bitte auch das Christkind. Neue Feste in die Kultur aus anderen Kulturen aufnehmen ist ja etwas schönes, und auch positiv sofern sie mit dem Islam vereinbar sind, aber es darf nicht zu einer Vernachlässigung der eigenen Kultur kommen.

 

Gruß

Hosseini-Ershad

Geschrieben

#salam#

 

Amin, wir haben doch nichts gegen Weihnachten. Es gibt Muslime, die das als verboten erklären, aber zu denen gehören wir nicht. Wir bemängeln nur, siehe Antwort von Nordlicht, dieses Weihnachtsmann- Brimborium und das ganze damit verbundene Konsumtheater.

Wir halten es immer so, dass wir denen was schenken, die uns das ganze Jahr über den Dreck weggemacht und die Zeitung gebracht haben, auch eine Kleinigkeit den Nachbarn.

 

#salam#

Geschrieben

#salam#

 

Ich feiere auch Weihnachten mit meiner Großmutter, warum auch nicht? Aber den Weihnachtsrummel und -konsum, den möchte ich soweit wie möglich meiden. Das ging mir auch zu meinen christlichen Zeiten so. Weil es mit dem Fest nichts zu tun hat.

Der Weihnachtsmann ist auch noch eine Erfindung von CocaCola - also, daß der jetzt sogar im Iran schon zugange ist, wundert mich doch...

 

#salam#

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