Br.Osama

Gelöscht

14 posts in this topic

wa 3aleikum al salam, 

nun, das ist durchaus ein sehr interessanter Thread. 
Erst einmal würde ich gerne auf die Frage eingehen. Erlebt und mitbekommen habe ich von kurdischen (Groß-)Familien leider sehr viel negatives. 
Von Drogen bis hin zum Ehrenmord, über Rassismus und Fanatismus. Diese Sachen scheinen in solchen Familien tatsächlich als Standard zu gelten. 
Ich lebe außerhalb der Stadt, nicht unbedingt Dorf, sondern eher im kleinen Stadtteil am Rand der Stadtmitte. Von den Ausländern die hier leben, sind grobgeschätzt etwa 80% Kurden, der Rest besteht hauptsächlich aus Libanesen, Russen, Kroaten und Türken. Es sind aber zumeist nur die Kurden, die auffallen und Stress machen. Das "Viertel" gehört ihnen. Die Kids wachsen in der Ghetto-Rap-Szene auf, bereits mit 13 Jahren sind sie am dealen mit Drogen wie Marihuana und Kokain. 
Die Onkels, Väter und Brüder scheint dies überhaupt nicht zu stören, im Gegenteil, es kommt einem vor, als wären sie richtig stolz und als würde man die Kinder absichtlich so erziehen. Die Frauen/Mütter halten sich aus allen Angelegenheiten raus. Sie haben nichts zu sagen, doch auch sie scheinen stolz. Der Sohn bringt schließlich dickes Geld nach Hause. Die Töchter werden zu Hausfrauen erzogen, jedoch ohne Bildung. Sie leben seid Geburt an hier, sprechen aber gebrochenes deutsch, die Söhne aber hingegen, sprechen sehr gut deutsch. Es dreht sich alles nur ums Geld. Sie sind zu jeder Zeit Gewaltbereit, so gut wie keiner von ihnen, der nicht schon mal im Knast saß. Ich würde einfach sagen, es sind typische Sozialfälle. 

Nun zu meiner persönlichen Meinung.
Verwunderlich ist es nicht, dass die Menschen vor einer Heirat abschrecken. ich persönlich bin so: ich halte nichts von Verallgemeinerungen und versuche stets das Gute im Menschen zu sehen. Doch trotz allem kann ich die Erfahrungen in meinem Kopf nicht ausschalten und gehe vielleicht sogar sehr kritisch an die Sache ran, wenn ich neue Kurden kennenlerne. Denn ich kenne keine anderen Kurden, als wie die, die ich oben beschrieb. Ich würde in solch eine Familie auch nicht reinheiraten, bei allem Respekt. 
Der Mensch kann niemals leugnen, dass die Erfahrungen ihn nicht in gewisser Weise prägten. Ebenso kann der Mensch nicht leugnen, dass es einfach Nationalitäten und Kulturen gibt, die so und so sind. Die Ausnahmen sind vorhanden, doch sie sind wenige. Denn wie ich gerade schrieb, es sind Kulturen. Es ist Kultur, dass die Frau nichts zu melden hat und dass sie keine Bildung besitzt, es ist Kultur, dass sie nicht arbeiten darf und nur der Mann das Geld nach Hause bringt, egal wie. Es ist Kultur, dass die Kinder selbst, von ihren Eltern mit Gewalt erzogen werden, dass Eltern vor ihren Kindern fluchen und dass die Kinder dieses Verhalten der Eltern dann erben. Und weil ich - durch meine persönlichen Erfahrungen - weiß, dass diese Dinge bei den Kurden Kultur sind, lehne ich den Kurden von Anfang an ab. 

Ich finde es sehr schade, dass die Kurden an solch einer Kultur festhalten, denn viele Kurden die ich kenne, sind z.B sehr liebevoll zu den Armen und spenden viel, aber gleichzeitig betreiben sie auch illegale Dinge. Ich denke das Hauptproblem ist auch, dass die Kurden (und alle anderen Ausländer) nicht begreifen, dass wir hier in Deutschland leben und nicht in irgendwelchen Slams, wo es wirklich tagtäglich ums überleben geht, wo die Menschen von jedem verlassen wurde und aus Verzweiflung kriminell werden. 
Bei solchen Themen wird deutlich, wie wichtig der richtige Glaube ist. 

Ehrlich gesagt lieber Bruder, habe ich keine Ahnung, ob meine Antwort Dich zufrieden stellt oder Du solch eine Antwort erwartet hast, ich habe einfach meinen Gedanken freien Lauf gelassen..

 

Wa salam
 

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Salamun aleykum,

also ich bin selber Kurde, und meine Familie ist relativ groß. Wir sind eine ganz normale Familie, wo es an 1. Stelle auf den Menschen an sich ankommt und nicht die Nation.

Wa Salam 

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#wasalam#

Wenn es um rein kurdische Familien geht, kann ich nicht viel dazu sagen. 

Geht es allerdings um "libanesische Kurden", so kann ich das oben gesagte teilweise bestätigen. Vor allem in NRW, genauer gesagt Essen, Duisburg, Dortmund etc. sieht es schlecht aus. Ohne jetzt groß alles aufzuzählen, "libanesische Kurden" sind in vielerlei Hinsicht kriminell. Man sollte jedoch vorsichtig sein und nicht alle über einen Kamm scheren, denn es gibt immer Ausnahmen. 

Kritisch finde ich den Punkt, dass diese Familien ihre Kinder eben in ihrer "kriminellen Laufbahn" auf eine Art und Weise bestärken, anstatt zu versuchen was zu verändern. Wahrscheinlich aus Angst vor Gerede, oder davor von der Familie verstoßen zu werden, Stichwort: "Gruppenzwang".

Was das Heiraten angeht, kenne ich von dem ein oder anderen Bruder, dass diese "libanesischen Kurden" gemieden werden. Ich kann auch nachvollziehen warum. Diese Arten von Großfamilien werden häufig versuchen den Ehepartner zu vereinnahmen, sich einmischen und eventuell bei Ärger Stress verursachen.

Meiner Meinung nach sollte man niemanden direkt meiden. Man sollte zunächst kennenlernen, und wenn man merkt das sind keine guten Menschen, kann man sich immernoch zurückziehen.

Es gibt aber auch wie gesagr Ausnahmen unter den lib. Kurden.

Ich kann von einem Jungen berichten, der von Wohnungseinbrüchen gelebt hat. Er stieg in fremde Wohnungen ein, nahm mit was geht und verkaufte die Gegenstände.

Mittlerweile ist er ein aufrichtiger junger Mann. Er hat von der Kriminalität abgelassen, seine Taten bereut und verdient sein Geld auf legale Art und Weise, in Form einer Ausbildung. Er stärkte seinen Glauben und so hat sich sein Leben verändert. 

Ich hoffe du kannst mit meinen Gedanken und Erfahrungen etwas anfangen.

wasalam

 

 

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Vielen Dank liebe Geschwister. Je mehr Erfahrungen/Kenntnisse von verschiedenen Menschen, desto besser. Es müssen nicht nur negative Erfahrungen/Meinungen sein. 

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#salam##rose##rose#

 

Erstaunliche Frage.

Über Großfamilien kann ich dir sehr vieles sagen, weil ich eine junge Frau aus so einer Familie kenne.

Ich kann dir die Geschichte von ihr, aber auch irgendwelche Horror Geschichten aus solchen Familien erzählen.

 

 

Hmmm... was genau willst du den Wissen??

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vor 1 Minute schrieb Nxaana:

Dies ist kein Angriff oder jegliches, verzeih, aber beim lesen Deiner Sätze kommt für mich einfach deutlich hervor, dass Du auf meinen Beitrag eingegangen bist

Nein, Schwester. Keines Wegs. Ich habe auch nur drauf los geschrieben.
Ich habe mich an keinen Gehalten. Nur das was ich so weiß.

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vor 2 Minuten schrieb Cat:

Nein, Schwester. Keines Wegs. Ich habe auch nur drauf los geschrieben.
Ich habe mich an keinen Gehalten. Nur das was ich so weiß.

Alles gut, liebe Schwester, es kam mir nur so rüber :D  Wie gesagt, verzeih mir#love#

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Salam, 

Es gibt viele Nationalitäten wo es schwierige Familien gibt, es sind nicht nur die Kurden. Ich denke es ist einfach von Familie zu Familie anders. Ich habe eine gute Freundin sie ist Kurdin und ihre Familie ist islamisch geprägt, ich kenne die von klein auf und sie erzählte mir auch aus ihrer Familie dort und da habe ich nur friedliches gesehen, kein Unterschied zu uns anderen. 

Natürlich gibt es auch die andere Seite, aber das gibt es auch in anderen Nationen wie gesagt. Ich denke jeder hat da seine Erfahrungen und sollte sie auch selbst machen. 

wassalam

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Am ‎24‎.‎02‎.‎2018 um 20:41 schrieb Nxaana:

Salamu3aleikum,

irgendwie habe ich das Gefühl, dass Du nicht auf die Frage des Bruders eingegangen bist, sondern eher auf meinen Beitrag. Du bist quasi punktuell auf alles von mir Gesagte eingegangen und hast versucht es zu dementieren, was an sich eigenartig ist, denn ich sprach nur von meinen Erfahrungen, was ich auch deutlich betonte, und zum zweiten, ist das was Du schreibst, in meinem Umfeld die Ausnahme. Ich schrieb von den kulturellen Problemen und meiner Meinung nach, kann man diese auch nicht leugnen. Es sind nicht alles Vorurteile, zumal Vorurteile nicht einfach aus dem Nichts entstehen, sondern aus der "allgemeinen Gesellschaft". Z.B verbindet man Russen automatisch mit Alkohol/Vodka. Jetzt gibt es da die 2% Russen, die nicht trinken, aber 98% der Russen tun es Klischeegemäß doch. 

Dies ist kein Angriff oder jegliches, verzeih, aber beim lesen Deiner Sätze kommt für mich einfach deutlich hervor, dass Du auf meinen Beitrag eingegangen bist.

Wa salam

#salam##rose##rose#

 

würdest du mir den gefallen tun und mein Geschriebenes bitte löschen? Du hast es zitiert und ich will es nicht mehr hier drin haben

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Am 2/24/2018 um 20:41 schrieb Nxaana:

Jetzt gibt es da die 2% Russen, die nicht trinken, aber 98% der Russen tun es Klischeegemäß doch. 

Salamun aleykum,

hast du für solche zahlen auch empirische Studien benutzt? Oder wie kommst du auf sowas ? :)

Persönliche Wahrnehmung ist sehr subjektiv.

Ich würde mich sehr davor hüten zu verallgemeinern.

Schreib doch eher, nach meinem empfinden trinken sehr viele Russen Vodka, statt Zahlen zu benutzen.

Weil wenn du zahlen benutzt, musst du sie irgendwoher haben, und auch belegen können.

Wa Salam 

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vor 11 Stunden schrieb Agit62:

Salamun aleykum,

hast du für solche zahlen auch empirische Studien benutzt? Oder wie kommst du auf sowas ? :)

Persönliche Wahrnehmung ist sehr subjektiv.

Ich würde mich sehr davor hüten zu verallgemeinern.

Schreib doch eher, nach meinem empfinden trinken sehr viele Russen Vodka, statt Zahlen zu benutzen.

Weil wenn du zahlen benutzt, musst du sie irgendwoher haben, und auch belegen können.

Wa Salam 

wa 3aleikum salam, 

liest und versteht man den kompletten Satz, bemerkt man meiner Meinung nach sofort, dass es eine von mir benutzte Zahl ist, denn ich gehe auf Klischees ein. Ich schrieb nirgendwo dass es mein Empfinden ist.

wa salam

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