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Darf man als Schiitin einen Aleviten heiraten?


muslima92
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As salam u aleikum wa rahmatullahi wa barakatu,  

Die Frage wäre,  ob man als Schiitin einen Aleviten heiraten darf? Und wie sieht es aus , wenn ein Schiit eine Alevitin heiraten möchte ? 

 

Ist dies erlaubt oder nicht ? 

Wenn nein , was gibt es dann für Optionen, damit es möglich ist? Muss er zum Schiitentum konvertieren ? 

 

Danke im Voraus. 

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Wa aleykumu Salam wa rahmatullahi wa barakatuh,

Eine Muslima darf keinen Kafir oder Mushrik  heiraten. Die meisten Aleviten sind auf keinen Fall Muslime. 
Des Weiteren wollte wissen ich sagen, dass Shia keine eigene Religion ist, sondern nur eine Richtung im Islam.

 

wa salam

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Am 29.8.2021 um 22:26 schrieb muslima92:

As salam u aleikum wa rahmatullahi wa barakatu,  

Die Frage wäre,  ob man als Schiitin einen Aleviten heiraten darf? Und wie sieht es aus , wenn ein Schiit eine Alevitin heiraten möchte ? 

 

Ist dies erlaubt oder nicht ? 

Wenn nein , was gibt es dann für Optionen, damit es möglich ist? Muss er zum Schiitentum konvertieren ? 

 

Danke im Voraus. 

Selam Aleykum 

Eine Frau darf nur ein Schiiten heiraten. Nach einigen Maraja dürfen Shiitische Frauen ein Sunnitischen Mann heiraten, wenn ihre Religion und die Religion ihrer zukünftigen Kinder nicht negativ beeinträchtigt werden

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#salam#

Kommt drauf an, was für ein Alevite das ist. Mir sind türkische Aleviten bekannt, die fasten und beten und sich auf zwölfer-imamitische Quellen wie al-Kāfi stützen. Sie befolgen allerdings kein zwölfer-imamitisches Marǧaʿ-System. Das sind aber nicht gerade die Meisten. Bei Aleviten, die nicht der zwölfer-imamitischen Religion folgen, würde ich eher zu Abstand raten. Sowohl Männern als auch Frauen. Diese Leute haben sehr unterschiedliche Ansichten, welche manchmal sogar komplett außerhalb des Islams angesiedelt sind und ja, in diesem Fall müsste die Person zur zwölfer-imamitischen Religion konvertieren, neben der es keine wahre Religion gibt und die nicht lediglich eine Option neben anderen " Richtungen im Islam " ist.

#wasalam#

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Am 2.9.2021 um 00:13 schrieb Ehsan124:

Wa aleykumu Salam wa rahmatullahi wa barakatuh,

Eine Muslima darf keinen Kafir oder Mushrik  heiraten. Die meisten Aleviten sind auf keinen Fall Muslime. 
Des Weiteren wollte wissen ich sagen, dass Shia keine eigene Religion ist, sondern nur eine Richtung im Islam.

 

wa salam

Salam,

wow viel Spaß in Yawm al-Qiyyama. Einfach mal die meisten Aleviten als Kafir erklären auch nicht schlecht 🤣

Wa Salam

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Am 3.9.2021 um 00:41 schrieb NururrijalAli:

#salam#

Kommt drauf an, was für ein Alevite das ist. Mir sind türkische Aleviten bekannt, die fasten und beten und sich auf zwölfer-imamitische Quellen wie al-Kāfi stützen. Sie befolgen allerdings kein zwölfer-imamitisches Marǧaʿ-System. Das sind aber nicht gerade die Meisten. Bei Aleviten, die nicht der zwölfer-imamitischen Religion folgen, würde ich eher zu Abstand raten. Sowohl Männern als auch Frauen. Diese Leute haben sehr unterschiedliche Ansichten, welche manchmal sogar komplett außerhalb des Islams angesiedelt sind und ja, in diesem Fall müsste die Person zur zwölfer-imamitischen Religion konvertieren, neben der es keine wahre Religion gibt und die nicht lediglich eine Option neben anderen " Richtungen im Islam " ist.

#wasalam#

Salam,

 

Es ist ein türkischer Alevite; er betet und fastet nicht und trinkt leider gelegentlich Alkohol. Er ist aber dann nicht aggressiv.

Rein menschlich ist eine reine, loyale,  ehrliche Seele.  Ich kenne ihn schon etwas länger . Kein Mann ist mit ihm zu Vergleichen und er tut vieles für mich , nur weiss ich nicht,  ob ich da den richtigen Weg einschlage mit ihm, weil er nicht praktizierend ist. 

Bisher habe ich nicht viel über Religion mit ihm geredet. Die Frage ist , wenn er zum Schiitentum konvertiert, woran muss er denn genau glauben?! Sie glauben ja an Allah, Mohammed und Ali . Aber beten tun diese nicht. Fasten auch nicht bzw die 5 Säulen des Islams einhalten ( soweit ich weiss .)

Es gibt ja auch schiitische Geschwister,  die nicht beten und oder fasten.  Sind das dann auch "Mushriks? " Warum ist es bei einem Aleviten Schlimm, aber einem Schiiten hingegen nicht? Oder sehe ich das falsch ? 

 

Und wie sieht es mit Zeitehe aus? 

Er hat übrigens eine Tochter, die anfängt zu beten.  Das finde ich wirklich faszinierend. 

 

Danke im Voraus für die Antwort wa salam u aleikum wa rahmatullah. 

 

 

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vor einer Stunde schrieb muslima92:

Es gibt ja auch schiitische Geschwister,  die nicht beten und oder fasten.  Sind das dann auch "Mushriks? " Warum ist es bei einem Aleviten Schlimm, aber einem Schiiten hingegen nicht? Oder sehe ich das falsch ? 

Salam 

Man muss zwischen den Handlungen und dem Glauben unterscheiden.

Ein Schiit glaubt,dass Fasten,Beten etc. eine Pflicht ist,tut dies aber nicht,weiß jedoch ganz genau,dass dies eine (große) Sünde ist.Er ist Muslim,weil er die Islamischen Gebote und Verbote nicht leugnet,begeht aber eine große Zahl an (gewaltigen) Sünden.Diese Person darf man heiraten,weil sie dem Islam angehört.Allerdings soll man bei der Partnerwahl auf die Religiosität am meisten Acht geben.

Dann kommen wir zu einem Aleviten,der ebenfalls nicht betet,fastet etc.Der große Unterschied ist,dass es viele Aleviten gibt,die die Gebote und Verbote leugnen,das ist der Punkt,weshalb solche Leute nicht als Muslim gezählt werden und die man auch nicht heiraten darf.

Allerdings gibt es eben viele verschiedene Aleviten,weshalb man,würde ich jetzt sagen,ein Gespräch über den Glauben führen sollte.Wenn er dir sagt,dass es in seinem Glauben keine Pflicht ist zu Beten,Fasten etc. und glaubt,er würde keine Sünden begehen,kannst du davon ausgehen,dass er leider kein Muslim ist.Dass seine Tochter anfängt zu beten,ist aber ein Hinweis darauf ,dass er doch Muslim ist,jedoch ganz bewusst Sünden begeht.Könnte aber vielleicht andere Gründe haben,wieso die Tochter anfängt zu beten (z.B,dass sie Schiitin geworden ist).

 

Wa Salam

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vor 3 Stunden schrieb muslima92:

Salam,

 

Es ist ein türkischer Alevite; er betet und fastet nicht und trinkt leider gelegentlich Alkohol. Er ist aber dann nicht aggressiv.

Rein menschlich ist eine reine, loyale,  ehrliche Seele.  Ich kenne ihn schon etwas länger . Kein Mann ist mit ihm zu Vergleichen und er tut vieles für mich , nur weiss ich nicht,  ob ich da den richtigen Weg einschlage mit ihm, weil er nicht praktizierend ist. 

Bisher habe ich nicht viel über Religion mit ihm geredet. Die Frage ist , wenn er zum Schiitentum konvertiert, woran muss er denn genau glauben?! Sie glauben ja an Allah, Mohammed und Ali . Aber beten tun diese nicht. Fasten auch nicht bzw die 5 Säulen des Islams einhalten ( soweit ich weiss .)

Es gibt ja auch schiitische Geschwister,  die nicht beten und oder fasten.  Sind das dann auch "Mushriks? " Warum ist es bei einem Aleviten Schlimm, aber einem Schiiten hingegen nicht? Oder sehe ich das falsch ? 

 

Und wie sieht es mit Zeitehe aus? 

Er hat übrigens eine Tochter, die anfängt zu beten.  Das finde ich wirklich faszinierend. 

 

Danke im Voraus für die Antwort wa salam u aleikum wa rahmatullah. 

 

 

Selam Aleykum 

Wenn er die Gebote Allahs (beten,fasten) nicht als Pflichten ansieht und verbote wie zum Beispiel Alkohol trinken nicht anerkennt , darfst du mit ihm auch keine Zeitehe eingehen

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#salam#

vor 10 Stunden schrieb muslima92:

Es ist ein türkischer Alevite; er betet und fastet nicht und trinkt leider gelegentlich Alkohol.

Er muss sich definitiv ändern, um als Partner in Frage zu kommen.

Prophet Muḥammad [ص]:

„Sitzt nicht mit einem Trinker von Alkohol, besucht nicht ihre Kranken, begleitet nicht ihre Beisetzung und betet nicht für ihre Toten, denn sie sind die Hunde der Leute des Feuers, wie Gott sagte: ﴾Seid darin verstoßen und sprecht nicht mit Mir.﴿” (23:108) (Mustadrak-ul-Wasāʾil, Bd. 17, S. 53, Ḥ. 3) 

Imam Ṣādiq [ع]:

„Ein Trinker von Alkohol ist nicht dafür geeignet, dass man ihn jemandem zum Partner gibt und ebenso nicht, dass man ihm ein Vertrauenspfand anvertraut, aufgrund Seines Wortes: ﴾Gebt nicht den Toren eure Besitztümer.﴿” (4:5) (Mustadrak-ul-Wasāʾil, Bd. 17, S. 53, Ḥ. 7)

Prophet Muḥammad [ص]:

„Wer betrunken nächtigte, der nächtige als eine Braut des Satans. Wie schlimm ist nun der Zustand und wie gramvoll das Gemüt von demjenigen, mit dem der Satan Sodomie praktiziert.” (Laʾāliʿ-ul-Aḫbār, Bd. 5, S. 217, Ḥ. 10)

Imam Ṣādiq [ع]:

„Jede Frau, die ihrem Partner gehorchte, während er ein Trinker von Alkohol ist, erwarb an Verfehlungen, welche die Anzahl der Sterne am Himmel betragen und jedes Geborene, das von ihm gezeugt wird, ist unrein und Gott nimmt von ihr weder Einsatz noch Ausgleich an bis ihr Partner stirbt oder sie sich ihm entledigt.” (Laʾāliʾ-ul-Aḫbār, Bd. 5, S. 217, Ḥ. 5)

Prophet Muḥammad [ص]:

„Wer nachdem, was Gott durch meine Zunge verbat, Alkohol trank, der wird niemandem zum Partner gegeben, wenn er um die Hand anhielt. Wenn er erzählte, so glaubt man ihm nicht und wenn er Fürbitte einlegen wollte, so legt er keine Fürbitte ein und man vertraut ihm nichts an. Vertraute man ihm nun ein Vertrauenspfand an, worauf es zugrunde ging, so hat Gott das Recht darauf, ihn nicht davon zu entschädigen.” (Mustadrak-ul-Wasāʾil, Bd. 17, S. 54, Ḥ. 9)

Imam Ṣādiq [ع]:

„Wenn ein Trinker von Alkohol krank wurde, dann besucht ihn nicht und wenn er starb, dann seid nicht bei ihm zugegen. Wenn er ein Zeugnis ablegte, dann erklärt ihn nicht für lauter und wenn er bei euch um die Hand anhielt, dann gebt ihn niemandem zum Partner. Wer nun seiner Tochter einem Trinker von Alkohol zum Partner gab, mit dem verhält es sich so, als hätte er sie in die Unzucht geführt und wer seiner Tochter jemandem zum Partner gab, der ihm ein Widersacher (Muḫālif) gegen seine Religion ist, der hat ihre Verwandtschaftsbande zerrissen. Wer einem Trinker von Alkohol etwas anvertraute, der besaß bei Gott keine Garantie dafür.” (Man Lā Yaḥḍuruh-ul-Faqīh, Bd. 4, S. 46, Ḥ. 5091)

#wasalam#

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vor 23 Stunden schrieb Ahmed62827:

Selam Aleykum 

Wenn er die Gebote Allahs (beten,fasten) nicht als Pflichten ansieht und verbote wie zum Beispiel Alkohol trinken nicht anerkennt , darfst du mit ihm auch keine Zeitehe eingehen

Salam,

dann müssten nach dieser Definition fast alle Sunniten Kafir sein, da sie die Zeitehe nicht für gültig ansehen.

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UMAR EBN HUSSEIN
vor 8 Stunden schrieb Agit62:

Salam,

dann müssten nach dieser Definition fast alle Sunniten Kafir sein, da sie die Zeitehe nicht für gültig ansehen.

As salam aleikum,

ich denke, es geht eher darum, dass einige Aleviten an die Verfälschung des Qurans glauben und daraus diese Schlussfolgerungen (nicht Beten, Fasten, etc.) ableiten. Ich habe einige Aleviten kennengelernt, die an sowas glauben, daher spreche ich nicht aus Ignoranz heraus. Ich bin allerdings ebenfalls kein Befürworter des blinden, kollektiven Takfirs und warne davor. Wenn sich jemand Muslim nennt und an die Shahada glaubt, dann muss man ihn als Muslim ansehen bis das Gegenteil bewiesen wird. Jede Schule besitzt eine eigene Regelung bezüglich des Takfirs und diese sind schon gar nicht auf die generelle Masse der Menschen, die ohnehin Laien sind, anzuwenden. Und Allah (t.) weiß es am besten.

 

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vor 2 Stunden schrieb UMAR EBN HUSSEIN:

As salam aleikum,

#wasalam#

vor 2 Stunden schrieb UMAR EBN HUSSEIN:

ich denke, es geht eher darum, dass einige Aleviten an die Verfälschung des Qurans glauben und daraus diese Schlussfolgerungen (nicht Beten, Fasten, etc.) ableiten. Ich habe einige Aleviten kennengelernt, die an sowas glauben, daher spreche ich nicht aus Ignoranz heraus.

Der Glaube an die Verfälschung einer Abschrift des Qurʾān (Muṣḥaf) führt nicht automatisch zum Glauben an die Abschaffung des Gebetes, Fastens oder sonstiger Regelungen. Wenn jemand beispielsweise daran glaubt, dass der Name von ʿAlī #ra#im offenbarten Qurʾān erwähnt wurde, man ihn aber aus dem Muṣḥaf wegließ, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass er nicht an die Pflicht des Gebetes glaubt. Wenn esoterische Kreise das rituelle Gebet generell nicht als Pflicht erachten oder zumindest nicht für gewisse Situationen und Zeitpunkte wie wenn sie völlig unter sich sind, begründen sie das damit, dass das Gebet nicht wortwörtlich als rituelle Praxis zu interpretieren ist, sondern eine andere tiefere Bedeutung hat. Der Glaube an Verfälschung des Wortlautes wird hierbei nicht benötigt.

vor 2 Stunden schrieb UMAR EBN HUSSEIN:

Ich bin allerdings ebenfalls kein Befürworter des blinden, kollektiven Takfirs und warne davor.

Ich sehe da mehr Gefahr in der Konsequenz, die daraus folgt, wie den Glauben, dass man sein Blut vergießen kann.

vor 2 Stunden schrieb UMAR EBN HUSSEIN:

Wenn sich jemand Muslim nennt und an die Shahada glaubt, dann muss man ihn als Muslim ansehen bis das Gegenteil bewiesen wird. Jede Schule besitzt eine eigene Regelung bezüglich des Takfirs und diese sind schon gar nicht auf die generelle Masse der Menschen, die ohnehin Laien sind, anzuwenden. Und Allah (t.) weiß es am besten.

Allgemeinen Takfīr für als " wissend " eingeschätzte gibt es allerdings schon.

Šaiḫ ʿAbd-ul-ʿAzīz ibn Bāz sagt beispielsweise:

الشيعة أقسام وأنواع، ذكرها بعضُهم اثنتين وعشرين نوعًا –يعني: فرقة- لكن الباطنية منهم: كالجعفرية، والإمامية أتباع الخميني الاثنا عشرية، هؤلاء لا شكَّ في كفرهم؛ لأنهم رافضة

„Die Schiiten sind Kategorien und Arten. Ein Teil von ihnen führte sie als zweiundzwanzig Arten an, also Gruppierungen. Aber die Bāṭiniyyah von ihnen wie die Ǧaʿfariten und Imāmiten, die Anhänger von Ḫomeinī, die Zwölfer, an deren Unglauben besteht kein Zweifel, denn sie sind Rāfiḍah.“

Dann sagt er aber:

أما عامَّتهم فهم جهلة ضالون

„Was ihre Allgemeinheit betrifft, so sind sie fehlgeleitete Ignoranten.“

Auch sagt er:

وحُكَّام إيران اليوم من أضلّ الناس وأكفرهم، وإن تظاهروا بالإسلام -نعوذ بالله

„Und die Herrscher des Iran heute gehören zu den fehlgeleitesten und ungläubigsten Menschen, auch wenn sie vorgeben, dem Islām zugehörig zu sein. Wir nehmen Zuflucht bei Allāh.“

Quelle: https://binbaz.org.sa/fatwas/4834/ما-حكم-تكفير-الشيعة

#wasalam#

  • Confused 1
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UMAR EBN HUSSEIN
vor 1 Stunde schrieb NururrijalAli:

Der Glaube an die Verfälschung einer Abschrift des Qurʾān (Muṣḥaf) führt nicht automatisch zum Glauben an die Abschaffung des Gebetes, Fastens oder sonstiger Regelungen. Wenn jemand beispielsweise daran glaubt, dass der Name von ʿAlī #ra#im offenbarten Qurʾān erwähnt wurde, man ihn aber aus dem Muṣḥaf wegließ, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass er nicht an die Pflicht des Gebetes glaubt. Wenn esoterische Kreise das rituelle Gebet generell nicht als Pflicht erachten oder zumindest nicht für gewisse Situationen und Zeitpunkte wie wenn sie völlig unter sich sind, begründen sie das damit, dass das Gebet nicht wortwörtlich als rituelle Praxis zu interpretieren ist, sondern eine andere tiefere Bedeutung hat. Der Glaube an Verfälschung des Wortlautes wird hierbei nicht benötigt.

Der Punkt ist, dass der Quran für diese Aleviten, mit denen ich in Kontakt stand, keine Hujjah ist, aufgrund der Verfälschung der Inhalte. Unter anderem wurden die Säulen der Religion entweder abgelehnt oder in Frage gestellt. Eine andere Leseart wurde nicht in Betracht gezogen. Das war ihre Meinung und mehr nicht. 

 

vor 1 Stunde schrieb NururrijalAli:

Ich sehe da mehr Gefahr in der Konsequenz, die daraus folgt, wie den Glauben, dass man sein Blut vergießen kann.

Wessen Blut vergießen? Ich habe mich vom blinden und kollektiven Takfir distanziert. Was hat das damit zu tun? 

 

vor 1 Stunde schrieb NururrijalAli:

Allgemeinen Takfīr für als " wissend " eingeschätzte gibt es allerdings schon.

Šaiḫ ʿAbd-ul-ʿAzīz ibn Bāz sagt beispielsweise:

الشيعة أقسام وأنواع، ذكرها بعضُهم اثنتين وعشرين نوعًا –يعني: فرقة- لكن الباطنية منهم: كالجعفرية، والإمامية أتباع الخميني الاثنا عشرية، هؤلاء لا شكَّ في كفرهم؛ لأنهم رافضة

„Die Schiiten sind Kategorien und Arten. Ein Teil von ihnen führte sie als zweiundzwanzig Arten an, also Gruppierungen. Aber die Bāṭiniyyah von ihnen wie die Ǧaʿfariten und Imāmiten, die Anhänger von Ḫomeinī, die Zwölfer, an deren Unglauben besteht kein Zweifel, denn sie sind Rāfiḍah.“

Dann sagt er aber:

أما عامَّتهم فهم جهلة ضالون

„Was ihre Allgemeinheit betrifft, so sind sie fehlgeleitete Ignoranten.“

Auch sagt er:

وحُكَّام إيران اليوم من أضلّ الناس وأكفرهم، وإن تظاهروا بالإسلام -نعوذ بالله

„Und die Herrscher des Iran heute gehören zu den fehlgeleitesten und ungläubigsten Menschen, auch wenn sie vorgeben, dem Islām zugehörig zu sein. Wir nehmen Zuflucht bei Allāh.“

Quelle: https://binbaz.org.sa/fatwas/4834/ما-حكم-تكفير-الشيعة

#wasalam#

Das lehne ich ab. Gelehrter XYZ ist keine Hujjah für mich und mehr muss ich dazu nicht sagen.
Ich bitte dich höflichst darum, diese Diskussionen hier mit mir zu unterlassen. Du kannst gerne deine eigene Meinung zum Takfir äußern oder mir widersprechen, aber bitte keine Gelehrten zitieren, die mir meinen Glauben diktieren sollen. 

Herzlichen Dank. 

Wa salam aleikum

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vor 2 Stunden schrieb UMAR EBN HUSSEIN:

Der Punkt ist, dass der Quran für diese Aleviten, mit denen ich in Kontakt stand, keine Hujjah ist, aufgrund der Verfälschung der Inhalte. Unter anderem wurden die Säulen der Religion entweder abgelehnt oder in Frage gestellt. Eine andere Leseart wurde nicht in Betracht gezogen. Das war ihre Meinung und mehr nicht. 

Wie gesagt. Nicht an die Gebetspflicht zu glauben hat nicht zwangsläufig mit Taḥrīf zu tun.

vor 2 Stunden schrieb UMAR EBN HUSSEIN:

Wessen Blut vergießen? Ich habe mich vom blinden und kollektiven Takfir distanziert. Was hat das damit zu tun? 

Das heißt töten. Wer sprach von dir, Genosse?

vor 2 Stunden schrieb UMAR EBN HUSSEIN:

Das lehne ich ab. Gelehrter XYZ ist keine Hujjah für mich und mehr muss ich dazu nicht sagen.

Interessant.

vor 2 Stunden schrieb UMAR EBN HUSSEIN:

Ich bitte dich höflichst darum, diese Diskussionen hier mit mir zu unterlassen

Hab nicht diskutiert. Keine Sorge.

vor 2 Stunden schrieb UMAR EBN HUSSEIN:

Du kannst gerne deine eigene Meinung zum Takfir äußern oder mir widersprechen, aber bitte keine Gelehrten zitieren, die mir meinen Glauben diktieren sollen. 

Habe nicht gesagt, dass Ibn Bāz für dich bindend ist. Magst den nicht?

vor 2 Stunden schrieb UMAR EBN HUSSEIN:

Herzlichen Dank. 

De nada.

vor 2 Stunden schrieb UMAR EBN HUSSEIN:

Wa salam aleikum

#wasalam#

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UMAR EBN HUSSEIN
vor 20 Stunden schrieb NururrijalAli:

Wie gesagt. Nicht an die Gebetspflicht zu glauben hat nicht zwangsläufig mit Taḥrīf zu tun.

Wie gesagt, ich sprach von einem individuellen Spezialfall, den ich unmissverständlich erläutert habe. Nicht an die Gebetspflicht zu glauben hat nicht zwangsläufig mit Tahrif zu tun. Das stimmt. Aber davon war auch nicht die Rede. Gemäß meiner Überzeugung hat der Gesandte (s.) den Quran so vorgelesen, wie wir ihn heute lesen und zudem die anderen Lesearten zugelassen. Wer daran glaubt, dass danach - ohne Aufforderung des Gesandten (s.) - etwas in der Lesung weggelassen oder hinzugefügt wurde, leugnet die Zeichen Allahs, selbst wenn es nur ein Wort sein sollte. Das ist meine Ansicht und die muss auch keiner teilen. 

vor 20 Stunden schrieb NururrijalAli:

Das heißt töten. Wer sprach von dir, Genosse?

Lass bitte diese Spielchen, Kumpan. Dafür bin ich zu alt. Bevor du meine getätigte Aussage mit Tötung und Blutvergießen in Verbindung bringst - warum auch immer - solltest du mich dazu befragen. Wenn das deine eigene Schlussfolgerung ist, dann solltest du das logisch und rational begründen und nicht so verwirrend in den Raum stehen lassen. 

vor 20 Stunden schrieb NururrijalAli:

Habe nicht gesagt, dass Ibn Bāz für dich bindend ist. Magst den nicht?

Mögen oder nicht mögen hat nichts mit der Akzeptanz oder Ablehnung einer theologischen Meinung zu tun. Gefällt dir meine Antwort nicht?
Ich habe schon verstanden, worauf du mit den Aussagen von Ibn Baz hinaus wolltest. Diese Meinung gibt es. Und jetzt? Es gibt viele verschiedene Meinungen bezüglich Takfir unter Schiiten und Sunniten. Sollen wir jetzt alle aufzählen, nur um festzuhalten, dass es diese gibt? Was hat das mit meiner persönlichen Meinung zu tun? Falls du an Taqlid glauben solltest, solltest du wissen, dass man in den Aqaed keinen Taqlid macht. Gelehrten sind ein Hilfsmittel, um gedanklich auf die Sprünge zu kommen. Sie sind jedoch keine Hujjah und deswegen in einem Diskurs bezüglich den Überzeugungen völlig irrelevant. 

Wa salam aleikum

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vor 2 Stunden schrieb UMAR EBN HUSSEIN:

Wie gesagt, ich sprach von einem individuellen Spezialfall, den ich unmissverständlich erläutert habe.

Es wirkte anfänglich ziemlich verallgemeinernd. Nicht unmissverständlich für jeden. Da du dich präziser ausgedrückt hast, sehe ich es dir nach.

vor 2 Stunden schrieb UMAR EBN HUSSEIN:

Nicht an die Gebetspflicht zu glauben hat nicht zwangsläufig mit Tahrif zu tun. Das stimmt.

Da pflichte ich dir bei.

vor 2 Stunden schrieb UMAR EBN HUSSEIN:

Aber davon war auch nicht die Rede.

Ich räume es dir offiziell ein, dass das nicht deiner Intention entsprach.

vor 2 Stunden schrieb UMAR EBN HUSSEIN:

Gemäß meiner Überzeugung hat der Gesandte (s.) den Quran so vorgelesen, wie wir ihn heute lesen und zudem die anderen Lesearten zugelassen.

Es gab auch den ein oder anderen imāmitischen Theologen, der an mehrere Lesearten glaubte, wie beispielsweise Muḥammad aš-Šahīd al-Awwal († 1334) und Zain-ud-Dīn aš-Šahīd aṯ-Ṯānī († 1559), siehe Qawānīn-ul-Uṣūl von al-Mīrzā al-Qumī, Seite 406. Andere wie Niʿmatullāh al-Ǧazāʾirī wiesen mehrere Lesearten zurück, siehe Manbaʿ-ul-Ḥayāh, Seite 70.

vor 2 Stunden schrieb UMAR EBN HUSSEIN:

Wer daran glaubt, dass danach - ohne Aufforderung des Gesandten (s.) - etwas in der Lesung weggelassen oder hinzugefügt wurde, leugnet die Zeichen Allahs, selbst wenn es nur ein Wort sein sollte.

Sprichst du von den sieben oder zehn Lesearten? An welche genau bindest du die Glaubenspflicht. Es gibt da beispielsweise noch weitere außer diesen. Ich nehme an, dass du das auf eine gewisse Anzahl von Lesearten beschränkst, oder?

vor 2 Stunden schrieb UMAR EBN HUSSEIN:

Das ist meine Ansicht und die muss auch keiner teilen. 

Das ist nett von dir. Ich spreche dir selbstverständlich das selbe Privileg zu.

vor 2 Stunden schrieb UMAR EBN HUSSEIN:

Lass bitte diese Spielchen, Kumpan. Dafür bin ich zu alt.

Glaubst du tatsächlich, dass es fürs Spielen ein Höchstalter gibt oder hat das mehr mit meiner Person zu tun?

vor 2 Stunden schrieb UMAR EBN HUSSEIN:

Bevor du meine getätigte Aussage mit Tötung und Blutvergießen in Verbindung bringst - warum auch immer - solltest du mich dazu befragen.

Ich meinte lediglich, dass mir die Tötung und das Blutvergießen mehr Unbehagen bereiten, als der Takfīr. Dass du mit deiner Aussage etwas darüber hinaus bezweckst, stand nicht zur Debatte. Welche Fragen wünschst du dir?

vor 2 Stunden schrieb UMAR EBN HUSSEIN:

Wenn das deine eigene Schlussfolgerung ist, dann solltest du das logisch und rational begründen und nicht so verwirrend in den Raum stehen lassen. 

Das tut mir leid, Verwirrung bei dir ausgelöst zu haben. Ich bin friedlich. Keine Bange.

vor 2 Stunden schrieb UMAR EBN HUSSEIN:

Mögen oder nicht mögen hat nichts mit der Akzeptanz oder Ablehnung einer theologischen Meinung zu tun.

Du kannst ihn mögen und dennoch mit ihm uneins sein. Das sei dir gestattet.

vor 2 Stunden schrieb UMAR EBN HUSSEIN:

Gefällt dir meine Antwort nicht?

Das ist mir zu persönlich.

vor 2 Stunden schrieb UMAR EBN HUSSEIN:

Ich habe schon verstanden, worauf du mit den Aussagen von Ibn Baz hinaus wolltest.

Dürfte ich erfahren, was du aus meiner Aussage verstanden hast?

vor 2 Stunden schrieb UMAR EBN HUSSEIN:

Diese Meinung gibt es. Und jetzt?

Dieses Forum ist jetzt um eine Information reicher.

vor 2 Stunden schrieb UMAR EBN HUSSEIN:

Es gibt viele verschiedene Meinungen bezüglich Takfir unter Schiiten und Sunniten.

Hast du das Bedürfnis, darüber zu sprechen?

vor 2 Stunden schrieb UMAR EBN HUSSEIN:

Sollen wir jetzt alle aufzählen, nur um festzuhalten, dass es diese gibt?

Das wäre etwas aufwendig. Ich kann dich natürlich nicht davon abhalten, falls das dein wirklicher Herzenswunsch ist.

vor 2 Stunden schrieb UMAR EBN HUSSEIN:

Was hat das mit meiner persönlichen Meinung zu tun?

Die könnte man theoretisch am Ende anführen, um das Résumé zu vernehmen. Muss aber wie gesagt nicht sein.

vor 2 Stunden schrieb UMAR EBN HUSSEIN:

Falls du an Taqlid glauben solltest,

Nein.

vor 2 Stunden schrieb UMAR EBN HUSSEIN:

solltest du wissen, dass man in den Aqaed keinen Taqlid macht.

Selbst in diesem Punkt gibt es Unstimmigkeiten. Abū l-Qāsim al-Hōʾī sieht es beispielsweise als zulässig an, dass man seine ʿAqāʾid auf die Aussage einer Person baut, der man sein Vertrauen schenkt, selbst wenn die Aussage nicht stets begründet wird, siehe Kitāb-ul-Iǧtihād, Seite 411. Auch Nāṣir Makārim aš-Šīrāzī sieht Taqlīd in ʿAqāʾid nicht unbedingt als verboten an, solange man bei geschulten Theologen lernt, siehe sein Tafsīr al-Amṯal, Band 1, Seite 278. Kamāl al-Ḥaidarī erläutert diese Position auch in diesem Video: 

 

vor 2 Stunden schrieb UMAR EBN HUSSEIN:

Gelehrten sind ein Hilfsmittel, um gedanklich auf die Sprünge zu kommen. Sie sind jedoch keine Hujjah und deswegen in einem Diskurs bezüglich den Überzeugungen völlig irrelevant. 

Sollte man deine Aussagen auch als Hilfsmittel sehen, um gedanklich auf die Sprünge zu kommen, jedoch nicht als Ḥuǧǧah, oder gilt dieses Verfahren deines Erachtens nach lediglich bei Gelehrten?

vor 2 Stunden schrieb UMAR EBN HUSSEIN:

 Wa salam aleikum

#wasalam#

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