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Intensivierung der Verfolgung der Schiiten während der Ära Muawiyas


AbbasHusain

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Intensivierung der Verfolgung der Schiiten während der Ära Muawiyas

Danach wuchsen in allen Städten die Schwierigkeiten für die Schiiten von Ali (a.s) und seinen Ahlul Bayt. Und für die Menschen aus Kufa war es am schwierigsten, weil es viele Schiiten in Kufa gab, und Muawiyas Bruder Ziyad zum Gouverneur gemacht wurde, und Basra, Kufa und ganz Irak unter seine Herrschaft gegeben wurde. Ziyad folgte den Schiiten und kannte sie alle, weil er selbst zu einer Zeit von den Schiiten war. Er kannte sie alle und hatte von Anfang an gehört, was sie sagten. Er tötete sie unter jedem Stern, jedem Stein und unter jedem Stück Erde. Sie wurden aus Städten vertrieben, sie hatten Angst, ihre Hände und Füße wurden abgehackt, sie wurden auf den Ästen der Dattel (-bäume) gehängt, ihre Augen wurden mit Stäben ausgestochen, es wurden von ihnen verlangt, fortzugehen und sie wurden hinausgeworfen bis sie weggingen, und in zwei Iraks (Basra und Kufa) gab es keine einzige, populäre Person, die nicht umgebracht oder gehängt oder aus den Städten vertrieben wurde oder floh.
Muawiya schrieb an alle seine Richter und Gouverneure an jedem Ort, in jeder Stadt: „Es ist für niemanden erlaubt, der die Vorzüge der Schiiten Ali Ibn Abi Talibs oder seiner Ahlul Bayt oder seiner Freunde überliefert, als Zeuge akzeptiert zu werden.“
Muawiyas Fokus auf Uthmans Gruppe und die Fabrikation von Tugenden für ihn
Er schrieb an alle seine Amtsinhaber: „Behaltet Uthmans Schiiten im Auge, seine Anhänger, seine Ahlul Bayt, seine Freunde, und diejenigen, die seine Tugenden überliefern und Hadithe über seine Vorzüge erwähnen, und macht ihren Sammelplatz in eurer Nähe. Respektiert sie, bringt sie näher, honoriert sie und schickt mir schriftlich deren Überlieferungen über ihn, mit dem Namen der Person, mit dem Namen seines Vaters und welcher Familie er angehört.“
Sie alle taten es, bis die Hadithe über Uthman zahlreich wurden, und es wurden Geschenke und Kleidung an sie geschickt, und Arabern und Mawalis wurden in Hülle und Fülle Ländereien zugeschrieben bis sie zu viele wurden in den Städten und arrogant hinsichtlich ihrer Gebäude und Eigentümer, und diese Welt wurde sehr weit für sie. Es gab keine Stadt oder kein Dorf, dessen Gouverneur nicht vortrat und eine Überlieferung über Uthmans Vorzüge erwähnte oder seine Tugenden, ohne dass sein Name niedergeschrieben wurde. Er wurde nähergebracht und wurde empfohlen, und dieser Umstand hielt für eine lange Zeit an.
Muawiyas Bestrebung, die Namen „Abu Bakr und Umar“ wiederzubeleben
Danach schrieb Muawiya seinen Amtsinhabern:
„Die Hadithe über Uthman sind viele geworden und sind in jeder Ecke der Ortschaft und Stadt verbreitet worden. Wenn ihr also diesen Brief erhaltet, dann spornt die Menschen dazu an, Hadithe über Abu Bakr und Umar zu erwähnen, weil ich ihre Vorzüge und Qualitäten und ihren Vortritt im Islam mehr mag und meine Augen finden dadurch mehr Ruhe, und sie schwächten die Argumente der Ahlul Bayt mehr, und es wird für die Ahlul Bayt schwieriger als die Vorzüge und Tugenden Uthmans.“
Jeder Richter und Vorsitzende, der durch ihn ernannt wurde, las den Brief allen Menschen vor, und die Leute fingen an, die Tugenden von Abu Bakr und Umar zu erzählen.
Muawiyas Befehl, die fabrizierten Verdienste Frauen und Kindern beizubringen
Danach stellte er alle Überlieferungen über ihre Verdienste und Tugenden, die erwähnt wurden, zusammen und verschickte sie an alle seine Gouverneure und Richter und befahl ihnen, diese auf allen Kanzeln vorzutragen, in allen Ortschaften und Städten, in Moscheen. Es wurde ihnen angeordnet, sie an alle Lehrer der Madressa zu schicken, so dass sie diese den Schülern lehren. Sie überlieferten all diese Dinge, und die Kinder lernten sie so, wie sie den Koran lernen, bis sie sie allen Mädchen, Frauen, ihren älteren Dienern und jüngeren Dienern lehrten. Dies wurde für eine lange Zeit fortgesetzt.
Muawiyas Plan, die Schiiten auszurotten
Dann schrieb Muawiya einen anderen Brief an alle seine Amtsinhaber in der Ortschaft und den Städten:„Passt auf, und wenn ihr zwei Zeugen bekommt, die sagen, dass eine Person eine Freundschaft mit Ali und seinen Ahlul Bayt beibehält, dann streicht seinen Namen aus unseren Register und akzeptiert ihn nicht als Zeugen.“
Dann schrieb er einen anderen Brief: „Gegen wen auch immer ihr eine Anschuldigung erhebt, selbst wenn es keinen Zeugen gibt, dass er von ihnen ist, dann tötet ihn.“
So töteten sie sie anhand von Anschuldigungen, Verdacht und Zweifel unter jedem Stein, bis jeder, der sogar aus Versehen etwas sagte, getötet wurde. Dieses Elend herrschte in keinem Land mehr als im Irak, insbesondere in Kufa, so dass jeder, der ein Schiite von Ali (a.s) war oder einer von seinen verbliebenen Gefährten in Medina und anderswo, und einen Besucher hatte, dem er vertraute, Angst hatte, etwas zu sagen, wenn er einen anwesenden Diener oder Bediensteten hatte. Er erwähnte also nichts, ohne dass er die Person unter einen hochgradigen Eid zu setzen, dass er es geheim hält.
Diese Angelegenheit wurde schwieriger und ihre Feinde wurden mehr. Sie fingen an, die Überlieferungen, die falsch waren, fabriziert oder fälschlich zugeschrieben, unter der Gemeinschaft zu verbreiten, und die Menschen wuchsen mit diesen auf und von diesen erwarben sie Wissen. Seine Gouverneure, Richter und die Juristen machten weiter.
Zu der Zeit waren die Menschen, die den meisten Anteil an diesem Unfug und der Fitna hatten, diejenigen, die die Rezitatoren des Korans waren, und das Buch rezitierten, um anzugeben, und die Fabrizierer, die mit ihren Emotionen prahlten. Bescheidenheit und Anbetung bestanden darin, Lügen zu erzählen und fabrizierte Hadithe, so dass sie durch solche Aktionen ihren Anteil von den Gouverneuren bekommen konnten und sich dem Sitz der Gouverneure näherten und Reichtum, Land, und größere Häuser bekommen konnten, bis diese Überlieferungen und Hadithe in die Hände von solchen Leuten gerieten, die dachten, dass diese korrekt und wahr waren. Diese Leute erzählten sie, akzeptierten sie, lernten sie, lehrten sie und freundeten sich mit den Menschen an, und hegten Feindschaft auf dieser Grundlage zu dem Ausmaß, dass ihre Versammlungen sich aufgrund von diesen vereinigten. Diese Überlieferungen fielen auch in die Hände von jenen Menschen, die religiös waren, Lügen nicht als zulässig erachteten und Feindschaft gegen Lügner hegten. Sie akzeptierten auch diese Überlieferungen und erachteten sie als wahr. Wenn sie gewusst hätten, dass diese unwahr sind, hätten sie diese nicht erzählt, hätten sie sie nicht zu ihrer Religion gemacht und hätten nicht weniger von denen gehalten, die diese ablehnten. Zu der Zeit wurde die Wahrheit zur Falschheit, und die Realität wurde zur Lüge, und die Lüge wurde zur Wahrheit. Der Heilige Prophet (saww) hatte gesagt:
„Gewiss wird euch Menschen eine Fitna einholen, bei der ein Kind zu einem Erwachsenen wird und ein Erwachsener darin aufwachsen wird, und die Menschen sie fortsetzen und zur Sunnah machen werden. Wenn irgendetwas daraus geändert wird, dann werden sie sagen, dass die Menschen schlechte Dinge akzeptieren und die Sunnah geändert worden ist.“
Zu der Zeit, als Hasan ibn Ali (a.s) starb, stiegen Fitna und Schicksalsschläge an und wurden stärker, und es gab keinen Freund Allahs, der keine Angst hatte, getötet zu werden, oder dazu veranlasst wurde, wegzulaufen oder hinausgeworfen wurde. Es blieb kein Feind Allahs übrig, der nicht sein Argument präsentierte, ohne ihre Innovation in der Religion und Fehlleitung zu verbergen.
[Kitab Sulaim ibn Qais, Seite 184-187]

 

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