Ya Baqiyatullah

Bevor ein Wort deine Lippen verlässt...

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Die Verantwortung des Wortes

-Von Seiner Eminenz Ayatullah Scheikh Yaqoobi (h.)-

Ich suche Zuflucht vom gesteinigten Teufel. Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen

Gepriesen sei Allah, der den Menschen erschaffen hat und ihm den Beweis gelehrt hat. Der Segen Allahs, auf den Herren der Schöpfung , der als Barmherzigkeit für alle Welten gesandt wurde, Muhammad und seine reine Familie.

 

Das Wort ist von den breitesten Kanälen, die mit der Zufriedenheit Allahs, des Erhabenen und Segensreichen, verbunden ist. Durch sie (Worte) geschieht die Ermahnung, der gute Rat, die Rechtleitung, die Verwirklichung der Verbesserung, Verbreitung des Wissens und der Erkenntnis und durch sie wird eine Kultur aufgebaut und schreitet die Menschheit voran, durch sie wird die Erziehung vervollständigt. Sie ist also, ein Behälter für all diese großartigen (Gottes-)Dienste und andere.

 

Daher kam ein Mann zum Imam (a. s.) und fragte ihn (a. s.): „Ist das Sprechen besser oder das Schweigen?". Der Imam (a. s.) verstand daraus, dass der Mann einem Missverständnis unterliegt, dass das Schweigen, die Isolation von den Menschen und den Abbruch der Beziehungen zu den Menschen vorzüglicher sei, aufgrund der vielen Überlieferungen, die großen Wert auf das Schweigen legen, sowie wenige Worte. Der Imam (a. s.) machte ihm daher deutlich, dass die Worte, sofern sie frei von Schlechtem und Frevel sind, so ist dies selbstverständlich besser. Der Imam (a. s.) sagte ihm: „Wurden denn etwa die Propheten nicht mit dem Worte gesandt ", Allah, der Erhabene, sagt: „Es gibt nichts Gutes von ihren Neigungen, außer wer eine Spende anordnet oder etwas Gutes oder zwischen den Menschen Gutes tut." Das gute Wort wurde in einigen Überlieferungen als eine Spende bezeichnet.

 

Auf der anderen Seite hat das schlechte Wort, einen großen und zerstörerischen Schaden. Und viele von den großen Sünden, für die Allah (s t.) das Feuer bestimmt hat, ist verbunden mit dem Wort, wie die üble Nachrede, Verleumdung, Lügen, Beschimpfen, Frevel und andere. So wird überliefert: „Und werden die Menschen denn etwa in das Feuer eintreten, ohne dessen was ihre Zungen, erbeutet haben."? Die Gelehrten, Erzieher und Ethiker haben viele Bücher hinsichtlich dieses Themas verfasst.

 

Daher hat der heilige Gesetzgeber einen großen Anteil seiner Lehre vorgesehen, um diese Worte zu erziehen und sie recht zu weisen, damit sie nützlich und aufbauend werden. Somit hat der heilige Gesetzgeber die groben Züge des guten Wortes vorgezeichnet (Ein gutes Wort gleicht einem guten Baum, ihr Stamm ist fest und ihre Äste sind im Himmel, sie gibt ihrem Konsumenten, in jeder Zeit, mit der Erlaubnis ihres Herrn) und ER (s. t.) warnte von dem Schaden eines schlechten Wortes (Und das Gleichnis eines schlechten Wortes aber ist wie ein schlechter Baum, der aus der Erde entwurzelt ist und keinen Halt im Boden hat);

ER (s. t) warnte vor dem Ergebnis des schlechten Wortes. Zum Beispiel: Wer auch nur ein Wort im Osten sagt, und im Westen damit ein Mensch getötet wurde, so wird er als Mörder bezeichnet, so wie jene es tun, die die Kultur des „Takfir", des Mordens, der Tyrannei, und der Feindschaft angenommen haben. So folgt ihnen eine Person, die durch deren Fehlleitung betrügt wurde, im Westen oder im Osten, und führt einen heimtückischen und tyrannischen Anschlag aus. Die Verantwortung dazu trägt derjenige, der diese „Kultur" produziert hat. In diesem Zusammenhang gibt es eine sehr wichtige Überlieferung, die einen Endschlag für jene darstellt, die das Töten, Morden und Furcht aufhetzen nur wegen Meinungsverschiedenheiten oder dem Schaden ihrer Interessen.

 

Imam Jaa'far Sadiq (a.) überliefert Folgendes von seinem Großvater, dem Gesandten Allahs (s. a. a.): „Allah wird die Zunge so bestrafen, wie kein anderes Körperglied bestraft wird. Die Zunge wird sagen: „O mein Herr, du hast mich bestraft, wie du nichts anderes bestraft hast. Der Erhabene (s. t) wird antworten: „Von dir ist ein Wort herausgedrungen, die den Westen und den Osten dieser Erde erreichte; und durch sie wurde das heilige Blut vergossen. Bei Meiner Ehre! Ich werde dich mit einer Strafe bestrafen, mit der ich keinen deiner Glieder bestrafen werde!"[2]

 

Wenn wir uns nun der Signifikanz dessen bewusst werden, dann wird ein Programm des Umgangs mit dem Worte es regulieren. Denn das Wort ist dein Produkt und unter deiner Verfügungsgewalt, solange du es nicht aussprichst. Wenn du es jedoch aussprichst, dann wirst du ihr Produkt sein und du trägst die Konsequenzen und Folgen. Wie viele Personen, sind Opfer eines schlechten Wortes im Dies- oder im Jenseits geworden. Wie es zum Beispiel bei dem Fall des höchsten Richter von Al-Mu'tasim Al-Abbasi, der den Imam Jawad (a. s.) verleumdete, wobei er wusste, dass ihn (den Richter) dies in der Hölle verewigen wird, wie er es selbst sagte.

 

Gewiss sehen wir heute eine riesige informationswissenschaftliche und kommunikationstechnische Revolution, was die Menschheit sich noch nie zuvor hätte erträumen können; dies eröffnet uns weite Tore, um der Menschheit die Worte des Friedens und der Glückseligkeit mitzuteilen. Die Tyrannen können nicht mehr, die Worte einsperren, und verhindern, dass es an die Menschen gelangt, so wie sie es zuvor in der Geschichte getan haben, und ihre Zunge ist eins, nach dem Motto: „Ich zeige euch nur das, was ich sehe.", so dass der Islam gezwungen wurde, das Schwert zu erheben gegen jene Tyrannen, um die Völker von ihrer Versklavung zu erretten, und ihnen wurde es überlassen, jener Überzeugung zu folgen, von der sie überzeugt sind, nach der Parole: „Kein Zwang im Glauben", „um jene auf der Basis des Beweises, zu bestrafen und andere auf der Basis des Beweises, wiederzubeleben." Und „Wer möchte soll glauben und wer möchte soll leugnen" „Wir haben ihm den Weg geleitet, entweder ist er dankbar oder er leugnet". Der Islam unterstütz sogar das Dialog die Meinungskultur:„Holt euren Beweis". „Streitet mit den Leuten der Schrift nicht, außer mit dem was am Besten ist.", „Ruf zum Weg deines Herren mit der Weisheit und der guten Ermahnung auf, und streite mit ihnen mit dem was am Besten ist."

 

Wir leben zur Zeit in einer sehr guten Gelegenheit, um den Menschen, die nach Frieden und Glückseligkeit sich sehnen, die guten Worte zukommen zu lassen, nachdem alle Ideologien misslungen sind und alle, die nicht der Ahl-ul-Bayt (a. s.) folgen, den Islam in seinem richtigen Bild vorzustellen, was zu vielen Abirrungen und Fehlleitungen bei seinen Anhängern geführt hat. Die Menschheit wartet auf euch O Ihr Anhänger der Ahl-ul-Bayt (a. s.), dass ihr ihnen das glanzvolle, erleuchtete Bild des Islam wiedergebt, die von Barmherzigkeit, Frieden, Liebe zum Guten für jeden Menschen, geprägt idt..

 

Es sind an uns Jahrzehnte der Unterdrückung, der Verdeckung des Wortes, und Rauben der Freiheit vorbeigegangen und Allah (s. t.) hat dies nun von uns entfernt, um uns zu prüfen. Sind wir dankbar für diese Gnade, indem wir ihr verantwortungsvoll ihr Recht geben, oder leugnen wir sie (Allah bewahre uns davor), indem wir diese Freiheit missbrauchen?

 

Dies sind die folgenden Handlungsansätze:

 

1. Die modernen Kommunikationsmittel.

 

2. Alle anderen Ideologien haben es nicht geschafft, der Menschheit Frieden, Sicherheit und Glückseligkeit zu gewährleisten

 

2. Die Freiheit zu sichern, zu Allah (s. t.), den Erhabenen und Segensreichen aufzurufen, zur Wahrheit, zur Rechtleitung und zur Verbesserung erhöht für uns die Verantwortung, das Wort zu nutzen, die Botschaft zu verkünden, die uns Allah (s. t.) anvertraut hat und die wir angenommen haben, nachdem die Berge und die Himmel sich entschuldigt haben, sowie der Rest der Schöpfung. „Wir haben dieses Anvertraute an die Wälder, Berge und Himmel vorgetragen, doch sie lehnten ab und der Mensch akzeptierte es, und er Mensch ist wahrlich ignorant und tyrannisch"

Quelle: www.yaqoobi.de

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#bismillah#

As Salamu aleikum,

 

sehr schöner Vortrag, masha'Allah. Was ich sehr schön finde, ist, dass er es so schrieb, dass es eine kollektive bzw. gesellschaftliche Bitte oder Notwendigkeit ist, die das Individuum bewältigen soll. Ansonsten fühlt sich das Individuum immer nicht so angesprochen.

 

wassalam

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As salamu 'alaikum,

 

ja du hast vollkommen Recht Schwesterherzrose.gif. Das Verantwortungsbewusstsein eines jeden Einzelnen wird angesprochen, weil der Einzelne, wenn er Finsternis, Schlechtes und Böses verkörpert, eine Menschheit schaden oder gar töten kann. Wenn dieser Einzelne jedoch erfüllt von Licht, Liebe und Gutes durchdrungen ist, dann erhellt er die Finsternis und kann eine Menschheit nutzen und beleben.

 

Und hier setzt, die Verantwortung über unsere Worte an. Was richtet der Mensch alles mit einem Wort an? Gerade im Internet entfaltet dieser Hinweis seine Relevanz. Das Internet ist nicht nur kein rechtsfreier Raum, sondern es ist auch kein adab-, akhlaq-, und verantwortungsfreier Raum.

 

Möge Allah uns davor bewahren, dass wir Worte sagen oder schreiben, wodurch andere dazu animiert werden Hass, Missgunst und Todesdurst gegenüber anderen Menschen, zu entwickeln.

 

Wa salamu 'alaikum

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