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Hanefi

Kharidjiten, Schiiten und Sunniten

28 posts in this topic

Es selamü aleyküm,

 

Wenn ich mich kurz vorstellen darf. Ich bin ein türkischer Sunnite aus der hanefitischen Rechtsschule. Ich lebe derzeit in Österreich und studiere Wirtschaft.

 

Zusätzlich interesse ich mir sehr für das Thema Schia. Aus diesem Grunde lese ich ziemlich viel darüber. Zur Zeit lese ich ein Buch mit dem Titel "Kharidjiten und Schia" von Taha Akyol, einem türkischen Journalisten.

 

Ich werde versuchen mit eigenen Worten über dieses Buch zu reden und mit euch darüber objektiv zu diskutieren. Vorerst möchte ich bemerken, dass ich keinerlei Vorurteile oder Hass gegen die Schitten habe.

 

Gehen wir in das Jahr gegen 657 zurück...

 

Ich möchte nicht viel über die Ermordung vom Khalifen Uthman (ra) und was alles in der Folge gesehen ist, reden.

 

Vielmehr jedoch ist für die Abspaltung des Islam in drei Richtungen die Schlacht von Siffin von großer Bedeutung.

 

Ich glaube, dass ich nicht viel über die Schlacht von Siffin erzählen muss und wie es später zum Schiedsgericht um das Khalifat kam.

 

Aber, ich werde die Ereignisse kurz zusammenfassen:

 

Das Heer des Khalifen Ali (ra) steht kurz vor dem Sieg. Amr bin As hat eine listige Idee. Muawiyas Soldaten stecken Koranseiten an die Spitzen ihrer Lanzen. Sie riefen auf: "Allah möge über uns entscheiden. Nur Er hat das Urteil." Darauf weigert sich eine große Gruppe, die später Kharidjiten genannt werden, aus Alis (ra) Heer weiterzukämpfen. Diese zwingt Hz. Ali zum Schiedsgericht. Weiters wird Hz. Ali gezwungen Ebu Musa als seinen Richter anzuerkennen - Amr wird Richter von Muawiya. Durch eine List Amr bin As' verliert Ali (ra) das Khalifat an Muawiya.

 

Jene Gruppe, die Ali (ra) zum Schiedsgericht gezwungen haben, erklären Ali zum Ungläubigen, weil er das Urteil eines Menschen anerkannt hatte, nur Allah hätte das Urteil. Sie fordern ihn auf, seine Tat zu bereuen. Sie selbst hätten ihrer Sünde bereut. Hz. Ali (ra.) erklärt ihnen, dass er jeden Tag für seine Sünden bereut. Jedoch liege nicht die Schuld für das Schiedsgericht bei ihm, sondern sie hätten ihn dazu aufgezwungen. Diese wollen nicht verstehen und verlassen Ali und bilden die Gruppe der "Kharidjiten!"

 

#salam# Die Gruppe der Kharidjiten spiegelt das "Asabbiyet", die Stammesherrschaft, der vorislamischen Cahaliyye-Zeit wider.

 

Sie sind unwissend und verstehen den Koran nur wörtlich ohne sie zu intepretieren. Sie sind das typische Beispiel für "Beduienen", die vor dem Islam Blutrache und Stammesleben führten.

 

Die Gruppe der Kharidjiten richten ein Blutbad an. Sie erklären Ali (ra) und Muawiya für Ungläubige. All ihre Anhänger sind zum Töten freigegeben. Ihr Blut ist halal, Frauen und Kinder inbegriffen. Worauf Hz. Ali gegen sie vorgeht. Hz. Ali vernichtet das Herr der Kharidjiten. Jedoch können einige fliehen. Diese reorganisieren die Kharidjiten und setzen ihr Übel fort. Einer von jenen, der entfliehen konnte, undzwar Ibn Muldscham, verübt am 22. Januar 661 einen Attentat an Hz. Ali, deren Verletzungen er am 24. Januar erlag.

 

Am selben Tag werden Attantate an Muawiya und Amr bin As verübt, jene aber das Attantat überlebten. Nach dem Tod Hz. Alis konnte Muawiya sein Khalifat befestigen.

 

#salam# Aus der Anhängerschaft Hz. Alis entstand der Weg der Schia. Es bildeten sich zwei Gruppen:

1) Sebeiye: Diese vergöttlichen Ali, worauf Ali sie in seiner Lebzeit intensiv bekämpfte!!! Noch Heute wird Hz. Ali von syrischen Alawiten, Nusairier, wie ein Gott verehrt.

 

2) Farsi-Arami: Diese gaben Ali einen Halbgöttlichenstatus. Ali (ra) sei unverfehlbar und von Sünden rein, so wie die Perser und Arami vor dem Islam ihre Herrscher verehrten. Die Richtung Schia wurde sehr stark von der perschischen Kultur und perischen Religion geprägt.

 

Es ist auch eine Tatsache, dass die Ummayiden die Perser und alle Nichtaraber benachteiligt haben, so dass diese den "Schia" Weg gegangen sind.

 

Das war eine grobe Zusammenfassung der damaligen Ereignisse. Ich möchte dieses Thema mit euch diskutieren.

 

Hier noch einmal eine Zusammenfassung der 3 Richtungen im Islam und wo ihre Unterschiede liegen:

 

1) Kharidjiten: leben in Stammesherrschaften - arabische Beduinen. Sehen sowohl Sunniten und Schitten als Ungläubige. Sie sind unwissend und leben in einfachen Verhältnissen. Sie leben den Koran in Worten ohne ihn zu intepretieren. Haben heute in der islamischen Welt keine Bedeutung mehr.

 

2) Schiiten: nennen sich die Partei Alis. Unterschied zu den Sunniten liegt in der Wahl des Khalifen.

 

Das Khalifat wird von Allah durch Offenbarungen festgelegt. Allah hat Muhammed offenbart, wer nach seinem Tod Khalif werden sollte. Allah hätte Ali zu Lebzeiten des Propheten durch eine Offenbarung zum Khalifen ernannt. Somit sind alle 12 Imame durch Allah bestimmt.

 

Alle Imame sind unverfehlbar und rein von Sünden. Ihr Wort ist das Wort Allahs. Gegen sie zu verstoßen ist gegen Allah zu verstoßen. Nicht an sie zu glauben, ist gleich Allah zu leugnen. Somit wird den schiitischen Imamen ein "halbgöttlicher" Status verliehen, so wie die Perser Ihre Herrscher vor dem Islam verehrten.

 

3) Die Sunniten wählen den Khalif durch eine Wahl. Er wird nicht durch Offenbarung sondern durch Wahl bestimmt. Er ist nicht unverfehlbar und auch nicht rein von Sünden. Das Khalifat im Sunnismus hat einen rein "rechtlichen" Status. Er ist das Oberhaupt des Staates. Dem Khalifen zu widersprechen, heißt auf keinen Fall Allah zu widersprechen. Noch ist niemand ungläubig, der den Khalifen nicht anerkennt.

 

Der Prophet sagte: "Wählet den besten unter euch."

 

Ich finde dieses Thema extrem interessant. Ich warte auf eure Kommentare.

 

Lebt in Frieden, Lebt den Islam.

 

Vesselam

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Salamu Alykum

 

Herzlich Willkommen hier Bruder!

 

Das Buch aus dem du zitierst kenen ich nicht, jedoch denke ich, dass es ein sunnitisches Buch ist und ich dir empfehlen, wennn du etwas über Schiiten erfahren willst dich an schiitische Literatur zu wenden, oder würdest du dich bei Schiiten über Sunniten informieren wollen?

 

Die geschichtliche Widergabe finde ich gelungen und entspricht den Tatsachen, aber dann geht es gleich los mit Behauptungen, wie diese:

 

Aus der Anhängerschaft Hz. Alis entstand der Weg der Schia. Es bildeten sich zwei Gruppen:

1) Sebeiye: Diese vergöttlichen Ali, worauf Ali sie in seiner Lebzeit intensiv bekämpfte!!! Noch Heute wird Hz. Ali von syrischen Alawiten, Nusairier, wie ein Gott verehrt.

 

2) Farsi-Arami: Diese gaben Ali einen Halbgöttlichenstatus. Ali (ra) sei unverfehlbar und von Sünden rein, so wie die Perser und Arami vor dem Islam ihre Herrscher verehrten. Die Richtung Schia wurde sehr stark von der perschischen Kultur und perischen Religion geprägt.

 

Wir vergöttern Ali weder voll noch halb und jeder, der das sagt hat Schirk begangen und wird von uns nicht mehr als Muslim betarchten. Ich bitte dich, Bruder, dich im Forum umzuschauen, und zu gucken, ob wir Imam Ali in irgeneiner weise (ua Iyadhu Billah) vergöttern, oder über unseren geehrten Propheten s.a.a. stellen.

 

Nach unserer Meinung gab es die Schiiten schon in der zeit unseres Propheten s.a.a. und Ammar ibn Yasir, Salam al Farsie, Al Miqdat udn Abu Dharr wurdn schon zu Lebzeiten des Propheten s.a.a. "Schiat Ali" genannt.

 

 

http://www.al-shia.de/artikel/wersinddieshiiten.htm

 

Lisan al-Mizan, ibn Hajar, 2:354

 

- „Wir waren versammelt mit dem Propheten (ص), als Ali ibn Abi Talib (ع) kam. Er (der Prophet) sagte: „Wahrlich mein Bruder ist zu euch gekommen,“ und er setzte seine Hand an die Kaaba und sagte: „Bei dem Einen, der meine Seele in Seiner Hand hält. Dieser Mann und seine Shia sind gewiss die Erfolgreichen/Glücklichen am Tage des Jüngsten Gerichts.“ (erzählt von Jabir ibn Abdillah al-Ansari)

 

1) Kharidjiten: leben in Stammesherrschaften - arabische Beduinen. Sehen sowohl Sunniten und Schitten als Ungläubige. Sie sind unwissend und leben in einfachen Verhältnissen. Sie leben den Koran in Worten ohne ihn zu intepretieren. Haben heute in der islamischen Welt keine Bedeutung mehr.

 

Ich bin kein Kharijie, um das zu bestätigen. Tatsache ist, dass sie sich eggen Ali und Muawiya stelten und sehr hart eggen ihre Gegner vorgingen und laut Ahadieth befahl der Prophet s.a.a. Imam Ali gegen sie zu kämpfen.

 

2) Schiiten: nennen sich die Partei Alis. Unterschied zu den Sunniten liegt in der Wahl des Khalifen.

Alle Imame sind unverfehlbar und rein von Sünden. Ihr Wort ist das Wort Allahs. Gegen sie zu verstoßen ist gegen Allah zu verstoßen. Nicht an sie zu glauben, ist gleich Allah zu leugnen. Somit wird den schiitischen Imamen ein "halbgöttlicher" Status verliehen, so wie die Perser Ihre Herrscher vor dem Islam verehrten.

 

Das meinst du mit Halbgöttlich? Ua Iyadhu Billah! Glaubt ihr Sunniten denn nicht, dass ihr dem Propheten s.a.a. gehorchen müsst? Bzw. steht es nicht in Quran: Und gehorcht Allah und dem Gesandten? Und an anderen Stellen "Gehorcht Allah und dem Gesandten und denjenigen, die die Befehlsgewalt über euch besitzen? Für uns sind es die 12 Imame, die diese Befehlsgewalt besitzen und wir gehorchen Allah in dem wir dem Propheten und seinen Nachfolgern gehorchen. Was ist das anderes, als dem einen Gott in Demut zu folgen und sich seinen Wünschen unterzuordnen. Was die Unfehlbarkeit und Perfektion angeht, so ist sie im menschlichen Sinne zu verstehen, sie sind die optimale Schöpfung, das höchste, was ein Mensch erreichen kann. Der Beweis Gottes auf Erden, dass es möglich ist, Gottes Gesetzen in allem zu gehorchen. Und wir fragen uns: Wer sollte uns zu Gott leiten, wenn er selber Fehler machen kann, die Wahrheit also nicht ganz kennt? Die Aufgabe eines Imam ist es jedoch zu leiten, deshalb ist es logisch, dass er den weg kennt und nicht die Möglichkiet besteht sich zu (ver)irren.

 

Das mit dem persischen Einflüssen ist Quatsch. Nach dieser Theorie müssten sich viel eher die sunniten von persischen Einflüssen beeinflusst sein, denn Persien war jahrhundertelang Sunnitisch, erst viel später mit Al Hillie wurde die Perser Schiiten. Und die Chaliefen unterdrückten nicht nur Perser, sonder vor allem auch die Nachkommen des Propheten, und die waren bekannter Weise die edelsten der Araber!

 

Al Hafith ibn al Hajar Al Asqalanie schreibt in seinem Buch „Tahdhieb At Tahdhieb“ „Wenn die Umajaden hörten, dass ein Kind Ali genannt wurde, dann töteten sie es.“

das hatte damals nichts mit Araber/nicht-Araber zu tun, außerdem wird gerne so getan, als wären Schhite sein gleichbedeutend mit Perser sein. Auch das stimmt absolut nicht! In Libanon, Iraq, Bahrain, Yemen, Kuweit gibt es sehr viele Schiiten und gab es schon immer.

 

Die Sunniten wählen den Khalif durch eine Wahl. Er wird nicht durch Offenbarung sondern durch Wahl bestimmt. Er ist nicht unverfehlbar und auch nicht rein von Sünden. Das Khalifat im Sunnismus hat einen rein "rechtlichen" Status. Er ist das Oberhaupt des Staates. Dem Khalifen zu widersprechen, heißt auf keinen Fall Allah zu widersprechen. Noch ist niemand ungläubig, der den Khalifen nicht anerkennt.

 

Der Prophet sagte: "Wählet den besten unter euch

 

Ja das ist die Meinung der Sunnieten. Auch dass er nicht rein von Sünde ist, ist die sunnitische Meinung. Auch den politischen Characters des Khaliefats bei den sunniten stimmt (für uns hat er eher einen rechtleiterischen Character). Aber dein letzter Satz mit dem Widersprechen stimmt so nicht ganz, die sunnitischen Gelehrten sagen, dass wer dem Chaliefen nicht gehorcht, er zumindetsen Fisq (Freverlei), wenn nicht Kufr begangen hat. Ich werde dir gerne die sunnitischen Meinungen dazu raussuchen. Auch sagen sie, dass wenn man eine Nacht schläft ohne dem neuen Chaliefen Baiah (Treueid) geleistet zu haben, man den Tof der jahiliyah sirbt! Und weiter: Al Chilafah liman Ralab! Das Khalifat für den, der sich durchsetzt, dazu sagt Ahmad ibn Hanbla: Das gilt auch mit dem Schwert!

 

Der Prophet sagte: "Wählet den besten unter euch

 

Wo steht das? So weit ich weiß führen die sunnitischen Gelehrten kein Hadith dieser Art an, um ihre Sicht des Chalifats zu begründen.

 

Die sunnitische Mehrheit stützt sich auf eine Ajah und zwar die in Sura as- Schura 42, Ajah 38:

 

„Und (für jene,) die auf ihren Herrn hören und das Gebet verrichten und deren Handlungsweise (eine Sache) gegenseitiger Beratung ist, und die von dem spenden, was Wir ihnen gegeben haben.“

 

Die Frage, die sich stellt ist, ob den die Wahl nun Sache der Menschen ist oder nicht?

 

Das zweite Argument ist, dass die Sahaba gwewählt haben!

Umnoch einmal auf das Hadith mit der wahl einzugehen, so will ich dir mit einem bekannten sunnitischen Hadith antworten:

 

In allen Siera (Geschichts) Büchern steht folgende Begebenheit:

Nach dem Tod seines Onkel Abu Talib r.a. ging der Prophet s.a.s. zu einem Stamm namens Bani Aamer ibn Saesaeah um Verbündete zu finden.

 

Der Stamm war auch bereit ihm Schutz zu gewähren und ein Alliierter des Propheten zu werden, jedoch mit einer Bedingung: Sie wollten die Herrschaft nach unserem Propheten übernehmen! Sie sagten: „Wenn wir dir beistehen und dir helfen werden wir die Nachfolge antreten?“ Er s.a.s. antwortete: „ Das ist nicht meine Angelegenheit (es steht mir nicht zu dies zu bestimmen), das ist die Sache Allahs, er allein bestimmt, wen er möchte.

 

Dies steht unter anderem in Siera ibn Hischam, ibn Kathier u.v.a.

 

 

Ja ich finde das Thema auch sehr spannend und es ist auch nicht unwichtig, obwohl es schon Jahrhunderte her ist. Ich empfehle dir folgenden link von der Hauptseite:

 

http://www.al-shia.de/ueberlieferungen/ghadirkhum2.htm

Fie Amanillah was Salam

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#salam#

 

 

Die Wahl des Kalifen Abu Bakr vollzog sich auf einer merkwürdigen Art.

In Sahih Bukhary gibt es ein Hadith, dass Umar selbst den Kalifen Abu Bakr bestimmt hat und er sagte, dass dieser Bayat gegenüber Abu Bakr der grösste Fehler der Muslime gewesen sei.

 

#salam#

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Asalamualaikum Bruder Hanefi,

 

und herzlich willkommen hier im Forum.

 

Ich habe 2 kleine Zwischenfragen vorab:

 

Es heißt:

Vielmehr jedoch ist für die Abspaltung des Islam in drei Richtungen die Schlacht von Siffin von großer Bedeutung.

 

Ist nicht vielmehr überdeutlich, daß die Voraussetzung für eine so schwewiegende Tat, daß man dem rechtgeleiteten Khalifen mit Krieg und Mord begegnet,

weit VOR dieser Schlacht von Siffin zu suchen ist,

zumal es ja nicht die erste Schlacht diesbezgl. war ?

 

 

Es heißt:

Muawiyas Soldaten stecken Koranseiten an die Spitzen ihrer Lanzen. Sie riefen auf: "Allah möge über uns entscheiden. Nur Er hat das Urteil." Darauf weigert sich eine große Gruppe, die später Kharidjiten genannt werden, aus Alis (ra) Heer weiterzukämpfen.

 

Wenn wir von dieser Übersetzung ausgehen,

wer handelt denn hier offensichtlich als Kharidji und in welchem Ausmaß?

 

Offensichtlich handeln hier als erste Muawiya und seine Soldaten als Kharidji, nicht wahr?

 

wasalam.

Mustafa

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Wa Alaikum Salam,

 

Ich danke vorerst für euer Interesse. Ich werde versuchen auf alle Fragen einzugehen. Möge Allahu Teala mir dabei helfen.

 

Ja, das Buch, das ich erwähnt habe, ist von einem türkischen Sunniten. Jedoch habe ich auch sehr viel aus schiitischen Quellen gelesen, z.B.: http://www.caferilik.com/.

 

Beginnen wir mit den Khalifen vor Ali, Abu Bakr, Umar und Utman ...

 

Ich möchte eines betonen:

Hätte ich zur Zeiten des Khalifen Ali (r.a.) gelebt, wäre ich ohne Zweifel Shia und hätte auf seiner Seite bis zum Tode gekämpft. Shia bedeutet aber nur Partei Alis zu sein. Die Auseinandersetzung zwischen Ali und Muawiya war am Anfang nicht religiösen, sondern vielmehr "politischen" Ursprungs. Nach dem Schiedsgericht wurde es leider durch das Verlassen der Kharidji zu einem "religiösen" Problem und es kam zur Abspaltung. Ab diesem Zeitpunkt wäre ich weiter an der Seite Alis geblieben und hätte versucht so zu leben, wie der Prophet es empfohlen hatte: nach dem Kuran und der Sunna, so wie es Ali tat. Ali selbst war kein Schiite, sondern befolgte stets die Sunna des Propheten Hz. Muhammed (s.a.v.)

 

Kommen wir jedoch wieder zu den Khalifen vor Hz. Ali zurück:

Man darf nicht vergessen, dass Hz. Ali (r.a.) sowohl das Khalifat von Abu Bakr (r.a), Umar (r.a.) als auch von Uthman (r.a.) anerkannte und sich ihnen unterwarf. Auch darf man nicht vergessen, dass Hz. Alis Söhne das Haus des Khalifen Utman (r.a.) vor den Aufständischen beschützt hatten.

 

Hz. Ali hat sich nie gegen Abu Bakr, Umar oder Uthman aufständisch gemacht. Hierzu werde ich aus dem Tarihu'l-Hulefâ, el-Kahire, 1964, S. 177-178, zusammenfassend Hz. Alis Worte über das Khalifat schildern.

 

Nach dem Uthman ermordet und Ali zum Khalifen "gewählt" wurde, werden Städte wie Damaskus und Basra aufständisch. Um den Aufstand in Basra beizulegen, führt Ali einen Feldzug gegen Basra.

 

La'a, Ibnu'l Kevva' und Kays b. Ibâd fragen Ali, ob er vom Propheten zum Khalifat bestimmt und sein Feldzug gegen Basra dessen "Befehl" in seinen Lebzeiten gewesen wäre.

 

Ali antwortet, dass der Prophet ihn weder für das Khalifat bestimmt noch ihm etwas befohlen hätte. Falls er das täte, hätte Ali Abu Bakr und Umar nicht das Khalifat überlassen. Falls es so gewesen wäre, hätte Ali gegen Abu Bakr und Umar gekämpft.

 

Hz. Ali erzählt: "Der Prophet ist nicht plötzlich verstorben, sondern er hatte genug Zeit gehabt sich für den Tod vorzubereiten. Damals eines Tages wie zum Gebet gerufen wurde, befehligte er Abu Bakr, das Gebet zu leiten. Auch ich war damals unter ihnen, doch er befehligte Abu Bakr. Als Hz. Aicha sich dagegen sprach, erzürnte der Prophet und sprach:

 

"Ihr, Frauen, wardt es, die Hz. Yusuf Ärger bereiteten. Ich sage, Abu Bakr soll das Gebet leiten."

 

Nach dem Tod des Propheten haben wir denjenigen zum weltlichen Khalifen gewählt, den der Prophet in seinen Lebzeiten, mit dem Leiten des Gebetes beauftragte. Wir haben Abu Bakr zum Khalifen gewählt und niemand hat sich gegen ihn gesprochen. Wir alle haben ihm Treue geschworen.

 

Nach dem Tode Abu Bakrs haben wir Umar zum Khalifen gewählt. Auch ihm haben wir Treue geschworen und niemand hat sich gegen ihn gesprochen. Ich habe auf Seiten Umars für den Islam gekämpft.

 

Vor seinem Tod hat Umar seinem Sohn das Khalifat verboten! Er hat einen Rat bestehend aus 6 Leuten eingerichtet, auch ich war unter den 6 Leuten. Wenn er gewollt hätte, hätte er seinen Sohn für das Khalifat bestimmt, doch er tat dies NICHT.

 

Nach seinem Tod traf der Rat der 6, Shura, zusammen. Ich dachte, dass mir niemand bevorzugt werden und mich der Rat zum Khalifen wählen würde. Jedoch geschah es anders. Abdurrahman b. Avf, der auch für das Khalifat kandidierte, zog seine Kandidatur zurück, worauf die Shura ihm das Recht gab, den Khalifen zu bestimmen. Abdurrahman b. Avf bekam unser Wort, jenen als Khalifen zu dulden, der von ihm gewählt würde. Abdurrahman bin Avf nahm die Hand Uthman bin Affans und erklärte ihm zu Khalifen. So haben wir Uthman die Treue geschworen.

 

Nach der Ermordung von Uthman bin ich meiner Verpflichtungen nachgegangen. Die Moslems in Mekka und Medina und in zwei weiteren Gebieten haben mir Treue geschworen und mich zum Khalifen gewählt. Jedoch sprang einer ins Geschehen, der sich weder mit mir messen kann noch eine Verwandtschaft mit dem Propheten hat. Dieser beanspruchte das Khalifat für sich. Ich war besser geeignet für das Khalifat als Muawiya." (Grobe Übersetzung von mir aus dem Türkischen, http://www.enfal.de/itarih30.htm)

 

Weiters darf nicht vergessen werden, das Umar bin Khattab mit der Tochter Hz. Alis "Ümmü Gülsüm" verheiratet war.

 

Hz. Ali (r.a.) hat das Khalifat seiner Vorgänger nie in Frage gestellt und sich ihnen unterworfen. Das sei mal ausführlichst gesagt.

 

#salam# Der Grund, warum ich das Imamat im Shia als "halbgöttlich" bezeichnet habe ist folgender:

 

#!# Der Papst der röm.-katholischen Kirche ist ebenfalls wie die schiitischen Imame "masoom" und "vollkommen". Der Papst sei, wenn er ex cathedra spricht, in Glaubensfragen unfehlbar. Sein Wort ist das Wort Gottes. Die Christen gehen sogar soweit, dass sie den Papst als "heiligen Vater" bezeichnen, so wie Gott als "heiligen Vater" bezeichnen.

 

Die Bezeichnung "Ayatollah" für schiitische Imame finde ich nicht richtig. Für mich ist sie der Beweis für "Vergöttlichung" der Imame! Einen Menschenssohn Ayatollah "Zeichen Gottes oder Wunder Gottes" zu nennen ist in meinen Augen schirk. Nicht einmal der Prophet Hz. Muhammed nannte sich so! Der Prophet nannte sich "Abdallah" (Diener Allahs). Das Zeichen Gottes ist der heilige Koran.

 

Diese Bezeichung wurde interessanterweise erstmal von Hasan ibn Yusuf ibn Ali ibn al-Muchtar al-Hilli (1250 - 1325) eingeführt. Viele Jahrhunderte nach den 12 Imamen!

 

Mosleme wie Ammar ibn Yasir, Salam al Farsie, Al Miqdat und Abu Dharr waren keine Shia wie die Shia im heutigen Sinn verstanden werden. Sie waren stets auf der Seite Alis, Partner Alis. Zu behaupten Ammar war ein Shia wie die Shia von heute sind, ist eine Leugnung der wahrer Geschehnisse. Wie schon mal erwähnt Shia zu sein war nicht "religiösen" Ursprungs, sondern "politischen!" Daher waren Ammar, Salam und viele andere Moslems, die nach der Sunna des Propheten lebten. All diese haben so wie Ali das Khalifat Abu Bakrs, Umars und Utmans anerkannt und sich ihnen unterstellt.

 

Auch ich bin Shia, Partei Alis, jedoch gehöre ich nicht der Shia an, die heute im Iran Staatsreligion ist. Ich bin Shia und versuche so zu leben wie Ali lebte. Ali lebte so, wie der Prophet lebte.

 

Was mich an der heutigen Shia stört, ist die Stellung der Imame. Uns ist bekannt, dass sogar Hz. Muhammed vom Teufel beiirt wurde, Stichwort: Die satanischen Verse. So wie können Imame, Khalifen, unverfehlbar und sündenfrei sein?

 

Hz. Muhammed hat selbst gesagt: "Ich bin Gesandter Allahs, jedoch, weiß ich nicht, wie ich enden werde!"

 

#salam# Imame auf jedes Wort zu gehorchen, der Gehorsamkeit Allahs gleichzustellen, ist schirk. Selbst Hz. Muhammed hat die Moslems gewarnt, ihn nicht so zu verehren, wie Christen Jesus zu ehren pflegen.

 

Was ist das anderes, als dem einen Gott in Demut zu folgen und sich seinen Wünschen unterzuordnen. Was die Unfehlbarkeit und Perfektion angeht, so ist sie im menschlichen Sinne zu verstehen, sie sind die optimale Schöpfung, das höchste, was ein Mensch erreichen kann. Der Beweis Gottes auf Erden, dass es möglich ist, Gottes Gesetzen in allem zu gehorchen. Und wir fragen uns: Wer sollte uns zu Gott leiten, wenn er selber Fehler machen kann, die Wahrheit also nicht ganz kennt? Die Aufgabe eines Imam ist es jedoch zu leiten, deshalb ist es logisch, dass er den weg kennt und nicht die Möglichkiet besteht sich zu (ver)irren.

 

Genau dieses meinte ich mit dem "halbgöttlichen" Status! Ich hätte es nicht anders zusammenfassen können. Einem Menschen göttliche Eigenschaften zu zuordnen wie "Unverfehlbarkeit" ist schirk. Zu sagen, das Wort eines Menschen ist Gottes Wort, ist schirk.

 

Hz. Muhammed hat die Botschaften Allahs verkündet. Er hat das Wort Gottes "verkündet!"

 

Er hat viele male die Moslems daran erinnert, dass er auch nur ein Mensch seie, so wieder jeder andere.

 

Das mit dem persischen Einflüssen ist Quatsch. Nach dieser Theorie müssten sich viel eher die sunniten von persischen Einflüssen beeinflusst sein, denn Persien war jahrhundertelang Sunnitisch, erst viel später mit Al Hillie wurde die Perser Schiiten. Und die Chaliefen unterdrückten nicht nur Perser, sonder vor allem auch die Nachkommen des Propheten, und die waren bekannter Weise die edelsten der Araber!

 

Al Hafith ibn al Hajar Al Asqalanie schreibt in seinem Buch „Tahdhieb At Tahdhieb“ „Wenn die Umajaden hörten, dass ein Kind Ali genannt wurde, dann töteten sie es.“

das hatte damals nichts mit Araber/nicht-Araber zu tun, außerdem wird gerne so getan, als wären Schhite sein gleichbedeutend mit Perser sein. Auch das stimmt absolut nicht! In Libanon, Iraq, Bahrain, Yemen, Kuweit gibt es sehr viele Schiiten und gab es schon immer.

 

Die Shia fand in erster Linie im südlichen der arabischen Halbinsel Fuß, so wie z.B. in Yemen. Die Ummayiden haben viele Nichtaraber unterdrückt, vorallem, die neu zum Islam konvertierten Perser. Weil es den Ummayiden in erster Linie um die Kopfsteuer, die Nichtmuslims zahlen mussten, ging. Am Anfang akzeptierten sie sogar die Schahada der Perser nicht. Somit gingen die Perser zum Protest der Ummayiden den schiitischen Weg.

 

Die Shia mit den Persern gleichzusetzen ist natürlich falsch, jedoch ist es eine Tatsache, dass die Shia heute mit den Persern eine neue Identität bekommen hat. Sie ist heute im Iran Staatsreligion!

 

Ich habe versucht, mit Worten Hz. Alis belegt, auf eure Fragen einzugehen.

 

Ich bin weder ein Gegner noch Freund von Muawiya. Ich überlasse das Urteil Allahu Teala. Aber ich hätte gegen ihm gekämpft auf der Seite Alis bis zu meinem Tod.

 

Wa Salam

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#as#

 

Hz. Ali hat sich nie gegen Abu Bakr' date=' Umar oder Uthman aufständisch gemacht. Hierzu werde ich aus dem Tarihu'l-Hulefâ, el-Kahire, 1964, S. 177-178, zusammenfassend Hz. Alis Worte über das Khalifat schildern.[/quote']

 

Nicht anerkennen und aufständisch sein sind zwei paar Stíefel. Siehe z.B. Chutba Nr. 3 aus Nahj Al Balagha. Die SchiqqSchiqqiyya-Predigt. Hier auf der Seite auf Deutsch übertragen zu lesen.

 

http://www.al-shia.de/ahlulbayt/schiqschiqiyya.htm

 

Das "Anerkennen" ist eine Weitsicht Alis #as#, der versuchte dei Umma, die ja bereits kurz vor dem Tod in zwei Lager gespalten war, zusammenzuhalten.

Vergessen dürfen wir auch nicht, dass es zwei Gruppen von Muslimen gibt, die nicht ganz die Befehle des Propheten :D befolgen.

 

Dies sind zum einen die Munafiqun aber auch "diejenigen, in deren Herzen Krankheit ist".

 

Nach dem Uthman ermordet und Ali zum Khalifen "gewählt" wurde' date=' werden Städte wie Damaskus und Basra aufständisch. Um den Aufstand in Basra beizulegen, führt Ali einen Feldzug gegen Basra. [/quote']

 

Ermordet wurde er vom Volk. Regelrecht gelyncht. Doch dies wird grösstenteils verschwiegen, dass es Muslime waren.

Zum Beispiel auch Muhammed Ibn Abu Bakr der Sohn des ersten Kalifen.

 

La'a' date=' Ibnu'l Kevva' und Kays b. Ibâd fragen Ali, ob er vom Propheten zum Khalifat bestimmt und sein Feldzug gegen Basra dessen "Befehl" in seinen Lebzeiten gewesen wäre.

 

Ali antwortet, dass der Prophet ihn weder für das Khalifat bestimmt noch ihm etwas befohlen hätte. Falls er das täte, hätte Ali Abu Bakr und Umar nicht das Khalifat überlassen. Falls es so gewesen wäre, hätte Ali gegen Abu Bakr und Umar gekämpft.[/quote']

 

 

Weil es das Amt des Kalifen in dieser Art nicht gibt, sondern die Führung der Muslime als Imam, dem man freiwillig zu folgen hat.

 

Hz. Ali erzählt: "Der Prophet ist nicht plötzlich verstorben' date=' sondern er hatte genug Zeit gehabt sich für den Tod vorzubereiten.[/quote']

 

Und warum stritten sich die Sahaber um das Kalifat bei Sakifa. Dies hätte der Prophet :D doch vorbereiten müssen.

Dies beweist damit direkt, dass der Prophet :D auch dieses gesagt hat.

 

 

Damals eines Tages wie zum Gebet gerufen wurde' date=' befehligte er Abu Bakr, das Gebet zu leiten. Auch ich war damals unter ihnen, doch er befehligte Abu Bakr. Als Hz. Aicha sich dagegen sprach, erzürnte der Prophet und sprach:

 

"Ihr, Frauen, wardt es, die Hz. Yusuf Ärger bereiteten. Ich sage, Abu Bakr soll das Gebet leiten."[/quote']

 

Das Gebet zu leiten und das Volk zu leiten sind zwei verschiedene paar Stiefel.

Aus Sahih Bukhary und Sahih Muslim ist ein Hadith zu diesem Vorgang zu entnehmen, dass nicht der Prophet :D den Befehl gab, sondern Bilal ihn bat.

In beiden Sahihain gibt es kein Hadith, bei dem der Prophet #sas# den Befehl erteilte. Sowohl Bukhary als auch Muslim sahen dieses Hadith demnach nicht so stark an, bei dem der Prophet #sas# den Befehl erteilte.

 

Nach dem Tod des Propheten haben wir denjenigen zum weltlichen Khalifen gewählt' date=' den der Prophet in seinen Lebzeiten, mit dem Leiten des Gebetes beauftragte. Wir haben Abu Bakr zum Khalifen gewählt und niemand hat sich gegen ihn gesprochen. Wir alle haben ihm Treue geschworen.[/quote']

 

Hier die Vorgänge bei dieser Wahl in arabischer Sprache. den letzten wichtigen Teil habe ich übersetzt (winngemäss nicht wortgetreu):

 

 

17 ـ باب رَجْمِ الْحُبْلَى مِنَ الزِّنَا إِذَا أَحْصَنَتْ حذف التشكيل

6918 ـ حَدَّثَنَا عَبْدُ الْعَزِيزِ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ، حَدَّثَنِي إِبْرَاهِيمُ بْنُ سَعْدٍ، عَنْ صَالِحٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ عُبَيْدِ اللَّهِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عُتْبَةَ بْنِ مَسْعُودٍ، عَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ، قَالَ كُنْتُ أُقْرِئُ رِجَالاً مِنَ الْمُهَاجِرِينَ مِنْهُمْ عَبْدُ الرَّحْمَنِ بْنُ عَوْفٍ، فَبَيْنَمَا أَنَا فِي مَنْزِلِهِ بِمِنًى، وَهْوَ عِنْدَ عُمَرَ بْنِ الْخَطَّابِ فِي آخِرِ حَجَّةٍ حَجَّهَا، إِذْ رَجَعَ إِلَىَّ عَبْدُ الرَّحْمَنِ فَقَالَ لَوْ رَأَيْتَ رَجُلاً أَتَى أَمِيرَ الْمُؤْمِنِينَ الْيَوْمَ فَقَالَ يَا أَمِيرَ الْمُؤْمِنِينَ هَلْ لَكَ فِي فُلاَنٍ يَقُولُ لَوْ قَدْ مَاتَ عُمَرُ لَقَدْ بَايَعْتُ فُلاَنًا، فَوَاللَّهِ مَا كَانَتْ بَيْعَةُ أَبِي بَكْرٍ إِلاَّ فَلْتَةً، فَتَمَّتْ‏.‏ فَغَضِبَ عُمَرُ ثُمَّ قَالَ إِنِّي إِنْ شَاءَ اللَّهُ لَقَائِمٌ الْعَشِيَّةَ فِي النَّاسِ، فَمُحَذِّرُهُمْ هَؤُلاَءِ الَّذِينَ يُرِيدُونَ أَنْ يَغْصِبُوهُمْ أُمُورَهُمْ‏.‏ قَالَ عَبْدُ الرَّحْمَنِ فَقُلْتُ يَا أَمِيرَ الْمُؤْمِنِينَ لاَ تَفْعَلْ فَإِنَّ الْمَوْسِمَ يَجْمَعُ رَعَاعَ النَّاسِ وَغَوْغَاءَهُمْ، فَإِنَّهُمْ هُمُ الَّذِينَ يَغْلِبُونَ عَلَى قُرْبِكَ حِينَ تَقُومُ فِي النَّاسِ، وَأَنَا أَخْشَى أَنْ تَقُومَ فَتَقُولَ مَقَالَةً يُطَيِّرُهَا عَنْكَ كُلُّ مُطَيِّرٍ، وَأَنْ لاَ يَعُوهَا، وَأَنْ لاَ يَضَعُوهَا عَلَى مَوَاضِعِهَا، فَأَمْهِلْ حَتَّى تَقْدَمَ الْمَدِينَةَ فَإِنَّهَا دَارُ الْهِجْرَةِ وَالسُّنَّةِ، فَتَخْلُصَ بِأَهْلِ الْفِقْهِ وَأَشْرَافِ النَّاسِ، فَتَقُولَ مَا قُلْتَ مُتَمَكِّنًا، فَيَعِي أَهْلُ الْعِلْمِ مَقَالَتَكَ، وَيَضَعُونَهَا عَلَى مَوَاضِعِهَا‏.‏ فَقَالَ عُمَرُ أَمَا وَاللَّهِ إِنْ شَاءَ اللَّهُ لأَقُومَنَّ بِذَلِكَ أَوَّلَ مَقَامٍ أَقُومُهُ بِالْمَدِينَةِ‏.‏ قَالَ ابْنُ عَبَّاسٍ فَقَدِمْنَا الْمَدِينَةَ فِي عَقِبِ ذِي الْحَجَّةِ، فَلَمَّا كَانَ يَوْمُ الْجُمُعَةِ عَجَّلْنَا الرَّوَاحَ حِينَ زَاغَتِ الشَّمْسُ، حَتَّى أَجِدَ سَعِيدَ بْنَ زَيْدِ بْنِ عَمْرِو بْنِ نُفَيْلٍ جَالِسًا إِلَى رُكْنِ الْمِنْبَرِ، فَجَلَسْتُ حَوْلَهُ تَمَسُّ رُكْبَتِي رُكْبَتَهُ، فَلَمْ أَنْشَبْ أَنْ خَرَجَ عُمَرُ بْنُ الْخَطَّابِ، فَلَمَّا رَأَيْتُهُ مُقْبِلاً قُلْتُ لِسَعِيدِ بْنِ زَيْدِ بْنِ عَمْرِو بْنِ نُفَيْلٍ، لَيَقُولَنَّ الْعَشِيَّةَ مَقَالَةً لَمْ يَقُلْهَا مُنْذُ اسْتُخْلِفَ، فَأَنْكَرَ عَلَىَّ وَقَالَ مَا عَسَيْتَ أَنْ يَقُولَ مَا لَمْ يَقُلْ‏.‏ قَبْلَهُ فَجَلَسَ عُمَرُ عَلَى الْمِنْبَرِ، فَلَمَّا سَكَتَ الْمُؤَذِّنُونَ قَامَ فَأَثْنَى عَلَى اللَّهِ بِمَا هُوَ أَهْلُهُ قَالَ أَمَّا بَعْدُ فَإِنِّي قَائِلٌ لَكُمْ مَقَالَةً قَدْ قُدِّرَ لِي أَنْ أَقُولَهَا، لاَ أَدْرِي لَعَلَّهَا بَيْنَ يَدَىْ أَجَلِي، فَمَنْ عَقَلَهَا وَوَعَاهَا فَلْيُحَدِّثْ بِهَا حَيْثُ انْتَهَتْ بِهِ رَاحِلَتُهُ، وَمَنْ خَشِيَ أَنْ لاَ يَعْقِلَهَا فَلاَ أُحِلُّ لأَحَدٍ أَنْ يَكْذِبَ عَلَىَّ، إِنَّ اللَّهَ بَعَثَ مُحَمَّدًا صلى الله عليه وسلم بِالْحَقِّ وَأَنْزَلَ عَلَيْهِ الْكِتَابَ فَكَانَ مِمَّا أَنْزَلَ اللَّهُ آيَةُ الرَّجْمِ، فَقَرَأْنَاهَا وَعَقَلْنَاهَا وَوَعَيْنَاهَا، رَجَمَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَرَجَمْنَا بَعْدَهُ، فَأَخْشَى إِنْ طَالَ بِالنَّاسِ زَمَانٌ أَنْ يَقُولَ قَائِلٌ وَاللَّهِ مَا نَجِدُ آيَةَ الرَّجْمِ فِي كِتَابِ اللَّهِ، فَيَضِلُّوا بِتَرْكِ فَرِيضَةٍ أَنْزَلَهَا اللَّهُ، وَالرَّجْمُ فِي كِتَابِ اللَّهِ حَقٌّ عَلَى مَنْ زَنَى إِذَا أُحْصِنَ مِنَ الرِّجَالِ وَالنِّسَاءِ، إِذَا قَامَتِ الْبَيِّنَةُ أَوْ كَانَ الْحَبَلُ أَوْ الاِعْتِرَافُ، ثُمَّ إِنَّا كُنَّا نَقْرَأُ فِيمَا نَقْرَأُ مِنْ كِتَابِ اللَّهِ أَنْ لاَ تَرْغَبُوا عَنْ آبَائِكُمْ، فَإِنَّهُ كُفْرٌ بِكُمْ أَنْ تَرْغَبُوا عَنْ آبَائِكُمْ، أَوْ إِنَّ كُفْرًا بِكُمْ أَنْ تَرْغَبُوا عَنْ آبَائِكُمْ، أَلاَ ثُمَّ إِنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ ‏"‏ لاَ تُطْرُونِي كَمَا أُطْرِيَ عِيسَى ابْنُ مَرْيَمَ وَقُولُوا عَبْدُ اللَّهِ وَرَسُولُهُ ‏"‏‏.‏ ثُمَّ إِنَّهُ بَلَغَنِي أَنَّ قَائِلاً مِنْكُمْ يَقُولُ وَاللَّهِ لَوْ مَاتَ عُمَرُ بَايَعْتُ فُلاَنًا‏.‏ فَلاَ يَغْتَرَّنَّ امْرُؤٌ أَنْ يَقُولَ إِنَّمَا كَانَتْ بَيْعَةُ أَبِي بَكْرٍ فَلْتَةً وَتَمَّتْ أَلاَ وَإِنَّهَا قَدْ كَانَتْ كَذَلِكَ وَلَكِنَّ اللَّهَ وَقَى شَرَّهَا، وَلَيْسَ مِنْكُمْ مَنْ تُقْطَعُ الأَعْنَاقُ إِلَيْهِ مِثْلُ أَبِي بَكْرٍ، مَنْ بَايَعَ رَجُلاً عَنْ غَيْرِ مَشُورَةٍ مِنَ الْمُسْلِمِينَ فَلاَ يُبَايَعُ هُوَ وَلاَ الَّذِي بَايَعَهُ تَغِرَّةً أَنْ يُقْتَلاَ، وَإِنَّهُ قَدْ كَانَ مِنْ خَبَرِنَا حِينَ تَوَفَّى اللَّهُ نَبِيَّهُ صلى الله عليه وسلم إِلاَّ أَنَّ الأَنْصَارَ خَالَفُونَا وَاجْتَمَعُوا بِأَسْرِهِمْ فِي سَقِيفَةِ بَنِي سَاعِدَةَ، وَخَالَفَ عَنَّا عَلِيٌّ وَالزُّبَيْرُ وَمَنْ مَعَهُمَا، وَاجْتَمَعَ الْمُهَاجِرُونَ إِلَى أَبِي بَكْرٍ فَقُلْتُ لأَبِي بَكْرٍ يَا أَبَا بَكْرٍ انْطَلِقْ بِنَا إِلَى إِخْوَانِنَا هَؤُلاَءِ مِنَ الأَنْصَارِ‏.‏ فَانْطَلَقْنَا نُرِيدُهُمْ فَلَمَّا دَنَوْنَا مِنْهُمْ لَقِيَنَا مِنْهُمْ رَجُلاَنِ صَالِحَانِ، فَذَكَرَا مَا تَمَالَى عَلَيْهِ الْقَوْمُ فَقَالاَ أَيْنَ تُرِيدُونَ يَا مَعْشَرَ الْمُهَاجِرِينَ فَقُلْنَا نُرِيدُ إِخْوَانَنَا هَؤُلاَءِ مِنَ الأَنْصَارِ‏.‏ فَقَالاَ لاَ عَلَيْكُمْ أَنْ لاَ تَقْرَبُوهُمُ اقْضُوا أَمْرَكُمْ‏.‏ فَقُلْتُ وَاللَّهِ لَنَأْتِيَنَّهُمْ‏.‏ فَانْطَلَقْنَا حَتَّى أَتَيْنَاهُمْ فِي سَقِيفَةِ بَنِي سَاعِدَةَ، فَإِذَا رَجُلٌ مُزَمَّلٌ بَيْنَ ظَهْرَانَيْهِمْ فَقُلْتُ مَنْ هَذَا فَقَالُوا هَذَا سَعْدُ بْنُ عُبَادَةَ‏.‏ فَقُلْتُ مَا لَهُ قَالُوا يُوعَكُ‏.‏ فَلَمَّا جَلَسْنَا قَلِيلاً تَشَهَّدَ خَطِيبُهُمْ، فَأَثْنَى عَلَى اللَّهِ بِمَا هُوَ أَهْلُهُ ثُمَّ قَالَ أَمَّا بَعْدُ فَنَحْنُ أَنْصَارُ اللَّهِ وَكَتِيبَةُ الإِسْلاَمِ، وَأَنْتُمْ مَعْشَرَ الْمُهَاجِرِينَ رَهْطٌ، وَقَدْ دَفَّتْ دَافَّةٌ مِنْ قَوْمِكُمْ، فَإِذَا هُمْ يُرِيدُونَ أَنْ يَخْتَزِلُونَا مِنْ أَصْلِنَا وَأَنْ يَحْضُنُونَا مِنَ الأَمْرِ‏.‏ فَلَمَّا سَكَتَ أَرَدْتُ أَنْ أَتَكَلَّمَ وَكُنْتُ زَوَّرْتُ مَقَالَةً أَعْجَبَتْنِي أُرِيدُ أَنْ أُقَدِّمَهَا بَيْنَ يَدَىْ أَبِي بَكْرٍ، وَكُنْتُ أُدَارِي مِنْهُ بَعْضَ الْحَدِّ، فَلَمَّا أَرَدْتُ أَنْ أَتَكَلَّمَ قَالَ أَبُو بَكْرٍ عَلَى رِسْلِكَ‏.‏ فَكَرِهْتُ أَنْ أُغْضِبَهُ، فَتَكَلَّمَ أَبُو بَكْرٍ فَكَانَ هُوَ أَحْلَمَ مِنِّي وَأَوْقَرَ، وَاللَّهِ مَا تَرَكَ مِنْ كَلِمَةٍ أَعْجَبَتْنِي فِي تَزْوِيرِي إِلاَّ قَالَ فِي بَدِيهَتِهِ مِثْلَهَا أَوْ أَفْضَلَ مِنْهَا حَتَّى سَكَتَ فَقَالَ مَا ذَكَرْتُمْ فِيكُمْ مِنْ خَيْرٍ فَأَنْتُمْ لَهُ أَهْلٌ، وَلَنْ يُعْرَفَ هَذَا الأَمْرُ إِلاَّ لِهَذَا الْحَىِّ مِنْ قُرَيْشٍ، هُمْ أَوْسَطُ الْعَرَبِ نَسَبًا وَدَارًا، وَقَدْ رَضِيتُ لَكُمْ أَحَدَ هَذَيْنِ الرَّجُلَيْنِ، فَبَايِعُوا أَيَّهُمَا شِئْتُمْ‏.‏ فَأَخَذَ بِيَدِي وَبِيَدِ أَبِي عُبَيْدَةَ بْنِ الْجَرَّاحِ وَهْوَ جَالِسٌ بَيْنَنَا، فَلَمْ أَكْرَهْ مِمَّا قَالَ غَيْرَهَا، كَانَ وَاللَّهِ أَنْ أُقَدَّمَ فَتُضْرَبَ عُنُقِي لاَ يُقَرِّبُنِي ذَلِكَ مِنْ إِثْمٍ، أَحَبَّ إِلَىَّ مِنْ أَنْ أَتَأَمَّرَ عَلَى قَوْمٍ فِيهِمْ أَبُو بَكْرٍ، اللَّهُمَّ إِلاَّ أَنْ تُسَوِّلَ إِلَىَّ نَفْسِي عِنْدَ الْمَوْتِ شَيْئًا لاَ أَجِدُهُ الآنَ‏.‏ فَقَالَ قَائِلٌ مِنَ الأَنْصَارِ أَنَا جُذَيْلُهَا الْمُحَكَّكُ، وَعُذَيْقُهَا الْمُرَجَّبُ، مِنَّا أَمِيرٌ، وَمِنْكُمْ أَمِيرٌ، يَا مَعْشَرَ قُرَيْشٍ‏.‏ فَكَثُرَ اللَّغَطُ، وَارْتَفَعَتِ الأَصْوَاتُ حَتَّى فَرِقْتُ مِنَ الاِخْتِلاَفِ‏.‏ فَقُلْتُ ابْسُطْ يَدَكَ يَا أَبَا بَكْرٍ‏.‏ فَبَسَطَ يَدَهُ فَبَايَعْتُهُ، وَبَايَعَهُ الْمُهَاجِرُونَ، ثُمَّ بَايَعَتْهُ الأَنْصَارُ، وَنَزَوْنَا عَلَى سَعْدِ بْنِ عُبَادَةَ فَقَالَ قَائِلٌ مِنْهُمْ قَتَلْتُمْ سَعْدَ بْنَ عُبَادَةَ‏.‏ فَقُلْتُ قَتَلَ اللَّهُ سَعْدَ بْنَ عُبَادَةَ‏.‏ قَالَ عُمَرُ وَإِنَّا وَاللَّهِ مَا وَجَدْنَا فِيمَا حَضَرْنَا مِنْ أَمْرٍ أَقْوَى مِنْ مُبَايَعَةِ أَبِي بَكْرٍ خَشِينَا إِنْ فَارَقْنَا الْقَوْمَ وَلَمْ تَكُنْ بَيْعَةٌ أَنْ يُبَايِعُوا رَجُلاً مِنْهُمْ بَعْدَنَا، فَإِمَّا بَايَعْنَاهُمْ عَلَى مَا لاَ نَرْضَى، وَإِمَّا نُخَالِفُهُمْ فَيَكُونُ فَسَادٌ، فَمَنْ بَايَعَ رَجُلاً عَلَى غَيْرِ مَشُورَةٍ مِنَ الْمُسْلِمِينَ فَلاَ يُتَابَعُ هُوَ وَلاَ الَّذِي بَايَعَهُ تَغِرَّةً أَنْ يُقْتَلاَ‏.‏

 

 

Nachdem es durch den Streit ziemlich laut wurde, sagte Umar zu Abu Bakr: "Streck deine Hände aus", so streckte er seine Hände aus und Umar und die anderen machten den Bayat.

Umar bezeichnete diesen Bayat als grössten Fehler und wies bei Wiederholungsfall die Tötung der beiden an. (Hier wäre es Abu Bakr und Umar Ibn al Chatab).

 

Von einer Wahl durch Allah swt kann man hier nicht mehr sprechen obwohl im Quran an ALLEN Stellen geschrieben steht, dass Allah (bzw. mit dem Ausdruck Wir) den Führer bestimmen.

Ebenfalls kann man nicht von einer Wahl des muslimischen Volkes sprechen, da von den Ahl Bait #as# keiner anwesend war. Sie waren bei den Begräbnisvorbereitungen.

 

 

Nach dem Tode Abu Bakrs haben wir Umar zum Khalifen gewählt. Auch ihm haben wir Treue geschworen und niemand hat sich gegen ihn gesprochen. Ich habe auf Seiten Umars für den Islam gekämpft.

 

Wer wird hier mit wir bezeichnet' date=' aber gehe bitte auf das obige Hadith ein.

 

Vor seinem Tod hat Umar seinem Sohn das Khalifat verboten! Er hat einen Rat bestehend aus 6 Leuten eingerichtet, auch ich war unter den 6 Leuten. Wenn er gewollt hätte, hätte er seinen Sohn für das Khalifat bestimmt, doch er tat dies NICHT.

 

Nach seinem Tod traf der Rat der 6, Shura, zusammen. Ich dachte, dass mir niemand bevorzugt werden und mich der Rat zum Khalifen wählen würde. Jedoch geschah es anders. Abdurrahman b. Avf, der auch für das Khalifat kandidierte, zog seine Kandidatur zurück, worauf die Shura ihm das Recht gab, den Khalifen zu bestimmen. Abdurrahman b. Avf bekam unser Wort, jenen als Khalifen zu dulden, der von ihm gewählt würde. Abdurrahman bin Avf nahm die Hand Uthman bin Affans und erklärte ihm zu Khalifen. So haben wir Uthman die Treue geschworen.

 

Abul Ar-Rahman ibn Auf wählte Uthmann, weil Ali #as# die [siue=24]Sunna der nachfolgenden beiden Kalifen NICHT AKZEPTIERTE[/size]

 

 

Weiters darf nicht vergessen werden' date=' das Umar bin Khattab mit der Tochter Hz. Alis "Ümmü Gülsüm" verheiratet war.[/quote']

 

Das hat weder mit dem Recht auf das Kalifat noch mit dem Iman des Betreffenden zu tun sondern dies ist eine Sache ähnlich der Heirat des Propheten #sas# mit der Tochter des Königs aus Abbessinien.

 

Hz. Ali (r.a.) hat das Khalifat seiner Vorgänger nie in Frage gestellt und sich ihnen unterworfen. Das sei mal ausführlichst gesagt.

 

Antwort SchiqqSchiqqiya siehe oben.

 

#salam# Der Grund' date=' warum ich das Imamat im Shia als "halbgöttlich" bezeichnet habe ist folgender:

 

#!# Der Papst der röm.-katholischen Kirche ist ebenfalls wie die schiitischen Imame "masoom" und "vollkommen". Der Papst sei, wenn er ex cathedra spricht, in Glaubensfragen unfehlbar. Sein Wort ist das Wort Gottes. Die Christen gehen sogar soweit, dass sie den Papst als "heiligen Vater" bezeichnen, so wie Gott als "heiligen Vater" bezeichnen.[/quote']

 

Im Gegensatz werden sie wie der erste Kalif von einem Gremium gewählt. Ihnen ist aber zuzuschreiben, dass sie dort gesittteter vorgehen und es zu keinem Streit kommt.

 

Die Bezeichnung "Ayatollah" für schiitische Imame finde ich nicht richtig. Für mich ist sie der Beweis für "Vergöttlichung" der Imame!

 

Wenn Allah swt dir befiehlt' date=' du sollst dem Propheten Muhammed #sas# folgen siehst du es nicht als göttlich an.

Dass der Prophet #sas# vor ca. 100.000 (Nach Überlieferungen zwischen 90.000 bis 140.000) befohlen hat Ali #as# zu folgen, siehst du Ali #as# als göttlich an?

Nein, das Imamat ist von Allah swt bestimmt.

Nenne mir eine Ayat im Quran, in der ein Führer berechtigterweise durch das Volk oder ein Gremium gewählt wird.

Es gibt mindestens eine Ayat, in der das Volk selbst wählt, aber das ist bei der Nichtakzeptierung des Königs der Bani Israil.

 

Einen Menschenssohn Ayatollah "Zeichen Gottes oder Wunder Gottes" zu nennen ist in meinen Augen schirk.

 

In anderen Beiträgen siehst du andere Sachen als Wunder Allahs an und findest keinen Schirk dabei?

 

Nicht einmal der Prophet Hz. Muhammed nannte sich so! Der Prophet nannte sich "Abdallah" (Diener Allahs). Das Zeichen Gottes ist der heilige Koran.

 

Er war der Prophet' date=' Gesandte und Imam aller Völker. Diese Bezeichnung genügt vollkommen um ihn über die Ayatollahs zu stellen.

 

Diese Bezeichung wurde interessanterweise erstmal von Hasan ibn Yusuf ibn Ali ibn al-Muchtar al-Hilli (1250 - 1325) eingeführt. Viele Jahrhunderte nach den 12 Imamen!

 

Mosleme wie Ammar ibn Yasir' date=' Salam al Farsie, Al Miqdat und Abu Dharr waren keine Shia wie die Shia im heutigen Sinn verstanden werden. Sie waren stets auf der Seite Alis, Partner Alis. Zu behaupten Ammar war ein Shia wie die Shia von heute sind, ist eine Leugnung der wahrer Geschehnisse.[/quote']

 

Dann solltest du erst mal die Geschichte aus beiden Teilen der Literatur lesen und sie mit den Sahih Ahadith und dem Quran abgleichen.

 

Wie schon mal erwähnt Shia zu sein war nicht "religiösen" Ursprungs' date=' sondern "politischen!" Daher waren Ammar, Salam und viele andere Moslems, die nach der Sunna des Propheten lebten. All diese haben so wie Ali das Khalifat Abu Bakrs, Umars und Utmans anerkannt und sich ihnen unterstellt.[/quote']

 

Selbst Ibrahiem #as# war Schia, er gehörte laut Quran der Schia Nuh #as# an. Und der Prophet #sas# soll dem Glaubensbekenntnis Ibrahiems #as# folgen (ebenfalls zweimal im Quran)

 

Auch ich bin Shia' date=' Partei Alis, jedoch gehöre ich nicht der Shia an, die heute im Iran Staatsreligion ist. Ich bin Shia und versuche so zu leben wie Ali lebte. Ali lebte so, wie der Prophet lebte.[/quote']

 

Wenn du so wie Ali #as# leben wolltest, aber die Worte Alis #as# nicht gelesen hast bzw. die umayyaden-zensierte Literatur verwendest, kannst du nicht wie Ali #as# leben.

 

Was mich an der heutigen Shia stört' date=' ist die Stellung der Imame. Uns ist bekannt, dass sogar Hz. Muhammed vom Teufel beiirt wurde[/quote']

 

Wenn er #as# vom Teufel beirrt wurde, muss es bessere Menschen wie den Propheten #sas# geben, denn der Quran sagt, dass der Teufel alle Menschen ausser den Auserwählten ins Ohr flüstert.

 

' date=' Stichwort: Die satanischen Verse. So wie können Imame, Khalifen, unverfehlbar und sündenfrei sein?[/quote']

 

Siehe Ayat 33:33 und den Tafsier dazu. Z.B. wer die Ahl Bait sind siehe Sahih Muslim (Buch Fadail Sahaber, dann Kapitel Fadail Ahl Bait)

 

Hz. Muhammed hat selbst gesagt: "Ich bin Gesandter Allahs' date=' jedoch, weiß ich nicht, wie ich enden werde!"[/quote']

 

#salam# Imame auf jedes Wort zu gehorchen' date=' der Gehorsamkeit Allahs gleichzustellen, ist schirk. Selbst Hz. Muhammed hat die Moslems gewarnt, ihn nicht so zu verehren, wie Christen Jesus zu ehren pflegen.[/quote']

 

Wem sollen wir gehorchen. Wie sollen wir feststellen, dass ein Kalif oder Führer einen "Fehler" macht.

 

Hz. Muhammed hat die Botschaften Allahs verkündet. Er hat das Wort Gottes "verkündet!"

 

Er hat viele male die Moslems daran erinnert' date=' dass er auch nur ein Mensch seie, so wieder jeder andere.[/quote']

 

Dies bezieht sich auf das MENSCH, aber nicht auf Fehler oder Sünden der Menschen. Siege Ayat 33:33

 

Ich bin weder ein Gegner noch Freund von Muawiya. Ich überlasse das Urteil Allahu Teala. Aber ich hätte gegen ihm gekämpft auf der Seite Alis bis zu meinem Tod.

 

Nichtsdestotrotz müssen wir für uns urteilen und beurteilen um die Voprgänge damals richtig zu interpretieren und jetzt und heute den richtigen Weg zu gehen.

 

 

:)

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Salamu Alykum

 

Da Bruder Abdullah schon ausführlich auf den Text eingegeangen ist, möchte ich nur noch ein paar Dinnge/Fragen hinzufügen uns hoffe,dass es Bruder Hanefi nicht zu viel wird, ansonsten sag bitte Bescheid...

 

Wenn es so ist, wie du schreibst und Imam Ali das Khalifat akzeptiert haben sollte, dann erklär mir bitte, warum er erst 6 Monate später Baiah machte und er sich an keinen der Kämpfe in der Zeit von Abu Bakr, Omar, Othman beteiligte, obwohl er bekannt und berühmt war für seine Tapferkeit auf dem Schlachtfeld und immer an forderster Front kämpfte?

 

Wenn du glaubst, dass der Streit zwischen Muawiya und Ali a.s. eine poltische Auseindersetzung gewesen ist und keine religiöse, dann erkläre mir bitte, warum du auf Alis Seite mitgekämpft hättest?

Hat der Prophet s.a.a. nicht gesagt:

 

Ibn Hadschar überliefert in seinem Buch al-Istiab( Kapitel 7, Seite 167) von abi Laila: Ich hörte den Propheten s.a.s. sagen:

„Nach mir wird es Fitna(….) Geben, und wenn das passiert, dann haltet euch an Ali ibn abi Talib, denn er ist der erste, der an mich glaubte. Er ist auch der Erste, der mich an Jüngsten Tag (Yaumal-Qiyamah) begrüßen wird.

Er ist der größte Sidieq( Wahrhaftige) und er ist der Farouk( Spalter von Recht und Unrecht) dieser Ummah ( Gemeinschaft). Er ist der Führer der Gläubigen und ihr Yasuub ( bedeutet wortwörtlich: die Bienenkönigin), der Führer der Heuchler jedoch ist das Geld.“

 

Hat er uns nicht befohlen uns an Ali zu halten und wo gibt es das Hadith, dass besagt, dass poltische Dinge ausgenommen sind?

 

Hast du den link zu Radier durchgelesen? Es gibt kein Hadith, was von so vielen Sahaba überliefert wurde und es war die Abschiedspilgerfahrt des Propheten, in der der Prophet s.a.a. am Schluss sagte:

 

Oh mein Gott, sei ein Freund dessen, der ein Freund Alis ist, und behandle jenen wie einen Feind, der sich Ali widersetzt. Hilf denen, die Ali helfen, und wende dich ab von jenen, die gegen Ali auftreten. Oh mein Herr! Welchen Weg immer Ali einschlägt, das Recht liegt in der gleichen Richtung."

 

Ali antwortet, dass der Prophet ihn weder für das Khalifat bestimmt noch ihm etwas befohlen hätte. Falls er das täte, hätte Ali Abu Bakr und Umar nicht das Khalifat überlassen. Falls es so gewesen wäre, hätte Ali gegen Abu Bakr und Umar gekämpft.

bruder, wenn du etwas behauptst, dann fügr bitte hinzu, wo es steht und wer es überliefert hat! Wir glauben nicht, dass Imam Alis so etwas überhaupt gesagt hat, siehe Radier und Antwort von Bruder Abdullah.

 

Das Hadith mit dem Vorbeten stimmt so auch überhaupt nicht udn ich werde die sunnitsicehn Überlieferungen dazu aufschreiben. Dein Satz :

Ihr, Frauen, wardt es, die Hz. Yusuf Ärger bereiteten. Ich sage, Abu Bakr soll das Gebet leiten."
ist in sich sehr unlogisch und der der Prophet s.a.a. sagte: Ihr seid, wie die Frauen von Yusuf! Was haben die Frauen von Yusuf denn gemacht? Sie haben die WAhrheit versteckt und Pläne geschmiedet, also irgendwie passt der Zusammenhang gar nicht, in dem der Prophet s.a.a. das gesagt haben soll. Das Thema könne wir gerne einzeln behandeln.

 

 

Dann stört dich noch die Bezeichnung Ajahtullah, was ja dein Recht ist. Aber bevor du mit Sätzen wie Schirk um dich wirfst, möchte ich dich bitten, zu definieren, was Schirk ist! Schirk ist Gott etwas beizugesellen oder auf eine Stufe zu stellen, die nur Allah gebührt! Wenn wir sagen Ajahtullah, dann meinen wir damit, dass an sich alles ein Zeichen Allahs ist, jedes Ding ist in dem Sinne Ajahtullah, die Wissenden aber noch mehr, da sie durch ihr Wissen auf den Schöpfer verweisen.

 

 

Hadithe/Aussagen wie diese (wieder ohne Quellen Angabe):

 

Was mich an der heutigen Shia stört, ist die Stellung der Imame. Uns ist bekannt, dass sogar Hz. Muhammed vom Teufel beiirt wurde, Stichwort: Die satanischen Verse. So wie können Imame, Khalifen, unverfehlbar und sündenfrei sein?

 

Hz. Muhammed hat selbst gesagt: "Ich bin Gesandter Allahs, jedoch, weiß ich nicht, wie ich enden werde!"

 

lehnen wir ab und ich bitte dich, so etwas nicht in einem Schie Forum zu schreiben, diskutier darüber bitte woanders, denn es ist eine schwere Beleidigung unserem Propheten s.a.a. gegenüber und widerspricht vielen Ahadieth und der Logik. Wie soll jemand, der angeblich nicht weiß, wo er endet und zu Allah leiten? Das haben die Feinden des Islam (wie Muawiya, Yasied)erfunden, um eine Rechtfertigung für ihre Taten zu haben. Lies der bitte den Beitrag "Ich bin nur ein Mensch, wie ihr.." von Bruder Mustafa dazu durch.

 

http://www.shia-forum.de/index.php?showtopic=669

 

Wir sind sicher, dass Allah uneseren Propheten Sünden beschützt hat und alles, was er sagte im Einklang mit Allah war. Warum wifst du usn nicht vor, wir würden den Propheten Muhammad vergöttern? Traust du dich das nicht?

 

Am Schluss schreibst du:

Ich bin weder ein Gegner noch Freund von Muawiya. Ich überlasse das Urteil Allahu Teala. Aber ich hätte gegen ihm gekämpft auf der Seite Alis bis zu meinem Tod.

 

Hier widersprichst du dich, einmal sagst du, du hättest mit Imam Ali a.s. gekämpft und andererseites sagst du, dass du kein Gegner Muawiyas bist.

 

Ich versichere dir, wenn du nichts gegen Muawiya hast, dann hättest du auch nicht mit Imam Ali gekämpft, du must dich entscheiden, auch wenn beide Tod sind. Der Prophet s.a.a. sagte. Sei für den, der für ihn ist und gegen den, der gegen ist! Er sagte nicht, bis sie sterben, dann ist die Sache erledigt..

 

Du musst dich also entscheiden, zwischen mit und gegen Ali sein, ein dazwischen gibt es nicht, da unser Prophet Dua für/gegen uns gemacht hat. Wir haben die Wahl zu wem wir gehören wollen!

 

Am Ende möchte ich noch anmerken, dass es sehr schwierig ist, wenn so viele verscheidenen Ansätze auf einmal diskutiert werden und habe zwei Bitten an dich, Bruder Hanefi:

 

Einmal möchte ich, dass du dir überlegst, warum du diese Unterhaltung führen möchtest, wobei geht es dir darum? Geht es darum wirklich unsere Ansichten zu verstehen oder geht es dir darum und wieder auf den "rechten Pfad" zu bringen?

 

Dann bitet ich dich, dich für zwei Themenpunkte zu entscheiden über die du diskutieren möchtest, geht es dir um den schiitischen Iran, was ist Schirk oder um die Nachfolgeschaft oder um etwas ganz anderes? Wir können alles Punkt für Punkt durchgehen und wenn wir einen Punkt zu Ende (oder ausdikutiert) haben, können wir zum nöchsten gehen.

 

Diese seitenlangen Antworten bringen gar nichts, weil sich das kaum einer durchliest, geschweige denn überhaupt mitkommt.Fie Amanilah

 

Am Anfang akzeptierten sie sogar die Schahada der Perser nicht. Somit gingen die Perser zum Protest der Ummayiden den schiitischen Weg.

 

Du bist kein bisschen auf mein Argument eingegangen, dass die Perser erst jahrhunderte später Schiiten wurden und jahrhundertelang Sunniten waren, sehr viele sunnitische Gelehrte waren Perser gewesen, aber das weißt du sicherlich?!

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AS

 

Ich möchte eines betonen:

Hätte ich zur Zeiten des Khalifen Ali (r.a.) gelebt, wäre ich ohne Zweifel Shia und hätte auf seiner Seite bis zum Tode gekämpft. Shia bedeutet aber nur Partei Alis zu sein. Die Auseinandersetzung zwischen Ali und Muawiya war am Anfang nicht religiösen, sondern vielmehr "politischen" Ursprungs. Nach dem Schiedsgericht wurde es leider durch das Verlassen der Kharidji zu einem "religiösen" Problem und es kam zur Abspaltung. Ab diesem Zeitpunkt wäre ich weiter an der Seite Alis geblieben und hätte versucht so zu leben, wie der Prophet es empfohlen hatte: nach dem Kuran und der Sunna, so wie es Ali tat. Ali selbst war kein Schiite, sondern befolgte stets die Sunna des Propheten Hz. Muhammed (s.a.v.)

 

Du scheinst dem türkischen Autor alles zu glauben was er schreibt. Handelt es sich vielleicht wieder um ein Sahih-Buch #salam# . Die Shia entstand sofort nach dem Tod des Propheten. Der Prophet selber sprach von der Shia Ali. Der Prophet (ص) hat gesagt: „Frohe Botschaft, oh Ali! Wahrlich, du und deine Shia, Ihr werdet im Paradies sein.“ In einer Überlieferung, sagt der Prophet (ص): „Kurze Zeit nach mir, wird Uneinigkeit und Hass sich unter euch verbreiten. Wenn eine solche Situation eintritt, dann geht hin und sucht Ali heraus, denn er kann die Wahrheit von der Lüge trennen.“

 

Lies dir mal zuerst diesen Artikel durch, bevor du Behauptungen aufstellt: "Woher kommt der Begriff „Shia“?" - http://www.al-shia.de/artikel/begriffshia.htm

 

Auch ich bin Shia, Partei Alis, jedoch gehöre ich nicht der Shia an, die heute im Iran Staatsreligion ist. Ich bin Shia und versuche so zu leben wie Ali lebte. Ali lebte so, wie der Prophet lebte.

 

Wie kannst du zugleich Alis und Muawiyas Partei angehören? Deine Loyalität zu Imam Ali ist nur ein leerer Satz. Wer Freund und Feind der Ahl-ul-Bayt liebt, hat Imam Hussains Botschaft nicht begriffen.

 

Ich bin weder ein Gegner noch Freund von Muawiya. Ich überlasse das Urteil Allahu Teala.

 

Genau diese Einstellung ist die indirekte Billigung und zugelich Unterstützung des heutigen Terrorismus. Du verurteilst natürlich auch keinen Bin Laden oder Sarkawi. Blinder Gehorsam all den Tyrannen von Harun ar-Rashid bis Saddam. Wenn ich wetten dürfte, würde ich wetten, dass du Saddam auch nicht verurteilen würdest, da nur Allah weiß, was er gemacht hat. Der Westen erzählt sowieso nur Lügen richtig? Aufbau einer Parallelgesellschaft + indoktrinierte Weltsicht der Salafis/Wahabis.

 

Du gehörst also zur Shia von Ali? Astagfirullah! Imam al-Baqir sagte: "Das Aussprechen der Worte „Ich bin ein Shia“, ist kein Argument bei Allah."

 

Ich sehe große Anzeichen einer langen Diskussion ohne Ergebnis. Bruder Hanefi, wenn du dich über die Shia informieren willst, dann poste bitte einen klugen Satz aus dem 'Sahih-Buch' und lass es uns zu Ende diskutieren. Wenn du aber bewusst tausende Themen ansprichst, dann erkennt jeder dein Motiv. Durch Chaos kommt man zu keiner Einsicht. Ich zweifle wahrhaftig an deiner Glaubwürdigkeit, da du hier nicht gerade als Fragender auftritts, sondern eher als die Urteiler mit dem Sahih-Buch unter dem Arm. Ich hoffe die Geschwister verschwenden nicht ihre Zeit mit ellenlangen Texten, die zu keinem Ergebnis führen. Wenn Bruder Hanefi wahrhaftig diskutieren möchte, dann soll er sich für EIN EINZIGES Thema entscheiden.

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Ich begrüße alle im Namen Allahs, dem Gnädigen und Barmherzigen.

 

Ich bitte euch mich zu entschuldigen, dass ich nicht auf alle Fragen eingehen kann, täte ich dies, müßte ich Tage lang am PC sitzen, und am Ende würde eh nichts herauskommen. Somit wäre die Zeit, die ich hier weile, eine Zeitverschwendung.

 

Um Vorurteilen vorzubeugen, werde ich mich kurz vorstellen.

 

#salam# Ich bin elhamdulillah Moslem und folge der Rechtsschule, Abu Hanifa. Ich bin aus Überzeugung Hanefi. Ich bin Sunnite. Ist das nicht jeder Moslem, sei er Shia oder Kharidji? Ich befolge die Sunna des Propheten, so wie es Hz. Ali tat.

 

Ich sehe die Abspaltung des Islams in 3 Richtungen aus "politischen" Ursprungs. Die Shia, die Partei Ali, hat keine "neue Religion" geschaffen. Oder, hat sie es? Somit spielt es keine Rolle Shia oder Sunnite zu sein, hauptsache man ist Moslem und praktiziert den Islam.

 

#salam# Muawiya hat gegen Hz. Ali nicht der "Religion" wegen rebelliert, sondern seiner "politischen" Machtinteressen wegen. Hätte er Hz. Ali als Khalifen anerkannt, hätte Hz. Ali ihn nicht länger als den Stadthalter von Damaskus geduldet. Das wußte Muawiya und sein Ratgeber Amr bin As ziemlich gut.

 

Die Schlacht von Siffin war, wenn man es anders formulieren würde, ein Kampf der "Ummayiden" gegen die "Haschimiten!" Die "Ummayiden" haben durch List gesiegt und die "Haschimiten" unterdrückt.

 

#!# Ich bin kein Freund der Ummayiden, aber auch nicht ihr Feind. Aber ich hätte gegen sie gekämpft. Auch die Ummayiden haben dem Islam gedient, obwohl sie dem Islam auch sehr viel Schaden angerichtet haben. Schlußendlich, was Muawiya tat, war FALSCH und widersprach dem Islam.

 

#as# Ich bin weder ein Gelehrter noch Imam. Ich bin ein praktizierender Moslem.

 

#!# Wir können hier Tage lang diskutieren, viele Zitat wiedergeben, aber trotzdem würden wir keinen Schritt weiter kommen.

 

#!# Ich finde es auch falsch, zu behaupten, dass man nur durch die Shia die Ehli Beyt lieb gewinnen kann, die Sunniten lieben sie auch. Millionen von Sunniten, nennen ihre Kinder, Ali, Hasan, Hüseyin usw...

 

Ich möchte niemanden kränken oder vorurteilhaft jemanden beleidigen. Deswegen werde ich die Diskussion beenden. Ich tue dieses nicht aus Unwissenheit. Ich würde sehr gern weiter diskutieren, jedoch fehlt mir die Zeit.

 

Möge Allah uns allen beistehen.

 

Lebt in Frieden, lebt den Islam

 

Wa Salam

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#as#

 

Ich sehe die Abspaltung des Islams in 3 Richtungen aus "politischen" Ursprungs. Die Shia, die Partei Ali, hat keine "neue Religion" geschaffen. Oder, hat sie es? Somit spielt es keine Rolle Shia oder Sunnite zu sein, hauptsache man ist Moslem und praktiziert den Islam.

 

Es war natürlich politisch, denn Muawias EINZIGES Interesse war die Macht, die er durch Umar und Uthmann erhalten hatte, zu festigen, bzw. zu erweitern.

 

#salam# Muawiya hat gegen Hz. Ali nicht der "Religion" wegen rebelliert, sondern seiner "politischen" Machtinteressen wegen. Hätte er Hz. Ali als Khalifen anerkannt, hätte Hz. Ali ihn nicht länger als den Stadthalter von Damaskus geduldet. Das wußte Muawiya und sein Ratgeber Amr bin As ziemlich gut.

 

Ist es nicht auch eine sunnitische Regel, dass wer gegen den amtierenden Kalifen Krieg führt, Kufr betreibt? (Die Beantwortung dieser Frage ist wichtig!!)

 

War nicht Ali :D der amtierende Kalif und wurde nicht durch die Sahaber selbst gegen den amtierenden Kalifen Krieg geführt?

 

Die Schlacht von Siffin war, wenn man es anders formulieren würde, ein Kampf der "Ummayiden" gegen die "Haschimiten!" Die "Ummayiden" haben durch List gesiegt und die "Haschimiten" unterdrückt.

 

Es war ein Krieg gegen den amtierenden Kalifen, das kann man nicht leugnen.

 

#!# Ich bin kein Freund der Ummayiden, aber auch nicht ihr Feind.

 

Du bist kein Freund von Iblis, aber auch nicht sein Feind.

Verzeihe, wenn ich es überspitzt ausdrücke, aber ich wollte nur deutlich machen, was später noch folgt.

 

 

Aber ich hätte gegen sie gekämpft.

 

Dann wärst du ihr Feind!!

 

Auch die Ummayiden haben dem Islam gedient,

 

Durch sie sind wir jetzt in der Welt und das ist nicht besonders dienlich!!

 

obwohl sie dem Islam auch sehr viel Schaden angerichtet haben.

 

Dies überwiegt bei weitem. Das kleine bisschen dem Islam dienen, wenn es gerade in den Kram passt entschuldigt nichts.

 

Schlußendlich, was Muawiya tat, war FALSCH und widersprach dem Islam.

 

Er hat demnach gegen den Islam gehandelt aber er ist nach sunnitischer Auffassun (der meisten) ein Sahaber über den man keine Kritik üben darf.

Siehe z.B. deine Referenz Riassale An-Nur von said Nursi, in der er Muawias Taten relativiert.

 

#salam# Ich bin weder ein Gelehrter noch Imam. Ich bin ein praktizierender Moslem.

 

Allah möge dein Praktizieren anerkennen und hoch belohnen.

 

#!# Wir können hier Tage lang diskutieren, viele Zitat wiedergeben, aber trotzdem würden wir keinen Schritt weiter kommen.

 

Möglich.

 

 

#!# Ich finde es auch falsch, zu behaupten, dass man nur durch die Shia die Ehli Beyt lieb gewinnen kann,

 

Zumindest sollte man ebenfalls keine Liebe oder Anerkennung ihren Feinden gegenüber zollen.

Der Prophet legte uns ihre Liebe und Vorrangstellung in sehr vielen Ahadith ans Herz.

 

Z.B.:

 

Wer Fatima :D erzürnt, der erzürnt den Propheten :D und wer den Propheten :D erzürnt, der erzürnt Allah swt.

 

Ali #sa# zu lieben ist ein Zeichen von Iman, Ihn #sas# zu hasssen ein Zeichen von Nifaq

 

Hassan und Hussein sind die Duftblumen von Janna.

 

Ali ist der Sayyed der wasiyyen.

 

etc.

 

die Sunniten lieben sie auch.

 

Möglich, dass viele Sunniten sie tatsächlich lieben. Aber viele wissen überhaupt nichts von der Schia, bzw. der wahren Aqeeda der Schia und hören von ihren Gelehrten nur, dass man in der Literatur enorm aufpassen muss, dass man nicht vom rechten Weg abkommt.

Dies wird meist auch noch von denen gesagt, die von der Schia überhaupt nichts wissen ausser den Erklärungen der Salafi.

 

Millionen von Sunniten, nennen ihre Kinder, Ali, Hasan, Hüseyin usw...

 

Das hat nicht unbedingt etwas von Liebe zu tun. Es ist eine gewohnheit, die in arabischen Ländern eben zu Gange ist.

Frag doch mal einen X-Beliebigen Muslim, ob er den Enkel von Hussein as kennt?

 

Ich möchte niemanden kränken oder vorurteilhaft jemanden beleidigen.

 

Wir auch nicht.

 

Deswegen werde ich die Diskussion beenden.

 

Ok!

 

Ich tue dieses nicht aus Unwissenheit. Ich würde sehr gern weiter diskutieren, jedoch fehlt mir die Zeit.

 

 

Vielleicht kommst du noh dazu.

 

Möge Allah uns allen beistehen.

 

Amin!!!

 

Lebt in Frieden, lebt den Islam

 

 

Werde ich(wir) tun und gebe dieses zurück.

 

:)

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Salamu Alaikum, Bruder Abdullah,

 

ich werde auf deine Fragen eingehen. Mir ist das ziemlich wichtig, die Zeit dafür spielt für mich keine Rolle mehr.

 

Es war natürlich politisch, denn Muawias EINZIGES Interesse war die Macht, die er durch Umar und Uthmann erhalten hatte, zu festigen, bzw. zu erweitern.

 

#!# Muawiya hat gegen den amtierenden Khalifen rebelliert, jedoch nicht der Religion wegen, sondern NUR seiner Machtinteressen wegen. Da sind wir gleicher Meinung.

 

#sas# Jedoch, ist damit Muawiya wirklich "kufar" geworden? Wäre er das, so wieso hat Hz. Ali nach dem Schiedsgericht das Urteil des Gerichtes und damit das Khalifat Muawiyas angenommen? Hat er das nicht oder irre ich mich?

 

#as#: Gibt es ein einziges Zitat Hz. Alis, indem er Muawiya zum "kufar" erklärt? Hätte Hz. Ali Muawiya als "kufar" gesehen, so hätte er nicht das Urteil des Schiedsgerichts geduldet, geschweige davon hätte er das Schiedsgericht akzeptiert, wenn er Muawiya als "kufar" gesehen hätte?

 

Ich bitte um Beantwortung meiner Fragen. Danke!

 

#salam# Ich finde es nicht richtig Umar (r.a.) und Utman (r.a.) für den Ausbruch der "Großen Fitna" verantwortlich zu machen. Umar und Utman waren zwei große Sahabe, denen in ihren Lebzeiten das Paradies "versprochen" wurde. Wie islamisch ist es diese vorbildlichen Persönlichkeiten zu verdammen, gar schlecht über sie zu reden?

 

#!# Daher verdamme ich jede Art von Aussagen, die gegen diese islamischen Persönlichkeiten gerichtet sind.

 

#salam# Umar, der den Beinamen "Faruk" trägt, der als, das Rechte vom Unrechten trennende gelobt wird, wie kann dieser ungerecht handeln?

 

#as#: Hätte Hz. Fatima ihre Tochter einem als Frau anvertraut, der angeblich ihrem Mann Unrecht getan hätte. Welche Mutter würde ihre Tochter einem Mann als Frau anvertrauen, der angeblich so "böshaft" gegen Hz. Ali gewesen sein soll.

 

#as#: Wäre Umar (r.a.) gegen Hz. Ali so ungerecht, so wieso hat er ihn in die Shura, den Rat der 6, einberufen?

 

#as# Uthman (r.a.) war stets auf der Seite des Propheten in schlechten und guten Zeiten. Er hat sein Vermögen für den Islam ausgegeben. Er hat die Ehre gehabt, zwei Töchter des Propheten heiraten zu dürfen.

 

#!# Hz. Ali hat Uthman Treue geschworen. Er war immer für ihn da. Als jene, die Uthmans Haus belagerten und ihm kein Wasser gaben, hat Hz. Ali Uthman mit eigenen Händen Wasser gebracht.

 

#sas# Nicht Uthman war Schuld an den Unruhen, sondern Merwan, der, dem alten Khalifen bei seinen Arbeiten zu Seite stand.

 

#!# Jene, die den Film "Imam Ali" gesehen haben, werden mich bestätigen, dass allein Merwan die "Aufständischen" provoziert hat. Denn als die aufständischen Ägypter wieder zurück auf dem Weg in ihre Heimat waren, hat er den dortigen ummayidischen Stadthalter einen heimlichen Brief geschrieben, in dem er ihn auffordert, Abdullah bin Ebu Bakr zu ermorden. Dieser Brief wird jedoch gefunden und die Aufständischen kehren zurück in das Haus Utmans. Worauf er Tage später während des Koranlesens ermordert wird.

 

Ist es nicht auch eine sunnitische Regel, dass wer gegen den amtierenden Kalifen Krieg führt, Kufr betreibt? (Die Beantwortung dieser Frage ist wichtig!!)

 

War nicht Ali der amtierende Kalif und wurde nicht durch die Sahaber selbst gegen den amtierenden Kalifen Krieg geführt?

 

:) Ich finde diese Fragestellung unversämt. Es ist eine unmoralische Anspielung. Bist du kein Sunnite, oder befolgst du nicht die Sunna des Propheten? Der letzte Prophet des Islams war Hz. Muhammad (s.a.v.)! All, jene die, die Sunna des Propheten befolgen sind Sunniten, Hz. Ali ist ebenfalls Sunnite.

 

Hz. Ali war amtierender Khalif, jedoch hat Muawiya ihn nicht als Khalifen anerkannt. Er hat sich ihm nicht unterworfen, wie viele andere.

 

#sas# Im Film "Imam Ali" tut ein weiter angesehener Mann dies ebenfalls nicht. Er wurde unter der Bedienung geduldet, dass er sein Schwert nicht gegen Hz. Ali erhebt dürfte. Hz. Ali selbst bürgte für die Sicherheit dieses Mannes.

 

#as#: Hz. Ali hat für einen gebürgt, der sich ihm nicht unterworfen hat. Nach schiitischer Auffassung ist dieser Mann "kufar" geworden, wenn ich mich nicht irre oder? Jedoch wieso bürgt Hz. Ali für einen "kufar"?

 

Ich bitte um eine Antwort! Danke!

 

:D Muawiya wollte vorerst die Auslieferung Uthmans Mörder. Jedoch konnte Hz. Ali die Mörder nicht auffinden, obwohl diese auch Shia waren!

 

#!# Ich wiederhole mich selbst. Hz. Ali hat dem Urteil des Schiedsgerichts zugestimmt und quasi das Khalifat Muawiyas anerkannt! Hat er das nicht?

 

#as#: Hz. Ali hat sein Wort gehalten und dem Urteil des Schiedsgerichts zu gestimmt, deswegen haben ihm ja die Kharidji verlassen. Wieso überlässt Hz. Ali einem "kufar" das Khalifat?

 

:D Ich unterstreiche meine Einstellung. Ich hätte auf Seiten Hz. Alis bis zum Tode gekämpft. Aber ich habe nicht das Urteil Muawiya zum "kufar" zu erklären, wenn es sogar Hz. Ali nicht tat.

 

#!# Nach schiitischer Auffassung mag Muawiya "kufar" sein, weil er sich Hz. Ali nicht unterworfen hat.

 

Ein Aufstand gegen den Khalifen ist nach schiitischer Theologie shirk, weil der Imam von Allah bestimmt wurde. Somit ist Muawiya im Shia zum "kufar" geworden. Das meinte ich mit "halbgöttlicher" Stellung der Imame im Shia!

 

Es war ein Krieg gegen den amtierenden Kalifen, das kann man nicht leugnen.

 

:D Die Schlacht von Siffin war ein Krieg der Hause "Ummayiden" gegen die "Haschimiten", auch das ist nicht zu leugnen. Wäre Hz. Ali "Ummayide", wäre es gar nicht zu diesem Krieg gekommen.

 

#!# Obwohl Hz. Ali gegen Muawiya Krieg geführt hat, hat er das Urteil des Schiedsgerichtes nach der Schlacht unterzeichnet. Hat er das nicht? Wäre Muawiya "kufar", so wieso unterzeichnet Hz. Ali das Urteil. Ist damit, Allah bewahre, Hz. Ali auch zum "kufar" geworden?

 

Nach schiitischer Auffassung sollte man glaube ich diese Frage gar nicht beantworten!!!

 

Du bist kein Freund von Iblis, aber auch nicht sein Feind.

Verzeihe, wenn ich es überspitzt ausdrücke, aber ich wollte nur deutlich machen, was später noch folgt.

 

#!# Muawiya war ein Moslem, Iblis nicht. Daher ist diese Frage unmoralisch.

 

Dann wärst du ihr Feind!!

 

#!# Muawiya wäre am Schlachtfeld mein Feind. Hz. Ali hat die Schlacht nicht begonnen, sondern Muawiya. Hz. Ali hat sich lediglich verteidigt. Als Shia von Ali, ist es normal, dass ich mich verteidige oder?

 

Durch sie sind wir jetzt in der Welt und das ist nicht besonders dienlich!! Dies überwiegt bei weitem. Das kleine bisschen dem Islam dienen, wenn es gerade in den Kram passt entschuldigt nichts.

 

:D Die Ummayiden haben in Spanien den Islam verbreitet, sie standen zigmale vor Konstantinopel. Sie haben den Islam verbreitet, somit haben sie dem Islam gedient.

 

Die Abspaltung im Islam begann unter der Shia, mit dem Verlassen der Kharidji, also nach der Schlacht von Siffin und dem Schiedsgericht. Diese Kharidji haben Hz. Ali ermordet, jeweils Attentate gegen Muawiya und Amr bin As verübt. Die Kharidji waren Shia oder täusche ich mich?

 

#sas# Wenn für dich die Eroberung von Spanien, Endülüs, ein Kram ist, dann hast du ein persönliches Problem, Bruder.

 

Er hat demnach gegen den Islam gehandelt aber er ist nach sunnitischer Auffassun (der meisten) ein Sahaber über den man keine Kritik üben darf. Siehe z.B. deine Referenz Riassale An-Nur von said Nursi, in der er Muawias Taten relativiert

 

#sas# Muawiya hat nicht gegen den Islam rebelliert, er hat das Khalifat Hz. Alis nicht anerkannt. So haben ihm die heutigen schiitischen wegen der Auffassung des Imamet für "kufar" erklärt. Er hat keinen Glaubenskrieg gegen den Islam geführt, sondern vielmehr eine Blutrache, welches dem Islam verbat. Man kann Muawiya und sein Heer nicht so einfach für "kufar" erklären.

 

#!# Wir besitzen heute sehr viele Hadithüberlieferungen von Muawiya. Ich überlasse das Urteil über ihn Allahu Teala.

 

#as# Es ist natürlich schiitische "Theologie" den Aufstand gegen den Khalifen als einen Aufstand gegen den Islam, gegen Allah, zu bewerten. Das ist der "halbgöttliche" Status der schiitischen Imame, den ich angesprochen habe.

 

Allah möge dein Praktizieren anerkennen und hoch belohnen.

 

Danke, Bruder.

 

Zumindest sollte man ebenfalls keine Liebe oder Anerkennung ihren Feinden gegenüber zollen. Der Prophet legte uns ihre Liebe und Vorrangstellung in sehr vielen Ahadith ans Herz.

 

Z.B.: Wer Fatima erzürnt, der erzürnt den Propheten und wer den Propheten erzürnt, der erzürnt Allah swt.

 

Ali sa zu lieben ist ein Zeichen von Iman, Ihn zu hasssen ein Zeichen von Nifaq. Hassan und Hussein sind die Duftblumen von Janna. Ali ist der Sayyed der wasiyyen.

 

#sas# Ich habe keine Feinde, Bruder. Vergiss nicht, dass dein Feind, vielleicht morgen gar dein Freund sein kann. Ich kämpfe nur gegen jene, aus Selbstverteidigung.

 

#as#: Diese Kette, vom Erzürnen, von dem du sprichst, gilt dieser auch für Abu Bakr, Umar, Uthman oder gar für Hz. Aischa? Auch diese waren mit dem Ehli Beyt verwandt!

 

#!# Ali zu lieben ist den Propheten zu lieben. Abu Bakr zu lieben ist den Propheten zu lieben, Umar zu lieben ist den Propheten zu lieben, Uthman zu lieben ist den Propheten zu lieben.

 

#as# Hz. Ali war ein Sahabe, so wie viele andere große Persönlichkeiten. Hz. Ali so zu verehren, wie es heute die Shia tut, ist "halbgöttlichen" Karakters. Die Liebe zu Hz. Ali darf nicht die Liebe zu Allahu Teala übertreffen. Alle, die gläubig sind, müssen alle Moslems!

 

#!# Die Liebe zu Hz. Ali darf nicht ein Mass für den Iman sein. Dieses als Mass für den Iman zu sein, ist Ali einen "halbgöttlichen" Status einzuräumen.

 

Vergisst nicht die Kluft vom Monotheismus in die Dreifaltigkeit (Allah-Muhammad-Ali) ist im Shia sehr eng und gefährlich. Leider gibt es in der Shia genug, Konfessionen, die Hz. Ali "vergöttlichen", z.B. Druzen oder Nursayri in Syrien!!!

 

Die Liebe zu Allah ist das Mass des IMANS!

 

Möglich, dass viele Sunniten sie tatsächlich lieben. Aber viele wissen überhaupt nichts von der Schia, bzw. der wahren Aqeeda der Schia und hören von ihren Gelehrten nur, dass man in der Literatur enorm aufpassen muss, dass man nicht vom rechten Weg abkommt.

Dies wird meist auch noch von denen gesagt, die von der Schia überhaupt nichts wissen ausser den Erklärungen der Salafi.

 

#sas# Keine Sorge, Bruder. Alle Sunniten lieben Hz. Ali und das Haus des Propheten so sehr, dass sie ihnen keinen "halbgöttlichen" Status einräumen und sie somit nicht "beleidigen!"

 

#!# Ich rate euch über den Hanefismus und über Abu Hanefi zu lesen, nicht nur aus schiitischen Quellen. Somit verbleibe ich

 

Mit brüderlichen Grüßen

 

Wa Salamu Alaikum

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:D

 

#!# Muawiya hat gegen den amtierenden Khalifen rebelliert' date=' jedoch nicht der Religion wegen, sondern NUR seiner Machtinteressen wegen. Da sind wir gleicher Meinung.

 

#sas# Jedoch, ist damit Muawiya wirklich "kufar" geworden? Wäre er das, so wieso hat Hz. Ali nach dem Schiedsgericht das Urteil des Gerichtes und damit das Khalifat Muawiyas angenommen? Hat er das nicht oder irre ich mich?[/quote']

 

Auf der Seite von Ali kämpften in der Mehrheit Kharidschiten. Nachdem Muawia den Trick mit dem Koran auf den Lanzen brachte, legten die Kharidschiten die Waffen sofort nieder.

Ali #as# versuchte sie zu überzeugen, dass die nur ein böser Trick ist, aber die Khraidschiten "wussten" es eben besser.

Malik Al Aschtar ollte weiterkämpfen, da der Kampf nur noch eine tunde bis zum Sieg bräuchte, doch Ali #as# pfiff ihn zurück, weil die Kharidschiten drohten Ali #as# zu töten.

Ali #as# ging also gezwungenermassen den friedensvertrag ein. Das hat überhaupt nichts mit Einverständnis zu tun, wie du andeutest.

 

:?: Gibt es ein einziges Zitat Hz. Alis' date=' indem er Muawiya zum "kufar" erklärt? Hätte Hz. Ali Muawiya als "kufar" gesehen, so hätte er nicht das Urteil des Schiedsgerichts geduldet, geschweige davon hätte er das Schiedsgericht akzeptiert, wenn er Muawiya als "kufar" gesehen hätte?[/quote']

 

In Nahj Al Balagha sagt er kurz vor seinem Tode, dass man die "bösen" Kharidschiten am Leben lassen solle.

Begründung: Sie machn das Schlechte, weil ie es nicht wissen. Sie wollen eigentlich das Gute tun, aber verstehen nicht.

Muawiay hingegen weiss, dass er das Schechte macht, so dass die Kharidschiten ein Gegenpol zu Muawia darstellen.

 

#salam# Ich finde es nicht richtig Umar (r.a.) und Utman (r.a.) für den Ausbruch der "Großen Fitna" verantwortlich zu machen. Umar und Utman waren zwei große Sahabe' date=' denen in ihren Lebzeiten das Paradies "versprochen" wurde. Wie islamisch ist es diese vorbildlichen Persönlichkeiten zu verdammen, gar schlecht über sie zu reden?[/quote']

 

Da bin ich anderer Meinung. Muawia und die Umayyaden liessen diese Ahadith erzeugen um die Position Ali #as# zu schwächen. Doch trotz des Befehls Muawias Ali #as# und seine Familie zu verfluchen (ein Befehl bezüglich der ersten 3 Kalifen gab es in dieser Zeit nie), sage Ahmad Ibn Hanbal (Begründer der Hanbali-Madhhab):

"Ich staune über einen Mann mit sovielen Tugenden, dass seine Feinde schlechtes an ihm suchten, jedoch nicht fanden.. So stellten sie Schreiber ein, die das gewüsnschte für sie schrieben"

 

#!# Daher verdamme ich jede Art von Aussagen' date=' die gegen diese islamischen Persönlichkeiten gerichtet sind.[/quote']

 

Kannst du ruhig machen. Die Frage ist nur, ob berechtigt oder nicht.

 

#salam# Umar' date=' der den Beinamen "Faruk" trägt, der als, das Rechte vom Unrechten trennende gelobt wird, wie kann dieser ungerecht handeln?[/quote']

 

Dieser Beiname bekam er nicht vom Propherten #sas#, sondern dies kam zur Umaya-Zeit um ihn zu ehren.

Kennst du die Aussage, dass Umar stehend begraben sein soll, um seine Gerechtigkeit zu erhalten?

Gleiches Kaliber!!!

 

:?: Hätte Hz. Fatima ihre Tochter einem als Frau anvertraut' date=' der angeblich ihrem Mann Unrecht getan hätte. Welche Mutter würde ihre Tochter einem Mann als Frau anvertrauen, der angeblich so "böshaft" gegen Hz. Ali gewesen sein soll.[/quote']

 

Dies ist eine andere Sache. War es in der Zeit vor des Prophen #as# Tod oder danach?

 

Richtig angefangen haben die beiden Scheichain nach dem Tod des Propheten #as#.

 

:?: Wäre Umar (r.a.) gegen Hz. Ali so ungerecht' date=' so wieso hat er ihn in die Shura, den Rat der 6, einberufen?[/quote']

 

Dies bedeutet, dass er ebenfalls gegen seine Aussage, ohne Maschura einen Kalifen zu wählen verstossen hat. Sahih Bukhary.

Und warum wurde Uthman anstatt Ali #as# Kalif?

 

Zwischenfrage:

 

Siehst du Nahj Al Balagha als authentisch an?

Soll heissen, glaubt du, dass es seine Aussprüche, reden und Briefe sin?

 

#as# Uthman (r.a.) war stets auf der Seite des Propheten in schlechten und guten Zeiten. Er hat sein Vermögen für den Islam ausgegeben. Er hat die Ehre gehabt' date=' zwei Töchter des Propheten heiraten zu dürfen.[/quote']

 

Die Töchter des Propheten #as# sind ein anderes Thema. Er #as# hatte nur eine leibliche Tochter und diese verheiratete er auf Allahs swt Anordnung mit Ali #as#

 

#!# Hz. Ali hat Uthman Treue geschworen. Er war immer für ihn da. Als jene' date=' die Uthmans Haus belagerten und ihm kein Wasser gaben, hat Hz. Ali Uthman mit eigenen Händen Wasser gebracht.[/quote']

 

In Hudhaiba sagt der Prophet #as#, dass er #as# (Ali #as#) das selbe später machen müsse.

 

Weisst du was der Prophet #as# da gemacht hat?

 

#sas# Nicht Uthman war Schuld an den Unruhen' date=' sondern Merwan, der, dem alten Khalifen bei seinen Arbeiten zu Seite stand.[/quote']

 

Und Uthmann holte ihn nach Medina zuück, obwohl der Prophet #as# ihn auf Lebenzeit verbannte. Auch eine Art dem Propheten #as# zu folgen oder gelten die Anordnungen nach dem Tod des Propheten #as# nicht mehr.

 

#!# Jene' date=' die den Film "Imam Ali" gesehen haben, werden mich bestätigen, dass allein Merwan die "Aufständischen" provoziert hat. Denn als die aufständischen Ägypter wieder zurück auf dem Weg in ihre Heimat waren, hat er den dortigen ummayidischen Stadthalter einen heimlichen Brief geschrieben, in dem er ihn auffordert, Abdullah bin Ebu Bakr zu ermorden. Dieser Brief wird jedoch gefunden und die Aufständischen kehren zurück in das Haus Utmans. Worauf er Tage später während des Koranlesens ermordert wird.[/quote']

 

Diese Geschichte wird erzählt, um die eigentlichen Gründe für Uthmanns Ermordung zu verschleiern.

Denn die aufgebrachte Mege war doas ungerecht behandelte Volk.

Um der Beurteilung der erstedei kalifen von Ali #as# siehe:

 

http://al-shia.de/ahlulbayt/schiqschiqiyya.htm

 

 

 

Hz. Ali war amtierender Khalif' date=' jedoch hat Muawiya ihn nicht als Khalifen anerkannt. Er hat sich ihm nicht unterworfen, wie viele andere.

 

#sas# Im Film "Imam Ali" tut ein weiter angesehener Mann dies ebenfalls nicht. Er wurde unter der Bedienung geduldet, dass er sein Schwert nicht gegen Hz. Ali erhebt dürfte. Hz. Ali selbst bürgte für die Sicherheit dieses Mannes.[/quote']

 

Hat der Prophet #as# nicht auch für die Sicherheit der Muschrik garantiert, die bei Öffnung in Mekka blieben.

Hat der Prophet #as# nicht auch für die Sicherheit der Juden und Christen gesorgt.

 

Dies ist ein ganz anderes Thema. Der Quran sagt immer wieder, dass man keinen Krieg gegen jemanden führen darf, der gegen einen selbst keinen führt. Damit ist die Beantwortung der Sicherheit eine andere mit der Akzeptzanz oder gar das Recht auf das Kalifat.

 

:?: Hz. Ali hat für einen gebürgt' date=' der sich ihm nicht unterworfen hat. Nach schiitischer Auffassung ist dieser Mann "kufar" geworden, wenn ich mich nicht irre oder? Jedoch wieso bürgt Hz. Ali für einen "kufar"?[/quote']

 

Hat er. Falls du oben nicht geantwortet hast, frage ich jetzt einmal anders: kennst du die Geschichte des Friedensvertrages von Hudhaibia.

 

:) Muawiya wollte vorerst die Auslieferung Uthmans Mörder. Jedoch konnte Hz. Ali die Mörder nicht auffinden' date=' obwohl diese auch Shia waren!

 

#!# Ich wiederhole mich selbst. Hz. Ali hat dem Urteil des Schiedsgerichts zugestimmt und quasi das Khalifat Muawiyas anerkannt! Hat er das nicht?[/quote']

 

 

Er hat gezwungenermassen dem Schiedsgericht zugestimmt!!!

 

Das hat nichts mit der inneren Zustimmung zu tun.

 

Wenn dir, wo du nicht bewaffnet bist, dir eine geladene entsicherte Pistole auf die Brust drückt und von dir dein Geld verlangt, stimmst du doch auch zu.

Diesselbe Zustimmung ist hier beim Schiedsgericht!!

 

:?: Hz. Ali hat sein Wort gehalten und dem Urteil des Schiedsgerichts zu gestimmt' date=' deswegen haben ihm ja die Kharidji verlassen. Wieso überlässt Hz. Ali einem "kufar" das Khalifat?[/quote']

 

Die Geschichte ist viel komplexer als du denkst. Ali #as# stimmte auch hier gezwungenermassen zu. Hast du mittlerweile die SchiqqSchiqqyya-Predigt gelesen?

 

:D Ich unterstreiche meine Einstellung. Ich hätte auf Seiten Hz. Alis bis zum Tode gekämpft. Aber ich habe nicht das Urteil Muawiya zum "kufar" zu erklären' date=' wenn es sogar Hz. Ali nicht tat.[/quote']

 

Abu Hanifa macht es indirekt.

 

#!# Nach schiitischer Auffassung mag Muawiya "kufar" sein' date=' weil er sich Hz. Ali nicht unterworfen hat.

 

Ein Aufstand gegen den Khalifen ist nach schiitischer Theologie shirk, weil der Imam von Allah bestimmt wurde. Somit ist Muawiya im Shia zum "kufar" geworden. Das meinte ich mit "halbgöttlicher" Stellung der Imame im Shia![/quote']

 

Du hast Informationen von der Schia, die von Salafiten geschrieben wurde.

 

:D Die Schlacht von Siffin war ein Krieg der Hause "Ummayiden" gegen die "Haschimiten"' date=' auch das ist nicht zu leugnen. Wäre Hz. Ali "Ummayide", wäre es gar nicht zu diesem Krieg gekommen.

 

#!# Obwohl Hz. Ali gegen Muawiya Krieg geführt hat, hat er das Urteil des Schiedsgerichtes nach der Schlacht unterzeichnet. Hat er das nicht? Wäre Muawiya "kufar", so wieso unterzeichnet Hz. Ali das Urteil. Ist damit, Allah bewahre, Hz. Ali auch zum "kufar" geworden? [/quote']

 

 

Dies ist eine viel komplexere Geschichte als du denkst. Würde Al #as# nicht unterschrieben haben, hätte er die Kharidschiten ebenfalls egen sich.

Damit wäre mit dem Islam Schluss gewesen, da alle sonst abgeschlachtet worden wären.

 

 

Du glaubst doch wohl nicht' date=' dass die Geschichte bei den Schiiten nicht bekannt ist.

Du nimmst dir heraus, dass Schiiten keine Ahnung haben.

Ich bin von sunnitischer nach schiitischer Seite gewechselt, weil viele dieser Dinge eben in [b']SUNNITISCHER LITERATUR zu finden sind[/b].

 

Ich wurde demnach von sunnitischer Literatur überzeugt zur Schia zu wechseln.

In Syrien erfuhr ich innerhaölb von 3 Wochen mehr von der Geschichte des Islams dirkt nach dem Tode des Propheten #as# als in den ganzen 3 Jahren zuvor.

 

#!# Muawiya wäre am Schlachtfeld mein Feind. Hz. Ali hat die Schlacht nicht begonnen' date=' sondern Muawiya. Hz. Ali hat sich lediglich verteidigt. Als Shia von Ali' date=' ist es normal, dass ich mich verteidige oder?[/quote'']

 

Richtig!!

 

Die Abspaltung im Islam begann unter der Shia' date=' mit dem Verlassen der Kharidji' date=' also nach der Schlacht von Siffin und dem Schiedsgericht. Diese Kharidji haben Hz. Ali ermordet, jeweils Attentate gegen Muawiya und Amr bin As verübt. Die Kharidji waren Shia oder täusche ich mich?[/quote'']

 

Nein, schon zum Donnerstagsunglück oder sogar vorher.

kennst du das Donnerstagsunglück?

 

:D Wenn für dich die Eroberung von Spanien' date=' Endülüs, ein Kram ist, dann hast du ein persönliches Problem, Bruder.[/quote']

 

 

Allerdings muss man immer beachten, aus welchem Grund erobert wird.

Wenn man sagt, es sei für den Islam, muss es nicht immer stimmen.

 

 

 

Ich hoffe nicht' date=' dass du bei Jaum Al Qiyama zu ihm gehörst.

Viele Überlieferungen bedeuten nicht, dass seine Aussagen dadurch wahr werden.

 

#sas# Es ist natürlich schiitische "Theologie" den Aufstand gegen den Khalifen als einen Aufstand gegen den Islam, gegen Allah, zu bewerten. Das ist der "halbgöttliche" Status der schiitischen Imame, den ich angesprochen habe.

 

:?: Diese Kette' date=' vom Erzürnen' date=' von dem du sprichst, gilt dieser auch für Abu Bakr, Umar, Uthman oder gar für Hz. Aischa? Auch diese waren mit dem Ehli Beyt verwandt![/quote'']

 

In sahih Muslim ist ein hadith, bei dem die Frauen des Propheten #sas# explizit augeschlossen wurden.

Ist Abu bakr näher verwandt mit dem Propheten #sas# oder weiter?

 

#!# Ali zu lieben ist den Propheten zu lieben. Abu Bakr zu lieben ist den Propheten zu lieben' date=' Umar zu lieben ist den Propheten zu lieben, Uthman zu lieben ist den Propheten zu lieben.[/quote']

 

Die Namen Abu Bakr und Umar und Uthmann kamen kamen erst später dazu. (Nach dem Tod des Propheten #sas# in der Erfinderzeit von Muawia)

 

#sas# Hz. Ali war ein Sahabe' date=' so wie viele andere große Persönlichkeiten. Hz. Ali so zu verehren, wie es heute die Shia tut, ist "halbgöttlichen" Karakters. Die Liebe zu Hz. Ali darf nicht die Liebe zu Allahu Teala übertreffen. Alle, die gläubig sind, müssen alle Moslems![/quote']

 

Ayat 33:33 und hadith dazu bezeichnet ihn #as# als Mitglied (damit als Oberhaupt unter dem propheten #sas# als Ahl Bait #as#)

In dieser Ayat wurde Ahl Bait #as# absolut rein gesprochen.

 

#!# Die Liebe zu Hz. Ali darf nicht ein Mass für den Iman sein. Dieses als Mass für den Iman zu sein' date=' ist Ali einen "halbgöttlichen" Status einzuräumen. [/quote']

 

damit widersprichst du Imam Muslim, der nicht nur ein Hadith mit genau diesem Text ]ohne Abu Bakr, Umar und Uthman zu erwähnen in seinem sahih auflistet.

 

Vergisst nicht die Kluft vom Monotheismus in die Dreifaltigkeit (Allah-Muhammad-Ali) ist im Shia sehr eng und gefährlich. Leider gibt es in der Shia genug' date=' Konfessionen, die Hz. Ali "vergöttlichen", z.B. Druzen oder Nursayri in Syrien!!![/quote']

 

Dies sind zwei paar Stiefel. Ich kenne z.B. hier im Forum eine ehemalige Christin, die niemals an diese Dreiheiligkeit geglaubt hat.

Für mich, und ich denke auch für Allah swt war sie schon vorher gläubig!

 

 

Und Allah swt hat die Liebe zu Muhammed #sas# als Massstab angesetzt (oder hast du das Hadith vergessen).

Und Muhammed #sas# hat die Liebe zu seiner Ahl Bait #as# als Massstab für die Liebe zu ihm angesetzt.

 

Alles klar?

 

#!# Ich rate euch über den Hanefismus und über Abu Hanefi zu lesen' date=' nicht nur aus schiitischen Quellen. Somit verbleibe ich[/quote']

 

Keine Sorge' date=' machen wir.

Und dir lege ich ans Herz, die sunnitischen Quellen mit den schiitischen Quellen zu vergleichen und die Beurteilungen und Begründungen dir zu Gemute zu führen.

 

Nochmal die Frage:

 

[b']Kennst du das Donnerstagsunglück?[/b]

 

In diesem ind mehrere Aspekte des Befolgens des Propheten #sas# enthalten, obwohl dieser Vorgang unter Umständen nur 5 min. in Anspruch genommen hat.

 

Zeitschätzung ist eine grosszügig ausgelegter Minimalwert, da keine Überlieferungen existieren wie lange es gedauert hat. lediglich schätze ich, wenn man alles zusammen nimmt es in ungefähr 2 Minuten packen kann.

Berücksichtigt man die Geduld des Propheten #sas#, dann kann es allerdings auch 2 oder mehr Stunden gedauert haben.

 

#sas#

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Asalamualaikum Bruder Hanefi.

 

Ich verstehe durchaus, weshalb man es tunlichst vermeidet auf ganz leichte Fragen zu antworten und sein Heil im selbsterzeugten Nebel von komplexen Unwahrheiten und unlogischen Argumenten sucht.

 

Nun, da für Dich auch Zeitmangel ein eher schwammiger Begriff ist,

vielleicht konzentrieren wir uns auch auf ein paar weitere Zwischenfragen.

 

Worauf genau fußt Dein Beweis, daß Religion keinen Anteil an Politik hätte?

Warum bitte strapazierst Du unsere Zeit mit einer derart einfältigen sophistischen Argument bzgl. dem Schiedsgericht?

 

Und hälst Du es für ein Prädikat der Trennung zwischen Politik und Religion,

daß wenn bei 2 Urteilsverkündern, die ein und dasselbe Urteil verkünden sollten (dies zumindest so zusagten), und der eine den andern Veräppelt,

daß dann die Politik der Veräppler das Recht i.S. sharia bricht, weswegen Du nunmehr argumentierst, Ali (a.s.) hätte sich diesem Nonsens bei der Urteilsverkündung unterworfen?

 

Lieber Bruder Hanefi, die Wahrheit ist wohl eher, daß Du unsere Zeit zu verschwenden gedenkst.

 

wasalam.

Mustafa

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Assalam aleikum

 

Worauf genau fußt Dein Beweis, daß Religion keinen Anteil an Politik hätte?

 

Als Sunnite interpretiert man Ayat 5:3, "Aklamtum Dianakum". dass die Religion VOLLSTÄNDIG ist.

Das heisst, dass die Politik zwangsläufig zur religion gehört, denn der Prophet #salam# war selbst ein Politiker.

 

Eine Trennung von Politik und Religion zu veranschlagen, würde demnach bedeuten, dass man diese Ayat leugnet.

Nicht nur nach sunnitischer Auffassung leugnet man den Quran, wenn man eine einzige Ayat leugnet.

 

Ich bin regelrecht gespannt auf Hanafis Antwort.

Ich sah eben gerade, dass verschiedene Tags falsch geschlossen/geöffnet sind, so dass ich dies der Optik und Versändlichkit wegen korrigiere.

 

 

Wa aleikum salam

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As Salamu Alaikum, Liebe Brüder und Schwestern,

 

heute Nacht ist die noble Beraat-Nacht. Ich wünsche allen Brüdern und Schwestern eine sinnliche Beraat-Nacht. Möge Allahu Teala uns allen für unsere Sünden vergeben.

 

Ich sitze seit ungefähr 3 Stunden vor dem PC und lese aus dem "Wie ich rechtgeleitet wurde" von "Dr. Muhammad al-Tijani al-Samaoui". Das Werk Al-Tijanis hat mich von mir genommen. Ich habe es ohne Vorurteile gelesen und staunte, wie fälschlich uns der Islam gelernt wurde. Es war falsch den Shia mit den Persern zu verbinden.

 

#salam# Alle 12 Imame sind ja aus dem Hause des Propheten, also Araber!

 

Ich möchte euch und mir ein Geschenk in der heutigen Beraat-Nacht machen:

 

Ich werde Shia und wechsle zur jafaritischen Rechtsschule, denn ich war seit eher Shia ohne es bemerkt zu haben. Ich habe jetzt große Zweifel an der sunnitischen Rechtsschule und Zweifel dürfen keinen Platz im Herzen eines Moslems haben!

 

Ich möchte mich hiermit bei allen entschuldigen, denen ich unwollend das Herz gebrochen habe. Für mich ist die Beraat-Nacht zu einem neuen Anfang geworden.

 

Ich bitte euch, Euren Bruder nicht alleine zu lassen. Ich werde mir bald ein Buch über die jafaritische Rechtsschule beschaffen. Welches empfiehlt ihr mir?

 

In meinem Leben wird sich nicht viel verändern, weil ich innerlich immer Shia gewesen bin, ohne wirklich darüber nachzudenken. Ich hatte immer eine große Liebe für die Ehl-i Beyt. Ich habe die Filme "Imam Ali" und "Kerbela" mit großer Leidenschaft gesehen. Ich habe mich in die Persönlichkeit von Malik Ester verliebt. Er ist der zweite Hamza des Islams.

 

#salam# Hiermit nehme ich mir die Liebe Malik Esters zu Hz. Ali (r.a.) als Vorbild. Hz. Ali so zu lieben, wie Malik Ester wird nicht leicht fallen, aber ich werde mein bestes geben.

 

Ich werde es so tun wie es der Prophet (s.a.v.) geraten hat. Ich werde Imam Ali folgen.

 

Möge Allah mir beistehen.

 

Wa Salamu Alaikum

 

Euer schiitischer Bruder, Hanefi #as#

 

Ma sha Allah, schön von Dir zu hören, Akhi. Ich habe Tijanis Buch auch gelesen und es schien mir ziemlich seriös zu sein. Er zitiert (fast) nur sunnitische Quellen, da er selber Sunni-Gelehrter war.

 

Zum Einstieg empfehle ich Dir "Die Shia im Islam" von dem Gelehrten Tabataba'i. Das Buch gibt einen guten Überblick über die Glaubenswelt. Auch das Leben der Imame und das Unglück von Karbala werden dort beschrieben. Dies in Kombination mit Tijani ist unschlagbar.

 

Tabataba'i ist einer der populärsten Gelehrten der ja'faritischen Rechtsschule des letzten Jahrhunderts, der u.a. den Qur'an-Tafsir "al-Mizan" verfasst hat. Deutschsprachige Literatur bekommt Du bei Islamischer Weg.

 

Wa Salaam

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As-salamu alaikum,

 

Ich möchte euch und mir ein Geschenk in der heutigen Beraat-Nacht machen:

 

Ich werde Shia und wechsle zur jafaritischen Rechtsschule, denn ich war seit eher Shia ohne es bemerkt zu haben. Ich habe jetzt große Zweifel an der sunnitischen Rechtsschule und Zweifel dürfen keinen Platz im Herzen eines Moslems haben!

 

 

 

Allahumma salli ala Muhammadin wa ali Muhammad. Das ist das schönste Geschenkt, das du dem 12. Imam machen konntest, denn der hat heute Geburtstag!

 

 

In meinem Leben wird sich nicht viel verändern, weil ich innerlich immer Shia gewesen bin, ohne wirklich darüber nachzudenken. Ich hatte immer eine große Liebe für die Ehl-i Beyt. Ich habe die Filme "Imam Ali" und "Kerbela" mit großer Leidenschaft gesehen. Ich habe mich in die Persönlichkeit von Malik Ester verliebt. Er ist der zweite Hamza des Islams.

 

Ja, er war einer der besten Gefährten Imam Alis (as), von denen er nicht viele hatte, denn die meisten ließen ihn allein. #salam#

 

#salam# Hiermit nehme ich mir die Liebe Malik Esters zu Hz. Ali (r.a.) als Vorbild. Hz. Ali so zu lieben, wie Malik Ester wird nicht leicht fallen, aber ich werde mein bestes geben.

 

Ich werde es so tun wie es der Prophet (s.a.v.) geraten hat. Ich werde Imam Ali folgen.

 

Möge Allah mir beistehen.

 

Möge Allah uns allen beistehen.

 

wassalamu alaikum,

Fatima

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#salam#

 

Ich sitze seit ungefähr 3 Stunden vor dem PC und lese aus dem "Wie ich rechtgeleitet wurde" von "Dr. Muhammad al-Tijani al-Samaoui". Das Werk Al-Tijanis hat mich von mir genommen. Ich habe es ohne Vorurteile gelesen und staunte, wie fälschlich uns der Islam gelernt wurde. Es war falsch den Shia mit den Persern zu verbinden.

 

Herzlichen Glückwunsch und Allah möge dir Belohnung für alle deine Ibada geben.

Damit hast du eine ähnliche Entwicklung durchgemacht wie ich und ich hoffe du verstehst meine teilweise etwas harte Kritik.

 

:) Alle 12 Imame sind ja aus dem Hause des Propheten, also Araber!

 

Das ist es, was ich meinte mit man soll alle Bücher lesen, denn die "Gegenseite" kommt eben nun mal nicht mit der vollen Wahrheit.

 

Ich möchte euch und mir ein Geschenk in der heutigen Beraat-Nacht machen:

 

Ich werde Shia und wechsle zur jafaritischen Rechtsschule, denn ich war seit eher Shia ohne es bemerkt zu haben. Ich habe jetzt große Zweifel an der sunnitischen Rechtsschule und Zweifel dürfen keinen Platz im Herzen eines Moslems haben!

 

Mach dieses Geschenk auch unserem Imam Zaman, der aus der Verborgenheit wiederkommen wird und jetzt gerade unter uns weilt.

 

Ich möchte mich hiermit bei allen entschuldigen, denen ich unwollend das Herz gebrochen habe. Für mich ist die Beraat-Nacht zu einem neuen Anfang geworden.

 

Dafür hast du doch jetzt viele Herzen gewonnen. Vor allem die der Ahl Bait :D. Und diese sind weitaus wichtiger, da sie bei Jaum Al Qiyama Fürsprache einlegen und nicht wir.

 

Ich bitte euch, Euren Bruder nicht alleine zu lassen. Ich werde mir bald ein Buch über die jafaritische Rechtsschule beschaffen. Welches empfiehlt ihr mir?

 

Als Anfang ist diese Seite http://www.al-shia.de gut.

Weiterhin sind einige gute Bücher, teilweise auch sunnitische unter

http://www.muslim-markt.de/Bibliothek/biblio-autoren.htm zu finden.

 

Leider sind doch die meisten Bücher auf arabisch, an zweiter Stelle kommt persisch, dann türkisch und dann englisch.

Auf Deutsch tut sich jetzt so langsam was.

 

In meinem Leben wird sich nicht viel verändern, weil ich innerlich immer Shia gewesen bin, ohne wirklich darüber nachzudenken. Ich hatte immer eine große Liebe für die Ehl-i Beyt. Ich habe die Filme "Imam Ali" und "Kerbela" mit großer Leidenschaft gesehen. Ich habe mich in die Persönlichkeit von Malik Ester verliebt. Er ist der zweite Hamza des Islams.

 

Es gibt eine Ayat im Quran, die besagt, dass jeder der an Allah und Jaum Al Achir glaubt und dabei gutes tut seine Belohnung bekommt.

Ziemlich am Anfang in der Sura Al-Baqara.

Dies bedeutet, wenn man noch nicht gewisse Informationen hat, dann kann man dafür auch nicht bestraft werden.

 

#salam# Hiermit nehme ich mir die Liebe Malik Esters zu Hz. Ali (r.a.) als Vorbild. Hz. Ali so zu lieben, wie Malik Ester wird nicht leicht fallen, aber ich werde mein bestes geben.

 

Ich werde es so tun wie es der Prophet (s.a.v.) geraten hat. Ich werde Imam Ali folgen.

 

Möge Allah mir beistehen.

 

 

Wir alle machen Dua für dich!!!!

 

#as#

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Asalamualaikum Bruder Hanefi.

 

Wenn ich meine eigenen Weg betrachte, so hat es bei mir seeehr lange gedauert, bald 3 Jahre, bis ich den Weg eines waschechten Sunni verlassen habe.

 

Daher betrachte ich Deine Außerungen mit einigem Vorbehalt.

 

Allerdings macht es für mich auch weiterhin keinerlei Unterschied, ob nun Salafi/Wahabi oder Sunni oder Shiite,

wir alle haben Fragen und Mißverständnisse, egal wie sicher der eine oder ander meint auftreten zu müssen.

 

Meine Empfehlung:

FRAGEN, daran kann man wachsen, darin offenbaren sich oft Nefs und Ruh.

Und nicht zuletzt kann man auch über Fragen zu entsprechenden Büchern geführt werden (die oft auf arabisch und englisch sind).

 

Und je einfacher die Fragen, desto klarer lassen sich über die Antworten auch die komlexesten Sachverhalte klären,

respektive wenn Dir komplexe Sachverhalte schleierhaft sind, so stelle sie der Reihe nach dar und wir werden versuchen die Antworten einfach zu halten.

 

InshaAllah !

 

wasalam.

Mustafa

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As-salamu alaikum,

 

Asalamualaikum Bruder Hanefi.

 

Wenn ich meine eigenen Weg betrachte, so hat es bei mir seeehr lange gedauert, bald 3 Jahre, bis ich den Weg eines waschechten Sunni verlassen habe.

 

Daher betrachte ich Deine Außerungen mit einigem Vorbehalt.

Es muss nicht bei allen gleich lange dauern, deswegen muss jemand, bei dem es weniger als drei Jahre dauerte, nicht gleich weniger überzeugt sein!

 

 

wassalam,

Fatima

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AS

 

Du bist damit der dritte Shia innerhalb von zwei Monaten. Möge Allah dich schützen und dein Wissen über die AhlulBayt mehren.

 

ws

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Salamu alykum

 

Wenn ich ehrlich sein soll, bin ich mehr als überrascht!

 

Inscha Allah wirst du sehen, dass es ein edler Weg ist.

 

Es wird viele geben, die deine Entscheidung nicht verstehen werden und versuchen in dir Zweifel zu wecken.

 

Möge Allah uns alle rechtleiten und uns mehr Wissen geben, Sallu ala Muhammad ua ali Muhammad!

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As-salamu alaikum,

 

shia gehört zur Fitra, daher hatten das wohl alle Menschen irgendwann mal in sich #salam# . Alhamdulillah hat Allah dir den verschütteten Weg dazu wieder gezeigt .

 

wassalam,

Fatima

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#salam#

 

Man darf auch nicht vergessen, dass die Shia die "wahrhaftigen" Sunniten sind, weil sie den Koran und die Sunna des Propheten wortwörtlich befolgen. Meine Absicht ist "hayr", möge mein Ende auch "hayr" sein!

 

Daher schrieb auch Tijani ein Buch mit dem Titel:

 

"Schia hum Ahl Sunna"

 

auf Deusch

 

"Die Schia, das sind die Leute der Sunna"

 

Amin

 

#salam#

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