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"Der Islam will alles von oben bestimmen" Hamed Abdel- Samed

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Salam

Hamed Abdel-Samad vergleicht Islam und Faschismus und nennt ein Beispiel:

 

"Diese Haltung des unbedingten Gehorsam ist ein Problem des Islam, was sehr deutlich im Faschismus wird. Und das Beispiel Abraham, was ich im Buch bringe, dass er seinen Sohn opfert, weil das ein Befehl Gottes ist, ohne über den moralischen Gehalt dieser Tat zu denken, ohne über das Recht des Kindes nachzudenken, ..."

 

Hier der link zum ganzen Interview

 

http://www.deutschlandradiokultur.de/religionskritik-der-islam-will-alles-von-oben-bestimmen.1278.de.mhtml?dram:article_id=283189

 

 

Mich würde interessieren was ihr denkt über diese Aussage.

 

Fi aman illah

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ist es doch interessant zu sehen, wie der Westen diesem Mann eine Bühne gibt, um eine Religionsgemeinschaft mit über einer Milliarde Anhänger öffentlich zu diffamieren und zu beleidigen. Man stelle sich doch mal vor, dass regelmäßig ein Mann in allen deutschen Talkshows eingeladen wird, welcher das Judentum in einer solchen Art und Weise angreift.

Dieser Mann würde einen riesen Aufschrei hervor heben und man würde ihn als Antisemiten brandmarken und es würde Anzeigen wegen Volksverhetzung regnen. Für Muslime gilt dieser Schutz allerdings nicht.

 

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belkis, Ya Abu Saleh and Fatima Özoguz like this

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Um uns in Erinnerung zu rufen, wie der heilige Koran die Geschichte erzählt:


"Mein Herr, gewähre mir einen rechtschaffenen Sohn". Dann gaben Wir ihm die Botschaft von einem sanftmütigem Sohn. Als er alt genug war, um mit ihm zu arbeiten, sagte er: "O mein Sohn, ich sehe im Traum, dass ich dich schlachte. Nun schau, was meinst du dazu?" Er sagte: "O mein Vater, tu, wie dir befohlen wird; du sollst mich - so Allah will - unter den Geduldigen finden." Als sich beide (Allahs Willen) ergeben hatten und er ihn mit der Stirn auf den Boden hingelegt hatte, da riefen Wir ihm zu: "O Abraham, du hast bereits das Traumgesicht erfüllt. " So belohnen Wir die Frommen Wahrlich, das ist offenkundig eine schwere Prüfung. Und wir lösten ihn durch ein Schlachttier aus. Und wir bewahrten seinen Namen unter den künftigen Geschlechtern. Friede sei auf Ibrahim! So belohnen wir die, die Gutes tun. Er gehört zu unseren gläubigen Dienern. (37:100-111)


Er reißt mit seiner Interpretation des Ereignisses die Lehre dieser Geschichte völlig aus dem Kontext. Abraham as. wird im Koran als das Vorbild der Gottergebenen und Gläubigen beschrieben.Er ist bereit, für Allah swt. sein wertvollstes (seinen eigenen Sohn) zu opfern.

Diese unbeschränkte Opferbereitschaft ist eine der bedeutendsten Eigenschaften die uns Abraham as. lehrte und lehren sollte. Es ist aber auch wichtig zu erwähnen, dass nicht nur Abraham as. bereit ist, zu opfern, sein Sohn as. hat sein Einverständnis gegeben, geopfert zu werden und auch er as. hat damit den Willen Allahs über sein Leben gestellt.

Die Opferbereitschaft dieser beiden ist ein Musterbeispiel dafür, dass die Ergebenheit an Gott die wichtigste und reinste Eigenschaft eines Gläubigen darstellt (in diesem Zusammenhang muss ich gerade an Imam Hussein as .denken). Abraham as. bat Allah swt. um etwas und Allah swt. hat ihm diesen Wunsch gewährt und ihm gegeben was er wollte. Alles was wir haben, haben wir von Allah swt. und was Abraham as. im Namen Allahs erhielt, war er bereit auch im Namen Allahs (auf Wunsch von Allah) zu opfern. Das bedeutet, wenn es darauf ankommt sollte man bereit sein im Namen Gottes alles zu opfern.


Im Interview geht es weiter mit:

...Im Christentum oder im Judentum ist die Haltung zu Abraham anders, denn man versteht diese Tat als eine, ja, die Einleitung des Ende des Menschenopfers.

Dietrich: Aber trotzdem wird Abraham da auch für seinen Gehorsam gelobt.

Abdel-Samad: Ja. Aber im Islam konzentriert man sich auf dieses Loben, dass ... Er hätte es beinahe getan, weil Gott es befohlen hat. Und das ist für mich schon was Faschistoides, dass man Befehle ohne nachzudenken durchführt, ohne über den moralischen Gehalt nachzudenken.


Wie kommt er darauf, dass der Islam nicht auch diese Lehre aus der Geschichte zieht? Kann man aus einer Geschichte immer nur eine Lehre ziehen? Ist es nicht die Sache des einzelnen auf welche Lehre er sich konzentriert? Aufschlussreich finde ich zu lesen, dass er auf den Einspruch des Interviewers nicht argumentativ Antworten konnte.

Mit dieser Geschichte und mit dem Beispiel Abrahams as. hat Allah swt. ein Zeichen gegen das Menschenopfer gesetzt. Allah swt. hat aufgezeigt, dass der Wille und die Bereitschaft, sein wertvollstes (z. B. den eigenen Sohn) und sogar das opfern des eigenen Lebens, vorhanden sein muss aber Er swt. ist der Barmherzige der Barmherzigen und deshalb hat am Ende Abraham as. nicht wirklich seinen Sohn, sondern ein großes Schlachttier geopfert.

Zu jener Zeit und noch lange danach, war es eine Art Zeremonie um die Gunst der Götzen zu gewinnen, Menschen und besonders die eigenen Kinder (das Liebste was man hatte) zu opfern. Wenn wir bedenken, dass die Gesandten Gottes Zeichen gegen Unrecht, Tyrannei usw. setzen sollten, erschließt sich die mit der Geschichte verbundenen Weisheit Allahs swt.

Menschen wir er oder allgemein westlich geprägte Denker können nicht begreifen wieso Gott den Menschen solche Prüfungen aufsetzt, ihr versteinertes Herz und ihre eingeschränkte Sicht lässt sie in solchen Geschichten nur die ihnen bekannte Form von moralisch und unmoralisch erkennen. Aber eine der vielen Antworten ist in den oben stehenden Koransuren zu lesen : „So belohnen Wir die Frommen... So belohnen wir die, die gutes tun...”


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Bismillah

Assalamu Alaikum,

 

Ein Atheist denkt vllt. Ibrahim (a.s) (bzw. Abraham) würde von sich aus entscheiden, seinen Sohn zu opfern, um hierdurch seinen grenzenlosen Glauben an eine höhere Macht zu beweisen. D.h. er sieht in der Absicht Abrahams (a.s) etwas Faschistisches, weil er wahrsch. nicht glaubt, dass er eine Verbindung mit Gott hat, der die Wahrheit ist und nur Gutes tut. Er denkt, das ist ein Mensch, der sich einbildet in Kommunikation mit einem angeblichen Gott zu sein, er hat Anhänger, er ist ihr Führer. Er treibt diese eingebildete Kommunikation mit Gott in die höchste Stufe, damit er aus egoistischen Gründen, seine Position unter den Menschen erhöht und seine Führerschaft befestigt.

 

Lässt sich diese These bestätigen?

Damit man erkennt, ob eine Geschichte, aus der eine Gruppe von Menschen Lehren ziehen und ihre Figuren als Vorbilder sehen, einen negativen Einfluss auf ihr Verhalten hat oder gar sie zu Faschisten mutiert, muss man den Gesamtzusammenhang und alle Fakten beachten, die mit diesen Figuren und der entsprechenden Geschichte zu tun haben. So kann man die Geschichte Abrahams (a.s) mit seinem Sohn nicht getrennt von der Geschichte Abrahams seit seiner Jugend bis zu seinem Tod betrachten. Auch die Beziehung Abrahams zu Gott und die Prüfungen, die er vorher hatte, müssen mitberücksichtigt werden. Wir reden über einen Menschen, der ins Feuer geworfen wurde, und gerettet wurde vom selben Gott, der ihm befohlen hat seinen Sohn aufzugeben. Wir reden von einem Menschen, der Allah drum gebeten hat, ihm zu zeigen, wie er Toten auferweckt. Er mit seinen Augen gesehen, wie Allah die Toten auferweckt. Wir reden von einem Menschen, der 100 Jahre lang keinen Sohn hatte und auch nicht mehr die Hoffnung hatte, einen Sohn zu bekommen. Wir reden von einem Menschen, der so eine vertraute Beziehung mit Gott aufgebaut hat, dass er der Freund Gottes genannt wurde. Es ist kein Mensch der keine Erfahrung hatt, Vermutungen folgt und seine Vernunft nicht walten lässt. Er ist ein Mensch, der solch eine Gewissheit erlangt hat, dass er die Wahrheit ins Auge schaute. D.h. er hat nur mit seiner Vernunft geurteilt, nicht mit seinen Gefühlen! Wie denn, wenn seine Gefühle ihm sicherlich gesagt hätten, dass er seinen Sohn nicht töten sollte. Es ist alles in einem Kontext, der für die Muslime aber auch für Christen und Juden eine wichtige Symbolik hat. Diese These weist große Schwächen auf, die im Folgenden geschildert werden:

 

1. Es macht keinen Sinn, dass ein Vater, der ca. 100 Jahre auf seinen Sohn gewartet hat, es von sich aus in Betracht zieht, diesen selben Sohn zu töten oder gar zu verletzen. Aus islamischer Sicht war gar Ismael das "Opfer". D.h. sein einziges Kind. Dass ein Vater sein einziges Kind einfach so töten will, erscheint absurd. Wer sich in so einen Vater hineinversetzt, würde wissen, dass er bei jeder Kleinigkeit Angst um seinen einzigen Sohn haben würde. Um diese Vaterschaftsgefühle im Herzen Abrahams zu überwinden, muss man sein Ego ganz beiseite lassen. Der Atheist dreht aber den Spieß um und auf einmal wird aus der Selbstlosigkeit Abrahams (a.s) ein egoistisches faschistisches Verhalten.

 

2. In mehreren Situationen sehen wir, was für ein weiches Herz Ibrahim (a.s) hat. Der selbe Prophet Ibrahim (a.s) ist der Prophet, der mit Gott "diskutiert" hat, als er erfahren hat, dass das Volk Lots bestraft wird. Er hat alles versucht, damit möglichst viele gerettet werden. Der selbe Prophet Ibrahim (a.s) war bekannt für seine Gastfreundschaft und Mitgefühl mit den Menschen. Der die Götzen zerstört hat, weil er Angst um die Menschen hatte, die einen anderen als Gott anbeten und viele Sünden begehen. Kann ein Mensch, der sich so sehr um die "Fremden" kümmert, die jahrelang in Sünde gelebt, viele Verbrechen begangen und nicht wirklich an einen Gott geglaubt haben, auf einmal bei dem eigenen Sohn, auf den er ca. 100 Jahre gewartet hat, hartherzig werden? Wenn ihr über den Einfluss Ibrahims (a.s) auf die Muslime redet, dann müsst über den vollständigen Ibrahim (a.s) sprechen und nicht ein Teilaspekt gerissen aus dem Kontext nehmen und uns zwingen an einen hartherzigen Ibrahim (a.s) zu glauben.

 

3. Die Symbolik der Geschichte ist eng mit dem Glauben an Gott verbunden. Es kann nicht angehen, dass man den angeblichen Faschismus der Muslime durch den angeblichen Faschimus des Islams erklären will, und dann zeitgleich solche Geschichten isoliert vom Glauben an Gott betrachtet und beruteilt. Der Kern der Geschicht besagt, dass Gott den Grad der Opferung Ibrahims (a.s) prüfen wollte und sehen wollte, ob er bereit wäre, den eigenen Sohn um Seinetwillen zu opfern. Der Grad der Ergebenheit war auf dem Prüfstand. Das ist aber nur die eine Seite. Auf der anderen Seite gibt es Ibrahim, der weiss, dass Gott existiert, weise ist und nur Gutes will. Er hatte ihm auch gezeigt, wie er die Tote wieder erwecken kann. Damit steigerte sich seine Gewissheit über Gott und sein Vertrauen in Gott ins Absolute.

 

4. Wenn man diese erwähnten Elemente ausblendet, kann man die Sachlage nicht verstehen. Wenn man sie aber berücksichtigt, dann sieht es ganz anders aus. Er hat nicht auf der Grundlage des Zweifels es in Kauf genommen etwas zu tun und eine Menschenseele zu töten. Gott kann den Sohn Abrahams (a.s) in jeder Sekunde töten, ohne dass Ibrahim (a.s) beteiligt ist. Bspw. durch Herzinfarkt. Gott gab Ibrahim (a.s) den Anschein, dass er seinen Sohn mit seiner Hand töten will. Aus Ibrahims Sicht, der großartige Muslim, ist Gott der, der Leben und Tod in seiner Hand hat. Er wusste, dass Gott seinen Sohn auch so hätte töten können. Er wusste auch, dass Er (s.t) seinen Sohn hätte nicht erschaffen müssen. Daher war es ihm klar, dass es eine Prüfung ist. Der Sohn wurde vom Schöpfer allen Seins als Prüfung für Ibrahim (a.s) geschickt. Daher zögerte er nicht und fasste seinen Mut, erbrachte die notwendige Geduld und führte schweren Herzens den Befehl aus aber gleichzeitig voller Ergebenheit und Zuversicht, dass das was er macht, das Richtige ist. Und Gott hat seinen Sohn letzten Endes leben lassen. Die Lehre dieser Geschichte ist weit entfernt, von dem was dieser Atheist suggeriert.

 

5. Es geht aber nicht darum, dass man im Namen Gottes eine Seele tötet, wie es heute Terroristen tun. Wie, wenn es im Koran doch heißt: Wer eine Seele im Unrecht tötet, so ist es so als hätte er die gesamte Menschheit getötet. Eigentlich ist das Töten im wahren mohammedanischen Islam diese extreme Ausnahme und eine Notlösung, wie es bei Verteidigung des eigenen Landes der Fall ist. Diese Terroristen, die sich auf Gott auf der Basis von Vermutungen berufen und aus Hass, Groll und Selbstliebe töten, sind nicht die Vertreter des Islams und nehmen kein Beispiel an Ibrahim (a.s).

 

6. Keiner der Terroristen sagte auch, dass er sich beim Töten von Menschen ein Beispiel an Ibrahim (a.s) nimmt. Kein Muslim hat die Geschichte Ibrahims (a.s) als Vorwand genommen, um Menschen zu töten.

 

7. Ibrahim (a.s) handelte auf der Basis der Gewissheit, mit einem blutenden Herzen und großer Barmherzigkeit. Er gab sein Ego auf. Er konnte einer Fliege nichts antun, geschweige denn seinen eigenen Sohn, den er von Gott nach 100 Jahren bekommen hat, zu töten. Die Geschichte Ibrahims (a.s) ist, das Gegenteil des Faschismus aber die Unwissenden wollen es nicht wissen.

 

Wassalam

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Salam

Vielen lieben Dank für eure lehrreichen Beiträge, möge Allah t euch belohnen.

 

Seine Kritik am Islam, das er faschistisch sei,entbehrt jeglicher Grundlage.Richtig ist, dass die Ideologie, die er für den Islam hält, faschistoide Züge enthält.In seinem Buch bezieht er sich für seine Analyse des Islam, die keine ist, weil er nur zwei Quellen nutzt, auf Ibn Hanbal und Ibn Taymiya.Keine Historie, keine Religionswissenschaft,keine Auseinandersetzung mit Faschismustheorien,nur die Muslimbruderschaft und der Faschismus in D und Italien werden primitiv verglichen.In seiner einfachen Welt bedeutet Islam=politischer Islam=Faschismus.

 

Bezogen auf das Zitat über Prophet Ibrahim as bleibt die Frage, ob die anderen beiden abrahamitischen Religionen auch faschstisch sind, nach seiner Meinung.Der Gehorsam, den er für das Problem des Islam hält und daraus direkt auf Faschismus schließt, ist sein eigener blinder Gehorsam, den er früher u.a. Ibn Taymiyyah schenkte.Das die Ideologie von Ibn Taymiyyah nichts mit dem Islam zu tun hat, sondern Terrorismus und Gewalt legitimieren soll, darauf kommt Hamed nicht.Aber der Prophet Abraham as, der ist der Faschist, weil er gottergeben ist und niemandem je etwas zu Leide tat.Wie gesagt, Hameds Darstellung des Islam ist nicht theologischer oder religionswissenschaftlicher Herkunft.Er stülpt dem Islam eine Doktrin auf, die Ibn Taymiyyah erfand und hält das für unsere Religion.Er kritisiert eine Religion von der er nichts verstanden hat.Auch den politischen Islam hat er nicht verstanden, ja nicht ein mal die MB, die nicht alle Anhänger von Ibn Taymiyya sind.

 

Zum Schluss möchte ich Michael Lüders zitieren,der das Buch kritisiert, weil es eine Hetze und keine Analyse ist.

 

"Dennoch, Abdel-Samads Machwerk wird sich gut verkaufen. Nicht weil es lesenswert wäre. Sondern weil er die Vorurteile der deutschen Mehrheitsgesellschaft bedient: Wo Islam drauf steht, ist Terror drin, mindestens aber Mittelalter und Kopftuch. Wie seine Schwestern im Geiste, Necla Kelek und Seyran Ates, dient er sich als Kronzeuge der Anklage an: Ich bin Muslim, und ich kann nur bestätigen, was ihr, liebe Deutsche, mehrheitlich sowieso denkt: Islam und Demokratie, das geht einfach nicht zusammen. Diese Haltung wird hierzulande gerne missverstanden als mutiger Tabubruch oder Aufklärung. Das ist sie mitnichten. Allen voran geht es um Selbstdarstellung, gepaart mit dem Zerrbild eines vermeintlich ewigen Muslims."

 

Fi aman illah

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