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Sayyid 'Aliy

ZDF Talkshow und Imam Khomeini's Koch

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Bismillah
As-salamu 'alaikum,
Herr Kiyarashi kam 1964 in Hamburg an und die Imam Ali (a.) Moschee war damals noch ein Baugerüst. Er war ein Chemie-Student und die schiitischen Studenten aus dem Iran die sich damals dort trafen waren am Anfang nur zehn Personen. Bis schließlich Ayatullah Beheshti kam und sie sich in der Wohnung eines Bruders trafen, dessen drei große Räume durch die Anwesenden voll gefüllt war.
Als Imam Khomeini (r.) in Paris ankam, folgte ihm Herr Kiyarashi. Er hatte einen alten Ford, der Flecken hatte und die anderen hatten schöne neue Autos. Dennoch wählte Imam Khomeini (h.) das Auto von Herrn Kiyarashi und dieses Auto wurde später bekannt als das Auto von Imam Khomeini (r.).
Herr Kiyarashi fing an für Imam Khomeini (r.) zu kochen und für ihn Yoghurt zu machen. Imam Khomeini (q.) fragte, woher dieser Yoghurt stamme und Herr Kiyarashi antwortete, dass er diesen selbst gemacht habe. Imam Khomeini (q.) sagte da: "Ja, das ist gut." smile.png
Jeden Morgen aß der Imam (r.) Schafskäse mit zwei Gläsern Tee. Nachmittags aß er Abgusht (ein iranisches Gericht) und Abends dann Yoghurt mit Brot. Er hatte immer Rosinen die er mit dem Yoghurt vermischte.
Imam Khomeini stand immer um 3 Uhr auf ohne einen Wecker zu haben. Die erste Nacht schlief Herr Kiyarashi nicht, da sie Wache standen im Garten. Am darauffolgenden Tag fragte Imam Khomeini (q.) wer denn im Garten gewesen sei und was sie gemacht hatten. Als er die Antworten erhielt, fragte er, was sie denn zum Schutz dabei hatten. Herr Kiyarashi sagte, dass sie eine Taschenlampe und ein Holzstock dabei hatten. Der Imam erwiderte daraufhin: "Wenn etwas passieren sollte, könntet ihr mit einem Holzstock etwas machen? Geht mal schlafen." briggin.gif Herr Kiyarashi freute sich daraufhin sehr, da die Wache in der Nacht sehr anstrengend war.
Jeder meinte damals es besser zu wissen als Imam Khomeini (q.) und ihn beratschlagen zu müssen. Doch der Imam sagte nie etwas und hörte immer zu und nickte mit seinem Kopf. Er lächelte zwar selten, doch als die Jugendlichen zu ihm kamen strahlte er und stand auf und empfing sie. Während einer Rede für die Jugendlichen weinte einer der Jugendlichen sehr. Da setzte ihn der Imam (q.) neben sich und küsste seinen Kopf und beruhigte ihn. Erst als er sich beruhigt hatte, sprach Imam Khomeini (q.) weiter.
Ein Mann kam zu Imam Khomeini (q.) und hielt eine lange Rede darüber, warum der Shah nicht entfernt und gestürzt werden kann. Zu all seiner "Beweisführung" sagte Imam Khomeini (q.) nur: "Machen Sie sich keine Sorgen, der Shah wird gehen." Als der Shah dann tatsächlich gestürzt war, kam der Mann wieder zu Imam Khomeini (q.) und sagte, nun gut, zwar ist der Shah gegangen, aber Amerika kann wirklich nicht gestürzt werden und wieder belegte er seine Worte mit Argumenten. Doch wieder sagte Imam Khomeini (q.) nur: "Auch Amerika wird gehen."
Herr Kiyarashi schwor bei Gott, dass Imam Khomeini (q.) vor keinem Angst hatte, sondern nur vor Gott.
Imam Khomeini (h.) sagte beim Abschied: "Mohamad Agha wir sind Ihnen zur Last gefallen." Herr Kiyarashi antwortete jedoch, dass die Zeit zusammen mit Imam Khomeini (q.) seine Lebenszeit war, in der er sich lebendig fühlte.
Hier kann man einen Auftritt von Herrn Kiyarashi auf dem ZDF 1989 sehen:
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Was-salamu 'alaikum
Nisaa Shia, TaHa, Agit62 and 2 others like this

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