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Dr. Yavuz Özoguz: "Wer in Deutschland sagt „Israel Akbar“, wird besonders geehrt"

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Wer in Deutschland sagt „Israel Akbar“, wird besonders geehrt

Gestern ist ein noch sehr junger deutscher Bundestagsabgeordneter gestorben, der in ungewöhnlich intensiver Weise gewürdigt wird. Ein Blick auf vergleichbare Fälle verdeutlicht, warum das so ist.

Erinnern sie sich noch an Andreas Schockenhoff? Wahrscheinlich nicht. Er war Bundestagsabgeordneter der CDU bis zu seinem Ableben am 13. Dezember 2014, was kein Jahr her ist! Er starb im Alter von 57 Jahren unter sehr merkwürdigen Umständen und hat es auf immerhin 14 Jahre Zugehörigkeit zum Bundestag gebracht. Sieben Mal in Folge hat er ein Direktmandat errungen, was sicherlich nicht viele vor ihm geschafft haben.

Andreas Schockenhoff war von Dezember 1990 bis zu seinem Ableben Mitglied des Deutschen Bundestages. Bei der Bundestagswahl 2013 wurde er zum siebten Mal in Folge per Direktmandat für den Bundestagswahlkreis Ravensburg in den Deutschen Bundestag gewählt. Er war Dr. phil. und ist 1973 in die Junge Union eingetreten. Als Bundestagsabgeordneter war er unter anderem Vorsitzender der deutsch-französischen Parlamentariergruppe und stellvertretender außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Ab 2005 war er stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und ab 2006 bis 2013 Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-russische zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit. Sein Alkoholkonsum hat ihm einigen Ärger eingebracht, was medial sicherlich ausschlachtbar gewesen wäre. Sein Tod war zumindest ungewöhnlich. Er starb in seiner eigenen Sauna durch Verbrühung und Verbrennung. So musste es zu einer Obduktion kommen, die aber einen „natürlichen“ Tod feststellte. Er war der erste deutsche Politiker, der sich öffentlich für deutsche Kampfeinsätze in Mali eingesetzt hat, und öffentlicher Befürworter von Kampfdrohnen für Deutschland.

Dieser kleine Einblick in das Leben des Politikers, an den sich hier kaum jemand mehr erinnern kann, sollte verdeutlichen, wie es jemanden ergeht, der zwar hinreichend politische Leistungen gepaart mit hinreichenden Skandalen aufzuweisen hat, aber eben nicht zur Israellobby gezählt wird. Allerdings ist seine besondere Nähe und Zuneigung zu Israel mehrfach dokumentiert [2], doch das ist ohnehin Voraussetzung für solch eine Karriere. Jedoch stand Israel in seiner Gedankenwelt nicht an aller oberster Stelle. Ihm hat die Tagesschau damals eine einzige Webseite gewidmet [1]. Der Text beinhaltet 229 Wörter, was durchaus beachtlich ist und seiner Bedeutung entspricht.

 

Weiter unter: http://www.muslim-markt-forum.de/t1024f2-Wer-in-Deutschland-sagt-Israel-Akbar-wird-besonders-geehrt.html#msg3020

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