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Arten des Unglaubens

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Imam Ja’far As-Sadiq (a.) berichtete, dass Imam Ali (a.) sagte: „Was den Unglauben (Kufr) betrifft, der im Buch Gottes erwähnt wird, so gibt es davon fünf Arten. Die erste Art ist der Unglaube des Leugnens (Juhud) und dazu gehört Unglaube (Kufr) alleine. Was den Unglauben des Leugnens (Juhud) betrifft, so besteht eine der beiden Arten darin, die göttliche Einheit zu leugnen und das ist das Wort von jenem, der spricht: »Es gibt keinen Herrn, kein Paradies, keine Hölle, keine Auferstehung und keine Versammlung.« Und jene werden zu den Ketzern (Zanadiqah) gezählt und zu jenen, die alles von der Zeit abhängig machen (Dahriyyah), gehören die, welche sagen: »Nur die Zeit lässt uns verderben.« (45:24) Und das ist eine Meinung, die sie selbst erfanden und ohne einen Beweis für gut erachteten. Daher spricht der Erhabene: »Sie stellen nur Mutmaßungen an.« (45:24) Und Er spricht: »Denen, die ungläubig sind, ist es gleich, ob du sie warnst oder ob du sie nicht warnst; sie glauben nicht.« (2:6) Womit gemeint ist, dass sie nicht an die Einheit Gottes glauben. Die zweite Art des Leugnens (Juhud) ist das Leugnen mit der Erkenntnis seiner Wahrheit. Der Erhabene sagt: »Sie verleugneten sie, obwohl ihr Inneres darüber Gewissheit hegte, aus Ungerechtigkeit und Überheblichkeit.« (27:14) Und der Erhabene sagt: »Zuvor pflegten sie um den Sieg über die zu bitten, die nicht glauben. Als nun zu ihnen kam, was sie kannten, da verleugneten sie es. So komme Gottes Fluch über die Ungläubigen!« (2:89) Womit ihre Leugnung (Juhud) gemeint ist, nachdem sie es erkannten. Was die dritte Art des Unglaubens (Kufr) anbelangt, so ist es das Unterlassen (Tark) von dem, was Gott befohlen hat und das zählt zu den ungehorsamen Taten (Ma’siyah). Der Erhabene sagt: »Als Wir eure Verpflichtung entgegennahmen: »»Ihr sollt nicht gegenseitig euer Blut vergießen und nicht einander aus euren Wohnstätten vertreiben.«« Da habt ihr sie bekräftigt, indem ihr dies bezeugt habt. Dennoch tötet gerade ihr einander und vertreibt einen Teil von euch aus ihren Wohnstätten, indem ihr einander in Schuld und Übertretung gegen sie unterstützt. Und wenn sie als Gefangene zu euch kommen, so löst ihr sie aus. Dabei ist euch doch verboten, sie zu vertreiben. Glaubt ihr denn nur an einen Teil des Buches und verleugnet den anderen?« (2:84-85) Daher waren sie Ungläubige (Kuffar) wegen dem Unterlassen (Tark) von dem, was Gott befohlen hat und Er schrieb sie äußerlich (Zahir) dem Glauben (Iman) wegen ihren Zungen zu, jedoch ohne das Innere (Batin) einzubeziehen. Aus diesem Grund nützte es ihnen wegen dem Wort des Erhabenen nichts: »Die Vergeltung für diejenigen unter euch, die dies tun, ist nichts als Schande im diesseitigen Leben, und am Tag der Auferstehung werden sie der härtesten Pein zugeführt werden. Und Gott läßt nicht unbeachtet, was ihr tut.« (2:85) Was die vierte Art des Unglaubens (Kufr) betrifft, so ist sie das, was der Erhabene über die Aussage von Abraham (a.) berichtet: »Wir betreiben Unglauben euch gegenüber und zwischen uns und euch sind Feindschaft und Abneigung für immer sichtbar, bis ihr den Glauben an Gott alleine verinnerlicht.« (60:4) Und mit seiner Aussage: »Wir betreiben Unglauben euch gegenüber.« Ist gemeint: »Wir sagen uns von euch los.« Und der Erhabene erwähnt die Erzählung über den Teufel und seine Lossagung am Jüngsten Tag von den von ihm eingesetzten Vormündern unter den Menschen: »Ich betreibe Unglauben dem gegenüber, was ihr mit mir vorher an Götzendienst verübt habt.« (14:22) Womit gemeint ist: »Ich sage mich von euch los.« Und der Erhabene sagt: »Ihr habt euch anstelle von Gott nur Götzen als (Grund für) Zuneigung zueinander im diesseitigen Leben genommen. Dann am Tag der Auferstehung werden die einen von euch den anderen gegenüber Unglauben betreiben und die einen von euch die anderen verfluchen und eure Unterkunft ist dann das Feuer und für euch wird es keine Beistehenden geben.« (29:25) Was die fünfte Art des Unglaubens (Kufr) betrifft, so besteht dieser im Unglauben gegenüber der Gnade (Ni’mah). Der Erhabene berichtet, dass Sulaiman (a.) sagte: »Dies ist von der Huld meines Herrn, damit Er mich prüft, ob ich dankbar oder undankbar bin. Und wer dankbar ist, ist dankbar zu seinem eigenen Vorteil. Und wenn einer undankbar ist, so ist mein Herr auf niemanden angewiesen und freigebig.« (27:40) Und der Erhabene sagt: »Wenn ihr dankbar seid, werde Ich euch noch mehr Gnade erweisen. Und wenn ihr undankbar seid, so ist meine Strafe hart.« (14:7) Und der Erhabene sagt: »Darum gedenkt Meiner, dann gedenke Ich euer, und dankt Mir und seid nicht undankbar gegen Mich.«” (2:152) [Musnad Ali von Al-Qubanchi, Band 9 Seite 347 – 349 Hadith 10195]

بو عبدالله محمد بن إبراهيم النعماني في تفسيره, عن أحمد بن محمد بن سعيد بن عقدة, عن أحمد بن يوسف بن يعقوب الجعفي, عن اسماعيل بن مهران, عن الحسن بن علي بن أبي حمزة, عن أبيه, عن اسماعيل بن جابر, عن أبي عبد الله عليه السلام قال: قال أمير المؤمنين عليه السلام: وأما الكفر المذكور في كتاب الله فخمسة وجوه: منها كفر الجحود, ومنها كفر فقط, فأما كفر الجحود فأحد الوجهين منه جحود الوحدانية وهو قول من يقول: لا رب ولا جنة ولا نار ولا بعث ولا نشور وهؤلاء صنف من الزنادقة, وصنف من الدهرية الذين يقولون ما يهلكنا إلا الدهر وذلك رأي وضعوه لأنفسهم, استحسنوه بغير حجة, فقال تعالى: إن هم إلا يظنون وقال: إن الذين كفروا سواء عليهم أأنذرتهم أم لم تنذرهم لا يؤمنون أي لا يؤمنون بتوحيد الله والوجه الآخر من الجحود هو الجحود مع المعرفة بحقيته, قال تعالى: وجحدوا بها واستيقنتها أنفسهم ظلما وعلوا وقال سبحانه: وكانوا من قبل يستفتحون على الذين كفروا فلما جائهم ما عرفوا كفروا به فلعنة الله على الكافرين أي جحدوه بعد أن عرفوه وأما الوجه الثالث من الكفر: فهو كفر الترك لما أمر الله به, وهو من المعاصي قال الله سبحانه وإذ أخذنا ميثاقكم لا تسفكون دماءكم ولا تخرجون أنفسكم من دياركم ثم أقررتم وأنتم تشهدون إلى قوله أفتؤمنون ببعض الكتاب وتكفرون ببعض فكانوا كفارا لتركهم ما أمر الله تعالى به, فنسبهم إلى الايمان بألسنتهم على الظاهر دون الباطن, فلم ينفعهم ذلك بقوله تعالى: فما جزاء من يفعل ذلك منكم إلا خزي في الحياة الدنيا الآية وأما الوجه الرابع من الكفر, فهو ما حكاه الله تعالى عن قول إبراهيم عليه السلام: كفرنا بكم وبدا بيننا وبينكم العداوة والبغضاء أبدا حتى تؤمنوا بالله وحده فقوله كفرنا بكم أي تبرأنا منكم, وقال سبحانه في قصة إبليس وتبريه من أوليائه من الانس إلى يوم القيامة إني كفرت بما أشركتموني من قبل أي تبرأت منكم, وقوله تعالى: إنما اتخذتم من دون الله أوثانا مودة بينكم في الحياة الدنيا ثم يوم القيامة يكفر بعضكم ببعض ويلعن بعضكم بعضا الآية وأما الوجه الخامس من الكفر وهو كفر النعم قال الله تعالى عن قول سليمان عليه السلام: هذا من فضل ربي ليبلوني أأشكر أم أكفر الآية, وقوله عزوجل: ولئن شكرتم لازيدنكم ولئن كفرتم إن عذابي لشديد وقال تعالى: فاذكروني أذكركم واشكروا لي ولا تكفرون

 

Al-Hasan Ibn Muhammad berichtete, dass ein Bischof Imam Ar-Rida (a.) fragte: „Was sagst du über das Prophetentum von Jesus und über sein Buch? Leugnest du denn etwas von den beiden?“ Er sprach: „Ich bin ein Bekennender (Muqirr) hinsichtlich dem Prophetentum von Jesus und seinem Buch und dem, was er seiner Gemeinde als frohe Botschaft verkündete und die Jünger bestätigen und ein Ungläubiger (Kafir) hinsichtlich dem Prophetentum von jedem Jesus, der sich nie zum Prophetentum von Muhammad (s.) und seinem Buch bekannte und seiner Gemeinde nie die frohe Botschaft über ihn verkündete.“ [Uyun-ul-Akhbar von As-Saduq, Band 2 Seite 141]

عن عن محمد بن علي عن جعفر بن علي عن الحسن بن محمد عن محمد بن عمر عن الحسن بن محمد أن جاثليق النصارى سأل الإمام الرضا عليه السلام: ما تقول في نبوة عيسى وكتابه هل تنكر منهما شيئا؟ قال الرضا: انا مقر بنبوة عيسى وكتابه وما بشر به أمته وأقرت به الحواريون وكافر بنبوة كل عيسى لم يقر بنبوة محمد صلى الله عليه وآله وبكتابه ولم يبشر به أمته

Safwan Ibn Yahya berichtete, dass Imam Ar-Rida (a.) zu einem Nazarener sagte: „O Johannes, wir glauben an Jesus, den Sohn der Maria, den Geist und das Wort Gottes, der an Muhammad (s.) glaubte und die frohe Botschaft über ihn verkündete und sich dazu bekannte, ein Diener zu sein, der einem Herrn untersteht, doch wenn der Jesus, der von euch als Geist und Wort Gottes erachtet wird, nicht jener ist, der an Muhammad (s.) glaubte und die frohe Botschaft über ihn verkündete und nicht jener, der sich zum Dienst an Gott und zu Ihm als Herrn bekannte, dann sind wir von ihm losgesagt (Bari‘), wo sind wir uns einig geworden?“ [Uyun-ul-Akhbar von As-Saduq, Band 1 Seite 254]

حدثنا أحمد بن زياد بن جعفر الهمداني والحسين بن إبراهيم بن أحمد بن هاشم المكتب وعلي بن عبد الله الوراق رضي الله عنهم قالوا: حدثنا علي بن إبراهيم بن هاشم عن أبيه عن صفوان بن يحيى عن الإمام الرضا عليه السلام قال لنصراني: يا يوحنا إنا آمنا بعيسى بن مريم عليه السلام روح الله وكلمته الذي كان يؤمن بمحمد صلى الله عليه وآله ويبشر به ويقر على نفسه إنه عبد مربوب فإن كان عيسى الذي هو عندك روح الله وكلمته ليس هو الذي آمن بمحمد صلى الله عليه وآله وبشر به ولا هو الذي أقر لله عز وجل بالعبودية والربوبية فنحن منه براء فأين اجتمعنا

Imam Ali Ibn Abi Talib (a.) berichtete, dass der Prophet Muhammad (s.) sagte: „Wer aus seinem Schlafplatz erwachte und hierauf sprach: »Ich bezeuge, dass keiner anbetungswürdig ist außer Gott. Ich bin gläubig (Mu’min) an Gott und ungläubig (Kafir) an den Götzen und Übertreter.« Dem vergab Gott alle seine Sünden.” [Al-Ja’fariyyat von Isma’il Ibn Musa, Seite 423 Hadith 1569]

عن علي بن أبي طالب عليهما السلام عن النبي صلى الله عليه وآله قال: من انتبه من فراشه فقال أشهد أن لا إله إلا الله آمنت بالله وكفرت بالجبت والطاغوت غفر الله جميع ذنوبه

Umarah Ibn Juwain berichtete, dass Imam As-Sadiq (a.) sagte: „Wir sind ungläubig (Kafir) an den Götzen und Übertreter und die vier Abgötter und ihre Unterstützer und Befolger und jeden von den verborgenen Geschöpfen und Menschen, der ihnen von Anbeginn bis zur Endzeit nahestand.” [Bihar-ul-Anwar von Al-Majlisi, Band 95 Seite 216 Hadith 1]

عن عمارة بن جوين عن الإمام الصادق عليه السلام قال: وكفرنا بالجبت والطاغوت والأوثان الأربعة وأشياعهم وأتباعهم وكل من والاهم من الجن والإنس من أول الدهر إلى آخره

 

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