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Neumuslim

Wenn der Wolf auf Jagd geht, sind es die Lämmer, die schweigen - doch jetzt haben sie einen Präzedenzfall geschaffen

8 posts in this topic

Salam aleikum 

Hier der vollständige, neue und noch bessere Artikel
https://offenkundiges.de/marzieh-hashemi-das-schweigen-der-medien-und-unsere-pflicht/

Hier kleine Auszüge aus dem Artikel:

Wenn der Wolf auf Jagd geht, sind es die Lämmer, die schweigen. Selbst wenn neben ihnen ein Lamm gerissen wird, geben sie keinen Laut von sich.
...Doch jetzt haben sie einen Präzedenzfall geschaffen. Die Gemeinschaft schweigt und schaut nur zu. Die Menschen sind verängstigt und so können sie in Ruhe einen nach dem anderen festnehmen. Die Absicht ist nicht, alle festzunehmen, sondern der Gemeinschaft eine Lehre zu erteilen und sie zum Schweigen zu bringen bzw. sie in ihre Schranken zu verweisen.

Die Situation des Märtyrers Sadr gestaltete sich damals ähnlich. Erst verkündeten sie, ihn ermordet zu haben. Als sie sahen, dass die Gemeinschaft keinerlei Reaktion auf die Nachricht zeigte, ermordeten sie Schahid Sadr wirklich. Unsere Situation heute ist vergleichbar. Sie testen die Reaktion der Muslime auf die Verhaftung. Sie glauben, wenn sie eine alte Frau, eine Konvertitin und Großmutter festnehmen, sie erniedrigen und sie voller Feigheit schändlich behandeln, dass sie damit die Muslime einschüchtern können. Sie denken, damit können sie die Muslime davon abhalten, friedlich gegen die Ungerechtigkeiten der US-Regierung zu protestieren.

Was ist unsere Aufgabe heute?
Es ist für die Gläubigen unabdingbar, diesen Fall aufmerksam zu verfolgen und der Welt zu erzählen, was Schwester Marzieh Hashemi angetan wird. Wenn sie sie einsperren, weil sie den Islam praktiziert, so müssen wir das publik machen.

Das gilt nicht nur für Muslime, sondern für alle freiheitsliebenden Menschen, die diesen Fall verfolgen. Nichtmuslime sollten mit den Muslimen gemeinsam gegen diese Ungerechtigkeit ihre Stimmen erheben. 

Wir dürfen niemals Angst davor haben, unsere Meinung kundzutun, das Gute zu gebieten und das Schlechte zu verwehren. 

Eine große Verantwortung haben in dieser Hinsicht auch unsere Gelehrten zu tragen. Im Freitagsgebet, in den Madschalis, in religiösen Veranstaltungen muss diese Angelegenheit angesprochen und reflektiert werden. Die Menschen müssen wissen, was geschieht. Die Muslime sollten diesen Fall auf ihren Internetseiten, auf ihren Sozialen Medien wie Facebook und Twitter publik machen und verfolgen.

Die zweite große Aufgabe ist das Spenden auf dem Wege Gottes. Marzieh Hashemi und ihre Familie kämpfen um unseretwillen. Sie benötigen Anwälte, die Erfahrung mit der Grand Jury haben. Die Kosten dafür liegen schätzungsweise im mittleren fünfstelligen Dollarbereich. Wenn die Familie diese Kosten nicht aufbringen kann, wird sie an einem unbekannten Ort, in einem nichtöffentlichen Gerichtsverfahren ohne rechtlichen Beistand sein. Hier sind nicht nur die amerikanischen Geschwister und Mitmenschen gefragt, die Familie zu unterstützen.

Ein weiterer Punkt ist die moralische Unterstützung. Die Familie muss wissen, dass sie nicht allein ist! Diejenigen, die die Möglichkeit haben, der Familie Mut durch einen Anruf, einer E-Mail oder einer elektronischen Nachricht zuzusprechen, sollten dies tun. Wenn eine Familie solch eine Krise durchlebt, ist es die Aufgabe der Gemeinschaft, dafür zu sorgen, dass es der Familie der unterdrückten Person gut geht und es ihr an nichts fehlt. Eine weitere Möglichkeit ist die Unterzeichnung von Petitionen. Einige Petitionen, die die sofortige Freilassung Marzieh Hashemis fordern, sind bereits eingerichtet.Diese zu unterschreiben und zu teilen ist das Mindeste, was jeder Einzelne beitragen kann.

DIES WAREN EINIGE AUSZÜGE, ABER DAS BESTE WÄRE DEN GANZEN BEITRAG ZU LESEN

Hier kann man auch unterschreiben 
http://chng.it/VvX5fn6S

Siehe auch Präzedenzfall

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Präzedenzfall

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Weitere Zitate aus dem Artikel:

In der Welt der Journalisten sollte es anders sein. Hier ist die Pressefreiheit das oberste Gebot. Stößt einem Journalisten etwas zu, so setzen sich alle für diesen Kollegen ein. Oder vielleicht doch nicht?

Die Verhaftung der Journalistin und Dokumentarfilmemacherin Marzieh Hashemi führte in der westlichen Welt, die die Meinungs- und Pressefreiheit hoch lobt, wenn es um die Diffamierung des Islam geht, zu keinem Aufschrei.

Dieses Ereignis stellt zum einen die Journalisten auf die Probe, wie ernst sie es mit der Pressefreiheit nehmen, zum anderen ist es eine Prüfung für die Muslime. In den deutschsprachigen Medien wird über die Festnahme Hashemis kaum berichtet.

Anscheinend ist die Pressefreiheit für westliche Journalisten doch nicht so heilig!

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Dieses Ereignis ist eine Prüfung für die Muslime. Allah (swt.) prüft uns als eine Gemeinschaft. Wenn wir diese Prüfung nicht meistern und uns nicht für unsere Schwester und ihre Familie einsetzen, wird die nachfolgende Prüfung noch schwieriger und die Konsequenzen werden noch drastischer werden. Schauen wir uns zum Vergleich das Beispiel der Schlacht von Uhud an. Die Gläubigen hatten hier die Oberhand. Aber aufgrund einer Nachlässigkeit mussten sie ein großes Opfer darbieten: den Onkel des Propheten Hamza (a.). Der Islam war zwar siegreich, aber der Preis dafür war hoch. Wären die Muslime nicht nachlässig gewesen, hätten sie den Sieg viel eher errungen und nicht einen solch hohen Preis zahlen müssen. 

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Im offiziellen Festnahmedokument des Landesgerichts von Columbia vom 18. Januar 2019 wird bestätigt, dass Marzieh Hashemi einzig als material witness festgenommen wurde, ihr keine Straftaten vorgeworfen werden und sie einen Rechtsanwalt zurate gezogen hat. Weiterhin offenbart das Dokument, dass Marzieh bereits zweimal vor einem Landesgericht erscheinen musste und dort durch einen Strafverteidiger vertreten wurde. Im Dokument wird erwähnt, dass sie freigelassen wird, sobald sie ihre Zeugenaussage vor der Grand Jury vorgebracht hat. Wann dies geschehen soll, lässt das Dokument offen.

Die USA sprechen davon, dass Marzieh Hashemi eine „material witness“ sei, doch Fakt ist, dass sie gegen ihren Willen festgehalten wird. Es gibt weder eine Anklage gegen sie, noch hat sie ein Verbrechen begangen.

Am Flughafen St. Louis Missouri wurde sie ohne Angabe von Gründen oder einer Anklage verhaftet und nach Washington D.C. verschleppt.

Erst 48 Stunden nach ihrer Festnahme durfte sie ihre Tochter kontaktieren. Diese berichtete, dass ihre Mutter am Flughafen mit Handschellen und Ketten gefesselt wurde und an einem unbekannten Ort im Gefängnis festgehalten wird. Ihr sei der Hidschab – das Kopftuch – gewaltsam entrissen und verweigert worden. Sie dürfe nur ein T-Shirt tragen und benutze ein zweites, um ihre Haare zu bedecken. Weiterhin erzählte die Mutter, dass ihr Schweinefleisch als Speise vorgesetzt wurde und vegetarische oder halal Kost verweigert werden. Sie habe bis zum Zeitpunkt des Telefonats lediglich Cracker zu sich nehmen können, da ihr selbst einfaches Brot vorenthalten wurde.

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Denke man muss schon auf den Link gehen und den Artikel lesen und den Zusammenhang und Hintergrund zu verstehen 

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