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Guest Isa Medina

Lerne aus der Geschichte (Teil 1)

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Diese Geschichte erzählte Imam Baqir (a.s), Einmal, als er mit seinen Freunden zusammensaß, erzählte aus irgendeinem Anlass heraus folgende Begebenheit. Vor langer Zeit, noch bevor Jesus Christus (a.s), auf Erden war, herrschte über das Volk der Kinder Israel ein König, dessen besonderes Interesse dem Errichten neuer Gebäude, Ortschaften und Städte galt. Doch an allem, was er bauen ließ, hatten die anderen etwas auszusetzen. Auf diese Weise aber kamen zu seinen Erfahrungen immer neue hinzu. Eines Tages sagte er: "Nun möchte ich eine Stadt bauen, die ohne jeglichen Fehler ist und an der niemand etwas bemängeln kann! "Er lud namenhafte Architekten und Bauherren zu sich ein und sagte ihnen, wie er die neue Stadt gebaut haben möchte. -

Sie dachten, überlegten, planten, konstruierten und fingen schließlich frohen Mutes und guter Dinge mit der Errichtung der Stadt an. Als sie fertig war und alle Häuser uns Gebäude standen, kamen die Leute, schauten sich alles genau an und meinten: "Erstaunlich! Eine solche Stadt haben wir bisher nicht gesehen!" -

Da kam ein Mann zu dem König und meinte:

" Wenn du mir versprichst, mir nichts zuleide zu tun, so will ich dir sagen, was an dieser Stadt nicht so gut ist!"

 

Der König antwortete: "du kannst mir unbesorgt sagen, was du an dieser Stadt zu beanstanden hast."

"Sie hat zwei Schwachstellen", sagte der Mann.

"Erstens, du wirst diese Welt verlassen, bevor du diese Stadt nicht mehr ist. Zweitens, sie wird, nachdem du gestorben bist, verfallen, es wird nicht lange dauern, bis von ihr sämtliche Spuren, die von Kunde geben, dass sie einmal existierte, verweht sind." -

Der König war nachdenklich geworden und meinte: "Das schlimmste aber wird sein, dass dann alle Mühen umsonst gewesen sein werden, wenn die Stadt verfällt. Was sollen wir machen?" -

"Es muss etwas ohne Fehl und Makel gebaut werden," sagte der Mann , "etwas, das ewig ist, nicht zerstört werden kann und deinen Namen in ständiger Erinnerung hält!"

 

Der König fragte: "Was ist das für ein Gebäude, von dem du sprichst?"

"Es ist das Gebäude, Gerechtigkeit und Güte", erwiderte der Mann. "Die Häuser Diener Stadt haben Architekten, Baumeister und Maurer errichtet. Doch deine eigentliche Aufgabe ist es nicht, Steine aufeinanderschichten zu lassen. Wenn du dich mehr um deine große Verpflichtung, die du als Herrscher dieses Landes hast, kümmerst und den Leuten Schutz und Freund bist, so haben sie dich gern. Sie werden sich dann an dich, auch wenn du nicht mehr da bist, erinnern und gut von dir sprechen. Dann erst hast du etwas geleistet, dass immer währt." -

Der König hatte eine schöne, gute Tochter Abends erzählte er ihr von dem, was ihm der weise Mann gesagt hatte. Sie erwiderte: "Niemals hat bisher jemand in deinem Lande etwas Besseres und zutreffenderes gesagt!"

 

 

Liebe Geschwister, was können wir aus dieser Geschichte lernen?, und was fällt euch zu dieser Geschichte ein?

 

 

Quelle: "Gute Geschichten", von Mehdi Azaryazdi.

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