al-Insan

"Jeder Zweite sieht den Islam als Bedrohung"

5 posts in this topic

https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-07/religio-islam-umfrage-bertelsmann-stiftung

 

"Jeder Zweite sieht den Islam als Bedrohung" 

Das viele Menschen so denken, zeigt, wie sehr die Medien das Gedankengut der Masse realitätsfern gestalten konnten. Rein objektiv und praktisch gesehen: Wie viele Kriege und Massenvernichtungen hat der Islam, bzw. haben die Muslime, in den letzten Jahrzehnten verursacht? Wenn man eine Umfrage darüber im Gange setzen würde, wie besorgt die Gesellschaft über die amerikanische Politik sei, wie wären dann die Ergebnisse? Die Regierung der USA hat in den letzten Jahrzehnten – Allein ihre Entstehung fußt auf Eroberung, Besetzung und Unterdrückung -, so viele Kriege provoziert, verursacht und geführt. Globale Staatstreiche geführt, Putsche geführt und in vielen Teilen des Nahen Ostens sämtliche zivilisatorische Strukturen zugrunde gerichtet, wodurch auch Al-Qaida, Taliban und folglich „ISIS“ hervorgegangen sind. Küchenschaben der USA, die nur durch das Futter ihres Herren weiterhin überleben konnten. 

Wer Fanatismus und Terror, als einen essenzielen Bestandteil einer Religion ansieht, hat wohl kaum einen Gedanken über das Menschenwesen verloren und seine Augen nicht geöffnet um zu sehen, dass die Entstehung von Fanatismus in psychischen und soziologischen Ursachen klassifiziert werden müssen. 

Der Islam ist nur eine politische Ideologie?

Ja, der Islam hat eine Stimme für gesellschaftliche und politische Belange, denn er erhebt den Anspruch, den Menschen in sämtlichen Bereichen des Lebens eine Führung und Stütze zu sein. Diese Stimme hat jedoch einen Klang, der von den grundlegenden Facetten des Islam verursacht wird. Der Islam hat spirituelle, mysthische, philosophische, ethische, wissenschaftliche Konzepte. Politische Anstrebungen bedeuten im Islam, die Werte die aus den genannten Facetten herausgehen, in der Gesellschaft zu realisieren, jedoch ohne Zwang und Besatzung.

Ein Jeder der Angst vor dem Islam hat: Macht eure Augen auf, redet mit euren muslimischen Mitmenschen und Nachbarn, forscht selbst über den Islam nach und lasst nicht zu, dass der produzierte Hass euer Gedankengut erfasst und für Unruhe und Spaltung in der Gesellschaft sorgt. Denn Unruhe und Hass, ist für das Überleben manch einer Politik ausschlaggebend.

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Salam,

 

hier merkt man wieder, Bildung ist der Schlüssel zu allem, und gerade hier in Deutschland läuft mit der Bildung sowieso was richtig schief, wie wir nicht erst seit gestern sondern mehr als 20 Jahren Wissen, als PISA es usn schwarz auf weiß belegte.

Wer die Bedingungen für so einen Nährboden entfernen will muss dafür sorgen dass Bildung für die Ärmsten in einer Geselschaft auch ohne wenn und aber zugänglich gemacht werden- so lange die Politik sowas nicht versteht und nicht umsetzt können sie machen was sie wollen, die Menschen werden weiterhin ihre "eigene" Meinung haben, weil sie keine andere haben dürfen...

Wslam,Mahdi

 

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#salam#

Ich stimme euch beiden in allem zu. Aber dennoch kann ich das nicht so alleine stehen lassen und möchte gerne was ergänzen. Die Anhänger von ISIS sind keine Amerikaner oder Zionisten. Das muss man klar sagen. Ich will sie nicht als Muslime bezeichnen, eher als Extremisten, die den Islam falsch interpretieren. Aber leider bauen ihre Argumente auf eine Aqidah auf, die sehr wohl bereits in manchen muslimischen Büchern zu finden ist. Also sollte man erstmal an der richtigen Stelle suchen. Es gibt viele sogennante muslimische Sheikhs, die diese Aqidah predigen. Und nein sie werden nicht alle von Amerika oder Israel bezahlt. Wie gesagt, die Anhänger von ISIS sind keine neue Erscheinung. Vielmehr sind sie die Nachfolger der Tyrannen, die bereits zu Lebzeiten unserer Imame as gelebt haben. Ja natürlich sind Israel und Amerika unsere Feinde aber jeder Feind nutzt die Schwäche des anderen aus. Das ist einfach so und es ist nichts Außergewöhnliches. Ich nenne das einfach Politik. Ob diese Politik gut oder schlecht ist, das ist eine andere Frage. Es ist unsere Aufgabe die richtige Schwachstelle zu finden, die unser Feind ausnutzt und ihn nicht bestrafen warum er diese gegen uns richtet. 

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vor 16 Stunden schrieb hawra2:

#salam#

Ich stimme euch beiden in allem zu. Aber dennoch kann ich das nicht so alleine stehen lassen und möchte gerne was ergänzen. Die Anhänger von ISIS sind keine Amerikaner oder Zionisten. Das muss man klar sagen. Ich will sie nicht als Muslime bezeichnen, eher als Extremisten, die den Islam falsch interpretieren. Aber leider bauen ihre Argumente auf eine Aqidah auf, die sehr wohl bereits in manchen muslimischen Büchern zu finden ist. Also sollte man erstmal an der richtigen Stelle suchen. Es gibt viele sogennante muslimische Sheikhs, die diese Aqidah predigen. Und nein sie werden nicht alle von Amerika oder Israel bezahlt. Wie gesagt, die Anhänger von ISIS sind keine neue Erscheinung. Vielmehr sind sie die Nachfolger der Tyrannen, die bereits zu Lebzeiten unserer Imame as gelebt haben. Ja natürlich sind Israel und Amerika unsere Feinde aber jeder Feind nutzt die Schwäche des anderen aus. Das ist einfach so und es ist nichts Außergewöhnliches. Ich nenne das einfach Politik. Ob diese Politik gut oder schlecht ist, das ist eine andere Frage. Es ist unsere Aufgabe die richtige Schwachstelle zu finden, die unser Feind ausnutzt und ihn nicht bestrafen warum er diese gegen uns richtet. 

Salam alaikum, danke erstmal. 

Diesen Punkt sollte auch mein Beitrag nicht ausblenden. Es geht eher darum, aus welchen Umständen solche Gruppen einen Nutzen ziehen können:

"sämtliche zivilisatorische Strukturen zugrunde gerichtet, wodurch auch Al-Qaida, Taliban und folglich „ISIS“ hervorgegangen sind."

Wenn eine zentrale Führung, eine zentrale Macht in einem Land zerbricht, die Menschen sich nur noch an ihrer ethnischen und religiösen Zugehörigkeit orientieren, dann kann dieser Umstand ohne eine starke Führung, eine Gesellschaft zu einem riesen Chaos führen. Mit diesem Umstand sind die Amerikaner teuflisch umgegangen und haben bewusst radikale Gruppen unterstützt. 

Zum Beispiel sind die Wahhabiten eigentlich eine kleine Randgruppe gewesen, wie viele andere Randgruppen auch in der Geschichte kamen und gingen. Gut, diese Ideologie gibt es halt, aber wie konnten sie sich global gesehen verbreiten und für so viel Unruhe sorgen? Natürlich weil sie mit den Saudis und einigen westlichen Mächten auch an die Macht kommen konnten und folglich finanziell abgedeckt waren und weltweit ihre Projekte umsetzen und ihre Ideologie verbreiten konnten. 

 

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vor 45 Minuten schrieb al-Insan:

Salam alaikum, danke erstmal. 

Diesen Punkt sollte auch mein Beitrag nicht ausblenden. Es geht eher darum, aus welchen Umständen solche Gruppen einen Nutzen ziehen können:

"sämtliche zivilisatorische Strukturen zugrunde gerichtet, wodurch auch Al-Qaida, Taliban und folglich „ISIS“ hervorgegangen sind."

Wenn eine zentrale Führung, eine zentrale Macht in einem Land zerbricht, die Menschen sich nur noch an ihrer ethnischen und religiösen Zugehörigkeit orientieren, dann kann dieser Umstand ohne eine starke Führung, eine Gesellschaft zu einem riesen Chaos führen. Mit diesem Umstand sind die Amerikaner teuflisch umgegangen und haben bewusst radikale Gruppen unterstützt. 

Zum Beispiel sind die Wahhabiten eigentlich eine kleine Randgruppe gewesen, wie viele andere Randgruppen auch in der Geschichte kamen und gingen. Gut, diese Ideologie gibt es halt, aber wie konnten sie sich global gesehen verbreiten und für so viel Unruhe sorgen? Natürlich weil sie mit den Saudis und einigen westlichen Mächten auch an die Macht kommen konnten und folglich finanziell abgedeckt waren und weltweit ihre Projekte umsetzen und ihre Ideologie verbreiten konnten. 

 

#salam#

Hierbei stimme ich dir auch 100% zu. Natürlich haben die Amerikaner diese Situation ausgenutzt und werden es immer tun. Ich wollte lediglich diesen Punkt herauskristallisieren, dass unser Fokus eben stets auf den Nutzen gerichtet ist, welchen die Amerikaner aus dieser Situation ziehen aber eben nicht auf die bereits vorhandene Schwachstelle. Die wird teilwiese komplett verblendet oder ignoriert. Wir sind uns an erster Stelle selber ein Feind bevor die es sind. Wir sollten mehr Aufklärungsarbeit leisten und vor allem nach außen. Wir neigen leider immer dazu in unseren eignenen vier Wänden zu bleiben, also in den Moscheen. Wir sollten mehr nach außen gehen. Warum verteilen die Salafisten den Quran auf der Straße während wir nichts tun bzw. sehr wenig in meinen Augen. 

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