ANSAR HEZBOLLAH

Imam Khamenei - Afghanische Migranten

28 posts in this topic

bismillah.gif

 

 

salam.gif

 

 

Herr Hujjat al Islam wal Muslimin Hossein Ebrahimi sagt bezüglich der afghanischen Migranten im Iran:

 

Das geehrte Oberhaupt der Revolution hat befohlen, die afghanischen Migranten zu respektieren. Agha (Herr) fordert nicht nur, dass ihnen die Türen geöffnet werden, er verlangt sie auch mit Respekt zu behandeln.

 

 

wasalam.gif

 

Ya Abu Saleh, Amira Zaraa, belkis and 3 others like this

Share this post


Link to post
Share on other sites

Salamu alaykum,

 

Wie kommt es dann, dass die Afghanen im Iran keinen Iranischen Pass bekommen, obwohl die meisten von ihnen dort geboren, aufgewachsen und dort zur Schule gegangen sind? Und da sie keinen Iranischen Pass bekommen, dürfen sie sich auch keine Wohnungen oder Häuser kaufen.

 

Wie kann das alles in einem Islamisch-schiitischen Land passieren? Wieso gibt es diese Diskriminierungen im Iran und wieso tut niemand was dagegen?

 

Wa salam

Ya Abu Saleh likes this

Share this post


Link to post
Share on other sites

bismillah.gif

salam.gif

 

Wie kommt es dann, dass die Afghanen im Iran keinen Iranischen Pass bekommen, obwohl die meisten von ihnen dort geboren, aufgewachsen und dort zur Schule gegangen sind? Und da sie keinen Iranischen Pass bekommen, dürfen sie sich auch keine Wohnungen oder Häuser kaufen.

Wie kann das alles in einem Islamisch-schiitischen Land passieren? Wieso gibt es diese Diskriminierungen im Iran und wieso tut niemand was dagegen?

 

 

Es ist wirklich wichtig, dass wir bei solchen Themen objektiv argumentieren und die Rahmenbedingungen beachten, damit wir nicht zu falschen Schlüssen kommen.

 

Jedes Land hat Gesetze, auf denen basierend die Staatsbürgerschaft angestrebt werden kann. Damit wir von gezielter Diskriminierung von Afghanen sprechen können, muss bewiesen werden, dass speziell Afghanen, trotz vorhandener Voraussetzungen auf Basis der genannten Gesetze, keine iranische Staatsbürgerschaft annehmen dürfen, während Menschen anderer Hintergründe mit denselben Voraussetzungen die Staatsbürgerschaft erhalten.

 

wasalam.gif

belkis and Amira Zaraa like this

Share this post


Link to post
Share on other sites

salam.gif

 

Für das, was eingie Iraner den Afghanen antun, kann man nicht Imam Khamenei(h.) verantworten. Wenn Merkel hier spricht, dass man die Ausländer gut behandeln soll und der Islam zu Deutschland gehört, aber dennoch einige Nazis (Bspl.: Pegida) gegen sie hetzt, hat ja auch nicht Merkel allein zu verantworten. Vielleicht ist das Beispiel nicht vergleichbar, aber das was die Bevölkerung tut, wobei es der Staatsoberhaupt anders verordnet hat, kann man nicht dem Staatsoberhaupt anhängen. Wenn er sagt, dass die Afghanen nicht diskriminiert werden dürfen, dann sind seine Worte zu befolgen. Wer es aber nicht tut, derjenige trägt die Schuld selbst. Dass dann am Ende Imam Khamenei(h.) dafür schlecht gemacht wird, ist schon allein aus diesem Grund völlig absurd.

 

wasalam.gif

Share this post


Link to post
Share on other sites

#bismillah#

#salam#

 

Lieber Bruder Taha ich sehe es anders, denn es gibt sehr viele Angelegenheiten, welche man nicht schwarz auf weiss beweisen kann, obwohl die existieren. Und Bedauerlicherweise gehört das Thema auch zu der Sorte.

Es ist sehr unangenehm über das Thema zu sprechen, jedoch wenn man über so ein Thema spricht, dann muss man meiner Meinung nach auf zwei wichtige Sachen Rücksicht nehmen.

 

Einerseits muss die Absicht haben etwas gutes bzw sinnvolles zu bezwecken, in dem man darüber spricht oder diskutiert und andererseits muss man egal auf welcher Seite man steht ehrlich und offensichtlich über die Dinge sprechen, weder übertreiben aus Sicht den jenigen die sich beschweren noch schön- oder keinreden.

 

Ich habe nicht die Absicht jemanden anzugreifen oder etwas zu unterstellen und auch nicht die Absicht darüber zu diskutieren, denn wie gesagt es ist ein Thema oder es handelt sich um Dinge die man leider nicht so leicht erfahren kann. Vorallem ist es ein sehr emotionales Thema, das schnell zur Streitereien und Spaltung führen kann, sollte man sich dessen bewusst sein wie man über das Thema spricht.

 

Für mich persönlich ist jetzt nur wichtig und relevant, dass der Imam die Notwendigkeit sah das Thema offiziell anzusprechen! Das gibt Hoffnung auf Verbesserung, dass heißt geduldig bleiben und abwarten, alles andere ist erstmal unwichtig.

 

PS: ich kenne Bruder Taha persönlich, ein sehr ehrlicher und lieber Bruder, damit mich keine falsch versteht.

 

Eltemaase Dua und der Friede Allah swt sei mit Euch.

 

#wasalam#

al-Shafiya and Agit62 like this

Share this post


Link to post
Share on other sites
Salamu Aleykum,


ich würde mich auch gerne zu diesem Thema äußern.


Ich kann versichern, dass nicht nur den Afghanen der iranische Pass verweigert wird. Mein Onkel lebt seit über 20 Jahren in Iran und hat immer noch keinen iranischen Pass, obwohl er und sein Sohn für die Regierung arbeiten. Es ist in Iran nicht so einfach, einen iranischen Pass zu bekommen. Und die rechtlichen Regelungen sollte man nicht als Argument für die Diskriminierung der Afghanen nehmen.


Es ist wohl wahr, dass die Afghanen im Iran in vielerlei Hinsicht keine Rechte haben. Aber nicht, weil sie Afghanen sind, sondern weil sie keinen Pass haben. Und es mag sein, dass vom Volk aus eine Diskriminierung gegenüber den Afghanen zu beobachten ist. Daran ist aber nicht Imam Khamenei schuld. Und diese Diskriminierung oder Abneigung ist nicht nur gegenüber Afghanen, sondern auch anderen Gruppen, wie z.b den Azeris. Was ich alles für diskriminierende Witze gehört habe über uns Azeris. Aber wir wissen, dass Diskriminierung nicht nur unter dem iranischen Volk zu sehen ist, sondern auch in Deutschland, in der Türkei...in allen Ländern. Denn böse Menschen gibt es überall.


Ich kann es verstehen, wenn Afghanen Kritik äußern oder eine gesellschaftliche Tatsache ansprechen. Aber man sollte die Regierung nicht dafür schuldig machen. Dadurch zeigt man Undankbarkeit, obwohl die iranische Regierung die Afghanen zu jener Zeit aufgenommen hat, trotz des Krieges im eigenen Land. Und das ist keine Selbstverständlichkeit.


salam

belkis likes this

Share this post


Link to post
Share on other sites

bismillah.gif

salam.gif

 

Lieber Bruder Ya Abu Saleh,

 

Es ist sehr unangenehm über das Thema zu sprechen, jedoch wenn man über so ein Thema spricht, dann muss man meiner Meinung nach auf zwei wichtige Sachen Rücksicht nehmen.

Einerseits muss die Absicht haben etwas gutes bzw sinnvolles zu bezwecken, in dem man darüber spricht oder diskutiert und andererseits muss man egal auf welcher Seite man steht ehrlich und offensichtlich über die Dinge sprechen, weder übertreiben aus Sicht den jenigen die sich beschweren noch schön- oder keinreden.

 

 

Es gibt wirklich keinen Grund dazu, Probleme klein zu reden und ich bin auch kein Fan davon, dass man Dinge "übersieht", weil sie nicht in das eigene Weltbild passen. Was Diskriminierung an sich angeht, so ist dies ein sensibles und oft subjektives Thema. Diskriminierung beruht oft auf Erfahrungsberichten, weswegen diese Angelegenheit oft zu großen Meinungsverschiedenheiten führen kann. Und sicherlich erfahren Afghanen und auch andere Völker im Iran Diskriminierungen. Das kann man nicht kleinreden.

 

Aber in dem obigen Beispiel ging es um etwas, was man auch objektiv behandeln kann und sogar muss, um nicht ungerecht zu werden. Es wurde gefragt, warum viele Afghanen keinen iranischen Pass bekämen, obwohl sie im Iran geboren sind und weitere Eigenschaften haben.

 

Die Angelegenheit mit der Staatsangehörigkeit ist jedoch, wie bereits gesagt, eine Angelegenheit der Gesetze. Sie wird auf Basis der Gesetze verliehen oder entzogen. Wenn also nachweisbar Afghanen die Voraussetzungen zur Erlangungen der iranischen Staatsbürgerschaft auf Grundlage der iranischen Gesetze erfüllen, und sie dennoch keine iranische Staatsbürgerschaft erhalten, dann haben wir es objektiv gesehen mit Diskriminierung zu tun, die nicht weggeredet werden kann. Deshalb wäre es wichtig, dass man nun auf Grundlage der Gesetze argumentiert. Also das bspw. jemand zeigen kann, dass das geboren werden im Iran ausreicht, dass man die iranische Staatsbürgerschaft erhält. Oder, dass es ausreicht, so und so viele Jahre im Iran gelebt zu haben, um den iranischen Pass zu erhalten usw..

 

Sollte jedenfalls eine derartige Diskriminierung von Afghanen im Iran stattfinden, dann ist dies ohne Zweifel verabscheuungswürdig. Aber man muss genau hinschauen, ob die Behörden einfach auf Basis der Gesetze handeln, oder ob Afghanen ihre gesetzlichen Rechte verweigert werden.

 

wasalam.gif

Yare Rahbar, belkis and ANSAR HEZBOLLAH like this

Share this post


Link to post
Share on other sites

#bismillah#

#salam#

 

Eigentlich wollte ich mich dazu nicht mehr äußern, aber paar Dinge liegen mir am Herzen.

 

Mir persönlich ist zwar nicht bekannt, dass man Imam Khamenei h. für die Diskriminierungen verantwortlich macht, vorallem nicht von mir aber falls es jemand tut, dann ist es entfernt von der Realität und Logik und natürlich falsch.

 

Es ist auch richtig, dass man den Führer etwas nicht vorwerfen kann wenn mehr oder weniger der Anhänger bzw Mitmenschen einer Person ungehorsam und schwach im Glauben sind. Ich kann einem Mann den ich schätze und als Wali ul Faqih akzeptiere nicht so eine falsche Lüge vorwerfen, aber ich kann von ihm die Erwartung haben, dass er mindestens sich dazu äußert. Auch wenn ich an seine Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit nicht zweifel.

 

Einer der fragen welches mir durch den Kopf geht ist, wenn die Gesetze des Landes es nicht erlauben, dass nicht alle die gleichen Rechte haben, dann wieso gibt überhaupt solche Gesetze?

 

Lassen wir mal iranischen Pass beiseite das ist nicht ganz tragisch, aber jeder muss ein Recht auf Bildung haben und jeder muss gleich vor dem Gesetz sein? Allein in Deutschland und andere unislamischen Ländern hat jeder nicht nur ein Recht auf die Bildung, sondern man ist verpflichtet.

Aber in Iran gibt leider wie von euch liebe Geschwister erwähnt wurde Gesetze, wo nicht jeder gleich vor dem Gesetz ist.

 

Es ist für mich persönlich nicht relevant das Thema unnötig mehr hochzuspielen, denn für mich War es wichtig dass eine Reaktion vom Oberhaupt kommt und dies ist geschehen. Und das freut mich sehr. Es ist ganz wichtig zu erwähnen, dass wenn es die Diskriminierungen usw. Ungerechtigkeiten nicht gegeben hätte, dann hätte es der Imam nicht für notwendig gehalten wegen paar Ausnahmen so klar und deutlich in die Öffentlichkeit zu sprechen, ob er selbst oder jemand von ihm beauftragt wurde dies in die Öffentlichkeit zu setzen.

Ich will keine Antwort, sondern über die zwei Sätze vom Imam Khamenei h. lesen und über die bisher erwähnen Sachen von allen Seiten nachdenken. Warum war es für den Imam wichtig, wenn es sich nur um Ausnahmen handelt?

 

Segen Allahs swt mit euch liebe Geschwister.

 

#wasalam#

Share this post


Link to post
Share on other sites

...

 

 

Lassen wir mal iranischen Pass beiseite das ist nicht ganz tragisch, aber jeder muss ein Recht auf Bildung haben und jeder muss gleich vor dem Gesetz sein? Allein in Deutschland und andere unislamischen Ländern hat jeder nicht nur ein Recht auf die Bildung, sondern man ist verpflichtet.

Aber in Iran gibt leider wie von euch liebe Geschwister erwähnt wurde Gesetze, wo nicht jeder gleich vor dem Gesetz ist.

 

...

 

 

 

Salam.

 

Hierzulande sind auch nicht alle gleichberechtigt. Zum Beispiel wird hier auch zwischen "EU-Staatsbürgern" und "Nicht-EU-Staatsbürgern" unterschieden.

 

 

 

 

Obwohl ich dafür bin dass man Einwanderern, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen, die Möglichkeit geben sollte sich ein Leben aufzubauen, möchte ich dennoch betonen dass ich strikt dagegen bin "jedem" die Staatsbürgerschaft zu geben.

 

Wir dürfen nicht übersehen, dass Iran umgeben ist von Ländern mit sehr niedrigem Wohlstand die zum Teil auch chaotische Zustände im Land besitzen. Wenn man nun anfangen würde jedem die Staatsbürgerschaft zu geben würde es zu einer Masseneinwanderung von Millionen Menschen aus Afghanistan, Pakistan, Irak, ... kommen.

 

 

Erstens könnte Iran soviele Einwanderer wirtschaftlich gesehen gar nicht verkraften, und zweitens würde das den Iranern sicherlich nicht gefallen zu Fremden im eigenen Land zu werden.

 

 

 

 

Wassalam

Benyamin

Share this post


Link to post
Share on other sites

bismillah.gif

salam.gif

 

Einer der fragen welches mir durch den Kopf geht ist, wenn die Gesetze des Landes es nicht erlauben, dass nicht alle die gleichen Rechte haben, dann wieso gibt überhaupt solche Gesetze?

 

 

Es ist jedoch nichts ungewöhnliches, dass der Staatsbürger eines Landes mehr Rechte hat, als jemand, der kein Staatsbürger ist (bspw. in Bezug auf die Wahlen).

 

Lassen wir mal iranischen Pass beiseite das ist nicht ganz tragisch, aber jeder muss ein Recht auf Bildung haben und jeder muss gleich vor dem Gesetz sein? Allein in Deutschland und andere unislamischen Ländern hat jeder nicht nur ein Recht auf die Bildung, sondern man ist verpflichtet.
Aber in Iran gibt leider wie von euch liebe Geschwister erwähnt wurde Gesetze, wo nicht jeder gleich vor dem Gesetz ist.

 

 

Über dieses Thema wurde vor kurzem auch bereits in einem anderen Thread diskutiert. Leider finde ich ihn gerade nicht.

 

Wenn wir über das Thema Bildung sprechen, dann müssen wir bedenken, dass der Iran bereits seit Jahren zu den Ländern gehört. das die meisten Flüchtlinge aufgenommen hat. Und dies, obwohl der Iran viele von Außen auferlegte wirtschaftliche Probleme erleidet (Bspw. Wirtschaftssanktionen, politische Isolation usw.) und noch am 8-jährigen Krieg zu leiden hat.

 

Das Thema der Bildung ist ebenso eine Angelegenheit, die man objektiv betrachten kann, da sie an wirtschaftliche Bedingungen gekoppelt ist. Um Einwanderern Bildung bieten zu können, muss Infrastruktur geschaffen werden und um Infrastruktur zu schaffen, braucht man finanzielle Mittel. So einfach, wie man sich das vorstellt, ist es nicht. Auch hier muss außerdem geschaut werden, ob eine gezielte DIskriminierung von Afghanen stattfindet, oder ob dies für alle Flüchtlinge gilt.

 

Es ist für mich persönlich nicht relevant das Thema unnötig mehr hochzuspielen, denn für mich War es wichtig dass eine Reaktion vom Oberhaupt kommt und dies ist geschehen. Und das freut mich sehr. Es ist ganz wichtig zu erwähnen, dass wenn es die Diskriminierungen usw. Ungerechtigkeiten nicht gegeben hätte, dann hätte es der Imam nicht für notwendig gehalten wegen paar Ausnahmen so klar und deutlich in die Öffentlichkeit zu sprechen, ob er selbst oder jemand von ihm beauftragt wurde dies in die Öffentlichkeit zu setzen.

 

 

Das stimmt. Es würde tatsächlich keinen Sinn ergeben, das Thema anzusprechen, wenn es nicht relevant gewesen wäre. Aber wir müssen dann schauen, wo es tatsächlich Diskriminierung gibt und wo man etwas fälschlicherweise für Diskriminierung hält, wie am Beispiel der iranischen Staatsbürgerschaft.

 

Ich will keine Antwort, sondern über die zwei Sätze vom Imam Khamenei h. lesen und über die bisher erwähnen Sachen von allen Seiten nachdenken. Warum war es für den Imam wichtig, wenn es sich nur um Ausnahmen handelt?

 

 

Es könnte auch sein, dass es bei diesem Thema um eine gesellschaftliche Dimension geht. Dass es also um den Respekt im Alltag gegenüber den Afghanen geht, der leider bei einigen Iranern nicht vorhanden ist.

 

@ Bruder Benjamin

 

Erstens könnte Iran soviele Einwanderer wirtschaftlich gesehen gar nicht verkraften, und zweitens würde das den Iranern sicherlich nicht gefallen zu Fremden im eigenen Land zu werden.

 

 

Ich bin mit diesem Teil des Satzes nicht einverstanden, da der Iran ohnehin ein multiethnisches Land ist. Und gerade bei den Afghanen, die den Iranern in Sprache und Kultur sehr ähnlich sind, ist eine Angst vor "Überfremdung" nicht nachvollziehbar.

 

wasalam.gif

belkis likes this

Share this post


Link to post
Share on other sites

Salam

http://www.shia-forum.de/index.php?/topic/66179-leben-im-iran/

Das ist der thread,den Bruder TaHa meint,denke ich.

Kurz noch,es gibt unterschiedliche Rechte und Pflichten für Flüchtlinge,Illegale und Migranten.Egal ob diese Afghanen oder Iraker sind.

Bildung für alle ist eine sehr wünschenswerte Angelegenheit,kostet jedoch.Wie schon im thread erwähnt fehlt es an finanziellen Mitteln und die Iraner haben gerade so jeder einen Schulplatz.Für registrierte Flüchtlinge werden aus Spenden und Steuermitteln der Iraner finanziert.Internationale Organisationen können wegen der Sanktionen kein Geld zur Verfügung stellen.

TaHa likes this

Share this post


Link to post
Share on other sites

bismillah.gif

salam.gif

Viele Afghanen hegen eine Abneigung gegen Imam Khamenei, weil sie ihm die Schuld geben für die Diskriminierung einiger IranerInnen gegenüber der afghanischen Bevölkerung und meinen, er würde sich nicht genug positionieren. Umso mehr freue ich mich über diese Aussage von ihm, welche man bei Diskussionen gut verwenden kann.

Rassismus ist eine Form des Überlegenheitsgefühl. Angefangen hat dies bei Iblis und wird bestehen, solange es fehlerhafte Menschen gibt. So sehr ich den Staat Iran liebe, kann ich nicht von der Perfektion aller iranischen Staatsbürger ausgehen. Rassismus / Hochmut existiert leider überall, das ist kein Problem der Iraner.

@Br. Taha: Du meinst mit Sicherheit diesen Thread: http://www.shia-forum.de/index.php?/topic/66179-leben-im-iran/

salam.gif

Agit62, al-Shafiya, belkis and 1 other like this

Share this post


Link to post
Share on other sites

#bismillah#

#salam#

 

Ich verstehe nicht, wieso man nicht einfach klar und deutlich sagt, dass in Iran sowohl viele Menschen gibt die entfernt vom Glaube sind, als auch islamisch betrachtet in der iranischen Regierung ungerechte und nicht gleichberechtigte Gesetze existieren.

Iran treibt eine hervorragende Außenpolitik und hat sicherlich auch viele Afghanen zur Kriegszeiten aufgenommen aber kein Anlass dafür den Rest zu behandeln, wie man möchte.

 

Dass es Diskriminierungen und Rassismus gibt kann man unabhängig von den Worten Imam Khameneis auch zwischen die bereits geschriebenen Zeilen lesen liebe Geschwister, nämlich "Schulplätze gehen erst an die Iraner dann an die Flüchtlinge..." ob die Flüchtlinge vor paar Wochen, Monate oder Jahre nach Iran geflüchtet sind oder vor 30 Jahren und ob man iranische Pass hat oder nicht? Oder ob legal oder illegal? Wo bleibt die Logik, Gottesfurcht, Ehrlichkeit und Gerechtigkeit?

 

Imam Ali asws hat kein Unterschied gemacht ob es jemand sein leiblicher Bruder ist oder ein fremder Andersgläubiger er asws hat jeden vor dem Gesetz gleich gesehen und alles für jeden gleichmäßig verteilt.

 

Imam Ali (as.) sagte:

"Gerechtigkeit und Gleichheit den Menschen zu überbringen, ist die beste Politik."

 

Man gibt trauriger Weise nicht zu, dass in Iran Ungerechtigkeiten gibt, stattdessen versucht man ein zu reden, dass die Afghanen selbst Schuld, indem sie in schwierige Phasen wie vor Armut und Kriege geflüchtet sind. Deswegen müssen die damit leben?

Ich bin immer wieder überrascht wenn die Geschwister von "einige Diskriminierungen" sprechen während es fast allen Afghanen in diesem Land so geht. Wenn man sagt fast alle Afghanen schlecht behandelt werden, heißt nicht gleich das alle Iraner rassisten sind.

 

Lieber Bruder Taha du schreibst, es "könnte sein" dass er nur Respektlosigkeit gegenüber Afghanen innerhalb der Gesellschaft meint. Es macht für mich keinen Sinn Bruder, aber auch wenn er es so gemeint hätte, die Respektlosigkeit gegenüber Afghanen müsste wohl dermaßen dramatisch sein, dass er sehr eindeutig und direkt sagt "...öffnet die Afghanen nicht nur alle Türen, sondern behandelt sie mit Respekt."

 

Wieso hat er nicht verlangt alle Ausländer, Türken, Kurden, Iraker usw sondern klar und deutlich die Afghanen? Und wiederum wenn Respektlosigkeit auf eine Zielgruppe gerichtet ist, dann ist es doch Diskriminierung, oder?

 

Dutzend talentierte afghanischen Geschwister durften sich dort nicht fortbilden und sahen sich gezwungen nach ein mehr oder weniger gerechtes unislamisches Land zu flüchten. Einer dieser Brüder ist der Bruder dessen Koran Rezitation du vor einige Tagen gepostet hast. Der mittlerweile zur den besten in Deutschland gehört.

 

Tagtäglich bin ich in der Imam Ali asws Moschee und umgeben von Brüder und Gelehrten iranischer Herkunft und bin bestens aufgehoben. Das heißt weder verallgemeiner ich es noch habe ich das geringste gegen Iraner.

 

#wasalam#

Agit62 and al-Shafiya like this

Share this post


Link to post
Share on other sites

#bismillah#

 

...

 

@ Bruder Benjamin

 

 

 

Ich bin mit diesem Teil des Satzes nicht einverstanden, da der Iran ohnehin ein multiethnisches Land ist. Und gerade bei den Afghanen, die den Iranern in Sprache und Kultur sehr ähnlich sind, ist eine Angst vor "Überfremdung" nicht nachvollziehbar.

 

...

 

#wasalam#

 

 

Salam.

 

Ich hatte mich mit meiner Aussage nicht auf die afghanischen Einwanderer bezogen.

Ich hatte ganz allgemein von Einwanderung gesprochen.

 

 

 

Ich bin für eine klar geregelte Einwanderung, die anständigen und aufrichtigen Menschen die Möglichkeit gibt sich als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft ein Leben aufzubauen, und gleichzeitig die kulturelle Identität des Landes schützt!

 

 

 

 

Wassalam

Benyamin

Agit62 likes this

Share this post


Link to post
Share on other sites

Salam,

 

 


 

Wenn wir über das Thema Bildung sprechen, dann müssen wir bedenken, dass der Iran bereits seit Jahren zu den Ländern gehört. das die meisten Flüchtlinge aufgenommen hat. Und dies, obwohl der Iran viele von Außen auferlegte wirtschaftliche Probleme erleidet (Bspw. Wirtschaftssanktionen, politische Isolation usw.) und noch am 8-jährigen Krieg zu leiden hat.

 

 

 

Lieber Bruder Taha, was verstehst du unter Flüchtlinge aufnehmen ? Wir dürfen uns nichts vormachen, die Afghanen werden im Iran wie der letzte dreck behandelt, Sie werden gedemütigt, Schikaniert und als Menschen 2. Klasse wenn überhaupt gesehen. Flüchtlinge aufnehmen heisst nicht, Sie wie dreck zu behandeln sondern ihnen ein leben zu ermöglichen was als Sozial und Menschenwürdig akzeptiert wird. Das ist die realität und jeder der das gegenteil behauptet der hat entweder keine ahnung weil er noch nie im Iran war und keinen Kontakt mit Afhanen dort hatte, oder er will einfach nicht war haben das ein Islamisch-Schiitische Staat zu solchen Menschen unwürdigen handlungen fähig ist.

Benyamin likes this

Share this post


Link to post
Share on other sites

Salam,

 

 

 

 

 

Lieber Bruder Taha, was verstehst du unter Flüchtlinge aufnehmen ? Wir dürfen uns nichts vormachen, die Afghanen werden im Iran wie der letzte dreck behandelt, Sie werden gedemütigt, Schikaniert und als Menschen 2. Klasse wenn überhaupt gesehen. Flüchtlinge aufnehmen heisst nicht, Sie wie dreck zu behandeln sondern ihnen ein leben zu ermöglichen was als Sozial und Menschenwürdig akzeptiert wird. Das ist die realität und jeder der das gegenteil behauptet der hat entweder keine ahnung weil er noch nie im Iran war und keinen Kontakt mit Afhanen dort hatte, oder er will einfach nicht war haben das ein Islamisch-Schiitische Staat zu solchen Menschen unwürdigen handlungen fähig ist.

 

Salam.

 

Eines dürfen wir auch nicht vergessen: Diese Flüchtlinge haben oft die "Drecksarbeit" verrichtet die niemand sonst machen wollte.

 

Viele Häuser und Gebäude in Iran wurden sicherlich durch die Hände unserer hart arbeitenden afghanischen Geschwister gebaut!

 

 

 

Wassalam

Benyamin

belkis and Agit62 like this

Share this post


Link to post
Share on other sites

Salam

Ich kann verstehen,dass es ein sensibles Thema ist und dennoch müssen wir realistisch und rational bleiben.D.h.,in der Realität hängen Worte wie "gleiche Rechte für alle" von bestimmten vorhandenen Strukturen und Möglichkeiten ab.So ungerecht es für einen Flüchtling auch klingen mag.Es gibt noch Nationalstaaten und Grenzen.Damit einhergehend gibt es Staatsbürgerschaften und damit verbundene Rechten und Pflichten.Diese Realität können wir nicht ausblenden liebe Geschwister und die Iranische Regierung genauso wenig.Das bedeutet logisch betrachtet es gibt nur soviel,wie man eben zur Verfügung hat an Schulen,Lehrern usw.Wenn ich nur Geld für drei Schulen habe,dann kann ich nicht fünf verwalten.

 

Jetzt nochmal speziell zu Flüchtlingen und zwar weltweit.Normalerweise soll der Flüchtlingsstatus nur eine begrenzte Zeit dauern und nach Kriegsende eine Rückkehr in die jeweiligen Heimatländer ermöglicht werden.D.h.es ist von vornherein keine Einwanderung beabsichtigt von beiden Seiten.Problematisch wird es,wenn wie in Afghanistan seit über 30 Jahren Krieg herrscht.Dies ändert aber nichts am ursprünglichen Flüchtlingsstatus.Gut bei ein paar tausend Flüchtlingen könnte man das finanziellund auch administrativ regeln.Aber nicht mit drei mio Flüchtlingen.Das ist kapazitär nicht möglich,schon gar nicht für ein Land wie Iran.Das hat mit Gottesfurcht und Gerechtigkeit nichts zu tun.Die moralische und religiöse Pflicht ist es einander in Not zu helfen,soweit es eben möglich ist.

 

Ein Staat ohne Grenzen und voller Gerechtigkeit darauf hoffen wir unter der Führung von Imam Zaman af.Doch bis dahin ist es ein weiter Weg und wir alle müssen abgeben,verzichten und daran arbeiten,dass er erscheint.Bis dahin ist Iran ein Staat mit Grenzen und Kapazitäten,wie alle anderen auch.

 

Diskriminierung von Afghanen und auch anderen Minderheiten sind gesetzlich nicht erlaubt und es gibt sogar ein hukm vom Waly gegen das sich Lustigmachen von Ethnien wie den Azeris.Rassismus ist ein Problem von Ignoranz vor dem keine Nation sicher ist.

 

Edit:Probleme mit Schulplätzen für Flüchtlingen in D....ein Afghane flüchtet von Iran hierher,um zur Schule zu gehen und steht vor dem gleichen Problem,den ein Flüchtlingsstatus leider mit sich bringt.http://www.zeit.de/2013/52/schule-asyl-fluechtlingskinder

ANSAR HEZBOLLAH, TaHa and Agit62 like this

Share this post


Link to post
Share on other sites

Salam.

 

Eine Stelle in diesem geposteten Bericht hat mir sehr gut gefallen. Daher möchte ich diese Stelle nochmal hervorheben:

 

 

 

 

 

"Auch wenn unsicher ist, ob sie bleiben dürfen, sollten ihre Kinder sowie jugendliche Flüchtlinge zur Schule gehen dürfen. Denn alles, was sie als junge Menschen nicht lernen können, ist später nur schwer nachzuholen."

 

 

 

 

 

Wassalam

Benyamin

belkis likes this

Share this post


Link to post
Share on other sites

Salam

Genau,sie sollen und können aber nur dürfen,wenn ausreichend Mittel und Strukturen zum Schulbesuch vorhanden sind,wie der Artikel auch beschreibt.Die Lage der Flüchtlinge ist ein globales Problem,welches auch nur global gelöst werden kann.Ohne Sanktionen gegen Iran könnten auch internationale Gelder überwiesen werden.

Viel wichtiger ist aber die Einmischung und Kriegsführung bestimmter Länder zu unterbinden,welche aktuell Syrische,Irakische und Kurdische Flüchtlinge "produzieren.Denn nur so löst sich das Problem,nicht wenn Flüchtlinge immer Flüchtlinge bleiben mit mal mehr und mal weniger Rechten,aber immer Flüchtlinge.

TaHa likes this

Share this post


Link to post
Share on other sites

Salam

 

Ich denke im Jeden Land gibt es Rassismus gegen Ausländer,teilweise ist es leider so das wenn einige Kriminell sind,werden alle in eine Schublade gesteckt.

Im Libanon dürfen Syrer Abends nicht mehr aus ihren Wohnungen rausgehen weil die Leute denken Sie könnten mit der syrischen Opposition zusammen arbeiten.

Share this post


Link to post
Share on other sites

#salam#

 

Aus der Perspektive hast du das Thema mehrmals erzählt Schwester Belkis und die ist sehr verständlich und wurde meinerseits schon lange verstanden und akzeptiert, naja danke trotzdem für ein weiteres mal. Jedoch geht es mir hauptsächlich um die Worte des Imams.

 

Wichtig für uns ist, wie ich in meinem ersten Beitrag erwähnt habe, dass der Oberhaupt sich dazu geäußert und nur das hat Priorität! Jahrelang schön geredet und geleugnet und nun wo der wichtigste Person des Landes mehr als deutlich die Tatsache zum Ausdruck bringt, trotzdem treibt man weiterhin das gleiche Spielchen, das ist unglaublich. Sonst versteht man immer sofort was der Imam sagen will.

 

Kheir InshaAllah.

 

Ich habe nur auf diese Worte von ihm h. gewartet und nun ist es gefallen und das reicht für mich persönlich um das Thema komplett abzuhaken, was und wie die anderen verstehen und denken ist mir somit auch egal. Bin aus dem Rennen...

 

Trotzdem wünsche ich euch Allahs Segen und seine Barmherzigkeit.

 

#wasalam#

Share this post


Link to post
Share on other sites

Salam

Was für Spielchen?Der Rahbar spricht sich nicht zum ersten Mal gegen Diskriminierung der afgh. Flüchtlinge aus.Ich verstehe deshalb den Einwand nicht ganz,denke ich.

Egal.Gottes Segen auch auf dir Bruder.

Share this post


Link to post
Share on other sites

bismillah.gif

salam.gif

Ich verstehe nicht, wieso man nicht einfach klar und deutlich sagt, dass in Iran sowohl viele Menschen gibt die entfernt vom Glaube sind, als auch islamisch betrachtet in der iranischen Regierung ungerechte und nicht gleichberechtigte Gesetze existieren.

 

Tut mir leid, lieber Bruder, dass ich deine Aussage zitiere, obwohl du dich aus der Diskussion verabschiedet hast. Jedoch finde ich es sehr schwer, über die Gesetze eines Landes zu urteilen, ohne mich mit ihnen intensiv zu beschäftigen, um diese auslegen zu können. Ich möchte dir diese Unkenntnis nicht unterstellen, nur weil es mir so ergeht, eher würde ich mich freuen, diese Gesetze mal zu lesen.

Ich selbst finde in der iranischen Verfassung keinerlei Grundlage für Diskriminierung. Im Gegenteil, religiöse Minderheiten genießen Schutz und alle islamische Richtlinien werden beachtet. Wir lesen beispielsweise im

1. Kapitel, Art. 2 II b: Die Islamische Republik gewährleistet durch Gerechtigkeit, politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle Unabhängigkeit und nationale Zusammengehörigkeit Ablehnung jeder Unterdrückung und jeder Unterwürfigkeit, jeder Herrschaft und Knechtschaft (außer in Gott).

oder im 1. Kapitel, Art. 2, Nr. 3: Um die im Artikel 2 erwähnten Ziele zu erreichen, ist die Regierung der Islamischen Republik Iran verpflichtet, alles einzusetzen, um unentgeltliche Bildung, Erziehung und Leibeserziehung für alle auf allen Gebieten zu gewährleisten sowie die höhere Bildung zu fördern und der Allgemeinheit zugänglich zu machen;

 

Alle anderen Gesetze, die jegliche Form von institutioneller Diskriminierung fördern, sind verfassungswidrig. Auch in Deutschland haben wir sehr viel Rassismus, Diskriminierung oÄ, z.B. in manchen Verordnungen, aber auch auf Länderebene finden wir einige Gesetze. Jedoch beruhigt es mich, dass ich noch keine BGH-Entscheidung gelesen habe oder kenne, die man als diskriminierend einstufen könnte. Jede Verordnung und jedes diskriminierende Gesetz würde spätestens beim BGH scheitern.

Wie gesagt, leider kenne ich mich mit dem iranischen Rechtssystem nicht aus. Wäre auf jeden Fall für mich persönlich interessant, mich da weiterzubilden.

Und an einige Geschwister: Einige reden auf eine sehr kalten Art über die afghanischen Migranten in Iran. Wenn ich einige Sätze nehmen würde und statt "Afghane in Iran", "Migrant in Deutschland" einsetzen würde, wären die Sätze sehr braun. Das schlimmste, was man tun kann, ist, die Migranten auszublenden. Deutschland hat sich 60 Jahre lang geweigert, zuzugeben, dass es ein Einwanderungsland ist. Man muss sich der Herausforderung stellen und am Ende ist Vielfalt und Multikulti nicht mehr wegzudenken. Viele stellen es immer als Last dar, obwohl dies auch sehr bereichernd für ein Land sein kann. Kreuzberg in Berlin (Klein-Istanbul) boomt beispielsweise in wirtschaftlicher Hinsicht.

salam.gif

Ya Abu Saleh, Saluton and Agit62 like this

Share this post


Link to post
Share on other sites

Salam,

 

ich bin sehr oft im Iran ca. 2-3 mal jährlich und sehe oft wie mit Afghanen umgegangen wird, und beim besten willen ich kann mir nicht vorstellen das die Führung im Iran davon keine ahnung hat, nein im gegenteil ich denke das das sogar von denen als auftrag gegeben wird. Ihr müsst euch mal vorstellen das Afghanen die ihre aufenhaltskarte nicht mit sich tragen weil sie diese vieleicht zuhause vergessen haben, sofort und ich meine wirklich sofort des landes gebracht werden, ohne die möglichkeit zuhaben diese nachzureichen, es wird regelrecht jagd auf Afghanen gemacht, wo sich Iranische Beamte als arbeitgeber ausgeben um Afghanen anzulocken, z.b. gibt es einen ort in Mashad wo man sich früh morgens hinstellt und dann Arbeitgeber kommen und nach Arbeitern suchen, ab und zu kommt es vor das es Iranische Beamte sind die sich in Zivil kleidung als Arbeitgeber ausgeben und so auf einen schlag 20 afghanen in einen Bus locken mit dem versprechen nach Arbeit, und kaum sind Sie eingestiegen wird kontrolliert wer überhaupt einen Pass hat und wer überhaupt arbeiten darf, bei den sehr sehr wenigen wo alles ok ist macht man nichts, aber bei denen die sich nicht ausweisen können, wird knallhart durchgegriffen, diese armen menschen werden sofort über die grenze befördert, und das wenn sie glück haben, den manchmal kommt es auch vor das sie 2 oder 3 tage in einem gefängniss in der nähe der berge ausharren müssen wo sie sehr wenig essen bekommen, so eine art folter lager, damit sie abgeschreckt werden und es nicht wieder tun. Das ist nur eine von sehr vielen schandtaten die gegen über afghanen getan werden, und ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen das alle das sehen nur die Führung dies nicht mitbekommt

Agit62 and Saluton like this

Share this post


Link to post
Share on other sites

#bismillah#

#salam#

 

Ich bin selbst eine Afghanin und bin öfters mal im Iran und bemerke dort die Diskriminierung, keine Frage. Aber Schwesterherz, ich möchte nicht die Behauptung, dass das alles von der Führung in Auftrag gegeben wird unkommentiert hier stehen lassen. Wer ist die Führung? Seyyed Ali Khamenei (h.). Bei bestem Willen kann ich mir nicht vorstellen, dass er soetwas befürwortet oder gar befiehlt. Genauso wie Bruder Ya Abu Saleh habe ich auf eine "Reaktion" seitens Seyyed Khamenei (h) gewartet und seine Stellung dazu haben wir ja bekommen alhamdulillah.

Von diesen schrecklichen Maßnahmen habe ich auch schon gehört und einmal mitbekommen wie es fast soweit gekommen wäre. Alhamdulillah hatte ich meinen österreichischen Pass mit.

Das alles dort ist schrecklich und definitiv nicht akzeptabel und es sollte darüber gesprochen werden, aber der Führung die Schuld zu geben, nein, das finde ich nicht korrekt. Man kann sich ja mit dem Leben des iranischen Führers befassen und sehen was für eine Persönlichkeit er ist. Es tut mir weh, wenn ich sehe, dass viele meiner Landsleute aufgrund ihrer Erfahrung derart negativ Seyyed Khamenei eingestellt sind. Ich sage nur: viele Menschen in falschen Posten. Eine nicht masoum Person kann das Land nicht zu 100% kontrollieren.

 

Wassalam

Saluton, Ya Abu Saleh and Agit62 like this

Share this post


Link to post
Share on other sites

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!


Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.


Sign In Now
    • 323 Posts
    • 22696 Views
    • ANSAR HEZBOLLAH
    • ANSAR HEZBOLLAH
    • 1 Posts
    • 8 Views
    • AymanK
    • AymanK
    • 868 Posts
    • 51270 Views
    • Ya Baqiyatullah
    • Ya Baqiyatullah
    • 1 Posts
    • 139 Views
    • Laser62
    • Laser62
    • 1 Posts
    • 268 Views
    • Siratul Maarifah
    • Siratul Maarifah

  • Recently Browsing   0 members

    No registered users viewing this page.