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Wieso sind islamische Länder im durchschnitt so arm


kalama
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http://materiaislamica.com/index.php/List_of_Muslim_Countries_by_Nominal_GDP_(2017—2022) Das gesamte bip der islamischen Welt Beträgt 6,25 Billionen dollar und sie haben gemeinsam eine Bevölkerung von 1.6 milliarden ausgerechnet liegt das Bip pro person der islamischen welt also bei ca. 3900 dollar was niedriger ist als das globale bip pro kopf was bei 11k liegt. https://www.statista.com/statistics/268751/global-gross-domestic-product-gdp-per-capita/

Sogar viele lateinamerikanische Länder die schon arm sind wie Brasilien, kolumbien, peru, mexiko usw haben ein höheres bip pro kopf. Mexiko zb hat ein bip pro kopf von 8k was bedeutet, das selbst der lebensstandard in mexiko höher ist als der von der islamischen welt. 

Zum vergleich ein industrieland wie deutschland hat einen bip pro kopf von 45000.

Das bip pro person der islamischen welt ist in etwa vergleichbar mit armen lateinamerikanischen ländern wie zb El salvador(bip pro kopf 3800)bzw "reichen"afrikanischen ländern wie zb Namibia(bip pro kopf 4200.) Wenn man das mit ländern vergleicht und sich das bip pro person von anderen ländern anschaut.

Das globale bip pro kopf ist mit 11k sogar fast 3 mal höher.

(natürlich gibt es paar reiche islamische Länder wie katar, aber auch leider viele arme wie zb pakistan was natürlich das bip pro kopf auch deutlich nach unten zieht da die armen islamischen Länder meistens mehr Bevölkerung haben)

Woran liegt es?

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Salam,

man sollte Ursache und Wirkung nicht unbedingt getrennt betrachten. Weder ist der Islam hinreichend noch notwendig für eine gewaltige Einkommensschere noch ist eine gewaltige Einkommensschere hinreichend bzw. notwendig für eine Religiösitat. (Den Satz überarbeite ich noch...)

Meiner Meinung ist es reiner Zufall, dass sich der Islam gerade dort manifestiert hat, wo nun die ganzen reichen Staaten sind, die reine "Rentenökonomien" sind.

https://de.wikipedia.org/wiki/Rentenökonomie

Und speziell für die arabische Halbinsel (GCC😞
https://www.bpb.de/gesellschaft/migration/laenderprofile/150757/arbeitsmaerkte

https://www.grin.com/document/212999

https://www.buergerundstaat.de/3_98/bis983e.htm

Man bemerkt ja, dass sich die golfarabischen Länder langsam anfangen sich gedanken machen, wie es denn weitergeht, wenn das Öl und das Gas versiegt. Und da ist noch eine Menge aufzuholen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Tragik_der_Allmende

https://www.nzz.ch/international/schwerpunkt-allgemeingut-die-wahre-tragik-der-allmende-ld.1296135

Das als Spezialfall für die Situation im KSA, wo es eine riesige Herrscherfamilie gibt, die quasi aus dem Völlen schöpfen können -- das wird nicht unendlich so weitergehen.

LG,
Kai

 

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Beispiele?

Deutschland,England, Frankreich, Niederlande, Portugal, Spanien, USA.

Die hatten viele Kolonien gehabt.

Wo die o.g. Länder ihre Kolonien hatten, wurden die Kolonien ausgeplündert (Bodenschätze etc.) und oft erlitten die Einheimische Bevölkerung schreckliche Gräueltaten.

Danach haben sie einige Länder gespalten. Beispiele:  Indien/ Pakistan, Palästina

Warum ist Beispielsweise das Vereinigte Königreich, Deutschland, Frankreich wohlhabend? Bestimmt nicht, aus eigenen Erwirtschaften oder Bodenschätzen.

Die Kunstschätze sind doch in diesen Ländern, dabei ist es erbeutete Raubkunst aus anderen Ländern, manchmal auch aus dem eigenen Land . (siehe NS- Raubkunst)

Danach gründeten diese Länder sogenannte Museen ->zur Ausstellung, somit blieben/ bleiben diese Schätze in den jeweiligen "Herrscher- Ländern".

Wenn manchmal der internationale Druck riesig ist, gibt man widerwillig die Schätze an das entsprechende Land zurück.

Im ehemaligen Persien ist es auch passiert, wo der Schah praktisch den angelsächsischen Staaten das Öl "geschenkt" hat.

Der Schah war sehr reich, aber seinem eigenen Volk erging es sehr schlecht. - Das muss man sich sehr bewusst machen.

 

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Am 18.1.2022 um 18:56 schrieb motari6:

Beispiele?

Deutschland,England, Frankreich, Niederlande, Portugal, Spanien, USA.

Die hatten viele Kolonien gehabt.

Wo die o.g. Länder ihre Kolonien hatten, wurden die Kolonien ausgeplündert (Bodenschätze etc.) und oft erlitten die Einheimische Bevölkerung schreckliche Gräueltaten.

Danach haben sie einige Länder gespalten. Beispiele:  Indien/ Pakistan, Palästina

Warum ist Beispielsweise das Vereinigte Königreich, Deutschland, Frankreich wohlhabend? Bestimmt nicht, aus eigenen Erwirtschaften oder Bodenschätzen.

Die Kunstschätze sind doch in diesen Ländern, dabei ist es erbeutete Raubkunst aus anderen Ländern, manchmal auch aus dem eigenen Land . (siehe NS- Raubkunst)

Danach gründeten diese Länder sogenannte Museen ->zur Ausstellung, somit blieben/ bleiben diese Schätze in den jeweiligen "Herrscher- Ländern".

Wenn manchmal der internationale Druck riesig ist, gibt man widerwillig die Schätze an das entsprechende Land zurück.

Im ehemaligen Persien ist es auch passiert, wo der Schah praktisch den angelsächsischen Staaten das Öl "geschenkt" hat.

Der Schah war sehr reich, aber seinem eigenen Volk erging es sehr schlecht. - Das muss man sich sehr bewusst machen.

 

Salam.

Das stimmt, wir können aber doch nicht sagen dass es nur daran lag? Schauen wir uns einfach mal Bildung und Forschung an, ist Westeuropa auf einem ganz anderen Level als Süd- / Ostasien. Durch Wissenschaft etc. gab es auch entsprechende Erfolge.

Eher würde ich die Kriege als Ursache nennen, für die meistens auch der Westen verantwortlich war.

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Salam,

vor 15 Stunden schrieb Muslim001:

Das stimmt, wir können aber doch nicht sagen dass es nur daran lag? Schauen wir uns einfach mal Bildung und Forschung an, ist Westeuropa auf einem ganz anderen Level als Süd- / Ostasien. Durch Wissenschaft etc. gab es auch entsprechende Erfolge.

Man kann Korruption, Vetternwirtschaft, etc durchaus als grundsätzliches Problem sehen. Überbevölkerung als eine weitere Quelle von Volkszorn.

Und an der Überbevölkerung ist die "westliche" Medizin zumindest mitschuld, da die Lebenserwartung sich regelmässig erhöht und die Säuglingssterblichkeit sich verringert.

vor 15 Stunden schrieb Muslim001:

Eher würde ich die Kriege als Ursache nennen, für die meistens auch der Westen verantwortlich war.

Das ist "zu einfach" gedacht. Wenn nicht der Eine Krieg führt, macht es ein Anderer. Und der pöse Westen liefert die Waffen dazu...

LG,
Kai

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