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Wenn Konvertiten keinen Anschluss finden...


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Bismillah

Assalamu Alaikum,

 

die Tatsache, dass wir jetzt so viele Stimmen hören, die besagen: Lasst uns den Konvertiten einen stärkeren Anschluss ermöglichen, bedeutet, dass die Ummah diese Notwendigkeit erkannt hat. Früher waren Konvertiten etwas was heraussticht, weil es so selten war, heute gehört die Annahme des Islams zum Alltag. Wir dürfen sogar inzwischen immer mehr "kleine" Muslime in unsere Community begrüßen, deren beide Elternteile Deutsche ohne Migrationshintergrund sind. Das ist eine Entwicklung, die unser Verständnis von Muslim-Sein und Deutsch-Sein, und hier übertreibe ich nicht, revolutioniert. Früher waren Deutsch und Nichtmuslim in unserem Denken und Wirken Synonyme. Heute machen immer mehr immer weniger den Fehler Deutsch und Nichtmuslim zu verwechseln. Das bedeutet nicht, dass die Probleme dadurch gelöst wurden. Nein wir müssen weiterhin daran arbeiten, die Identität der Muslime in Deutschland, als deutsche Muslime und muslimische Deutsche, zu stärken.

 

Allerdings ist es wichtig zu wissen, dass wir uns historisch seit Jahren an einem Wendepunkt befinden, der nicht nur aber auch die islamische Arbeit betrifft. Das liegt hauptsächlich daran, dass wir einen besonderen Generationenwechsel erleben. Die Muslime sind in diesem Land verwurzelter denn je. Ich darf an die Frage "Gehört der Islam zu Deutschland?" erinnern. Allein das Stellen dieser Frage bedeutet, dass der Islam inzwischen zu Deutschland gehört. Früher war die Frage, ob es überhaupt ein islamisches Angebot gibt. Heute ist die Frage, wie wir das islamische Angebot so gestalten können, dass es den quantitativen und qualitativen Zuwachs der Muslime und deren Position in der Gesellschaft gerecht wird. Wir müssen die Frage der Konvertiten nicht mehr unbedingt alleine behandeln. Allein die Erkenntnis, dass die 3. und sogar 4. Generation eine starke Bindung zu ihrem Heimatland Deutschland haben, bedeutet, dass der Islam unbedingt nicht nur auf Deutsch sondern auch in einem auf Deutschland angepassten Stil vermittelt werden muss. Denn die Muslime laufen sonst Gefahr, dass ihre eigenen Kinder keinen gesunden Anschluss finden, geschweige denn Konvertiten.

 

Wassalam

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Schwester, leider ist dies nicht der Fall. Man wird in den allermeisten Moscheen als jemand mit anderer Herkunft mindestens nicht so herzlich begrüsst wie die anderen. Selbst wenn es um so kleine Unterschiede wie zwischen Iranern und Afghanen geht. Oft wird man nicht einmal beachtet. Es kommt sogar vor, dass man deutlich die Enttäuschung im Gesicht des Gegenübers sieht, wenn er merkt, dass man bspw. in der türkischen Moschee ist und kein Türkisch kann. Er ging davon aus, dass man Türke ist.

 

Außerdem kommt es in etwa einem Abweisen gleich, wenn man eine Person ausschließt, weil man nicht in der Landessprache kommunizieren will.

 

Natürlich wird keiner dir direkt sagen: "Du bist Deutscher? Raus".

 

 

Stell dir vor, du wirst zu jemanden nach Hause eingeladen. Da sind bspw. 5 Personen aus Nation XY. Sie können zwar deutsch, aber sprechen, obwohl du ihre Sprache nicht verstehst, ihre Landessprache. Du darfst auch Tee trinken, darfst mitessen, darfst sogar neben ihnen sitzen. Würdest du aber wirklich sagen, dass du willkommen gewesen bist? Sicher nicht. Aber genau das geschieht in den allermeisten Moscheen. Sie reden untereinander dann auf Türkisch/Persisch/Arabisch. Sie erwarten, dass der Konvertierte türkisch/persisch/arabisch lernt. Sie sagen dem Konvertierten: "Du kannst doch türkisch lernen". Sie sind nicht bereit, einen Schritt auf den anderen zuzukommen. Sie müssen unbedingt ihre Parallelkultur in der Moschee ausleben. Moschee= Kültürverein.

 

 

Schwester, man kann nicht Teil einer Gemeinschaft werden, mit der man nicht kommunizieren kann und die nicht bereit ist, die Kommunikation mit anderen aufzunehmen.

 

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Salam alaikum,

 

einiges ist richtig, einiges betrachte ich als konvertit anders.

Nicht alle sind gleich. Man sollte auch den Mut haben seinen missfallen kund zu tun, denn da ist nichts dabei und es ist die Wahrheit.

Es gibt herzliche Geschwister und es gibt hochmütige Geschwister die denken sie wären etwas besseres.

Habe Viel erlebt. Reflektiere viel, Alhamdulillah.

 

Ich finde es immer schade das es einige gibt, die mit schönen Wörtern um sich schmeißen jedoch im Herzen eben anders sind, sie fordern zu Guten benehmen auf handeln jedoch selbst sehr abweichend davon und denken dann die anderen wären weniger wert.

 

 

Beispiel: freundschaftsanfrage auch hier im forum wird nicht bestätigt oder egal aus welchem Grund abgelehnt.

Nicht mal nachgefragt.

 

Kann sein das einige gibt die so getestet werden.

Beispiel: der andere bekommt es ja nicht mal mit ob dadurch der andere denkt und fühlt, jedoch sieht er sich bestätigt in seinem Test.

Das leben ist ja der Test.

Es scheinen nur eben einige zu vergessen. Und da sieht man dann das Ihrer Wörter keine taten folgen.

Schall und Rauch.

 

 

Der Islam findet im Herzen statt und ist nicht Ort bzw Stadt oder land gebunden.

 

Hz Fatima ( a.s ) sagte : seid einladend zu den Menschen, jedoch mit taten ,nicht mit Worten.

 

 

Eins hab ich gelernt es gibt einige Menschen die sind einladender zu den Menschen als so mancher Muslim, und spielen nichts vor und sind keine Muslime.

 

Wer nur lang genug hinsieht der merkt schnell es gibt nicht viel unterschied , mensch ist Mensch egal ob Jude, Christ oder Muslim.

 

Es kommt auf das praktizieren an und nicht nur auf Worte.

 

Ich denke ich könnte die ganze Nacht durchschreiben ,jedoch belasse ich es hier mit einigen dieser Sätze.

 

Nur noch eins, mit aufrichtigen Worten die wahrhaftig sind in Wort und Tat und die einfach sind, kommt man oft schneller ans Ziel.

 

 

Prophet ( saas ) sagte : Dein ablehnender Feind, bist du Selbst in dir.

 

Wasalam, vergebt mir bitte

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@ Br. Ismael: Ich unterschreibe alles, bis auf das mit den virtuellen Freundschaftsanfragen, das sollte man wirklich nicht überbewerten, das reale Leben zählt! Vielleicht hat der Betreffende es einfach nicht gesehen.

 

Ich denke, Schw. Geistchen hat schon ihrem Unmut innerhalb der bewussten Gemeinde Ausdruck verliehen.

Das mit der "Kindergartensprache" ist schon eine derbe Unverschämtheit, aber ich glaube nicht, dass diese Einstellung Mainstream ist, das hat vielleicht einer gesagt (oder wohl eher eine). Ich hätte der Schwester geantwortet, was sie wohl sagen würde, wenn eine Gruppe Deutscher nach Iran kommt und dann sagt , "eure Sprache ist doof, lernt Deutsch." Man wäre mit Recht wohl empört. Aber so kindische Äußerungen würde ich auch nicht allzu ernst nehmen, solche Leute sind doch nicht für voll zu nehmen, es gibt doch sicherlich jede Menge andere.

Leider überwiegen in unseren Erinnerungen aber immer oder meist die negativen Erlebnisse, nicht nur was dieses Thema angeht, warum auch immer.

Br. 3aliys Beitrag schließe ich mich vollumfänglich an, denn das betrifft nicht nur Konvertiten, sondern auch die 3. und 4. Generation junger Muslime in Deutschland. Wir werden kommenden Moharram inshallah nicht nur wie bisher am Tag Ashura, sondern JEDEN Tag deutschsprachiges Programm machen, das neben dem arabischsprachigen läuft. Wir haben nämlich gesehen, dass das sehr gut angenommen wird, und Konvertiten gibt es dort kaum, die kann man wirklich an einer Hand abzählen. Wobei ich natürlich hoffe, dass sich das auch bald ändern wird, aber das ist ein anderes Thema.

 

@ Abdul Wadud: So eine deutschsprachige Gemeinde haben wir bereits, und Konvertiten gibt es da wie gesagt so gut wie gar keine. Eine rein deutsche Gemeinde möchte ich auch gar nicht, gerade das Vielfältige finde ich so schön. Unsere Mitglieder bestehen aus 8 Nationen, wobei ich die Geschwister , die aus den verschiedenen Ländern des ehemaligen Jugoslawiens kommen, als eine gezählt habe, sonst wären es noch mehr.

 

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Salam.

 

Ich möchte gerne einen anderen Blickwinkel zu dieser Thematik in die Diskussion miteinbringen:

 

Ich kann sehr viele Konvertiten verstehen. Aber dass Problem müssen wir aus einer höheren Ebene betrachten. Das geselschaftliche "Klima" in vielen schiitischen Gemeinden ist kühl. Ich lebe schon seit vielen Jahren hier, und ich war in vielen Moscheen und Islamischen Gemeinden verschiedener Nationalitäten und Rechtsschulen in ganz Europa.

 

Was mir aufgefallen ist, ist dass schiitische Moscheen in vielen Fällen wie "Privatclubs" sind, in denen eine ganz bestimmte Gruppe von Menschen das Sagen hat, welche gar nicht daran interessiert ist neue Menschen aufzunehmen und zu integrieren. Ich habe das Gefühl dass die Menschen dort sehr distanziert sind und keine richtige "Ummah" im islamischen Sinne darstellen. Vielmehr handelt es sich um private und sehr oft nach außen hin geschlossene Freundeskreise die einfach unter sich sein wollen.

 

Ich als Iraner, war in einigen iranischen Moscheen, und habe erlebt wie kühl und desinteressiert mit mir umgegangen wurde. Als Fremder wird man nicht wirklich herzhaft in die Mitte der "Gemeinde" ( Falls man das überhaupt als Gemeinde bezeichnen könnte ) aufgenommen. Die Gespräche sind zum Teil sehr oberflächlich und distanziert. Und wenn man nach längerer Zeit sieht, dass einem kein "Anschluss" gewährt wird, distanziert man sich dann auch automatisch von diesen Gemeinden weil man sich einfach nicht willkommen fühlt. Ich habe dass schon von einigen Iranern, und auch Afghanen gehört.

 

Ich will nicht sagen, dass die Atmosphäre in diesen Moscheen negativ sei, aber ich empfinde viele solcher "Gemeinden" nicht als echte islamische Gemeinden, in denen alle brüderlich behandelt werden, in denen jeder willkommen ist, und herzlich aufgenommen wird, und in denen man sich auch um die Probleme der Mitglieder kümmert und sich gegenseitig hilft bzw Halt gibt.

 

Ich habe selber erlebt, dass nach jahrelangem Kommen und Gehen in eine schiitische Moschee, der einzige Kontakt zum Imam der Moschee eine schlichtes "Hallo" ( "Salam" ) war!

 

 

 

 

 

Ganz andere Erfahrungen habe ich in den meisten sunnitischen Moscheen gemacht: Als nichtarabischsprechender Muslim wurde ich sehr oft herzhaft Empfangen und begrüßt. Die arabischen Reden wurden mir sogar auf Deutsch übersetzt. Alle grüßen sich gegenseitig, man sieht Menschen aus allen Nationalitäten, und man hat das Gefühl dass die Nationalität eine geringere Rolle spielt als bei den schiitischen Moscheen.

 

Letztens war ich als Neuling zwei Wochen hintereinander beim Freitagsgebet in einer arabischen sunnitischen Moschee. Und ich hatte mich selber gewundert wie sehr sich die Menschen dort über mein nochmaliges Kommen gefreut hatten! Der Imam setzte sich zu mir und hieß mich willkommen und wahr sichtlich froh über mein Kommen.

 

Wenn man so herzhaft behandelt wird, und in kurzer Zeit aufgenommen wird, ist das völlig klar dass man gerne hingeht, und den Kontakt zu solchen Gemeinden pflegt.

 

 

Diese Wärme und diesen Zusammenhalt vermisse ich bei vielen schiitischen Moscheen!

 

 

wassalam

Benyamin

 

 

 

 

 

ps: natürlich betrifft das nicht alle schiitischen Moscheen. ich habe auch einige schiitische Gemeinden erlebt in denen die Atmosphäre sehr herzlich und warm war.

Aber insgesamt, empfinde ich den Gesamtzustand der schiitischen Moscheen hierzulande wie oben beschrieben.

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@Br. Benyamin: Absolute Zustimmung. Ich bin in sunnitischen Moscheen immer sehr herzlich aufgenommen wurden, obwohl ich damals kein Wort Türkisch verstand.

In schiitischen zwar immer auch, aber das war viel später, und es kam natürlich dadurch, dass mein Mann dort Vorträge hielt.

Noch härter trifft es Geschwister, die zur Schia gewechselt sind. Ein Bruder sagte mal, er hätte immer mal bei den sunnitischen Brüdern auf einen Tee vorbei kommen können, aber seit er Schiit ist, existiert er für sie nicht mehr. Und in den schiitischen Moscheen dann die gleiche Erfahrung wie du beschrieben hast. Wobei da noch die Sprache hinzukommt, du kannst ja wenigstens Persisch.

Und dann wundern wir uns, dass so weniger zum Weg der Ahl al- Bait finden?

 

Es kommt wohl auch daher, dass wir eine Minderheit innerhalb der Minderheit sind, und Minderheiten neigen leider ein bisschen zur Wagenburg-Mentalität und zur Abkapselung. Wir müssen da noch viel an uns arbeiten.

 

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Salam

Ich habe es zwar nicht so erlebt,aber wenn ein Großteil es so kühl erfahren hat,dann bleibt nichts anderes übrig als sich selbst einzubringen.Entweder in vorhandenen Gemeinden oder man baut mit einigen zusammen etwas auf.

 

Salam

 

sicher. Jammern und Selbstmitleid helfen da nicht weiter. Man muss auch selber aktiv werden.

 

wa salam

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@Schwestern Belkis und Fatima,

 

Das mit dem selber aktiv werden ist so eine Sache. Wenn eine Gemeinschaft oder Gemeinde bereits verschlossen ist, ist es schwierig, sich einzubringen. Eine eigene Gemeinde zu gründen ist für viele nicht möglich, da dies keine einfache Sache ist. Gerade Konvertierte oder auch andere Geschwister brauchen den Halt einer bestehenden Gemeinschaft, die sie auffängt, und in der sie sich entwickeln können.

 

Das Jammern ist zwar keine schöne Sache, aber es ist in diesem Falle ein berechtigtes Jammern.

 

Am Beispiel von Bruder Benyamin, der ja eine der orientalischen Sprachen (Persisch) beherrscht, kann man sehen, dass es sogar für solche Geschwister nicht einfach ist, in eine Gemeinschaft aufgenommen zu werden. Bruder Benyamin steht mit seinen Erfahrungen sicherlich auch nicht alleine da.

 

Dass sunnitische Moscheen per se viel offener sind ist aber auch fraglich. Es ist ein Problem, das sowohl die sunnitischen als auch die schiitischen Moscheen haben. Und genau das nutzen die Salafisten, um diese Lücke zu schließen. Sie sind offen für jeden, was ein natürliches Resultat ihres Dawa-Wahnes ist.

 

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Salam

Ich habe es zwar nicht so erlebt,aber wenn ein Großteil es so kühl erfahren hat,dann bleibt nichts anderes übrig als sich selbst einzubringen.Entweder in vorhandenen Gemeinden oder man baut mit einigen zusammen etwas auf.

Salam.

 

Natürlich muss jeder aktiv sein. Das ist völlig klar.

 

Nur ist das in der Praxis nicht so einfach wie manche glauben. Wenn jemand zB aus Iran oder aus Afghanistan nach Deutschland kommt ist es für ihn als Fremde Person in einem fremden Land schwierig eine eigene Gemeinde zu gründen.

 

Und wenn dann die bestehenden Gemeinden, welche er aufsucht ihn nicht aufnehmen wollen, verliert er, die Freude an der Teilhabe an der islamischen Ummah.

 

Die Gemeinden und Moscheen müssen offener werden, und sich nicht als private clubs "Hey'ats" für Freunde verstehen, sondern als das was sie eigentlich sein sollten: Orte der Verkündung der göttlichen Botschaft an die GESAMTE Menschheit!

 

 

Wassalam

Benyamin

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Salam

 

Immerhin lassen die dich in die Mosche hinein, ich werde, wegen meinem nicht-südländischen Aussehens, manchmal von einigen selbsternannten Bodyguards vor der Mosche nicht mal hinein gelassen, falls ich mal in die Mosche gehe was ich schon seit Jahren nicht gemacht habe...

 

Ach ja und ich bin kein Konvertit.

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Salam

 

Immerhin lassen die dich in die Mosche hinein, ich werde, wegen meinem nicht-südländischen Aussehens, manchmal von den selbsternannten Bodyguards vor der Mosche nicht mal hinein gelassen, falls ich mal in die Mosche gehe was ich schon seit Jahren nicht gemacht habe...

 

Ach ja und ich bin kein Konvertit.

Salam.

 

Soetwas höre ich zum ersten Mal. Welche Moschee hat "Türsteher" die einen daran hindern diese zu betreten???

 

 

Wassalam

Benyamin

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Salam.

 

Soetwas höre ich zum ersten Mal. Welche Moschee hat "Türsteher" die einen daran hindern diese zu betreten???

 

 

Wassalam

Benyamin

 

 

Salam

 

Das mit den Türstehern war mehr so ein Scherz, manchmal kams vor das die mich am Moscheeingang nicht durchlassen wollten, weil sie gedacht haben, wegen meinem Aussehen, ich sei kein Muslim.

 

Wasalam

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Salam

Ich sagte nur,dass man aktiv werden sollte wenn man was verändern möchte,dass dies nicht einfach wird ist völlig klar,aber so ist nun mal das Leben. Jammern ist berechtigt,auf jeden Fall,bringt einen aber nicht wirklich weiter.

 

Wenn ich wie oben beschriebene Erfahrungen gemacht hätte mit Moscheen,würde ich mir vielleicht eine Person mitnehmen,die ich kenne um nicht allein zu sein und einbringen kann man sich dann immer noch nach einiger Zeit.Oder man gründet eine eigene kleine Gemeinde für die man nicht gleich Räume anmieten muss. Man sollte auch gucken,dass nun nicht jeder anfängt eigene Brötchen zu backen und auch Geld verschwendet,was gerade wirklich woanders gebraucht wird als für noch eine Moschee. Kräfte und Mittel müssen gebündelt eingesetzt werden. Es ist auch nicht fair den Gemeinden nicht die Chance zu geben zur Veränderung durch Mitwirkung. Die jungen Leute müssen sich da durchsetzen,wenn sie umgestalten wollen.Wir jammern wirklich auf sehr hohem Niveau hier,entschuldigt wenn ich das so sage.

 

Aber wer gläubig wird,wird es für Gott und nicht für die Gemeinde,auch wenn natürlich Gemeinden eine sehr wichtige Rolle einnehmen.

Es gibt allerdings genug Gemeinden,nur müssen diese reformiert werden und dies liegt an uns und unserem Willen mitzuwirken.

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Die Schmerzen einer Person, die keine Gemeinde hat, und nicht weiß, wohin mit sich, sollten nicht unterschätzt werden. Es kann sein, dass einige Geschwister das Bedürfnis auf Gemeinschaft anderweitig befriedigt bekommen, oder gar nie mit solchen Problemen konfrontiert waren (Weil sie als "Orientalen" in eine der etablierten Moscheen mit großgeworden sind). Aber wir sollten deshalb nicht diese Probleme kleinreden. Wie viele Menschen haben wir verloren, weil man sich nicht um sie gekümmert hat?

 

Es geht wirklich nicht darum, Schwarzmalerei zu betreiben. Es geht auch nicht darum zu dramatisieren. Die Situation ist in vielen Gemeinden unschön, obwohl es so nicht sein muss. Sicher ist es besser als vor 10 Jahren, aber es ist bei weitem noch nicht so, wie es hätte sein sollen.

 

Wir sind in einer Zeit angekommen, wo es wirklich nicht einfach ist, Anschluss zu finden. In der einen Moschee, wirst du schief angeschaut, weil du Schiite bist, in der nächsten, weil du noch jung bist, und in der übernächsten, weil du diesem oder jenem Gelehrten folgst/oder eben nicht folgst. Dabei sollten die islamischen Gemeinden Orte sein, wo wirklich wortwörtlich jeder sich willkommen fühlen sollte.

 

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Salam

Ich bin ganz deiner Meinung Br.TaHa und sehe auch die Problematik,nur habe ich die Erfahrung in anderen Bereichen gemacht,dass sich eben nichts verändert außer man hilft mit. Das ist leider so und ich denke auch in dieser Angelegenheit ist es nicht anders.

 

Ich selbst bin nicht so der Moschee-Typ hier in D weil mir hier die Spiritualität fehlt,bin auch nicht in 'etablierten Moscheen groß geworden'.

Wenn ich in die Moschee gehe im Ramadan und Moharram,dann fühle ich mich dort wohl und es ist alles vetreten alhamdulillah. Wenn es anders wäre,würde ich versuchen mich einzubringen,um etwas zu verändern oder anderweitig Kontakte knüpfen. Alles andere bringt denke ich nicht soviel.Veränderung braucht Zeit und Partizipation,ohne unseren Einsatz wird sich nichts verändern.

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die einzige wirklich "etablierte" schiitische Moschee, die ich in Deutschland kenne, ist das Islamische Zentrum Hamburg, das auch schon seit den 1960 ern existiert.

 

In Frankfurt wird gerade eine gebaut, aber die ist soweit ich weiß noch nicht fertig.

Alles andere sind mehr oder weniger Vereinshäuser, manche kann man leider "Bretterbuden" nennen.

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die einzige wirklich "etablierte" schiitische Moschee, die ich in Deutschland kenne, ist das Islamische Zentrum Hamburg, das auch schon seit den 1960 ern existiert.

 

In Frankfurt wird gerade eine gebaut, aber die ist soweit ich weiß noch nicht fertig.

Alles andere sind mehr oder weniger Vereinshäuser, manche kann man leider "Bretterbuden" nennen.

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Salam.

 

Wer baut eine Moschee in Frankfurt? Gibt es irgenwdo nähere Informationen dazu? Bin neugierig geworden...

 

wassalam

Benyamin

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Salam

 

Zum Glück habe ich dieses Problem nicht, da ich auch nie in die Mosche gehe. hehe

 

Mal eine ernste Frage, wie werden Sunniten in shiitischen Moschen behandelt? Sicherlich nicht viel besser als die Konvertiten oder?

Salam,

 

ich erlaube mir mal dich zu zitieren- und hoffe dass ich jetzt nicht gleich wieder was gesagt bekomme.

 

Bei uns in der Moschee weiss man dass es viele Sunniten gibt, und es wird extra in der Khutba darauf eingegangen und bewusst auch auf Türksich abeghalten um dafür zu sorgen dass die sunnitischen GEschwister das Schiitentum besser verstehen können.

 

Außerdem verzichten wir auf jederlei Spaltung- es wird auch so wie es sich für eine Moschee gehört nicht über sunnitische Persönlichkeiten aus der Geschichte geredet- weil es nicht den Vahdat fördert sondern nur zerstört. Ich denke übrigens dass die meisten der schiitischen Moscheen so sind. Nicht Gebetsräume, ich spreche schon von richtigen Moscheevereinen.

 

Wsalam,Mahdi

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Salam.

 

Danke!

 

Aber auf der Seite vom izfrankfurt konnte ich nichts über einen Moscheenbau finden.

 

Gibt es irgendwo Bilder? Wann wird die Moschee fertig sein?

 

Es handelt sich dabei nicht um die Moschee der Paskitanis und der Türken?

 

wassalam

Benyamin

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Salam.

 

Danke!

 

Aber auf der Seite vom izfrankfurt konnte ich nichts über einen Moscheenbau finden.

 

Gibt es irgendwo Bilder? Wann wird die Moschee fertig sein?

 

Es handelt sich dabei nicht um die Moschee der Paskitanis und der Türken?

 

wassalam

Benyamin

Salam Alaikum,

es ist jetzt keine Moschee im Stile vom IZH, aber halt ein riesen Gebäude, das auch schon teilweise genutzt wird, aber die Renovierung läuft noch. Schau doch mal zum Iftar vorbei.

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