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Vielehe


rocmeout
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Friede sei mit euch.

 

Mann und Frau, ob Muslim/Muslima oder Nichtmuslim/Nichtmuslima verhalten sich gleich, wenn es um die Ehe geht. Lest doch nur mal den Thread „ Schon die zweite Hälfte gefunden?“. Welche Muslima wünscht sich dort eine Vielehe? Keine. Alle suchen eine Partnerschaft „auf Augenhöhe“. Und warum wohl gibt es diese Stellungnahmen im Forum?

 

wie oft sehen wir familien in den der mann 2 ehefrauen hat und alles läuft super?

ich bis jetzt noch keine. Ich habe verwandte die 2 frauen haben und es vergeht kein tag an dem frieden herscht.“

 

„der kern ist ja nicht ob der islam es erlaubt, sondern ob man so glücklich werden kann.“

 

„Viele vermerken z.B im Ehevertrag dass der Mann keine andere Frau nehmen darf usw.“

 

FRAGE: Betrachten Sie einen Ehevertrag, in dem steht, dass der Ehemann keine zweite Frau heiraten muss, als gültig?“

 

FRAGE: Mit Ihrer Erlaubnis würde ich gerne folgende Frage stellen, da bei diesem Thema oft Missverständnisse aufkommen. In einem anderen Urteil erklärten Sie, dass der Zusatz einer Ehefrau, dass ihr Ehemann keine weitere Frau heiraten darf, nicht gültig ist, da es dem Quran widerspricht. Macht dieser Zusatz den ganzen Ehevertrag ungültig, oder ist nur dieser Zusatz ungültig. Und hat eine Frau das Recht auf eine Scheidung, falls ihr Mann gebunden gemäß dieser Hadith: Der edle Prophet (s) sagte:"Wer an Allah und den letzten Tag glaubt, der sollte erfüllen, was er verspricht."

 

„Um auf deine Frage zurückzukommen: ich finde trotzdem dass die Frau das Recht hat dies zu erfahren.“

 

Frage: Wenn ein Mann eine Ehe mit einer Frau geschlossen hat und nun eine zweite Frau heiraten möchte, muss er der zweiten Frau sagen, dass er schon mit einer Frau verheiratet ist?“

 

„Und ich finde es schade dass sich Männer meist eine zweitfrau nehmen obwohl es die Ehefrau eigentlich Verletzt. Wenn man mit der Ehefrau nichjt zufrieden ist, dann reden aber warum immer gleich nochmal heiraten? „

 

„Aber ich finde es verletzend fur die Frau sie kommt sich dann nur noch als Objekt vor.“

 

„Zum Thema Zweitehe: Was ist, wenn der Mann keine solche eingegangen ist, sondern Zina begeht? Was ist, wenn er eine solche eingegangen ist, aber mit einer Nichtmuslimin (was haram ist nach Sayyed Sistani, sofern der Mann bereits mit einer Muslimin verheiratet ist)? Was ist mit dem Hinweis vieler Gelehrten, dass es besser sei, die Frau in einem solchen Fall zu informieren, um die erste Ehe nicht zu gefährden? Was ist mit der Empfehlung, sich auf eine Frau zu beschränken, da man meistens eben nicht in der Lage ist, beide gleich zu behandeln? Ich meine welcher Mann kann bspw. zwei Wohnungen, zwei Haushalte inkl. Nahrungsmittel etc. finanzieren, ohne dass es auffällt?“

 

„Wenn ein Muslim sich eine Muslima zur Zweitehefrau nimmt, ist es zwar erlaubt, der ersten Frau nichts zu sagen. Aber ist es auch zu empfehlen? Ich mache schon seit langer Zeit bei vielen Muslimen die Beobachtung, dass sie das Halal bis an seine absoluten Grenzen ausschöpfen, in verschiedenen Belangen, aber vor allem in Sachen Ehe (und da scheinen es mir zumeist die Brüder zu sein). Religionsrechtlich kann man da keinen Vorwurf machen, aber ist es immer und in jedem Fall moralisch vertretbar?“

 

„Der Prophet saas sagte "Der Beste unter euch ist der, der seine Frau am besten behandelt." - sorry, aber für mich ist es keine gute Behandlung, wenn etwas derart Wichtiges wie eine Zweitehe hinter dem Rücken der Frau abspielt. Und irgendwann wird sie es doch eh merken, ich meine sowas fällt auf, in vielerlei Hinsicht (jede verheiratete Frau wird das bestätigen können). Ist es dann nicht besser, von Vornherein reinen Tisch zu machen?“

 

„Man sollte dieses Thema bereits vor der Eheschließung ausgiebig diskutieren und sich auf etwas einigen, womit beide leben können. Wenn der Mann vorher meint, er braucht es nicht, und später will er doch eine zweite Frau, dann sollte er vor der ersten immerhin genügend Respekt haben, um ihr das auch so zu sagen und vernünftige Begründungen zu liefern. Wenn er hinter ihrem Rücken eine Zweite nimmt, dann begeht er zwar kein Zina, sofern die Ehe gültig ist, aber es ist dennoch in gewisser Hinsicht ein Hintergehen der ersten Ehefrau, da kann man sagen, was man will.“

 

„Ich glaube kaum, dass irgendein Bruder es seiner Frau verheimlichen würde, wenn er nicht wüsste, dass dann ein riesen Tamtam losgeht wie "ich hasse dich, das darfst du nicht!"

 

 

Und warum wohl gibt es diese Stellungnahme im Forum? Weil Muslimas sich nichts mehr wünschen, als ihren Mann mit drei anderen zu teilen oder???

Wenn es um Ehe oder Partnerschaft geht, geht es auch um Liebe und Respekt, egal welchen Glauben man hat. Wie man das nun nennt, Angst oder emotionale stark besetztes Thema, ist mir egal.

 

Einige Muslimas sehen offenbar einen Unterschied zwischen dem Leben im 21. Jh. in Deutschland und dem im vorislamischen Arabien des 5. Jh.

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Man sagt immer es sei das älteste Gewerbe der Welt. Ich bin der Meinung für die Männer gibt es noch ein anderes was älter ist und das ist das des Soldaten, weil das eine das andere bedingt außer in gemischten Einheiten wie bei der Bundeswehr, da braucht man nicht wie im WK I und WK II ein "mobiles Frontbordell" sondern hat die Nachbarstube.

Ansonsten stimmt es

 

Nur wenn ich sage der Mann hat die Frau zu ernähren dann muss der Mann schon einmal un die 30 sein und wir gehen auf die gute alte Zeit zurück wo der Offizier erst als Rittmeister frei heiraten konnte, weil er dann erst eine Frau und Kinder ernähren konnte und dies fordert der Koran ja auch, dass der Mann die Frau ernähren kann. Nur welcher Mann kann das? Mit A12 als Hauptmann und 3.600 Brutto mag es gehen, aber mit 1.200 Netto oder weniger als Mann sieht es schlecht aus.

 

Als wir heirateten, war ich 20, mein Mann 26 und arbeitete als Hiwi neben seinem Studium, erst nach einem Jahr hatte er das Studium abgeschlossen. Es geht, wenn man die Ansprüche etwas runterschraubt. Ansonsten habe ich Schülern Nachhilfe gegeben und somit ein wenig hinzuverdient. Mit Bafög ging das schon, auch wenn es manchmal knapp war, aber das haben wir nicht als hart empfunden.

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Das der Mann die Familie ernähren muss stimmt zwar, aber wo sagt der Islam, dass es Pflicht ist direkt nach der Heirat in eine eigene Wohnung zu ziehen, denn oft wird damit so umgegangen.

 

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Salam

 

Das stimmt. Allerdings kann ich es auch nachvollziehen, wenn man nicht mit der Schwiegerfamilie wohnen möchte.

 

Als ich geheiratet habe, war ich 18, mein Mann 19, an Wohnung war kaum zu denken. Das erste Jahr habe ich deshalb bei Schwiegermama gelebt. Ich liebe sie wie eine eigene Mutter und bin ihr unendlich dankbar dafür, dass sie ist wer sie ist :) Aber irgendwann kommt einfach Lagerkoller auf hehe... Ich war dann schon froh, als wir wegen der bevorstehenden Geburt unseres Sohnes in eine eigene kleine Wohnung zogen. Wir hatten damals etwas unter 1100,- monatlich und die Wohnung kam knapp 400,- zzgl Strom. Das ist durchaus machbar.

 

Als Frau möchte man halt selbst bestimmen, wie man seinen Haushalt führt, seinen Tagesablauf plant etc und das ist nur natürlich. Ganz am Anfang bei den Schwiegereltern zu leben finde ich ok, aber eine Dauerlösung ist das nicht.

 

Wassalam

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Aurora borealis

Nun dann mögen sich die Männer glücklich schätzen, welche sie zu Frauen haben. Doch auch bei Muslimas greift das reine Vorsorgedenken um sich und natürlich ist das ganze auch eine Frage des Standpunktes.

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Nun dann mögen sich die Männer glücklich schätzen, welche sie zu Frauen haben. Doch auch bei Muslimas greift das reine Vorsorgedenken um sich und natürlich ist das ganze auch eine Frage des Standpunktes.

 

was meinst du denn mit "Vorsorgedenken"?

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Aurora borealis

Vorsorgedenken = "der Mann ist der natürliche Ernährer der Familie" soweit geht der Gedanke mit dem Koran auf einer Linie und dieser muss möglichst viel verdienen, damit Frau ausreichend bekommt und ebend nicht nur 1.600 € für beide, weil Frau dann ja nicht alle Bedürfnisse sofort sich erfüllen kann. Nun das sind halt auch Probleme aus der westlichen Welt.

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Es ist ja verständlich, dass man sich seine Bedürfnisse erfüllen will, aber man muss sich zusammenreisen, Geduld haben

und sich um eine gute Arbeit bemühen.Das ist die allgemeine Lage wenn man heiratet und wer damit nicht klarkommt muss

sich bewusst sein, dass das seine Schuld ist.

 

Was das Einziehen in eine gemeinsame Wohnung betrifft, so war eigentlich gemeint, dass wenn das Ehepaar noch jung ist

(um die 19) jeder noch bei seinen Eltern leben kann, man sich aber trotzdem treffen etc..

 

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Vorsorgedenken = "der Mann ist der natürliche Ernährer der Familie" soweit geht der Gedanke mit dem Koran auf einer Linie und dieser muss möglichst viel verdienen, damit Frau ausreichend bekommt und ebend nicht nur 1.600 € für beide, weil Frau dann ja nicht alle Bedürfnisse sofort sich erfüllen kann. Nun das sind halt auch Probleme aus der westlichen Welt.

 

Jein. Einerseits stimmt das, dass der Mann der Versorger sein soll und viele Frauen zu anspruchsvoll sind. Aber nach den islamischen Maßstäben soll die Frau auch nicht mehr verlangen, als er zu leisten imstande ist. Wenn sie mehr will, muss sie selber dafür arbeiten, so einfach ist das. Aber das ist natürlich auch eine Sache der Vereinbarung zwischen beiden.

Andererseits finde ich, dass die Verantwortungslosigkeit der jungen Männer zugenommen hat. Sie verlassen sich drauf, dass die Frau schon arbeiten geht, oder gar auf Vater Staat. Das wiederum fördert die feiministischen Tendenzen, wenn die Mädchen sehen, dass auf viele Männer einfach kein Verlass mehr ist. Da beißt sich die Katze in den Schwanz.600

Ich kenne übrigens eine ganze Menge junger Paare die mit 1600 € oder sogar weniger gut hinkommen.

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Aurora borealis

@ Fatima Özugus da sind unsere Ansicht nicht all zuweit auseinander eine Frau soll arbeiten gehen, aber sie soll nicht arbeiten gehen müssen und wenn ich mir über Kinder den Kopf zerbreche, dann muss ich auch sicherstellen, dass diese eine adäquate schulische Ausbildung erhalten und dies ist ebend keine staatliche Schule weil ich einfach will das meine Kinder einen besseren Start in das Leben haben und sich nicht den Spruch aus dem Poesiealbum anhören müssen von ihrer Mutter:

"Genieße was dir Gott beschieden, vermisse gern was du nicht hast. Ein jeder Stand hat seinen Frieden, ein jeder Stand hat seine Last."

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Salam

 

Zwischen staatlichen Schulen gibt es gravierende Unterschiede. Es gibt durchaus sehr gute, man muss sich eben die Mühe machen, diese zu finden. Und im Zweifelsfall darum kämpfen, dort einen Platz zu bekommen.

 

Es muss keine Privatschule sein ;)

 

Und letztlich hängt der Start ins Leben sehr viel mehr vom Potential des Menschen und von der Rückendeckung, die er erfährt, ab.

 

Wassalam

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Aurora borealis

Naja staatlichen Schulen wird man nach Destrikt zugeteilt bei privaten kann man wählen und die Kosten variieren zwischen 100 - 350 € im Monat bis 2.500 € im Monat und die 2.500 € ist nicht etwas Salem.

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Es gibt zumindest in Großstädten immer mehrere Schulen zur Auswahl (bei uns waren es 4 nach "Distrikt"). Hinzu kommen Schule mit besonderen Schwerpunkten (bilingualer Zweig, UNESCO, Sprachheilschule, natwiss. Gymnasium etc), wo man Sonderansprüche geltend machen kann.

 

Ansonsten muss man nur sehr gut begründen, warum es diese Schule sein soll. Notfalls kann man über die Schulbehörde gehen. Man muss sich eben auch selbst etwas bemühen.

 

Privatschulen sind zudem nicht zwangsläufig besser. Heutzutage gibt es in den staatlichen Schulen so grandiose Projekte...

 

Ich würde aus verschiedenen Gründen auch gar nicht wollen, dass meine Kinder auf Privatschulen gehen.

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Salam

 

Ich bin zwar nicht gefragt aber an Vorteilen fällt mir höchstens ein:

 

Kleinere Klassenstärke

Bessere Ausstattung

Spezielle Programme wie Waldorf, Montessori, Bilingual, religiöse Ausprägung (katholisch, islamisch, jüdisch...)...

 

Nachteile:

Man kauft sich Bildung, die allen frei zusteht.

Privatschulen haben oft auch den Ruf des erkauften Abschlusses.

Lehrer können leichter unter Druck gesetzt werden, da abhängig von den Eltern. Das mag für manche ein Vorteil sein, für mich ist es absolut ein Nachteil.

 

 

Zumindest für Hamburg muss ich sagen: Die Vorteile sind bis auf die Klassenstärke sehr relativ. Waldorf, Montessori und Co. werden in immer mehr staatlichen Schulen eingebunden. Bilinguale Züge sind ebenfalls sehr häufig. Ganztagsbetreuung gibt es nun auch schon flächendeckend. Medienpädagogik inkl entsprechender Ausstattung ist Pflicht (ab der 2. Klasse Computerunterricht; Tafeln gibts hier so gut wie keine mehr Smartboard sei Dank). Inklusion in jeder Hinsicht ist Bestandteil des Schulgesetzes. Elternbeteiligung wird von fast jeder Schule gefördert. Es gibt diverse Projekte jeder Couleur zur sprachlichen, motorischen, musischen etc Förderung der Kinder. Mindestens in den Grundschulen gibt es Tendenzen zum individuellen Lernen - jeder in seinem Tempo zum gemeinsamen Ziel, mit Aufgaben angepasst an den individuellen Stand.

Auf eine (religiös) homogene Schule würde ich meine Kinder eh nicht unbedingt gern schicken.

 

Ich weiß nicht, wie es in anderen Bundesländern ist, aber hier sind Privatschulen nicht unbedingt die bessere Alternative.

 

Wassalam

 

P.S. Vllt kann man dieses Thema abtrennen?

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Aurora borealis

Ich sehe den Hauptvorteil in der Abkoppelung der Privatschule von politischen Prozessen im Verlauf der Schulzeit und ja Privatschulen haben ein gschmäckle, weil man den Verdacht hat das Abitur dort gekauft zu habe. In einer gewissen Nordostdeutschen Bildungseinrichtung kann ich mich des Verdachts nicht erwehren. Bei anderen Einrichtungen sieht es anders aus.

Ach und einer der Vorteile ist Steiner und Montesorri bleiben vor der Tür, wenn man die richtige Privatschule wählt und ja die mit der ich dann spielen würde wäre konfessionel gebunden da es sich um die Ursulinen handelt. PS auch viele muslimische Eltern schicken ihre Kinder dort hin, weil sie sich sagen lieber Nonnen als Atheisten.

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Letztlich gibt es aus Sicht der schulischen Leistung keine Anhaltspunkte, dass sie an Privatschulen besser ist als an staatlichen Schulen, nur weil es Privatschulen sind. Viel mehr ist es auch hier der sozioökonomische Hintergrund.

 

Das mit den politischen Prozessen ist meines Erachtens ein zweischneidiges Schwert.

 

Positiv finde ich allenfalls jene Privatschulen, die privat geführt, aber öffentlich finanziert werden. Da entsteht auch keine sozial bedingte Benachteiligung. Meines Wissens gibt es in D sehr wenig davon wenn überhaupt. Da könnten wir von den Holländern lernen.

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#salam#

 

Ich finde es einfach ein Unding, dass man für die schul. Ausbildung eines Kindes zahlt oder zahlen muss.

Dieser Aspekt ist bei mir so gewichtig, dass ich strikt gegen Privatschulen bin, so wie sie in Dtl. existieren. Spricht für mich gegen eine soz. Gerechtigkeit.

 

Auf der anderen Seite bin ich aber der Meinung, dass man das Schulsystem (+ die Lehrerausbildug) in Dtl. in die Tonne kloppen kann, wenn man es mit manchen anderen Ländern vergleicht. Da wieder kann ich nachvollziehen, warum Eltern Privatschulen in Erwägung ziehen.

 

Was staatliche Schulen angeht..

Ich kann Dhuljannah nur zustimmen. Gute Schulen, die gibt es. Da hängt sehr viel von der Einstellung der Schulleitung ab. An einer Realschule hier in der Gegend, hatten die es bspw. hinbekommen, dass viele Fächer nach Kurssystem unterrichtet wurden - so saßen in den Klassen/Kursen nicht mehr als 15 Leute.

Von dem was ich so bisschen mitbekommen habe, gibt es auch hier sehr gute Konzepte, Projekte.

 

Man muss aber beachten, das Konzept der Schule, die Projekte können noch so gut sein, wenn Schüler auf der Strecke gelassen werden/ bleiben, weil einem die Zeit fehlt, Klassen zu groß sind o.ä. Individuelle Förderung ist meiner Meinung nach das A und O und darin steckt sehr viel Potential, was gute Bildung angeht. Und genau darin scheinen die Schulen irgwie. zu versagen... wenn man sieht, wie viele Nachhilfeunterricht nehmen. (Gut, nicht immer schicken die Eltern ihr Kind zur Nachhilfe, weils notwendig ist.) Sehr viel hängt auch vom Engagement der einzelnen Lehrer ab.

 

Ansonsten find ich eine Vielfalt in jeder Hinsicht, was die Schülerschaft angeht total wichtig - auch für die soziale Entwicklung des Kindes. Die ist, so behaupte ich mal, an staatl. Schulen jedenfalls gegeben.

 

 

 

Naja...ich verstehe die Gedanken, aber ICH werde mein (nicht vorhandenes) Kind auf keine Privatschule schicken, denke ich :) Stattdessen aber mir bei der Auswahl irgendwie versuchen Mühe zu geben, wie Dhuljannah sagte.

 

#wasalam#

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