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Nationalität bei zukünftige/m Partner/in wichtig?


  

102 Benutzer abgestimmt

  1. 1. Meint ihr die Nationalität des Partners ist von relevanz?

    • Ja
      28
    • Nein
      47
    • Ja mir war die Nationalität wichtig und mein Partner kommt aus dem selben Land
      9
    • Nein mein Partner und ich kommen aus verscheidenen Ländern
      18


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Salam!

 

Es ist nun Mal so das in einigen Fällen eben die " Liebe" dazwischen funkt redface.gif .

Ich hätte Mir früher nicht Vorstellen können einen Libanesen oder anderen nicht Europäischen Mann zu heiraten obwohl Ich sehr viel mit nicht Deutschstämmigen Menschen zu tun hatte schon als Kind. Meine Familie ist auch recht International zusammen gewürfelt.

Und es ist sicherlich nicht immer Leicht mit dieser so ganz anderen Kultur und Lebensart umzugehen. Ich finde der Anfang wo Man sich zusammenraufen muss ist nicht Leichter als die Zeit wenn Man älter wird und die Traditionen wieder wichtiger werden. In den jungen Jahren benimmt Man sich doch anders als im Alter. Meine Arbeitskollegin (Deutsche) ist seid 30 Jahren mit ihrem Mann (Türke) verheiratet und seid einiger Zeit gibt es dort sehr viel Stress und Probleme in der Ehe. Wo ihr Mann die ganzen Jahre kein Problem mit hatte ist plötzlich zu Deutsch und nicht Korrekt und was sollen die Leute oder die Familie dazu sagen.

Man kann das also nicht Pauschalisieren. Wenn sich das Paar gut Versteht und Miteinander glücklich und Zufrieden ist dann soll Es wohl so sein.

Möge Allah swt unsere Ehen segnen und in allen auch den schwierigen Zeiten beistehen.

 

ws Salime

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Im Namen Allahs des Gnädigen des Barmherzigen

Assalamu alaikum

 

Deshalb hab ich auch "früher" geschrieben. Früher dacht ich, dass wenn man jemand finden sollte und ihn/sie aufgrund seiner/ihrer Religion und Charaktereigenschaften heiratet, die Nationalität o.ä. keine Rolle mehr spielen werden. Religion und Charkter werden im Vordergrund stehen und das andere sei nebensächtlich.

Denn was sagt die Nationalität über die Person aus?

Wallahu 3alam

 

Wassalam #rose#

 

"Free Palestine"

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es muss einfach ein gewisser Grundkonsens da sein, und wenn der auch zwischen den Familien vorhanden ist, ist es umso hilfreicher. Mein Mann kommt aus der Türkei, mein Schwiegersohn aus dem Libanon, , meine Schwiegertochter ist halb algerisch, bzw. deutsch-spanisch. Aber alle sind revolutionäre Schiiten und auf der Linie von Imam Khamenei, das ist die gemeinsame Linie. Es beharrt auch keiner auf unislamischen Traditionen. Es ist nicht schlimm, wenn man gewisse Traditionen fortführt, solange sie dem Islam nicht zuwiderlaufen. Bei so vielen verschiedenen wie in unserer Familie kann das nur bereichernd sein.

 

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As Salamu aleikum,

 

werte Sr. Fatima Ö., ich will jetzt nicht bestimmen, was ihre Familie so gut zusammenhält, aber meinst du nicht, dass die deutsche Sprache eher der grundlegende Faktor ist? Denn ich denke nicht, dass ihr zu eurer Schwiegertochter/-sohn irgendwie zurückhaltend sein würdet, wenn sie/er noch eine weitere Linie zulassen würde, ohne die von Imam Khamanei zu missachten.

In vielen Familien ist es so, dass die Eltern kaum richtig deutsch können. Weder sie noch die "fremde" Schwiegertochter/-sohn können sich richtig artikulieren, weswegen immer ein Art der Zurückhaltung da sein wird, zumindest würde sie/er nicht den gleichen Rang haben, wie der/die gleichsprachige Schwiegertochter/-sohn.

 

wassalam

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  • 1 Monat später...

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Wie sehr oder wie stark man auch die Ansicht vertritt, dass die Nationaliät keine Rolle spielt, sind es die Eltern, die einen daran hindern solch eine Ehe einzugehen. Insofern sind die meisten Kinder solcher Eltern gezwungen diese Ansicht anzunehmen, damit es zu keinen Streitigkeiten führt.

 

Ohjaaa, wie Recht du hast liebe Schwester....

 

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Wie sehr oder wie stark man auch die Ansicht vertritt, dass die Nationaliät keine Rolle spielt, sind es die Eltern, die einen daran hindern solch eine Ehe einzugehen. Insofern sind die meisten Kinder solcher Eltern gezwungen diese Ansicht anzunehmen, damit es zu keinen Streitigkeiten führt.

 

 

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inshaAllah gehts Euch allen gut.

 

Nehmen wir an, dass ein Muslim und eine Muslima überzeugt davon sind, dass sie sich charakterlich und religiös gesehen ebenbürtig sind

und daher gerne heiraten mögen. Des Weiteren lassen sie sich beide inspirieren vom Quranvers, der besagt, dass Gott uns aus verschiedenen Stämmen und Völkern erschuff, auf dass wir einander erkennen, sprich sie fändens schön eine andere Kultur kennenzulernen und ihren Horizont zu erweitern.

 

Und das allerwichtigste, wenn beide wissen, dass die schönste Kultur die Islamische Kultur ist und sie sich prächtig ergänzen.

Jedoch aufgrund den verschiedenen Nationalitäten möchten die Eltern, die da weniger "weltoffen" sind, dem jungen potenziellen Ehepaar

Steine in den Weg legen und machen den beiden Probleme.

 

Dann seh ich nur zwei Lösungen entweder das junge Ehepaar beweist ihre wirkliche und echte Überzeugung voneinander, kämpfen mit Standhaftigkeit und vor allem viel Liebe für die bessere Seelenhälfte und um die Eltern zu überzeugen.

 

Und bauen somit aus den Steinen, den man ihnen in den Weg gelegt hat, trotzdem was Schönes oder sie lassen nach und gehorchen den Eltern, meiner Meinung nach, in einem falschen Punkt.

 

Gott sagt nirgends im heiligen Quran, dass man den Eltern auch in Dingen gehorchen soll, die sich mit dem Islam widersprechen.

 

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#bismillah#

Salam,

 

Ein Kampf ist nur dann ein Kampf, wenn beide Seiten beteiligt sind d.h. keine einseitige Sache. Und in dem Punkt glaube ich, stimmst du mir zu, Bruder, oder?

 

Du hast vollkommen Recht, entweder man kämpft oder man lässt es sein und du hast gewiss Recht, es ist in dem Fall nicht Pflicht den Eltern zu gehorchen aber vielleicht doch etwas klug für ein junges Paar, da sie ohne die Unterstützung schwer auskommen könnten. Natürlich ist das Vertrauen zu Allah sehr wichtig aber man sollte auch realistisch bleiben.

 

salam

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Salam,

 

@Bruder Teddy Haddad: ich bin auch der Meinung. Es gibt ja Leute, die gegen eine binationale Ehe sind und das damit begründen, dass man in der Ehe Gemeinsamkeiten braucht. Ja, das stimmt, aber wo ist das Problem wenn unsere Gemeinsamkeit unsere Religion ist? Wenn wir beide gemeinsam auf die Zufriedenheit Allah swt's hinaufarbeiten wollen, ist es da wichtig ob man beide die gleiche Nationalität hat? Meiner Meinung nach nicht :) Ich stelle mir binationale Ehe spannender vor, man lernt die andere Kultur kennen, man kann einander etwas von den eigenen Bräuchen erzählen, man lernt eine andere "Welt" kennen, andere Sprachen etc.

 

Dia Angst, die einige Eltern haben, ist glaube ich nicht dewegen, weil sie befürchten, dass sich diese 2 Personen nicht verstehen werden, es geht eher darum, dass sie sich nicht die Gerede der anderen anhören wollen. Es bleibt nicht immer nur bei diesen üblen Nachreden, nein, die Eltern des Kindes werden komisch angeguckt, sie verlieren ihr "hohes Ansehen", kurz und knapp: die Eltern müssen sich von der Gesellschaft entfernen. Ist das jetzt gut, frage ich mich? Was sollten da die Eltern machen? Immerhin ist es auch wichtig in der Gesellschaft aktiv zu sein..

 

Wassalam

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salam.gif

 

Wir Muslime hier in Deutschland sollten die Chance ergreifen und unsere Gemeinsamkeiten erkennen und uns unabhängig von kulturellen Eigenarten machen. Wir haben die Möglichkeit das beste aus verschiedensten Kulturen zu nehmen und auch die schlechten Seiten abzulehnen. So schaffen wir uns eine eigene Nation, nicht im völkischen Sinne, sondern im geistigen.

 

Wer sich hier in Deutschland bei der Suche nach einem Ehepartner auf den Hintergrund seiner Eltern Rücksicht nehmen will, der wird sehr schwer einen geeigneten Ehepartner finden. Wir haben ein solches Problem, das ist die Realität, dass wegen solcher unnützen Schranken Ehen nicht zustande kommen und potenzielle Ehepartner gar nicht erst als solche erkannt werden, weil die "Rasse" bzw. die "Kultur" nicht stimmt.

 

Es geht nicht darum zu sagen, dass man unbedingt jemanden mit einem anderen kulturellen Hintergrund heiraten soll. Sondern man sich nicht auf dieser Ebene einschränken.

 

Auch kommt die Frage auf, wer denn eigentlich dann einen Konvertierten oder eine Konvertierte heiraten soll? Wir haben schon von einigen Fällen gehört, wo gläubige Brüder nur deshalb von den Eltern abgelehnt worden sind, weil sie Deutsche waren. Ist das wirklich die richtige Vorgehensweise?

 

Und auch die Imame selbst haben Menschen mit anderem kulturellen Hintergrund geheiratet. Die Mutter unseres erwarteten Erlösers (Möge er erscheinen) Narges ist nur ein Beispiel. Narges stammte ursprünglich aus Rom. Die Imame haben auch farbige Frauen aus Nubien oder Berberinen aus Nordafrika geheiratet, obwohl derren Kultur sich sicherlich von der Arabischen unterscheidet.

 

Der Prophet selbst hat beispielsweise die Ägypterin Mariam al Qibtiya geheiratet. Die Ägypter waren zu der Zeit nicht arabisiert und es gibt sogar heute einige Ägypter, die sich nicht als Araber bezeichnen lassen wollen. Wissen es nun die Eltern besser oder der Prophet und die Imame?

 

Es kommt hinzu, dass der Prophet (s.) und die Imame (a.) zu Zeiten lebten, als man weniger mit anderen Kulturen in Berührung kam. Heute sind wir alle vernetzt, leben verschiedenste Kulturen und Menschen unterschiedlichster "Rassen" auf engstem Raum. Das bedeutet, dass unsere Voraussetzungen für eine Mischehe weitaus besser sind als zu Zeiten des Propheten (s.) und der Imame (a.)

 

Wenn die Eltern nun nur deshalb ablehnen, weil die Person nicht aus gewünschtem Land, Stadt oder Dorf kommt (ja, manche wollen unbedingt jemanden aus dem eigenen Dorf!), die Person aber gläubig und wahrhaftig ist, dann sollten die potenziellen Ehepartner schon versuchen ihre Eltern zu überzeugen und nicht von vorneherein damit konform gehen.

 

Letztendlich sollte ein Mensch als Gesamtpaket betrachtet werden und nicht nur ein Aspekt herausgepickt werden, der sogar nicht auswählbar ist. Dies ist sicherlich nicht vernünftig. Das erste Kriterium, nach dem aussortiert werden sollte, ist der Glaube. Dann kann man auch auf andere Nebenpunkte wie "Herkunft" und ähnliches schauen.

 

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Du hast vollkommen Recht, entweder man kämpft oder man lässt es sein und du hast gewiss Recht, es ist in dem Fall nicht Pflicht den Eltern zu gehorchen

 

Salam liebste Schwester,

Nein das geht nicht, das Mädchen braucht doch das Einverständnis ihrer waly al 2amr... Da können sie nicht einfach heiraten^^

 

Aber im Grunde habt ihr recht, man muss kämpfen, vielleicht ist dass Dann auch eine Prüfung Allahs Swt? Immerhin ist Sinn und Zweck, die Religion vervollständigen, denn unser Prophet saas sagte: wer auch immer meiner Tradition folgt, der soll heiraten.

 

Möge Allah swt diejenigen zusammenführen, die zusammengehören und jede ehe segnen inshallah #rose#

 

Wasalam

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#bismillah#

Salam,

 

Salam liebste Schwester,

Nein das geht nicht, das Mädchen braucht doch das Einverständnis ihrer waly al 2amr... Da können sie nicht einfach heiraten^^

 

Nach einer Fatwa von Imam Khamenei muss der Vater einen Grund dafür haben, weswegen er die Ehe verbietet. Und dieser Grund muss islamisch berechtigt sein. Andernfalls braucht das Mädchen nicht die Erlaubnis des Vaters, soweit mir bekannt ist.

 

salam

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#bismillah#

Salam,

 

 

 

Nach einer Fatwa von Imam Khamenei muss der Vater einen Grund dafür haben, weswegen er die Ehe verbietet. Und dieser Grund muss islamisch berechtigt sein. Andernfalls braucht das Mädchen nicht die Erlaubnis des Vaters, soweit mir bekannt ist.

 

salam

 

Salam

 

Dankeschön für deine Erklärung :)

Möge Allah swt dich belohnen Schwesterherz #rose#

 

Wasalam

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Wir Muslime hier in Deutschland sollten die Chance ergreifen und unsere Gemeinsamkeiten erkennen und uns unabhängig von kulturellen Eigenarten machen. Wir haben die Möglichkeit das beste aus verschiedensten Kulturen zu nehmen und auch die schlechten Seiten abzulehnen. So schaffen wir uns eine eigene Nation, nicht im völkischen Sinne, sondern im geistigen.

 

Wer sich hier in Deutschland bei der Suche nach einem Ehepartner auf den Hintergrund seiner Eltern Rücksicht nehmen will, der wird sehr schwer einen geeigneten Ehepartner finden. Wir haben ein solches Problem, das ist die Realität, dass wegen solcher unnützen Schranken Ehen nicht zustande kommen und potenzielle Ehepartner gar nicht erst als solche erkannt werden, weil die "Rasse" bzw. die "Kultur" nicht stimmt.

 

Es geht nicht darum zu sagen, dass man unbedingt jemanden mit einem anderen kulturellen Hintergrund heiraten soll. Sondern man sich nicht auf dieser Ebene einschränken.

 

Auch kommt die Frage auf, wer denn eigentlich dann einen Konvertierten oder eine Konvertierte heiraten soll? Wir haben schon von einigen Fällen gehört, wo gläubige Brüder nur deshalb von den Eltern abgelehnt worden sind, weil sie Deutsche waren. Ist das wirklich die richtige Vorgehensweise?

 

Und auch die Imame selbst haben Menschen mit anderem kulturellen Hintergrund geheiratet. Die Mutter unseres erwarteten Erlösers (Möge er erscheinen) Narges ist nur ein Beispiel. Narges stammte ursprünglich aus Rom. Die Imame haben auch farbige Frauen aus Nubien oder Berberinen aus Nordafrika geheiratet, obwohl derren Kultur sich sicherlich von der Arabischen unterscheidet.

 

Der Prophet selbst hat beispielsweise die Ägypterin Mariam al Qibtiya geheiratet. Die Ägypter waren zu der Zeit nicht arabisiert und es gibt sogar heute einige Ägypter, die sich nicht als Araber bezeichnen lassen wollen. Wissen es nun die Eltern besser oder der Prophet und die Imame?

 

Es kommt hinzu, dass der Prophet (s.) und die Imame (a.) zu Zeiten lebten, als man weniger mit anderen Kulturen in Berührung kam. Heute sind wir alle vernetzt, leben verschiedenste Kulturen und Menschen unterschiedlichster "Rassen" auf engstem Raum. Das bedeutet, dass unsere Voraussetzungen für eine Mischehe weitaus besser sind als zu Zeiten des Propheten (s.) und der Imame (a.)

 

Wenn die Eltern nun nur deshalb ablehnen, weil die Person nicht aus gewünschtem Land, Stadt oder Dorf kommt (ja, manche wollen unbedingt jemanden aus dem eigenen Dorf!), die Person aber gläubig und wahrhaftig ist, dann sollten die potenziellen Ehepartner schon versuchen ihre Eltern zu überzeugen und nicht von vorneherein damit konform gehen.

 

Letztendlich sollte ein Mensch als Gesamtpaket betrachtet werden und nicht nur ein Aspekt herausgepickt werden, der sogar nicht auswählbar ist. Dies ist sicherlich nicht vernünftig. Das erste Kriterium, nach dem aussortiert werden sollte, ist der Glaube. Dann kann man auch auf andere Nebenpunkte wie "Herkunft" und ähnliches schauen.

 

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#salam# Br. Taha,

 

danke, mein Herz hat sich nun dank deinen Worten wieder beruhigt...barakAllah fikum rose.gif

 

#salam#

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Nach einer Fatwa von Imam Khamenei muss der Vater einen Grund dafür haben, weswegen er die Ehe verbietet. Und dieser Grund muss islamisch berechtigt sein. Andernfalls braucht das Mädchen nicht die Erlaubnis des Vaters, soweit mir bekannt ist.

 

Und wo finden wir diese Fatwa? Und wer bestimmt, ob sein Grund islamisch gerechtfertigt ist? Das Ablehnen von jemandem mit einer anderen Nationalität/Kultur kann man nicht grundsätzlich als islamisch ungerechtfertigt darstellen. Es kommt darauf an, welche Gründe oder Sorgen der Eltern bzw. des Vaters dahinter stecken. Und nicht immer steckt eine rassistische und schlechte Einstellung dahinter, weshalb ich dabei vorsichtig wäre solche Eltern sofort zu verurteilen.

 

#salam#

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Salam Aleykum

 

die Nationalität sollte nicht wichtig sein.

 

Sie ist es aber bei sehr vielen Schiiten, auf Grund der kulturellen Differenzen, die es sicherlich gibt/geben kann!

 

Ob diese Differenzen immer so negativ und schlecht sein müssen, wie ich schon oft gehört habe, bezweifel ich.

 

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Und wo finden wir diese Fatwa? Und wer bestimmt, ob sein Grund islamisch gerechtfertigt ist? Das Ablehnen von jemandem mit einer anderen Nationalität/Kultur kann man nicht grundsätzlich als islamisch ungerechtfertigt darstellen. Es kommt darauf an, welche Gründe oder Sorgen der Eltern bzw. des Vaters dahinter stecken. Und nicht immer steckt eine rassistische und schlechte Einstellung dahinter, weshalb ich dabei vorsichtig wäre solche Eltern sofort zu verurteilen.

 

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Ich kenne es aus Gesprächen mit Sayeed Nasser und anderen Gelehrten so, dass es wenn es keinen islamischen Grund gibt, ein anderer Vormund für das Mädchen einverstanden sein muss. Diese Rolle könnte dann durch den Gelehrten übernommen werden.

 

Schwester Naynawa, inwieweit kann man das Ablehnen von jemanden mit einer anderen Nationalität denn als islamaisch gerechtfertigt darstellen?

 

Salam Aleykum

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Zwischenfrage:

 

Wie kann man denn die Ablehnung aufgrund der Nationalität/Kultur islamisch rechtfertigen?

 

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islamisch nicht, soziokulturell manchmal schon. Da müssen beide aufeinander zugehen, und das ist nicht jedermanns (und jeder Frau) Sache. Ich denke, es kommt auf den Einzelnen an, wie er / sie eingestellt ist. Zum Beispiel mögen es manche deutschen Frauen nicht, dauernd Besuch zu haben oder seine Eltern zu besuchen ("Schatz, können wir mal was allein unternehmen?") , das kann schon ein Konfliktpunkt sein.

 

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Und wo finden wir diese Fatwa? Und wer bestimmt, ob sein Grund islamisch gerechtfertigt ist? Das Ablehnen von jemandem mit einer anderen Nationalität/Kultur kann man nicht grundsätzlich als islamisch ungerechtfertigt darstellen. Es kommt darauf an, welche Gründe oder Sorgen der Eltern bzw. des Vaters dahinter stecken. Und nicht immer steckt eine rassistische und schlechte Einstellung dahinter, weshalb ich dabei vorsichtig wäre solche Eltern sofort zu verurteilen.

 

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Salam,

 

Du hast vollkommen Recht, Schwester. smile.png Dem kann vor allem ich nicht widersprechen.

 

Ich meinte die folgende Fatwa:

 

http://www.shia-foru...ung-der-eltern/

 

salam

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@fatima özoguz

Ich verstehe das. Wobei ich das nicht mal auf deutsche Frauen beschränken würde smile.png

 

Meine Frage richtet sich eig. an Naynawas Beitrag und ist im Bezug auf die Ablehnung durch die Eltern (wenn die Kinder heiraten möchten und wohl sich den soziokulturellen Differenzen bewusst sind etc.).

Ich kann mir nämlich keinen aus islamischer Sicht gerechtfertigten Grund vorstellen. Das sagt doch schon alles, wenn sie selbst zugeben, dass sie "aufgrund der unterschiedlichen Kultur/der Herkunft" eine Ehe ablehnen. Wenn sie wissen, dass das Paar über mögliche 'kulturell bedingte' Konflikte drüberstehen, was können die Eltern noch für einen Grund haben, um eine Ehe abzulehnen? Wie kann dieser dann noch islamisch sein? Zumal sagen dies ja die Eltern i.d.R. offen, wenn der Grund für die Ablehnung die unterschiedliche Kultur des jeweils Anderen ist... und das islamisch zu rechtfertigen sollte schwierig sein... daher meine Frage.

 

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Salamu 3alaykum

 

Wenn zum Beispiel zwei Menschen unterschiedlicher Nationalitäten die sich im Kriegszustand befinden, dann könnte das doch ein Grund sein, und ich glaube das meinte Schwester Naynawa. Das Mädchen bzw. der Junge sollten trotzdem versuchen mit dem Einverständnis der Eltern zu heiraten. Man weiß nicht wie die Ehe endet. Man sollte keine Angst haben wieder zur Familie zurùckzugehen. Ich bin kein Negativdenker, aber wenigstens um den Willen des Partners den man heiraten möchte. Allah Karim gute Nacht wa Salamu 3alaykum

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Inwiefern ist das ein Grund :/ Man ist doch nicht sein Land; man ist auch nicht seine Kultur. Was kann die Frau/der Mann dafür, dass sich ''ihr/sein Herkunftsland'' sich im Krieg befindet. Ich kann mir dabei keine isl. Rechtfertigung vorstellen. Fakt ist, indem die unterschiedliche Kultur als Vorwand/Grund für die Ablehnung gegeben wird, wird gleichzeitig die Kultur über die Religion (die ja gleich ist!) gestellt.

 

 

"Nein meine Tochter, er ist unpünktlich, du darfst ihn nicht heiraten; du wirst nicht glücklich werden!" vs. "Nein meine Tochter, er ist türkisch, du darfst ihn nicht heiraten; das passt nicht zu uns!"

 

Erstere sehen die Eltern etw., was isl. verwerflich ist und denken an das Wohl der Tochter. Letztere haben Vorurteile, denken an sich - kollektiv als Familie;).

 

Beim ersten kann ich mir noch vorstellen, dass das im Sinne des Islam ist, wenn sie nicht per se die Kultur als Grund angeben/sehen, sondern eine Eigenschaft (die meinetwegen durch die jeweilige Kultur des Kandidaten geprägt wurde). Selbst dann: was kann an einer anderen Kultur denn moralisch verwerflich sein, dass es Eltern dazu bringt o. zwingt, die Ehe aufgrund der unterschiedlichen Kultur abzulehnen?

 

 

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Salam Aleykum wa rhamatuallahi wa barakatu

 

selbst wenn sich zwei Nationen im Streit befinden, sind es doch nicht in dem Fall der Schiitische Mann und die Schiitische Frau, die sich im Streit befinden?

Wieso sollte ein Kriegszustand zwischen zwei Nationen prinzipell eine Ehe zwischen zwei Personen aus den Ländern die Streit haben, islamisch nicht korrekt sein?

 

Beziehungsweise, wo ist dort der islamische Grund, dass die Eltern (wir gehen immer davon aus, dass die anderen Rahmenbedingungen alle stimmen) die Ehe verweigern?

 

Ich halte das für eine sehr schwierige Theorie und sehe solche Aussagen sehr kritisch.

 

Salam Aleykum

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