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Nationalität bei zukünftige/m Partner/in wichtig?


  

102 Benutzer abgestimmt

  1. 1. Meint ihr die Nationalität des Partners ist von relevanz?

    • Ja
      28
    • Nein
      47
    • Ja mir war die Nationalität wichtig und mein Partner kommt aus dem selben Land
      9
    • Nein mein Partner und ich kommen aus verscheidenen Ländern
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Salamu alaikum,

 

 

wenn ich lese, wie offen viele hier denken, gefällt mir das. Vielleicht ist es wirklich eher die *alte* Generation, die so denkt, und es bildet sich eine neue Art des Denkens und des Möglichkeiten-Findens. Es denken nicht alle Schiiten so weltoffen, aber es ist schön, so etwas zu lesen. Besonders die Berufung auf die Eheschließungen der Imame finde ich sehr interessant und auch überzeugend insofern, als es ein Ideal sein sollte, nationale Grenzen nicht eng zu ziehen.

 

K.

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Salamu alaikum,

 

 

wenn ich lese, wie offen viele hier denken, gefällt mir das. Vielleicht ist es wirklich eher die *alte* Generation, die so denkt, und es bildet sich eine neue Art des Denkens und des Möglichkeiten-Findens. Es denken nicht alle Schiiten so weltoffen, aber es ist schön, so etwas zu lesen. Besonders die Berufung auf die Eheschließungen der Imame finde ich sehr interessant und auch überzeugend insofern, als es ein Ideal sein sollte, nationale Grenzen nicht eng zu ziehen.

 

K.

 

salam.gif

 

das ist auch so. So wie die "Ur-Deutschen" sich an die Präsenz der Muslime im Lande gewöhnen müssen, so müssen die älteren Muslime sich daran gewöhnen, dass der Islam in Deutschland "bunter" wird, und nicht mehr in einzelne Ethnien segregiert. Die gemeinsame Sprache von uns wird immer mehr Deutsch, immer mehr deutschsprachige Veranstaltungen in Moscheen werden abgehalten. "Multikulti -Ehen" nehmen zu. Nur im Gegensatz zu dem, was in Deutschland so als "Multikulti" betrachtet wird, wo jeder nebeneinander herlebt ohne einen gemeinsamen Konsens, ist bei uns der Islam das Bindeglied. Wenn es ein starkes übergeordnetes Bindeglied gibt, dann ist sind kulturelle Grenzen durchaus überwindbar. Der Prophet (s.a.s) und seine Familie haben es vorgemacht.

Übrigens beziehen sich diese "Multikulti-Ehen" nicht allein auf deutsch-arabische, - türkische oder persische Ehen, sondern die einzelnen Ethnien heiraten auch zunehmend untereinander. Es gibt Ehen zwischen Muslimen mit türkischen und pakistanischen Wurzeln, oder zwischen arabisch- und iranisch-stämmigen Muslimen usw.

Nicht zuletzt in unserer Familie, und das finde ich großartig smile2.gif

 

wasalam.gif

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Salam Aleykum Fatima

 

es soll sogar "Ur-Deutsche" geben, die sich nicht nur an die Präsenz der Muslime gewöhnt haben, sondern die sogar zum Islam konvertieren :P !

 

@ Katharina

Ich denke auch, dass es in großen Teilen, die alte Generation ist.

Jedoch habe ich auch schon von vielen jungen Libanesen gehört, dass ihre Kinder nur einen anderen Süd-Libanesen heiraten werden. Das sind sicherlich keine Einzelfälle.

 

Salam Aleykum

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Salam,

 

für mich spielt die Nationalität schon eine Rolle. Ich bin nicht nationalistisch oder so und find Mischehen eigentlich sehr interessant. Jedoch spielt eine andere Sache eine wichtige Rolle und zwar ist es so,dass wenn ich als Libanesin einen Nicht-Libanesen nehme, meine Kinder im Libanon keine Papiere bekommen. Solange meine Kinder noch klein sind,stellt dies kein Problem da, jedoch wird es zu einem Problem wenn sie später ein Haus erbauen lassen wollen oder dort Geschäfte eröffnen wollen. Ich möchte meinen Kindern diese Möglichkeit nicht verwehren. Hinzu kommt, dass ich mir eine Ehe mit einem Nicht-Libanesen iwie nicht vorstellen kann auch wenn jetzt viele sagen was spricht denn dagegen. Ich habe keinen Grund, jedoch würde ich mich mit einem Mann aus dem gleichen Land,mit der gleichen Sprache, Kultur und Traditionen wohler fühlen.

 

 

Wasalam ;)

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salam.gif

 

@Jnoubiye: Wenn du in den Libanon zurück willst, macht diese Haltung Sinn, weil du ja von Haus bauen und Geschäft eröffnen schreibst.

 

Wenn jemand aber hier bleiben will, dennoch dieses völkische Verständnis pflegt, finde ich das nicht gut, in aller Freundschaft.

 

wasalam.gif

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Salam,

 

ich werde iwann mal zurück in den Libanon gehen,jedoch möchte ich, dass meine Kinder hier zur Schule gehen und was aus sich machen. Wenn sie dann im Libanon Häuser erbauen lassen oder dort eine Existens aufbauen wollen,dann möchte ich ihnen diese Chance nicht nehmen und deshalb könnte ich eine Ehe mit einem Nicht-Libanesen nicht eingehen auch wenn sonst nichts dagegen spricht.

 

wasalam ;)

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Salam Aleykum wa rhamatuallahi wa barakat

 

@Jnoubiye

wenn du es für dich so entschieden hast, dann ist das eine Entscheidung die man respektieren muss.

Wenn du aber auch später dann deinen Kindern vorhalten möchtest, nur Libanesen sonst nichts, finde ich das nicht gut!

 

Sind traditionelle und kulturelle Gewohnheiten die parallel neben dem Islam sind und nicht immer im Einklang mit Islam erstrebenswert und sollten übernommen werden?

 

Für mich ist dieses Kulturdenken sehr schwer, vielleicht auch weil ich persönlich in meinem Leben keine kulturellen bzw. Deutsch-Kulturellen Aspekte finden kann. Ich finde ein Misch-Masch generell cool und habe Freunde aus den verschiedensten Kulturkreisen, ich finde es unheimlich interessant diese verschiedenen Dinge zu erleben und respektiere diese zu 100%.

 

Jedoch kann ich den kulturellen Aspekt nicht erkennen, wenn jemand sagt, für meine Kinder gibt es nur einen aus dem selben Land? Das ist für mich in den meisten Fällen einfach nur eine Ausrede weil man Angst vor neuen Dingen hat.

 

Diese Angst ist meiner Einschätzung nach aber verwerflich!

 

Alhamdulliah, gibt es so viele Muslime in Deutschland und alhamdulliah gibt es soviele verschiedene Kulturen in Deutschland, aber die Kulturen in Deutschland können sich doch vermischen?

Was spricht dagegen?

 

Salam Aleykum

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Salamu aleikum!

 

Inschaallah gehts euch allen gut:)

 

Bruder Mahdi Max.......ich stimme dir zu 100% zu.

Ich habe diesen Thread aufmerksam mitverfolgt und ich fragte mich die ganze Zeit über,warum manche von den Geschwistern nur die eigenen Landsleute als Ehepartner akzeptieren würden.

Ich glaube nun auch,dass es die Angst ist.

Ich respektiere aber auch diejenigen die sich nur für Ehepartner aus dem eig. Land entscheiden,dann ist das für die das Beste:)

 

Mein Mann und ich sind weltoffen und möchten das unseren Kindern vorleben,dass wir alle Menschen sind,alle von Adam und Eva abstammen und uns miteinander vereinen sollen.Das das einzig Wichtige die Religion ist,und der Charakter.

 

Wir brauchen nichts zu fürchten.Außer Allah!

Durch Unterschiede,wie Kulturen,die dem Islam nicht wiedersprechen kann man auch versuchen zu lernen.

 

wasalam

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salam.gif

 

Rukeya u. Mahdi Max: : Bravo, besser hätte ich es nicht sagen können.

 

Vielleicht sollten wir auch mal definieren, was Religion und was Kultur ist, und wo sich Schnittpunkte ergeben. Ich persönlich verstehe unter Kultur Dinge wie Musik, Essen, Kleidung

usw.

Ich sehe nur, dass sich viele konvertierte Muslime, vor allem Frauen, versuchen, sich völlig an die Kultur des Ehemannes bzw. der Gemeinschaft zu assimilieren, durch die sie zum Islam gekommen ist. Wenn ich eine deutsche Muslima sehe, kann ich in den meisten Fällen schon sagen, woher ihr Ehemann kommt, ohne sie überhaupt zu kennen. Ist auch nicht weiter schlimm, es ist halt eine Geschmacksfrage. Nur denke ich, dass wir auf Dauer so nicht weitermachen können. Das fängt schon an mit den Trauergesängen zu Aschura. Ich persönlich liebe die arabische Sprache, allein schon weil sie die Sprache des Qurans ist. Persisch auch, weil sie die Sprache der Dichtkunst und vor allem unseres Waliyul amrs ist.

Ich habe meine Tochter immer ermuntert, auch Arabisch - Libanesisch zu lernen, weil sie einen libanesischen Mann geheiratet hat.

Aber wenn wir langfristig hier den Islam leben wollen, müssen wir eine deutsch-islamische Kultur etablieren, wie etwa Trauergesänge , islamische Gedichte und Lieder auf Deutsch. Für Muslime, die nicht planen, in die Heimat ihrer Eltern zurückzugehen, sondern hier ihren Lebensmittelpunkt haben, gilt, dass sie ihre eigene Form der islamischen Kultur finden müssen.

 

wasalam.gif

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Salam

 

 

Und woran kein Zweifel besteht ist, dass der Ruf zum Nationalismus in der Tat einer diese Rufe der Jahiliyyah (zeit der Unwissenheit) ist. Und zwar weil Nationalismus ein Ruf zu etwas anderem als dem Islam ist und eine Unterstützung für etwas anderes als die Wahrheit.

 

Und wie viele Verbrechen, Übel und schwere Kriege haben solche Rufe der Jahiliyyah über die Menschen gebracht und ihren Seelen, ihrem Reichtum und ihrem Besitz großen Schaden zugefügt. Die Konsequenzen solcher Rufe waren ein Bruch in ihrer (muslimischen) Einheit, ein einheimsen von Feindschaft und Hass füreinander, in ihren Herzen, und eine Spaltung zwischen ihnen in Stämme und Nationen!

 

"Alles, was dem Ruf (der Da'wah) des Islams und des Qur'ans fremd ist, in Hinblick auf die Abstammung, Land, Nationalität, Rechtsschulen und Methodologien, so ist dies von den Rufen der Tage der Unwissenheit (Jahiliyyah). Einmal stritten die Muhajirin1 und die Ansar2, so dass einer der Muhajirin sagte: 'O Muhajirin!' (er meinte, kommt und helft mir) Und einer der Ansar sagte: 'O Ansar!' Als der Prophet - Allahs Heil und Segen auf ihm - dies hörte, sagte er: 'Ist es wirklich so, dass ihr mit den Rufen der Jahiliyyah ruft, während ich noch unter euch weile?!' [Überliefert bei al-Buchari (8/137)] [Majmu' ul-Fatawa (3/456)

 

Kenne noch einen anderen Hadith, wo Muhamed.saaws gesagt haben soll, jemand der Nationlaistisch ist ist wie jemand, der auf den Genitalien seines Vaters beißt. " Kennt den jemand?

 

"Als die Ungläubigen in ihren Herzen Stolz und Arroganz hegten – den Stolz und die Arroganz der Jahiliyyah - sandte Allah auf Seinen Gesandten und auf die Gläubigen Seine Ruhe hinab." [surah al-Fath (48):26]

 

 

Salam

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  • 3 Wochen später...

Salam,

 

ich persönlich würde mich nicht Wohlfühlen bei einem Mann, der nicht aus meinem Land kommt und nicht meine Religion trägt.

Man kann sich doch garnicht richtig unterhalten und außerdem fehlt da doch die Verbindung zu dem anderen Menschen.

 

Viele sagen, dass liebe keine Religion oder Grenzen kennt, man sollte bedenken, dass es dennoch Grenzen gibt und zwar die, die allah uns vorschreibt.

 

Meine Meinung.

 

 

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Salam

 

ich denke das man sich einem menschen, der die selbe nationalität hat viel verbundener fühlt als wenn die person eine andere nationalität hat.

 

ich persönlich interessiere mich für den mann der hinter der nat. Steckt. Ich finde es auch bewundernswert wenn es z.b. Deutsche männer gibt, die den islam nicht nur angenommen haben sondern ihn mit ganzem herzen praktizieren.

 

zum glück ist mein (libanesischer) vater nicht gegen eine eventuelle ehe mit einem nicht-libanesen. Es gibt aber viele eltern die gegen so etwas sind und machen es den kindern auch nicht gerade leicht.

 

meiner

Meinung nach hat ein vater oder eine mutter die eine ehe mit einem mann/frau anderer nat. Verbieten, den islam nicht richtig verstanden.

 

salam

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Salam,

 

ich finde Nationalismus nicht gut, weil man damit eine Abgrenzung (und nicht wegen Allah (swt)) schafft.

 

Aber wenn 2 Menschen zusammenfinden, und beide das gleiche Maß der Neigung zu irgendeiner Form des Nationalismus bzw. Stammesliebe hegen, dann kann diese Beziehung ja funktionieren, aufgrund dieser Neigungen und auch anderen, wie Religion.

 

Und wenn 2 Menschen zusammenfinden, die rein garnichts an Neigung zu Ähnlichkeit aufgrund gleicher Nation bzw Rasse oder Stamm hegen, und aus völlig verschiedenen Ländern und Sitten stammen, dann kann die Beziehung auch sehr schön verlaufen, wenn sie sich wegen Allahs Willen lieben z.B.

 

 

Es kann dann oder ist dann oft vielleicht eine schwerere Prüfung der Liebe der beiden aufgrund der Verschiedenheiten, aber was ein Gläubiger begehrt, dass kann Allah iihm auch erfüllen. Aber generell trachtet der Mensch nach Einfachheit.

 

Wenn einer nationalischter ist als der andere, dann kann es zu Widerspenstiigkeiten untereinander kommen oder?

 

Salam

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S.A.

 

 

mashallah, viele unserer Geschwister haben nein gedrückt smile.png

 

Ich persönlich habe kein Problem damit, aber ich würde meine Eltern, die darauf bestehen, nicht gerne kränken.

 

Ich würde gerne wissen, wieviele von euch das Wort ihrer Eltern gebrochen haben und trotzdem einen aus der anderen Nationalität geheiratet haben. Das interessiert mich sehr, wie ihr sie überzeugen konntet.

 

Mein Land + Mein Land = klingt Langweilig razz.gif

Mein Land + Anderes Land = klingt interessanter

 

Oder? smile.png

 

 

W.S.

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Salam,

ich habe auf Ja abgestimmt, weil meiner Meinung nach die Nationälitat eine große Rolle spielt, also nicht vom äußeren sondern eher vom inneren . Es ist wichtig ,weil der Partner der aus dem gleichen Land kommt weiß ,wie Traditionen sind ,wie Erziehung abläuft ....Da hat man schon Vorteile. Jeder erzieht seine Kinder im Prinzip gleich (auf dem richtigen Weg) aber jeder Benutz seine einige Metode .Und genau so ähnlich wieTraditionen smile2.gif Hoffe ich hab mich klar ausgedrücktbriggin.gif

 

WSl

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salam.gif

 

Schade, dass es mittlerweile wichtiger ist, dass man die gleichen Traditionen oder dieselbe Kultur hat und dieselbe Sprache spricht,

anstatt darauf zu achten, dass er Gottesfürchtig ist und Wissen hat. Für mich persönlich sind das die einzigen Kirterien auf die ich achte.

Und ja, dass ist nicht nur so dahergesagt. Läge es in meiner Hand würde ich einen Bruder nicht ablehnen aurfgrund seiner Nationalität.

Im Gegenteil, ich fände es sogar viel schöner, weil ich Sprachen liebe und gerne auch andere Sprachen erlernen möchte!

 

Jeder erzieht seine Kinder im Prinzip gleich (auf dem richtigen Weg) aber jeder Benutz seine einige Metode .Und genau so ähnlich wieTraditionen smile2.gif

 

Ich finde nicht unbedint, dass es kulturbedingt ist, wie man sein Kind erzieht. Wenn man möchte, dass das Kind nach den

islamischen Richtlinien erzogen wird und dass es Taqwa besitzen soll, kann man das auch mit 2 unterschiedlichen Kulturen.

Die Methoden sind islamisch und nicht nationalistisch. smile.png

 

Der Spruch: "Unsere Nationalität ist der Islam." sagt sehr vieles aus finde ich. Und so sollte es auch immer sein insha Allah.

In Akhira werden wir auch alle dieselbe Sprache sprechen. Was bringt es, wenn man in dieser vorrübergehenden Dunya es nicht tut?

Das Ziel ist gemeinsam das Paradies zu bestreben und nicht das Diesseits! smile.png

 

wasalam.gif

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Schwester ,ich gebe dir voll und ganz recht briggin.gif Ich habe ja nichts dagegen ,aber man ist doch im "vorteil" wenn der jeniige aus dem Gleichen Land kommt .Ansonsten gibt es keinen Problem jemand aus andrer Nationalität zu heiraten smile2.gif

 

Inshallah verstehst du was ich meine .

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Salam Aleykum

@bildagirl

 

Ich würde sagen, Probleme würden auch bei gleicher Nationalität auftreten.

Nehmen wir zum Beispiel den Aspekt des Temperaments (jeder weiß dass die arabischen Länder temperamentvolle Menschrn beherbergen :D)

Stoßen diese beiden Eigenschaften aufeinander ergeben sich ebenso Konflikte.

 

Für mich persönlich finde ich das sehr schwer. Ich selbst möchte ungern einen Mann aus meiner Heimat heiraten. Ich gehe einfach (vielleicht zu voreilig) davon aus, dass es nicht so harmonisch wäre wie bri einer Misch ehe.

 

Es ist doch das allerschönste Kulturen zu vermischen und das Beste aus beiden zu nehmen und eine quasi neue zu erschaffen.

Ich persönlich fände es perfekt so.

Und mit zwei Kulturen hat man es auch einfacher im Leben. Man hat die Auswahl was man lieber mag und was wichtiger für einen ist.

 

Und Mischlingskinder sind doch einfach toll hehe.

 

Aber ganz ehrlich? Viel viel wichtiger als die Nationalität oder Kultur ist doch der Glaube.

Ich könnte niemals einen Iraker heiraten der nicht gläubig bzw praktizierend ist.

Das gilt für jede Nationalität.

Denn wenn man auf religiöser Ebene gleichauf ist kann keine Kultur den Ehefrieden zerstören.

 

Ich finds auch doof, dass viele Menschrn oft (fast) mehr Wert auf Kultur und Nationalität legen als auf Glauben. Wo bleibt dann die vorbildliche Funktion?

 

Der Prophet (SAS) sagte: La farkan bayne 3arabiyan wa 3ajmiyan ila bil takwa.

Es gibt keinen Unterschied zwischen araber und 'ausländer' außer den Grad des Imans/Glaubens (takwa halt :D)

 

Wa salam

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S.A.

 

 

liebe Schwestern. Das was ihr sagt ist nicht falsch - ich habe nicht das recht es als falsch abzustempeln. Aber (und jetzt kommt das große ABER):

 

1. Schwester Amira:

 

Ich traue mich nicht mit meinem Vater ueber solche Dinge zu reden, aber meine Mutter ist so, wie du dein Vater beschreibst. IHR selbst ist es eigentlich egal aber staendig wenn wir ueber sowas reden hoere ich: " was sollen denn die Leute sagen? "

Weißt du, worauf ich hinaus will?

 

2. Schwester blidagirl und redrose:

 

Probleme entstehen nur dann, wenn ich es auch zulassen will. Wenn ich jemanden liebe dann verhindere ich das Streiten. Wieviele Male haben sich Paerchen vor mir aus unnoetigen Situationen heraus gestritten? Er hat das Baby gehoben weil es weint und sie faengt an: " du musst es doch nicht jedesmal tragen wenn es weint! Nachher gewoehnt es sich daran..! "

Er gibt sein Konter und los geht's!

 

Haette sie, auf gut deutsch gesagt, nicht einfach mal die Klappe halten koennen? Ihm das vielleicht anders sagen? An einem anderen Ort, zu einem anderen Zeitpunkt?

 

Ein Beispiel mit einem ganz banalen Thema, aber so faengt es doch immer an.

 

Wenn ich will, dann verhindere ich Probleme in der ehe. WENN ich will ...

 

Da hat die Nationalität nichts mit zu tun ..

 

 

W..S

 

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As salamu alaykum

 

es ist laecherlich das wir uns damit bruesten das wir der Ahlubayt a.s folgen, aber bei der Ehe was immerhin die Haelfte der Religion ausmacht wir nicht der Ahlubayt a.s folgen und ums auf die wahren Werte einer Ehe konzentrieren, nähmlich wie Gottesfuerchtig ein Mensch ist.

Es ist eine schande das man bei so etwas wichtigem den Vers vergisst, indem Allah swt sagt das der Gottesfuerchtigste das meiste ansehen bei Allah hat.

 

Mich wundert jetzt auch garnicht mehr wieso man der Shia rassismus vorwirft, immerhin haben fast 40% dafuer gestimmt das nur jemand aus ihrem Land fuer eine Ehe in frage kommt.

Wir sollten die Ahkubayt a.s mit unserem fehlverhalten nicht beschämen.

 

PS: Der Vorwurf mit dem Rassimus wurde auf al haq wiederlegt.

 

 

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Salam

 

Danke Bruder Kervan ;)

 

Mir ist grad spontan folgender Gedanke gekommen: Jede Nationalität geht wenn sie kann in ihre eigene Moschee. Selbst innerhalb der Moscheen (wenns nicht für jede Nationalität eine eigene gibt) teilt man sich in Grüppchen.

 

Beispiel: Ashura im IZH. Im Vortragsraum und im Gebetsbereich die Iraner (und wenige Afghanen). In der Akademie die Libanesen (oder Iraker, das wechselt manchmal). Unten die Pakistaner. Viele Afghanen in ihrer eigenen Husseyniye. Die Deutschen sind mal hier mal da. Also zumindest war das vor zwei Jahren noch so.

 

Wir kriegen es nicht mal anlässlich eines gemeinsamen Ereignisses hin, eine Einheit zu bilden. Kein Wunder, dass es in Bezug auf die Ehe bei vielen genauso läuft.

 

Ich kann verstehen, dass es für manche leichter ist unter sich zu heiraten. Aber viele von uns sind doch bereits in D aufgewachsen, eigentlich sollte sich da langsam eine gemeinsame Identität herausbilden oder nicht?

 

Und dass die eine Nationalität ihre Kinder so erzieht und die andere so, das ist - sorry - Schwachsinn. Wie man sein Kind erzieht hängt von der eigenen Fähigkeit ab und nicht von der Herkunft. Da muss man in der Ehe immer erstmal den gemeinsamen Weg finden, egal ob Mischehe oder nicht.

 

 

Wassalam

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Salam

@ Sr Dhualjannah und Br Kervan

Danke...ich muss jetzt nix mehr schreiben,weil ihr es schön auf einen Punkt gebracht habt...ich finde bei "gemischten"Ehen,mischen klingt komisch wir haben doch nur die islamische Kultur,den Aspekt der Möglichkeit mehrere Sprachen von klein auf zu lernen wunderbar...ich liebe Sprachen...

Im Türkischen gibt es ein Sprichwort...eine Sprache ein Mensch,3 Sprachen 3 Menschen....

Wa slm

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Salam Aleykum

 

@zahrat.alkhakeej

Ich stimme dir zu. Man muss immer Konflikte verhindern bzw aus dem Weg gehen.

Ich finde es sehr schön was du gesagt hast ubd stimme dir voll und ganz du

 

@Kervan

Du sprichst mir aus der Seele.

Ein Punkt den die die Menschen oft als Rechtfertigung (Begründung) nehmen: sie sagen, das waren Prophete bzw. Imame. Wollt ihr euch mit diesen unfehlbaren Menschrn vergleichen?

 

Sehr traurig und ich werde inshallah meinen Kindern in dieser Hinsicht jeden Freiraum überlassen. Und nicht skeptischer hingucken weil die Person aus dem oder jenem Land kommt.

 

Inshallah werden wir jüngeren Generationen endlich vorbildlicher sein.

 

Oder kann sich jemand von euch ein reines Deutschland vorstellen d.h. Wo nur deutsche leben.

Mein Gott wär das langweilig!! :D

Und eine binationale Ehe ist doch was schönes. Es muss ja nicht das Vorbild sein oder das Erstrebenswerte.

Es geht hier ja lediglich um die Akzeptanz und um das Respektieren der Entsvheidung der Kinder/Verwandte.

 

Salam aleykum

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S.A.

 

 

ich habe gerade mit meiner Mama ein Gespraech darueber gefuehrt, warum sie meint dass es multikulti nicht funktionieren wird.

Was dabei raus kam schockiert mich! Auch wenn sie meine Mama ist und ich ihre Meinung respektier:

 

Aly ma bjachod men melto ymut fe 3lto

 

Kann das jemand übersetzen?

 

 

W.S.

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