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Nahtod Erfahrung


Yusuf Islam
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Hallo Brüder,

Ich hab da mal eine Frage an euch.

Was haltet ihr von Nahtod Erfahrungen. Haben sie eine grössere Bedeutung im leben des Muslimen und sollten gläubige über nahtoderlebnisse Berichten die sie an eigenem leibe erfahren haben.

Ich z.b. hatte auch ein solches erlebnis habe es bisher aber keinem erzählt aber würde es gerne loswerden weil ich ständig darüber nachdenken muss.

 

Salam

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Hallo Brüder,

Ich hab da mal eine Frage an euch.

Was haltet ihr von Nahtod Erfahrungen. Haben sie eine grössere Bedeutung im leben des Muslimen und sollten gläubige über nahtoderlebnisse Berichten die sie an eigenem leibe erfahren haben.

Ich z.b. hatte auch ein solches erlebnis habe es bisher aber keinem erzählt aber würde es gerne loswerden weil ich ständig darüber nachdenken muss.

 

Salam

 

salam,

 

brüder yusuf erzähle uns doch...was ist genau passiert?

wieso beschäftigt dich das immer noch, hättest du es verhindern können?

 

ws

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Ich hatte eine Nahtoderfahrung im Sinne von Sauerstoffmangel. Ich bekam keine luft mehr und bin in ohnmacht gefallen und in dieser ohnmacht konnte ich nicht mehr atmen.

Stimmen haben zu mir geredet ich sah zwei personen ich weiss nicht ob es wirklich engel waren sie zeigten mir mein ganzes leben alles was ich falsch gemacht habe.Dabei sah ich viele Bilder vor mir und ich sah die menschen vor meinen augen die einen schlechten einfluss auf mich hatten. Die stimmen sagten mit ich soll aufhören zu atmen zu denken zu hören schauen und zu fühlen. Ich sah mich selbst in einem Prozess der Geburt. Es war schrecklich und es kam mir vor wie eine ewigkeit als ich am nächsten morgen wieder wach war. Seitdem habe ich panische Angst davor keine luft mehr zu kriegen.

Ich sah mein ganzes leben an mir vorbeiziehen und ich bekam immer weniger luft. Dann sah ich ein helles licht und ich ging darauf zu umarmte das licht und versuchte durch das licht zu atmen.

Ich weiss es hört sich verrückt an aber dieses Ereignis machte einen völlig neuen menschen aus mir. Seitdem Kiffe ich nicht mehr und alcohol trinke ich auch nicht mehr und versuche seitdem ein guter mensch zu sein.

 

Was könnte das bedeuten. War das ein zeichen von gott dass ich mein leben ändern sollte?

was meint ihr dazu.

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salam

 

ich wünschte ich hätte diesen erlebnis #salam# dann könnt eich endlich zu mir kommen #salam#

 

ws

 

Wünsch es dir lieber nicht! Du weisst ja garnicht wie furchtbar es ist für eine lange zeit keine luft mehr kriegen zu können. Es hat sich einfach fürchterlich angefühlt fast wie ein kleiner vorgeschmack auf die hölle.

Am nächsten morgen sah ich aus wie eine Leiche Käseweiss war meine Haut und ich sah aus wie halb tot.

Jetzt habe ich noch vielmehr angst vor dem tod. Ihr wisst ja garnicht wie schlimm es ist sowas am eigenen leib zu erfahren geschweige denn an soetwas zu sterben.

Aber es hatte auch etwas gutes. Zuvor hatte ich absolut kein Respekt vor nichts und niemanden habe immer das getan was ich wollte und von einem tag auf dem anderen wurde ein neuer mensch aus mir. Ich danke Allah unendlich für diesen Segen, denn wenn dies nicht geschehen wäre wäre ich immer noch auf der schiefen bahn.

 

Hat jemand von euch schonmal ähnliches durchgemacht und ist es etwas gutes wenn sowas passiert?

 

Salam

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#salam#

 

Inshallah geht es euch allen gut.

 

Erst vor kurzem habe ich eine Reportage über Nahtodeserfahrungen gesehen und mich hat das schon sehr beeindruckt, aber ich habe auch sehr viel Angst bekommen.

 

Auch ich wollte daher einen Thread darüber eröffnen und die islamische Betrachtungsweise dieser Geschichte erfahren.

 

Es führt doch bei sehr vielen Menschen zu einer Rückkehr zu religiösen Werten.

 

Vielleicht ist dieser Artikel interessant:

 

Todeszwischenphase [barsach]

 

Die Todeszwischenphase [barsach] ist im Islam eine Zwischenphase zwischen dem Ableben und der Auferstehung [qiyam]. Der arabische Begriff "barsach" beschreibt eine Scheidewand, Schranke oder Trennung. In dem Vers 25:53 wird der Begriff als Scheidewand zwischen zwei Gewässern beschrieben, von dem eines süß und das andere bitter ist, was u.A. auch als Hinweis auf das Diesseits und das Jenseits verstanden wird. In Vers 55:20 wird ergänzend erwähnt, dass beide Gewässer nicht ineinander überlaufen können.

 

Der einzige Vers, in dem die Todeszwischenphase explizit erwähnt wird, ist 23:100. Der Vers bezieht sich auf ein Leben nach dem Ableben, bei dem Leute erwähnt werden, die nach dem Tod bereuen und darum bitten, noch einmal ins Leben zurückkehren zu dürfen, was ihnen jedoch verweigert wird. Deutlich zeigt er auf, dass man nach dem Tod ein Leben führt, das derart gestaltet ist, dass es einem den Wunsch zur Rückkehr abschlägt. Gemäß Ayatollah Morteza Motahhari gibt es fünfzehn Verse, die in unterschiedlicher Weise darstellen, dass man zwischen Ableben und Auferstehung [qiyam] ein vollständiges, abgeschlossenes Leben führt, wobei er jene Verse in drei Kategorien aufteilt:

 

1. Verse, die sich auf die Unterhaltung zwischen den tugendhaften bzw. denen die gute Taten vollbracht habenden oder den verderbten, bösartigen Menschen und den göttlichen Engeln unmittelbar nach dem Ableben beziehen (4:97, 23:99-100)

 

2. Verse, die zusätzlich zu den obigen Versen versichern, dass die Engel den Tugendhaften bzw. denen, die gute Taten vollbracht haben, nach dem Tod und nach der Unterhaltung den Genuss aller Segnungen Gottes anbieten, so dass sie nicht den Tag der Auferstehung [yaum-ul-qiyama] abwarten müssen (16:32, 36:26-27). In den Versen, welche diesen letzten beiden voranstehen, findet eine Auseinandersetzung zwischen einem Gläubigen [mumin], welcher der Familie Ya Sin entstammt, und seinem Volke statt. Er lädt sie dazu ein, den Gesandten, die die Leute in Antiochien dazu aufrufen, Gott allein ergeben zu dienen, zu gehorchen. Dabei erklärt er, dass er diesen Gesandten selbst glaube und fordert sie auf, seiner Haltung Achtung zu schenken und ihm zu folgen. Die Verse enthüllen, dass ein Mensch gestorben ist und die Leute ihm keinen Gehorsam gezollt haben. Da erfährt er Gottes Großzügigkeit und Vergebung in der anderen Welt und wünscht, sein Volk, das noch am Leben ist, könnte von seinem Glück erfahren. Diese Ereignisse geschehen offensichtlich vor dem Tag der Auferstehung [yaum-ul-qiyama].

 

3. Verse, die nicht die Unterhaltung von Mensch und Engeln implizieren. Sie sprechen direkt vom Leben der segnungswürdigen und Wohltaten vollbringenden Menschen und ihrem Wohlergehen, sowie von den verurteilten, verderbten Menschen und ihren Qualen und Leiden in dem Zeitabschnitt zwischen Tod und Auferstehung (3:169-170, 40:45-46).

 

In der Todeszwischenphase wird der Mensch in begrenztem Maß bereits mit den Folgen seiner eigenen Taten konfrontiert und leidet unter den Folgen bzw. erfreut sich dieser. Diese Leiden in der Todeszwischenphase kann zur Minderung des Leids im ewigen Leben führen. Der Mensch ist dort im begrenzten Maß zur Buße [tauba] fähig.

 

Auch können in der Todeszwischenphase Menschen, die zu Lebzeiten noch nicht die Gelegenheit hatten sich zu entscheiden, wie z.B. geistig Behinderte oder jung verstorbene Babys, es dort tun. Die Wiedererweckung der Toten, wie es z.B. Jesus (a.) als Wunder praktiziert hat, ist das Zurückholen des Menschen aus jener Zwischenphase.

 

In vielen Berichten Imam Alis (a.) über Prophet Muhammad (s.) wird auf die Übergangswelt der Todeszwischenphase und das Leben von Gläubigen [mumin] aber auch Übeltätern unaufhörlich mit Nachdruck hingewiesen. Nach dem Sieg der Muslime im Kampf von Badr wurde eine Gruppe der arroganten Stammesoberhäupter der Quraisch umgebracht und später in ein ausgehobenes Massengrab in der Nähe von Badr gelegt. Prophet Muhammad (s.) beugte sich über den Rand und rief ihnen zu: "Was Gott uns prophezeit hat, ist in Erfüllung gegangen - wie steht es bei euch?" Da sagten einige der Begleiter zum Propheten Muhammad (s.): "Sprichst du zu den Toten? Hören sie denn, was du sagst?" Er antwortete: "Sie hören jetzt besser als ihr." Entsprechend dieser und anderer Überlieferungen wird die Seele [nafs] nicht vollständig vom Körper getrennt, mit dem er über Jahre hinweg zusammen gelebt hat und verbunden war, wenn auch der Tod den Körper vom Leben trennt.

 

http://eslam.de/begriffe/t/todeszwischenphase.htm

 

Ich wünsche euch allen den Segen, die Liebe und den Schutz Allahs.

 

Va Salam

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#salam#

 

Mir ist es 6 bis 7 passiert. 1988 zum ersten mal. Wache auf wegen Sauerstoff mangel und kann nicht Atmen. Der Atem reflex ist auch nicht vorhanden und es ist so als ob der Hals verschloßen ist. Nach dem Aufwachen dauert es ca. 1 bis 1anhalb minuten bis ich wieder Atmen kann.

1 bis 1anhalb Todes Angst. 1 bis 1anhalb minuten wie eine ewigkeit und länger. Springe durchs zimmer hin und her. Und denke nur an eins. Ich muß Atmen ich will nicht Sterben nicht so auf dieser Art. Und auf einmal kann ich wieder Atmen. Ich weiß auch nicht wie lange ich schon nicht mehr geatmet habe bis ich Aufgewacht bin.

 

Die 6 bis 7 mal waren verteilt auf etwa ca 16 Jahre.

Ich wurde auch kommplet Untersucht, Blut, Hertz, Belastungs EKG Allah sei Dank alles in Ordnung.

Schlaflabor hätte keinen Sinn da ich es nicht Regelmäßig habe.

 

Bis ich im Fernseh eine Sendung Gesehen habe, wo Menschen die gleichen Beschwerden haben.

 

Und zwar kann durch das verzehren Süßigkeiten vor dem zu Bett gehen im Schlaff Magensäure in die Atemwege gelangen.

 

Abhilfe: Weniger Süßes oder besser nur Lange vor dem zu Bett gehen Essen.

Und das Bett zur Kopf Seite etwas Höher stellen. So kann man versuchen zu verhindern das Magensäure in die Atemwege steigt.

 

Ich denke bei mir war es auch der Fall. Da ich direkt nach so einen vorfall immer einen bitteren Geschmack im Mund hatte.

 

Allah sei Dank. Seit 3 Jahren habe ich ruhe.

 

 

 

#salam#

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#salam#

 

Bruder Yusuf Islam

 

Darf ich dich Fragen ob du als es dir wiederfahren ist, Viele Süßigkeiten vor dem Schlafen gehen verzehrt hast.

 

Ich schreibe dir später warum meine Frage.

Habe jetzt wenig zeit.

 

#salam#

 

#shifty# nein Bruder wegen süßigkeiten war es sicherlich nicht. den Ursache für den Grund weiss ich aber. Ob ich das hier erwähnen sollte hmm....

Auf jeden Fall hat es bei mir die ganze nacht lang angehalten. Als ich wach war, war es schon morgens.

Und ich denke kaum dass man das so einfach erklären kann. Immerhin sah ich sachen an die ich damals nie gedacht hatte und auf die ich niemals gekommen wäre.

Ich denke nicht dass das zufall war die auslösung einer reaktion oder so.

Um auf deine Frage zurückzukommen nein ich habe keine schokolade oder süßes vor dem schlafen gegessen #winken# und dass habe ich nur einmal so erlebt.

 

Salam

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#salam#

 

Yusuf Islam hat Folgendes geschrieben:

Ich weiss es hört sich verrückt an aber dieses Ereignis machte einen völlig neuen menschen aus mir. Seitdem Kiffe ich nicht mehr und alcohol trinke ich auch nicht mehr und versuche seitdem ein guter mensch zu sein.
Es ist schön zu hören das du alles Schlechte hinter dir gelassen hast.

Ich wünsche dir das du immer standhaft bleibst mit Allahs Hilfe.

 

#salam#

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  • 8 Jahre später...

Der Friede Gottes sei mit euch liebe Geschwister,

 

ich hab nach diesem Thema gesucht und bin hier auf diesen alten Thread gestoßen. Es gibt sehr viele Videos in Youtube (meiner Meinung nach Propaganda), die davon berichten Jesus (as) gesehen zu haben. Viele "Muslime" die so eine Erfahrung gemacht haben sind dann zum Christentum konvertiert.

 

Gibt es irgendwelche Berichte von Muslimen, die z.B. einen Imam oder unseren Propheten Muhammad (sas) gesehen haben oder ähnliches?

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