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Gibt es "hier" eine Lösung .... !?!?!?


xantomeri
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Salam

 

Von mir auch nochmal großen Respekt vor dem, was du tust. Ich weiß aus Erfahrung, dass das nicht immer leicht ist. Viele Leute würden die Zeit und Energie gar nicht aufbringen. Ich finds bemerkenswert, dass du so hart kämpfst und dir so viel Gedanken um alles machst.

 

Ich stimme meinen Vorrednern zu... es wäre falsch, einfach nur ihretwegen zum Islam zu konvertieren. Wenn man nicht von einer Religion überzeugt ist, wäre man fast besser beraten, gar keine zu haben - finde ich zumindest.

 

Mütter sind definitiv prägend für ihre Kinder. Ich merke das an mir. Ich bin damals christlich aufgewachsen und obwohl ich ja mittlerweile Polytheistin aus Überzeugung bin, es hat sich unglaublich viel in meinem Kopf festgesetzt - und wird da wohl auch nie wieder rausgehen ^^ Das darf auf keinen Fall unterschätzt werden. Die ersten Jahre eines Kindes sind die wichtigsten, was so etwas angeht - und meist ist es halt die Mutter, die diese mit dem Kind verbringt und Dinge vorlebt. Für meinen Kleinen sind unsere Götter auch Normalität - einfach, weil er damit aufgewachsen ist.

 

Im Gegensatz zu Aurora Borealis denke ich aber, dass ein Kind schon mit zwei verschiedenen Religionen in einem Haushalt klarkommen würde. Es muss halt feste Gefüge geben und beide Religionen gleichermaßen berücksichtigt werden. Ich denke, es ist möglich, wenn ein Kind z. B. lernt: Wir essen kein Schweinefleisch und freitags essen wir Fisch, und so weiter. Vielleicht bin ich da aber auch etwas naiv, wer weiß. Aber bei uns klappt das sehr gut - mein großer Sohn ist Christ. Den ermutigen wir zum Kirchbesuch und ich mache ihm auch abends ein Kreuz auf die Stirn. Meinem Kleinen erzählen wir unsere Göttergeschichten. Bis jetzt gabs da noch nie Differenzen.

 

Okay, ich weiß, das ist jetzt relativ gegenstandslos, da es islamisch gesehen nicht geht.

 

Es könnte sein, dass ich damit hier etwas anecke - alle verlangen vom Threadersteller, er möge sich mit dem Islam beschäftigen. Was spräche dagegen, dass seine Frau sich auch mit dem Christentum auseinandersetzt? Vielleicht findet sich ja da eher ein Konsens? ;)

 

Wobei man natürlich immer zwischen Christentum und Kirche unterscheiden muss :)

 

Ach ja:

wie sieht es mit meinen Eltern und Großeltern aus, sind die jetzt "verdammt" weil sie etwas falsches glaubten usw.

 

Ich denke, so zu denken, ist schon heftig. Ich hoffe, das tut keiner O.o Ich glaube, im Islam ist es so, dass es eine Art Generalpardon geben kann, wenn sie noch nie etwas vom Islam gehört haben und gut gelebt haben. Das trifft wohl auf die meisten Eltern und Großeltern zu. Zudem, Christen kommen ja nicht automatisch in die Hölle. Ich kann mir partout nicht vorstellen (das ist jetzt meine persönliche Sicht), dass jemand, der sich um seine Kinder ernsthaft bemüht und sich aufgeopfert hat, jemals in die Hölle kommen kann.

 

Ich glaube, meine Eltern kommen in den christlichen Himmel - und ich woanders hin. Die Trennung finde ich persönlich etwas schade, aber gut. Muslime würden dann entweder ins muslimische Paradies oder die Hölle, Juden wiederum... und so weiter. Jeder nach seinem Glaubensbild :) Vielleicht gibt es auch für Christen, Juden und Muslime ein gemeinsames Nachleben, wer weiß :)

 

Aber bevor ich jetzt noch weiter abschweife:

 

Ich wünsch dir von ganzem Herzen, dass ihr eine Lösung findet, die alle zufriedenstellt :)

 

Wa Salam

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Salamu alaykum

 

so etwas wie eine moderne Auslegung von irgendeiner Religion gibt es nicht das ist schwachsinn und ist eine erneuerung der Religion und somit wieder etwas vom Menschen geschaffenes daran sieht man wie falsch diese "Imame" sind, wenn diese "Imame" davon reden das man aufeinmal jetzt den Islam modern auslegen muss dann folgen sie erst einmal nicht dem was Allah swt befohlen hat und ausserdem sollen sie mal das Ablafdatum des Quran zeigen ab wann man anfangen sollte den Islam neu auszulegen.

 

In jeder Religion gibt es spaltungen die richtige Richtung in der Religion koennen nur die sein die am Anfang der Religion da waren und das ist die erste z.b im Islam die Schiiten und das kann man beweisen und wenn man aufeinmal etwas neues macht dann ist bei der Religion nichts göttliches sondern nur menschliches und wie heißt es so schoen im Quran "Wer ist abgeirrter als wer seinen eigenen Neigungen folgt".

 

Fazit: Wenn man zur einer Religion wechselt weil man ueberzeugt davon ist das diese vor tausenden von Jahren als Gottes Religion hinabgesandt wurde dann bleibt bitte dabei wie es hinabgesandt wurde und verscht es nicht an die Zeit anzupassen das ist einfach nur Betrug, man sollte aber auch nicht einfach eine Gruppe gruenden nach tausend Jahren und dann sagen "damals war die Religion so das ist halt nur im Laufe der Zeit verloren gegangen und jetzt machen wir es genau wie damals" das ist genauso schwachsinnig weil Gott den richtigen Weg immer da laesst sonst gebe es ja eine Zeit an der es nur Unwahrheiten gibt ( das ist etwas angelehnt an die Wahabiten ).

 

Wasalamu alaykum

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slm

 

und wie würden die "Imame" diese Verse interpretieren?

 

O ihr Gläubigen! Wenn gläubige Frauen als Auswanderer zu euch kommen, sollt ihr sie auf Wahrhaftigkeit hin prüfen. Gott allein weiß, wie es um ihren Glauben steht. Wenn ihr feststellt, daß sie gläubig sind, sollt ihr sie nicht zu den Ungläubigen zurückschicken. Sie sind ihnen als Ehefrauen nicht erlaubt, und die ungläubigen Männer sind ihnen als Ehemänner nicht erlaubt. Den ungläubigen Ehemännern erstattet aber die seinerzeit geleistete Morgengabe zurück! Ihr dürft sie heiraten, wenn ihr ihnen die Morgengabe gebt. Ihr sollt den Ehebund mit ungläubigen Frauen (die in der Stadt der Ungläubigen - Dar asch-Schirk - bleiben) nicht aufrecht erhalten. Fordert eure Morgengabe zurück! Die ungläubigen Ehemänner dürfen ebenfalls ihre Morgengabe zurückfordern. Das ist Gottes Urteil. Gott urteilt zwischen euch. Gott ist allwissend, allweise. (60:10)

 

Sayyid Khamenei ha:

F.: Are Ahl-ul-Kitab Kuffar?

A.: Yes, they are but they are not ruled as najis.

 

Anmerkung: 5:5 erteilt eine Ausnahmeregelung für die Männer.

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salam.gif

 

Danke, JamilabdAllah, nach diesem Vers hab ich gesucht.^^

 

Eine Frage: Glaubt deine Freundin, dass der Koran das von Gott durch einen Engel herabgesendete Wort ist? Dass er mit dem Koran zu uns Menschen spricht? Wenn ja, dann müsste sie sich folgenden Gedankengang klar machen: Hinter jedem Gebot und jedem Verbot steht eine göttliche Weisheit, und diese ist nicht beschränkt auf eine bestimmte Zeit, so wie er unbeschränkt ist. Halten wir uns an diese Weisheit, werden wir als Mensch immer stärker und kommen der geistigen Vollkommenheit näher,verstoßen wir dagegen, entfernen wir uns immer weiter von Gott. In dem wir unsere Bedürfnisse auf dieser Welt nicht über uns bestimmen lassen, werden wir frei.

 

Übrigens: In den islamwissenschaftlichen Studien werden oft Dinge gelehrt, die mit dem Islam eigentlich im Widerspruch stehen.Vielleicht nicht überall, aber die wenigsten Unis bieten wirklich Vorlesungen von Dozenten an, die wirklich eine islamrechtlich anerkannte Ausbildung zum Gelehrten haben.

wasalam

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Ihr wisst ich bin kein Moslem, aber ich sag mal was ich davon halte. Erstmal wäre es gut wenn einer mal klar stellt warum eine Muslima einen nicht Muslim nicht heiraten darf. So weit ich weiß weil ein nicht Muslim keine Verpflichtungen hat sich um die Frau angemessen zu kümmern.

 

Darunter verstehen wir wohl:

 

- Nahrung

- Ordentliches Leben

- Liebe

 

Fals der Islam noch was anderes vorsieht, verbessert mich bitte.

 

Ich glaub wir können uns alle sicher sein das ein Mann der an den einen Gott glaubt (so wie die Moslems), der so viel gütigkeit besitzt eine Fremde auf den richtigen weg zu bringen und solange sich um sie kümmert, die Frau auch in der Ehe bis ihr Lebensende glücklichmacht.

 

Ich finde es verkehrt die Ehe jetzt wegen so was scheitern zu lassen.

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Ihr wisst ich bin kein Moslem, aber ich sag mal was ich davon halte. Erstmal wäre es gut wenn einer mal klar stellt warum eine Muslima einen nicht Muslim nicht heiraten darf. So weit ich weiß weil ein nicht Muslim keine Verpflichtungen hat sich um die Frau angemessen zu kümmern.

 

 

 

 

Salam,

weil wir Muslimen wissen das Islam der richtigen Weg ist und wir glauben das unsere Prophet der letze Prophet ist . Wenn das Mädchen jetzt ein Nicht-muslim heiratet so verratet sie ihren Islam , und das ist ein große Sünde . Denn wir glauben schon auf einen Gott aber auch an aller Propheten , wir bezeugen das es kein Gott gibt ausser Allah und Mohammend sein Gesander ist.

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Salam,

bruder @xantomeri : Erstmal, Respekt für deine Bemühungen, was du gemacht hast , war wirklich erstaunlich , Du weist man muss für die Liebe vieles Opfernzwinker.gif , bei dir ist der fall überhaupt nicht schwer , letz endlich entscheidest du den Weg ,

 

Hast du dich nicht selber gefragt ,wieso so dieses Mädchen deine geliebte ist . Was für ein Zufall ist es ,das du ausgerechnet ein Muslima getroffen hast ,geholfen hast und schließlich dann liebe erstand ist .

Allah weiß was du für ein Guter Mensch, und hat dir dieses Mädchen zu geschickt ,

 

Denkt darüber nach , wies ,weshalb , und warum ?briggin.gif

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Salam,

weil wir Muslimen wissen das Islam der richtigen Weg ist und wir glauben das unsere Prophet der letze Prophet ist . Wenn das Mädchen jetzt ein Nicht-muslim heiratet so verratet sie ihren Islam , und das ist ein große Sünde . Denn wir glauben schon auf einen Gott aber auch an aller Propheten , wir bezeugen das es kein Gott gibt ausser Allah und Mohammend sein Gesander ist.

 

Die hälfte von dem was du gesagt hast hat nichts mit dem zu tun was ich gesagt habe .... Und jetzt zwingt mich das auch noch sachen zu fragen die nichts mit der Thema zu tun hat.

 

Wenn eine Muslima einen nicht Muslim heiratet ist das also ein verrat am Islam

Wenn ein Muslim einen nicht Muslima heiratet (wa erlaubt ist) ist es dann was ?

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Salam

 

Auch wenns vllt unnötige Klugbeißerei ist:

 

Ich glaub wir können uns alle sicher sein das ein Mann der an den einen Gott glaubt (so wie die Moslems), der so viel gütigkeit besitzt eine Fremde auf den richtigen weg zu bringen und solange sich um sie kümmert, die Frau auch in der Ehe bis ihr Lebensende glücklichmacht.

 

Das gilt nicht nur für Monotheisten ;) Mein Mann z. B. ist der gütigste und liebste Mensch, den ich kenne. So wie er sich um seine Familie kümmert, steht er hinter keinem Moslem oder Christen zurück :)

 

Ich denke, sowas liegt primär im Charakter und nicht in der Religion. . Wer z. B. Frauen schlägt, wird es immer tun oder sogar die Religion missbrauchen um Gründe zu finden. Wer es nicht tut würde es nichtmal tun, wenn die Religion ein Okay dafür gäbe.

 

Religion ist imo dazu da, das was bereits da ist zu verbessern.

 

Hast du dich nicht selber gefragt ,wieso so dieses Mädchen deine geliebte ist . Was für ein Zufall ist es ,das du ausgerechnet ein Muslima getroffen hast ,geholfen hast und schließlich dann liebe erstand ist .

 

Wie gesagt, vielleicht ja auch, damit sie das Christentum kennenlernt ^^

 

Wenn ein Muslim einen nicht Muslima heiratet (wa erlaubt ist) ist es dann was ?

 

Islamisch gesehen erlaubt, weil man annimmt, die Frau ist eher bereit, sich in religiösen Dingen nach dem Mann zu richten. Somit wäre dann die islamische Erziehung der Kinder gesichert.

 

Aus rein persönlich-logischer Sicht empfinde ich das auch als etwas.. ungerecht. Verrat am Islam finde ich auch etwas drastisch ausgedrückt.

 

Naja, wie sagt man in so einem Fall? Kheir inshallah ^^

 

Wa Salam

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Ihr wisst ich bin kein Moslem, aber ich sag mal was ich davon halte. Erstmal wäre es gut wenn einer mal klar stellt warum eine Muslima einen nicht Muslim nicht heiraten darf. So weit ich weiß weil ein nicht Muslim keine Verpflichtungen hat sich um die Frau angemessen zu kümmern.

 

Darunter verstehen wir wohl:

 

- Nahrung

- Ordentliches Leben

- Liebe

 

Fals der Islam noch was anderes vorsieht, verbessert mich bitte.

 

Ich glaub wir können uns alle sicher sein das ein Mann der an den einen Gott glaubt (so wie die Moslems), der so viel gütigkeit besitzt eine Fremde auf den richtigen weg zu bringen und solange sich um sie kümmert, die Frau auch in der Ehe bis ihr Lebensende glücklichmacht.

 

Ich finde es verkehrt die Ehe jetzt wegen so was scheitern zu lassen.

 

slm

 

weil, wie ich dir oben gepostet habe, Gott es im Quran verboten hat. Dass ist der erste Grund und der wichtigste. Was die Unterpunkte angeht, so zeigt uns die Erfahrung, dass Mischkinder an einem bestimmten Zeitpunkt für sich eine Entscheidung treffen. Heißt in diesem Fall, in welche Richtung orientiere ich mich. Orientiere ich mich in die Richtung Christ zu sein oder Muslim. Allein dies ist für die Bestand der Ummah nicht gut (ein möglicher Grund)

 

Das Problem ist, dass die Menschen oft ein Grund hinter einem Verbot suchen und an sich ist, dass auch nicht schlecht. Aber ein Gläubiger akzeptiert, weil er fest davon überzeugt ist, dass Gott keine Gesetze ohne Sinn schafft. Wenn später das Gesetz durch die Wissenschaft bestätigt wird, so ist es nur ein Beleg für den Gläubigen, aber nicht mehr

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bismillah.gif

As Salamu aleikum,

 

Verrat am Islam? verwirrt.gif Also der Islam ist doch keine Institution oder ein Mensch, sodass ich ihn verraten kann. Der Islam bzw. Gott braucht uns nicht, damit er besteht. Der Islam ist ein Angebot an uns.

 

Der Islam hat ein bestimmtes Ideal und er will gerne, dass alle Menschen dem nacheifern. Jeder, Muslim und Nicht-Muslim, würde mir darin Recht geben, dass der Mensch nach Glückseligkeit strebt. Manche tun es nach materiellem Glück, manche nach geistigen. Und Letzteres ist natürlich das ehrwürdigere. Glück besteht in Vollkommenheit. Jedes Lebewesen strebt nach seiner persönlichen Vollkommenheit. Sogar das kleine Stiefmütterchen im Garten. Ihre Vollkommenheit besteht darin, zu wachsen und währenddessen verschiedene "Formationen" anzunehmen, um am Ende eine wunderschöne Blume zu sein, die aber wieder vergeht und vom neuen wächst. Das ist ihre Vollkommenheit. Allama Tabatabai sagte einmal, dass das Glück eines Rosenbuschs nicht darin besteht, in einer prunkvollen Vase in einem Palast zu stehen, sondern gemäß seiner Natur zu wachsen, und vollkommen wird.

 

Und auch wir Menschen haben eine Vollkommenheit, die in der Veredlung unserer Seele besteht. Und diese Vollkommenheit hat nur Bestand, wenn sie durch den Ewigen ermöglicht wird, weil Ewiges niemals vergeht. Es ist also die Dienerschaft zu Gott (Diener hat im Deutschen eine eher negative Konnation, im Arabischen/Islam ist das bezogen auf Gott ein ehrwürdiger Titel).

 

Deswegen verbieten die Shiiten die Heirat mit einem Nicht-Muslim/a. Denn die Heirat ist im Islam heilig, weil sie maßgeblich zu dieser Vollkommenheit beiträgt. Und eine Ehe, die so ein ewiges Ziel hat, wird niemals langweilig oder gar vergehen, denn Ewiges vergeht nicht.

Der Islam geht von einem Ideal aus und das muss er auch, damit die Menschen danach streben. Er geht also davon aus, dass jeder, der heiraten will bzw. der Muslim ist, dieses Ziel in der Ehe hat. Würde er von anderen als dem Ideal ausgehen, dann würde das bedeuten, dass er andere Ziele zulassen würde, was aber nicht mehr mit dem Islam vereinbar wäre. Die Realität sieht leider anders aus. Viele Muslime, wenn nicht sogar die meisten, heiraten nicht mit dieser Absicht oder haben nicht mal dieses Ziel. Aber das ändert ja nichts am Islam und seine Zielvorstellung. Und daher erachten es viele (auch Nicht-Muslime) als Erschwernis oder Ungerechtigkeit, wenn es Gesetze gibt, die ihren persönlichen Zielvorstellungen, zu wider laufen. Wenn also ein Muslim sich als Muslim bezeichnet, die Zielvorstellung und die Lehre des Islams aber ablehnt, dann ist nicht der Islam ungerecht.

 

wassalam

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Salam

 

Oh, das hast du sehr schön geschrieben, Jasmina rose.gif

 

Und daher erachten es viele (auch Nicht-Muslime) als Erschwernis oder Ungerechtigkeit, wenn es Gesetze gibt, die ihren persönlichen Zielvorstellungen, zu wider laufen.

 

Also, wenn ich sage, dass es sich für mich persönlich etwas ungerecht anfühlt, heißt das nicht dass ich es irgendwie schlechtreden will, nur so am Rande. Ich muss ja nicht danach leben. Und manchmal muss ich mir auch in Erinnerung rufen, andere nicht mit meinen Maßstäben zu messen, weil das ebenfalls ungerecht wäre :)

 

Es ist einfach nur... es ist für mich schade, dass die Bemühungen dieses jungen Mannes an der Religion scheitern. Nicht mehr und nicht weniger :)

 

Aber, aus eigener Sicht muss ich auch aus Erfahrung sagen: nach religiöser Vollkommenheit zu suchen ist mit einem andersgläubigen Partner schwer (obwohl natürlich nie unmöglich). In dieser Hinsicht verstehe ich das sogar ein bisschen.

 

Wa Salam

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Salam

 

Wiederholt „vielen Dank“ f.d. positiven Aussagen zu „meinem Tun“ sowie das große Interesse an dieser Diskussion. redface.gif

 

Meiner Meinung nach kann man „Aussagen im Koran“ nur sehr schwer diskutieren …. denn entweder steht etwas „so geschrieben“ …. oder „eben nicht“ ….

 

 

 

DAS, was ich allerdings meine, ist, dass man „Aussagen“ nicht immer „blind wortwörtlich“ übernehmen / befolgen / ausführen … sondern sie vielleicht „im Zusammenhang“ sehen und „dem Verständnis nach“ befolgen sollte …. oder nicht !?!?!?...... WEIL:

 

Ich bin (leider) kein Koran-Experte und möchte jetzt nichts Falsches schreiben …. aber steht nicht irgendwo im Koran, dass der Ehebruch der Gattin mit „Steinigung“ zu bestrafen wäre …. oder die Abwendung vom Islam mit dem Tod … ???

 

WENN „dieses“ geschrieben steht (oder ähnliche, andere „konkrete“ Aussagen) …. WIESO werden diese dann nicht ALLE „strikt befolgt“ ??? Ergo gibt es auch bei „diesen“ (und „anderen“ Themen) eine „Auslegung“ oder „Bedachtnahme auf andere Stellen“, welche genauso(!) von „Menschen“ getätigt werden/wurden ….oder wo eben Menschen (Muslime) etwas „im Zusammenhang“ oder „im Verständnis“ sehen bzw. danach handeln.

 

 

 

Oder genauso „hier“ fehlt mir ganz einfach wirklich das „Verständnis“ … über welches ich vielleicht „hier“ aufgeklärt werden kann:

 

Wenn nicht SÄMTLICHE Sätze im Koran „wortwörtlich“ befolgt werden und für ein „richtiges“ Verhalten im Zusammenhang mit anderen Aussagen gesehen werden … wieso ist dies dann mit der gegenständlichen Heirat so extrem schwierig ???

 

(Neben der Aussage, dass eine Muslima keinen Christen heiraten darf, gibt es genauso die Aussage, dass „Liebende keinesfalls(!!) getrennt werden dürfen“ …. dass der Vater, wenn er mit der Religion („der ISLAM ist NICHT genannt“), dem Charakter, usw. des Mannes „einverstanden“ ist, ihm auf jeden Fall seine Tochter geben möge, usw.usw …. da gibt es noch „einige Stellen“.)

 

DENN …. was ich nicht verstehe (und ich spreche jetzt AUSSCHLIEßLICH von der SÜNDE DES MÄDCHENS):

 

Leider gibt es ja auch im Islam negative Menschen. WENN also z.B. eine Muslima einen Terroristen heiratet, welcher dem Islam zugehörig ist, lebt sie NICHT in Sünde …. heiratet sie einen Christen, welcher ausschließlich Gutes tut, ihren Glauben akzeptiert und fördert ….lebt sie in (sehr großer) Sünde …. !?!?!

 

Dies verstehe ich absolut nicht !?!?!? Wie gesagt … ich spreche hier AUSSCHLIEßLICH von dem Sündenfall des MÄDCHENS !!!!!

 

Hier werden die „Taten“ von Menschen in den Hintergrund gerückt und ausschließlich der „offiziell angegebene Glaube“ als m.o.w. „wichtigstes Entscheidungskriterium“ herangezogen .... ist dies Gottes Wille !?!?!?

 

Gibt es hierfür eine (für mich nachvollziehbare) Erklärung !?!?? MÜSSEN alle Sätze im Koran "wortwörtlich" befolgt werden ... und wenn nicht .... WER entscheidet, "wie" und "was" im Zusammenhang gesehen werden muss ???

 

Wa Salam

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Salam

 

Wiederholt „vielen Dank“ f.d. positiven Aussagen zu „meinem Tun“ sowie das große Interesse an dieser Diskussion. redface.gif

 

Meiner Meinung nach kann man „Aussagen im Koran“ nur sehr schwer diskutieren …. denn entweder steht etwas „so geschrieben“ …. oder „eben nicht“ ….

 

 

 

DAS, was ich allerdings meine, ist, dass man „Aussagen“ nicht immer „blind wortwörtlich“ übernehmen / befolgen / ausführen … sondern sie vielleicht „im Zusammenhang“ sehen und „dem Verständnis nach“ befolgen sollte …. oder nicht !?!?!?...... WEIL:

 

Ich bin (leider) kein Koran-Experte und möchte jetzt nichts Falsches schreiben …. aber steht nicht irgendwo im Koran, dass der Ehebruch der Gattin mit „Steinigung“ zu bestrafen wäre …. oder die Abwendung vom Islam mit dem Tod … ???

 

WENN „dieses“ geschrieben steht (oder ähnliche, andere „konkrete“ Aussagen) …. WIESO werden diese dann nicht ALLE „strikt befolgt“ ??? Ergo gibt es auch bei „diesen“ (und „anderen“ Themen) eine „Auslegung“ oder „Bedachtnahme auf andere Stellen“, welche genauso(!) von „Menschen“ getätigt werden/wurden ….oder wo eben Menschen (Muslime) etwas „im Zusammenhang“ oder „im Verständnis“ sehen bzw. danach handeln.

 

 

 

Oder genauso „hier“ fehlt mir ganz einfach wirklich das „Verständnis“ … über welches ich vielleicht „hier“ aufgeklärt werden kann:

 

Wenn nicht SÄMTLICHE Sätze im Koran „wortwörtlich“ befolgt werden und für ein „richtiges“ Verhalten im Zusammenhang mit anderen Aussagen gesehen werden … wieso ist dies dann mit der gegenständlichen Heirat so extrem schwierig ???

 

(Neben der Aussage, dass eine Muslima keinen Christen heiraten darf, gibt es genauso die Aussage, dass „Liebende keinesfalls(!!) getrennt werden dürfen“ …. dass der Vater, wenn er mit der Religion („der ISLAM ist NICHT genannt“), dem Charakter, usw. des Mannes „einverstanden“ ist, ihm auf jeden Fall seine Tochter geben möge, usw.usw …. da gibt es noch „einige Stellen“.)

 

DENN …. was ich nicht verstehe (und ich spreche jetzt AUSSCHLIEßLICH von der SÜNDE DES MÄDCHENS):

 

Leider gibt es ja auch im Islam negative Menschen. WENN also z.B. eine Muslima einen Terroristen heiratet, welcher dem Islam zugehörig ist, lebt sie NICHT in Sünde …. heiratet sie einen Christen, welcher ausschließlich Gutes tut, ihren Glauben akzeptiert und fördert ….lebt sie in (sehr großer) Sünde …. !?!?!

 

Dies verstehe ich absolut nicht !?!?!? Wie gesagt … ich spreche hier AUSSCHLIEßLICH von dem Sündenfall des MÄDCHENS !!!!!

 

Hier werden die „Taten“ von Menschen in den Hintergrund gerückt und ausschließlich der „offiziell angegebene Glaube“ als m.o.w. „wichtigstes Entscheidungskriterium“ herangezogen .... ist dies Gottes Wille !?!?!?

 

Gibt es hierfür eine (für mich nachvollziehbare) Erklärung !?!?? MÜSSEN alle Sätze im Koran "wortwörtlich" befolgt werden ... und wenn nicht .... WER entscheidet, "wie" und "was" im Zusammenhang gesehen werden muss ???

 

Wa Salam

 

slm

 

ich kam dir oben mit Versen, die es nicht erlauben. Den Satz, dass man Liebende nicht trennen sollte, kenn ich nicht, also zeig ihn mir bitte. Denn nach der Madhab der Ahl ul Bayt as. Soll man nicht den heiraten, den man liebt, sondern, den Lieben, den man heiratet. Dass heißt, dass dein Satz sich auf ein Ehepaar (legalisiert) bezieht. Heißt man soll eine muslimische Ehe nicht trennen. Und, auch steht kein Vers von der Steinigung im Koran und auch von der Abwendung (Todesstrafe) steht nichts im Koran, sondern dies wird, wenn aus der Sunnah genommen. Was aber steht ist, dass bei Ehebruch, der bewiesen ist, dass Urteil der Todesstrafe Anwendung findet. Und auch diese muss Anwendung finden in einem islamischen Staat.

 

und in der Überlieferung heißt es:

 

„Wenn jemand zu euch kommt (der um die Hand eurer Tochter anhält), dessen Religiosität und Charakter zufriedenstellend sind, dann verheiratet (eure weiblichen Angehörigen unter eurer Vormundschaft) mit ihm, denn wenn ihr es nicht tut, dann wird Fitnah und großes Verderben auf der Erde entstehen.“

 

aber es gibt nur noch eine zufriedenstellende Religion und dies ist der Islam.

 

„Wahrlich, die Religion vor Allah ist Islam.“ (3:19)

 

Und diese Überlieferung ist auch auf Muslime bezogen, dass heißt, wenn ein Terrorist kommt und der Vater weiß, dass sein Charakter mit Hass und falschen Gedankengut gesäat ist, so ist es das Recht des Vaters, diesen Mann abzulehnen

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Aurora borealis

Nun es bleibt festzuhalten, dass es gemäß des Koran verboten ist, dass eine Muslima einen nicht Muslim ehelicht. Das andererseits es gestattet ist, dass ein Muslim eine Frau aus einer Buchreligion ehelicht steht auf einem anderen Blatt.

Welche Intention dahinter steht, frage man mich nicht. Denn die Religion lernt man nun einmal von der Mutter und das ist wohl seit Anbeginn so und da kann sich der Vater noch so sehr mühen er wird es in der Masse nicht ändern.

Das Problem ist das es in der christlichen Welt die sogenannte Bibelexegese gibt und da kann ich fröhlich argumentieren und disputieren, bis mein Gegenüber müde wird und jede Richtung legt es nach ihrem Wohlgefallen aus.

So gibt es in der evangelischen Kirche Pfarrerinnen, obwohl bei Paulus 1. Korinther 14 . 34 steht: "Wie in allen Gemeinden der Heiligen lasset eure Weiber schweigen in der Gemeinde; denn es soll ihnen nicht zugelassen werden, daß sie reden, sondern sie sollen untertan sein, wie auch das Gesetz sagt." zitiert nach der Lutherbibel 1912

Nun und Bischöfin die nicht reden sind eher selten, also hat man hier halt etwas mit der Zeit argumentiert und die Grußliste aus den Römern 16.1-16 verwendet, da hier auch Frauen genannt werden.

Die klassischen Rechtsgelehrten im islamischen Recht sehen das Recht als zeitlos an, die Islamwissenschaftler und modernen Rechtsgelehrten argumentieren mit den Inkonsistenzen des Koran. Als Beispiel: Wie kann der Alkoholgenuss generell verboten sein, wenn in einer anderen Sure es heißt, dass man nicht trunken beten soll.

Jetzt kommen die Historiker und sagen, die Sure ist älter als die andere und hier wird nur weiter eingeschränkt und die anderen kommen und sagen nein, hier wird eine schwere Verfehlung nur noch weiter definiert. Also Trunkenheit ist eine Verfehlung, aber trunken beten ist eine schwere Verfehlung usw.

Damit versucht man den Glauben dem Gläubigen bzw, dem Interessenten angenehm zu machen, denn als Beispiel ist hier der zwar nur schwach in der Bibel aufscheinende Streit zwischen den "Judenchristen" und den "Heidenchristen" unter Petrus und Paulus zu nennen. Nach der Ansicht der "Judenchristen" muss ein Christ beschnitten werden, da es im Alten Testament steht siehe 1 Mose 17.23

"Da nahm Abraham seinen Sohn Ismael und alle Knechte, die daheim geboren, und alle, die erkauft, und alles, was männlich war in seinem Hause, und beschnitt die Vorhaut an ihrem Fleisch ebendesselben Tages, wie ihm Gott gesagt hatte."

Denn Jesus sagte bei Matthäus 5.17 - 20

"Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn ich sage euch wahrlich: Bis daß Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz, bis daß es alles geschehe. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute also, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich."

Nun denn wie erklärt man jetzt die Nichtbeschneidung bei den Christen, wenn Jesus selber beschnitten war und er sagt das er das Gesetz nicht ändern will? Man fand dann die Begündung im neuen Bund, nur rein formal ist es ein Gesetzesverstoß.

Das nutzt zwar jetzt unserem Fragesteller nicht soviel, hilft aber einem Muslim vielleicht die Gedankengänge des Fragestellers zu verstehen.

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bismillah.gif

As Salamu aleikum,

 

ich denke, hier gehen einige (u.a. leider auch der Threadsteller) etwas "säkular" an die Sache dran. Man betrachtet die einzelnen Disziplinen der Religion nicht als Ganzes, sondern, in diesem Falle, nur den islam-rechtlichen Bereich und lässt alle anderen Faktoren und Bereich außen vor. Das geht vielleicht beim Christentum so, weil es sich dazu bekannt hat, dass es säkular ist.

 

Die Gesetze im Islam sind nicht willkürlich gemacht worden, sondern tragen zu diesem Weg zu Gott bei. Sie sind vielmehr die Grundlage, worauf man dann aufbaut, und aber auch Bewahrer. Wenn man die Bereiche auseinander reißt, dann kann sehr schnell von Ungerechtigkeit, von Erschwernis, Hindernis , Zwang usw. gesprochen werden. Aber wie gesagt, ist der Islam dafür nicht zu verantworten.

 

Und ich hoffe, liebste Azada, dass es dir vielleicht nun klarer ist, dass nicht die Religion das Hindernis ist. Es sind die Menschen, die diese Religion für sich annehmen oder nicht annehmen. smile.png

 

Jeder Mensch hat Überzeugungen und Anschauungen, und sie sind auch sehr wichtig, weil da dadurch für ihn die Welt und außerweltliches geordnet wird. Er bekommt bekommt Sicherheit und Gewissheit und das beruhigt ihn, und lässt ihn nicht völlig verrückt werden.

 

wassalam

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Aurora borealis

Danke Jasmina genau das ist das Problem, einige nehmen nur Stückchen von der Religion. Nur eine Religion ist keine Pralinenschachtel, wo ich sagen kann weiße Schokolade mag ich nicht und die mit Marzipan auch nicht aber die Zartbitter und mit Krokant will ich haben.

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Salam alaikum

 

wir kommen hier nicht weiter und ich finde es wäre ja jetzt die aller einfachste Lösung dass die Frau jetzt Christin wird als auch nicht gerade passend.

Es gibt bestimmte Prinzipien und Regeln imIslam die sich niemals ändern werden. Weder heute noch in 1000 Jahre, und die besagt eben dass eine Muslima nur einen Christen heiraten sollte. Da das Kind die Religion des Vaters annimmt, wäre damit auch zumindes ein Teil erklärt.

Das Paar tut mir wirklch sehr leid, sind sie ja eigentlich schon vom Leben oft genug hart geprüft worden. Letzendlich werden sie für sich selbst entscheiden was sie tun oder nicht tunw erden. Und ich glaube auch nicht, dass ihr euch wegen des Islams jetzt trennen werded. Wer weiss was kommt, wer weiss ob du nicht doch Muslim werden möchtest, Allahu Alem. Aber das islamische Gesetzt wird sich nicht ändern auch nicht für solche Ausnahmefälle. Es gibt Dinge die wir oftmals nciht verstehen können, egal wie sehr wir uns bemühen, dennoch weiss Allah s.t was für uns am Besten ist.

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Nun es bleibt festzuhalten, dass es gemäß des Koran verboten ist, dass eine Muslima einen nicht Muslim ehelicht. Das andererseits es gestattet ist, dass ein Muslim eine Frau aus einer Buchreligion ehelicht steht auf einem anderen Blatt.

Welche Intention dahinter steht, frage man mich nicht. Denn die Religion lernt man nun einmal von der Mutter und das ist wohl seit Anbeginn so und da kann sich der Vater noch so sehr mühen er wird es in der Masse nicht ändern...

Selam lieber "sozialer" Bruder :),

 

ich habe einen Bruder bezüglich deiner Frage angeschrieben.

Mal schaun was er schreibt...

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Salam alaikum

 

wir kommen hier nicht weiter und ich finde es wäre ja jetzt die aller einfachste Lösung dass die Frau jetzt Christin wird als auch nicht gerade passend.

 

Nö, von passend war ja auch nicht die Rede. Wie gesagt, man wechselt ja nicht die Religion wie die Unterhose. Es widerstrebte mir nur etwas, dass alle davon ausgingen, ER würde die Religion ändern. Warum sollte sie das nicht auch tun können? ;) Nirgendwo sagte ich, dass sie muss oder ähnliches :)

 

Und ich hoffe, liebste Azada, dass es dir vielleicht nun klarer ist, dass nicht die Religion das Hindernis ist. Es sind die Menschen, die diese Religion für sich annehmen oder nicht annehmen

 

Liebe Jasmina, da muss ich dich leider enttäuschen :( Ich halte die Religion da schon für ein Hindernis. Klar, den Menschen steht es frei, sie anzunehmen oder nicht. Trotzdem, er MUSS sie ja in dem Fall annehmen, wenn er die Frau islamisch ehelichen möchte. Gäbe es das Verbot nicht, könnte man ja andere Lösungen finden. Man könnte z. B. einen Ehevertrag aufsetzen, in dem geregelt wird, dass er sie islamisch behandelt, wie mit den Kindern verfahren wird, uuuund so weiter. Wenn Xantomeri so viel für sie getan hat, wird er sicher auch das tun. Wenn es denn möglich wäre. Ich weiß, das ist utopisch und faktisch nicht möglich. Schade, wie gesagt, ich hätte es den beiden gegönnt. Allerdings denke ich wie mein Vorschreiber auch nicht, dass sie sich deswegen trennen werden :)

 

Aber: was ich mit meinem Text meinte ist, dass man anderer Leute Religion nicht mit der eigenen messen darf. Bei uns ist es halt leichter und alles irgendwie liberaler - anders auf jeden Fall. Das heißt nicht, dass ich jetzt sagen darf: Boooah, der Islam ist total schlimm, huiiii ist das übel bei euch. Nein, ist es nicht. Es muss mir nicht alles gefallen, ich kann Dinge schade finden - aber ich darf es nicht abwerten. Immerhin ist es eure Gesetzmäßigkeit, das muss respektiert werden. Ich denke jeder weiß, wie schwer das manchmal fällt. Manchmal muss man sich halt selbst dran erinnern :)

 

Und natürlich gehen hier einige säkulär vor (ich auch, teilweise zumindest). Weil sie es nicht besser wissen oder andere Werte haben. So einfach ist das :) Ich denke, da ist kein böser Wille oder ähnliches dabei :) Ändert natürlich nichts an der Sache, dass es bei euch ist, wie es ist :)

 

Es gibt Dinge die wir oftmals nciht verstehen können, egal wie sehr wir uns bemühen

 

Genau das :)

 

Nur eine Religion ist keine Pralinenschachtel, wo ich sagen kann weiße Schokolade mag ich nicht und die mit Marzipan auch nicht aber die Zartbitter und mit Krokant will ich haben.

 

Im Großen und Ganzen nicht, nein. Trotzdem gibt es verschiedene Schwerpunkte, Auslegungen, Meinungen. Irgendwo kann sich doch niemand davon freisprechen, manchmal Rosinen zu picken. Bleiben wir z. B. bei den Christen. Das Alte Testament zum Beispiel ist, wenn mans von außen sieht, ziemlich strikt und oft grausam. Es sind Brandopfer vorgeschrieben, weil der Duft dem Herrn gefällt - wer macht das heutzutage noch (wenn man mal vom Weihrauch bei den Katholiken absieht)? Wenn ein Mann eine Jungfrau vergewaltigt, muss er Buße zahlen und sie dann heiraten (so oder so ähnlich heißt es wohl). Glücklicherweise gibts das Gesetz nicht mehr. Bei den Shiiten sucht sich doch auch jeder seinen Marja? Im Asatru kann man sich noch mehr auslegen. Ergo: jeder tuts irgendwie :)

 

Etwas verworren, aber ich hoffe, ihr wisst, wie ichs meine :)

 

Einen schönen Tag und Wa Salam

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Salam alaikum !

 

 

Und ich glaube auch nicht, dass ihr euch wegen des Islams jetzt trennen werded

 

Allerdings denke ich wie mein Vorschreiber auch nicht, dass sie sich deswegen trennen werden [img=http://www.shia-forum.de//public/style_emoticons/default/smile.png]

 

JA ... wir werden uns keinesfalls trennen. daumenhoch.png Das ist eine -auch von meinem Mädel ausgesprochene und von deren Eltern und Großeltern "gewünschte"- Sache. Und .... bevor ich´s vergesse .... natürlich auch von mir so gewollt aah.gif

 

Es ist halt das einzige "Problem", dass unser Zusammenleben eine (angeblich) "große" Sünde ist ... und dadurch keine "optimale Lösung" in Sicht ist.

 

 

DAVON ABGESEHEN muss ich vielleicht auch darauf hinweisen, dass mein Mädel noch lange nicht "über dem Berg" ist. Und um die Schäden, die ihre Vergangenheit verursacht haben, wieder halbwegs gerade rücken zu können, wird es noch Jahre(!!) dauern ... wobei es aktuell auch noch nicht abgesehen werden kann, ob eine 100%ige "Wiederherstellung" überhaupt möglich sein wird...

 

D.h. rein medizinisch bzw. psychotherapeutisch wäre ihr auf jeden Fall anzuraten, auch in den nächsten 1,5 - 2 Jahren nichts(!) an ihrem jetzt "gesicherten" Lebensstil, "abgesicherten Umfeld" bzw. an ihrer aktuell noch immer -fast täglich- stattfindenden Betreuung zu ändern .... sondern weiterhin ihren jetzt "erfolgreichen Weg" zu beschreiten.

 

Jeder, der mit Drogenkranken zu tun hat, wird bestätigen, dass es auch noch nach sehr sehr langer Zeit der Abstinenz Rückfälle geben kann ... und wenn in solchen Fällen dann nicht sofort und optimal geholfen wird .... solche Rückfälle in einem totalen Absturz enden können. Die Prozentzahl von Drogenkranken, die es wirklich schaffen "dem Ganzen" für immer abzuschwören, sind -und das ist nunmal eine Tatsache- verschwindend gering !!!

 

ALSO .... was soll man denn dann hier -wenn man gemäß dem Koran leben möchte- dann tun ??? Sich "jetzt", nachdem man die Sünde des Zusammenlebens vom Bewusstsein her "wieder" erkennen kann sofort trennen .... obwohl der lange Weg der Gesundung erst begonnen hat ??? Oder besser noch 2-3 Jahre "gesunden" ... und wenn man ganz sicher ist, es "geschafft zu haben", dann von dem helfenden Menschen trennen ???

 

Klingt alles nicht sehr optimal .... und ich glaube auch nicht, dass es hierfür eine gute Lösung gem.Koran gibt !?!?!? Oder !?!?!?

 

 

und wie würden die "Imame" diese Verse interpretieren?

O ihr Gläubigen! Wenn gläubige Frauen als Auswanderer zu euch kommen, sollt ihr sie auf Wahrhaftigkeit hin prüfen. Gott allein weiß, wie es um ihren Glauben steht. Wenn ihr feststellt, daß sie gläubig sind, sollt ihr sie nicht zu den Ungläubigen zurückschicken. [b]Sie sind ihnen als Ehefrauen nicht erlaubt, und die ungläubigen Männer sind ihnen als Ehemänner nicht erlaubt.[/b]

 

Meine Antwort: Ich habe keine Ahnung !!!

 

Mein Problem ist allerdings, dass es eben Tatsache ist, dass manche Imame sagen "NEIN, das Zusammenleben mit einem Christen ist Sünde" ... und manch andere ("Rechtsgelehrte", sich an einer Uni befindliche) wieder meinen "Ich habe kein Problem damit, eine Muslima mit einem Christen zu verheiraten".

 

Jetzt stehe ich da .... habe 2 Imame .... der eine sagt "JA" .... der andere "NEIN" .....!!

 

WOHER soll "ich" ... oder auch andere "Islam-Gläubige" wissen, welcher "die Wahrheit" spricht !?!?!?

 

Und ich bin mir zu 100% sicher, dass die Imame, welche "JA" zu so einer Hochzeit sagen, dies auch zu 100% begründen könnten. Natürlich würde der "Nein-Imam" auch wieder Gegenargumente haben .... und im Endeffekt wird jeder bei seiner Meinung bleiben .... !!!! ABER "wer" hat jetzt Recht ???

 

"Meine" Ansicht ist halt, dass wenn Imame "Rechtsgelehrte" sind .... oder an einer UNI unterrichten .... "Gebietsleiter" von bestimmten Regionen sind und mehrere Moscheen betreuen, usw. .... sie sich diesen Status ebenfalls "erarbeiten" haben müssen .... sich auch gegen andere "Imam-Mitbewerber" erfolgreich haben behaupten müssen .... und somit ja auch "mehr als der Durchschnitt" erfahren mit dem Koran ... seinen Geboten ... "und wie alles verstanden werden sollte", sein werden.

 

 

ALSO werde ich wohl mal "diese" Imame befragen müssen, ob sie "unsere Gemeinsamkeit" auch tatsächlich gemäß dem Islam verheiraten.

 

DENN ... und das ist meine Überzeugung .... wenn "diese" Imame mich von ihrer "ehrlichen Sicht der Dinge" überzeugen können ... wenn sie mein Mädel und deren Eltern überzeugen können, WIESO es KEINE SÜNDE ist uns zwei zu verheiraten .... dann wüsste ich nicht, was dieser Durchführung noch im Weg stehen soll.

 

Denn ich kann mir schwer vorstellen, dass wenn ein (sogar "höherer") IMAM uns offiziell verheiratet .... unser Zusammensein bei meinem Mädel vor Gott(!!) als Sünde betrachtet wird. Denn was will man mehr verlangen .... ein "höherer" IMAM erklärt das "Warum" und "Wieso" .... und wenn alle von seiner "Ehrlichkeit" und "Aufrichtigkeit" und "Wahrheit" überzeugt sind ... eine offizielle Verheiratung stattfindet .... dann ist somit eine Sünde ausgeschlossen.

 

Und DAS -und nichts Anderes- wäre mein Ziel.

 

Liebe Grüße

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salam.gif

 

Es wurde bereits ausgeführt, dass es eine Sünde ist, und wieso auch eure spezielle Situation nichts daran ändert. Gott mutet keinem Menschen mehr zu, als er zu leisten vermag, steht im Koran. Wenn er also für deine Freundin bestimmt hat, dass sie ohne deine Hilfe ihren Weg gehen soll, dann schafft sie das auch, wenn sie es will. Und zu den sogennanten "Imamem", die euch verheiraten würden, wurde auch was gesagt.Das ist keine Rechtsstreitigkeit oder Interpretationssache, sondern im Islam eine eindeutig geregelte Sache, die dir jeder Gelehrte bestätigen kann. Man kann sich im Islam nicht alles zurechtbiegen wie man es möchte, nur weil es einem nicht gefällt, oder sagen "ja das nehme ich an, das aber nicht, das finde ich gut, das will ich aber nicht befolgen". Damit verhandelt man und schadet nur sich selbst, denn Gottes Gebote zu befolgen ist etwas, was der Mensch braucht, um Ruhe und Glück zu finden.

 

Ich wünsche dir und dem Mädchen viel Erfolg, möge sie inshallah die Kraft finden, um gegen ihre Sucht weiterhin ankämpfen zu können.

 

wasalam

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#bismillah#

As Salamu aleikum,

Salam alaikum

 

 

Liebe Jasmina, da muss ich dich leider enttäuschen traurig.gif Ich halte die Religion da schon für ein Hindernis. Klar, den Menschen steht es frei, sie anzunehmen oder nicht. Trotzdem, er MUSS sie ja in dem Fall annehmen, wenn er die Frau islamisch ehelichen möchte. Gäbe es das Verbot nicht, könnte man ja andere Lösungen finden. Man könnte z. B. einen Ehevertrag aufsetzen, in dem geregelt wird, dass er sie islamisch behandelt, wie mit den Kindern verfahren wird, uuuund so weiter. Wenn Xantomeri so viel für sie getan hat, wird er sicher auch das tun. Wenn es denn möglich wäre. Ich weiß, das ist utopisch und faktisch nicht möglich. Schade, wie gesagt, ich hätte es den beiden gegönnt. Allerdings denke ich wie mein Vorschreiber auch nicht, dass sie sich deswegen trennen werden smile.png

 

Und natürlich gehen hier einige säkulär vor (ich auch, teilweise zumindest). Weil sie es nicht besser wissen oder andere Werte haben. So einfach ist das smile.png Ich denke, da ist kein böser Wille oder ähnliches dabei smile.png Ändert natürlich nichts an der Sache, dass es bei euch ist, wie es ist smile.png

 

 

Der Islam ist aber nicht säkular und daher sollte man ihn bei so einem Thema auch nicht säkular betrachten, weil sonst versteht man ihn falsch. Es ist eine Art Hermeneutik, die man hier anwenden sollte, also ein ganzheitliches Verstehen. Und Verstehen hört niemals auf, von daher ist unser Weg ein langer, aber schöner, denn das Suchen und Erlangen von Erkenntnissen ist eine besondere und immerwährende Zufriedenheit. Ich habe in der Schule sogar Matheaufgaben bis in die Pause rein gemacht, weil ich unbedingt wissen wollte, was da raus kommt, und wenn es dann richtig war, war ich zufrieden :D .

 

Liebe Azada, so wie du über deine Religion sprichst, im Sinne, dass man da individuell interpretieren kann, zeigt sich das auch in deiner Antwort. Wir wenden immer Bekanntes in unserem Verstehen und Urteilen an, daher können wir kaum objektiv urteilen. Also verübel ich dir das nicht, jedoch bleibt das eine schwierige Angelegenheit.

Was ist, wenn seine Freundin (bzw. sein Mädel hehe, eine etwas komische Bezeichnung für den Partner, muss ich ehrlich zugeben :D ) sich im Islam immer mehr vertieft und ihre Prioritäten immer weiter darauf ausrichtet?

 

Lieber xantomeri, deine Hilfe und Taten für dieses Mädchen in höchsten Ehren, aber die Basis für eure Beziehung, sollte nicht die schlechte Vergangenheit des Mädchens sein, sondern auf geistiger Ebene beruhen. Du hast gesagt, dass sie sich immer mehr dem Islam zuwendet, was ist wenn dann eure geistige Beziehung sich nicht mehr verträgt?

Ihr könntet eine Art platonische Beziehung führen, wo ihr euch körperlich nicht zu nahe kommt. Eine andere Möglichkeit seitens des Islams würde mir in eurer jetzigen Situation nicht einfallen.

 

wassalam

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Salam, Jasmina :)

 

Nee nee, ich sag ja, ich versuch zumindest eure Sicht nachzuvollziehen, auch wenn es mir persönlich manchmal schwerfällt. Aber dafür bin ich ja hier, gell? :) Meine Sicht ist ja so gesehen auch nicht wirklich sekulär - aus meiner religiösen Warte wäre alles völlig in Ordnung. Nur, wie weiter oben schon gesagt, ich stimme dem zu, dass es mit einem gleichgläubigen Partner oft leichter und erfüllender ist.

 

Ich habe in der Schule sogar Matheaufgaben bis in die Pause rein gemacht, weil ich unbedingt wissen wollte, was da raus kommt, und wenn es dann richtig war, war ich zufrieden

 

Wie cool :D

 

Ich kenn das von mir auch, nur anders ^^ In Mathe hab ich beim Pausenklingeln immer schnell das Buch zugeschlagen und war froh, dass es vorbei war. Zuviel Logik und all das :D Sprachen waren immer mehr meins, daran konnte bzw. kann ich mich auch immer zeitfüllend beschäftigen. Ich sitz gern an Übersetzungen und beiß mich auch durch, weil mich das Ergebnis dann froh macht :D

 

Du hast gesagt, dass sie sich immer mehr dem Islam zuwendet, was ist wenn dann eure geistige Beziehung sich nicht mehr verträgt?

 

Das wäre dann für mich persönlich wie religiös ein großer Grund, zu gehen. Manchmal wächst man einfach auseinander. Wenn sie immer religiöser wird, braucht sie vllt gar keine Stütze mehr in Form des Threaderstellers? Religion kann ja eine größere Stütze sein als ein Mensch je sein könnte... wer weiß.

 

Ihr könntet eine Art platonische Beziehung führen, wo ihr euch körperlich nicht zu nahe kommt.

 

Seit wann geht denn das bei euch? O.o Meiner bescheidenen Meinung nach sind doch schon Grenzen überschritten worden (wenn schon über Hochzeit nachgedacht wird und so?), die es islamisch gesehen... errrr schwer machen. Heißt es nicht, Freundschaft zwischen Mann und Frau gehen gar nicht? Mir war so, als hätte ich mal was gelesen...

 

"Mein Mädel" find ich irgendwie süß. So freundschaftlich - und so sollte ja eine Beziehung, welcher Art auch immer, irgendwie sein :)

 

Muss leider los, deswegen nur grob umrissen...

 

Wa Salam

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