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Necla Kelek

6 posts in this topic

#salam#

 

#salam#

 

Einige ihrer Aussagen aus einem Spiegel-Interview:

 

Kelek: Frau Schwarzer hat vollkommen Recht: Mit dem Tragen eines Kopftuchs werden Frauen zu sexualisierten Wesen reduziert, anstatt gleichberechtigte Menschen zu sein. Frauen müssen sich zudecken, damit die Männer nicht unruhig werden. Sie verhüllen sich nicht für Gott, sondern weil Männer ihrer Triebe nicht Herr werden. Die Aussage, die dahinter steckt, lautet: Jede Frau, die kein Kopftuch oder keinen Tschador trägt, bringt Unruhe in der Öffentlichkeit. Frauen werden als Unruhestifterinnen stigmatisiert und haben einem einzigen Mann zu gehören. Das Recht auf Selbstbestimmung wird ihnen damit genommen.

 

Kelek: Seit Tayyip Erdogan 2003 türkischer Ministerpräsident ist, gibt es eine neue Form der Verhüllung auch bei türkischen Migrantinnen in Deutschland - die langen Mäntel und die Kopftücher. Das kommt ganz klar von den islamistischen Parteien. Wer sich in der Türkei so verhüllt, der wählt auch die AKP. Das ist so.

 

Kelek: Zunächst einmal heißt es, dass sie alles dafür tun muss, dass ihr Körper in der Öffentlichkeit nicht gesehen wird - mit Auswirkungen auf die gesamte Kommunikation. (...) Verhüllte Frauen nehmen nicht mehr an den Errungenschaften der Menschlichkeit teil. Sie dürfen ihren Körper nicht erfahren, nicht schwimmen, nicht turnen, nicht am Biologieunterricht teilnehmen, werden ihrer Sexualität beraubt. Wenn diese Frauen sich dann persönlich sagen: "Ich mache das doch alles freiwillig", ist das auch ein Muster, das wir aus extremistischen Gesellschaften kennen.

 

ws

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#salam#

 

Zu allererst möchte ich einmal zu bedenken geben, warum verschaffen wir Islamkritikern eigentlich eine größere Öffentlichkeit, indem wir Sie unkommentiert zu Wort kommen lassen?

 

 

Inhaltlich möchte ich auch zu den Äußerungen von Frau Kelek Stellung nehmen:

 

Wenn angeblich die Kleidung einen Hinweis auf den Stand der Emanzipation, der Selbstbestimmung und Teilnahme an der Gesellschaft sein soll, dann müsste Frau Kelek zuerst einmal definieren, welche weibliche Bekleidung sie denn für emanzipatorisch hält, wenn sie den Hijab für unemanzipatorisch, ja sogar frauenfeindlich hält. Das wäre doch echt einfach, wenn die Kleidung über Gleichberechtigung und Minderberechtigung entscheidet.

 

Dass Teilnahme an der Gesellschaft für islamische Frauen zur Zeit des Propheten (as) selbstverständlich war, zeigt das Leben des Propheten, der selbst nicht nur Frauen Ratschläge gab, sondern sich auch von Frauen beraten ließ. So haben wir in der Frühgeschichte des Islam viele starke Frauen, die sogar große Strapazen, auch im Krieg, auf sich nahmen. Sie waren keineswegs das schwache Geschlecht, sondern von unerreichter Charakterstärke und Selbstbewusstsein. Diese Selbstbestimmtheit mag im Laufe der Jahrhunderte verloren gegangen sein, aber heute gibt es immer noch viele starke und gebildete Frauen mit Hijab, die sich keineswegs Männern unterlegen fühlen, sondern als deren gleichberechtigte und respektierte Partnerinnen und Kolleginnen.

 

Oftmals wird Gleichberechtigung, d. h. die Ausstattung mit gleichen Rechten, mit Gleichheit verwechselt. Es wäre geradezu verfehlt, wenn Frauen anstreben sollten, den Männern gleich zu sein. Dagegen sprechen nicht nur biologische, sondern jede Menge anderer Unterschiede. Die Wissenschaft hat auf vielen Gebieten geschlechtsspezifische Unterschiede festgestellt. Und ich als Frau finde das auch gut so. Wenn Männer genau so wie Frauen wären, dann würde sich bestimmt keine Frau nach einem Mann sehnen und umgekehrt.

 

Wir Muslime zeigen durch unser Leben: ein Mann ist ein Mann und eine Frau ist eine Frau. Die Kleidung, das Aussehen sind nur ein Teilbereich, der das wahrnehmbar macht. Und gerade, dass eine Frau ihre Reize nicht allen offen zeigt, heißt ja nicht, dass muslimische Männer grundsätzlich Triebtiere sind. Die innere Haltung ist das Entscheidende und das Zusammentreffen der Geschlechter sollte von gegenseitigem Respekt geprägt sein. Das Kopftuch mag Frauen „sexualisieren" wie Frau Kelek sagt, sie als Frauen erkennbar machen, aber es verhindert den unreflektierten Blick auf die Frau als Sexualobjekt.

 

Dass Körpererfahrung nur mit wenig Kleidung möglich ist, dagegen spricht schon, dass es Skifahrer oder Taucher gibt, die trotz Kleidung ihren Körper erfahren. Und das Wissen über biologische Sachverhalte ist bestimmt bei Muslimas nicht geringer als in der übrigen Bevölkerung.

 

Vielleicht mag sich Frau Kelek über freiwillige Unterwerfung belustigen, die Unterwerfung der Frau ist aber nicht die Unterwerfung unter den Willen eines Mannes, sondern unter den Willen Gottes. Und Liebe ist letztendlich die Auflösung des Ego. In der Liebe gibt es keine Gleichberechtigungsprobleme mehr, und eine Frau gehört dem Mann nicht, wie Frau Kelek fälschlicherweise annimmt, in der Liebe will niemand besitzen.

 

#salam#

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As-salamu alaikum wa rahmatullahi wa barakatuhu

Gott leitet die Frevler nicht Recht,im Gegenteil sie werden in ihrem Glauben bestärkt und verfallen immer tiefer in ihren Unglauben.Das eine Person wie Frau Kelek die in in Deutschland in der Politik tätig ist den Islam nicht kennt und aus persönlichen ,politisch orientierten Gründen , solche Aussagen macht wundert mich keinesfalls.Den hätte sie den Qoran gelesen ,das Gott in ihm verkündet ,[das die Ehefrauen von ihren Ehemännern das selbe zu beanspruchen haben,wozu sie ihren Ehemännern gegenüber verpflichtet sind( war nur ein Teil des Ayets 228/ sure Al BAQARA)]. Solche Menschen können uns nicht verstehen ,weil sie selber daran Schuld sind in dem sie den Unglauben dem Glauben vorgezogen haben.[bei den Ungläubigen ist es,wie wenn man Vieh anschreit,das nur Zu - Anruf hört ohne die eigentliche sprache zu verstehen.Taub sind si,stumm und blind.Und sie haben keinen Verstand.(Al-BAQARA/171)].Ich möchte auch betonen das Erdogan(AKP) garnicht so ist wie er sich gibt.Wenn ein Mensch der noch nicht einmal die Schulkosten seines Sohnes bezahlen konnte und LKW-Fahrer war,jetzt ihm eine Luxusjacht kaufen kann und im Besitz mehrer Firmen ist inklusive einiger Millionen auf dem Konto,möchte ich doch fragen wie er das in so kurzer Zeit mit seinem normalen Lohn zu stande gebracht hat(Quelle türkische Medien).er wrde deshalb auch oft öffentlich von anderen Parteien angegriffen.Ich möchte oder wollte eigentlich nur sagen,nehmt euch die Worte derer,welche Gott den Rücken zugedreht haben nicht zu Herzen,denn wen kann man schon rechtleiten der vom Schöpfer irregeleitet wird aufgrund ihrer eigenen Entscheidung .Solange sie euch nicht angreifen oder eine Handlung begehen ,wo ihr das Recht zur Selbstverteidigung habt verleitet ihnen nicht noch öffentliches Ansehen in dem solche Menschen überhaupt erwähnt werden.

 

 

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salam

 

Diese Person ist einfach nur dumm und engstirning! Die denkt sie wisse alles und macht auf superdemokratisch, dabei akzeptiert sie nur ihre Meinung....

 

salam

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:D

 

Zu allererst möchte ich einmal zu bedenken geben, warum verschaffen wir Islamkritikern eigentlich eine größere Öffentlichkeit, indem wir Sie unkommentiert zu Wort kommen lassen?

 

 

Inhaltlich möchte ich auch zu den Äußerungen von Frau Kelek Stellung nehmen:

 

Wenn angeblich die Kleidung einen Hinweis auf den Stand der Emanzipation, der Selbstbestimmung und Teilnahme an der Gesellschaft sein soll, dann müsste Frau Kelek zuerst einmal definieren, welche weibliche Bekleidung sie denn für emanzipatorisch hält, wenn sie den Hijab für unemanzipatorisch, ja sogar frauenfeindlich hält. Das wäre doch echt einfach, wenn die Kleidung über Gleichberechtigung und Minderberechtigung entscheidet.

 

Dass Teilnahme an der Gesellschaft für islamische Frauen zur Zeit des Propheten (as) selbstverständlich war, zeigt das Leben des Propheten, der selbst nicht nur Frauen Ratschläge gab, sondern sich auch von Frauen beraten ließ. So haben wir in der Frühgeschichte des Islam viele starke Frauen, die sogar große Strapazen, auch im Krieg, auf sich nahmen. Sie waren keineswegs das schwache Geschlecht, sondern von unerreichter Charakterstärke und Selbstbewusstsein. Diese Selbstbestimmtheit mag im Laufe der Jahrhunderte verloren gegangen sein, aber heute gibt es immer noch viele starke und gebildete Frauen mit Hijab, die sich keineswegs Männern unterlegen fühlen, sondern als deren gleichberechtigte und respektierte Partnerinnen und Kolleginnen.

 

Oftmals wird Gleichberechtigung, d. h. die Ausstattung mit gleichen Rechten, mit Gleichheit verwechselt. Es wäre geradezu verfehlt, wenn Frauen anstreben sollten, den Männern gleich zu sein. Dagegen sprechen nicht nur biologische, sondern jede Menge anderer Unterschiede. Die Wissenschaft hat auf vielen Gebieten geschlechtsspezifische Unterschiede festgestellt. Und ich als Frau finde das auch gut so. Wenn Männer genau so wie Frauen wären, dann würde sich bestimmt keine Frau nach einem Mann sehnen und umgekehrt.

 

Wir Muslime zeigen durch unser Leben: ein Mann ist ein Mann und eine Frau ist eine Frau. Die Kleidung, das Aussehen sind nur ein Teilbereich, der das wahrnehmbar macht. Und gerade, dass eine Frau ihre Reize nicht allen offen zeigt, heißt ja nicht, dass muslimische Männer grundsätzlich Triebtiere sind. Die innere Haltung ist das Entscheidende und das Zusammentreffen der Geschlechter sollte von gegenseitigem Respekt geprägt sein. Das Kopftuch mag Frauen „sexualisieren" wie Frau Kelek sagt, sie als Frauen erkennbar machen, aber es verhindert den unreflektierten Blick auf die Frau als Sexualobjekt.

 

Dass Körpererfahrung nur mit wenig Kleidung möglich ist, dagegen spricht schon, dass es Skifahrer oder Taucher gibt, die trotz Kleidung ihren Körper erfahren. Und das Wissen über biologische Sachverhalte ist bestimmt bei Muslimas nicht geringer als in der übrigen Bevölkerung.

 

Vielleicht mag sich Frau Kelek über freiwillige Unterwerfung belustigen, die Unterwerfung der Frau ist aber nicht die Unterwerfung unter den Willen eines Mannes, sondern unter den Willen Gottes. Und Liebe ist letztendlich die Auflösung des Ego. In der Liebe gibt es keine Gleichberechtigungsprobleme mehr, und eine Frau gehört dem Mann nicht, wie Frau Kelek fälschlicherweise annimmt, in der Liebe will niemand besitzen.

 

:D

 

 

 

salam aleikum!

 

maschallah schwester Salika.

ich bewundere deine schlagkräftigen Argumente und Argumentationsweise.

 

möge dir Allah helfen vielen Menschen die Augen zu öffnen.

 

Solche Schwestern wie du sind das beste Beispiel für die Unfundiertheit iherer Aussagen.

 

 

Salam Aleikum

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#as#

 

Gleichberechtigung gibt es nicht. Muß es auch nicht.

Es gibt nur etwas was man ausgleichende gerechtigkeit nennt.

Gleichberechtigung ist das Ende jeder Beziehung.

 

Jerder macht das was er am besten kann.

 

#salam#

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