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Islam und Geozentrisches Weltbild? Wissenschaft und Wikipedia...


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Selam Aleykum liebe Geschwister,

meine Frage ist erstens gabs in den Islamischen Ländern die Lehre des Geozentrischen Weltbildes? Ich kann mir das nicht vorstellen? Wieso wird es in Wikipedia so geschrieben? Der Christentum hielt sich an so ein Weltbild fest und ging auch hart dagegen vor, wenn jemand was anderes behauptet hat, aber der Islam bzw. der Kuran hat doch eine ganz andere Stellung dazu oder nicht? In der Sure 36 Vers 40 steht doch sogar ,, Weder hat die Sonne den Mond einzuholen noch eilt die Nacht dem Tag voraus; und alle schweben auf einer Umlaufbahn'' Das Geozentrische Weltbild besagt doch das die Erde der Mittelpunkt von allem ist und der Mond das langsamste Objekt von allem ist was die Erde umkreist das heißt doch schonmal das der Kuran gegen das Geozentrische Weltbild der Christen von damals ist. Wie genau kann ich das alles jetzt nach lesen und überprüfen? Würde um jede Hilfe bitten. Falls jemand bestätigen kann, das es in den Islamischen Ländern so etwas nicht Praktiziert wurde, dann bitte ich alles zutun um das aus der Wikipedia Seite zunehmen, für Allah.

Ve selam möge Allah mit euch zufrieden sein

 

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  • YaMuhammed2 änderte den Titel in Islam und Geozentrisches Weltbild? Wissenschaft und Wikipedia...
  • 2 Wochen später...

Da sich damals die Menschen zu der Zeit von Aristoteles (384–322 v. Chr.) bis zum (15-16 Jahrhundert) der Glaube an ein Geozentrisches Weltbild bestand und nicht hinterfragt wurde.

In der Renaissance, also vom Mittelalter in die Neuzeit änderte sich es in ein Heliozentrisches Weltbild.

Es war in Europa für etwa 1800 Jahre die vorherrschende Auffassung.

Die Katholische Kirche sah das Geozentrische Weltbild als das einzige richtige an. So bestimmte die Kirche auch bis ins ca. 17. Jahrhundert die astronomische Lehrmeinung.

Das Geozentrische Weltbild besagt, das die Erde der Mittelpunkt des Universums bzw. der Mittelpunkt von allem ist.

Alles soll sich um die Erde drehen d.h. Die Fixsterne, die Planeten, der Mond und die Sonne.

An der äußersten und schnellsten Sphäre sind die Fixsterne befestigt, an der innersten, die auch die langsamste ist befindet sich der Mond, das laut Christlicher Theologie von damals.

Begründet haben es Menschen wie Johannes Calvin wie z.B. im 93. Psalm: "Der Erdkreis ist fest gegründet, nie wird er wanken" oder was sehr erstaunlich ist das Philipp Melanchton, ein Mitarbeiter Martin Luthers, wies auf Kohelet 1,4-5 hin, wo es heißt: "Eine Generation geht, die andere kommt. Die Erde steht in Ewigkeit. Die Sonne, die aufging und wieder unterging, atemlos jagt sie zurück an den Ort, wo sie wieder aufgeht."

Die Christlichen Kirchen lehrten damals den glauben, das die Sonne den Mond einholen würde und das die Sonne immer wieder am selben Ort auf und unter geht.

Doch das ist falsch und wird im Kuran deutlich erwähnt. Das Buch das im Jahre

632 offenbart wurde, widerlegte schon diese Aussagen die Jahrhunderte lang von den damaligen Christen Praktiziert wurde...

Die Kirchen bekamen erst Zweifel daran mit Nikolaus Kopernikus oder Galileo Galilei die letztendlich auch wegen Befürwortung des heliozentrischen Systems (das heutige Weltbild) die auch von der Inquisition wegen Häresie angeklagt wurden.

Die Inquisition ist die im Spätmittelalter und der Frühneuzeit eingesetzte Bekämpfung der Häresie, ein Juristisch Verfahren und Häresie bedeutet eine Aussage oder eine Lehre die im Widerspruch des Christentums steht.

Einer der Endecker der genauen Bestimmungen hat Friedrich Wilhelm August Argelander,in seiner Abhandlung, über die eigene Bewegung des Sonnensystem im Jahre 1837 veröffentlicht, indem er 390 Sterne Beobachtet hat (Zirkumpolaren =Sterne die nicht untergehen) und stellte, somit die eigen Bewegung des Sonnensystem fest.

Die Sonne umkreist die Milchstraße und bewegt sich zu einem Punkt der im Sternbild Herkulus, südwestlich der Wega liegt im Heiligen Kuran

Sure 36 Vers 38 dort heißt es: und die Sonne eilt dem ihr gesetzten Ziel zu. Das ist die Anordnung des Erhabenen, des Allwissenden.

Die Sonne hat eine Bahngeschwindigkeit von ca. 220km die Sekunde.

Selbst wenn 1 Jahr vergeht holt die Sonne den Mond nicht ein, sondern die Erde hat die Sonne mit dem Mond, dann einmal umrundet während die Sonne ihrem Ziel gefolgt ist.

Während die Katholische Kirche den glauben an ein Geozentrisches Weltbild Pflegte, widerlegte der Kuran diese, auch wenn man nachlesen kann wie z.B. unter Wikipedia Zitat ,,Auch im alten China und in der Islamischen Welt wurde ein geozentrisches Weltbild gelehrt. Ob es bereits vor den Griechen im alten Mesopotamien vertreten wurde, ist nicht sicher''

Also wenn wir vor der Zeit der Griechen in Babylon (Mesopotamien) sprechen dann ist die rede von einer Islamischen Welt, Falsch! Die Antwort darauf ist ganz einfach und eindeutig. Alexandra der Große brachte im Jahr 331 v. Chr. Mesopotamien zu Fall und verbreitete die griechische Kultur im Zweistromland. Er selbst Starb 323 vor Christus. Die rede von einer ,,Islamischen Welt'' kann nur dann folgen, wenn sie den Zeitraum erreicht hat, als der Prophet Muhammed (sav) geboren wurde. Denn der Islam kam erst mit dem Gesandten, dem letzten Propheten Muhammed (sav)...

Im Kuran Sure Al-Ma'ida Vers 3 wo es auch um das Verbot des Verzehrs von Schweinefleisch geht, so sagt auch Allah in diesem Vers: Heute habe Ich euch eure Religion vervollkommnet und Meine Gnade an euch vollendet und euch den Islam zum Glauben erwählt.

Wenn man jetzt von einer Islamischen Welt spricht, so darf dieses nicht vor dem Propheten Muhammed (sav) stattgefunden haben. Denn als der Prophet seine Botschaft übermittelt hat, so haben die Mekkaner, damals an Götzen geglaubt.

Wenn die Götzen Anbeter ein Geozentrisches Weltbild gepflegt haben, so ist dann auch die Rede von einer Islamischen Welt, Falsch!

Man kann nicht vom Islam sprechen, wenn der jenige der den Islam verkündet und verbreitet hat noch gar nicht geboren wurde. Doch die Aussage ist auch nicht vollständig Falsch. Denn mit der Übersetzung westlicher Quellen ins Arabische im Mittelalter während der abbasidischen Zeit wurde jedoch die islamische Renaissance erlebt und die Behauptungen des Ptolemäus über die Astronomie (Ptolemäisches Weltbild, Geozentrisches Weltbild)

wurden von den Muslimen anerkannt und untersucht. Muslimische Wissenschaftler nahmen Ptolemäus 'Behauptungen über die Astronomie nicht dogmatisch auf; im Gegenteil, sie versuchten zu lernen, indem sie diese Informationen mit einem kritischen, fragenden und wissenschaftlichen Verständnis versorgten.

Die mittelalterliche islamische Welt war in östliche Muslime (Umayyad-Abbasi-Fatimid) und westliche Muslime (andalusische Umayyaden) unterteilt. Im Gegensatz zu den ostmuslimischen Wissenschaftlern (Umayyad-Abbasid-Fatimid), die die Behauptungen des Ptolemäus über die Astronomie akzeptierten im Gegensatz zu den Westmuslimischen Wissenschaftlern (Andalusier) widersetzten sich diesen Lehren und entwickelten ein Anti-Ptolemäus-Verständnis (Bayraktar, 2012: 72). Ibn al-Heysem (965-1039), ein ostmuslimischer Wissenschaftler, war jedoch einer der ersten Astronomen, die sowohl physikalisch als auch mathematisch Einwände gegen die ptolemäische Astronomie erhoben. Er kritisierte die Ideen, die Ptolemaios nach dem Vorbild des Universums verteidigte, in seiner Arbeit mit dem Titel „Eş-Şükûk’ aâ Ptolemyûs “(Zweifel an Ptolemäus).

Die ersten Kritikpunkte an den Behauptungen des Ptolemäus über die Astronomie kamen von Ibn al-Haytham.

Um es klarer auszudrücken, werden von Ibn al-Haythams Einwände, Kritik und falsche Behauptungen vorgebracht, um sie zu überarbeiten. Die Innovationen, denen er gefolgt ist, haben einen Lawineneffekt in der islamischen Welt erzeugt.

Um es noch klarer Auszudrücken hat die Islamische Welt schon vor Gallileo Gallei und Nikolaus Kopernikus das Geozentrische Weltbild widerlegt.

 

Die Informationen stammen vom Dr. und Lehrer Seyfettin Kaya dem sein Spezialgebiet Fakultät für Künste und Wissenschaften, Abteilung für Geschichte, Mittelalterliche Geschichte ist.

Ve selam

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