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Ich glaub ich werde Muslima


Songül
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Salam,

 

ich finde schwul sein ist ok, alles geschied aus liebe und zuwendung.

 

Das ist Deine - berechtigte - Meinung. Viele andere hier haben eine Andere und Du musst dieses Respektieren. Wegdiskutieren kann man diese Diskrepanz hier nicht...

 

Grüsse,

Kai

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Salam,

 

du warst zum ersten Mal dort und schon werden dir Frauen vorgestellt?

 

Er schrieb ja, das es nicht beim ersten Mal war. Aber vielleicht ist er sehr attraktiv?

 

Ähnliches habe ich erlebt, als ich einige Wochen (ca 12) lang einen vegetarischen Koch. (und Back-) Kurses bei einer "christlichen Sondergescheinschaft"(*) war...

 

Grüsse,

Kai

 

* Zwar "Sekte", aber nicht "destruktiv"... (http://de.wikipedia.org/wiki/Siebenten-Tags-Adventisten)

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[editiert]

 

Wenn einige beklagen, es gäbe zu viele Vorurteile gegenüber dem Islam. Dann aber Vorurteile gegenüber Homosexuelle bei vielen Muslime ?

 

Dann musst ich leider(!) doch zur Erkenntnis kommen, dass sich hier bei einen speziellen Thema noch im Rückstand befinden.

 

Naja...dann hat sich das Thema für mich hier in Forum bald erledigt....

Bearbeitet von Naynawa
Forenregel D)1
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#bismillah#

As Salamu aleikum,

 

Fortschritt oder Aufgeklärtheit macht sich nicht an der Zustimmung zu Homosexualität fest, sodass eine Ablehnung von Homosexualität Rückständigkeit bedeuten würde. Ich finde solch eine Annahme gefährlich.

 

wassalam

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#salam#

 

Ich habe zunehmend das Gefühl, dass sich Homosexuelle sich in erster Linie als Homosexuelle verstehen und ausgeben. Dieses Gefühl habe ich bei denen, die bisher im Forum sich dazu geäußert haben. Es bleibt für mich ein großes Paradoxon. Wieso muss ein jemand so offen über seine sexuelle Neigung sprechen? Wie kann die sexuelle Ausrichtung für einen ein (und manchmal habe ich das Gefühl 'DAS') entscheidendes Identitätsmerkmal sein?

 

Abdulah HH - Inwiefern sind die Leute im Rückstand, haben Vorurteile gegenüber Homosexuelle, wenn sie sagen, dass im Islam Homosexualität nicht ausgelebt werden darf

 

#wasalam#

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Salam,

 

Ich habe zunehmend das Gefühl, dass sich Homosexuelle sich in erster Linie als Homosexuelle verstehen und ausgeben.

 

Das gehört wahrscheinlich zum Coming Out.

 

Wieso muss ein jemand so offen über seine sexuelle Neigung sprechen?

 

Müssen muss man wohl nicht. Aber vielleicht gehört das dazu?

 

Wie kann die sexuelle Ausrichtung für einen ein (und manchmal habe ich das Gefühl 'DAS') entscheidendes Identitätsmerkmal sein?

 

Vielleicht Ersatz für andere Identitätsmerkmale, wie Nationalität, Fussballclub, Beruf etc.

 

Homosexualität nicht ausgelebt werden darf

 

Nun, freiwilliger homosexueller Sex "im stillen Kämmerlein" wäre dann eine Art "opferlose Straftat". Und bei diesem Typ Straftaten ist natürlich das Hinterfragen durchaus statthaft.

 

Kai

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  • 2 Monate später...

Liebe Songül,

 

hättest Du gedacht, dass Deine Anfrage solche Wellen schlägt? Du hast ja eine Frage gestellt, und hoffst, nun eine religiöse Heimat zu finden.

 

Jeder, der sich für eine bestimmte Religion entscheidet, beginnt damit eine Liebesbeziehung zu Gott, und wer eigenständig die Religion wechslet, tut dies in der Regel nach einer intensiven persönlichen Suche. Ich höre zwei Fragen aus Deiner Anfrage heraus:

 

Wäre es ein Verrat an Jesus Christus, wenn ich zum Islam wechsele?

 

Ich bin - auch wenn ich Christ bin und grundsätzlich einen Missionsauftrag habe! ;-) - davon überzeugt, dass dem nicht so ist. Die Grundbotschaft Jesu war die Nächsten- und Gottesliebe, und der Islam versteht sich genauso, wie das Christentum - so lese ich zumindest den Koran - als Religion der Liebe. (Mehr hierzu in meinem Blog.) "Liebe, und tu, was Du willst!", so sagte Augustinus, und die Beschäftigung mit Gott soll befreien und Freude machen. jeder Mensch ist Gott-sucher, und wenn Deine Suche Dich zum Islam führt, nimm dieses Geschenk ruhig an. Die Beschäftigung mit Gott soll befreien, und nicht Angst machen. Finde Deinen Weg, und Gott wird Dich begleiten. Er führt die einen dahin, die anderen dorthin, aber niemanden in die Irre.

 

Und Deine zweite Frage:

 

Finde ich eine Glaubensgemeinschaft, die mich akzeptiert, wie ich bin?

 

Die Antwort auf diese Frage musst Du selbst herausfinden. Wirst Du in der Moscheegemeinde akzeptiert? - Findest Du Freunde, die ihre Zeit mit Dir (und ggf. Deinem Partner/Freund/Mann) verbringen? - Bringen die Gebete mich Gott näher?

 

Auch hier wirst Du vielleicht merken, dass unterschiedliche Moscheegemeinden unterschiedlich mit Dir als Frau umgehen.

 

Genauso wichtig, wie der Glaube, ist, davon bin ich überzeugt, auch eine Glaubensgemeinschaft, die einen trägt.

 

Friede und liebe Grüße!

 

Jörg

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  • 3 Wochen später...
Fatima Özoguz

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Finde ich eine Glaubensgemeinschaft, die mich akzeptiert, wie ich bin?

 

es geht nicht darum, ob Menschen mich akzeptieren, sondern nur um gottgefälliges Verhalten und Leben. Es gibt nun einmal Dinge, die mit dem Islam nicht vereinbar sind, und dazu gehört das oben Genannte.

Da sieht man schon, dass die "Bemühungen" der Medien Früchte tragen, dass das auch bei Muslimen immer mehr zum Thema gemacht wird. Wir sollen dazu gebracht werden, auch derartige - ich nennes es mal Neigungen - als normal und salonfähig anzuerkennen.

Der Übertritt zum Islam setzt voraus, dass man bereit ist, ein Leben lang an sich zu arbeiten, statt zu versuchen, den Islam den eigenen Neigungen und Wünschen anzupassen. Davor warnt uns der Quran explizit:

 

Hast du denn den gesehen, der seine persönliche Neigung als seinen Gott genommen hat? Könntest du wohl sein Wächter sein? (25 : 43)

Ich denke nicht, dass es im Christentum anders ist. Der Mensch muss doch versuchen, sich zu ändern und zu verbessern, statt die Religion sich so zurechtzubiegen, dass er sich möglichst nicht zu ändern braucht.

 

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Salam,

 

Ich denke nicht, dass es im Christentum anders ist. Der Mensch muss doch versuchen, sich zu ändern und zu verbessern, statt die Religion sich so zurechtzubiegen, dass er sich möglichst nicht zu ändern braucht.

 

Das ist in der Tat einer der Punkte, in denen sich "die Christen" spalten. "Fundichristen" sind gegen die von Dir beschriebenen "Neuerungen", andere Christen hingegen sehen das nicht so "eng", denn die Heilsrelevanz sei von vielen Dingen nicht abhängig.

 

Kai

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  • 3 Wochen später...

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salam.gif

 

Ok alles Klar,dann ist es eben so,Möge Allah(swt) unsere Gelehrten beschützen und möge Allah(swt) die betroffenen Menschen heilen.

Muß sie jetzt Kopftuch tragen,oder mußte sie es auch vorher bevor sie sich operiert hatte tun,weil sie ja eigentlich schon immer eine Frau war?

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ich bin Alevitin wir tragen keine kopftücher wenn wir es nicht wollen, ich finde ehh das ein kopftuch nicht hübsch ist.

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salam.gif ,

 

ich bin Alevitin wir tragen keine kopftücher wenn wir es nicht wollen, ich finde ehh das ein kopftuch nicht hübsch ist.

 

An solche Aussagen kann man entnehmen, dass es dir nicht ernst ist mit deinem angeküdnigten Bekenntnis zur Religion Muhammads (s.), auch wenn ich deinen Takfir nicht angebracht finde Bruder Sayyed.

 

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Bruder Jabal, sie sagt "wir tragen keine kopftücher wenn wir es nicht wollen" heisst das nicht daß man Kufr macht,weil Allah(swt) es ja im Koran sagt,daß man sich verhüllen soll,also hab doch kein Takfir gemacht,oder?

 

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salam.gif ,

 

es gibt, wie wir schon im Forum erklärt haben, Aleviten und Alawiten, welche sich nur im Namen von Schiiten unterscheiden. Sie glauben an Allah (t.), an Muhammad (s.), den Quran, die Wilaya der Ahlulbayt, fasten, beten und erfüllen die islamischen Pflichten.

Dann gibt es noch die Aleviten, welche Imam Ali (a.) für einen Prophet halten und sagen, dass Gabriel sich geirrt habe, astachfirullah. Sie erlauben Alkohol, Schweinefleisch und viele andere Dinge, welche nicht mit der Religion von Imam Ali (a.) vereinbar sind. Diese können wir nicht als Muslime akzeptieren.

Früher gab es noch viele Alawiten (vor allem in Syrien), welche Imam Ali (a.) für eine Gottheit hielten, astachfirullah. Die meisten von ihnen haben allerdings zum Islam gefunden und bekennen sich zur richtigen Stellung Alis (a.).

 

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warum sind alevitische muslime für dich eigentlich keine muslime??? gerade der schihitiche islam akseptiert die als einen zweig der schihitischen familie.

Wenn man Allahs Anordnung nicht anerkennt,dann ist für mich so jemand kein Moslem,darum

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salam.gif ,

 

du sagtest Akhi Sayed, dass sie unter diesen Umständen keine Muslima sei. Wer die Gesetze Allahs (t.) kennt und diese ablehnt und unlogisch findet, der ist natürlich kein Muslim. Vielleicht weiß Songül nichts von dieser islamischen Pflicht. Takfir ist immer so ein heikles Thema..

 

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Salam,

ich bin Alevitin wir tragen keine kopftücher wenn wir es nicht wollen, ich finde ehh das ein kopftuch nicht hübsch ist.

 

Das sah meine Oma anders. Und sie war Christin. Nur wurde damals da keine Staatskrise draus gemacht.

 

Kai

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  • 1 Monat später...
Ali al Murtadha

ich bin Alevitin wir tragen keine kopftücher wenn wir es nicht wollen, ich finde ehh das ein kopftuch nicht hübsch ist.

 

As salamu a3la man itaaba al Huda,

 

Du schreibst am Anfang, des Threads, dass du dich dem schiitischen Islam widmen willst, weil dieser nicht 'ablehnend' der transsexuellen Neigungen gegenüber steht. Und das ist schon mehr als bedenklich, als Grund zu nennen um die wahren Lehren der Shia zu folgen. Ich kenne eigentlich nur Menschen, welche durch den Tauhid zur Shia gekommen sind oder durch die Imamah, aber kheyr inshallah. Jetzt schreibst du, dass du Alevitin bist und es 'bei euch üblich', dass wenn ihr nicht wollt ihr keine Kopftücher tragen müsst. Und dann gibst du deine (für mich sehr irrelevante) Meinung ab, über das Kopftuch.

 

La Illaha ila Allah, EDIT Hast du irgendwas vom schiitischen Islam verstanden? Irgendwas darüber gelesen, außer vielleicht die Meinungen einiger Gelehrten über die 'Transsexualität'? Du wirst mit solch einer Einstellung, niemals zur Shiat Ali gehören, niemals! Zu Allah subhanahu wa ta'ala sagt man nicht, NEIN! Und bevor du, sagst dass du vom Islam überzeugt bist, dann überzeuge dich vom Hijab, denn es ist ein Bestandteil des Islams. Du willst 1.eine Frau sein. 2. Eine schiitische Muslima, dann solltest du das Kopftuch akzeptieren und tust du das nicht, so hast du Allahs Gebot missachtet und du bist eine Kafira im wahrsten Sinne des Wortes!

 

„Oh Prophet! Sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Übergewänder reichlich über sich ziehen. So ist es am ehesten gewährleistet, dass sie dann (als fromme Frauen) erkannt und nicht belästigt werden. Und Allah ist Allverzeihend, Barmherzig.“

(Sura 33, Vers 59)

 

Ehrlich gesagt, sind Leute , wie du die wenigsten die wir brauchen. Wenn du die Schönheit des Kopftuchs nicht verstanden hast, dann kennst du die reinen Frauen der Ahly Muhammad (a) nicht und damit meine ich deine gesamte 'alevitische' Familie, wenn sie nach solch einem Konzept verfahren der Neigungen wie du, dann haben sie nichts mit Imam Ali (a) zutun.

 

Kennst du Sayyida Fatima (a) ? Hast du schon mal was von ihr gehört? Oder kennst du nur die Meinungen einiger Gelehrten der Shia über Transsexualität oder Geschlechtsumwandlung?

 

EDIT Amin!

 

Und zu dir ''HH'', kann ich nichts sagen, außer das es mir weh tut, dass du den Namen unseres Propheten trägst!

Ich hoffe du kennst die Geschichte im Qur'an von Lot (a) und seinem verfluchten Volk. Von Imam Ali (a), dass er sagte:"Wenn es jemand geben würde, der die Steinigung zweimal verdient hätte, wäre es der Homosexuelle."

 

Möge Allah dich rechtleiten.

 

Wassalamu a3la man itabba al Huda

Bearbeitet von Jasmina
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Ali al Murtadha

ich bin Alevitin wir tragen keine kopftücher wenn wir es nicht wollen, ich finde ehh das ein kopftuch nicht hübsch ist.

 

Koran Sure 33, Vers 36

Und es ziemt sich nicht für einen gläubigen Mann oder eine gläubige Frau, daß sie - wenn Allah und Sein Gesandter eine Angelegenheit beschlossen haben - eine andere Wahl in ihrer Angelegenheit treffen. Und der, der Allah und Seinem Gesandten nicht gehorcht, geht wahrlich in offenkundiger Weise irre.

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Salam und guten Morgen!

 

Hab mich schon vor einiger Zeit durch den Thread gekämpft und verstehe die Aufregung gar nicht.

 

Lieber Vorschreiber. Eins verstehe ich nicht. Songül sagte doch, sie wäre Muslima. Dann muss man das so nehmen wie sie sagt (genau weiß es doch eh nur Allah?) und man kann ihr das doch nicht einfach absprechen? Sie als Kafir zu bezeichnen finde ich recht mutig. Ich las mal, dass wer einen Muslim als Kafir bezeichnet, selbst einer ist. Von daher würde ich mich auf so dünnem Eis nicht bewegen wollen.

 

Es gibt viele gute Gründe zu konvertieren, aber auch viele schlechte. Wie viele Frauen konvertieren für ihre Männer? Das ist doch auch kein sonderlich toller Grund, weil die persönliche Überzeugung fehlt. Nichtsdestotrotz ist die Frau aber doch eine Muslima? Oder würdest du ihr das auch absprechen? ;)

 

Zum Kopftuch. Es gibt sicher genug Muslimas, die aus den verschiedensten Gründen keins tragen. Später kommen sie vielleicht aber noch drauf. Deswegen zu sagen: Du bist keine Muslima! wäre ein Trugschluss.

 

Ich halte es sowieso immer für merkwürdig, wenn Männer über "die Schönheit des Kopftuches" reden, wo sie doch selbst keins tragen müssen ;)

 

Wie viele Menschen -Muslime - halten sich nicht 100%ig an Allahs Gesetze? Deswegen zu jedem zu sagen: Du bist kein Muslim! - auf die Idee würde doch keiner kommen?

 

„Oh Prophet! Sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Übergewänder reichlich über sich ziehen. So ist es am ehesten gewährleistet, dass sie dann (als fromme Frauen) erkannt und nicht belästigt werden. Und Allah ist Allverzeihend, Barmherzig.“

 

Ganz ehrlich? So von außen gesehen könnte damit auch ein Rollkragenpullover gemeint sein. Also sprich, sich einfach dezent kleiden reicht. Diese Zeilen lassen doch wirklich etwas Spielraum für Auslegung und Diskussion.

 

Und Allah ist Allverzeihend, Barmherzig

 

Darüber bin ich grad auch nochmal gestolpert. Letztendlich stecken wir ja nicht in unserem Gegenüber. Und es steht uns auch nicht zu, zu urteilen. Das macht er schon selbst am Ende.

 

Ich denke, dass auch wenn der Grund der Konvertierung vielleicht nicht jedem einsichtig ist (ich würde an ihrer Stelle auch erstmal gucken, wo ich die größte Akzeptanz finde, kann das schon irgendwie verstehen), wer weiß, was sich daraus entwickelt. Was sie nicht kennt, kann sie kennenlernen ;)

 

Man kann die Menschen auch abschrecken, so dass sie dann von den Shiiten (oder schlimmer: dem Islam allgemein) eine schlechte Meinung haben. Wenn man auf die Leute zugeht und sie ohne sie besser zu kennen für das was sie sind verurteilt, ich denke das wirkt unglaublich abschreckend. Nein, man muss die Leute nicht anlügen. Man kann schon sagen: Was du machst, ist in unserem Glauben nicht erwünscht. Aber sie behandeln als wären sie ansteckend oder ihnen ihren Glauben absprechen, geht in meinen Augen gar nicht. Diese Leute gehören zur Schöpfung wie wir alle.

 

Ich frage mich, wie man mit den Leuten umgehen würde, wenn sie nicht homosexuell/transsexuell wären. Wäre der Tonfall dann immer noch so hart?

 

Einen schönen Tag euch!

 

Wa Salam

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As Salamu aleikum,

 

Edit: Es steht keinem hier zu, darüber zu urteilen, ob jemand irregeleitet ist oder sonstige Hoheitsansprüche über die Lehre des Islam zu besitzen. Wir sind alle Strebende, und wie die werte Azada bereits sagte, sind wir alle mit Fehlern behaftet, sodass wir nicht auf die Fehler anderer rumstochern müssen.

Wenn das der Ausgangspunkt von Sr. Songül ist, zum Islam zu kommen, dann soll sie dabei gelassen werden. Das ganze Leben ist eine Schule, worin wir lernen und in höhere Klassen/Stufen kommen, oder aber auch sitzenbleiben.

Ich habe mich auch erst später mit dem Islam beschäftigt und bin auch durch einen "irrationalen" Weg dazu kommen. Und ich habe die Gebote und Verbote erst schrittweise für mich angenommen. Aber alhamdulillah dann durfte ich die Tiefen der islamischen Religion kennenlernen.

 

Das ist alles ein Prozess, ein Werden, kein einfaches Übernehmen.

Wenn man sagt: Die Neigung zur einer anderen Sexualität als Heterosexualität ist zwar nicht verboten, jedoch dessen Auslebung. Dann weiß die Person, dass der Islam was dagegen hat, und das wird sie natürlich beschränken.

 

Von daher bitte mit Respekt, sowohl gegenüber der Schwester und Bruder, den Bekannte, als auch den Fremden, als auch dem Feind, entgegeben bringen. Sie werden von der respektvollen Art entweder Wohlgefallen oder Scham verspüren.

 

wassalam

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Ali al Murtadha

Salam alaykum,

 

Als ich den Thread angefangen habe zu lesen, dann war es mir ehrlich gesagt egal was, sie mit ihrer Neigungen hat. Aber, sie sagt sie möchte den schiitischen Islam ausleben oder zumindest zu diesem konvertieren- Viele Geschwister bemühten sich dann, es ihr angenehm zu machen bzw. sie zu verteidigen. Paar Seiten später, sagt sie ja ich bin eine Alevitin und bei uns muss man das Kopftuch nicht tragen, wenn man nicht will und 'ich finde das ehh nicht hübsch'.

 

Wenn du zum Alevitentum konvertieren willst, dann tue das ´, aber sage nicht dann zum schiitischen Islam, weil der Shia Islam, heutzutage nicht das Alevitentum darstellt. Klar gibt es Aleviten, die kein Unterschied zu uns haben, aber das sind dann Schiiten, die sich Alevitennennen. Aber letztendlich ist das 'Alevitentum', wie du das meinst, eine von der Shia irregeleitete Gruppe. Nur weil, die Aleviten vom schiitischen Islam abgespalten sind, heißt das nicht, dass das Schiiten sind. Weil sonst kommen nächstes mal auch, die Baha'is und sagen wir sind Schiiten.

 

Schwester Jasmina, sie ist nicht zum schiitischen Islam konvertiert. Erzähl mir nichts von Schulen oder Prozesse. Sie ist gerade dabei, eine eigene ''Rechtschule'' zu entwerfen und sie wird auch noch dabei moralisch unterstüzt, das ist nicht gut.. Aber jeder muss selber wissen, was er tut.

 

Und zu dir Azada.. Ich habe nicht gesagt, dass wer das Kopftuch nicht trägt kafira, sei audhubillah. Ich sagte wer es nicht akzeptiert, ist (aufpassen) im wahrsten Sinne des Wortes Kafira! Weißt du was ich damit gemeint habe? Wenn sie einfach Kafira wäre für mich, dann hätte ich gesagt wer es nicht akzeptiert ist eine Kafira. Aber weißt du was Kafir,kufr,yakfur etc. überhaupt bedeutet? Es heißt verleugnung, verleugner/in! Und ich sagte, wenn sie das Kopftuch nicht akzeptiert, dann ist sie eine Vergleugnerin.Und Warum? Weil sie das Kopftuch als Bestandteil des Islams verleugnet!

 

Das soviel dazu.. Als nächstest lass dir gesagt sein, dass die von mir geposteten Koranverse, nur freiraum lassen für jemanden der nicht versteht!

Auf welchen qur'anischen Wissenschaftler beschränkst du dich, als du gesagt hast,, dass dieser Vers nicht das Kopftuch meinen würde?

 

Hast du Wissen von ''Ilm al Tafsir al Qur'an''? Von ''Ilm ayat al Ahkam''? Von ''Ilm al Aga'iz''? Von ''Ilm al Makky wal Madanyy''? Von ''Ilm asbab al Nuzul''? Von ''Ilm al Nasih wal Mansuh''? Von ''ILm al Muhkam wal Mutashabih''? Von ''Ilm al I'rab wal al balagah''? Von ''Ilm ar-rasm al quraniy''? Von ''Ilm al qira'at''?

 

Weißt du überhaupt was diese Wissenschaften bedeuten? Wenn nein, dann halte dich zurück den Qur'an al Majid nach deinen Neigungen zu interpretieren, denn es ist eine Beleidigung für die islamischen Qur'an Exegeten, sie sich nach Jahrzenten langem intesivem Studium, das anmaßen, was du dir angemaßt hast.

 

Es macht ein riesen Unterschied, zwischen jemanden, der sich nicht an die Gesetze Allahs hält oder jemanden der die Gesetze Allahs nicht akzeptiert, findest du nicht? Letzterer war von mir als Kafir/a im wahrsten Sinne des Wortes tituliert worden. Also hör auf mit den Begriffen zu spielen ;-)

 

Ich hoffe es ist verständlicher geworden.

 

Wassalamu alaykum

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