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Die Ehebrecherin in der Bibel


Gast karolin
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Hallo,

 

ich habe gerade folgenden Gedanken:

 

Menschen haben doch unterschiedliche Religionen, und sie denken deshalb unterschiedlich darüber, wie nach Gottes Willen eine Bestrafung aussehen müsste.

 

Wenn man an Gott glaubt, und nichts falsch machen möchte, warum bestraft man die Frau nicht nach weltlichen Gesetzen, und überlässt Gott seine Bestrafung im Jenseits?

 

Viele Grüße, B.

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Wenn man an Gott glaubt, und nichts falsch machen möchte, warum bestraft man die Frau nicht nach weltlichen Gesetzen, und überlässt Gott seine Bestrafung im Jenseits?

 

Viele Grüße, B.

 

das tun doch die menschen schon, daher gibt es soviele chaos und ungerechtigkeit!

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Wenn man an Gott glaubt, und nichts falsch machen möchte, warum bestraft man die Frau nicht nach weltlichen Gesetzen, und überlässt Gott seine Bestrafung im Jenseits?

 

Viele Grüße, B.

 

das tun doch die menschen schon, daher gibt es soviele chaos und ungerechtigkeit!

 

Ja, es gibt Chaos und Ungerechtigkeit auf der Welt. Aber wenn es um weltliche Gesetze geht, dann können sich die Menschen wenigstens einig sein, während bei religiösen Gesetzen jede Religion etwas anderes für richtig hält #salam#. Und würde man sich darauf einigen, die Bestrafung Gott zu überlassen, dann wäre keine Glaubensrichtung benachteiligt.

 

Grüße, B.

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Wenn man an Gott glaubt, und nichts falsch machen möchte, warum bestraft man die Frau nicht nach weltlichen Gesetzen, und überlässt Gott seine Bestrafung im Jenseits?

 

Viele Grüße, B.

 

das tun doch die menschen schon, daher gibt es soviele chaos und ungerechtigkeit!

 

Ja, es gibt Chaos und Ungerechtigkeit auf der Welt. Aber wenn es um weltliche Gesetze geht, dann können sich die Menschen wenigstens einig sein, während bei religiösen Gesetzen jede Religion etwas anderes für richtig hält #salam#. Und würde man sich darauf einigen, die Bestrafung Gott zu überlassen, dann wäre keine Glaubensrichtung benachteiligt.

 

Grüße, B.

 

lieber bürger, ich gebe auf, denn um auf eine gemeinsame basis zu kommen erfordert sehr lange zeit und geduld, in der man jede einzelne begriffe definieren (wie "weltliche gesetzte", "religion") muß, dann kommt viele viele weitere begriffe, wie der wahrheit und das gute usw.

dazu habe ich keine lust #dh#

 

wer sucht, der findet! #salam#

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Assalam Alaikoum,

 

@Bürger:

Ja, es gibt Chaos und Ungerechtigkeit auf der Welt. Aber wenn es um weltliche Gesetze geht, dann können sich die Menschen wenigstens einig sein

 

Die Geschichte zeigt doch, dass die Menschen diesbezüglich nie einig waren. Ausserdem, die Menschen müssen dazu ihre Gelüste und Wunschvorstellungen und ihre Schwäche und kurze Einsicht überwinden um was sinnvolles zu erhalten. Das ist unmöglich ohne Rechtleitung von Gott dem Barmherzigen.

Ein Konsens wird es nie geben.

Demokratie nutzt hier nicht, weil die Mehrheit nicht immer im Recht ist.

Was bleibt übrig? Es muss ein Fairer Schiedsrichter her. Und wer ist fairer als Gott(Erhaben ist er) der Gerechte.

 

Der Koran sagt diesbezüglich:

23:71

Und wenn die Wahrheit sich nach ihren Begierden gerichtet hätte; wahrlich, die Himmel und die Erde und wer darin ist, wären in Unordnung gestürzt worden. Nein, Wir haben ihnen ihre Mahnung gebracht, doch von ihrer eigenen Mahnung kehren sie sich ab.

 

Wie Wahr dieser Vers ist!

 

Wassalam!

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Salam

@ Karolin

 

Warum muß man Übel mit noch größerem Übel belegen? Du sagst doch selbst, daß dies ein Verlust der Vernunft ist. Man kann doch keinen Menschen töten, schon gar nicht, wenn er bei der Tat nicht im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist.

 

Der Herr seiner Urteilsfähigkeit zu sein und das erkennen einer sehr großen Sünde (und diese zu begehen) sind 2 Verschiedene paar Schuhe, die absolut nicht miteinander zu vergleichen sind. Weiterhin kann man auch nicht sagen, dass man einem Übel mit einem größeren begegnet. Ich denke wir beide sind uns einig, dass Todesstrafen als harte und als extreme Strafen angesehen werden, aber wir müssen auch erkennen warum. Die Vorraussetzungen sind wie schon erwähnt wurde, dass eine verheiratete Person in diesem Land lebt ( ich denke man wird dort leben, wenn man mit den Gesetzten einverstanden ist, sonst geht man einfach woanders hin um zu sündigen ) und dann von 4 Personen bezeugt wird, dass sie die Ehe gebrochen hat. Das diese Sache abartig und wiederlich ist brauche ich nicht zu erwähnen. Die Steinigung ist gleichzeitig Symbolisch zu verstehen! Es ist eine Mahnung für alle anderen und es zeigt und lässt die Menschen begreifen, wie wiederlich diese Sünde war. Es gibt glaube ich, keine härtere Maßnahme als dieses Verfahren und ich muss sagen, wer sich in einem Islamischen Land ( mit dem bekannten Strafmaß ), mit 4 Personen in die Öffentlichkeit stellt und so etwas macht der ist bekloppt oder ein wilder und willenloser als ein Tier.

 

Zitat:

ehebruch ist im Islam eine schweres Vergehen, wie Gesellschaften zu grunde gehen am Ehebruch können wir an diesem Land wohl sehr genau Studieren oder?

 

 

Ja, das sieht man hier leider allzugut. So wie ich das jetzt verstehe müsste man nach islamischem Recht alle steinigen? Was wäre das für ein Blutbad?

 

Ich will dich folgendes Fragen und erwarte eine wahre Antwort, ohne viel Polemik.

Meinst du die aktuelle Gesellschaft ( bzw. westlichen Gesellschaften ) in der wir leben hätte sich nach Islamischen Regeln so entwickelt?

 

@ Bürger

 

Ja, es gibt Chaos und Ungerechtigkeit auf der Welt. Aber wenn es um weltliche Gesetze geht, dann können sich die Menschen wenigstens einig sein, während bei religiösen Gesetzen jede Religion etwas anderes für richtig hält. Und würde man sich darauf einigen, die Bestrafung Gott zu überlassen, dann wäre keine Glaubensrichtung benachteiligt.

 

Chaos und Ungerechtigkeit entstehen aus diesem fehlenden "etwas an Recht". Das Problem welches du ansprachst und erkannt hast ist, dass jeder meint richtig zu liegen und das "er" recht habe. Man müsste analysieren wer Recht und vorallem wer Erfolg hat und dann zu einem Schluss kommen. Wenn wir direkte Bestrafunggen auslassen wird sich vieles in negativer weise verändern, denn wie auch die Demokratischen, Kommunistischen etc. Gesellschaften erkannt haben macht der Mensch ohne Regeln, eine Menge ärger. Nun könnte man wie du sagen, lass uns einfach zusammen Regeln machen die, die Menschen an der Leine halten, aber dort liegt ein großes Problem. Den Menschen kümmert ein Weltliches Gesetz wenig (und seine meist geringen strafen), aber im Gegensatz wird er ein Göttliches Gesetz ( soweit er davon überzeugt ist ) nicht übergehen, da sein Moralisches Verständniss anders ist. Weiterhin scheinst du zu übersehen, dass diese Strafen (je nach Religion), Allahs (s.w.t) Strafen sind und speziell für die Erde bestimmt sind und somit auf der Erde ausgeführt werden müssen. Wir können die Göttlichen Strafen nicht ohne anordnung Gottes (s.w.t) verschieben.

 

Salam

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Salam Karim,

 

hierzu einige Fragen:

 

Wo steht im Koran,dass Ehebruch mit dem Tod bestraft werden muß?

ich fand nur eine Sure,die das mit 100 Peitschenhieben ahndet.

 

welches ist eine größere Sünde?Ein junger Muslim,der seine Schwester

auf offener Straße erschießt,weil sie aus einer Zwangsehe ausgebrochen ist,oder jemand der Ehebruch begeht(wozu immer 2 gehören)damit aber

niemanden schadet,außer dem betrogenen Ehepartner.

 

die Zeitehe,wie sie Schiiten erlaubt sei, ist eine in Nichtislamischen Gesellschaften nicht nachvollziehbare "Legalisierung"des Ehebruchs.

Das zeigte sich,als neulich die Zeitehe Thema war.Fast alle weiblichen

User haben eine solche Regelung für sich und ihre Partner ausgeschlossen.

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Salam

 

hierzu einige Fragen:

 

Wo steht im Koran,dass Ehebruch mit dem Tod bestraft werden muß?

ich fand nur eine Sure,die das mit 100 Peitschenhieben ahndet.

 

Wie sie sicherlich wissen ist der Koran unsere Hauptquelle für die Rechtswissenschaften. Neben dem Koran benutzen die Muslime Überlieferungen des Propheten ( s ). Wenn die vorraussetzungen für einen glaubwürdigen Hadith vorliegen, benutzt man diesen ebenfalls um Gesetze abzuleiten.

 

welches ist eine größere Sünde?Ein junger Muslim,der seine Schwester auf offener Straße erschießt,weil sie aus einer Zwangsehe ausgebrochen ist,oder jemand der Ehebruch begeht(wozu immer 2 gehören)damit aber niemanden schadet,außer dem betrogenen Ehepartner.

 

Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Der Muslim der meint Gott spielen zu dürfen und irgendjemanden ohne Recht erschiesst hat eine "Erz" Sünde begangen. Der zweite Fall ist ebenfalls sehr übel, allerdings hat niemand jemals behauptet, wir könnten diese Person nun einfach Töten. Sie scheinen sich nicht bewusst zu sein was Unzucht und niedere Triebe in einer Gesellschaft bewirken können. Die Wirkung der Handlungen wird einem oft nicht direkt bewusst. Sie können nicht abstreiten, dass es in den letzten Jahrzehnten einen extremen Moralverfall gab und das Affären heute oft schon zum alltäglichen gehören.

 

 

die Zeitehe,wie sie Schiiten erlaubt sei, ist eine in Nichtislamischen Gesellschaften nicht nachvollziehbare "Legalisierung"des Ehebruchs.

 

Dann gehen sie doch normal Heiraten und lassen sich nach 1,3 oder wieviel Jahren auch immer Scheiden. Kommt aufs gleiche raus oder? Ich weiss, dass die normale Heirat nicht gemacht wurde um sich scheiden zu lassen und das ist unter anderem, auch einer der Punkte warum so eine Ehe erlaubt ist, aber theoretisch könnten sie normal Heiraten und sich scheiden lassen oder nicht?

 

Das zeigte sich,als neulich die Zeitehe Thema war.Fast alle weiblichen User haben eine solche Regelung für sich und ihre Partner ausgeschlossen.

 

Wissen sie Herr Nordlicht. Die Schwestern hier im Forum sind nicht alle Geschiedene/Verwittwete/Vereinsamte Muslimas. Ich kann mir auch nicht sicher sein ob unsere ehrenwerten Damen im Forum öffentlich schreiben würden wie, wo und warum sie Heiraten würden, aber ich will auch gerne glauben was die Schwestern schreiben, denn jeder kann zu diesem Thema seine Meinung haben. Was sie mir, aber glauben können ist, dass es eine Menge geschiedener/verwitweter usw. Frauen gibt, die diese Art der Ehe eingehen, denn auch Frauen sind Menschen und haben Bedürfnisse. Manche mehr und manche weniger.

 

Salam

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  • 2 Jahre später...
MeisterderWinde

Die Frage die man sich in diesem Zusammenhang stellen sollte ist wie Jesus anstelle Mohammeds gehandelt hätte, er hat die Frau die ihm gebracht wurde nicht verurteilt und eine Frau die von selbst zu ihm gekommen wäre wie die Frau zu zu Mohammed gekommen ist hätte er genauso wenig verurteilt. Da Jesus in seinem tun im Namen Gottes handelte, ist die Frage nach dem Prophetentum Mohammeds berechtigt.

 

Eure Meinung? Wie hätte Jesus gehandelt, bei einer Frau die zu ihm gekommen wäre und einen Ehebruch gestanden hätte?

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