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Heirat


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Salam meine lieben Geschwister,

da ich keine Familie habe und niemaden an meiner Seite habe, der mir einen Ratschlag geben kann, wende ich mich an euch.

Ich bin seit ca. 6 Jahren aus meiner Familie (jesiden) ausgestoßen. Ich wollte damals einen Mann aus einer anderen Religion heiraten. Hinterher wurde ich mehrmals von den Mann betrogen und zum Schluss im Stich gelassen. Von dem Tag an war ich auf mich alleine gestellt. Habe mir mein eigenes Zuhause aufgebaut, meine Ausbildung fertig gemacht und mir einen Job besorgt. Es war nie leicht. Ich habe die Religion meiner Eltern schon im jungen Jahren verabscheut und das war nie der richtige Weg für mich. Ich habe mir oft die Frage nach den lieben Allah gestellt. Ich habe die Bibel gelesen und danach auch den Koran. Ich wollte immer ein Leben mit Allah führen.

Vor ca 3,5 Jahren habe ich dann meinen jetzigen Freund kennengelernt. Meine Absicht war es immer und ist es immer noch zu heiraten und meine eigene Familie zu gründen. Mein Freund ist selbst auch ein Shiite. Ich bin vor ca 2 Jahre zum Islam(Shia) konvertiert. Die Schahada habe ich damals vor seiner Mutter gesagt. Ich bin nicht seinetwegen konvertiert, sondern weil ich die Liebe zum Islam selbst für mich gefunden habe. Ich bin keine perfekte Muslimin aber versuche so viel zu lernen wie es geht.

Nun zu meiner Situation, ich sage seit ca 1,5 Jahre, dass ich endlich heiraten will. Wir verstehen uns auch perfekt. Ich habe bisher seine Eltern vielleicht 3 Mal getroffen. Eigentlich war ich nur da um deren Haushalt zu machen. Zu dem Zeitpunkt hatten die Eltern kein Problem mit mir. Die Mutter wollte auch unbedingt, dass ich die Schahada vor Ihr ausspreche, damit sie eine gute Tat vor Allah hat. Seit dem mein Freund gesagt hat, dass er mich heiraten will, macht seine Mutter ihm das Leben zur Hölle. Sie hat den Koran in der Hand gehalten und gesagt, wenn er mich heiraten sollte, wird er niemals ihr Grab berühren dürfen und sie wird kein Wort mit ihm sprechen. Es kommen immer wieder Worte wie sie sei eine jesidin und deine Kinder werden nicht "gläubig" genung sein usw. Ich möchte keinen verurteilen aber sie selbst ist es auch nicht wirklich. Das Beten und generell den Islam haben sich mein Freund und seine Brüder selbst beigebracht.

Das ist nicht das erste Mal, das die Mutter ihm vom Heiraten abgehalten hat. Bei jeder Frau war angeblich ein Fehler zu finden. Ich bin nicht perfekt aber eins weiß ich, ihr Sohn wird wie ein König behandelt. Das hört sich doof an aber das ist die Wahrheit. Sein Essen ist immer auf dem Tisch, seine Wäsche immer gewaschen und ich verlange nichts außer, dass man mich zur Frau nimmt. Ich haben Ihren Sohn vieles gutes beigebracht. Davor ist er von einer Frau zur nächsten Frau gesprungen. Er ist mittlerweile 35 Jahre alt. Ich finde es so grauenvoll, dass man mir die Tür so vor die Nase zuhält und über mich redet, als wäre ich der schlimmste Mensch auf dieser Welt. Ich habe alles getan, damit ihr Sohn mich als den guten Mensch sieht, der ich bin. Und nun stehe ich vor der Frau, die nicht mal an die Zukunft ihrer Söhne denkt und sie für sich behalten will. Seine Schwägerin ist Muslim und seit dem diese Frau da ist, ist die Tür für sie geschlossen - ohne Grund.

Es tut sehr weh, wenn man immer wieder so dermaßen runtergemacht wird. Jetzt bietet die Mutter ihm die Cousine aus der Heimat an. Sie wollte sie eigentlich auch nicht. Aber jetzt aufeinmal doch wieder. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass sie die Cousine immer als eine Ausrede nimmt, damit ihr Sohn auf sie hört und bei ihr bleibt.

Ich sollte mit meine Elten über das Thema reden, obwohl ich keinerlei Kontakt zu denen habe...was hätte mein Vater dazu sagen sollen, wenn ich seit Jahren nicht mehr bei ihn bin und kein Kontakt habe? Er hat nur gesagt, dass der Kontakt zu der Familie dann komplett verloren geht -was es jetzt schon ist.

Liebe Geschwister, was kann ich tun?

Wann hört das Leiden auf? Wann werde ich auch mal mein Frieden finden?

Ich würde sehr ungerne den Mann verlieren, da wir uns beide sehr viel bedeuten. Ein Mann weint nicht grundlos....

"Das Paradis liegt unter den Füßen der Mutter" - damit argumentiert und bedroht sie immer, damit er ein schlechtes Gewissen hat.

Was würdet ihr an meiner Stelle machen? Ich kann nicht von 10 weitere Jahre warten. Ist das üblich, dass man konvertierte so ausschließ und sie immer an den Glaube ihrer Eltern bindet, obwohl sie sich extrem dagegen stellen?

 

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Salam,

erst einmal: möge Allah swt. dir Kraft spenden. Wahrlich, es gibt keine Kraft außer bei und durch Allah.

Ich weiß nicht genau, wie ich dir helfen könnte. Aber ich weiß, dass zwischen einigen Zeilen manchmal vielleicht ein Satz vorhanden sein kann, der einem helfen kann.

Ich habe des Öfteren von ähnlichen Geschichten gelesen, dass die Mutter des Jungen Probleme hat, ihren Sohn an ein Mädchen zu geben, vor allem, wenn sie anderer Nationalität oder Religion ist. Ich konnte zwar nicht herauslesen, welcher Nationalität du bist, aber du sagtest ja selbst, deine Familie hat eine andere Religion.

Ich weiß um ehrlich zu sein auch nicht, ob es sich lohnt, darauf zu beharren. Ich kann mir vorstellen, dass es in der heutigen Zeit Menschen gibt, die nicht aufgeben möchten, weil sie sich sehr an eine Person gebunden haben. Aber man muss sich die Frage stellen, ob es das alles wert ist. Manchmal ist loslassen leichter. Aber ich möchte dich in keine Richtung der Entscheidung drängen.

Das, was ich aber sagen möchte, ist, dass du ein wenig Dua machen solltest - auch wenn du es bereits machst. Dua machen reicht nicht, man muss es konstant weiter durchziehen. Allah swt. hilft und liebt diejenigen, die geduldig sind und auf Ihn vertrauen. Des Weiteren kannst du ebenfalls unsere 12 Imame, den Propheten s.a.a und die Lichtherrin Fatima al-Zahra um Hilfe bitten, sodass sie Fürsprache für dich einlegen.

Was ich an dieser Stelle aber deutlich sagen möchte ist, dass nicht jedes Bittgebet in der Form erfüllt wird, wie man es selbst gerne hätte. Wenn Allah swt. in der Ehe nichts Gutes für dich sieht, dann wird Er dich bei Seiner Erhabenheit auch davor beschützen - und das ist auch gut so. Wer sollte uns sonst vor dem wahren Leid des Diesseits beschützen?

Es ist gut möglich ist, dass eine Ehe zwischen euch nicht gut oder ''vorhergesehen'' ist. Ich sage nicht, dass es so ist. Aber diese Möglichkeit besteht. Und es kann demnach sein, dass Allah swt. dich vor einer Ehe beschützt, die dir schaden würde. 

Der Grund, warum ich das sage, ist der, dass ich möchte, dass du weißt, dass diese Ehe mit diesem einen Jungen nicht deine größte Begierde und dein größter Wunsch sein sollte. Denn wenn du zu stur darauf beharrst und dabei alle Weisheiten ignorierst, wirst du am Ende dir nur selbst schaden. Wie gesagt, ich kann verstehen, dass du dich an ihn gebunden hast und nun sehr danach trachtest, genau ihn zu heiraten, aber deshalb sollte man sich bei den Kennenlernphasen auch niemals zu viel Zeit lassen. Denn man bindet sich nur unnötigerweise an eine Person, mit der dann eventuell noch nicht einmal eine Ehe möglich ist und man leidet nur.

Jedes Leid ist eine Prüfung und jede Prüfung, die erfolgreich bestanden wird, wird von Gott hoch entlohnt und belohnt - ob im Diesseits oder Jenseits. Sich dessen bewusst zu werden, lindert den Schmerz jeder Prüfung ebenfalls ein wenig.

Wa Salam

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vor 2 Stunden schrieb AllahsBesitztum:

Salam,

erst einmal: möge Allah swt. dir Kraft spenden. Wahrlich, es gibt keine Kraft außer bei und durch Allah.

Ich weiß nicht genau, wie ich dir helfen könnte. Aber ich weiß, dass zwischen einigen Zeilen manchmal vielleicht ein Satz vorhanden sein kann, der einem helfen kann.

Ich habe des Öfteren von ähnlichen Geschichten gelesen, dass die Mutter des Jungen Probleme hat, ihren Sohn an ein Mädchen zu geben, vor allem, wenn sie anderer Nationalität oder Religion ist. Ich konnte zwar nicht herauslesen, welcher Nationalität du bist, aber du sagtest ja selbst, deine Familie hat eine andere Religion.

Ich weiß um ehrlich zu sein auch nicht, ob es sich lohnt, darauf zu beharren. Ich kann mir vorstellen, dass es in der heutigen Zeit Menschen gibt, die nicht aufgeben möchten, weil sie sich sehr an eine Person gebunden haben. Aber man muss sich die Frage stellen, ob es das alles wert ist. Manchmal ist loslassen leichter. Aber ich möchte dich in keine Richtung der Entscheidung drängen.

Das, was ich aber sagen möchte, ist, dass du ein wenig Dua machen solltest - auch wenn du es bereits machst. Dua machen reicht nicht, man muss es konstant weiter durchziehen. Allah swt. hilft und liebt diejenigen, die geduldig sind und auf Ihn vertrauen. Des Weiteren kannst du ebenfalls unsere 12 Imame, den Propheten s.a.a und die Lichtherrin Fatima al-Zahra um Hilfe bitten, sodass sie Fürsprache für dich einlegen.

Was ich an dieser Stelle aber deutlich sagen möchte ist, dass nicht jedes Bittgebet in der Form erfüllt wird, wie man es selbst gerne hätte. Wenn Allah swt. in der Ehe nichts Gutes für dich sieht, dann wird Er dich bei Seiner Erhabenheit auch davor beschützen - und das ist auch gut so. Wer sollte uns sonst vor dem wahren Leid des Diesseits beschützen?

Es ist gut möglich ist, dass eine Ehe zwischen euch nicht gut oder ''vorhergesehen'' ist. Ich sage nicht, dass es so ist. Aber diese Möglichkeit besteht. Und es kann demnach sein, dass Allah swt. dich vor einer Ehe beschützt, die dir schaden würde. 

Der Grund, warum ich das sage, ist der, dass ich möchte, dass du weißt, dass diese Ehe mit diesem einen Jungen nicht deine größte Begierde und dein größter Wunsch sein sollte. Denn wenn du zu stur darauf beharrst und dabei alle Weisheiten ignorierst, wirst du am Ende dir nur selbst schaden. Wie gesagt, ich kann verstehen, dass du dich an ihn gebunden hast und nun sehr danach trachtest, genau ihn zu heiraten, aber deshalb sollte man sich bei den Kennenlernphasen auch niemals zu viel Zeit lassen. Denn man bindet sich nur unnötigerweise an eine Person, mit der dann eventuell noch nicht einmal eine Ehe möglich ist und man leidet nur.

Jedes Leid ist eine Prüfung und jede Prüfung, die erfolgreich bestanden wird, wird von Gott hoch entlohnt und belohnt - ob im Diesseits oder Jenseits. Sich dessen bewusst zu werden, lindert den Schmerz jeder Prüfung ebenfalls ein wenig.

Wa Salam

Vielen lieben Dank für die sehr tolle und ausführliche Antwort. 
Die Sache mit der Kennenlernphase sehe ich genau so. Eine längere Kennenlernphase ist nur zeitraubend und wie du schon erwähnt hast ein unnötiges binden an einer Person. Deine Worte haben mir Kraft gegeben und mir die Augen geöffnet, um mal das Ganze von außen zu betrachten. Wenn Allah mich nicht davor beschützen wollen würde, dann hätte er mir nicht jetzt die Augen geöffnet. 

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Salam.

Liebe Schwester, das ist eine schwierige Situation. Ich denke auch, dass es schwierig wird, du solltest nicht alles auf eine Karte setzen.

Ich kann dir aber zwei Dinge sagen:

1. Es ist kein religiöses Problem. Ab dem Moment, ab dem du konvertiert bist, hast du keinen Unterschied mehr zu anderen Muslimen. Ich finde es frech, dass die Mutter erst will, dass du konvertierst, dann aber sagt, du bei keine Muslimin. Das hat sie nicht zu entscheiden. Was die Religion angeht gibt es also keine Einwände, wer das sagt, denkt sich nur etwas aus, islamisch ist es aber nicht.

2. Das hört sich jetzt vielleicht hart an, aber sehr religiös sind die selbst ja anscheinend auch nicht. Wenn der Sohne mehrere verbotene Beziehungen hatte und die Familie da auch nichts dagegen hat, spricht das nicht für sie. Wer so auf den Islam beharrt aber gleichzeitig nichts gegen Zina oder Haram-Beziehungen hat, den verstehe, wer wolle. Ich möchte dir nicht zu nahe treten, falls ich mich irre verzeih mir, aber so wie sich das liest ist eure Beziehung leider auch nicht erlaubt. Es wäre also gut, frühzeitig „ernst“ zu machen.

So wie sich das liest, bist du aber auch nur eine Frau die er haben will, fürs Leben soll er aber eine andere nehmen? Finde diese Einstellung höchst traurig und bedenklich. Wer eine Beziehung führt, selbst als Nichtmuslim, macht dies oft aus dem Grund dass man wissen will ob man zueinander passt bevor man heiratet. Dies wird hier von der Familie aber ausgeschlossen. Insofern erschließt sich mir nicht, wieso die Mutter von Anfang an nichts sagte. Ihr Verhalten ist höchst bedenklich und traurig..

Viel Kraft und Geduld, der Richtige kommt noch!

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vor 11 Minuten schrieb Muslim001:

Salam.

Liebe Schwester, das ist eine schwierige Situation. Ich denke auch, dass es schwierig wird, du solltest nicht alles auf eine Karte setzen.

Ich kann dir aber zwei Dinge sagen:

1. Es ist kein religiöses Problem. Ab dem Moment, ab dem du konvertiert bist, hast du keinen Unterschied mehr zu anderen Muslimen. Ich finde es frech, dass die Mutter erst will, dass du konvertierst, dann aber sagt, du bei keine Muslimin. Das hat sie nicht zu entscheiden. Was die Religion angeht gibt es also keine Einwände, wer das sagt, denkt sich nur etwas aus, islamisch ist es aber nicht.

2. Das hört sich jetzt vielleicht hart an, aber sehr religiös sind die selbst ja anscheinend auch nicht. Wenn der Sohne mehrere verbotene Beziehungen hatte und die Familie da auch nichts dagegen hat, spricht das nicht für sie. Wer so auf den Islam beharrt aber gleichzeitig nichts gegen Zina oder Haram-Beziehungen hat, den verstehe, wer wolle. Ich möchte dir nicht zu nahe treten, falls ich mich irre verzeih mir, aber so wie sich das liest ist eure Beziehung leider auch nicht erlaubt. Es wäre also gut, frühzeitig „ernst“ zu machen.

So wie sich das liest, bist du aber auch nur eine Frau die er haben will, fürs Leben soll er aber eine andere nehmen? Finde diese Einstellung höchst traurig und bedenklich. Wer eine Beziehung führt, selbst als Nichtmuslim, macht dies oft aus dem Grund dass man wissen will ob man zueinander passt bevor man heiratet. Dies wird hier von der Familie aber ausgeschlossen. Insofern erschließt sich mir nicht, wieso die Mutter von Anfang an nichts sagte. Ihr Verhalten ist höchst bedenklich und traurig..

Viel Kraft und Geduld, der Richtige kommt noch!

Salam,

lieber Bruder (ich gehe davon aus, dass du ein Bruder bist. Sollte das nicht der Fall sein, korrigiere mich bitte) erstmal vielen Dank für deine Antwort. 
Das Thema Heiraten hat sich immer weiter nach hinten geschoben, weil es seiner Meinung nach noch zu „früh“ war. Wir haben eine Zeitehe geführt. Ich weiß nicht, ob die Familie sich damit beruhigt hat - was ich jedoch nicht glaube. Eher nachdem Motto „es ist nur eine Beziehung“.  
Uns stand von vorne rein nichts im Weg weder beruflich noch finanziell. Damit will ich sagen, dass man auch ganz normal eine langfristige islamische Ehe führen konnte. Aus dem Grund habe ich irgendwann nicht aufgehört das Thema anzusprechen und ich habe mich oft auch von ihm aus dem Grund getrennt. Ich halte nichts von langjährige Beziehungen. Ich denke, dass er Angst hatte das Thema zu Hause anzusprechen - was auch der Fall ist. 
 

Es ist schön zu hören, dass man mich als Muslimin akzeptiert. Ich habe mir viele verletzende Sprüche anhören müssen, nur weil ich nicht zeige was ich weiß. Ich lebe den Glauben für mich und lerne immer mehr - ohne es vor dem anderen vortragen zu müssen. Auf der andere Seite sieht man das so als ob ich keine Ahnung hätte. 
 

Inshallah und vielen Dank nochmal. 

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Salam 

Erst einmal möchte ich dir ein Kompliment machen Du bist eine starke Frau  und solltest dich nicht mit Sprüchen das es zu früh zum heiraten ist abspeisen lassen.  Er ist 35 Jahre alt und nur weil Er mit 60 noch Kinder zeugen kann hat es nicht ewig Zeit zu heiraten und eine Familie zu gründen.  In dem Alter sollte Er wissen was und wen Er will. Du musst nicht ewig darauf warten. Du bist konvertiert und hast ihm schon lange genug bewiesen das Du als Muslima leben möchtest. Setzte ihm ein Ultimatum. Irgendwie scheint es als das Er nicht reif für die Ehe ist. Ich hoffe für dich bzw Euch das sich alles zum guten wendet. Möge Allah swt euch beistehen. 

 

ws Makina 

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vor 5 Stunden schrieb Makina:

Salam 

Erst einmal möchte ich dir ein Kompliment machen Du bist eine starke Frau  und solltest dich nicht mit Sprüchen das es zu früh zum heiraten ist abspeisen lassen.  Er ist 35 Jahre alt und nur weil Er mit 60 noch Kinder zeugen kann hat es nicht ewig Zeit zu heiraten und eine Familie zu gründen.  In dem Alter sollte Er wissen was und wen Er will. Du musst nicht ewig darauf warten. Du bist konvertiert und hast ihm schon lange genug bewiesen das Du als Muslima leben möchtest. Setzte ihm ein Ultimatum. Irgendwie scheint es als das Er nicht reif für die Ehe ist. Ich hoffe für dich bzw Euch das sich alles zum guten wendet. Möge Allah swt euch beistehen. 

 

ws Makina 

Salam liebe Schwester, 

ich danke dir für dein Kompliment. Ich versuche immer stark zu sein und nach vorne zu schauen und mein Wissen zu erweitern. Genau so sehe ich das auch und sage es auch so zu ihm. Ich denke auch, dass ich an meine Ziele festhalten sollte und wer nicht bereit dafür ist, wird es mir klar machen. Je mehr ich über die Worte von Allah nachdenke, desto bewusster werden mir die „Haram“- Dinge wie zb. Außereheliche Beziehungen. Nicht umsonst wird uns das alles verboten.  
Möge Allah dir das Beste geben.
Vielen Dank. 

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  • 2 Wochen später...

Salamu aleikum.

Geh und sprich mit der Mutter, damit du zu Ihr eine Verbindung aufbauen kannst. 

Ich denke Sie kennt dich nicht gut genug.

Jetzt einmal etwas zu uns Muslimen.

Nicht wegen der Mutter deines Freundes, sondern es betrifft mehrheitlich alle Muslimen.

Bei uns herrscht viel Rassismus und Diskriminierung.

Wer dieses als Eigenschaft mit sich führen sollte, scheint wohl im Islam fehl am Platze zu sein.

Erinnern wir uns an Iblis, der mit seinen Rassistischen Motiven  und seiner Diskriminierung der Menschlichen Rasse gegenüber und dann dazu neigte Hochmütig zu werden und nun mit seiner Gefolgschaft Menschen versucht zu schikanieren.

Egal ob Jung oder Alt, wir sollten unsere Eltern dieses vor Augen führen und das ganze natürlich auf respektvolle Art. 

Wir sind es auch die Auf den Hakk anderer achten sollen, dennoch sind wir es die den Hakk anderer nehmen und zu meist Korruption in unseren Ländern herrscht.

Wir brauchen heroische Muslime und Muslime die es vom Herzen sind, die an die Macht kommen.  Ansonsten wird ein Christlichen Land, oder Atheistisches Land mehr auf die Rechte und Sicherheit eines Menschen achten als ein Muslim der sowieso dazu aufgerufen wird. 

Beschämend ! 

 

Es liegt in der Hand deines Freundes dich näher an die Mutter zu bringen so dass du Sie besser und vor allem Sie dich besser kennenlernen kann.

Besuche Sie öfters, wenn es möglich ist auch ohne deinen Freund. Sie ist warscheinlich besorgt auf Grund der Kulturellen Bedingungen und vielleicht auch sprachlich, falls Sie nicht allzu gut Deutsch sprechen kann.

Doch meine Worte und die der anderen Sind nur Spekulation und Mutmacher. 

Setzt dich mit der Mutter in Verbindung, oder Hol dir spirituelle Hilfe von einem sheikh/imam.

Aber, viel Glück auf jeden Fall und mach bittgebete  und vor allem solltest du dieses hier bedenken ---> Tawakkul Allah

 

WaAllahu alem 

Salamu aleikum 

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Am 13.1.2021 um 10:16 schrieb ATLL:

Salamu aleikum.

Geh und sprich mit der Mutter, damit du zu Ihr eine Verbindung aufbauen kannst. 

Ich denke Sie kennt dich nicht gut genug.

Jetzt einmal etwas zu uns Muslimen.

Nicht wegen der Mutter deines Freundes, sondern es betrifft mehrheitlich alle Muslimen.

Bei uns herrscht viel Rassismus und Diskriminierung.

Wer dieses als Eigenschaft mit sich führen sollte, scheint wohl im Islam fehl am Platze zu sein.

Erinnern wir uns an Iblis, der mit seinen Rassistischen Motiven  und seiner Diskriminierung der Menschlichen Rasse gegenüber und dann dazu neigte Hochmütig zu werden und nun mit seiner Gefolgschaft Menschen versucht zu schikanieren.

Egal ob Jung oder Alt, wir sollten unsere Eltern dieses vor Augen führen und das ganze natürlich auf respektvolle Art. 

Wir sind es auch die Auf den Hakk anderer achten sollen, dennoch sind wir es die den Hakk anderer nehmen und zu meist Korruption in unseren Ländern herrscht.

Wir brauchen heroische Muslime und Muslime die es vom Herzen sind, die an die Macht kommen.  Ansonsten wird ein Christlichen Land, oder Atheistisches Land mehr auf die Rechte und Sicherheit eines Menschen achten als ein Muslim der sowieso dazu aufgerufen wird. 

Beschämend ! 

 

Es liegt in der Hand deines Freundes dich näher an die Mutter zu bringen so dass du Sie besser und vor allem Sie dich besser kennenlernen kann.

Besuche Sie öfters, wenn es möglich ist auch ohne deinen Freund. Sie ist warscheinlich besorgt auf Grund der Kulturellen Bedingungen und vielleicht auch sprachlich, falls Sie nicht allzu gut Deutsch sprechen kann.

Doch meine Worte und die der anderen Sind nur Spekulation und Mutmacher. 

Setzt dich mit der Mutter in Verbindung, oder Hol dir spirituelle Hilfe von einem sheikh/imam.

Aber, viel Glück auf jeden Fall und mach bittgebete  und vor allem solltest du dieses hier bedenken ---> Tawakkul Allah

 

WaAllahu alem 

Salamu aleikum 

Salamu aleikum,

vielen Dank für deine Worte und das du dir die Zeit dafür genommen hast.

Die 3 Besuche bestanden meist daraus, dass ich auch ohne meinen Freund da war und sie bei ihren Arztbesuche begeleitet habe und ihr Haushalt gemacht habe. Was für mich dazugehört und Respekt zeigt. Ziwischendurch habe ich ihr und ihren Mann kleine Geschenke gemacht. Ich gebe gerne und erwarte nichts zurück - aber ein Danke wäre das mindeste.

Gut das du das Thema Rassimus und Diskriminierung erwähnst. Das ist auch bei mir der Fall. Ich würde wohl den Kindern kein Arabisch beibringen können und sie hätten durch mich keine Verbindung zu der Heimat. Naja immerhin spreche ich schon 3 Sprachen fließend und habe Grundkenntnisse in zwei weiteren Sprachen. Ich hätte kein Problem damit noch Arabisch zu lernen. Es ähnelt immerhin meiner Muttersprache und die Kulturen sind sich auch ähnlich.

Es ist traurig das sagen zu müssen aber Gutmütigkeit kommt nicht bei jeden an....viele betrachten das als eine Schwäche und nutzen es aus.

 

Ich hatte auch die Idee mit den Iman/Sheikh doch mein Freund möchte seine Eltern nicht verletzen und nicht ausgestoßen werden.

 

WaAllahu alem

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Hallo, finde ich super dass du dieses machst und falls die Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft  mit diesem Mann vorhanden ist müsstest du Geduldig in der Hinsicht bleiben. 

Das sind Menschen die noch Oldschool denken und die wie du es erwähnt hast, die Sorge haben, dass die Enkelkinder vielleicht nicht arabisch sprechen können und somit keine Kommunikation stattfinden kann. 

Lerne Arabisch, falls dieses möglich ist für dich und ich denke es würde die Bindung noch weiter verstärken. Meine Oma lebt seit 50 Jahren in Deutschland und dennoch ist Ihr Deutsch katastrophal und vielleicht ist es bei den Eltern genau so.

Ich denke mal auch dass das was Sie sagen nichts persönliches dir gegenüber ist und merken leider auch nicht welches Effekt es mit sich bringen tut.

Bleib am Ball, sei Geduldig und Allah wird dir inshaAllah zur Seite stehen..

Falls du noch andere Familien Mitglieder von deinem Freund kennst wäre das für dich warscheinlich auch hilfreich, wie Tante, oder Onkel und Cousin und Cousinen.

Die könnten sozusagen eine Art Fürsprache einlegen.

 

Ich wünsche dir und deinem Freund alles gute und viel Glück und lass dich nicht von manchen Situationen runterziehen. 

Wa salamu aleikum 

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